Music Kolumne | verfasst 27.06.2018
Vinyl-Sprechstunde
Kanye West – ye
Slavery was a choice, Make America Great Again, man kennt die Storys. »ye« einfach nur als Tonträger zu besprechen, ist unmöglich. Drei Wochen nach Release versuchen wir, den ganzen Wahnsinn irgendwie einzuordnen.
Text Florian Aigner, Philipp Kunze, Kristoffer Cornils
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Aigner: Kollege Kunze, erklär’ doch mal, warum du Kanye als Denker wertgeschätzt hast, Pre-»ye«.
Kunze: Mach’ ich gerne! Für mich war Kanye West einer der letzten wirklich mündigen Megastars. Mit mündig meine ich hier ganz einfach, dass sich der Fucker meiner Ansicht nach noch tatsächlich getraut hat, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Das hat Kanye für mich immer interessant gemacht.
Aigner. Du warst ja auch länger bereit als die meisten, das noch nachzuvollziehen. Obwohl er sich vielleicht schon final verrannt hatte.
Cornils: Kannst du das exemplarisch erläutern? Wo hat sich Kant-ye (lol sorry) denn offenbart?

»Kanye ist eigentlich Altgrieche, ständig im Fluss und im Werden begriffen« Kunze: All die Interviews. Sei es bei Lowe, oder jüngst im Gespräch mit Alex Vervoordt: Der Typ war immer irgendetwas auf der Schliche. Er ist für mich der einzige, der sich auf diesem Sichtbarkeitslevel getraut hat, auch Gedanken öffentlich zu äußern, die noch nicht ausgegoren waren. Man hat dem beim Prozess zuhören können. Das war immer wahnsinnig und widersprüchlich und mit Momenten von Brillanz.
Cornils: Ja, er hat den Twitter-Mindset schon zu Web 1.0-Zeiten gehabt. Aber ist das aus heutiger Sicht unbedingt bewunderswert?

Aigner: Eigentlich hätte man da MAGA und Slavery und das ganze Dilemma als worst case schon befürchten können.
Kunze: Wahrscheinlich! Aber nur wegen Kanye haben jetzt zum Beispiel Okayplayer geschrieben,: Seht her, wir müssen unser Bild eines Celebrities überdenken – sie sind fehlbar! Ich mein: d’oh. Aber da das sehr Wenigen so endgültig klar war, finde ich das wenigstens ein fruchtbares Ergebnis aus dem Schlamassel.

Cornils: Interessant ist ja auch, dass sofort Verschwörungstheorie-Twitter darauf kam, West würde lediglich ein Performance-Art-Stück abziehen mit dieser Trump-Geschichte. Da wurde verzweifelt nach Strohhalmen gegriffen, nach Bedeutung gesucht, wo vielleicht keine war. Wenn du die Aufklärung mit einbringst: Kanye ist eigentlich Altgrieche, ständig im Fluss und im Werden begriffen. Das hat ihn schon immer spannend und v.a. auch unvorhersehbar gemacht. Natürlich ist das erstmal geil, weil es so anders ist in Hinsicht auf den aalglatten Neoliberalismus-Pop, den wir sonst serviert bekommen. Aber wie gesagt: Jetzt ist er wohl zu weit gegangen und alle kündigen ihm das Fan-Abo auf. Das wiederum behagt mir auch nicht recht. Denn: Was erwarten wir von Kanye West eigentlich, gerade wir Milchbrötchen aus Almanland?

Kunze: Zu allem: JA UND JA UND JA! Nur eine Frage dazu: was genau behagt dir nicht? Die Kündigung des Fan-Abos wegen vermeintlicher moralischer Überlegenheit?
Cornils Weil ich das Gefühl habe, dass Kanye zwanghaft zu einem Proxy für den schwarzen Struggle gemacht wird, der er vielleicht nie war und eventuell auch nie sein wollte.
Kunze: Er hat live im TV gesagt: »George Bush doesn’t care about black people«.

Cornils: Ja, und das war auch ein prägender Moment. Aber Bushs offensichtlichen Rassismus als solchen auszusprechen, wenn dir gerade jemand ein bisschen Sendezeit gibt – macht dich das automatisch zu einem Träger für den politischen Diskurs?
Kunze:. In dieser Welt schon. Außerdem würde ich schon behaupten, dass Kanye auch selbst gerne so gesehen werden will. Er stellt sich auch in seinen Texten immer wieder in eine Reihe mit schwarzen Pionieren. Der will das schon auch selbst.

Cornils: In jeder Rezension, die ich zu »ye« gelesen habe, wird eine Enttäuschung vorgeschoben, die sich vor allem an politischen Inhalten entzündet.
Kunze: Dass er es nicht geschafft hat, den schwarzen Menschen zur Glorie zu geleiten? Bzw. ihn jetzt sogar verraten hat?

Cornils: Ja, der Verrat wird da glaube ich stark gemacht. Bei Ta-Nehisi Coats unter anderem, interessanterweise aber auch bei den Kartoffelkriegern des deutschen Feuilletons. Ey, Leute, das ist nicht euer Kampf, da habt ihr erstmal gar nichts zu fordern.
Kunze:: Nein?
Cornils: Ich persönlich? Ich habe erstmal weder als Hörer noch als Journalist etwas von Kanye West etwas in politischer Hinsicht zu erwarten. Ich kann es analysieren, interpretieren und dann meine Schlüsse daraus ziehen und auch Kritik äußern – mir aber keine Enttäuschung leisten. Das finde ich vermessen.
Kunze: Die Enttäuschung ist halt in erster Linie Armutszeugnis fürs Publikum. Da steckt ja auch dieses wurmige Bedürfnis drin, angeführt werden zu wollen.

Aigner: Ich bin so müüüüüüüde, diesen Kanye-Diskurs zu führen. Ich dachte halt echt die 1,5 Jahre Kanye-Auszeit wären genug gewesen, aber dann stellste halt schon nach Tweet 4 und Skizze 1 fest: eeeeeeeingentlich brauche ich vier Jahre. Für mich ist am dramatischsten die Enttäuschung, dass er es nicht mehr schafft, stringent musikalische Visionen umzusetzen. Weil das in erster Linie seine größte Qualität war.
Cornils: Fair. Dann lasst uns doch vielleicht einfach mal kurz versuchen, uns diese Platte und die drei anderen am Rattenschwanz anzuhören? Ich finde »ye« eigentlich ganz gut so. Also: »ganz gut so«.

Aigner: »Ganz gut so« ist halt genau das Problem. Kanye war entweder grauenhaft oder brillant. Jetzt stehen diese ganzen megalomanischen Kanye-ismen aber in einem total unbemerkenswerten musikalischen Kontext, das macht mich müde. Kanye in ganz gut so gibt’s ja schon. Er heißt J. Cole und ist der Teufel.

Cornils: Auf jeden Fall. Dieses Extrem in die ein oder andere Richtung lässt sich allerdings weder auf »ye« noch auf den Platten für Pusha T, Nas oder mit Kid Cudi wirklich hören. Selbst »808s« und »Yeezus«, die ich beide nicht mochte, ließen sich jedenfalls schön hassen. Da gab es Reibungspunkte.

Kunze: Für mich klingt »ye« einfach wie »Pablo«-Outtakes.
Aigner: Jep.

Cornils: Und das ist vielleicht das Traurige an diesem ganzen Diskurs drumherum: Dass der eventuell doch spannender ist als das, worauf er sich bezieht. Wenn er sich überhaupt auf die Musik bezieht.
Kunze: Waren für euch auf allen vier Alben keine Aha-Momente dabei?

Cornils: Bei Pusha T gibt’s ein paar sehr schöne Momente, »Nasir« finde ich musikalisch dick aufgestrichen und dünn ausgekleidet. Es pendelt sich betulich im Mittelmaß ein. »Hat sich nicht viel geändert, außer die Nähe zu Verschwörungstheorie-Fucknuts und da kann man halt einfach nicht mitgehen.«
Kunze: »Nasir« finde ich auch unfassbar aufgesetzt, ich nehme dem Album keinen Takt ab!
Aigner: Ja, Pusha ist so ziemlich das Optimum was man von der Konstellation kriegen konnte, Nas der Worst Case. Kanye checkt halt zum ersten Mal ever den musikalischen Zeitgeist nicht oder noch schlimmer: er kann ihn nicht mehr aktiv selbst gestalten.

Cornils: Genau das meine ich. Musikalisch gesehen ist da nichts, was mich sagen lässt: Okay, das ist neu, das wird den Maßstab setzen.
Kunze: Und wenn man diesen unmenschlichen Anspruch mal weglassen würde?
Also bisher haben wir das Album ja nur darüber bewertet, dass es nicht dermaßen Grenzen verschoben hat, wie fast alle seiner Vorgänger.

Cornils: Wenn wir das täten: Dann wäre »ye« ein ganz okayes Rap-Album mit zwei Hits, das mir etwas erzählen will und ich verstehe recht wenig, wo es eigentlich hingehen soll.
Aigner: Ja, wobei sein Genie ja auch immer darin lag, 50% Zeitgeist zu verwalten und auf dieser Überpopstarebene zu perfektionieren und 50% selber zu prägen. Siehe Keef, Desiigner undundund.
Kunze:: Absolut! Zu euch beiden! Es folgt eine etwas verschwurbelte These. Ich glaube, »ye« ist sogar noch schlechter, als wir es machen. Ich glaube die versessene Erwartung des Hörer, Kanye müsse immer etwas neues erfinden, macht das Album, besser als es ist. Weil man die Möglichkeit mitdenkt/fühlt. Weil sie im Raum steht.

Cornils: Vielleicht, vielleicht trägt eben auch der Rahmen dazu bei, es halt irgendwie doch… transgressiv zu finden? Das quote unquote enttäuscht ja auch viele Musikjournalisten: Dass da so wenig Stellung bezogen, Haltung gezeigt wird. Das Ungenügende an »ye« ist vielleicht der eigentliche Skandal, zumindest scheint es so aufgefasst zu werden.
Kunze: Vielleicht gibt es auch gar keinen Skandal da dran. Vielleicht ist es einfach nur ein unfassbar mediokres Album von einem Typen, der viel zu viel Gewicht bekommen hat, ’cause people.

Aigner: Puh, aaaaaalso: Kanye-ismen waren davor schon im Bestfall hilarious but not that deep oder noch häufiger hilarious but batshit crazy. Hat sich nicht viel geändert, außer die Nähe zu Verschwörungstheorie-Fucknuts und da kann man halt einfach nicht mitgehen.

Cornils: Stellen wir uns doch einfach mal vor, Kanye hätte hier einen Meilenstein rausgehauen: Wie hätten die Leute reagiert?
Kunze: Hätte Kanye einen Meilenstein rausgehauen, hätten alle gesagt: Guckt, er ist ein Genie. Genies sind manchmal auf abwegen. Er wird sich wieder einkriegen.

Aigner: Ich glaube Kanye als nie stoppende Work In Progress war halt geil, jetzt ist der Prozess aber rum und am Ende gab’s halt kein MBDTF sondern ein paar Skizzen für Soundcloud.
Kunze: Glaubste, der Prozess ist rum?
Aigner: Ja, das tut mir am meisten weh: ja. Dude is washed.
Kunze: Nicht auszuschließen, dass er sich in zwei Jahren ein U-Boot mietet und irgendwo in der See vor Russland zugedröhnt einen Klassiker produziert. Kim und Kinder wurden inzwischen inzwischen in so einem Hibernations-Eistank eingefroren.

Cornils: Ich glaube, das wird nie passieren. Denn was Kanye schon verstanden hat, auch wenn er jedes Album als sein und das beste überhaupt vorfeiert: Der glaubt nicht mehr an und denkt nicht mehr in Klassikern. Sondern nur noch in Streams, entweder von Musik oder Revenue.

Aigner: Die ganze Diskussion und wie wenig wir dabei über Musik reden, zeigt doch nur, dass wir über ein Album reden, das ich ohne Kontext, ohne Kanye, ohne alles niemals besprechen wollen würden, weil es fast nichts gibt, was bemerkenswert ist. Und das ist einfach absolut nicht Kanye.

Cornils: True.

Aigner: Mir kommt es so vor als müssten wir ein Little Brother Album besprechen. Haja, ganz ok aber läppsch musikalisch ganz nettes Sample 6.2/10 ok geil ich check mal nebenher meine YouTube-Abos. Das kann doch nicht sein. Ja, ich meine, es liegt doch so eine Schwere, selbst über der Vinyl-Sprechstunde. Und normalerweise hört man ein Kanye-Album und hat 600 Gedanken pro Track.
Kunze:: Stimmt, weil man sich sonst immer unbeschwert dachte: lol, der Typ ist ridiculous! Und jetzt ist dieses ridiculous halt belastet. Mit echter Politik und tatsächlichen Auswirkungen und so. Immerhin hat er irgendwas von Titten gesagt und dass sie der Beweis seien, dass er sich auf mehr als eine Sache gleichzeitig konzentrieren könne.

Cornils: Deswegen würde ich aus journalistischer Perspektive einen Schritt zurück auf Anfang gehen und fragen: Wie darüber reden? Mit welchem Vokabular, mit welchem Ansatz? Weil es so dermaßen verfahren ist, nur aber nicht auf die geile Art. Denn die Widersprüche, die Kanye groß gemacht haben, die sind mittlerweile zu aufgeblasen, um dahinter noch was erkennen zu können.
Aigner: Sollten wir Track 1 als Psychogramm mal eine echt Chance geben oder haben wir jetzt alles was Kanye tut eh schon abgehakt?
Kunze: Gerne Chancen geben!

Aigner: Du fandest »I Thought About Killing You« ja super, ich zumindest interessant. Danach kam außer »yikes« nicht mehr viel, aber da war zumindest am Anfang noch Hoffnung.

Kunze:: Ich finde »I Thought About« super, ja. Beziehungsweise hast du Recht: Ich fand ihn super. Weil er Track 1 war, bevor ich alles andere gehört habe. Und das meinte ich vorher: Da lag beim ersten Hören diese Spannung drin, dass da jetzt jederzeit was total Absonderliches passieren wird. Und Track 1 hat diese Spannung für mich halt voll aufgebaut und ich dachte so, »Geil, jetzt geht’s los, jetzt wird’s auf allen Ebenen total daneben«.

Cornils: »Interessant« ist das Stichwort. Auch hier wird mit Widersprüchen gearbeitet, der sehr StudiVZ-Gruppentitel-like Schriftzug auf dem Album noch etwas komplexer aufgedröselt. Es hat alles einen sehr unguten Beigeschmack von wird-man-noch-mal-sagen-dürfen, immerhin aber: Einfach mal eine Lanze für den Hass, das Negative brechen, finde ich rein an sich gar nicht so mies.

Aigner: »See, if I was tryin’ to relate it to more people / I’d probably say I’m struggling with loving myself / Because that seems like a common theme / But that’s not the case here / I love myself way more than I love you / And I think about killing myself / So, best believe, I thought about killing you today.«_ Das geht schon einen Schritt weiter als Studi-VZ, ne?

Cornils: Ja, auf jeden Fall! Das genau meine ich: Hier wird Platz geschaffen für Komplexität mit ihren Schattenseiten (oder was wir gemeinhin dafür halten). Ich denke das vor allem auch politisch, obwohl es hier persönlich gemeint ist: Es gibt auch in der liberalen – links will ich das nicht unbedingt nennen – Bewegung einen Imperativ, der sagt: Seid positiv, optimistisch, empört euch, aber zeigt Liebe, yadda yadda. Dagegen einfach mal gegen die allgemeine Nettigkeitsdogmen sagen: Ich will dich töten, auslöschen etc. Das ist für mich produktiver als Nazis für den deutschlandweiten Schmunzelkick die Badehose zu klauen.

kanye west ye Webshop ► EU Vinyl LP + Vinyl LP + EU CD+US CDAigner: Und die letzten Kanye-Worte auf der Platte sind: »Next, she’ll be off to college and then at the altar / ’Cause she know that niggas is savage, niggas is monsters / Niggas is pimps, niggas is players, ’til niggas have daughters / Niggas is pimps, niggas is players, ’til niggas have daughters.«
Unterkomplexer gehts dann halt auch nicht. Und ich war selbst bei »Yikes« noch hoffnungsvoll, dass da noch übel der Next-Level-Shit passieren könnte. »Shit could get menacing…«
Cornils: Aber auch da: »I don’t take advice from people less successful than me« , puh, auf welcher Ebene holt das noch irgendwen ab?
Aigner: Wäre ohne Trump-Scheiße am Schuh ein ganz normaler Kanyeismus

Aigner: Ganz kurz noch: »I’ll beat his ass, pray I beat the charges / No, Daddy don’t play, not when it come to they daughters / Don’t do no yoga, don’t do pilates / Just play piano and stick to karate…« Gauland.

Kunze:: Wenn wir nochmal die Klammer um diese vier Kanye-Alben machen: Wie geht ihr da jetzt raus?

Cornils:: Ich gehe da relativ unberührt raus. Ich brauche sie alle nicht. Und ja, vielleicht denke ich wirklich, dass wir Kanye – und sei’s nur für eine Weile – nicht mehr zuhören sollten. Denn vielleicht ist er wirklich dann am besten, wenn er sich die Aufmerksamkeit über Musik und nicht durch Tweetketten erarbeiten muss.

Aigner: Also das Gute ist: unberührt und Kanye geht für mich wenigstens immer noch nicht zusammen. Mich belastet die Mediokrität hier zumindest noch. Sie macht mich müde, aber ich nehme es immer noch persönlich.

Cornils:: Das heißt, du bist Fan geblieben? Irgendwer memte ja gleich nach Release: I hate being a Kanye fan, it’s awesome.
Aigner: Ich bin dann wieder Fan vom U-Boot Album 2022.
Kunze: Ich glaube, dass alles, was da jetzt auf und um das Album herum passiert ist, ein so schmerzhafter wie notwendiger Zwischenschritt waren. Nicht nur für Kanye.

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Malcolm Catto of The Heliocentrics
10 All Time Favs
Soeben haben The Heliocentrics »Infinity Of Now« veröffentlicht. Das Album hat das Zeug zukünftige Musiker zu inspirieren. Malcolm Catto hat uns aber erstmal die Schallplatten verraten, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Tricky – Maxinquaye (1995)
Trickys Debütalbum »Maxinquaye« mit der Sängerin Martina Topley-Bird und dem Produzenten Mark Saunders ist ein Werk der verwischten Grenzen. Urheberrechte gelten hier genauso wenig wie Gender und Individuum.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Beatrice Dillon – Workaround
Auf PAN hat Beatrice Dillon ihr neues Album »Workaround« veröffentlicht. Florian Aigner, Philipp Kunze und Kristoffer Cornils unterhalten sich darüber. Und fragen sich: ist da ein Groove? Ist da ein Konzept? Sie werden sich nicht einigen.
Music Porträt
Mad About Records
Sündhaft sommerlich
Der Portugiese Joaquim Paulo kümmert sich mit seinem Label Mad About um die wirklich schwer zu findenden Schallplatten von Jazz bis Bossa Nova. Mit Erfolg. Wir stellen dir das Label ausführlich vor.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Januar & Februar 2020
Der Rap Game Berti Vogts hat es ins neue Jahrzehnt geschafft. Angemessen woke und tiefmüde zugleich startet unser Kolumnist Aigner in 2020 und zieht Alben von Stormzy, Ramzi und Bufiman in Mitleidenschaft.
Music Liste
Sepalot
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich Sepalot der Aufgabe an.
Music Kolumne
Records Revisited
D'Angelo – Voodoo (2000)
Die Rückkehr des Unperfekten brauchte mehrere Jahre. Was sich lohnte. Denn »Voodoo« von D’Angelo brachte vor 20 Jahren die Wärme und den Groove des Soul zurück. Eine Geschichte über Mythen, Seele und eines der merkwürdigsten Musikvideos.
Music Porträt
Blackest Ever Black
Suche nach Entfremdung
Unter Connaisseuren abgefuckter Klänge wurde Blackest Ever Black geschätzt wie kein zweites. Ende des Jahres 2019 war plötzlich Schluss. Wir blicken zurück auf ein Label, das musikalisch die 2010er Jahre bestimmte wie nur wenige andere.
Music Interview
Kinderzimmer Productions
»Wer kennt noch Jenny Elvers?«
Kinderzimmer Productions beackerten im Deutschrap schon immer die Ränder. Ihre Samples waren ausgefuchster, ihre Anspielungen cleverer, ihr Anspruch war es, originell zu sein. Nach 13 Jahren Pause sind die Ulmer nun zurück Ein Interview.
Music Interview
Jan Schulte
Mein Name sei Bufiman
Jan Schulte ist der Mann mit den vielen Namen. Jetzt veröffentlicht er auf dem niederländischen Label Dekmantel sein Debüt »Albumsi« als Bufiman. Wir trafen ihn im Wolf Müller Flanger Studio und sprachen mit ihm darüber.
Music Kolumne
Records Revisited
Rolling Stones – Let It Bleed (1969)
Vom Western-Saloon in den Vietnamkrieg, Stress mit den Cops und Heroin in Arschbacken – der Weg zu »Let It Bleed« verläuft auf einem Pfad zwischen Morbidität und Leichtsinn. Am Ende waren die Drogen gelutscht und die Utopien der Hippies tot
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 50 Albums
Ein Jahr verstreicht, ein Jahrzehnt ist zuende. Der wichtigste Rohstoff dieser Zeit? Einigkeit. Auf diese 50 Schallplatten konnten wir uns einigen. Friedlich! Hurrah! Diese Liste ist die Welt, in der wir leben wollen. So einfach ist das.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 20 12inches
Dance Music dominiert bei den Vinyl 12"s des Jahres 2019. Aber das ist doch nichts Schlechtes. Im Gegenteil. Denn diese Auswahl zeigt: alles ist erlaubt auf dem Dancefloor und muss es ogar sein.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 50 Reissues
Auch 2019 haben uns fleißige Plattenlabels Musik von gestern für ein besseres Morgen zur Verfügung gestellt. Wir haben 50 Schallplatten herausgesucht, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 20 Compilations
Die Compilation ist der Endgegner jedes Jahresrückblicks. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn zehn bis zwanzig ganz unterschiedliche Tracks zusammenkommen, ist das Ergebnis nur in 1% der Fälle überzeugend. Wir haben trotzdem 20 rausgesucht.
Music Kommentar
RSD Black Friday 2019
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Wir haben uns durch die Liste der diesjährigen exklusiv zum Record Store Day Black Friday 2019 veröffentlichten Releases gewühlt und euch eine Auswahl von zwölf Schallplatten zusammengestellt, die wir als mögliche Highlights entlarvt haben.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November & Dezember 2019
Kommt gerade vom Gruppenkuscheln auf der Ersti-Party und weiß trotzdem, wer das beste Deutschrap-Album aller Zeiten veröffentlichen wird. Es kann sich dabei nur um unseren Kolumnisten handeln.
Music Porträt
100% Electronica
Mit Retro-Pop in die Zukunft
Internet-Ikone, Vapordaddy, Zukunftsmusiker – George Clanton kennt viele Namen. Mit 100% Electronica sucht er seit 2015 nach Sounds, die ein Gefühl vermitteln, das er nicht beschreiben kann. Und verhilft Vaporwave zu einer Renaissance.
Music Kolumne
Records Revisited
Pink Floyd – Ummagumma (1969)
»Ummagumma« ist der Beginn von Pink Floyd auf ihrem Werdegang zur größten Artrockband der Geschichte. Vor genau 50 Jahren veröffentlicht, verschob das Doppelalbum nicht weniger als die Grenzen des Machbaren in der Popmusik.
Music Interview
Floating Points
»Sowas bringt mich auf die Palme!«
Floating Points mag das Wort »Crush«. Es sei einerserseits zärtlich, andererseits stehe es für langsame Gewalt. Sein neues Album heißt »Crush« und es bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld. Wir trafen ihn zum Gespräch.
Music Kolumne
Records Revisited
Mos Def – Black On Both Sides (1999)
Das »To Pimp A Butterfly« der Prä-Smartphone-Generation: Mos Defs Debüt tritt Ende der Neunziger gegen den Shiny Suit-Mainstream mit politischer Finesse und Harakiri-Flow auf. Warum du »Black On Both Sides« heute wieder hören musst.
Art Bericht
No Photos on the Dance Floor!
Nichts für Voyeure
Noch bis zum 30.November kann die Clubkultur in Berlin nach dem Mauerfall in Fotos von Wolfgang Tilmans, Ben de Biel oder Sven Marquardt nachvollzogen werden. »No Photos on the Dance Floor!« verzichtet dabei auf einen voyeuristischen Blick.
Music Kolumne
Records Revisited
King Crimson – In The Court Of The Crimson King (1969)
Die Platte, die dem Prog-Rock zur Geburt verhalf: Vor 50 Jahren machte King Crimson auf ihrem Debütalbum vor, wie man im 6/8-Takt rockt, mischte Jazz und Klassik in die Arrangements und läutete apokalyptisch das Ende der Sechziger ein.
Music Porträt
Brownswood Recordings
Aufbruch & Umbruch
Brownswood ist die Keimzelle einer Szene, die gegen Genrekonventionen und einen rückwärtsgewandten Zeitgeist rebelliert. Entsprechend fächert DJ und Radiomoderator Gilles Peterson seinen Labelkatalog deutlich internationaler auf als andere.
Music Essay
Quentin Tarantino
Musik als filmisches Mittel
Die Filme von Quentin Tarantino sind gespickt mit Zitaten und Anspielungen auf die Popkultur. In erster Linie natürlich auf den Film. Aber auch die Musik spielt wie in seinem neuesten Film »Once Upon A Time in Hollywood« immer eine Rolle.
Music Kolumne
Records Revisited
Charles Mingus – Mingus Ah Um (1959)
Charles Mingus war das verrückteste Genie der Jazzgeschichte. In diesem Jahr wird sein berühmtestes Album »Mingus Ah Um« 60 Jahre alt. Ein Rückblick auf Vulkanausbrüche, Waffengewalt und eine Platte, die dem Bass zur Artikulation verhalf.
Music Kolumne
Records Revisited
The Magnetic Field – 69 Love Songs (1999)
Über die Liebe im Pop ist alles gesagt – spätestens seit Stephin Merritt sich mit vermeintlicher Pastiche die Musikgeschichte aufwischte und seine »69 Love Songs« in Wagnerschem Ausmaß in der Repetition der Warhol-Factory aufgehen ließ.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2019
Unser Kolumnist hat es aus dem Sommerloch geschafft. Kann man einem zutrauen, der nicht im von Knicklicht ausgeleuchteten Vorhof der Myspace-Hölle verendet ist. Aigners Inventur oder: Apocalpyse Now für Salon-Des-Amateurs-Schamanen.
Music Kolumne
Records Revisited
Portishead – Dummy (1994)
»Dummy«, das Debüt von Portishead aus dem Jahr 1994, musste schon dem Namen nach als Blaupause für den Sound herhalten, womit Bristol eine ganze Weile lang assoziiert werden sollte. Es ist eines der fesselndsten Debüts aller Zeiten.
Music Porträt
Tabansi Records
Das goldene Zeitalter
Mit der Reihe »Tabansi Gold« wird BBE Records in den nächsten Jahren an die 60 Schallplatten des nigerianischen Plattenlabels Tabansi veröffentlichen. Wir sprachen mit dem Kurator John Armstrong darüber.
Music Kolumne
Records Revisited
Miles Davis – Kind Of Blue (1959)
Fünfmal oder sechsmal habe er die Musik verändert. So sagte es Miles Davis einst selbst von sich. In diese Reihe der Veränderungen gehört »Kind Of Blue«. Warum die Platte bis heute nichts von ihrer Größe und Spiritualität verloren hat.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2019
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal mit u.a. Freddie Gibbs & Madlib, Denzel Curry, Skepta und Moodyman.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2019
50 best Vinyl Records so far
Was ist denn musikalisch 2019 überhaupt schon passiert? Woran sollte man sich als Vinyl-Liebhaber erinnern? Und welche Schallplatten wurden denn ungerechtfertigt übersehen? Diese 50 Schallplatten verraten es euch.