Music Interview | verfasst 14.02.2019
Efdemin
Beim Verlassen des Raums
Philipp Sollmann an einem puristischen Techno-Sound festzumachen, ist nicht möglich. Auch mit seinem neuen Album als Efdemin, »New Atlantis«, nicht. Es käme einem langsamen Verlassen des Raums gleich, sagt er im Interview.
Text Kristoffer Cornils , Fotos Christian Werner / © Ostgut Ton
Efdemin

Der Wedding ist im Kommen, so raunt es seit Jahrzehnten durch Berlin. Auf den Straßen ist davon weiterhin nicht viel zu sehen. Auch das unscheinbare Hinterhaus nahe der U-Bahn-Station Pankstraße sieht alles andere als glorreich aus: Am Eingang sind zwei Fahrräder mit Kindersitz geparkt, auf zwei Bänken nebenan liegen Spielzeuge. Mehr Leben scheint es hier nicht zu geben. Doch der Eindruck täuscht. Im ersten Stock drängt sich eine Band in der kleinen Küche – Kaffeepause. Und dazwischen huscht Phillip Sollmann umher, der sich hier sichtlich wohl fühlt und dessen Studioraum zwar überfüllt, aber doch gemütlich aussieht. Hier eine Wand mit Modularsystemen und Drummachines, dort eine Hurdy-Gurdy auf dem Boden, in der Ecke lugt die von dem Physiker Hermann Helmholtz entworfene Sirene hervor, die Sollmann zuletzt für sein 2017 in der Volksbühne Berlin aufgeführtes Stück »Monophonie« erklingen ließ. »Die muss ich leider bald wieder zurückgeben. Vorher nehme ich da aber noch eine Drone-Platte mit auf«, grinst er. Wenig später verabschiedet er sich mit Handschlag, in der anderen klopft er mit einem Gongschlägel auf die Wand im Treppenhaus. »Ah geil, prima Kickdrum!«

Dazwischen wird gesprochen und zwar über ein Album, das sich zwischen genau diesen – vermeintlichen – musikalischen Extremen von Neuer Musik und Techno bewegt. Sollmann veröffentlichte zuletzt unter seinem Klarnamen eine Reihe von kollaborativen Releases, darunter eine LP mit freiförmigen Gitarrenimprovisationen mit John Gürtler und eine von Minimal Music inspirierte EP mit Oren Ambarchi und Konrad Sprenger, und belebte zugleich als Efdemin sein altes Label Naïf wieder. Sein Mix mit demselben Namen für eines seiner Stammlabels, Curle, versammelte exklusive Tracks von befreundeten Artists, vor allem aber von ihm selbst, erschienen sind sie auf Curle und Naïf. Dass mit »New Atlantis« nun schon gleich das nächste große Projekt vollendet ist, überrascht da schon eher als dessen musikalischer Charakter. Drone und elektroakustische Musik wechseln sich mit slickem Techno und bassigem Electro ab. Es soll utopische Musik für dystopische Zeiten sein: Seinen Titel leiht sich »New Atlantis« vom gleichnamigen Roman Francis Bacons, der 1627 erschien und als einer der Klassiker des Utopiengenres gilt, welches knapp hundert Jahre zuvor mit Thomas Morus’ »Utopia« – wörtlich übersetzt: ein Nicht-Ort – seinen Anfang an. Genug Anlässe für ein Gespräch also, noch bevor Sollmann schon die nächste LP mit Drones, Kickdrums oder doch beidem aufnimmt.


Die Musik von Efdemin findest du im Webshop von HHV Records.


Fangen wir mit einer einfachen Frage an: Was kommt nach dem Tod?
Phillip Sollmann: (lacht) Auweia. Das kann ich doch nicht sagen! Soweit bin ich noch nicht!

Trotzdem beginnt dein neues Album genau damit: dem Tod. Genauer gesagt der Hymne »Oh, Lovely Appearance of Death«.
Ja, das Stück begleitet mich schon eine ganze Weile. Die Version stammt von 1980 und wurde von William T. Wiley eingesungen, der mittlerweile ziemlich alt ist. Der hat sich sehr darüber gefreut seine singende Stimme nochmals zu hören. Mich interessiert das Lied so sehr, weil es unserem Umgang mit Tod in der westlichen Gesellschaft sehr entgegengesetzt ist. Aus anderen Gründen natürlich als in der Zeit, in welcher es komponiert wurde. Aber es lobpreist den Tod als Erlösung vom Leben und drückt eine Angstfreiheit aus. Ich habe das Gefühl, dass wir in einer Zeit leben, in der es nur um eine Aneinanderreihung von Fun-Superlativen geht: Work hard, play hard.

Business Punk!
Genau. Eine Idee wie das ultimative, integrale Ende unseres Lebens spielt da keine Rolle mehr. Es gibt keine Krankheit, kein Scheitern, kein Tod. Das schwappt nur als Tragödie rein, wenn es eben doch stattfindet. Negativer Content ist mittlerweile aber gar nicht mehr existent. Das sind Entwicklungen, die ich mehr als schwierig finde. Da drückt sich ein gesellschaftlicher Mainstream aus, der mich beängstigt, weil da zunehmend autoritäre und totalitaristische Tendenzen Raum gewinnen. Solche Überlegungen stecken in dem Album drin. Obwohl es bei einer Techno-Platte total ums Gegenteil geht. Das Stück ist aber eine Art Ouvertüre und kommt aus einem anderen Arbeitsbereich, aus einer Installation. Das Thema Drone wird auf der Platte ja verschiedenartig thematisiert und so hat es sich seinen Platz geschaffen, weil es verschiedene Ansätze von mir verbindet.

Inhaltlich gesprochen ist es aber auch deswegen interessant, weil es ein thematischer Fremdkörper ist. Das Album bezieht sich ja auf Francis Bacons »Nova Atlantis«. Wie hängen beide Dinge zusammen? Gemeinsam macht sich da zumindest ein sehr christlich-abendländischer Kontext auf.
Sehr kolonial! (lacht)

Sehr, ja.
Tatsächlich kam es über das Musikalische rein. Manchmal hatte ich während der Arbeit an der Platte aber auch das Gefühl, als habe die Arbeit etwas Testamentarisches. »Wir leben in einer Zeit, in der es nur um eine Aneinanderreihung von Fun-Superlativen geht.« Als wäre es ein Abschluss von etwas. Ich weiß gar nicht, wie ich noch mit Techno weitermachen soll. Das drückt sich vielleicht in dem Stück aus. Was aber gar nicht negativ konnotiert ist, das ist das Schöne daran. Es ist ein positiver Song über den Tod, weil er nur einen Übergang darstellt – vor allem von den ganzen Bedürfnissen. Mit fortgeschrittenem Alter löse ich mich langsam von ein paar Zwängen. Ob es inhaltlich zum »New Atlantis«-Konzept passt, habe ich nicht durchdacht. Für mich schien es total stimmig. Diese Klammer mit den beiden Stücken mit Spoken Words und Gesang am Anfang und am Ende des Albums und der erwartbaren Musik im Mittelteil, das fand ich schön. Das schafft einen eigenen Raum, in dem ich stattfinden kann.

In der Mitte findet sich allerdings noch eine religiöse Komponente, oder zumindest glaube ich im Track »Temple« ein buddhistisches Ritual zu hören.
Das Herz-Sutra! Ich war in Japan [während einer Künstlerresidenz in der Nähe von Kyoto im Jahr 2013, Anm. d. A.] wochenlang bei einer Sekte in einem Tempel und habe deren Rituale miterlebt. Das ist eine Aufnahme, in der ich das verarbeite. Das ist auch ein altes Stück und in diesem Kontext war das so… (zögert) Wie empfindest du es?

Mein erster Gedanke war, dass religiös konnotierte Samples, die nicht aus unserem eigenen Kulturkreis stammen, aktuell kontrovers sind. Dax J und Solomun haben zuletzt jeweils einen Adhān [der muslimische Gebetsaufruf, Anm. d. A] in ihren Sets gespielt.
Das habe ich gar nicht mitgekriegt! Obwohl, doch – von Dax J hatte ich gehört.

Allgemein heißt es ja im Englischen so schön: Es gibt da einen schmalen Grad zwischen appropriation und appreciation. Der Kontrast an sich aber ist interessant: Du hast ja selbst schon gesagt, dass es einen kolonialistischen Charakter hat. Denn Bacons »New Atlantis« war doch eine Blaupause für Kolonialismus.
Das glaube ich eigentlich nicht, es kommt aber aus dieser Zeit – und wurde bis zum Verlöschen der Rechte auch im Verlag Colonial Press verlegt. (lacht) Inhaltlich hat es meiner Meinung nach gar nichts Kolonialistisches. Es wird ein sehr respektvoller Umgang mit verschiedenen Kulturen und ein multi-religiöser Ansatz auf dieser Insel beschrieben, die so eine Art Forschungstreibhaus ist für eine Gesellschaft, die permanent an sich arbeitet. Das ist ganz interessant, die nehmen auch alle auf, die auf ihre Insel kommen, und führen sie in ihre Welt ein. Es ist das Gegenteil von dem, was jetzt gerade passiert.


Die Musik von Efdemin findest du im Webshop von HHV Records.


Es gibt aber eine Passage, in der beschrieben wird, wie Gesandte unter falscher Flagge durch die Welt reisen, um Wissen zu sammeln. Das hat mich wiederum an Japan erinnert, denn genau das ist zwischen 1868 und 1890 während der Meiji-Restauration passiert. Damit wurde die Nation, die auch ein Inselstaat ist, gestärkt.
Da stellt sich nur die Frage, ob du kolonialisierst – was Japan erst später tat – oder ob du dich nur durch das Kennenlernen des Fremden bereichern lässt. Das ist ein großer Unterschied. Was Europa gemacht hat, zog in seiner Aneignung immer Zerstörung mit sich. Ich weiß nicht, wie destruktiv es im Falle Japans war, aber Japan besteht ja komplett aus anderen Kulturen. Das gibt es in unserem Bewusstsein nicht so stark. In Japan existiert die Idee, über Korea und China zu sich selbst zu kommen. Die haben ja alles übernommen, von der Schrift hin zur Keramik und dem Essen. Das ist aber auch allen dort klar.

Tatsächlich aber ist Japan immer noch ein Modellstaat für die Neue Rechte, die darin einen homogenen Ethnostaat sieht. Was mich wiederum zur Frage führt, wie du das Konzept der Utopie siehst: Stehst du ihm ambivalent oder affirmativ gegenüber?
Bei mir drückt sich da eher eine Sehnsucht nach einer Utopie aus, die ich dem, was sich jetzt gerade an neurechten und faschistoiden Tendenzen verdichtet, entgegensetzen kann. Ich bin es müde, immer nur nein zu sagen – zu demonstrieren, aufzudecken, zu verhindern, »das und das und das ist falsch«. Mir fehlt etwas, das ich dagegenhalten kann, von dem ich sagen kann: Das ist meine Idee von… na, von dem, was ich nicht habe. Ich habe zum Beispiel keine Idee vom Deutschsein, weil ich das immer abgelehnt habe. Ich bin durch und durch deutsch, habe mich darin immer falsch gefühlt und fühle mich zunehmend entfremdet. Aber ich realisiere auch, dass ich hier lebe, ein Kind habe und also sagen muss: »Das ist dummerweise auch mein Land. Ihr habt gar nicht den Platz, den ihr euch da nehmt.« Da gibt es eine Leerstelle für eine Idee von nicht-nationaler Identität, die dem etwas entgegensetzt, das sich gerade an jeder Ecke unglaublich schnell etabliert. Das bedrückt mich sehr und ich muss sagen, dass ich total unterschätzt habe, was zum Beispiel das Internet als Brandbeschleuniger angerichtet hat. Ich finde den Begriff der »Echokammer« schwierig, und nicht nur, weil ich zu Echokammern ein positives Verhältnis habe. (lacht) Der Konsens, der früher noch bestand, dass alle ungefähr die gleiche Informationsgrundlage haben und sich darauf Diskurse entwickelten, ist ja vollkommen verschwunden. Ich habe keine Ahnung, was in Nazikreisen tatsächlich passiert, aber ich habe Freunde, die sich damit auseinandersetzen und mir davon berichten. Von meiner gesellschaftlichen Realität ist das aber völlig entkoppelt. Mit der Platte werde ich da nichts erreichen. Aber sie drückt aus, dass mir etwas fehlt. Und zwar über dieses komisch-koloniale Bacon-Ding. (lacht) Es ist mir schon klar, dass das nicht ganz unproblematisch ist.

Vielleicht bietet sich statt »Echokammer« auch eher ein Begriff an, der tatsächlich eher ein neurechter ist, der der »Parallelgesellschaften«.
Das ist kein neurechter Begriff, die haben den höchstens gehijackt!

Techno wollte ja dezidiert eine Parallelgesellschaft sein. Die Loveparade war als Demonstration für etwas angelegt. Siehst du dich in dieser Tradition – oder denkst du, es mangelt derzeit daran?
Ich will das nicht einfordern, kann aber nur feststellen, dass das Gemeinschaftsgefühl im Rave-Kontext ein bisschen abhanden gekommen ist. Das liegt wahrscheinlich daran, dass alles einer Verwertungslogik unterworfen ist. »Ich weiß gar nicht, wie ich noch mit Techno weitermachen soll. « Es geht um Karrieren, um Geld, um den international DJ jet set. Das gab es immer, es kommt mir aber immer näher, auch musikalisch. Da gibt es Sachen, die auf internationalem Level explodieren und klingen wie eine Smallville-Platte von vor sieben Jahren. Da denkst du dir schon: »Was ist hier denn los?« Denn es ist kein kommerziger Quatsch, sonst ganz okaye Musik. Ich gehe ja nicht viel aus, obwohl ich noch gerne als DJ spiele. Weil ich mich darauf auch aus anderen Bereichen ausdrücke, kommt das Album einem langsamen Verlassen des Raums gleich. Ich gehe in andere Räume, wo ganz andere Diskurse herrschen. Wobei ich dann vielleicht auch enttäuscht werde. Das hatten wir mit Dial. Die Idee von Dial kann nicht auf der großen Skala funktionieren, weil sie aus dem Kleinen und Kollektiven heraus entwickelt wurde. Es gab immer mal wieder Momente, in denen es starkes Interesse am Label gab. Aber dann hat es nicht funktioniert oder wir haben uns nicht damit wohlgefühlt, oder wir haben nicht bedienen können, was da auf uns projiziert wurde. Aber mir ist irgendwann klar geworden, und das ist das eigentlich Schöne daran: Es konnte nicht groß werden. Es musste so klein bleiben.

Vorhin hast du von »New Atlantis« noch als Abschluss gesprochen, mir scheint es aber eine Synthese zu sein.
Ja, nee, das muss ich korrigieren! Es ist kein Requiem. Es bringt aber interne Entwicklungen zum Abschluss. Auch weil es zurückgeht zu den Ureindrücken – Basic Channel, Porter Ricks, Mike Ink, GAS. Das war Techno, aber auch nicht. Mille Plateaux – ist das jetzt Kunst oder Rave? Das war alles irre aufregend und fiel in eine Zeit, aus der meine ästhetischen Reservoirs geschöpft haben, die hier ziemlich deutlich werden. Gleichzeitig gibt es die Idee von statischen Konzepten und Drones, von Musik, die im Raum oder besser noch im Sound stattfindet. Das Bacon-Ding kommt aus der Beschreibung des »sound house«. Deswegen dachte ich, dass das doch ein guter Titel sei, »New Atlantis« – das klingt so verheißungsvoll! Ehrlich gesagt habe ich versucht, ein richtig geiles Clubalbum zu machen, bin daran aber gescheitert. (lacht) Der Titeltrack war das zentrale Stück. Ich habe eine Hurdy-Gurdy-Aufnahme mit Synthesizer-Drones und einer Gitarre, auf der schnelle Arpeggien getappt werden, genommen und mit der 101 [Synthesizer von Roland, Anm. d. A.] drüber gespielt. Das war die Musik, die ich immer machen wollte: Es passiert nichts, es ist voll geil und ich kann mir das zwei Tage lang anhören! So habe ich mir einen Rave immer vorgestellt. Dann noch ein bisschen Strobo an, mit Nebel – ist doch geil! Das kommt einer Idee von »Zauberberg«, dem Album von Wolfgang Voigt [als GAS, Anm. d. A.], schon nahe, ohne allerdings so komische wagnerianisch-deutsche Problematiken zu transportieren.

Efdemin – New AtlantisVinyl 2LP Dafür aber andere!
Klar, aber da beziehe ich mich aber eher auf La Monte Young. Das ist so ein bisschen wie auf meinem Album »Chicago«, da ging es null um Chicago House. (lacht) Sondern um die Moderne. Klar erzähle ich das mit den Mitteln von House oder Techno, aber ich bin kein konzeptueller Künstler. Es kommt sehr assoziativ zusammen. Ich fühle mich mit der Platte überwiegend sehr wohl, weil es dem nahe kommt, was ich mag. Sie ist sehr persönlich. Das Außen bestimmt diese Musik viel weniger als früher noch. Da war ich viel mehr beeindruckt von dem, was um mich herum geschah. Eine bestimmte Erwartungshaltung zu erfüllen oder der Versuch, irgendjemandem zu gefallen, wenn nicht sogar im Trend zu sein. Ich habe das Gefühl, dass ich mich davon relativ gut befreien konnte.


Die Musik von Efdemin findest du im Webshop von HHV Records.

Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 19.09.2011
Efdemin
Please EP
Zwei Tracks satten Tech-House-Sounds liefert diese EP, die den Club nicht abreißen, sondern ihn in tiefe Trance versetzen will.
Music Review | verfasst 26.03.2014
Efdemin
Decay
»Decay« von Efdemin klingt, wie es vor fünf, sechs Jahren aus den Clubs deutscher Großstädte klang. Und doch ganz anders.
Music Review | verfasst 22.02.2018
Efdemin
DJ Koze & Terrence Dixon Versions
DJ Koze verpasst Efdemins Berghain-Hymne »Acid Bells« einen neuen Edit, Terrence Dixon versetzt »America« in die Afterhour.
Music Review | verfasst 30.08.2018
Oren Ambarchi, Konrad Sprenger, Phillip Sollmann
Panama / Suez
Zwei Kanäle, ein Brückenschlag: Oren Ambarchi, Konrad Sprenger und Efdemin bringen mit »Panama / Suez« Minimal Music und Techno zusammen.
Music Review | verfasst 13.02.2019
Efdemin
New Atlantis
Es sind sublime Details, welche die Produktionen von Efdemin von denen seiner Kollegen abheben. So auch auf »New Atlantis«.
Music Review | verfasst 20.03.2011
Steffi
Yours & Mine
Yours & Mine ist angesichts dessen, was in der House Music bereits geleistet wurde, nur eine Randnotiz.
Music Review | verfasst 23.06.2015
Len Faki
Basement Trax Vol.2
»Basement Trax Vol.2« von Len Faki bietet Peak-Time-Tracks für all jene, die sich den Wechselspielen des Lebens zu entziehen wissen.
Music Review | verfasst 20.08.2015
Steffi
JBW25
Steffi lässt »JBW25« von Further Reductions und Answer Code Request remixen, wodurch der Track durch ganz verschiedene Stimmungen läuft.
Music Review | verfasst 11.07.2016
Gonno & Nick Höppner
Fantastic Plastic EP
Gonno und Nick Höppner haben ihre Eigenheiten. Sie werden auch auf »Fantastic Plastic EP« deutlich. Das macht ihre Musik erwartbar.
Music Porträt | verfasst 04.08.2010
Shed
»Gerade kann jeder«
Shed entlarvt einmal mehr die rhythmische Simplizität von Techno erneut als Vorurteil
Music Review | verfasst 08.11.2010
John Roberts
Glass Eights
Auf diversen Ebenen lassen sich immer wieder detailverliebt arrangierte neue Percussionelemente und andere Winzigkeiten heraushören.
Music Review | verfasst 07.06.2013
John Roberts
Fences
Roberts ist mit detailverliebter House-Musik losgezogen und mit house-verliebter Detail-Musik zurückgekehrt.
Music Review | verfasst 01.10.2013
Lawrence
Films & Windows
Lawrence veröffentlicht mit »Films & Windows« ein ambivalentes Album, bei dem die Melodien überzeugen und die Beats belanglos sind.
Music Review | verfasst 03.06.2014
John Roberts
Ausio EP
Roberts versucht, was Four Tet bereits gelang: den Spagat zwischen Folktronica und Club-Musik mehr in Richtung Tanzfläche verlagern.
Music Review | verfasst 28.08.2014
Roman Flügel
Happiness Is Happening
»Happiness Is Happening« von Roman Flügel rattert wie ein angerosteter Roboter im Midtempo über die Autobahn des post-industriellen Lebens.
Music Review | verfasst 03.03.2015
Roman Flügel
Sliced Africa
Einmal Höchstform-House, krudes Afrika und Kraftwerk-Reminiszenen: Roman Flügel meldet sich mit »Sliced Africa« zurück.
Music Review | verfasst 09.09.2015
DJ Richard
Grind
Man mag in der Art, wie DJ Richard seine Elemente auf »Grind« loopt, oft eine Form des Anbrandens hören.
Music Review | verfasst 26.11.2015
Dawn Mok
Eternal Love
Sollten bisher noch Zweifel am R’n’B-Revival bestanden haben, »Eternal Love« von Dawn Mok weiß diese souverän zu beseitigen.
Music Review | verfasst 13.06.2018
DJ Richard
Dies Iræ Xerox
Auf seinem zweiten Album regelt DJ Richard die Farbwerte noch weiter runter und tut vor allem eins: Haltung bewahren.
Music Porträt | verfasst 01.11.2010
John Roberts
Leerstellen und Brüche
John Roberts unterzieht House einer Frischzellenkur, in der Madlib, Larry Heard, Dance Mania und Jimmy Edgar keine unwichtigen Funktionen übernehmen. Endtroducing auf House gebürstet.
Music Porträt | verfasst 14.05.2015
Dial Records
Dinge ändern sich, Dial bleibt
Keine Haltung ist auch eine, und das erst recht. Seit nunmehr 15 Jahren steht das in Hamburg gegründete Label Dial für musikalische Offenheit. Mitgründer Lawrence erzählt uns, wie das alles gekommen ist: irgendwie halt nämlich.
Music Review | verfasst 02.12.2011
Planetary Assault System
The Messenger
Real Techno For Real People Since 1992 müsste unter Luke Slaters Namen stehen. Nun erscheint das fünfte Album als Planetary Assault System.
Music Review | verfasst 07.09.2012
Barker & Baumecker
Transsektoral
Andreas Baumecker und Sam Barker raufen sich zusammen und produzieren eines der Technoreleases des Jahres.
Music Review | verfasst 09.07.2013
Marcel Fengler
Fokus
Techno-DJ Marcel Fengler zeigt mit seinem Debütalbum, dass er neben straightem 4/4-Wumms auch einen Feingeist besitzt.
Music Review | verfasst 20.09.2013
Marcel Dettmann
Dettmann II
Der Sound von Marcel Dettmann steht wie kein zweiter für den Berliner Club Berghain. Nun legt der Thüringer sein zweites Album vor.
Music Review | verfasst 10.01.2014
L.B. Dub Corp
Unknown Origin
Vieles auf Luke Slaters Debütalbum als L.B. Dub Corp wirkt deplatziert. Trotz ein paar Ausnahmen bleibt »Unknown Origin« eine schwache LP.
Music Review | verfasst 21.04.2014
Tobias.
A Series Of Shocks
Einst Studiomusiker bei Frank Farian, inzwischen im Technoumfeld von Berghain zu Hause, veröffentlicht Tobias. heuer »A Series Of Shocks«.
Music Review | verfasst 16.06.2015
Terence Fixmer
Aktion Mekanik Theme Versions
Zwölf Jahre nach Release erhält »Aktion Mekanik« von Terence Fixmer bei Ostgut Ton ein paar Remixe.
Music Review | verfasst 19.10.2015
Martyn
Falling For You
Der Niederländer Martyn erweist der Stadt Berlin seiner Referenz und veröffentlicht bei Ostgut Ton ein kleines Statement.
Music Review | verfasst 20.11.2015
Kobosil
91
Kobosil gilt als das heißeste Eisen der Berliner Technoschule. Mit »91« schürt er abermals die Erwartungen an sein 2016 erscheinendes Debüt.
Music Review | verfasst 28.01.2016
Kobosil
We Grow, You Decline
Mit Vorschusslorbeeren ausgeestattet wagt sich der junge Berliner Kobosil mit »We Grow, You Decline« an das Langspielformat.
Music Review | verfasst 30.06.2016
Answer Code Request
Neume EP
So häufig gibt es kein neues Material von Answer Code Request. Nun liegt eine neue EP vor und so lohnt es sich »Neume« anzuhören.
Music Review | verfasst 03.10.2016
Planetary Assault Systems
Arc Angel
Mit seiner neuen LP als Planetary Assault Systems geht Luke Slater nicht nur die extra mile. »Arc Angel« ist seiner Zeit Lichtjahre voraus.
Music Review | verfasst 24.08.2016
Terence Fixmer
Beneath The Skin EP
Der Franzose Terence Fixmer ist ein Pionier des Techno-Sounds, den Ostgut Ton seit einigen Jahren prägt. Nun veröffentlicht er eine EP dort.
Music Liste | verfasst 12.05.2017
Ausklang | 2017KW19
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste | verfasst 01.09.2017
Ausklang | 2017KW35
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste | verfasst 08.06.2018
Martyn
Picks 10 latest Vinyl Records
Mit »Voids« präsentiert Martyn in diesen Tagen sein fünftes Album. Sein erstes für Ostgut Ton. Aus diesem Anlass ist er durch unseren Webshop gegangen und hat 10 Schallplatten ausgewählt, die ihn derzeit besonders beschäftigen.
Music Kolumne | verfasst 29.06.2018
Halbjahresrückblick 2018
50 best Vinyl Records so far
Techno ohne Kick und Snare, kunstvolles Gurgeln, Musik, zu der Buckelwale ihre Babys beisetzen: alles drin unter den 50 Schallplatten, die uns die erste Jahreshälfte 2018 bislang besonders versüßt haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Aphex Twin – Selected Ambient Works II (1994)
Der Mythos beginnt: Aphex Twin schraubt an Synthesizern, lebt in Cornwall und ballert den breitesten elektronischen Sound aus den Boxen. Doch mit »Selected Ambient Works II« brennt er seinen Sound ins kollektive Gedächtnis der Popkultur.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2019
Insider munkeln: unser Kolumnist musste sich im Karneval mindestens einmal als Erdbeere tarnen. Trotzdem hat er uns pünktlich seine Inventur im Postfach gelassen, das ist natürlich spooky AF, Bratan!
Music Interview
Little Simz
»Es ist ein bisschen wie Wachstumsschmerzen«
Sie ist in kurzer Zeit zu einer Art Gallionsfigur des indierap geworden. Größen wie Jay-Z oder Kendrick Lamar haben sie längst auf dem Zettel. Mit ihrem dritten Album »Grey Area« legt sie nochmals eine Schippe drauf. Zeit für ein Interview.
Music Kolumne
Records Revisited
De La Soul – 3 Feet High And Rising (1989)
Blümchenrap für alle: De La Soul waren vor 30 Jahren im Hip-Hop der Gegenentwurf zur Männlichkeit des Gangsta-Rap. Ihr Debütalbum ist bis heute ein Klassiker, der in seiner unbefangen-freundlichen Grundhaltung leicht wehmütig macht.
Music Essay
Colundi Music
How to oscillate completely
Seit einigen Jahren taucht ein Begriff in den Plattenläden, Musikmagazinen und Onlineforen auf: Colundi. Dahinter steckt ein neuartiges Tonsystem, das zwei Produzenten aus dem Rephlex-Umfeld entwickelten. Wir sind der Sache nachgegangen.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Ossia – Devil's Dance
Diesmal sind sich alle einig: »Devil’s Dance«, das Debütalbum des britischen Produzenten Ossia, hat das Zeug zum Album des Jahres. Ein Track hat es den dreien ganz besonders angetan.
Music Kolumne
Records Revisited
The Roots – Things Fall Apart (1999)
Mit »Things Fall Apart« sollte sich für The Roots entscheiden, ob sie einfach Kritikerlieblinge blieben oder auch den großen kommerziellen Erfolg erreichen könnten. Es wurde ihr Durchbruch.
Music Interview
Efdemin
Beim Verlassen des Raums
Philipp Sollmann an einem puristischen Techno-Sound festzumachen, ist nicht möglich. Auch mit seinem neuen Album als Efdemin, »New Atlantis«, nicht. Es käme einem langsamen Verlassen des Raums gleich, sagt er im Interview.
Music Porträt
Multi Culti Records
The Music Is The Massage
Multi Culti ist eines der Labels der Stunde. Entschleunigung ist nicht zu erwarten. Ihr Faible für tribale Rhythmen, hippie-eske Attitüde und wahre Freundschaft trifft nicht nur den Zeitgeist, es macht sie auch wenig anfällig für Trends.
Music Interview
Yasuaki Shimizu
»Ich liebe Musik«
Lange Zeit blieb japanische Musik der Welt verschlossen. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Schallplatten, die vor 30, 40 Jahren entstanden sind, können nun auch hierzulande gehört werden. So auch die Werke von Yasuaki Shimizu.
Music Interview
Yassin
»Rap kann dich weiterbringen«
Seit mehr als zehn Jahren ist Yassin nun im Geschäft, und nun ist mit »Ypsilon« sein erstes Soloalbum erschienen. Dass ihm Rapmusik eine Herzensangelegenheit ist, war schon vorher klar. Im Gespräch wurde es noch einmal klarer.
Music Liste
Selling
Picks 10 latest Vinyl Records
Der als Gold Panda bekannte Derwin Dicker hat sich mit Jas Shwa von Simian Mobile Disco zusammengetan und als Selling ein gemeinsames Album, »On Reflection«, veröffentlicht. Was sonst noch auf irhen Plattenspieler kommt, verraten sie hier.
Music Liste
Chris Liebing
Picks 10 latest Vinyl Records
Chris Liebing ist vor kurzem 50 Jahre alt geworden. Und doch ist es, als wäre es gestern gewesen, als er als Augenzeuge, mehr noch, als Wegbereiter dem Techno hin zur Massenkultur den Weg bereitet. Hier und heute pickt er 10 Schallplatten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Januar & Februar 2019
Es ist 2019. Real-Player-Audioqualität auch kein Fickfinger mehr, sondern nur noch Pein im Popo. Aigners Inventur wieder da. Der einzige Anlass auf der Welt also, um mal kurz aus dem Winterschlaf respektive K-Hole aufzuschauen.
Music Liste
deM atlaS
Picks 10 latest Vinyl Records
deM atlaS war mal Frontmann einer Rockband, zeichnet Stück für Stück schon mal sämtliche Covers einer Vinylauflage und debütierte jüngst auf Rhymesayers. Diese Schallplatten gefallen ihm aktuell selbst.
Music Kolumne
Records Revisited
Elecktroids – Elektroworld (1995)
Wer sind sie und wenn ja wie viele? Diese Frage haben sich seit der Erstveröffentlichung von »Elektroworld«, dem 1995 erschienenem, einzigen Album der Elecktroids, so einige gefragt. Die Hinweise auf einen Urheber haben sich verdichtet.
Music Porträt
Retrogott & Hulk Hodn
Gesprächsfetzenkontamination
Seit nun auch schon beinahe 20 Jahren sind Retrogott und Hulk Hodn gemeinsam unterwegs. Lange Zeit als Huss&Hodn, seit 2013 mit neuem Namen. Geändert hat sich ansonsten allerdings nichts. Und diese Konstante, das genau ist ihre Kunst.
Music Porträt
Cannonball Records
Bombenstimmung auf der Tanzfläche
2014 hat der Italiener Alberto Zanini sein Label Cannonball Records gegründet. 30 Releases später kann man sagen, dass er damit einen nicht unerheblichen Beitrag für die Rare Soul-Szene leistet.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 50 Albums
Ein Album aufzunehmen ist schon lange keine Geste der Verlegenheit mehr, es kommt immer einem Statement gleich. Das Album ist mittlerweile kein Format mehr, sondern ein Genre, das gemeistert werden will – und das gemeistert wird.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 20 12inches
Die Vinyl 12inches sind auch in diesem Jahr wieder weitestgehend Musik für den Club vorbehalten. Eine gute Nachricht! Denn 2018 ging mehr als nur die Snare auf zwei und vier. Was das im Einzelfall bedeutet, müsst ihr schon selbst lesen.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 50 Reissues
In immer entlegenere Nischen wurde in diesem Jahr nach Reissues geforscht: bei indigenen Völkern, in mexikanischen Planetarien oder in den 1980er Jahren in Belgien aufgeführten Theaterstücken. Wir haben euch mal die besten herausgesucht.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 20 Compilations
Die Compilations haben sich in diesem Jahr zur Königsdisziplin unseres Jahresrückblicks entwickelt. Was? Ja, wir waren auch überrascht. Aber es ist so: der Mehrwert solcher Beiträge ist enorm.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November 2018
Steht in Marrakesch und check gar nichts mehr: die letzte Inventur des Jahres, unter anderem mit Max Graef, Black Merlin, Guavo, Julia Holter, Bruce und Objekt. Theoretisch wieder eine Sensation.
Music Porträt
Charles Mingus
Wiederentdeckte Wut
Amir Abdullah staunte nicht schlecht, als ihm die Witwe von Jazz-Drummer Roy Brooks, Tonbänder eines Konzertes von Charles Mingus zeigte, das dieser 1973 in Detroit gegeben hatte. Es wurde Zeit für eine Wiederentdeckung.
Music Liste
Max Graef
Picks 10 latest Vinyl Records
Max Graef spricht deine Sprache nicht, dafür aber jede andere. Anlässlich der Veröffentlichung seines Albums »Lo Siento Mucho Pero No Hablo Tu Idioma« hat der Berliner 10 empfehlenswerte Schallplatten aus unserem Shop ausgewählt.
Music Liste
Jakko Eino Kalevi
Picks 10 latest Vinyl Records
Den Finnen kann man ja einiges Nachsagen. Als »Dream-Pop-Reformer« sind sie aber bislang noch nicht beschrieben worden. Dabei dürfen sie sich in Person des Popmusikers Jaakko Eino Kalevi genau dies auf die blau-weiße Fahne schreiben.
Music Interview
The Last Poets
Nichts erfunden
Vier Wochen nach dem Tod des Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. haben sich The Last Poets gegründet. Ihr kreatives Schaffen ist eine Art Initial für das, was wir heute »Hip-Hop« nennen. Wir trafen sie zu einem sehr spannenden Interview.
Music Interview
Mndsgn
Beats ohne Einschränkungen
Mndsgn baut Beats. Er gehört zum erlauchten Kreis des Labels Stones Throw. In diesem Jahr hat er ein eigenes Label gegründet, eine Platte veröffentlicht und u.a Beats für Fatima und Prophet produziert. Zeit für ein Interview.
Music Porträt
Art Ensemble Of Chicago
Let's Push Things Forward
Seit 50 Jahren arbeitet sich das Art Ensemble Of Chicago am Jazz ab. Eines ihrer einflussreichsten Veröffentlichungen, »Les Stances a Sophie« aus dem Jahre 1969, wurde nun wiederveröffentlicht. Wir geben Einblick in eine unterschätzte Band.
Music Kolumne
Records Revisited
Sonic Youth – Daydream Nation (1988)
Mit ihrem fünften Studioalbum »Daydream Nation« schufen Sonic Youth einen Meilenstein, dessen Sound bis heute nachhallt. Auf über siebzig Minuten kulminieren Noise, Rock und Indie. Schall und Wahn im Amerika von US-Präsident Ronald Reagan.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2018
Noch ist die Echsentransformation nicht abgeschlossen. Aber wo anderorts leider der Musikjournalismus stirbt, bleibt Aigner der letzte lebende Dinosaurier. Hier ist die Inventur des Monats Oktober. Best cherish it!
Music Interview
Atmosphere
Wir Kinder von Action-Figuren
Seit 20 Jahren sind Atmosphere nun schon im Geschäft. Müde werden Slug und Ant dabei nicht. Pünktlich zum Release ihres neuen Albums »Mi Vida Local« sprachen wir mit Slug über Straßen, Action-Figuren und den Reiz von Rettungsboten.
Music Liste
Jerry Paper
Picks 10 latest Vinyl Records
Jerry Paper komponiert groovy Popliedchen am Synthesizer, mit schrulligen Saxophonsounds und lächerlichem Cembaloklänge. Die 10 Schallplatten, die er aus unserem Webshop gepickt hat, sind weniger albern, aber verspielt und groovend.
Music Liste
Terr
Picks 10 latest Vinyl Records
Terr hat sich nach einer Figur aus dem Sci-fi-Evergreen »Fantastic Planet« benannt. Das Interstellare spielt halt eine große Rolle in ihrer Musik. Für uns hat sie nun 10 Schallplatten aus unserem Shop gepickt.
Music Liste
Ital Tek
Picks 10 latest Vinyl Records
Schon mehr als zwanzig Jahre lang veröffentlicht Ital Tek seine Idee einer atmosphärisch dichten, elektronischen Musik. Wie breit gefächert sein Musikgeschmack ist, kannst du an seiner Auswahl an aktuellen Lieblingsplatten erkennen.
Music Porträt
Time Capsule Records
Kosmisch versiegelt
Vom Sushi-Restaurant zum eigenen Label: Mit Time Capsule will Kay Suzuki die Hörerschaft erleuchten. Gut ausgesuchte und bestens aufbereitete Musik dient ihm dabei als Schlüssel.
Music Liste
Thalia Zedek
Picks 10 latest Vinyl Records
Thalia Zedek ist eine Legende. Eine zu Unrecht vergessen Legende. Es ist Zeit sie wiederzuentdecken. Für uns hat sie 10 Schallplatten aus unserem Shop gewählt, für die sich ihrer Meinung nach derzeit das Kämpfen lohnt.
Music Kolumne
Records Revisited
Talk Talk – Spirit Of Eden (1988)
»Spirit of Eden« erzählt vom Erschöpfungszustand eines Jahrzehnts, von einer Schöpfungslust ohne revolutionäre Inhalte oder Genie dahinter. Vor 30 Jahren erschienen, gilt das Album als Meilenstein der Popmusik. Wieso eigentlich?
Music Kolumne
Aigners Inventur
September 2018
Nebenkostennachzahlungen bei Eminem, Instagram-Tutorials von Travis Scott, Tapetenanalyse mit YG: mal wieder keine Ahnung was der Aigner hier macht, aber dank Djrum hört die Inventur dann doch irgendwann auf ihre niedrigen Instinkte.
Music Kolumne
Records Revisited
Why? – Alopecia (2008)
10 Jahre alt ist »Alopecia« dieses Jahr geworden. Sein Namen bezeichnet einen kreisrunden Haarausfall. Über ein Album, das über das Nebeneinander von Sentimentalität und Gleichgültigkeit den Zeitgeist einfing wie kein zweites.
Music Liste
Kutmah
Picks 10 latest Vinyl Records
Die Beatszene ist wohl kaum ohne die von Kutmah mit-initiierten Sketchbook Sessions denkbar. Teile daraus werden in Kürze als »Kutmah presents Sketchbook Radio Archives Vol.1« veröffentlicht. Diese Schallplatten gefallen ihm selbst gerade.