Music Interview | verfasst 18.04.2011
Knxwledge
Beats und Soul zusammendenken
Die Beat-Szene kennt eine große Vielfalt an Namen und Produzenten die durch ihre Produktionen die Messlatte ständig höher legen. Einer der Namen, mit denen man definitiv vertraut sein sollte, ist Knxwledge.
Text Valentin Menedetter , Fotos Valentin Menedetter
1206-knxwledge20111-www.hhv-mag.com

Die Beat Szene kennt eine große Vielfalt an Namen und Produzenten die durch ihre Produktionen die Messlatte ständig höher legen. Einer der Namen, mit denen man definitiv vertraut sein sollte, ist Knxwledge. Der Beatbastler schraubt bereits seit einigen Jahren an seinen Beats, während das internationale Interesse bislang noch auf sich warten ließ. Seine Produktionen haben dabei etwas Spezielles, wenn man an die Samples und Sounds denkt die er verwendet. Soul ist ein immanenter Bestandteil seiner Musik. Die britischen Radio DJs Benji B und Mary-Anne Hobbs spielten seine Tracks bereits vor einiger Zeit im Radio. Im letzten Frühling brachte er seinen ersten Release Klouds auf dem von Kritikern gefeierten Label All City Dublin heraus. Valentin Menedetter nützte die Chance mit ihm zu sprechen, als er in Wien vor kurzem eine Show spielte.

Du hast dein erstes Album auf All City Dublin herausgebracht…
Knxwledge: Ja, das Album beinhaltet Beats der letzten sechs Jahre. Verschiede Beats, verschiedene Sounds, die Hälft davon sind Synthiezeug, die andere Samples: die originale Musik, die originalen Chords. Die ganze Geschichte hat sich seither gut entwickelt. Ich freue mich schon ein weiteres Release mit den Jungs herauszubringen. Wird sicher dope.

Also wird die nächste Platte auch auf All City erscheinen?
Knxwledge: Ja, auf jeden Fall, das sind meine Jungs.

Wir haben vorher über Sampling gesprochen, was bedeutet das Plattenkaufen für dich; in ein Plattengeschäft zu gehen und zu suchen?
Knxwledge: Für mich ist das ziemlich essenziell. Es hat etwas mit einem gewissen Grad an Inspiration zu tun, den ich brauche. Ich gehe Platten kaufen, nehme einen Haufen Zeug mit nach Hause und wenn mich eine davon bewegt, dann versuche ich etwas mit dem Keyboard zu machen. Wenn nicht, dann gehe ich zurück zu den Platten, aber meistens bekomme ich etwas heraus. Es sind zwischen sechs und sieben Tracks am Tag, manche sind fertig, manche nur Ideen. Es ist ein ziemlich cooler Prozess.

»Ein Track muss meinem Maßstab entsprechen, es kann nicht einfach irgendwas sein. Es muss mich einfach packen. Ich selbst bin mein schlimmster Kritiker. « (Knxwledge) Du kommst ursprünglich aus Philadelphia…
Knxwledge: Ich komme eigentlich aus New Jersey, viele Leute wissen das nicht. Aber ich habe wahrscheinlich die letzten sechs Jahre in Philadelphia gewohnt. Habe dort gearbeitet, habe Shows gespielt und bin herumgereist.
Ich bin von dort aus nach Los Angeles, nach New York, es ist nicht so weit entfernt. Es ist eine gute Stadt, ein netter Vibe da draußen. Wunderbare Auswahl an Platten – es war immer dope für mich.

Was ist für dich einer der wesentlichen Unterschiede zwischen der US-Szene und der europäischen Szene?
Knxwledge: In den Staaten spielt sich, was mich und meine Art der Produktion betrifft, alles an der Westküste ab. Es gibt nicht viele Independentlabels die Beat-Zeug herausbringen. Wenn du nicht in Los Angeles bist oder wenigstens in der Nähe, dann ist es wirklich schwer. Aber du musst versuchen, dich da draußen bemerkbar zu machen. Ein wesentlicher Unterschied ist sicherlich die Wertschätzung, viel mehr Wertschätzung kommt von hier als von da drüben. Das ist sicher.

Wenn du dich vor dein MacBook setzt und dir ein paar Platten schnappst um Samples zu suchen, wie sieht da ein gewöhnlicher Tag bei dir aus?
Knxwledge: Ich wache auf und ich muss zur Arbeit gehen; ich bereue das jeden Tag. Manchmal nehme ich meinen Computer sogar zur Arbeit mit. Es stört niemanden, wenn ich Musik mache. Ich mache jeden Tag Musik, ich wache auf, und ich mache es so lange und oft wie ich es nur kann.

Was inspiriert dich? Du bist ja auf einem sehr einflussreichen Label. All City ist unter anderem für die »LA Serie«s bekannt, wo große Namen erschienen sind, wie P.U.D.G.E., Dibiase, Take, Tokimonsta, Exile, so viele großartige Produzenten. Inspirieren dich deine Label Kollegen?
Knxwledge: Ja, auf jeden Fall. Eine meiner größten Inspirationsquellen ist Mndsgn, er kommt ebenfalls aus New Jersey, aber als ich in Philly lebte, haben wir uns getroffen, denn er lebt 15 Minuten über die Brücke. Wir haben viel gemeinsam gearbeitet, seine Musik ist unglaublich, sein Mindset hilft mir mich zu öffnen. Es ist wunderbar; natürlich inspiriert mich auch J Dilla, und Soul-Platten, von denen kann ich nicht genug bekommen.

Wenn du an einem Titel arbeitest, wie erkennst du, das der Song soweit ist, veröffentlicht zu werden? Wie entscheidest du, ob du noch daran arbeiten musst?
Knxwledge: Für mich ist das ein Bauchgefühl. Ich muss den Track lieben, um ihn überhaupt zu exportieren. Es muss meinem Maßstab entsprechen, es kann nicht einfach irgendwas sein. Es muss mich einfach packen. Ich selbst bin mein schlimmster Kritiker. Ich bin furchtbar beim Mischen, aber ich gebe mein Bestes um alles gleichmäßig zu haben. Es ist ein verrückter Prozess.

Die Produktion von Klouds, war das bereits ein fertiges Projekt, als All City an dich herangetreten ist? Sind sie das überhaupt?
Knxwledge: Ich wurde auf MySpace angequatscht, das war vor Jahren. Das hat dann zu E-mails geführt und dann habe ich ihnen einen riesigen Packen Beats geschickt und wir haben es dann auf dreizehn, fünfzehn Tracks reduziert. Früher habe ich nicht so viele Samples verwendet. Für mein neues Album werde ich wahrscheinlich mehr Samples verwenden, mehr Soul. Vielleicht auch meine eigenen Sachen.

Weil wir von der Zukunft sprechen, woran arbeitest du gerade?
Knxwledge: Ich arbeite an etwas, ich weiß nicht ob es Klouds 2 sein wird, aber es wird eine Fortsetzung. Wahrscheinlich werde ich meinen Freund Teebs wieder bitten, das Artwork zu machen. Ich arbeite eigentlich noch an etwas anderem mit Chris von Free the Robots: Wir werden uns eine Platte auf All City teilen. Es wird demnächst eine EP herauskommen mit dem Typen von Circulations, er ist ein super Typ. Seine Kunst und sein Label sind auch besonders wichtig. Und mit Blu aus Los Angeles – er wird eine Platte auf Warner Brother herausbringen. Ein Track ist von mir.

Das Album Klouds von Knxwledge findest du bei hhv.de: LP
Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 09.10.2013
Knxwledge
Kauliflowr
Knxwledge veröffentlicht so gut wie jeden Monat irgendwas. Sein Album »Kauliflowr« ist aber zum Glück nicht irgendwas, sondern richtig gut.
Music Interview | verfasst 25.06.2015
Knxwledge
Das Gefühl konservieren
Kendrick Lamar will sie, Action Bronson will sie, Roc Marciano will sie auch: Knxwledge’ Beats sind gefragt. Knxwledge selbst scheint sich indes zu fragen, warum das überhaupt so ist. Wir haben mit dem bescheidenen Produzenten gesprochen.
Music Review | verfasst 10.07.2015
Knxwledge
Hud Dreems
Unzählige Beats kann man von Knxwledge auf Bandcamp finden.Mit »Hud Dreems« steht nun sein erst dritter physischer Release an.
Music Interview | verfasst 07.11.2011
Onra
»Bei mir kommt alles vom Hip Hop«
Onra hat sich mit uns zusammengesetzt, um über seine Arbeitsweise, seine musikalischen Inspirationen und sein Debüt Tribute, dass er 2006 zusammen mit Quetzal veröffentlicht hat, zu sprechen.
Music Review | verfasst 15.11.2011
Onra
Chinoiseries Pt. 2
Der französische Beatmaker hat abermals in vietnamesischen Plattenarchiven gewühlt und einen weiteren Teil seiner Chinoiseries produziert.
Music Bericht | verfasst 22.03.2013
All City Dublin
Platten für die Zukunft
Zwölf Jahre nachem Olan O’Brien 2001 einen kleinen Plattenladen im Temple Bar District in Dublin eröffnet hat, ist All City Records zum einem kleinen Brückenkopf amerikanischer Musik in Europa gewachsen.
Music Interview | verfasst 08.10.2012
Fulgeance
»Man kann nicht alles neu erfinden«
Der umtriebige Franzose veröffentlichte seine »langsame Tanzmusik« bereits bei Labels aus Frankreich, England, Irland und nun sogar Slowenien. Sein neues Album »Step Thru« erscheint in diesen Tagen bei rx:tx. Wir trafen ihn zum Interview.
Music Interview | verfasst 16.09.2011
Fulgeance
»Ich will mich nicht einschränken«
Fulgeance zählt gemeinsam mit Onra und Häzel zu einer neuen Generation an französischen Beatbastler. Wir trafen ihn zum Gespräch über die Vielfalt der elektronischen Musik und Wege, diesen gerecht zu werden.
Music Review | verfasst 20.02.2011
Martyn / Mike Slott
Collabs 1
Mit den beiden Tunes verhält es sich wie mit den beiden Produzenten: Unterschiedliche Stile auf hohem Niveau.
Music Review | verfasst 16.04.2013
Onra & Buddy Sativa
Yhata Bhuta Jazz Combo
»Therapeutisch« nannten die beiden Produzenten die Sessions für »Yatha Bhuta Jazz Combo« – das Ergebnis ist es auch für den Hörer.
Music Porträt
Remi
Raus aus dem Schwarz-Weiß-Denken
In Down Under wurde Remi quasi über Nacht zum Shooting Star. Radiorotation, Award als bester Newcomer und Gigs auf dem ganzen Kontinent. Da lag die Überlegung nicht fern auch gleich in der alten Welt nach dem Honigtopf zu greifen.
Music Kolumne
Entweder Oder
Entscheider: Nugat
»Beats x Beer x Green«: Nachwuchs-Producer Nugat besinnt sich mit seiner Debüt-EP auf die Essenzen seines Schaffens. Doch so leicht lassen wir den 17-jährigen Wunderknaben nicht entkommen. Zeit für ein paar Entscheidungen.
Music Liste
Fred P
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich der Produzent und DJ Fred P der Aufgabe an.
Music Porträt
Audiolith Records
Bitte ziehen Sie durch!
Seit beinahe zwölf Jahren geht das Hamburger Plattenlabel Audiolith seinen ganz eigenen Weg. Wir sprachen mit Lars Lewerenz und Artur Schock darüber, wie es ist, konsequent sein Ding zu machen.
Music Bericht
Mikael Seifu
Im Clinch mit der Tradition
Seine Musik klingt als würde der Geist Burials von äthiopischen Folk-Klängen über den Sand getrieben werden. Seifu vereint in seiner Musik Tradition und Moderne – in seinem Alltag kämpft er zwischen diesen Polen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli 2015
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Future, Seven Davis Jr., Four Tet und Tame Impala.
Music Interview
Chefket
Warum ist Chefket noch kein Star?
Chefket flext und singt und sorgt live regelmäßig für Begeisterung. Trotzdem ist er eher ein Underground-Phänomen geblieben. Das soll sich mit seinem neuen Album ändern. Oder soll es das überhaupt?
Music Liste
The Black Madonna
10 Classic Midwest Rave Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich die Produzentin und DJ The Black Madonna der Aufgabe an.
Music Interview
Adrian Younge
Fehlt nur noch Tarantino
Seite an Seite mit Ghostface Kilah hat Adrian Younge gerade die Fortsetzung seines Audio-Epos »Twelve Reasons To Die« herausgebracht. Wir sprachen mit dem Musiker über das transmediale Projekt.
Music Interview
Motrip
Kein Hypebeast
Langsam aber stetig schiebt sich Motrip auf den Deutschrap-Olymp. Sein neueste Werk »Mama« zeigt, er ist dort völlig zu recht. Ein Interview über Hypes, Bescheidenheit, Möglichkeiten der Selbsttherapie und auch über traumatische Erlebnisse.
Music Porträt
Evvol
Ein Neuanfang für die Ewigkeit
Vor einigen Jahren spielten sie zusammen in der Band Kool Thing. Dann folgte eine längere Trennung. Die beiden Mitglieder von Evvol haben sich mit uns zusammengesetzt, um über die Möglichkeiten ihres gemeinsamen Neubeginns zu berichten.
Music Bericht
Omar Souleyman
Das Leiden eines Hochzeitssängers
Er war Maurer, er war Hochzeitssänger – heute ist Omar Souleyman in unseren Kulturkreisen vielleicht der bekannteste Syrische Musiker. Wir stellen euch den international erfolgreichsten Hochzeitssänger aller Zeiten vor.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2015
12 Platten gegen die Gesamtscheiße
Ein weiteres halbes Jahr liegt hinter uns, Zeit für einen Rückblick der besonderen Art: Wir haben zwölf Platten ausgewählt, die sich mit den Umständen nicht zufrieden geben. Die einen sprechen das laut und deutlich, die anderen subtil aus.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Vince Staples' »Summertime '06«
Wir begrüßen einen Gastdozenten zur Vinyl-Sprechstunde: Julian Brimmers. Er soll zwischen Aigner und Kunze vermitteln, die sich angesichts der Komplexität von »Summertime ’06« dieses Mal nicht einig sind.
Music Interview
Neben der Spur mit...
Hunee
Wir begeben uns mit Künstlern neben die Spur. Abseits von Ton- und Filmspuren bekommen sie von uns den Raum, über eine Leidenschaft zu sprechen, die (auf den ersten Blick) nichts mit ihrem eigenen Schaffen zu tun hat.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juni 2015
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Vince Staples, Motrip, Nils Frahm und Hudson Mohawke.
Music Bericht
Grime Revisited (Teil 2)
Auf Raves wiedergeboren
In Teil 1 unseres Features haben wir zurück geblickt: Wo kommt Grime her, was ist Grime, wo war Grime zwischenzeitlich? Im zweiten Teil stellen wir fest, dass Grime wieder da ist. Und wie. Aber was macht diesen neuen Grime aus?
Music Bericht
K.I.Z
Hoffen auf den großen Knall
K.I.Z feiern in diesem Jahr Jubiläum. Und den Weltuntergang. Zehn Jahre ist es her seit 2005 »Das RapDeutschlandKettensägenMassaker«, das erste Album der Band, bei Royal Bunker erschien. Die Tage erscheint ihr neustes.
Music Interview
Under The Plates
with Ibeyi
Wir haben ein neues Format! In »Under The Plates with…« vermitteln wir euch einen umfassenden Eindruck von Künstlern, die wir interessant finden: Mit Bild, Ton und Text. Für die erste Folge haben sich Ibeyi unter ein paar Teller gesetzt.
Music Interview
Knxwledge
Das Gefühl konservieren
Kendrick Lamar will sie, Action Bronson will sie, Roc Marciano will sie auch: Knxwledge’ Beats sind gefragt. Knxwledge selbst scheint sich indes zu fragen, warum das überhaupt so ist. Wir haben mit dem bescheidenen Produzenten gesprochen.
Music Bericht
Grime Revisited (Teil 1)
Hoodies, Hats & Council Estates
Grime ist wieder da. Aber wo war er zwischenzeitlich? Und wo kommt er her? In Teil 1 unsreres Grime-Specials begeben wir uns auf Spurensuche: der Weg führt von Piratenradiostationen über den Typ in der Ecke direkt in die Charts.
Music Porträt
Editions Mego
Warum machen, wenn es nicht seltsam ist?
Das ist keine Musik, zu der man den Abwasch erledigt. Es ist mal schwierige, mal akademische, mal einfach seltsame Musik. Es ist die Musik, die bei Editions Mego erscheint. Wir haben mit dem Peter Rehberg, dem Gründer des Labels gesprochen.
Music Interview
Sylabil Spill & Ghanaian Stallion
»Rap ist immer Ventil«
Alles ist ein Duell. Sylabil Spill fechtet sie im 1vs1 mit Whack-MCs und auf einer Metaebene mit der Gesellschaft aus. Jetzt hat er gleich zwei neue EPs veröffentlicht. Eine davon mit Ghanaian Stallion. Wir trafen das Duo zum Gespräch.
Music Porträt
Ben Zimmerman
Musik aus dem Discounter
Es gibt in der Musik nichts Neues mehr? Man muss bloß ein bisschen suchen. Dann findet man so jemanden wie Ben Zimmerman. Der hat zehn Jahre lang Klänge erzeugt – auf einem schlichten Rechner der Elektromarkt-Kette RadioShack.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai 2015
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: A$AP Rocky, Jamie XX, Shamir und Jenny Hval.
Music Liste
Stephan Bodzin
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich der Produzent Stephan Bodzin der Aufgabe an.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
A$AP Rockys »At.Long.Last.A$AP«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute nähern sich unsere Kolumnisten über Pflegeprodukte, Zungenküsse und schwule Kleinkinder A$AP Rockys neuem Album an.
Music Porträt
Gold Roger
Boy Meets World
Ein turbulentes Jahr liegt hinter Gold Roger. Aus dem Nichts rappt er sich zum MOT-Gewinner, bekommt einen splash!-Auftritt und einen Deal bei Melting Pot Music. Mit »Räuberleiter« zählt er zu den spannendesten Deutschrap-Newcomern 2015.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde Spezial
Zugezogen Maskulin über Xatars »Baba Aller Babas«
Zugezogen Maskulin haben für uns gechattet. Frisch von ihrer Tour zurückgekommen haben sich Grim 104 und Testo der Musik eines anderen Rappers gewidmet: Xatars nämlich. Eine Spezial-Ausgabe der Vinyl-Sprechstunde.
Music Interview
Matthew Herbert
Auf der Suche nach dem Schock
Fast ein Jahrzehnt ist seit dem letzten Herbert-Album vergangen. Zwischenzeitlich politisierte sich der britische Produzent. Im Interview erklärt er, wie sich die Regierung stürzen lassen würde und welche Rolle Musik dabei spielen könnte.
Music Liste
Palms Trax
10 »Cooking With...« Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich der Produzent Palms Trax der Aufgabe an.
Music Interview
Oddisee
»Ich mache genau meine Musik«
Oddisee hat in den letzten zehn Jahren an 20 Releases mitgewirkt. Soeben ist sein Album »The Good Fight« erschienen. Im Interview erfahren wir aber auch, wieso gerade die »normalen« Dinge sein Steckenpferd sind.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Lance Butters' »BLAOW«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute »BLAOW« und die Frage, wie nahe dieses Album an’s Croissant kommt. Oder: Warum das eigentlich ein depressives Album ist.
Music Porträt
Dial Records
Dinge ändern sich, Dial bleibt
Keine Haltung ist auch eine, und das erst recht. Seit nunmehr 15 Jahren steht das in Hamburg gegründete Label Dial für musikalische Offenheit. Mitgründer Lawrence erzählt uns, wie das alles gekommen ist: irgendwie halt nämlich.
Music Kolumne
Records Revisited
Run-DMC - Run-DMC, 1984
Es gibt wenige Alben, die echte Game Changer gewesen sind. Run-DMCs selbstbetiteltes Debütalbum aus dem Jahre 1984 war so eines. Es brach mit Traditionen und brachte Rap zurück zu sich selbst.
Music Porträt
Ah! Kosmos
Zwischen Körpern und Planeten
Zwei Jahre nach ihrer EP »Flesh« veröffentlicht Başak Günak als Ah! Kosmos ihr selbstproduziertes Debüt »Bastards«. Die 27-Jährige lotet darin die Hörbarkeit des Nichts aus. Ein beängstigendes, ein wunderschönes, ein großes Album.
Music Kolumne
Aigners Inventur
April 2015
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Raekwon, James Pants, Twit One und Shlohmo.
Music Porträt
Sóley
Vom düsteren Kram
Zwischen Sóley und ihrer Musik gibt es einen Kontrast. Auf »Ask The Deep« singt sie über düstere Themen, ihre Tochter bekommt aber fröhliche Lieder zu hören. Die Gründe: Experimentierfreude, sprachliche Grenzen und ihre Lebensphilosophie.
Music Interview
Schaufel und Spaten
My Latest Epiphany
Schaufel und Spaten freuen sich auf den Anfang Mai erscheinenden neuesten Streich, »Unterm Untergrund 3 7/8». Wir sprachen bereits Ende letzten Jahres mit Björn Eric Schaufel aka Doz9 über einen seiner Höhepunkte von 2014.
Music Kolumne
Records Revisited
Sigur Rós' »Agaetis Byrjun«
Sigur Rós versprachen mit ihrem zweiten Studioalbum »Ágætis Byrjun« »einen guten Anfang«. Daraus wurde ein klares Highlight in der Diskografie einer Band, die Ehrfurcht vor der Schönheit des Fremden weckt.
Music Kolumne
Zwölf Zehner
März 2015
Willkommen im April . Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat März musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.