Music Interview | verfasst 28.06.2011
John Maus
Der Musik nicht im Weg stehen
Der Tourkeyboarder von Animal Collective und Ariel Pink veröffentlicht dieser Tage sein drittes und vielleicht kompromisslosestes Album. Wir sprachen mit ihm über das Verhältnis von Text und Musik und über den Titel seines neuen Albums.
Text John Luas , Fotos Jennifer Juniper Stratford
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Mit We Must Become The Pitiless Censors Of Ourselves veröffentlicht der für seinen experimentellen Elektropop bekannte Musiker John Maus dieser Tage sein drittes und vielleicht kompromisslosestes Album. Wir sprachen mit ihm über das Verhältnis von Text und Musik und warum man besser daran tut, den Anspruch, den er im Titel seines Albums formuliert, aufzugeben.

Auf deinem letzten Album machst du es, noch mehr als auf den vorherigen Alben, beinahe unmöglich deine Texte zu verstehen. Warum versteckst du die Wörter?
John Maus: Ja, vielleicht verstecke ich die Wörter. Ich habe die lyrische Dimension schon immer als überflüssig empfunden, verglichen mit der musikalischen Dimension. Zum Teil, da die Texte nur eine Konvention in der entsprechenden Sprache darstellen und diese sollten nicht im Fokus stehen. Ich hoffe die Antwort klingt nicht zu banal, aber Musik ist letzten Endes doch Musik, oder? Ist es nicht das, was interessant an ihr ist und auf was wir uns konzentrieren sollten?

Aber glaubst du nicht, dass ihre Abwesenheit die Texte nur umso wichtiger macht? Ich habe mich oft dabei ertappt wie ich versuche zu verstehen, was du da genau singst…
John Maus: Mein Label in Nordamerika wollte die Texte auch zur Verfügung stellen, aber ich habe diese Idee nie wirklich gemocht. Ich glaube, dass etwas Interessantes passieren kann, wenn die Texte, die sich die Leute ausmalen, viel besser sind, als das, was man eigentlich gesagt hat. Den Raum offen zu lassen für die Phantasie ist eine interessante Möglichkeit in der Popmusik. Ich denke, dass da etwas Interessantes passieren kann.

»Ich denke, dass die richtige Kombination von Wörtern die Musik auf interessante Weise vervollständigen kann. Sie kann die Musik auf eine Weise verwirklichen, zerstören oder lenken, die letztendlich offener ist; sie kann sie befreien.« (John Maus) Denkst du dennoch, dass Texte der Musik etwas hinzufügen können, dass über den bloßen Klang der Worte hinaus geht?
John Maus: Ich denke, dass die richtige Kombination von Wörtern die Musik auf interessante Weise vervollständigen kann. Sie kann die Musik auf eine Weise verwirklichen, zerstören oder lenken, die letztendlich offener ist; sie kann sie befreien. Und ich denke, das ist es, was ich mir erhofft habe. Dass die Texte der Musik nicht im Weg stehen würden. Manchmal hört man einen Song, in dem die Texte der Musik im Weg stehen. Sie sagen plötzlich »Eiscreme« oder so etwas und man denkt nur »Ekelhaft! … Ich habe die Musik gerade genossen und jetzt sprechen sie plötzlich über Eiscreme-Wolken« Das macht es für mich kaputt – ihre surrealistische Lyrik hat für mich die Musik kaputt gemacht. Also, was auch immer das Gegenteil ist, der Musik also nicht im Weg zu stehen, das strebe ich an.

Du bist auch Dozent für Philosophie und arbeitest an deinem Doktor in Politikwissenschaften. Das wird sehr oft betont in Artikeln über dich…
John Maus: …ich weiß auch nicht wieso. Es ist doch nicht bemerkenswert. Viele von uns haben studiert… ich weiß nicht, warum das ständig betont wird.

Beeinflusst dein Interesse an diesen Dingen deine Kompositionen?
John Maus: Ich habe das vor ein paar Jahren zunächst als Job gemacht. Ich bin sehr interessiert an diesen Dingen, aber ich sehe es als ein von der Musik und der Kunst abgegrenztes kreatives Vorhaben an. Und ich bin nicht sicher, inwiefern man ästhetische Theorien oder Philosophie in die musikalische Arbeit einfließen lassen kann. Wenn ich mich hinsetze und Songs schreibe, hilft mir z.B. Kants Kritik nicht wirklich weiter. Aber wenn ich mit anderen Menschen über Musik spreche, ist es meine einzige Hilfe, was schon lustig ist. Es ist der einzige Weg, wie wir über Musik nachdenken können: Die Gedanken, die sich andere über Musik gemacht haben. Und ich glaube nicht, dass ich bisher einen eigenständigen Gedanken in der Kunst, in den Sprachen, in der Musik, gehabt habe. Vielleicht werde ich mich irgendwann hinsetzen und das versuchen.

» Wenn ich mich hinsetze und Songs schreibe, hilft mir z.B. Kants Kritik nicht wirklich weiter. Aber wenn ich mit anderen Menschen über Musik spreche, ist es meine einzige Hilfe.« (John Maus) Dein aktuelles Album heißt We Must Become The Pitiless Censors Of Ourselves. Wie hat dieser Anspruch für dich selbst funktioniert, als du die Platte aufgenommen hast?
John Maus: Es gab einen Moment bei der Produktion dieses Albums, den es bei den vorherigen nicht gegeben hat. Ich musste es irgendwann hinter mich bringen obwohl ich nicht sicher war, ob ich schon fertig war, einfach aus einem persönlichen Bedürfnis heraus. Und da kann man all die ausgeblasene Philosophie aus dem Fenster werfen, wenn es irgendwann um persönliche Bedürfnisse geht. »Wir müssen die erbarmungslosen Zensoren unserer selbst werden« – auf diese Überzeugung habe ich geschworen, eisern geschworen für Jahre und bin damit dermaßen gegen die Wand gelaufen. Ich habe mich so darin verloren, wurde so unglücklich und habe gemerkt, dass diese ganze »Ich tue alles für die Arbeit«-Attitüde nicht funktioniert. Wenn du dich für die Arbeit von der Klippe stürzt, gibt es niemanden mehr, der die Arbeit machen kann. Ich sehe all die Philosophien und ästhetischen Theorien, die behaupten, dass der Künstler nicht die Quelle des Kunstwerks ist und denke: Ja, das ist interessant, wenn wir als Philosophen oder Theoretiker sprechen, aber als Künstler gesprochen: Ich glaub, ich spinne, wenn ich nicht die Quelle des gottverdammten Kunstwerks sein soll.

Das Album We Must Become The Pitiless Censors Of Ourselves von John Maus findest du bei hhv.de: LP
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