Music Porträt | verfasst 07.07.2011
Com Truise
Seeing Sounds
Seth Haley ist nicht nur der Musiker Com Truise, er ist auch visueller Künstler. Als Musiker sagt er, dass er die Musik sehe, bevor er bestimmen könne, wie sich diese später anhöre. Sein Album Galactic Melt bringt diese Welten zusammen.
Text Pippo Kuhzart
1944-comtruise20112-www.hhv-mag.com

Das Jahr 2010 könnte man musikalisch als das große Rauschen zusammenfassen. Mit alten Aufnahmegeräte der Popmusik den verklärten Charme vergangener Tage einzuhauchen, das war der Trend des vergangenen Jahres. Entscheidenden Anteil daran trugen zwei Genres: der Wonky-Sound von Amerikas Westküste, bei dem die unzählbare Schichten der wummernden Soundteppiche durch Schleif- und Störgeräusche und durch handgemachte MPC-HipHop-Beats zusammengehalten wurden, und die Chillwave-Bewegung, welche sich durch einen warmen, verwobenen Sound, durch das liebevolle Auseinanderfriemeln von Samples auszeichnete, die dann mit verstaubten Tonbändern bearbeitet wurden. 2010 erschien auch die Cyanide Sisters EP, die erste Veröffentlichung des Designers und Musikers Seth Haley als Com Truise. Die gängigen Musikportale versuchten diese in eine der beiden Sparten der Stunde zu stopfen. Tatsächlich besitzt Com Truise†˜ Sound die strahlende Wärme des Chillwave und die Drumdominanz des Wonky-Sounds. Doch ist die Musik des Produzenten aus New Jersey wesentlich klarer und verzichtet auf die große Lo-Fi-Rausche-Romantik und immer weiter wallende Sound-Kaskaden.

»Die Produktion hat sich entwickelt, der Sound ist immer noch warm, aber etwas dunkler und durchdachter. Die Ideen hinter dem Album sind einfach größer.« (Com Truise) Kristallklarer Klang
Com Truise verwischt die Ebenen seiner Songs nicht, er stellt sie kristallklar nebeneinander. Es ist der Lieblingsspruch eines Designer der dem zu Grunde liegt: »Weniger ist mehr«. Vom Online-Auftritt bis zum Plattencover: Haley gestaltet alles selbst. Die visuelle Ästhetik fasziniert ihn und gleichzeitig inspiriert ihn das Bildliche zu seiner Musik. Haley empfindet es als Segen gleichzeitig visueller Künstler und Produzent zu sein. Das gehe für ihn Hand in Hand, sagt er. Auch seinem ersten Album Galactic Melt liegt diese Idee zu Grunde. Jeder Song des Albums soll »eine Art Interpretation einer visuellen Sequenz sein«. Das lose Konzept des Albums ist eine Weltraummission zur neu entdeckten Galaxie »Wave1«. Jedoch will er, dass der Hörer selbst ausarbeitet, was er hinter den schimmernden Synthies, den hellen Snare-Drums und Lazer-Blubbern sieht. Com Truise hat längst die Bilder im Kopf, bei ihm kommen sie noch bevor der erste Ton programmiert wurde. Er bemerkt, dass es ihm manchmal leichter fiele, den Sound zu sehen, bevor er genau bestimmen kann, wie er sich anhört wird.

Einfacher Glanz
Galactic Melt vereint wie schon die gefeierte Cyanide Sisters EP stotternden Wonky-Sound mit funky Disco-Glam, für den er die Inspiration aus »Musikbibliotheken, Filmmusik und jeglicher Musik aus den 80ern« bezieht. Dabei ensteht eine Mischung von Mid-Fi Synthies und beherrschenden Drum-Machines, die den speziellen Vibe zwischen Nostalgie und Zukunftsmusik erzeugen. Das sind Merkmale die auch schon die EP auszeichneten. Com Truise befindet selbst gelassen: »Es ist nicht der große Sprung zwischen den beiden Werken, Galactic Melt hat für mich den gleichen einfachen Glanz. Aber die Produktion hat sich entwickelt, der Sound ist immer noch warm, aber etwas dunkler und durchdachter. Die Ideen hinter dem Album sind einfach größer.« Und genau in dieser partiellen Weiterentwicklung, die sich nicht scheut einen klaren Trademark-Sound zu betonen, liegt vielleicht die Schnittmenge zur Arbeit als visueller Künstler: Wie dieser verleiht Seth Haley seinem Schaffen ein hohen Wiederkennungswert, entwickelt sich dabei aber im Detail weiter.

Das Album Galactic Melt von Com Truise findest du bei hhv.de: 2LP
Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 02.08.2011
Com Truise
Galactic Melt
Es ist ein Konzeptalbum das uns Com Truise als sein Debüt anbietet und in dem die Achtziger, Porno und Science Fiction zusammenfließen.
Music Review | verfasst 05.04.2016
Com Truise
Silicon Tare EP
Zeitlos klingt die Musik von Com Truise in ihren besten Momenten. Die »Silicon Tare EP« hat von diesen Momenten nur wenige.
Music Review | verfasst 16.06.2017
Com Truise
Iteration
Auf »Iteration« hat Com Truise die Wiederholung des Sounds selbst zum Kunstwerk erhoben.
Music Review | verfasst 12.08.2010
Matthew Dear
Black City
Munter wird mit dem Vorangegangenen gebrochen, zwischen den Stilen gewechselt und mit einer Ballade abgeschlossen.
Music Review | verfasst 22.11.2011
Tycho
Dive
Scott Hansen ist als Grafiker bereits in aller Munde. Mehr und mehr widmet sich der Kalifornier auch der Musik.
Music Review | verfasst 28.08.2012
Matthew Dear
Beams
Matthew Dear klingt auf seinem fünften Album mehr denn je nach seinen großen Vorbildern und ist sich selbst ein ganzes Stück voraus.
Music Review | verfasst 14.03.2014
Tycho
Awake
Scott Hansen aka Tycho ist Grafikdesigner, Musiker und in erster Linie ein Träumer. Auf »Awake« kann man das jetzt wieder nachhören.
Music Review | verfasst 23.06.2014
Xeno & Oaklander
Par Avion
Euphorische Melancholiker: »Par Avion« des New Yorker Synthpopduos Xeno & Oaklander ist ein zuversichtliches Statement.
Music Review | verfasst 03.06.2016
Xeno & Oaklander
Topiary
»Topiary« meint die geometrisch abgezirkelten Gärten, wie man sie einst gern in Schlossparks anlegte. Das passt zu Xeno & Oaklander.
Music Kolumne | verfasst 10.08.2011
Aigners Inventur
Juni/Juli 2011
Wer anfängt sich in seinem Liegestuhl zu langweilen, bekommt nun die Gelegenheit, die nächsten 15 Minuten mit unserem Scharfrichter vom Dienst und Casper, Wiley, Zomby, MCDE, fLako, den Junior Boys und Laurel Halo zu verbringen.
Music Kolumne | verfasst 04.03.2014
Aigners Inventur
Februar 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Patten, Schoolboy Q, Kassem Mosse und The Notwist.
Music Review | verfasst 21.12.2011
Aeroc
R+B=?
Die Überraschungsmomente hat sich Geoff White für seine anderen Projekte aufgehoben. Als Aeroc liefert er liebevolle, aber lauwarme Kost
Music Review | verfasst 07.02.2012
Mux Mool
Planet High School
Mit einem Song zeigt Mux Mool sein ganzes Potential auf; um so enttäuschender ist es, das der Rest des Album konservatives Beatmaking ist.
Music Review | verfasst 06.02.2012
Jacaszek
Glimmer
Mit einer emotionalen Mischung Ambient und barocker Kammermusik trägt Jacaszek den Hörer mit in eine »versteckte Realität«.
Music Review | verfasst 25.10.2012
Willits + Sakamoto
Ancient Future
Der leicht verwirrende Titel überzeugt, bekommt man doch einen Eindruck wie die ferne Zukunft in der Antike geklungen haben könnte.
Music Liste
Rafael Anton Irisarri
10 All Time Favs
Ambient? Vielleicht. Aber mit Splittern von Metal, Neo-Klassik und anderem. Rafael Anton Irisarri malt mit dickem Pinselstrich überwältigende Klanggemälde. Für uns hat der US-amerikanische Komponist seine Einflüsse offengelegt.
Music Interview
Eloquent & Knowsum
Jaylib auf LSD
Eloquent und Knowsum, das ist eine Liason, die sich angedeutet hat. »JLALSD« heißt das gemeinsame Album. Das Akronym steht für Jaylib auf LSD. Wir sprachen mit beiden über ihre Zusammenarbeit, »Champion Sound« und das Streben nach Glück.
Music Porträt
Motohiko Hamase
Gemeinsam mit der Welt allein
Motohiko Hamase beendete seine Karriere in der Jazz-Szene Japans so schnell, wie sie begonnen hat. In einem Zeitraum von knapp einem Jahrzehnt veröffentlichte er fünf Alben mit ausgesprochen wundersamer Musik. Ein Porträt.
Music Porträt
Kaitlyn Aurelia Smith
Freundlichkeit durch Klang verbreiten
Ihre Musik ist wie ein langer, ruhiger Fluss aus Strom: Kaitlyn Aurelia Smith macht mit Synthesizern und Stimme Musik, die mehr auf Entspannung als auf Anspannung setzt. Ihr neues Album erweitert diesen Weg durch Körperbewegungen.
Music Porträt
Muriel Grossmann
Abstraktion mit Blick aufs Meer
Die Saxofonistin Muriel Grossmann kommt auf den Balearen zur Abstraktion, reitet mit Hard Bop die Wellen und bringt sogar Milliardäre aus der Fassung. Wer ist die heimliche Pionierin des spirituellen Revivals?
Music Porträt
Roza Terenzi
Rave in der Zeitkapsel
Roza Terenzi stellt die Dance-Vergangenheit auf den Kopf und bürstet mit Jungle-Breaks und Eso-Techno drüber. Auf ihrem Debütalbum »Modern Bliss« landet sie endlich in der Zukunft.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2020
Befreit sich von kaukasischer Clumsiness, hat Tiktok verstanden, züchtet Sauerteig und checkt’s einfach: Aigners Inventur im Lockdown. Verstörender Scheiß für verstörende Zeiten.
Music Porträt
Soviet Grail
Kollektives Gedächtnis
Zwischen Jazz-Experimenten, elektronischem Sowjetbrutalismus und psychdedlischem Underground gräbt Sergey Klimov nach Schätzen, für die Musiker im Gefängnis landeten. Mit Soviet Grail begibt er sich in die sowjetische Musikvergangenheit.
Music Liste
ADULT.
10 All Time Favs
Seit mehr als 20 Jahren machen ADULT. nun Musik. Und sie haben noch immer keinen Bock auf simple Zuschreibungen, Sonnenlicht, Selbsttäuschungen. Dafür hatten sie Bock uns Schallplatten zu nennen, die sie geformt, gebessert, gebildet haben.
Music Interview
Quelle Chris
Das Chaos akzeptieren
Er ist der produktivste Sonderling des Rap-Undergrounds. Und er hat einen Lauf. Mit »Innocent Country 2« macht Quelle Chris dort weiter, wo er mit »Guns« aufgehört hat – und begegnet der Hoffnungslosigkeit mit positiver Angst.
Music Liste
Peaking Lights
10 All Time Favs
In diesen Tagen erscheint auf Dekmantel das neue Album »E S C A P E« der Peaking Lights. Wir hatten die Gelegenheit Aaron Coyes und Indra Dunis nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Mobb Deep – The Infamous (1995)
1995 zieht sich Hip-Hop die Kapuze ins Gesicht – Mobb Deep bringen mit »The Infamous« den Hardcore nach New York City und zerschießen die Szene ohne Hoffnung auf ein Morgen.
Music Kolumne
Records Revisited
Hiroshi Yoshimura – Green (1986)
»Green« von Hiroshi Yoshimura ist ein Meilenstein der japanischen »kankyō ongaku«. Besser gesagt ein Meilenstein des Ambient überhaupt: Kein anderes Album legte dermaßen schonungslos offen, dass es sich bei ihm um eine Simulation handelte.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Yves Tumor – Heaven To A Tortured Mind
Zuerst war die Euphorie groß: Yves Tumor bringt eine neue Schallplatte raus! Dann stellte sich Ernüchterung ein. Was tun als Fan, wenn der neue Release eines geliebten Musikers enttäuscht? Nur eine Frage in der neuen Vinyl-Sprechstunde.
Music Kolumne
Records Revisited
Nightmares On Wax – Smokers Delight (1995)
Hip-Hop ohne Rap: Mit »Smoker’s Delight« brach für Nightmares On Wax eine neue Ära an. Zum Soloprojekt von George Evelyn mutiert, war das zweite Album der Bleep-Pioniere der Auftakt für geloopte Entspannungspolitik mit Langzeitwirkung.
Music Porträt
Patricia Kokett
Teil seiner eigenen Bewegung
Patricia Kokett vermischt Rave mit Mystizismus, futuristischen Industrial mit schamanistischem Rauschen. Der Litauer Gediminas Jakubka, der sich auf der Bühne in Patricia verwandelt, balanciert zwischen Grenzen. Ein Orientierungsversuch.
Music Liste
Jeff Parker
10 All Time Favs
Jeff Parker ist kein Neuling. Und dennoch meint man, er starte gerade erst durch. Jetzt ist sein Album »Suite for Max Brown« erschienen. Also haben wir ihn gebeten 10 Schallplatten zu nennen, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Miles Davis – Bitches Brew (1970)
Raus aus dem Jazzkeller, rauf auf die Rockbühnen – mit »Bitches Brew« wurde Miles Davis zu »Electric Miles« und braute den psychedelischen Trunk für alle, die nicht wussten, dass sie Jazz geil finden.
Music Kolumne
Records Revisited
Ol Dirty Bastard – Return To The 36 Chambers (1995)
1993 begann eine Erfolgsgeschichte. Mit »Enter The Wu-Tang (36 Chambers)« produzierte der Wu-Tang Clan einen Meilenstein und nachfolgend zahlreiche Klassiker des Genres. Darunter: »Return To The 36 Chambers« von Ol‘ Dirty Bastard.
Music Kolumne
Records Revisited
Depeche Mode – Violator (1990)
Das siebente Studioalbum von Depeche Mode ist die perfekte Verbindung von Experiment und Pop, Elektronik und Rock. Eigentlich hätte es aber auch ganz anders ausgehen können.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2020
Boomer vermissen hier die neue Ozzy Ozzbourne, Fintec-Heinis finden eine Antwort auf die Frage nach ihrer Seele: Aigners Inventur im März Mit dem ersten essentiellen Album des neuen Jahrzehnts und einer überraschenden Enttäuschung
Music Porträt
Kalahari Oyster Cult
Die beste aller Welten
Im Morast nach Perlen tauchen, Rave-Klassiker aus den 90ern aufstöbern und mit Menschen zusammenarbeiten, denen es nicht darauf ankommt, ob sie in den Beatport-Charts landet: Colin Volverts Kalahari Oyster Cult mischt den Underground auf.
Music Liste
Malcolm Catto of The Heliocentrics
10 All Time Favs
Soeben haben The Heliocentrics »Infinity Of Now« veröffentlicht. Das Album hat das Zeug zukünftige Musiker zu inspirieren. Malcolm Catto hat uns aber erstmal die Schallplatten verraten, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Tricky – Maxinquaye (1995)
Trickys Debütalbum »Maxinquaye« mit der Sängerin Martina Topley-Bird und dem Produzenten Mark Saunders ist ein Werk der verwischten Grenzen. Urheberrechte gelten hier genauso wenig wie Gender und Individuum.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Beatrice Dillon – Workaround
Auf PAN hat Beatrice Dillon ihr neues Album »Workaround« veröffentlicht. Florian Aigner, Philipp Kunze und Kristoffer Cornils unterhalten sich darüber. Und fragen sich: ist da ein Groove? Ist da ein Konzept? Sie werden sich nicht einigen.
Music Porträt
Mad About Records
Sündhaft sommerlich
Der Portugiese Joaquim Paulo kümmert sich mit seinem Label Mad About um die wirklich schwer zu findenden Schallplatten von Jazz bis Bossa Nova. Mit Erfolg. Wir stellen dir das Label ausführlich vor.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Januar & Februar 2020
Der Rap Game Berti Vogts hat es ins neue Jahrzehnt geschafft. Angemessen woke und tiefmüde zugleich startet unser Kolumnist Aigner in 2020 und zieht Alben von Stormzy, Ramzi und Bufiman in Mitleidenschaft.
Music Liste
Sepalot
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich Sepalot der Aufgabe an.
Music Kolumne
Records Revisited
D'Angelo – Voodoo (2000)
Die Rückkehr des Unperfekten brauchte mehrere Jahre. Was sich lohnte. Denn »Voodoo« von D’Angelo brachte vor 20 Jahren die Wärme und den Groove des Soul zurück. Eine Geschichte über Mythen, Seele und eines der merkwürdigsten Musikvideos.
Music Porträt
Blackest Ever Black
Suche nach Entfremdung
Unter Connaisseuren abgefuckter Klänge wurde Blackest Ever Black geschätzt wie kein zweites. Ende des Jahres 2019 war plötzlich Schluss. Wir blicken zurück auf ein Label, das musikalisch die 2010er Jahre bestimmte wie nur wenige andere.
Music Interview
Kinderzimmer Productions
»Wer kennt noch Jenny Elvers?«
Kinderzimmer Productions beackerten im Deutschrap schon immer die Ränder. Ihre Samples waren ausgefuchster, ihre Anspielungen cleverer, ihr Anspruch war es, originell zu sein. Nach 13 Jahren Pause sind die Ulmer nun zurück Ein Interview.
Music Interview
Jan Schulte
Mein Name sei Bufiman
Jan Schulte ist der Mann mit den vielen Namen. Jetzt veröffentlicht er auf dem niederländischen Label Dekmantel sein Debüt »Albumsi« als Bufiman. Wir trafen ihn im Wolf Müller Flanger Studio und sprachen mit ihm darüber.
Music Kolumne
Records Revisited
Rolling Stones – Let It Bleed (1969)
Vom Western-Saloon in den Vietnamkrieg, Stress mit den Cops und Heroin in Arschbacken – der Weg zu »Let It Bleed« verläuft auf einem Pfad zwischen Morbidität und Leichtsinn. Am Ende waren die Drogen gelutscht und die Utopien der Hippies tot
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 50 Albums
Ein Jahr verstreicht, ein Jahrzehnt ist zuende. Der wichtigste Rohstoff dieser Zeit? Einigkeit. Auf diese 50 Schallplatten konnten wir uns einigen. Friedlich! Hurrah! Diese Liste ist die Welt, in der wir leben wollen. So einfach ist das.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 20 12inches
Dance Music dominiert bei den Vinyl 12"s des Jahres 2019. Aber das ist doch nichts Schlechtes. Im Gegenteil. Denn diese Auswahl zeigt: alles ist erlaubt auf dem Dancefloor und muss es ogar sein.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 50 Reissues
Auch 2019 haben uns fleißige Plattenlabels Musik von gestern für ein besseres Morgen zur Verfügung gestellt. Wir haben 50 Schallplatten herausgesucht, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 20 Compilations
Die Compilation ist der Endgegner jedes Jahresrückblicks. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn zehn bis zwanzig ganz unterschiedliche Tracks zusammenkommen, ist das Ergebnis nur in 1% der Fälle überzeugend. Wir haben trotzdem 20 rausgesucht.
Music Kommentar
RSD Black Friday 2019
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Wir haben uns durch die Liste der diesjährigen exklusiv zum Record Store Day Black Friday 2019 veröffentlichten Releases gewühlt und euch eine Auswahl von zwölf Schallplatten zusammengestellt, die wir als mögliche Highlights entlarvt haben.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November & Dezember 2019
Kommt gerade vom Gruppenkuscheln auf der Ersti-Party und weiß trotzdem, wer das beste Deutschrap-Album aller Zeiten veröffentlichen wird. Es kann sich dabei nur um unseren Kolumnisten handeln.
Music Porträt
100% Electronica
Mit Retro-Pop in die Zukunft
Internet-Ikone, Vapordaddy, Zukunftsmusiker – George Clanton kennt viele Namen. Mit 100% Electronica sucht er seit 2015 nach Sounds, die ein Gefühl vermitteln, das er nicht beschreiben kann. Und verhilft Vaporwave zu einer Renaissance.
Music Kolumne
Records Revisited
Pink Floyd – Ummagumma (1969)
»Ummagumma« ist der Beginn von Pink Floyd auf ihrem Werdegang zur größten Artrockband der Geschichte. Vor genau 50 Jahren veröffentlicht, verschob das Doppelalbum nicht weniger als die Grenzen des Machbaren in der Popmusik.