Music Interview | verfasst 10.02.2012
Rachel Grimes
»Es gibt unendlich viele Möglichkeiten«
Die Pianistin Rachel Grimes über elektronische Musik, Stille und ein weniger bekanntes Stück, das sie auf ihrer Website veröffentlicht hat und das Einblicke in ihre Kompositionen gibt.
Text John Luas , Fotos Theda Schoppe
Rachel-grimes4.2
Rubriken_sticker_detail_08

Du scheinst eine sehr konzeptionelle Herangehensweise an Musik zu haben. Im letzten Jahr hast du aber einen digitalen Track namens Loretto veröffentlicht, der eine Improvisation am Klavier ist, fast eine Meditation. Was ist die Geschichte hinter diesem Track?
Rachel Grimes: Es hat eine Weile gebraucht bis ich mich dazu entschieden habe ihn zu veröffentlichen, aber es war eine meiner Lieblingsimprovisationen aus einer Reihe von Tagen, die ich damit verbracht hatte, neue Musik zu entwickeln. Ich verbringe viel Zeit damit Ideen zu strukturieren und sie zu modellieren, also ja, ich arbeite eigentlich sehr konzeptionell, v.a. wenn es um ein Release geht. Ich verwende so viel Zeit wie es braucht darauf, oft sind das Jahre, nur um sicher zu gehen, dass die Tracks eines Albums zusammen einen Sinn ergeben. Aber ich nahm ein paar Ideen, an denen ich gearbeitet hatte mit in ein Kloster hier in Kentucky. Teil ihrer Mission ist es, Künstlern Freiräume zum Arbeiten zu bieten. Es ist wirklich ein wunderschöner Ort. Ich arbeitete in einem hohen steinernen Zimmer mit Holzdecken, in dem ein Steinway stand – ziemlich ideal für eine Pianistin.
Die musikalische Idee in dieser Improvisation Loretto war, dass wenn ich ein Ostinato in der linken Hand habe, das einen konstanten und stetigen Rahmen bietet, ich mit der rechten Hand vollkommen frei bin. Ich habe sehr viel an dieser Idee gearbeitet und viele Demos aufgenommen. Und Loretto war am Ende das Beste. Es war ein guter Morgen für mich, ich konnte klar denken.

Es klingt fast wie ein Sample, ein Loop, auf dem du die Improvisation aufbaust. Würdest du das als einen elektronischen Aspekt in deiner Musik sehen? Inspiriert dich elektronische Musik?
Rachel Grimes: Oh ja, ich habe viel Ambient gehört. Ich bin sicherlich kein Experte für elektronische Musik, aber eine lange Zeit habe ich intensiv Four Tet und The Aphex Twin gehört. Ich höre die nicht mehr so oft, aber was mich jetzt mehr interessiert, ist die Idee viele dieser Techniken auf die Liveperformance zu übertragen – als eine Art Disziplin. Gibt es einen Weg Konzepte, die oft in elektronischer Musik oder beim Live-Looping verwendet werden, zu nutzen und sich selbst dazu zu zwingen. Es ist schwer für mich, weil ich eine Tendenz dazu habe, in den Tempi zu schwanken. Es kann dann ziemlich gut sein, sich zu einem Ostinato oder einen stetigen Rhythmus zu zwingen – ein wenig wie ein sicherer Anker.

»Ich habe auch andere Instrumente gespielt, aber ich kann nie vom Klavier lassen. Es gibt einfach unendliche Möglichkeiten auf dem Klavier, ich werde nie müde vom dem Instrument.« (Rachel Grimes) Das ist das spannende an Loretto. Es ist einerseits sehr stetig, hat einen klaren Rahmen, ist sehr konzeptuell. Anderseits ist es eine Improvisation, die nach etwas sucht. Wir hören dir dabei zu, wie du etwas suchst. Das macht es spannend.
Rachel Grimes: Tatsächlich ist aus diesem Stück später Every Morning und Every Morning Bird enstanden. Ich habe dieselbe Idee genommen und sie zu einem finalen Stück für Book Of Leaves entwickelt. Ich setze mich dabei immer mit dem Widerspruch zwischen Improvisation und strikt auf dem Papier Komponierten auseinander.

Warum spielst du Klavier? Gibt es etwas, was du auf dem Klavier artikulieren kannst, was du auf einem anderen Instrument nicht könntest?
Rachel Grimes: An diesem Punkt meines Lebens ist das keine bewusste Entscheidung mehr. Meine Großmutter, meine Urgroßmuter, mein Vater – alles Pianisten. Es scheint also als gäbe es eine Art genetische Veranlagung und ich spiele ja auch schon seit dem ich sehr jung war. Ich habe auch andere Instrumente gespielt, aber ich kann nie vom Klavier lassen. Es gibt einfach unendliche Möglichkeiten auf dem Klavier, ich werde nie müde vom dem Instrument.

In Zeiten von MP3s und ihrer Kompression, scheint es weniger Stille, weniger Dynamik, weniger Leises in der Musik zu geben. Vieles an deiner Musik macht es notwendig sich hinzusetzen und wirklich zuzuhören, ruhig zu bleiben. Möchtest du gerne, dass deine Musik diesen Effekt hat oder wäre sie dir auch als möblierende Musik recht?
Rachel Grimes: Ich glaube das ist ein guter Punkt. Es ist der eigentliche Grund warum ich so viel Zeit mit dem Modellieren der Musik verbringe. Warum ich große Anstrengungen eingehe, um sicher zu stellen, dass es richtig aufgenommen ist, die richtigen Leute mischen und mastern. All das, damit es eine möglichst natürliche und tiefe Repräsentation des dynamischen Ausdrucks, der so essentiell für mich ist, ergibt. Trotzdem würde ich niemanden vorschreiben, wie er meine Musik zu hören hat. Sobald ich es raus in die Welt geschickt habe, kann jeder damit machen was er will als Hörer.
Die unglaubliche Ironie unserer Zeit ist, dass wir alle Werkzeuge und Mikrofone und Techniken und Möglichkeiten haben – es war nie einfacher und besser möglich gut klingende Musik aufzunehmen. Und trotzdem hören die meisten Menschen die Musik in der absolut schlechtesten Auslösung, diese komprimierten, digitalisierten Files oder auf schlechten Kopfhörern. Sie hören keine Alben, sie hören nur Ausschnitte oder Songs, die aus dem Kontext gerissen worden sind. Aber wir als Musiker können da nichts machen. Man kann nur die Menschen animieren, diesen Dinge ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Weitere in dieser Reihe erschienen Gespräche: und und .

Das Album If Then Not When von King’s Daughters & Sons findest du bei hhv.de: LP
Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Interview | verfasst 22.06.2011
Hauschka
Die dritte Dimension
Den zweiten Teil unserer Gesprächsreihe über das Piano bestreitet Hauschka. Gerade hat der Düsseldorfer sein neuntes Studioalbum veröffentlicht. Wir sprachen über das Klavier, die Möglichkeiten der Präparation und Räume für Kollaborationen.
Music Interview | verfasst 03.07.2011
Dustin O'Halloran
»Ich liebe es die Noten zu formen«
Der Pianist Dustin O’Halloran hat mit Lumiere einen Soundtrack veröffentlicht, der ohne einen Film auskommt. Wir haben mit ihm über die Kraft des Klaviers, den Zauber der Improvisation und seinen Freund und Kollegen Hauschka gesprochen.
Music Review | verfasst 20.01.2011
Pan American
For Waiting, For Chasing
Die Balance zwischen elektronischen und akustischen Klängen tarieren nur sehr wenige derart vollkommen.
Music Review | verfasst 17.02.2011
Tim Hecker
Ravedeath, 1972
Am Ende bleibt keine Erinnerung, nur ein Gefühl von amorpher Weite, die sich irgendwie heimisch anfühlt.
Music Review | verfasst 27.02.2011
Dustin O'Halloran
Lumiére
Lumiere von Dustin O’Halloran ist ein FIlm – groß, in satten Farben, mit melancholischer Bestimmtheit.
Music Review | verfasst 27.03.2011
Emanuele Errante
Time Elapsing Handheld
Emanuele Errante hat einen Versuch über die Zeit vorgelegt, in der die Töne das Schweben erlernen.
Music Review | verfasst 13.04.2011
Charles-Eric Charrier
Silver
Der »doomed jazz-noire« von Charles-Eric Charrier ist von filmischen Format. Hier bleibt der Morricone-Vergleich nicht aus.
Books Review | verfasst 12.07.2011
Thomas Becker (Hg.)
Ästhetische Erfahrung der Intermedialität
Der Sammelband versucht einen neuen ästhetischen Blick auf die Kunst und ihre mediale Verknüpfung.
Music Review | verfasst 11.07.2011
Hauschka
Salon des Amateurs
Zwischen präpariertem Piano im institutionellen Rahmen und ausdrucksstarkem Tanz im Stroboskop bewegt sich das neue Album von Hauschka.
Music Review | verfasst 18.10.2011
Hauschka & Hildur Guðnadóttir
Pan Tone
Der Düsseldorfer Pianist Hauschka und die isländische Cellistin Hildur Guðnadóttir machen gemeinsame Sache.
Music Review | verfasst 07.11.2011
Charalambides
Exile
Die Charalambides führen dich in eine ganz eigene Welt. Der Zugang zu diesem psychedelischen Folk ist nicht ganz einfach, aber lohnt sich.
Music Review | verfasst 07.12.2011
Swod
Drei
Versiertes Klavierspiel trifft hier auf subtile Elektronik – das dritte Album der Berliner ist stimmungsvoll, aber nie erdrückend.
Music Review | verfasst 09.12.2011
Dakota Suite & Quentin Sirjaqc
The Side Of Her Inexhaustible Heart
Chris Hooson ist eine verlorene Seele und er widmet jeden Song des Doppelalbums seiner Frau Johanna, die ihn jeden Tag rette.
Music Review | verfasst 20.03.2012
Robert Turman
Flux
Das aufregende Debüt des amerikanischen Komponisten Robert Turman kann jetzt wieder entdeckt werden.
Music Review | verfasst 12.04.2012
Suzanne Ciani
Lixivitation
Mit diesen Aufnahmen hat Finders Keepers ein weiteres bedeutendes Puzzleteil zum Verständnis zeitgenössischer Musik aufgetrieben.
Music Review | verfasst 02.05.2012
Ben Vida
Esstends Esstends Esstends
Der amerikanische Komponist Ben Vida lässt Töne im Ohr des Zuhörers entstehen, die so gar nicht vorhanden sind.
Music Review | verfasst 12.06.2012
Motion Sickness Of Time Travel
Motion Sickness Of Time Travel
Rachel Evans steht auf Vintage. Ihre Musik ist dicht gefüllt mit dem Klang analoger Synthesizer.
Music Review | verfasst 23.07.2012
Eric Lanham
The Sincere Interruption
Eric Lanham ist einer dieser Jungspunde, die mit ihrer Musik eine Nische gefunden haben, in der sie auf nerdhafte Art poetisch sein dürfen.
Music Review | verfasst 28.08.2012
Harry Pussy
Let's Build A Pussy
Das jetzt wiederveröffentlichte, letzte Album von Harry Pussy dehnt den Schrei der Drummerin Adris Hoyos ins Unendliche. Und mehr nicht.
Music Review | verfasst 25.10.2012
Emptyset
Collapsed (Ununhexium)
Der sechste Teil der Raster-Noton »Unun«-Reihe ist Klangexperiment und Dancefloor-Killer zugleich
Music Review | verfasst 28.11.2012
Tim Hecker & Daniel Lopatin
Instrumental Tourist
Die Versuchsanordnung: Hecker und Lopatin werden in ein Studio gesperrt, um mit der Datenbank »Instruments Of The World« herumzuspielen.
Music Review | verfasst 30.04.2013
F.S. Blumm & Nils Frahm
Music For Wobbling Music Versus Gravity
Dass Nils Frahm und F.S. Blumm Freunde leiser Töne sind, beweisen sie mit ihrem Album »Music For Wobbling Music Versus Gravity«.
Music Interview
Torky Tork & Doz9
Der Kandinsky-Code
Torky Tork und Doz9 waren zum dritten Mal gemeinsam im Urlaub, um ein Album aufzunehmen. Oder waren sie es nicht? Egal, die Formel ist die gleiche. Und frag nicht, warum du nur Vierecke siehst.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Reissues
Der Reissue-Markt als Wunschkonzert, 2017 fühlte es sich zuweilen so an. Unfassbar, welche Mengen an seltenen, obskuren und seltenen und obskuren Platten dieses Jahr neu aufgelegt wurden.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 Compilations
Wenn man rein den materiellen Wert der einzelnen hier versammelten Stücke zusammenzählen würde, käme man auf ein Vermögen. Aber das ist nur der oberflächlichste Grund, warum die folgenden Comps essentieller Stuff sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW48
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Bericht
Records Revisited
A Certain Ratio – To Each, 1981
Man ruft A Certain Ratio gerne als musicians’ musicians. Warum? Weil sie mit einem typischen Übergangsalbum zeigten: Wo Dinge unabgeschlossen sind, bleibt genug Platz für andere, um sich zu eigenen Lösungen anregen zu lassen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW47
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Princess Nokia
Für eine neue Unordnung
Zum Ende diesen Jahres hin erscheint also endlich eines der aufsehenerregensten Alben des letzten Jahres auf Platte, Princess Nokias »1992«. Es ist wie seine Interpretin: auf eine ordnende Weise chaotisch.
Music Liste
Ausklang | 2017KW46
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Ausklang | 2017KW45
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
Throbbing Gristle – 20 Jazz Funk Greats (1979)
Throbbing Gristle schlugen mit »20 Jazz Funk Greats« den Pop mit seinen eigenen Mitteln. Haben sie also ihren historischen Auftrag erfüllt und sich damit irgendwie selbst erledigt?
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Vor allem findet er aber seine Grabsteinschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.
Music Interview
Twit One
Warum liegt hier eigentlich Stroh?
Twit One, Beat-Deuschlands wichtigster Slacker, nicht wegzudenken aus der hiesigen HipHop-Szene. Gerade ist sein jüngste Platte »Hay Luv« erschienen. Natürlich trafen wir ihn zum Interview. Natürlich fand das Interview im Tierpark statt.
Music Kolumne
Records Revisited
Metro Area - Metro Area, 2002
2002, eigentlich war gerade alles egal. Alles Wissen verfügbar und damit alles irgendwie uncool. Wer was auf sich hielt, reagierte mit Ironie oder Retromanie. Nicht Metro Area.
Music Liste
Ausklang | 2017KW44
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #34
Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Music Liste
Sichtexot
10 Essentials
Sichtexot, das Mainzer Label wächst und gedeiht. Erst gerade ist mit Negromans neuer EP wieder ein gelungenes Projekt erschienen. Zeit für eine Zwischenbilanz, hier sind zehn Sichtexot-Releases, die unabdingbar sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW43
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Welche Schallplatte hast du gehört,
als du 15 Jahre alt warst?
In diesem Jahr ist hhv Records 15 Jahre alt geworden. Wow, interessantes Alter. Da fragt man sich natürlich: Wie war das, als man selbst 15 war? Welche Platten haben wir damals gehört? Wir haben die Frage an unsere Autoren weitergegeben.
Music Liste
Ausklang | 2017KW42
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
King Krule
Endstation: Tiefseegraben
King Krule wird seit seinem LP-Debüt zugeschrieben, er sei die Stimme einer Generation. Vorwiegend ältere Zeitgenossen sehen das so. Was lässt sie das so sehen? Eine Analyse anhand einiger Textstellen aus King Krules neuem Album, »The Ooz«.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September 2017
Wir kennen das: kaum geht das Jahr wettertechnisch den Bach runter, nehmen die Releases wieder richtig Fahrt auf. Bei ihr hält die Frisur bei jedem Wetter und das falsche Deo wurde das letzte Mal 1995 benutzt: Aigners Inventur.
Music Liste
Ausklang | 2017KW41
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #33
Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko.
Music Liste
Ausklang | 2017KW40
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Savas & Sido
An die Spitze aus dem Royal Bunker
Im Royal Bunker, dem Freestyle-Treff und Rap-Trainingslager in einem Keller mitten in Berlin, liegt der Keim, der Deutschrap vor gut 20 Jahren verändern sollte. Zwei der Protagonisten dieser Veränderung sind Kool Savas und Sido.
Music Liste
Ausklang | 2017KW39
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
12 Organic Groovers,
die die letzten 12 Monate geprägt haben
Junge Menschen kaufen alte Platten, Hauptsache Kalimba, Conga, Hauptsache es klingt irgendwie erdverbunden. Wo doch alles so digital geworden ist. Aber man muss dafür gar nicht in der Vergangenheit diggen…
Music Liste
Ausklang | 2017KW38
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Mount Kimbie
»Wir gehen nicht im Kreis, wir gehen aufwärts«
Mount Kimbie greifen mit ihrer neuen LP zurück in die Vergangenheit. Und doch verwehrt sich das Schaffen von Dominic Maker und Kai Campos jeglicher pessimistischer Retro-Kritik.
Music Liste
Ausklang | 2017KW37
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #32
Disco Halal, Discotexas, Foul-Up, Uncage
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Disco Halal, Discotexas, Foul-Up und Uncage
Music Liste
Ausklang | 2017KW36
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW35
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Kutmah
Happy End Theory
»Der Adler hat stets seine Zeit verschwendet, wenn er versuchte, vom Raben zu lernen.« Also hat Kutmah von den Größten abgeguckt. Denn er ist selbt einer von ihnen, ein Pionier der LA-Beatszene. Jetzt erst ist sein Debütalbum erschienen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW34
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
B12 – Electro-Soma, 1993
Ihr wenig einprägsamer Name war vermutlich einer der Gründe, warum B12 nie im gleichen Maße zum Synonym für das Label Warp wurden wie ihre Kollegen LFO, Autechre oder Aphex Twin. Dabei ist ihr Debüt bis heute stilprägend.
Music Liste
Ausklang | 2017KW33
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Washed Out
Schöne Orte, die es nie gegeben hat
Als das mit Chillwave losging, fiel das mit der Weltwirtschaftskrise zusammen. Washed Out und Kollegen lieferten die Musik, um sich woanders hinzuträumen. Die Welt hat neue Krisen, Washed Out ein neues Album. Wir trafen ihn zum Interview.