Music Kolumne | verfasst 05.09.2012
Aigners Inventur
August 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Holy Other, Max Herre, Rick Ross, Four Tet und JJ Doom.
Text Florian Aigner

rick ross god forgivesFind it at hhv.de: CD | 2LP Fangen wir direkt in der Schwergewichtsklasse an. Rick Ross veröffentlicht mit »God Forgives, I Don’t« (immer noch einer der schönsten Titel des Jahres) mittlerweile zum vierten Mal das gleiche Album. Das macht aber nichts, hat man sich doch inzwischen so sehr an diesen Trademark-Eintopf aus Soul-Sample-Klassizismus, Lex-Luger-Bombast und Heavy Petting gen Ende gewöhnt. Rozay selbst bleibt derweil ein höchst amüsanter Rapper, der innerhalb seines limitierten Themenkomplexes immer noch zu überzeugen weiß. Und dieses Drake-Feature wieder, uiuiuiui.
 

2 chainz based onFind it at hhv.de: CD | 2LP Apropos amüsant: 2 Chainz schafft es auf »Based On A T.R.U. Story« zwar nicht seinen absurd produktiven letzten 18 Monaten die Krone aufzusetzen, dafür gibt es hier zu viel musikalischen Leerlauf, aber ich will verdammt sein, wenn The Artist Formerly Known As Tity Boi mich nicht mindestens einmal pro Track dazu veranlasst meinen Kaffee prustend auf dem Bildschirm zu verteilen, ob unfreiwillig oder nicht spielt hierbei keine Rolle. Complex hat das ganze Spektakel mal wieder versucht bürokratisch zu verarbeiten, was gar nicht notwendig, dafür aber ein guter Anhaltspunkt für besagte Hilarity ist.
 

Aesop Rock - Skelethon LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Aesop Rocks Humor hat sich mir, selbst als staatlich examinierter Anglist, bisher immer verschlossen, zu kryptisch seine Anspielungen, zu gaga seine Insider-Gags. Glücklicherweise ist aber auch »Skelethon« ohne Interpretationsbogen genießbar, was primär an Aesops immens gewachsenen Fähigkeiten an den Knöpfen liegt. Meist humorlos gechoppte Licks, versehen mit Drums, die in ihrer Wuchtigkeit durchaus bei El-P abgeschaut sind, aber die Meters lieber haben als Blade Runner. Wie gewohnt ist mir Aesops Grabesstimme auf Albumlänge zuviel, aber dass ich mir 2012 überhaupt noch einen von diesen tageslichtscheuen Nerds aus der Generation Anticon anhören kann, ohne mit den Augen zu rollen, ist schon ein Erfolg an sich.
 

jj doom cd coverFind it at hhv.de: CD | 2LP Dass ich 2012 ein riesiger DOOM-Fan bleibe, hat leider wenig bis nichts mit JJ Doom, der Kollaboration der Herren Dumile und Jarel, zu tun. Es ist fast erschreckend, wie von der ersten Sekunde an klar wird, dass hier einfach die vielzitierte Chemie fehlt. Jneiro Jarel, der einige Solo-Projekte veröffentlicht hat, die man nach wie vor als sehr gelungen bezeichnen darf, schafft es zu keinem Zeitpunkt DOOM mit seinen Produktionen herauszufordern und so trödelt »Keys To The Kuffs« erschreckend ereignislos vor sich hin, um am Ende als zweitschlechtestes Album des Metalgesichtes in die Analen einzugehen (nach dem frevelhaften “Venomous Villain”). Fuck, ich hatte mich so gefreut.
 

Stron Arm Steady & Statik Selektah - Stereotype LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Okay geht Strong Arm Steadys Zusammenarbeit mit Statik Selektah, die unter dem Titel »Stereotype« über Stones Throw erscheint und vielleicht deren glatteste Veröffentlichung aller Zeiten ist. Kohärent produziert, dabei komplett überaschungsfrei, ein Album für Traditionalisten. Ob Phil Tha Agony ein großer Komiker oder leicht zurückgeblieben ist, habe ich auch dieses Mal nicht herausgefunden, aber immerhin weiß ich jetzt, dass er ein “gigantic Tyranosaurus” wie sein N-Wort Rex ist.
 

The Alchemist Russian Roulette LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Unterdessen scheint die Zusammenarbeit mit Oh No für Alchemist auch solo sehr fruchtbar gewesen zu sein. Auf »Russian Roulette« samplet er sich in bester Jackson Bros.-Tradition durch obskure russische Prog-Platten, bittet alte Recken und junge Lümmel in die Booth, jedoch immer mit dem Ziel, dass sich diese in die sehr klar definierte Soundästhetik der Platte einfügen. So ist »Russian Roulette« das erste richtige Alchemist-Soloalbum und nicht eine bloße Compilation.
 

Jeremiah Jae - Raw Money RapsFind it at hhv.de: CD | 2LP Jeremiah Jae also. Es wird relativ schnell deutlich, warum Fly Lo ausgerechnet diesem Kerl die Ehre gewährt hat, ein Rap-Album auf Brainfeeder zu veröffentlichen. Klar, die Beats sind ab und an sperrig, aber immer auf diese schlumpfige Art und Weise, wie bei Madlib in den frühen 00er-Jahren und überhaupt klingt »Raw Money Rap« sehr nach jenen goldenen Stones Throw-Jahren, in denen sich Flying Lotus dort noch als Praktikant verdient machte. Das Schöne dabei ist, dass Jeremiah Jae es dann sogar noch schafft, diesen von DOOM geklauten Laissez-Faire-Flow so hinzurotzen, dass das alles wesentlich ungezwungener wirkt als es tatsächlich ist. Singen kann der Junge auch noch einigermaßen und manchmal klingt er sogar wie Earl Sweatshirt oder beginne ich langsam zu fantasieren?
 

dom kennedy yellow albumFind it at hhv.de: 2LP Ganz entspannt geht Dom Kennedy dieses Rapspiel an, sein über den Oldie Delicious Vinyl erscheinendes »Yellow Album« ist ein würdevoller Beitrag zur momentan stattfindenden LA-Renaissance. Dass Kennedy weder so elegant ist wie Kendrick Lamar, noch so viel Attitüde mitbringt wie Schoolboy Q, stört nicht weiter, weil er ein ganz gutes Gespür für Trackstrukturen und Beats besitzt. Kein Album für die Ewigkeit freilich, aber durchaus brauchbar.
 

Oddisee - The People Hear What They See (Cover)Find it at hhv.de: CD | 2LP Ich kenne ihn nicht, aber bin mir dennoch sicher, dass Oddisee einer jener angenehmen Zeitgenossen ist, der dem Veranstalter beim Abendessen bereitwillig seine Pommes anbietet, sich backstage mit 2 lokalen Biersorten zufrieden gibt und am Day-Off vermutlich sogar fragt, wo der nächste Flohmarkt ist. Das Problem ist: genau so klingt auch seine Musik. »People Hear What They Say«, das x-te Album des designierten Sympathikusses aus Washington D.C. ist handwerklich super, aber so ungemein zahm, so weit weg von all dem, was all die Chief Keefs, Raider Klans und A$APs momentan veranstalten, dass man sich einfach nur alt fühlt. Und dafür kann ich am Sonntagnachmittag dann halt auch einfach wieder »Mecca & The Soul Brother« aus dem Expedit ziehen.
 

Max Herre hallo WeltFind it at hhv.de: CD | 2LP Oh, Max, du alter Vaginaflüsterer und Eierstockkönig, du hast jetzt also wieder Bock auf Rap? Rocker bist du aber auch geblieben? Und schmusen wolltest du ja auch schon immer. Na, was freu ich mich da aber auf »Hallo Welt«. Diesen ASTA-Sprecher-Habitus konntest du ja nie ganz ablegen, aber ganz ehrlich: all die kruden postsozialistischen Geschichtsbuchreferenzen von damals waren erträglicher als diese Kalenderspruchweisheiten, mit denen du die Generation Anna heute immer noch so mühelos feucht machst im Schritt. Viel schlimmer ist aber eigentlich, dass du es tatsächlich für eine gute Idee hältst, diesen längst begraben geglaubten Gymnasiastenrap mit Philipp Poisel, Lagerfeuer-Licks, Mega!-Ausrufen und meinem ganz speziellen Freund Cro noch so zu untergraben, dass man Charlotte Roche mit ihrer grellen Überpointierung ja doch zustimmen will. Immerhin knallt dann aber der Beat für »Rap Ist« so sehr, dass man das am Ende des Albums alles fast wieder verdrängt hat.
 

azealia banks fantasea Den großen Azealia Banks Hype verstehe ich auch nach »Fantasea« nicht. Wenn es 2012 noch als Sensation gelten muss, wenn ein bipolares Twitter-Starlet Beats von Hudson Mohawke und Konsorten bekommt und sich von Styles P die eigenen Defizite vor Augen führen lässt, bin ich schlicht überfragt. Aber hey, some of dem beats be banging.
 

jessie ware devotionFind it at hhv.de: 2LP Dann doch lieber Jessie Ware, auch wenn ich deren sogenannte Übersingles bisher auch eher als Lückenfüller rezipiert habe und auch »Devotion« nicht als den großen Wurf betrachten kann. Andererseits ist es schon irgendwo charmant wie Ware es versteht 80s-Power-Pop mit dem zu verbinden, was aktuell bei den Brit-Bassern so chic ist. Und weil es bei Jessie natürlich auch immer wieder doof ist, werden dann da noch so große Gefühle draufgeklatscht, dass das so oft im eigenen Facebook-Feed auftaucht, dass man irgendwann keine andere Wahl mehr hat, als das nicht nur zu tolerieren, sondern halt doch irgendwie ganz okay zu finden, vor allem jetzt, wo sich keiner mehr traut Feist zu hören.
 

Matthew Dear - Beams LPFind it at hhv.de: 2LP Auch wenn viele Kollegen »Beams« größere Entwicklungen attestieren: Matthew Dear macht dort an sich genau das, was wir von ihm unter bürgerlichem Namen mittlerweile erwarten: Midtempo-Pop mit wavigem Disco-Einschlag und ganz viel Bowie. Weniger düster als »Black City« und unterm Strick auch weniger super, aber immer noch sehr einnehmend, der Matthew.
 

Teengirl Fantasy - TracerFind it at hhv.de: CD | LP Wie sehr ich Teengirl Fantasy und deren erstes Album »7AM« gefeiert habe, ist wohldokumentiert. Der Zweitling »Tracer« ist, wie das oft so ist, ausgereifter und komplexer, aber ein Geniestreich wie »Cheaters« findet sich erwartungsgemäß nicht. Dafür allerlei elegante Synths und schwurbelige, ätherische Vocalspuren, Pianos und Retro-Drums. Immer noch versteht es keine andere Indie-Kombo so gut House nicht nur zu zitieren, sondern zu sein wie die beiden Amerikaner, aber wie gesagt: ein Riesenhit wäre halt schön gewesen.
 

Four Tet - Pink Four Tets »Pink« ist weit weniger überraschend als der Vorgänger, zu sehr haben wir es mittlerweile schätzen gelernt, dass sich Kieran Hebden auf dem Tanzboden weit wohler fühlt als auf der Couch. »Pink« versammelt nun all seine in den letzten Monaten veröffentlichten Zwölfzoller auf einem Silberling, nur bei zwei Tracks wird der umgekehrte Weg beschritten werden. Natürlich hat Four Tet nach wie vor dieses unheimliche Gespür für fragile Melodien, die sich auch bei 125 BPM um das fordernde Rhythmuskonstrukt schlingen und dieses irgendwann völlig vereinnahmen. In den besten Momenten ist das wieder große Alchemie, insgesamt wird das extrem hohe Level von “There Is Love In You” aber nicht ganz erreicht.
 

villalobos happyFind it at hhv.de: PT1 | PT2 Oh nein, eine neue Villalobos-Platte. Nicht, dass das notorische Feierbiest mit seinem selbstzufriedenen Hypno-House Angstschweiß auf meiner Stirn verursachen würde, die Art und Weise, wie Villalobos’ Oeuvre von all diesen unsympathisch verdrogten Studienabbrechern aber in ihren nüchternen Momenten als wichtigster Beitrag zum abendländischen Kulturkanon verklärt wird, ist ekelhafter als Lobeshymnen auf Jochen Distelmeyer zu lesen. Damit wir uns richtig verstehen, »Dependent & Happy« ist durchdachter Micro-House, in den Grooves meist satter als alles, was Ricardo in den letzten Jahren veröffentlicht hat, aber auch nicht mehr. Aber muss man sich ernsthaft wundern, dass das so unideologisierend selten gesagt wird, wenn uns manche Menschen vor einigen Jahren einen 20 minütigen Ethno-Chor als zweites »Strings Of Life« verkaufen wollten?
 

delta funktionen tracesFind it at hhv.de: 2LP Dann lieber die gänzlich unprätentiösen Delta Funktionen, die über Delsin ein Techno-Album veröffentlichen, das keine Berührungsängste mit den Cousins Electro und House kennt und mit »Redemption« sogar einen derart ratternden Acid-Presslufthammer ins Zentrum von »Traces« stellt, dass man die Ekstase gar am Schreibtisch spüren und riechen kann.
 

Shed The Killer LPFind it at hhv.de: 2LP Wenn Shed unter genau diesem Namen Musik aufnimmt, wird es gewöhnlich unbequem. Umso verwunderlicher, dass »The Killer« ein seltsam erwartbares Album geworden ist. Das ist einerseits gut, was auf »The Traveller« nur angedeutet wurde, ist hier ausformuliert, andererseits erreicht Shed einfach nicht mehr die Intensität seines Debüts »Shedding The Past«, das diesem ganzen frühen Berghain-Hype einen Soundtrack gab, der nicht unbedingt repräsentativ für einen frühen Sonntagmorgen war, aber mit seiner desolaten Grundstimmung und Hektik dieses Paralleluniversum so kryptisch umschrieb. »The Killer« hingegen ist in seiner Detroit- und UK-Verliebtheit immer noch liebenswürdig, aber eben in keinster Weise bahnbrechend.
 

jon convex coverFind it at hhv.de: CD Während Boddika dank seiner Zusammenarbeit mit Joy Orbison mittlerweile jeder auf dem Zettel hat, verläuft die Solokarriere von Jon Convex etwas ruhiger. Nach einigen Singles veröffentlicht er mit »Idoru« nun ein solides Album, dessen Hauptinspiration nach wie vor klassischer Electro bleibt, das sich aber auch nicht vor housigeren Anklängen scheut und mit »Fade« sogar einen richtig düsteren Tearjerker mit Ian Curtis Gedächtnisvocals auffährt. Kann man machen.
 

nick edwards coverFind it at hhv.de: 2LP Dass man für Ekoplekz in der richtigen Stimmung sein muss, wäre eine Untertreibung. »Plekzationz«, das erste Album, das Nick Edwards unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht (eine schrammelige Kassette aus dem Jahr 1994 mal ausgenommen), ändert daran nichts. Vier, sich auf jeweils gut 15 Minuten ausbreitende, Klangcollagen zwischen dubbigem Postpunk, Coldwave, EBM und Krautrock, meist versehen mit faszinierenden Synth-Figuren, aber eben auch so anstrengend, dass man sich alle zehn Minuten am liebsten eine Pause gönnen würde. Music for your head(ache).
 

Animal Collective - Centipede HzFind it at hhv.de: CD | 2LP Kopfschmerzen sind ein gutes Stichwort für »Centipede Hz«. Nun waren Genie und Wahnsinn bei Animal Collective schon immer näher beisammen als bei anderen Bands, aber dass sie nun auf den universellen Erfolg des Vorgängers mit einem so breiigen Clusterfuck reagieren und alles, wirklich alles, was auf »Merriweather Post Pavillion« gut war, nicht mehr tun, ist schon einigermaßen frustrierend. Wer auf eine Weiternentwicklung der elekronischen Elemente gehofft hat, wird genauso enttäsucht sein, wie Menschen, die die verquere Sample-Kultur von »Person Pitch« so gefeiert haben. Stattdessen gibt es einen klaren Rückschritt zu verdauen, der klingt wie die weggeschmissenen Outtakes aus »Here Comes The Indian«.
 

ariel pink cover Und gleich der nächste Flop eines Kritikerlieblings. Ariel Pink war ja in erster Linie interessant, weil er so lange den noch verschobeneren kleinen Bruder von Beck geben durfte, der im Schneidersitz auf seiner abgeranzten Couch saß und seltsame Songs über noch seltsamere Dinge schrieb. Nun hat 4AD ihn für “Mature Themes” gebeten, genau das zu unterlassen und diese Professionalisierung seines idiosynkratischen Zitate-Pops ging leider völlig in die Hose. So früh zu einer Parodie seiner selbst zu werden, ist bitter.
 

Holy Other Held LPFind it at hhv.de: CD | LP Unterdessen perfektioniert Holy Other seine auf einigen EPs etablierte Formel auf “Held” derart, dass ich mich dazu hinreißen lasse, ihn den Zeitlupen-Burial zu taufen. Diese stets alternierenden Pitch-Vocals, sie bohren sich fast genauso tief ins Gehirn wie beim Phantom aus England, mit dem Unterschied, dass Holy Other mit Rave-Kultur herzlich wenig am Hut ab und stattdessen eher das wohlige Gefühl vertont, wenn sich der Kater aufzulösen scheint und einer matten Schläfrigkeit weicht. Aber bevor ich zu esoterisch werde, die Kurzform: Album des Monats!
 

Yeasayer - Fragrant World LPFind it at hhv.de: 2LP+CD | 2LP Irgendwie ok und irgendwie auch sehr egal: das neue Album von Yeasayer. Zu Gute halten muss man den Jungs definitiv, dass sie mehr Groove in den dünnen Beinen haben als viele ihrer krummrückigen Indie-Kolllegen, aber wie das halt so läuft mit diesen Intro-Bands: nach ein, zwei Alben ist alles gesagt. Und weil ich mich traditionell immer nur mit einem Sensatiönchen aus dieser Sparte obsessiv beschäftigen kann und Twin Shadow immer noch meiner ganzen Aufmerksamkeit bedarf, hatten Yeasayer diesen Monat auch keine faire Chance
 

Bloc Party Four LPFind it at hhv.de: CD | LP Das Bloc Party Comeback zu verreißen, ist gerade Volkssport. Das machen wir hier nicht. Wobei: »Four« ist schon echt scheiße geworden.
 

the darkness cakesFind it at hhv.de: LP The Darkness sind ja für alle, die sich in ihren Kindergartentagen insgeheim auch Spandexhosen gewünscht haben, weil Vince Neil und Sebastian Bach sie verdammtnochmal tragen konnten, ein echtes Ärgernis. Warum man sich also ernsthaft mit »Hot Cakes« rumschlagen sollte, wenn man stattdessen im Jahresturnus »The Kids Are Back« youtuben kann, ist mir ein Rätsel, aber wir wollen nicht mit solch fiesem Geschichtsrevisionismus schließen, wo es doch noch so schön ist draußen.
 

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Aigners Inventur
Februar 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Patten, Schoolboy Q, Kassem Mosse und The Notwist.
Music Kolumne | verfasst 02.05.2014
Aigners Inventur
April 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kelis, SZA, Sohn, Legowelt und Dillon.
Music Kolumne | verfasst 15.05.2013
Aigners Inventur
April 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Omar S, Tyler, The Knife, James Blake und Ghostface.
Music Kolumne | verfasst 26.03.2014
Aigners Inventur
März 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Carpet Patrol, Rick Ross, Tensnake und Skrillex.
Music Kolumne | verfasst 21.09.2011
Aigners Inventur
August 2011
Unser Kolumnist vom Dienst nimmt sich unter anderem der Miami Heatisierung des Rapspiels an, erötert warum nur Omar-S tun kann, was er tut und wie Slug es geschafft hat, sich die ganzen verwirrten Mädchenseelen vom Leib zu halten.
Music Kolumne | verfasst 06.06.2016
Aigners Inventur
Mai 2016
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut…ach ne, ist ja gleich EM. Und deswegen ist dieses Mal alles anders. Platten werden Nationen und Aigner arbeitet sich einmal von A nach F.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 50 Albums
Ein Jahr verstreicht, ein Jahrzehnt ist zuende. Der wichtigste Rohstoff dieser Zeit? Einigkeit. Auf diese 50 Schallplatten konnten wir uns einigen. Friedlich! Hurrah! Diese Liste ist die Welt, in der wir leben wollen. So einfach ist das.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 20 12inches
Dance Music dominiert bei den Vinyl 12"s des Jahres 2019. Aber das ist doch nichts Schlechtes. Im Gegenteil. Denn diese Auswahl zeigt: alles ist erlaubt auf dem Dancefloor und muss es ogar sein.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 50 Reissues
Auch 2019 haben uns fleißige Plattenlabels Musik von gestern für ein besseres Morgen zur Verfügung gestellt. Wir haben 50 Schallplatten herausgesucht, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 20 Compilations
Die Compilation ist der Endgegner jedes Jahresrückblicks. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn zehn bis zwanzig ganz unterschiedliche Tracks zusammenkommen, ist das Ergebnis nur in 1% der Fälle überzeugend. Wir haben trotzdem 20 rausgesucht.
Music Kommentar
RSD Black Friday 2019
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Wir haben uns durch die Liste der diesjährigen exklusiv zum Record Store Day Black Friday 2019 veröffentlichten Releases gewühlt und euch eine Auswahl von zwölf Schallplatten zusammengestellt, die wir als mögliche Highlights entlarvt haben.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November & Dezember 2019
Kommt gerade vom Gruppenkuscheln auf der Ersti-Party und weiß trotzdem, wer das beste Deutschrap-Album aller Zeiten veröffentlichen wird. Es kann sich dabei nur um unseren Kolumnisten handeln.
Music Porträt
100% Electronica
Mit Retro-Pop in die Zukunft
Internet-Ikone, Vapordaddy, Zukunftsmusiker – George Clanton kennt viele Namen. Mit 100% Electronica sucht er seit 2015 nach Sounds, die ein Gefühl vermitteln, das er nicht beschreiben kann. Und verhilft Vaporwave zu einer Renaissance.
Music Kolumne
Records Revisited
Pink Floyd – Ummagumma (1969)
»Ummagumma« ist der Beginn von Pink Floyd auf ihrem Werdegang zur größten Artrockband der Geschichte. Vor genau 50 Jahren veröffentlicht, verschob das Doppelalbum nicht weniger als die Grenzen des Machbaren in der Popmusik.
Music Interview
Floating Points
»Sowas bringt mich auf die Palme!«
Floating Points mag das Wort »Crush«. Es sei einerserseits zärtlich, andererseits stehe es für langsame Gewalt. Sein neues Album heißt »Crush« und es bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld. Wir trafen ihn zum Gespräch.
Music Kolumne
Records Revisited
Mos Def – Black On Both Sides (1999)
Das »To Pimp A Butterfly« der Prä-Smartphone-Generation: Mos Defs Debüt tritt Ende der Neunziger gegen den Shiny Suit-Mainstream mit politischer Finesse und Harakiri-Flow auf. Warum du »Black On Both Sides« heute wieder hören musst.
Art Bericht
No Photos on the Dance Floor!
Nichts für Voyeure
Noch bis zum 30.November kann die Clubkultur in Berlin nach dem Mauerfall in Fotos von Wolfgang Tilmans, Ben de Biel oder Sven Marquardt nachvollzogen werden. »No Photos on the Dance Floor!« verzichtet dabei auf einen voyeuristischen Blick.
Music Kolumne
Records Revisited
King Crimson – In The Court Of The Crimson King (1969)
Die Platte, die dem Prog-Rock zur Geburt verhalf: Vor 50 Jahren machte King Crimson auf ihrem Debütalbum vor, wie man im 6/8-Takt rockt, mischte Jazz und Klassik in die Arrangements und läutete apokalyptisch das Ende der Sechziger ein.
Music Porträt
Brownswood Recordings
Aufbruch & Umbruch
Brownswood ist die Keimzelle einer Szene, die gegen Genrekonventionen und einen rückwärtsgewandten Zeitgeist rebelliert. Entsprechend fächert DJ und Radiomoderator Gilles Peterson seinen Labelkatalog deutlich internationaler auf als andere.
Music Essay
Quentin Tarantino
Musik als filmisches Mittel
Die Filme von Quentin Tarantino sind gespickt mit Zitaten und Anspielungen auf die Popkultur. In erster Linie natürlich auf den Film. Aber auch die Musik spielt wie in seinem neuesten Film »Once Upon A Time in Hollywood« immer eine Rolle.
Music Kolumne
Records Revisited
Charles Mingus – Mingus Ah Um (1959)
Charles Mingus war das verrückteste Genie der Jazzgeschichte. In diesem Jahr wird sein berühmtestes Album »Mingus Ah Um« 60 Jahre alt. Ein Rückblick auf Vulkanausbrüche, Waffengewalt und eine Platte, die dem Bass zur Artikulation verhalf.
Music Kolumne
Records Revisited
The Magnetic Field – 69 Love Songs (1999)
Über die Liebe im Pop ist alles gesagt – spätestens seit Stephin Merritt sich mit vermeintlicher Pastiche die Musikgeschichte aufwischte und seine »69 Love Songs« in Wagnerschem Ausmaß in der Repetition der Warhol-Factory aufgehen ließ.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2019
Unser Kolumnist hat es aus dem Sommerloch geschafft. Kann man einem zutrauen, der nicht im von Knicklicht ausgeleuchteten Vorhof der Myspace-Hölle verendet ist. Aigners Inventur oder: Apocalpyse Now für Salon-Des-Amateurs-Schamanen.
Music Kolumne
Records Revisited
Portishead – Dummy (1994)
»Dummy«, das Debüt von Portishead aus dem Jahr 1994, musste schon dem Namen nach als Blaupause für den Sound herhalten, womit Bristol eine ganze Weile lang assoziiert werden sollte. Es ist eines der fesselndsten Debüts aller Zeiten.
Music Porträt
Tabansi Records
Das goldene Zeitalter
Mit der Reihe »Tabansi Gold« wird BBE Records in den nächsten Jahren an die 60 Schallplatten des nigerianischen Plattenlabels Tabansi veröffentlichen. Wir sprachen mit dem Kurator John Armstrong darüber.
Music Kolumne
Records Revisited
Miles Davis – Kind Of Blue (1959)
Fünfmal oder sechsmal habe er die Musik verändert. So sagte es Miles Davis einst selbst von sich. In diese Reihe der Veränderungen gehört »Kind Of Blue«. Warum die Platte bis heute nichts von ihrer Größe und Spiritualität verloren hat.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2019
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal mit u.a. Freddie Gibbs & Madlib, Denzel Curry, Skepta und Moodyman.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2019
50 best Vinyl Records so far
Was ist denn musikalisch 2019 überhaupt schon passiert? Woran sollte man sich als Vinyl-Liebhaber erinnern? Und welche Schallplatten wurden denn ungerechtfertigt übersehen? Diese 50 Schallplatten verraten es euch.
Music Liste
Polnischer Jazz
Eine Einführung in 10 Schallplatten
Die polnische Jazzszene gilt als eine der wichtigsten und kreativsten in Europa. Sie changiert heute zwischen oberflächlichen Konventionen und versteckten Brüchen. Eine kleine Spurensuche.
Music Essay
Frauen des Jazz
We Insist Female
Frauen im Jazz sind noch immer keine Selbstverständlichkeit. Das muss sich ändern. Denn schon in der Vergangenheit haben Musikerinnen den Jazz maßgeblich geprägt und auch die Zukunft liegt in ihren Händen.
Music Kolumne
Records Revisited
Lootpack – Soundpieces: Da Antidote! (1999)
Der erste Wurf: »Soundpieces: Da Antidote!« hob das noch junge Westküsten-Label Stones Throw vom Kreis der Auskenner in den Kult-Olymp. Jetzt wird der Underground-Klassiker 20 Jahre alt.
Music Essay
Britischer Jazz
On The Hot Spot
Der Jazz auf den Britischen Inseln steckt 2019 im Generationenumbruch. Neue Talente von Manchester bis London revidieren festgefahrene Konventionen und loten selbstbewusst die Grenzen des Genres aus. Warum gerade jetzt?
Music Kolumne
Records Revisited
Joy Division – Unknown Pleasures (1979)
Mit ihrem Debütalbum »Unknown Pleasures« verhalfen Joy Division der introvertierten Aggression des Post-Punk zum großen Durchbruch und galten fortan als traurigste Band der Welt. Sind sie auch 40 Jahre später noch so düster?
Music Porträt
Àbáse
Magische Momente
Inspiriert von Fela Kutis Afrobeat, Blue Note-Jazz und einer lebensverändernden Erfahrung in Brasilien, vereinen Àbáse mit ihrer neuen EP »Invocation« die beste aller Welten. Wir hatten die Gelegenheit mit Szabolcs Bognar zu sprechen.
Music Essay
Cool Japan
Warum japanische Musik ein Revival feiert (Teil 2)
Seit geraumer Zeit stehen Reissues japanischer Alben aus den Achtzigern hoch im Kurs. Warum, erforscht unsere zweiteilige Serie »Cool Japan Forever«. Teil zwei widmet sich dem experimentellen Sound der japanischen »Bubble Economy«.
Music Essay
Cool Japan
Warum japanische Musik ein Revival feiert (Teil 1)
Seit geraumer Zeit stehen Reissues japanischer Alben aus den 1980er Jahren hoch im Kurs. Warum, das erforscht unsere zweiteilige Serie »Cool Japan«. Wir fangen mit den Anfängen elektronischer Musik in Japan an.
Music Interview
DJ soFa
Die Einmaligkeit von Sounds
Mit den von ihm kuratierten »Elsewhere«-Compilations richtete der Belgier DJ soFa in jüngster Zeit den Scheinwerfer auf zu Unrecht übersehene, aktuelle Musik. Daneben ist er passionierter Schallplattensammler. Ein Gespräch.
Music Porträt
Jeff Mills & Axis Records
Tiefere Botschaften
Vor fast 30 Jahren gründete Jeff Mills das Label Axis Records, dessen Entwicklung einer verschlungenen Dialektik folgt: Der Mensch und das All. Er gelangte dabei zu seiner eigenen metaphysischen Erzählung unseres kosmischen Schicksals.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2019
Kann nur der Aigner: sich mit 70 Puls von Alt-Rap über Genderthemen zum Tod vorarbeiten. Unser Kolumnist über neue Alben von allen Wichtigen und über eine Trommeltruppe aus dem Breisgau, denen jemand Lean ins Bananenweizen gekippt hat.
Music Kolumne
Records Revisited
The Cure – Disintegration (1989)
»Disintegration« sollte nicht nur das erfolgreichste Album von The Cure werden, sondern auch das widersprüchliste. Einfach, weil es in der zwischen innerer Einkehr und Exaltiertheit hingerissenen Welt von 1989 den genau richtigen Ton traf.
Music Porträt
Music From Memory
Eine Herzensangelegenheit
Als sich der Brite Jamie Tiller und der Niederländer Tako Reyenga kennenlernen, wissen sie noch nicht, dass sie eines der besten Reissue-Label gründen werden. Damals stehen vor allem die Wiederentdeckung von Schallplatten im Vordergrund.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
No Order In Destiny (Compilation)
Zum ersten Mal besprechen unsere Musiktherapeuten vom Dienst eine Compilation. »No Order In Destiny« heißt die bei Kashual Plastik, die Stahl und zeitgenössische Ornamentalik verbindet, und nebenbei auch noch auf Gender Equality achtet.
Music Kolumne
Records Revisited
MF DOOM – Operation: Doomsday (1999)
Die Entstehung des Superschurken: Mit »Operation: Doomsday« lässt Daniel Dumile sein bisheriges Schaffen hinter sich – und schickt MF DOOM in die Welt. Der Anfang eines Spiels um Identitäten und Erwartungen. Es dauert bis heute an.
Music Kolumne
Records Revisited
Nas – Illmatic (1994)
Wenn es um Nas’ »Illmatic« geht, spitzen sich die Ohren all jener, die Rap auch nur ein Fünkchen abgewinnen können. Klar, denn »Illmatic«, das sind Erzählungen für jeden und Nas wurde zum poetischsten Chronisten seiner Zeit.
Music Liste
Record Store Day 2019
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Wir haben uns durch die Liste der diesjährigen exklusiv zum Record Store Day 2019 veröffentlichten Releases gewühlt und euch eine Auswahl von zwölf Schallplatten zusammengestellt, die wir als mögliche Highlights entlarvt haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Aphex Twin – Selected Ambient Works II (1994)
Der Mythos beginnt: Aphex Twin schraubt an Synthesizern, lebt in Cornwall und ballert den breitesten elektronischen Sound aus den Boxen. Doch mit »Selected Ambient Works II« brennt er seinen Sound ins kollektive Gedächtnis der Popkultur.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2019
Insider munkeln: unser Kolumnist musste sich im Karneval mindestens einmal als Erdbeere tarnen. Trotzdem hat er uns pünktlich seine Inventur im Postfach gelassen, das ist natürlich spooky AF, Bratan!