Music Porträt | verfasst 22.10.2012
The Gaslamp Killer
Akkorde für tiefsinnige Menschen
In seiner Musik kombiniert der Gaslamp Killer die düsteren Aspekte auf seinen Platten mit einem wilden Stilmix in seinen DJ Sets. Für uns gibt der Mitbegründer von Low End Theory einen Einblick in seine musikalische Motivation.
Text Henning Koch , Fotos Julie Nagel
Psychodelic_glk
Herbst_winter_2012_de

Wer den euphorischen Mann mit der wehenden Lockenmähne schon einmal hinter seinem DJ-Pult erleben durfte, wird sich zwangsläufig gefragt haben, wo der seine exzessive Energie hernimmt. »Ich bin mit Hip Hop aufgewachsen«, erläutert William Benjamin Bensussen, bekannt als The Gaslamp Killer, seine musikalische Herkunft. »Und wir versuchten damals, so viele der vier Hip Hop-Elemente zu beherrschen, wie nur möglich, also : Rappen, Tanzen, DJing und Graffiti. Tanzen ist für mich sehr wichtig und ich weiß, welche Musik mich wirklich zum Tanzen bringt. Das ist genau die Musik, die ich auch für die Leute spielen möchte.« Inspiriert von DJ Shadow, J Dilla oder DJ Krush, hat er sich mittlerweile auch außerhalb seiner Heimatstadt Los Angeles mit seinen DJ Sets einen legendären Ruf erarbeiten können. Dabei ist ihm wichtig, sich stets stilistische Freiräume zu schaffen und mit seinem wilden Stilmix nicht auf eine bestimmte Musikrichtung eingegrenzt zu werden. Die Motivation dazu verleiht ihm ein reger Energieaustausch mit seinem Publikum: »Wenn du in einem kleinen Club spielst und alle komplett durchgeschwitzt sind, dich angucken und genau auf deiner Wellenlänge sind, dann ist das ein großartiges Gefühl, welches dir genau den richtigen Antrieb gibt.« Für den passionierten Schallplattensammler sind die Individualität und die Haptik, die in dem analogen Medium stecken, ebenfalls ausschlaggebend für seine fast spirituelle Bindung zur Musik und zur DJ-Kultur: »Die Energie, die du verwendet hast um die Musik zu erstellen, wird beim Schneiden einer Platte in die Rillen auf das Plastik übertragen. Deine Hände berühren die Rillen und dein Schweiß gelangt in die Rillen und lässt die Platte anders klingen. Und wenn du die Platte oft genug gescratcht hast, beginnt sie an dieser Stelle zu zischen. Es ist also deine Energie, die beim Abspielen auf die Platte übertragen wird.«

»Ich mag v.a. Akkorde, die bei intellektuellen, tiefsinnigen oder spirituellen Menschen nachhallen und das spiegelt sich auch auf meinen Platten wieder.« (The Gaslamp Killer) Im Kontrast zu seinen ekstatischen und vielfältigen DJ-Sets, zeichnen sich die eigenen Produktion des Gaslamp Killers häufig durch eine psychedelische Atmosphäre und insbesondere in seinen Kollaborationen mit Gonjasufi durch eine düstere Stimmung aus. »Ich mag einfach diese dunkle, cinematische, stimmungsvolle und emotionale Musik. Nicht diese identischen Akkorde, die in jedem verdammten Popsong vorkommen. Ich mag v.a. Akkorde, die bei intellektuellen, tiefsinnigen oder spirituellen Menschen nachhallen und das spiegelt sich auch auf meinen Platten wieder.« Dabei steht diese Einstellung für ihn nicht in einem Widerspruch zu seiner sonnigen Heimat im Süden Kaliforniens. Dort hat der Gaslamp Killer mittlerweile mit Flying Lotus, Ras G oder Daedelus eine Gruppe von Gleichgesinnten um sich herum versammeln können, woran auch die Partyreihe »Low End Theory« beteiligt ist, die er 2006 zusammen mit Daddy Kev und DJ Nobody gegründet und als internationales Epizentrum für die Beatszene von Los Angeles etabliert hat. »Low End Theory« gab den Beatmakern um das Brainfeeder Camp damals einen festen wöchentlichen Treffpunkt und expandierte auch darüber hinaus. Schon bald stießen etablierte DJs wie Mix Master Mike oder Peanut Butter Wolf und sogar renommierte Musiker wie Thom Yorke oder Erykah Badu dazu. Was die Partyreihe für den Gaslamp Killer dabei so besonders macht, ist die entspannte Atmosphäre und der gemeinschaftliche Umgang zwischen den Künstlern und dem Publikum: » Es ist ein gemeinsamer Treffpunkt. Die Leute wollen einfach dorthin kommen und zusammen rumhängen. Wir haben zum Beispiel keinen Backstage Bereich, damit müssen alle klarkommen. Wenn also Flying Lotus vorbeischaut, dann wird er natürlich von Leuten belagert, die Fotos machen wollen. Trotzdem ist er ein Teil der Menge. Das hat sich wie von alleine so entwickelt, ist aber schon etwas sehr besonderes!«

Seine internationalen Auftritte haben The Gaslamp Killer dabei auch persönlich neue Perspektiven eröffnen können. »Das Reisen und Spielen auf der ganzen Welt hat mir wirklich offenbart, wer ich als Mensch und als Künstler eigentlich bin. Ich habe dadurch überall eine Verbindung mit den Menschen aufbauen können und festgestellt, dass wir im Endeffekt alle das gleiche wollen: Unser Leben leben und glücklich sein.« Dies erklärt wohl auch, woher er die Energie für seine ekstatischen Auftritte nehmen kann.

Das Album »Breakthrough« von The Gaslamp Killer findest du bei hhv.de: 2LP CD
Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 18.09.2012
The Gaslamp Killer
Breakthrough
Archaik, Mystik und Low-Fi-Ästhetik bestimmen das Debüt von The Gaslamp Killer. Neu ist das aber nicht.
Music Review | verfasst 18.09.2010
Flying Lotus
Pattern + Grid World EP
Flying Lotus kann machen was er will und doch liegt ihm die Welt zu Füßen. Das ist auf der Pattern+Grid World EP auch nicht anders.
Music Review | verfasst 09.04.2011
Mono/Poly
Manifestations EP
Völlig schizophren die Manifestations EP , aber ganz und gar nicht so, dass man sie weg sperren möchte.
Music Review | verfasst 23.05.2011
Tokimonsta
Creature Dreams EP
Weniger Soundebenen und klarere Melodien: Tokimonsta’s Wonky-Sound ist zugänglicher als der ihrer LA-Beat-Kollegen und dennoch betörend.
Music Review | verfasst 01.08.2011
Samiyam
Sam Baker's Album
Samiyam’s erstes Album für Brainfeeder ist solider Beatmaker-Kram, dem aber die zündende Idee fehlt.
Music Review | verfasst 06.03.2010
Flying Lotus
Cosmogramma
Flying Lotus entführt uns also in die Weite musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten und ruht zugleich zenmeisterlich in sich selbst.
Music Review | verfasst 17.02.2012
Lapalux
When You're Gone EP
Dass solche Tracks besonders im Brainfeeder-Lager für feuchte Träume sorgen, dürfte klar sein.
Music Review | verfasst 12.07.2012
Jeremiah Jae
Raw Money Raps
Als FlyLo-Günstling hat Jeremiah Jae schon ein ganzes Bündel an Erwartungen zu stemmen. Macht ihm aber offensichtlich nichts.
Music Review | verfasst 23.10.2012
Lapalux
Some Other Time
Die zweite EP über Brainfeeder von Lapalux und dieses Mal liegt der Fokus noch ein wenig mehr auf der Struktur als Detail.
Music Review | verfasst 26.03.2013
Lapalux
Nostalchic
Nach zwei EPs über Brainfeeder kommt nun mit »Nostalchic« der erste Langspieler von Lapalux über das FlyLo-Imprint.
Music Review | verfasst 26.08.2013
Ras G & the Afrikan Space Program
Back On the Planet
Space is the place again. Nicht Flying Lotus und auch nicht Thundercat, sondern Ras G sorgt für den verrücktesten Sound bei Brainfeeder.
Music Review | verfasst 22.05.2014
Teebs
Estara
Mehr Atmosphäre, weniger Beat: »Estara« von Teebs ist ganz weit draußen und definiert sich über seinen Kunststatus.
Music Review | verfasst 15.06.2010
Lorn
Nothing Else
Das junge Talent Lorn stärkt mit »Nothing Else« einer ganzen Generation von Beatmenschen den Rücken.
Music Review | verfasst 18.07.2014
Matthewdavid
In My World
Abrupte Enden, fehlende Übergänge, ein Jonglieren mit Strophen und Refrains: »In My World« von Matthewdavid ist ein in sich gebrochenes Werk
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli/August 2019
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal mit u.a. Freddie Gibbs & Madlib, Denzel Curry, Skepta und Moodyman.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2019
50 best Vinyl Records so far
Was ist denn musikalisch 2019 überhaupt schon passiert? Woran sollte man sich als Vinyl-Liebhaber erinnern? Und welche Schallplatten wurden denn ungerechtfertigt übersehen? Diese 50 Schallplatten verraten es euch.
Music Liste
Polnischer Jazz
Eine Einführung in 10 Schallplatten
Die polnische Jazzszene gilt als eine der wichtigsten und kreativsten in Europa. Sie changiert heute zwischen oberflächlichen Konventionen und versteckten Brüchen. Eine kleine Spurensuche.
Music Essay
Frauen des Jazz
We Insist Female
Frauen im Jazz sind noch immer keine Selbstverständlichkeit. Das muss sich ändern. Denn schon in der Vergangenheit haben Musikerinnen den Jazz maßgeblich geprägt und auch die Zukunft liegt in ihren Händen.
Music Kolumne
Records Revisited
Lootpack – Soundpieces: Da Antidote! (1999)
Der erste Wurf: »Soundpieces: Da Antidote!« hob das noch junge Westküsten-Label Stones Throw vom Kreis der Auskenner in den Kult-Olymp. Jetzt wird der Underground-Klassiker 20 Jahre alt.
Music Essay
Britischer Jazz
On The Hot Spot
Der Jazz auf den Britischen Inseln steckt 2019 im Generationenumbruch. Neue Talente von Manchester bis London revidieren festgefahrene Konventionen und loten selbstbewusst die Grenzen des Genres aus. Warum gerade jetzt?
Music Porträt
Àbáse
Magische Momente
Inspiriert von Fela Kutis Afrobeat, Blue Note-Jazz und einer lebensverändernden Erfahrung in Brasilien, vereinen Àbáse mit ihrer neuen EP »Invocation« die beste aller Welten. Wir hatten die Gelegenheit mit Szabolcs Bognar zu sprechen.
Music Kolumne
Records Revisited
Joy Division – Unknown Pleasures (1979)
Mit ihrem Debütalbum »Unknown Pleasures« verhalfen Joy Division der introvertierten Aggression des Post-Punk zum großen Durchbruch und galten fortan als traurigste Band der Welt. Sind sie auch 40 Jahre später noch so düster?
Music Essay
Cool Japan
Warum japanische Musik ein Revival feiert (Teil 2)
Seit geraumer Zeit stehen Reissues japanischer Alben aus den Achtzigern hoch im Kurs. Warum, erforscht unsere zweiteilige Serie »Cool Japan Forever«. Teil zwei widmet sich dem experimentellen Sound der japanischen »Bubble Economy«.
Music Essay
Cool Japan
Warum japanische Musik ein Revival feiert (Teil 1)
Seit geraumer Zeit stehen Reissues japanischer Alben aus den 1980er Jahren hoch im Kurs. Warum, das erforscht unsere zweiteilige Serie »Cool Japan«. Wir fangen mit den Anfängen elektronischer Musik in Japan an.
Music Interview
DJ soFa
Die Einmaligkeit von Sounds
Mit den von ihm kuratierten »Elsewhere«-Compilations richtete der Belgier DJ soFa in jüngster Zeit den Scheinwerfer auf zu Unrecht übersehene, aktuelle Musik. Daneben ist er passionierter Schallplattensammler. Ein Gespräch.
Music Porträt
Jeff Mills & Axis Records
Tiefere Botschaften
Vor fast 30 Jahren gründete Jeff Mills das Label Axis Records, dessen Entwicklung einer verschlungenen Dialektik folgt: Der Mensch und das All. Er gelangte dabei zu seiner eigenen metaphysischen Erzählung unseres kosmischen Schicksals.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2019
Kann nur der Aigner: sich mit 70 Puls von Alt-Rap über Genderthemen zum Tod vorarbeiten. Unser Kolumnist über neue Alben von allen Wichtigen und über eine Trommeltruppe aus dem Breisgau, denen jemand Lean ins Bananenweizen gekippt hat.
Music Kolumne
Records Revisited
The Cure – Disintegration (1989)
»Disintegration« sollte nicht nur das erfolgreichste Album von The Cure werden, sondern auch das widersprüchliste. Einfach, weil es in der zwischen innerer Einkehr und Exaltiertheit hingerissenen Welt von 1989 den genau richtigen Ton traf.
Music Porträt
Music From Memory
Eine Herzensangelegenheit
Als sich der Brite Jamie Tiller und der Niederländer Tako Reyenga kennenlernen, wissen sie noch nicht, dass sie eines der besten Reissue-Label gründen werden. Damals stehen vor allem die Wiederentdeckung von Schallplatten im Vordergrund.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
No Order In Destiny (Compilation)
Zum ersten Mal besprechen unsere Musiktherapeuten vom Dienst eine Compilation. »No Order In Destiny« heißt die bei Kashual Plastik, die Stahl und zeitgenössische Ornamentalik verbindet, und nebenbei auch noch auf Gender Equality achtet.
Music Kolumne
Records Revisited
MF DOOM – Operation: Doomsday (1999)
Die Entstehung des Superschurken: Mit »Operation: Doomsday« lässt Daniel Dumile sein bisheriges Schaffen hinter sich – und schickt MF DOOM in die Welt. Der Anfang eines Spiels um Identitäten und Erwartungen. Es dauert bis heute an.
Music Kolumne
Records Revisited
Nas – Illmatic (1994)
Wenn es um Nas’ »Illmatic« geht, spitzen sich die Ohren all jener, die Rap auch nur ein Fünkchen abgewinnen können. Klar, denn »Illmatic«, das sind Erzählungen für jeden und Nas wurde zum poetischsten Chronisten seiner Zeit.
Music Liste
Record Store Day 2019
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Wir haben uns durch die Liste der diesjährigen exklusiv zum Record Store Day 2019 veröffentlichten Releases gewühlt und euch eine Auswahl von zwölf Schallplatten zusammengestellt, die wir als mögliche Highlights entlarvt haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Aphex Twin – Selected Ambient Works II (1994)
Der Mythos beginnt: Aphex Twin schraubt an Synthesizern, lebt in Cornwall und ballert den breitesten elektronischen Sound aus den Boxen. Doch mit »Selected Ambient Works II« brennt er seinen Sound ins kollektive Gedächtnis der Popkultur.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2019
Insider munkeln: unser Kolumnist musste sich im Karneval mindestens einmal als Erdbeere tarnen. Trotzdem hat er uns pünktlich seine Inventur im Postfach gelassen, das ist natürlich spooky AF, Bratan!
Music Interview
Little Simz
»Es ist ein bisschen wie Wachstumsschmerzen«
Sie ist in kurzer Zeit zu einer Art Gallionsfigur des indierap geworden. Größen wie Jay-Z oder Kendrick Lamar haben sie längst auf dem Zettel. Mit ihrem dritten Album »Grey Area« legt sie nochmals eine Schippe drauf. Zeit für ein Interview.
Music Kolumne
Records Revisited
De La Soul – 3 Feet High And Rising (1989)
Blümchenrap für alle: De La Soul waren vor 30 Jahren im Hip-Hop der Gegenentwurf zur Männlichkeit des Gangsta-Rap. Ihr Debütalbum ist bis heute ein Klassiker, der in seiner unbefangen-freundlichen Grundhaltung leicht wehmütig macht.
Music Essay
Colundi Music
How to oscillate completely
Seit einigen Jahren taucht ein Begriff in den Plattenläden, Musikmagazinen und Onlineforen auf: Colundi. Dahinter steckt ein neuartiges Tonsystem, das zwei Produzenten aus dem Rephlex-Umfeld entwickelten. Wir sind der Sache nachgegangen.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Ossia – Devil's Dance
Diesmal sind sich alle einig: »Devil’s Dance«, das Debütalbum des britischen Produzenten Ossia, hat das Zeug zum Album des Jahres. Ein Track hat es den dreien ganz besonders angetan.
Music Kolumne
Records Revisited
The Roots – Things Fall Apart (1999)
Mit »Things Fall Apart« sollte sich für The Roots entscheiden, ob sie einfach Kritikerlieblinge blieben oder auch den großen kommerziellen Erfolg erreichen könnten. Es wurde ihr Durchbruch.
Music Interview
Efdemin
Beim Verlassen des Raums
Philipp Sollmann an einem puristischen Techno-Sound festzumachen, ist nicht möglich. Auch mit seinem neuen Album als Efdemin, »New Atlantis«, nicht. Es käme einem langsamen Verlassen des Raums gleich, sagt er im Interview.
Music Porträt
Multi Culti Records
The Music Is The Massage
Multi Culti ist eines der Labels der Stunde. Entschleunigung ist nicht zu erwarten. Ihr Faible für tribale Rhythmen, hippie-eske Attitüde und wahre Freundschaft trifft nicht nur den Zeitgeist, es macht sie auch wenig anfällig für Trends.
Music Interview
Yasuaki Shimizu
»Ich liebe Musik«
Lange Zeit blieb japanische Musik der Welt verschlossen. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Schallplatten, die vor 30, 40 Jahren entstanden sind, können nun auch hierzulande gehört werden. So auch die Werke von Yasuaki Shimizu.
Music Interview
Yassin
»Rap kann dich weiterbringen«
Seit mehr als zehn Jahren ist Yassin nun im Geschäft, und nun ist mit »Ypsilon« sein erstes Soloalbum erschienen. Dass ihm Rapmusik eine Herzensangelegenheit ist, war schon vorher klar. Im Gespräch wurde es noch einmal klarer.
Music Liste
Selling
Picks 10 latest Vinyl Records
Der als Gold Panda bekannte Derwin Dicker hat sich mit Jas Shwa von Simian Mobile Disco zusammengetan und als Selling ein gemeinsames Album, »On Reflection«, veröffentlicht. Was sonst noch auf irhen Plattenspieler kommt, verraten sie hier.
Music Liste
Chris Liebing
Picks 10 latest Vinyl Records
Chris Liebing ist vor kurzem 50 Jahre alt geworden. Und doch ist es, als wäre es gestern gewesen, als er als Augenzeuge, mehr noch, als Wegbereiter dem Techno hin zur Massenkultur den Weg bereitet. Hier und heute pickt er 10 Schallplatten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Januar & Februar 2019
Es ist 2019. Real-Player-Audioqualität auch kein Fickfinger mehr, sondern nur noch Pein im Popo. Aigners Inventur wieder da. Der einzige Anlass auf der Welt also, um mal kurz aus dem Winterschlaf respektive K-Hole aufzuschauen.
Music Liste
deM atlaS
Picks 10 latest Vinyl Records
deM atlaS war mal Frontmann einer Rockband, zeichnet Stück für Stück schon mal sämtliche Covers einer Vinylauflage und debütierte jüngst auf Rhymesayers. Diese Schallplatten gefallen ihm aktuell selbst.
Music Kolumne
Records Revisited
Elecktroids – Elektroworld (1995)
Wer sind sie und wenn ja wie viele? Diese Frage haben sich seit der Erstveröffentlichung von »Elektroworld«, dem 1995 erschienenem, einzigen Album der Elecktroids, so einige gefragt. Die Hinweise auf einen Urheber haben sich verdichtet.
Music Porträt
Retrogott & Hulk Hodn
Gesprächsfetzenkontamination
Seit nun auch schon beinahe 20 Jahren sind Retrogott und Hulk Hodn gemeinsam unterwegs. Lange Zeit als Huss&Hodn, seit 2013 mit neuem Namen. Geändert hat sich ansonsten allerdings nichts. Und diese Konstante, das genau ist ihre Kunst.
Music Porträt
Cannonball Records
Bombenstimmung auf der Tanzfläche
2014 hat der Italiener Alberto Zanini sein Label Cannonball Records gegründet. 30 Releases später kann man sagen, dass er damit einen nicht unerheblichen Beitrag für die Rare Soul-Szene leistet.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 50 Albums
Ein Album aufzunehmen ist schon lange keine Geste der Verlegenheit mehr, es kommt immer einem Statement gleich. Das Album ist mittlerweile kein Format mehr, sondern ein Genre, das gemeistert werden will – und das gemeistert wird.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 20 12inches
Die Vinyl 12inches sind auch in diesem Jahr wieder weitestgehend Musik für den Club vorbehalten. Eine gute Nachricht! Denn 2018 ging mehr als nur die Snare auf zwei und vier. Was das im Einzelfall bedeutet, müsst ihr schon selbst lesen.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 50 Reissues
In immer entlegenere Nischen wurde in diesem Jahr nach Reissues geforscht: bei indigenen Völkern, in mexikanischen Planetarien oder in den 1980er Jahren in Belgien aufgeführten Theaterstücken. Wir haben euch mal die besten herausgesucht.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 20 Compilations
Die Compilations haben sich in diesem Jahr zur Königsdisziplin unseres Jahresrückblicks entwickelt. Was? Ja, wir waren auch überrascht. Aber es ist so: der Mehrwert solcher Beiträge ist enorm.