Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood.
Text Florian Aigner

Good Music - Cruel SummerFind it at hhv.de: CD Pflichtbewusst wie eh und je beginnen wir mit dem auf dem Papier größten Spektakel des Monats. Kanye schert seine Schäfchen um sich und auch wenn »Cruel Summer«, wie Kollege Philipp Kunze richtigerweise attestierte, große künstlerische Visionen fehlen und mindestens ein Drittel der Tracks nominell besser unter dem Banner »iTunes Bonus« erschienen wäre: das G.O.O.D. Music Camp ist in seiner hingerotzten Arroganz und demonstrativen Lebensfreude eine große Bereicherung, auch wenn Ye die üblichen 29 N*ggas in Paris Encores als Künstler vielleicht langfristig nicht gut getan haben. Dass ich mich für diese Kaffesatzleserei spätestens beim nächsten großen Solo-Album in Grund und Boden schämen werde, ist mir jedoch auch bereits klar. Oh und habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich immer noch bei jedem Vers von Herrn Thornton leicht zu schwitzen beginne?
 

luep fiasco - food liquor 2Find it at hhv.de: CD Während die ganze Welt Kanyes Douchebagismen als achte Todsünde ausmachen will, gäbe es hierfür weitaus passendere Kandidaten. Nun will ich nicht die ollen ATCQ-Kamellen aufwärmen, aber nicht erst seit diesem Zeitpunkt nehme ich Lupe Fiasco als relativ unangenehmen Zeitgenossen wahr, der zwar ein bemerkenswertes Talent als Schreiber hat, daraus aber einen heuchlerischen Zeigefinger-Habitus ableitet, den ich in meinem Rap Post-KRS-One einfach nicht mehr haben will. Das Gute an »Food & Liquor II« ist aber immerhin, dass Lupe nach der absoluten Katastrophe, »Lasers«, musikalisch wieder in der Spur ist und nicht auf jeder zweiten Hook ein Tim McGraw-Double Kalendersprüche für die Soccer Muttis rezitieren lässt. im Gegenteil, hier findet sich sogar einiges, was an Lupes Glanztaten »Kick Push« und «The Cool« anknüpfen kann.
 

dmx undisputedFind it at hhv.de: CD Eher tragischer Natur ist DMXs steter Abstieg in die musikalische Belanglosigkeit. Für zynische Jenny Elvers-Gags ist mir des Chefbellers crackinduzierter Gesundheitszustand zu kritisch, aber wenn man auf »Undisputed« immer wieder bemerkt, wie X seine einst mächtige Präsenz am Mikro fast vollständig verloren hat und viele Verse kraftlos wegnuschelt, überlegt man doch kurz 200 Kopien des ersten DMX Albums in fünf Jahren zu bestellen. Irgendjemand muss ja die Reha finanzieren.
 

project pat belly fullFind it at hhv.de: CD Um Project Pat muss man sich unterdessen nach eigenen Angaben keine Sorgen machen. Der Magen ist voll, die Hündinnen spuren, das Sirup wird mit genügend Aspirin runtergespült und Pferdestärken sind auch genügend vorhanden. Natürlich hat Pat das auch schon alles zwingender gemacht, aber »Belly On Full 2« ist ein weiteres Ignant-Festspiel und ich hoffe vor allem, dass gerade Pat endlich zählbar von der momentanen Trap-Manie profitiert. Lieber er als wieder einer dieser Johnny Come Latelys, die Diplo am Höhepunkt jedes Hype-Zyklusses vor seinen Karren spannt.
 

asap mob lords never worry Vom A$AP-Hype kann man meinetwegen auch genervt sein, ich bin es nicht. Auch »Lord$ Never Worry«, das Mixtape der gesamten Meute, hat nämlich genügend Momente, die vergessen lassen, dass auch beim A$AP Mob einiges an Ausschuss produziert wird. Im MP3-Zeitalter ist das jedoch zu verschmerzen, ob nun dank Jim Jones’ supergeilem Gastspiel in Grenzdebilität oder Rockys überslicker Bumsorgie Purple Kisses.
 

lil b based jam Es mag historisch falsch sein, aber in zehn Jahren dürfte der Based God als derjenige in Erinnerung geblieben sein, der diesen ganzen Viral-Shit erfunden hat. Nun ist es schwierig, Lil B und seinem absurden Output zu folgen, aber zwischen all dem spontanen Wahnsinn findet sich alle paar Monate auch wieder ein Mixtape, das man in voller Länge hören sollte. »Based Jam« ist ein solches, ist vermutlich in den beiden Tagen entstanden als Lil B beschlossen hatte, Kevin Durant zu verfluchen und beweist, dass der Auserwählte über Sample-lastigen Kram immer noch am besten klingt. Und wer ihn nach Sachen wie dem Titeltrack immer noch als Gimmick verkennt, hat wenig bis nichts verstanden.
 

kreayshawn album 90% Gimmick bleibt hingegen Kreayshawn, jene Bratze also, die ihren Major Deal zu sensationell schwachbrüstigen 3900 verkauften iTunes-Downloads in der ersten Woche nutzte. Nicht, dass Verkaufszahlen im Marketingkonzept für die spätpubertäre Princess Superstar gone Förderschule die entscheidende Rolle spielen würden, aber irgendwie ist es dann doch gerecht, dass der weibliche Money Boy als YouTube-Amüsement besser funktioniert.
 

Die Orsons Das Chaos und die Ordnung LPFind it at hhv.de: CD Auch ganz schlimm: der auf größere Kapazitäten erweiterte Gassenhauer-Pop der Orsons, deren Erfolg eigentlich ja sympathisch ist, die aber mittlerweile klingen wie eine von der FSK beauftragte Vorschüler-Version von K.I.Z.
 

xavasFind it at hhv.de: 3LP+CD Sehr unangenehm ist auch »Gespaltene Persönlichkeit«, das Kollaboalbum der frisch gebackenen Eurovision Songcontest Fahnenträger Xavas, aka Naidoo und Savas. Nun will ich Xavier Naidoo nicht per se verteufeln, nach einer 4:0 Hinrichtung Argentiniens ist dessen Pathos bierselig bisweilen erträglich, aber wie er mit seinem esoterischen Kirchentagsgewurschtel auch Kool Savas zu fiesesten Gunter Gabriel Weisheiten animiert, ist schon ziemlich ekelhaft. Fehlen nur noch die Kinderchöre.
 

Homeboy Sandman - first of a living breed Cover Find it at hhv.de: CD | 2LP Das absolute Kontrastprogramm kann sich der Wortsportinteressierte bei Homeboy Sandman abholen. Der debütiert mit »First Of A Living Breed« auf Albumlänge auf Stones Throw und spielt nicht nur mit einer fast schon grotesken Vielfalt verschiedener Flows und Reimschemata, auch musikalisch lässt sich der Vieldenker auf keinen Stil reduzieren. Golden Era, Psych, 8Bit – you name it, he’s got it. Beeindruckend wäre ein passendes Adjektiv. Hätte er jetzt nur noch eine etwas bemerkenswertere Stimme…
 

pacewon mr greenFind it at hhv.de: CD Eine solche hat Pacewon, dessen Karriere nicht unbedingt so verlaufen ist, wie man sich das zu Outsidaz-Zeiten gewünscht hätte. Daran wird auch »The Only Number That Matters Is Won« nichts ändern, seine Zusammenarbeit mit Mr. Green, die genau so auch im Jahre 1999 hätte erscheinen können. Wäre Pacewon irgendein Newcomer würde ich das an dieser Stelle vermutlich bigott anprangern, weil Pacey Pace aber ein alter Favorit ist, geht das schon klar, vor allem, weil eine andere Ausrichtung auch einfach nicht passen würde.
 

snowgoons dynastyFind it at hhv.de: CD Wie kommt es eigentlich, dass man gefühlt jeden zweiten Monat ein neues Snowgoons Album besprechen – äh – darf? Schon klar, dass die ganzen arbeitslosen Duck Downer und Babgrandeler irgendwie beschäftigt werden wollen, aber irgendjemand muss diese belanglosen Stoupe-Demos doch auch produzieren?! »Snowgoons Dynasty« ist ungefähr das zwanzigste identische Album unserer Exportschlager, dieses Mal auch direkt im Doppel-CD-Format, weil 80 Minuten Punchlines und Beats straight outta Napster-Ära scheinbar nicht reichen. Ganz ehrlich: wer braucht das?
 

Flying Lotus Until the Quiet Comes LPFind it at hhv.de: Deluxe | 2LP Die ganze westliche Hemisphäre braucht dafür Flying Lotus, nicht nur, weil der diesem so schal gewordenen IDM-Scheiß alle drei Jahre eine Frischzellenkur verpasst, sondern auch, weil ein neues Fly Lo-Album auch immer ein Anlass sein sollte, dass diese ganzen ach so deepen Jazzcats ihre Stolperinstrumentals einmotten und uns nicht weiter mit der zweitausendfünfhundertsten Meiso-meets-Fantastic-Vol.2-Scheiße langweilen. »Until The Quiet Comes« ist vielleicht das aufgeräumteste aller bisherigen Lotus-Alben und damit auch das im ersten Moment am wenigsten packende. Nach einigen Durchgängen offenbart sich aber erneut, warum Steven Ellison ein Ausnahmenproduzent ist. Sphärischer Space-Jazz macht Platz für die druckvolle B-Seite, das esoterische Techtelmechtel mit Frau Badu ist spätestens nach dem futuristischen Boogie-Stück »The Nightcaller« vergessen und Laura Darlington verzaubert gen Ende über den schüchternsten House-Beat des Jahres. Das mag nicht mehr ganz so viel Vorsprung haben, aber nach wie vor gilt: wenn man sich 2012 nur ein seltsames Frickelalbum für verwirrte Sonntagmittage kaufen will, dann hat das auch dieses Jahr jener Ellison produziert.
 

The Gaslamp Killer Breakthrough LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Er mag einer der meistdiskutierten DJ-Derwische sein, aber ein Ausnahmeproduzent ist Gaslamp Killer hingegen nicht. »Breakthrough« schleppt sich mit den erwarteten Psych-Tropen, schlampigen Drums und viel Fieps und Beeps ins Ziel, begeistert aber seltenst. Dafür wurde das alles schon viel zu oft in ähnlicher Form angerichtet und in der jüngsten Vergangenheit beispielsweise von Paul White und Samiyam wesentlich zwingender vorgetragen.
 

Mala Mala In Cuba LPFind it at hhv.de: CD | 4LP Den Impuls beim Stichwort »Kuba« im musikalischen Kontext die Ohren sofort mit einer halben Stunde Three 6 Mafia ausspülen zu wollen, ist immer noch den Spätfolgen von Wim Wenders Töpferkurs-Favorit Buena Vista Social Club geschuldet. Dass »Mala in Cuba« damit wenig zu tun hat, war glücklicherweise zu erwarten. Dass sich Gilles Peterson beim Anpreisen dieses Albums im besten Mary Anne Hobbs-Stil vergallopiert hat, jedoch gewissermaßen auch. »Mala in Cuba« ist definitiv nicht die Rettung Dubsteps in seiner ursprünglichen Form und auch kein visionäres Projekt. Als Teil von DMZ zu Recht als Säulenheiliger in der britischen Bass-Historie etabliert, läuft Mala hier eher auf Autopilot, obwohl oder trotz des ungewöhnlichen Ausgangsmaterials für seine 140 BPM Bass-Collagen. Zwar verzichtet er auf die mittlerweile untragbar gewordenen Wobble-Attacken der frühen Dubstep-Schule, dennoch wirkt Mala etwas ratlos, was denn diesem Genre noch hinzuzufügen ist, so man denn nicht auch auf House und Techno umsatteln will.
 

dasaflexFind it at hhv.de: CD | LP Eine überzeugendere Antwort auf diese Frage liefern Dusk & Blackdown, deren »Dasaflex« sich ebenfalls nicht so auf House im klassischen Sinne versteift, wie das beispielsweise im Hause Hotflush Usus geworden ist. Stattdessen hauchen sie dem, seltsamerweise seit der Trap-Manie am Stock gehenden, Genre Grime neues Leben ein, verblüffen mit einer bleepigen Burial-Kollabo und eröffnen gar mit einer traurigen Ninja Tune anno 2001 Nummer. Nicht alles unbedingt so schlüssig wie auf dem Erstling, aber sympathisch querköpfig.
 

LV - Sebenza LPFind it at hhv.de: CD | LP Gar nicht meine Baustelle ist »Sebenza«, die Zusammenarbeit des Hyperdub-Trios LV mit drei südafrikanischen MCs. Das klingt mir viel zu oft wie eine Ethno-Version von Spank Rock und irgendwie ist es auch befremdlich, wenn einer der afrikanischen Rapper mit dickstem Buntu-Akzent über einen billigen Kwaitro-Beat seine Comme Des Garcons-Garderobe anpreist und zwei Stücke später bekommen wir wieder Peace & Understanding-Plattitüden aufgetischt. Ne, muss nicht sein.
 

silent servant fascinationFind it at hhv.de: 2LP Dann doch lieber nihilistischer Techno. Silent Servant scheint die Auflösung des Sandwell Districts kreativ beflügelt zu haben. Nicht, dass das Kollektiv bisher dafür bekannt gewesen wäre besonders gutgelaunt auf die Zwölf zu dreschen, aber »Negative Fascination« ist nochmal eine ganze Ecke – ja – faszinierender als die letzten SD-Veröffentlichungen. Die sieben Stücke wirken alle sehr kontemplativ und um sich selbst kreisend, Tanzflächen hat Silent Servant höchstens peripher im Auge und dennoch ist das Rhythmusgerüst so stark, dass das hier ebenfalls für verbrannte Erde sorgen kann, aber nicht zwangsweise muss. Autoren-Techno nennt man sowas dann gerne, hier trifft es aber wieder mal tatsächlich den Nagel so auf den Kopf, dass man auch diese Rentnervokabel guten Gewissens reanimieren darf.
 

robert hood motor 3Find it at hhv.de: 3LP+CD Wer dachte, dass wäre bereits das beste Technoalbum des Monats, liegt falsch. Robert Hood, eine Legende vor dem Herrn, haut nochmal richtig einen raus. Der dritte Teil seiner Motor-Reihe ist ein 80-minütiges Techno-Epos mit soziokulturellem Überbau, Downtempo-Sequenzen, wüsten Acid-Störfeuern und diesen Flächen, wie sie nur aus der Roboter-Stadt kommen können. Völlig ohne Redundanzen auskommend und für die heutige Zeit fast schon unheimlich nach der ganz großen zweiten Welle des Hi-Tech Souls klingend. Ein Muss.
 

Juju Jordash Techno Primitivism LPFind it at hhv.de: 3LP Silent Servant ebenfalls ausgestochen haben Juju & Jordash, deren »Deep Blue Meanies« im Club immer noch ein spirituelles Erweckungserlebnis ist. »Techno Primitivism« tischt nun ganz dick auf, die von den beiden Israelis gewohnte Musikalität wird aufs Äußerste ausgereizt, ohne uns penetrant anzuproggen. Ebenfalls auf drei LPs ausgebreitet, beweisen die Beiden, dass das durchaus funktionieren kann mit dem Albumformat und Techno. Noch ein Muss.
 

nathan fake steamFind it at hhv.de: 2LP Ganz schön geworden ist auch die neue Nathan Fake. Die Drums sind wieder härter, die Melodien so schön wie immer und wer im ersten Drittel so oft Chicago zitiert, wie der falsche Nathan, hat mich eh eingewickelt. Erscheinen tut »Steam Days« natürlich wieder auf Border Community.
 

Jacob Korn You Me LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Zum Kritikerliebling scheint sich derweil Jacob Korn gemausert zu haben. Die bisherigen Reaktionen auf »You & Me« waren medial bisweilen so überschwänglich, dass man entweder misstrauisch oder feucht im Schritt werden musste. Im Endeffekt ist Korns erste Langspielrille eine solide Sache, aber im Gegensatz zu einem Gros der Kollegen habe ich eher das Gefühl, dass Korns Konzept auf jedem Track mit jemandem zusammenzuarbeiten ihn kreativ eher gelähmt hat. Natürlich gibt es so auch besondere Glanzlichter, wie das mit Spezi Kuthead entstandene Cut-Up-Disco-House-Monster »Makin Love«, aber auch Belanglosigkeiten von Christopher Rau, San Soda oder Kid A.
 

breakbot by your sideFind it at hhv.de: 2LP Keinen Bock auf Herbst? Vielleicht hilft da »By Your Side«, das quietschfidele Album von Breakbot. Das eigentlich Erstaunliche ist, wie unpeinlich und mühelos der Franzose hier sowohl frühen Disco-Bombast, lockere Boogie-Nummern, als auch den geil aufgebohrten Sleaze-Rock eines Electric Light Orchestras oder der Herren Hall & Oates emuliert. Und wenn er mal nicht nach den späten Siebzigern oder frühen Achtzigern klingt, hat man zumindest das Gefühl, dass Phoenix ihm über die Schultern geschaut haben. Das bisher luftigste Ed Banger Release überhaupt.
 

woolfy loveFind it at hhv.de: LP Mehr Ned Doheny als ELO haben vermutlich Woolfy vs. Projections gehört, gleich zu Beginn begrüßt uns ein verpeilt-balearisches Yacht-Nümmerchen, welches Soft Rock nicht nur umarmt, sondern direkt behutsam penetriert. »The Return Of Love« halt. Und weil das auf Permanent Vacation erscheint, ist auch sichergestellt, dass das kein Glückstreffer war, denn auch danach schwüler Pop mit zahllosen Achtziger-Zitaten wohin man hört. Ich feier’ das.
 

minerva happinessFind it at hhv.de: LP Wieder mal die Verpeiltheit in Person ist Maria Minerva. Die Estin hat schon wieder eines dieser Lo-Fi-Kleinode aufgenommen, skizzenhaft, wild zitierend, unorthodox wie immer. »Will Happiness Find Me?« ist Psych-Rock mit Daft Punk-Zitaten, New Wave mit Frühstücks-Jingles, Nico mit Strictly Rhythm-Sozialisation. Dafür muss man sie nach wie vor gern haben, aber ich fürchte auch, dass das noch eine Weile dauert mit der Happiness, wenn man allein schon für vierzig Minuten ihrer Musik ein Nervenkostüm braucht wie Larry Bird.
 

The xx - CoexistFind it at hhv.de: Deluxe | LP+CD Dass The xx einen Hit davon entfernt sind, an genau gleich vielen Litfasssäulen zu kleben wie die Del Rey, sollte für die Evaluation von »Coexist« keine Rolle spielen. Ein sicheres Album ist es geworden, das aus Künstlerperspektive albtraumhafte zweite. Risikofrei platziert man den Übersong direkt am Anfang, weil sich Jamie xx in den letzten Jahren elektronisch genügend ausgetobt hat, ist man noch stiller geworden und wenn man damit nicht für 74,45 Prozent deutscher Pärchen zwischen 20 und 30 den perfekten Rotwein-Soundtrack geschrieben hat, verstehe ich nichts vom Geschäft. Weil: mich haben sie damit auch wieder gekriegt, verdammt.
 

How To Dress Well - Total LossFind it at hhv.de: Deluxe | LP Selbstbewusster ist hingegen How To Dress Well geworden, was dazu führt, dass »Total Loss« endlich das Album geworden ist, zu dem der Vorgänger zwar bereits hochgejazzt wurde, de facto aber nicht wahr. Die Melodien sind nicht mehr so fragil, die Stimme bleibt brüchig, aber ist nun tatsächlich ausdrucksstark und selbst das Aaliyah-Cover »Running Back« wirkt nicht wie ein billiger Hipster-Gimmick. Das ist nun tatsächlich entsexualisierter, postmoderner R&B, der in seiner Verletzbarkeit und Desillusionierung womöglich irritiert, aber eine sinnvolle, enttestosteronisierte Ergänzung zum Kraftmeiertum von The Weeknd und dem in all seiner Verletzlichkeit trotzdem unantastbar maskulin bleibenden The-Dream ist.
 

raveonettesFind it at hhv.de: LP | LP Warum ich immer noch auf die Raveonettes stehe, obwohl auch die alle 18 Monate das selbe Album aufnehmen? Ich weiß es nicht, aber auch »Observator« liegt bereits wieder im Warenkorb. Suck it!
 

Dinosaur Jr - Give A Glimpse Of What Yer Not Find it at hhv.de: LP Für J. Mascis muss sich sicher keiner entschuldigen, der hat seit Urzeiten den Stempel »Geile Sau« auf der Stirn. Den trägt er auch auf »I Bet On Sky«, dem mittlerweile dritten Dinosaur Jr Album nach der großen Reunion, stolz spazieren und wenn ein Gitarren-Verweigerer wie ich nichts gegen Midtempo-Rock-Songs zu sagen hat, dann müssen diese einfach gut sein. Warum ich manchmal trotzdem kurz an Eddie Vedder denken muss, ist eine solch exorbitant dämliche Bemerkung, dass ich an dieser Stelle wieder vier Wochen schweigen sollte.
 

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SSSSt!
Yaneq erzählt von den Gepflogenheiten und wenig geschäftsfördernden Gebaren Kreuzberger Grasdealer und über einen Gast aus Baltimore, der zum ersten Mal außerhalb der USA weilt und sich mitunter in der Zeit zurückversetzt fühlt.
Art Kolumne | verfasst 25.08.2011
Yaneqdoten
Wireless Lan
Yaneq erzählt einen Witz und darüber, wie er diesen Witz erzählt und gibt ganz nebenbei Einblicke in sein kleines Repertoire an Witzen und in seine Versuche als Statist beim Film Fuß zu fassen.
Music Kolumne | verfasst 23.09.2011
Keine halben Sätze
Proband: Sepalot
Wir geben den Anfang des Satzes vor, unser Interviewpartner ergänzt diesen dann in seinem Sinne. Diesmaliger Proband: Sepalot, DJ, Produzent, langjähriges Fünftel vom Blumentopf, Geburtsjahr: 1974, Geburtsort: Neumünster, lebt in: München
Music Interview | verfasst 29.03.2012
Demograffics
»I kann eh net guat deutsch, waßt?«
Die Demograffics aus Regensburg veröffentlichen in diesen Tagen ihr zweites Album. Ein Gespräch mit Maniac und DJ Rufflow über Butter, Käse und den Gebrauch der englischen Sprache.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2012
Zwölf Zehner
April 2012
Willkommen im Mai. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat April musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 06.06.2012
Zwölf Zehner
Mai 2012
Willkommen im Juni. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Mai musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Bericht | verfasst 23.10.2012
10 YRS MPM & hhv.de Party
Live am 4.10. im Festsaal Kreuzberg in Berlin
Melting Pot Music und hhv.de feierten am 4.10. gemeinsamen ihren zehnten Geburtstag und zeigten uns an diesem Abend die Vielzahl der Gesichter, die ihr Wiegenkind Hip-Hop im Repertoire hat.
Music Kolumne | verfasst 01.02.2013
10 YRS of hhv.de in the Mix
Djeez
Im Rahmen unseres diesjährigen Jubiläums haben wir eine Mix-Reihe etabliert, in der DJs die Zeit seit der Gründung von hhv.de bis heute musikalisch Revue passieren lassen. Dieses Mal hat Djeez die Gelegenheit genutzt.
Music Bericht | verfasst 23.10.2013
Kool Keith
Live am 17.10. im Club Gretchen in Berlin
Am vergangenen Donnerstag ging es weniger um Klischees und ihre Erfüllung auf Nachfrage: Kool Keith war in der Hauptstadt und verführte das Publikum mit einem waghalsigen Konzept zu tumultartigen Zuständen.
Music Liste
Bluestaeb
Picks 10 latest Vinyl Records
Detailverliebter Eklektizismus kontra instrumentale Monokultur: Das zeichnet Bluestaebs Beats aus. Und das zeichnet auch die 10 Schallplatten aus, die er aktuell am meisten feiert.
Music Kolumne
Records Revisited
Guru – Jazzmatazz Vol.1 (1993)
Das Genre-Crossover war die große Verbeugung des Gang Starr MC vor den Jazzwurzeln der Rap-Musik. Es war jedoch auch eine verpasste Chance und ein Anachronismus in einer sich rasant wandelnden Hip-Hop-Welt.
Music Liste
Courtney Barnett
Picks 10 latest Vinyl Records
Auf ihrem zweiten Soloalbum »Tell Me How You Really Feel« schickt sich Courtney Barnett an, sich einen Platz neben den ganz Großen zu reservieren. Dort, wo ihre Picks Cate Le Bon und Torres schon sitzen und Joni Mitchells Platz gesetzt ist.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai 2018
Auch bei Aigner ist die Future female: die Highlights diesen Monat kommen fast ausschließlich von Frauen. Kein Platz also eigentlich für Bierbongs und lecker im Speckmantel verpackte Mediokrität. Aber muss halt. Die Inventur.
Music Porträt
Knekelhuis
Wandern zwischen Welten
New-Wave-Nostalgie, Techno-Ahnenforschung und melancholische Dancefloor-Kracher: Das Amsterdamer Label Knekelhuis gräbt längst beerdigte Klänge aus und erweckt sie wieder zum Leben – nicht nur mit Reissues, sondern auch mit neuer Musik.
Music Porträt
Gzuz
Wieso? Weshalb? Warum?
»This shit ain’t for fun«. Stimmt nicht ganz. Für den Konsumenten ist es das weiterhin, Gzuz verkauft und verkauft. Das kann man finden wie man will. Man sollte sich nur fragen: Warum?
Music Interview
DJ Koze
Soulful und ein bisschen kaputt
DJ Koze: vielleicht House-Musik-Deutschlands letzter wahrer Eklektiker! Vielleicht der nächste kredible Pop-Produzent des Landes. Ganz sicher ist er einer der besten Gesprächspartner, die man sich wünschen kann.
Music Porträt
Pierre von Helden
Hinter die Mauern der Klischees
Deutsch-Rap sieht oft sehr, sehr ähnlich aus. In den Videos und was die grafische Gestaltung der Alben anbelangt. Ein Leipziger Künstler schickt sich an, das zu verändern.
Music Essay
Bubblegum & Kwaito
Südafrikas fast vergessene Musik
Zwei neue Compilations lassen ein fast vergessenes Südafrika erklingen. Wir sprachen mit DJ Okapi, der für beide Zusammenstellungen mit nach der Musik gesucht hat. Über ein bewegtes Land – damals und heute.
Music Kolumne
Aigners Inventur
April 2018
Kennt sein Passwort fürs UGHH-Forum noch auswendig und weiß, was in Zukunft die NTS-Sets dominieren wird: unser Kolumnist Florian Aigner. Ganz klar der Mann also, dem du vertrauen solltest.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Roc Marciano – RR2: The Bitter Dose
Roc Marciano ist zurück, geändert hat sich nicht: Drums, die dir die Zähne ausschlagen, Samples fürs Seelchen, und Reim-Skills für die Ewigkeit. Unsere Autoren fühlen sich zu Hause.
Music Kolumne
Records Revisited
The Streets’ Original Pirate Material, 2002
Mike Skinner wollte mit seinem Debüt ein echtes englisches Hip-Hop-Album machen, das auf US-Klischees verzichtet. Herausgekommen ist ein äußerst präzises Porträt des Lebens britischer Millennials zwischen 9 to 5 und Binge Drinking.
Music Essay
Jazz aus Japan
Vom Importschlager zur Innovation
Gleich zwei neue Compilations widmen sich dem Jazz aus dem Land der aufgehenden Sonne. Dort musste das Genre einen langen Weg hinlegen, bevor es sich von seinen Vorbildern befreien und etwas Ur-eigenes schaffen konnte.
Music Liste
12 Disco Music Records
with Sleazy Cover Artwork
Mit dem Disco-Revival kamen auch die alten, aufreizenden Plattencover zurück. Wir möchten diesen schmalen Grat zwischen Altherrengeilheit und kultiger Ästhetik würdigen, auf dem sich Sleazy Cover immer bewegen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März 2018
Er hat es alles schon gesehen: Männer-Wampen, deprimierte Stones Throw-Has-Beens, Free-Jazz-Weitwichsen. Vielleicht ein härterer Job als bei der chinesischen Internet-Zensur-Behörde zu arbeiten. Wer weiß das schon?
Music Essay
Kendrick Lamar & »Black Panther«
Black Future Month
Kendrick Lamar hat sich für den Soundtrack zu »Black Panther« verantwortlich gezeigt und ist vielleicht jetzt, wo Diversity verkauft werden soll, damit sie niemand tatsächlich leben muss, wichtiger denn je zuvor.
Music Kolumne
Records Revisited
Digable Planets – Reachin’ (A New Refutation of Time and Space) (1993)
Digable Planets besprachen auf ihren Debütalbum ein Thema, das nicht unbedingt auf Rapalben zu finden ist: weibliche Selbstbestimmung und Pro-Choice. Und zeigen, dass sich seit 1993 eigentlich nichts geändert hat.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Suba – Wayang
»Komm, das ist dieses Geräusch, das klingt als würden 500 Frösche gleichzeitig laichen.« Unsere Biologie-Expertenrunde im Talk über das neueste Release auf Vladimir Ivkovics Offen-Label.
Music Kolumne
Records Revisited
Sun Kil Moon – Ghosts Of The Great Highway (2003)
Die Reissue von »Ghosts Of The Great Highway« erschien die Tage. Es ist eines der besten Gitarrenalben des 21. Jahrhunderts, obwohl oder vielleicht gerade weil es die maßlose Selbstübersteigerung Kozeleks erstmals in voller Blüte zeigt.
Music Interview
Palmbomen II
Fake Memories
Palmbomen II reist in seiner Musik mit altem Equipment in eine neue Welt. Eine Welt, die es nicht gibt. Aber als Hörer meint man sich an sie erinnern zu können. Verwirrend? Gut, dass wir den Mann sprechen konnten.
Music Interview
Wolf Müller & Niklas Wandt
Trommelkunde
»Wie geil kann alles sein. Aber vor allem: wie geil kann es noch werden?«. Es wird im Folgenden sehr geil – oder sau langweilig. Kommt jetzt ganz auf den jeweiligen, natürlich immer geschätzten, Leser an.
Music Liste
Jóhann Jóhannsson
10 Essentials
Um Jóhann Jóhannsson zu trauern heißt also einerseits, sich an ihn zu erinnern. Sich an Jóhannsson zu erinnern heißt aber auch, das Versprechen anzunehmen, das er mit seiner Musik abgelegt hat.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Februar 2018
Der Mann mit dem härtesten Job der Welt ist zurück: Aigner schlägt sich für die erste Inventur des Jahres mit Reizdarm durch die Spotify-Hölle, umgeben von Hollister-Modeln, die Midlife-Crisis vor den Augen. Stehen wir es durch, togezer!
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Rhye – Blood
Lieder über die Liebe, sinnliche Coverbilder nackter Frauen: Rhye sind nach vier Jahren zurück mit einem neuen Album. Es kommt ganz unschuldig daher, am Ende könnte aber James Franco dahinter stecken.
Music Porträt
New Record Labels #35
Death Is Not The End, Lullabies For Insomniacs, Mainrecords & Meakusma
Jeden Monat stellen wir euch Plattenlabels vor, die neu bei uns im Webshop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Death Is Not The End, Lullabies For Insomniacs, Mainrecords und Meakusma
Music Liste
Tribal, Voodoo, Folklore
10 aktuelle Platten von weit weg
Deutschland im Januar: Jahresanfangsmüdigkeit, Schneeregen, Heizungsluft. Man möchte woanders sein. Unsere Liste geht direkt einen Schritt weiter, GANZ woanders hin. Hier sind 10 aktuelle Platten wie sie exotischer kaum klingen könnten.
Music Liste
Ausklang | 2017
Die essentiellen Platten des Dezember
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
Jahresrückblick 2017
Fourth World Problems
Fourth World Music: etliche Alben, Compilations und Reissues widmeten sich 2017 dem Thema. Offenbar gab es in diesem Jahr eine hohe Nachfrage nach Utopie. Aber handelt es sich bei dem Phänomen nicht vielmehr um eine bittere Realität?
Music Interview
Torky Tork & Doz9
Der Kandinsky-Code
Torky Tork und Doz9 waren zum dritten Mal gemeinsam im Urlaub, um ein Album aufzunehmen. Oder waren sie es nicht? Egal, die Formel ist die gleiche. Und frag nicht, warum du nur Vierecke siehst.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Reissues
Der Reissue-Markt als Wunschkonzert, 2017 fühlte es sich zuweilen so an. Unfassbar, welche Mengen an seltenen, obskuren und seltenen und obskuren Platten dieses Jahr neu aufgelegt wurden.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 Compilations
Wenn man rein den materiellen Wert der einzelnen hier versammelten Stücke zusammenzählen würde, käme man auf ein Vermögen. Aber das ist nur der oberflächlichste Grund, warum die folgenden Comps essentieller Stuff sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW48
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Bericht
Records Revisited
A Certain Ratio – To Each, 1981
Man ruft A Certain Ratio gerne als musicians’ musicians. Warum? Weil sie mit einem typischen Übergangsalbum zeigten: Wo Dinge unabgeschlossen sind, bleibt genug Platz für andere, um sich zu eigenen Lösungen anregen zu lassen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW47
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Princess Nokia
Für eine neue Unordnung
Zum Ende diesen Jahres hin erscheint also endlich eines der aufsehenerregensten Alben des letzten Jahres auf Platte, Princess Nokias »1992«. Es ist wie seine Interpretin: auf eine ordnende Weise chaotisch.
Music Liste
Ausklang | 2017KW46
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Ausklang | 2017KW45
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
Throbbing Gristle – 20 Jazz Funk Greats (1979)
Throbbing Gristle schlugen mit »20 Jazz Funk Greats« den Pop mit seinen eigenen Mitteln. Haben sie also ihren historischen Auftrag erfüllt und sich damit irgendwie selbst erledigt?
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Vor allem findet er aber seine Grabsteinschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.