Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood.
Text Florian Aigner

Good Music - Cruel SummerFind it at hhv.de: CD Pflichtbewusst wie eh und je beginnen wir mit dem auf dem Papier größten Spektakel des Monats. Kanye schert seine Schäfchen um sich und auch wenn »Cruel Summer«, wie Kollege Philipp Kunze richtigerweise attestierte, große künstlerische Visionen fehlen und mindestens ein Drittel der Tracks nominell besser unter dem Banner »iTunes Bonus« erschienen wäre: das G.O.O.D. Music Camp ist in seiner hingerotzten Arroganz und demonstrativen Lebensfreude eine große Bereicherung, auch wenn Ye die üblichen 29 N*ggas in Paris Encores als Künstler vielleicht langfristig nicht gut getan haben. Dass ich mich für diese Kaffesatzleserei spätestens beim nächsten großen Solo-Album in Grund und Boden schämen werde, ist mir jedoch auch bereits klar. Oh und habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich immer noch bei jedem Vers von Herrn Thornton leicht zu schwitzen beginne?
 

luep fiasco - food liquor 2Find it at hhv.de: CD Während die ganze Welt Kanyes Douchebagismen als achte Todsünde ausmachen will, gäbe es hierfür weitaus passendere Kandidaten. Nun will ich nicht die ollen ATCQ-Kamellen aufwärmen, aber nicht erst seit diesem Zeitpunkt nehme ich Lupe Fiasco als relativ unangenehmen Zeitgenossen wahr, der zwar ein bemerkenswertes Talent als Schreiber hat, daraus aber einen heuchlerischen Zeigefinger-Habitus ableitet, den ich in meinem Rap Post-KRS-One einfach nicht mehr haben will. Das Gute an »Food & Liquor II« ist aber immerhin, dass Lupe nach der absoluten Katastrophe, »Lasers«, musikalisch wieder in der Spur ist und nicht auf jeder zweiten Hook ein Tim McGraw-Double Kalendersprüche für die Soccer Muttis rezitieren lässt. im Gegenteil, hier findet sich sogar einiges, was an Lupes Glanztaten »Kick Push« und «The Cool« anknüpfen kann.
 

dmx undisputedFind it at hhv.de: CD Eher tragischer Natur ist DMXs steter Abstieg in die musikalische Belanglosigkeit. Für zynische Jenny Elvers-Gags ist mir des Chefbellers crackinduzierter Gesundheitszustand zu kritisch, aber wenn man auf »Undisputed« immer wieder bemerkt, wie X seine einst mächtige Präsenz am Mikro fast vollständig verloren hat und viele Verse kraftlos wegnuschelt, überlegt man doch kurz 200 Kopien des ersten DMX Albums in fünf Jahren zu bestellen. Irgendjemand muss ja die Reha finanzieren.
 

project pat belly fullFind it at hhv.de: CD Um Project Pat muss man sich unterdessen nach eigenen Angaben keine Sorgen machen. Der Magen ist voll, die Hündinnen spuren, das Sirup wird mit genügend Aspirin runtergespült und Pferdestärken sind auch genügend vorhanden. Natürlich hat Pat das auch schon alles zwingender gemacht, aber »Belly On Full 2« ist ein weiteres Ignant-Festspiel und ich hoffe vor allem, dass gerade Pat endlich zählbar von der momentanen Trap-Manie profitiert. Lieber er als wieder einer dieser Johnny Come Latelys, die Diplo am Höhepunkt jedes Hype-Zyklusses vor seinen Karren spannt.
 

asap mob lords never worry Vom A$AP-Hype kann man meinetwegen auch genervt sein, ich bin es nicht. Auch »Lord$ Never Worry«, das Mixtape der gesamten Meute, hat nämlich genügend Momente, die vergessen lassen, dass auch beim A$AP Mob einiges an Ausschuss produziert wird. Im MP3-Zeitalter ist das jedoch zu verschmerzen, ob nun dank Jim Jones’ supergeilem Gastspiel in Grenzdebilität oder Rockys überslicker Bumsorgie Purple Kisses.
 

lil b based jam Es mag historisch falsch sein, aber in zehn Jahren dürfte der Based God als derjenige in Erinnerung geblieben sein, der diesen ganzen Viral-Shit erfunden hat. Nun ist es schwierig, Lil B und seinem absurden Output zu folgen, aber zwischen all dem spontanen Wahnsinn findet sich alle paar Monate auch wieder ein Mixtape, das man in voller Länge hören sollte. »Based Jam« ist ein solches, ist vermutlich in den beiden Tagen entstanden als Lil B beschlossen hatte, Kevin Durant zu verfluchen und beweist, dass der Auserwählte über Sample-lastigen Kram immer noch am besten klingt. Und wer ihn nach Sachen wie dem Titeltrack immer noch als Gimmick verkennt, hat wenig bis nichts verstanden.
 

kreayshawn album 90% Gimmick bleibt hingegen Kreayshawn, jene Bratze also, die ihren Major Deal zu sensationell schwachbrüstigen 3900 verkauften iTunes-Downloads in der ersten Woche nutzte. Nicht, dass Verkaufszahlen im Marketingkonzept für die spätpubertäre Princess Superstar gone Förderschule die entscheidende Rolle spielen würden, aber irgendwie ist es dann doch gerecht, dass der weibliche Money Boy als YouTube-Amüsement besser funktioniert.
 

Die Orsons Das Chaos und die Ordnung LPFind it at hhv.de: CD Auch ganz schlimm: der auf größere Kapazitäten erweiterte Gassenhauer-Pop der Orsons, deren Erfolg eigentlich ja sympathisch ist, die aber mittlerweile klingen wie eine von der FSK beauftragte Vorschüler-Version von K.I.Z.
 

xavasFind it at hhv.de: 3LP+CD Sehr unangenehm ist auch »Gespaltene Persönlichkeit«, das Kollaboalbum der frisch gebackenen Eurovision Songcontest Fahnenträger Xavas, aka Naidoo und Savas. Nun will ich Xavier Naidoo nicht per se verteufeln, nach einer 4:0 Hinrichtung Argentiniens ist dessen Pathos bierselig bisweilen erträglich, aber wie er mit seinem esoterischen Kirchentagsgewurschtel auch Kool Savas zu fiesesten Gunter Gabriel Weisheiten animiert, ist schon ziemlich ekelhaft. Fehlen nur noch die Kinderchöre.
 

Homeboy Sandman - first of a living breed Cover Find it at hhv.de: CD | 2LP Das absolute Kontrastprogramm kann sich der Wortsportinteressierte bei Homeboy Sandman abholen. Der debütiert mit »First Of A Living Breed« auf Albumlänge auf Stones Throw und spielt nicht nur mit einer fast schon grotesken Vielfalt verschiedener Flows und Reimschemata, auch musikalisch lässt sich der Vieldenker auf keinen Stil reduzieren. Golden Era, Psych, 8Bit – you name it, he’s got it. Beeindruckend wäre ein passendes Adjektiv. Hätte er jetzt nur noch eine etwas bemerkenswertere Stimme…
 

pacewon mr greenFind it at hhv.de: CD Eine solche hat Pacewon, dessen Karriere nicht unbedingt so verlaufen ist, wie man sich das zu Outsidaz-Zeiten gewünscht hätte. Daran wird auch »The Only Number That Matters Is Won« nichts ändern, seine Zusammenarbeit mit Mr. Green, die genau so auch im Jahre 1999 hätte erscheinen können. Wäre Pacewon irgendein Newcomer würde ich das an dieser Stelle vermutlich bigott anprangern, weil Pacey Pace aber ein alter Favorit ist, geht das schon klar, vor allem, weil eine andere Ausrichtung auch einfach nicht passen würde.
 

snowgoons dynastyFind it at hhv.de: CD Wie kommt es eigentlich, dass man gefühlt jeden zweiten Monat ein neues Snowgoons Album besprechen – äh – darf? Schon klar, dass die ganzen arbeitslosen Duck Downer und Babgrandeler irgendwie beschäftigt werden wollen, aber irgendjemand muss diese belanglosen Stoupe-Demos doch auch produzieren?! »Snowgoons Dynasty« ist ungefähr das zwanzigste identische Album unserer Exportschlager, dieses Mal auch direkt im Doppel-CD-Format, weil 80 Minuten Punchlines und Beats straight outta Napster-Ära scheinbar nicht reichen. Ganz ehrlich: wer braucht das?
 

Flying Lotus Until the Quiet Comes LPFind it at hhv.de: Deluxe | 2LP Die ganze westliche Hemisphäre braucht dafür Flying Lotus, nicht nur, weil der diesem so schal gewordenen IDM-Scheiß alle drei Jahre eine Frischzellenkur verpasst, sondern auch, weil ein neues Fly Lo-Album auch immer ein Anlass sein sollte, dass diese ganzen ach so deepen Jazzcats ihre Stolperinstrumentals einmotten und uns nicht weiter mit der zweitausendfünfhundertsten Meiso-meets-Fantastic-Vol.2-Scheiße langweilen. »Until The Quiet Comes« ist vielleicht das aufgeräumteste aller bisherigen Lotus-Alben und damit auch das im ersten Moment am wenigsten packende. Nach einigen Durchgängen offenbart sich aber erneut, warum Steven Ellison ein Ausnahmenproduzent ist. Sphärischer Space-Jazz macht Platz für die druckvolle B-Seite, das esoterische Techtelmechtel mit Frau Badu ist spätestens nach dem futuristischen Boogie-Stück »The Nightcaller« vergessen und Laura Darlington verzaubert gen Ende über den schüchternsten House-Beat des Jahres. Das mag nicht mehr ganz so viel Vorsprung haben, aber nach wie vor gilt: wenn man sich 2012 nur ein seltsames Frickelalbum für verwirrte Sonntagmittage kaufen will, dann hat das auch dieses Jahr jener Ellison produziert.
 

The Gaslamp Killer Breakthrough LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Er mag einer der meistdiskutierten DJ-Derwische sein, aber ein Ausnahmeproduzent ist Gaslamp Killer hingegen nicht. »Breakthrough« schleppt sich mit den erwarteten Psych-Tropen, schlampigen Drums und viel Fieps und Beeps ins Ziel, begeistert aber seltenst. Dafür wurde das alles schon viel zu oft in ähnlicher Form angerichtet und in der jüngsten Vergangenheit beispielsweise von Paul White und Samiyam wesentlich zwingender vorgetragen.
 

Mala Mala In Cuba LPFind it at hhv.de: CD | 4LP Den Impuls beim Stichwort »Kuba« im musikalischen Kontext die Ohren sofort mit einer halben Stunde Three 6 Mafia ausspülen zu wollen, ist immer noch den Spätfolgen von Wim Wenders Töpferkurs-Favorit Buena Vista Social Club geschuldet. Dass »Mala in Cuba« damit wenig zu tun hat, war glücklicherweise zu erwarten. Dass sich Gilles Peterson beim Anpreisen dieses Albums im besten Mary Anne Hobbs-Stil vergallopiert hat, jedoch gewissermaßen auch. »Mala in Cuba« ist definitiv nicht die Rettung Dubsteps in seiner ursprünglichen Form und auch kein visionäres Projekt. Als Teil von DMZ zu Recht als Säulenheiliger in der britischen Bass-Historie etabliert, läuft Mala hier eher auf Autopilot, obwohl oder trotz des ungewöhnlichen Ausgangsmaterials für seine 140 BPM Bass-Collagen. Zwar verzichtet er auf die mittlerweile untragbar gewordenen Wobble-Attacken der frühen Dubstep-Schule, dennoch wirkt Mala etwas ratlos, was denn diesem Genre noch hinzuzufügen ist, so man denn nicht auch auf House und Techno umsatteln will.
 

dasaflexFind it at hhv.de: CD | LP Eine überzeugendere Antwort auf diese Frage liefern Dusk & Blackdown, deren »Dasaflex« sich ebenfalls nicht so auf House im klassischen Sinne versteift, wie das beispielsweise im Hause Hotflush Usus geworden ist. Stattdessen hauchen sie dem, seltsamerweise seit der Trap-Manie am Stock gehenden, Genre Grime neues Leben ein, verblüffen mit einer bleepigen Burial-Kollabo und eröffnen gar mit einer traurigen Ninja Tune anno 2001 Nummer. Nicht alles unbedingt so schlüssig wie auf dem Erstling, aber sympathisch querköpfig.
 

LV - Sebenza LPFind it at hhv.de: CD | LP Gar nicht meine Baustelle ist »Sebenza«, die Zusammenarbeit des Hyperdub-Trios LV mit drei südafrikanischen MCs. Das klingt mir viel zu oft wie eine Ethno-Version von Spank Rock und irgendwie ist es auch befremdlich, wenn einer der afrikanischen Rapper mit dickstem Buntu-Akzent über einen billigen Kwaitro-Beat seine Comme Des Garcons-Garderobe anpreist und zwei Stücke später bekommen wir wieder Peace & Understanding-Plattitüden aufgetischt. Ne, muss nicht sein.
 

silent servant fascinationFind it at hhv.de: 2LP Dann doch lieber nihilistischer Techno. Silent Servant scheint die Auflösung des Sandwell Districts kreativ beflügelt zu haben. Nicht, dass das Kollektiv bisher dafür bekannt gewesen wäre besonders gutgelaunt auf die Zwölf zu dreschen, aber »Negative Fascination« ist nochmal eine ganze Ecke – ja – faszinierender als die letzten SD-Veröffentlichungen. Die sieben Stücke wirken alle sehr kontemplativ und um sich selbst kreisend, Tanzflächen hat Silent Servant höchstens peripher im Auge und dennoch ist das Rhythmusgerüst so stark, dass das hier ebenfalls für verbrannte Erde sorgen kann, aber nicht zwangsweise muss. Autoren-Techno nennt man sowas dann gerne, hier trifft es aber wieder mal tatsächlich den Nagel so auf den Kopf, dass man auch diese Rentnervokabel guten Gewissens reanimieren darf.
 

robert hood motor 3Find it at hhv.de: 3LP+CD Wer dachte, dass wäre bereits das beste Technoalbum des Monats, liegt falsch. Robert Hood, eine Legende vor dem Herrn, haut nochmal richtig einen raus. Der dritte Teil seiner Motor-Reihe ist ein 80-minütiges Techno-Epos mit soziokulturellem Überbau, Downtempo-Sequenzen, wüsten Acid-Störfeuern und diesen Flächen, wie sie nur aus der Roboter-Stadt kommen können. Völlig ohne Redundanzen auskommend und für die heutige Zeit fast schon unheimlich nach der ganz großen zweiten Welle des Hi-Tech Souls klingend. Ein Muss.
 

Juju Jordash Techno Primitivism LPFind it at hhv.de: 3LP Silent Servant ebenfalls ausgestochen haben Juju & Jordash, deren »Deep Blue Meanies« im Club immer noch ein spirituelles Erweckungserlebnis ist. »Techno Primitivism« tischt nun ganz dick auf, die von den beiden Israelis gewohnte Musikalität wird aufs Äußerste ausgereizt, ohne uns penetrant anzuproggen. Ebenfalls auf drei LPs ausgebreitet, beweisen die Beiden, dass das durchaus funktionieren kann mit dem Albumformat und Techno. Noch ein Muss.
 

nathan fake steamFind it at hhv.de: 2LP Ganz schön geworden ist auch die neue Nathan Fake. Die Drums sind wieder härter, die Melodien so schön wie immer und wer im ersten Drittel so oft Chicago zitiert, wie der falsche Nathan, hat mich eh eingewickelt. Erscheinen tut »Steam Days« natürlich wieder auf Border Community.
 

Jacob Korn You Me LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Zum Kritikerliebling scheint sich derweil Jacob Korn gemausert zu haben. Die bisherigen Reaktionen auf »You & Me« waren medial bisweilen so überschwänglich, dass man entweder misstrauisch oder feucht im Schritt werden musste. Im Endeffekt ist Korns erste Langspielrille eine solide Sache, aber im Gegensatz zu einem Gros der Kollegen habe ich eher das Gefühl, dass Korns Konzept auf jedem Track mit jemandem zusammenzuarbeiten ihn kreativ eher gelähmt hat. Natürlich gibt es so auch besondere Glanzlichter, wie das mit Spezi Kuthead entstandene Cut-Up-Disco-House-Monster »Makin Love«, aber auch Belanglosigkeiten von Christopher Rau, San Soda oder Kid A.
 

breakbot by your sideFind it at hhv.de: 2LP Keinen Bock auf Herbst? Vielleicht hilft da »By Your Side«, das quietschfidele Album von Breakbot. Das eigentlich Erstaunliche ist, wie unpeinlich und mühelos der Franzose hier sowohl frühen Disco-Bombast, lockere Boogie-Nummern, als auch den geil aufgebohrten Sleaze-Rock eines Electric Light Orchestras oder der Herren Hall & Oates emuliert. Und wenn er mal nicht nach den späten Siebzigern oder frühen Achtzigern klingt, hat man zumindest das Gefühl, dass Phoenix ihm über die Schultern geschaut haben. Das bisher luftigste Ed Banger Release überhaupt.
 

woolfy loveFind it at hhv.de: LP Mehr Ned Doheny als ELO haben vermutlich Woolfy vs. Projections gehört, gleich zu Beginn begrüßt uns ein verpeilt-balearisches Yacht-Nümmerchen, welches Soft Rock nicht nur umarmt, sondern direkt behutsam penetriert. »The Return Of Love« halt. Und weil das auf Permanent Vacation erscheint, ist auch sichergestellt, dass das kein Glückstreffer war, denn auch danach schwüler Pop mit zahllosen Achtziger-Zitaten wohin man hört. Ich feier’ das.
 

minerva happinessFind it at hhv.de: LP Wieder mal die Verpeiltheit in Person ist Maria Minerva. Die Estin hat schon wieder eines dieser Lo-Fi-Kleinode aufgenommen, skizzenhaft, wild zitierend, unorthodox wie immer. »Will Happiness Find Me?« ist Psych-Rock mit Daft Punk-Zitaten, New Wave mit Frühstücks-Jingles, Nico mit Strictly Rhythm-Sozialisation. Dafür muss man sie nach wie vor gern haben, aber ich fürchte auch, dass das noch eine Weile dauert mit der Happiness, wenn man allein schon für vierzig Minuten ihrer Musik ein Nervenkostüm braucht wie Larry Bird.
 

The xx - CoexistFind it at hhv.de: Deluxe | LP+CD Dass The xx einen Hit davon entfernt sind, an genau gleich vielen Litfasssäulen zu kleben wie die Del Rey, sollte für die Evaluation von »Coexist« keine Rolle spielen. Ein sicheres Album ist es geworden, das aus Künstlerperspektive albtraumhafte zweite. Risikofrei platziert man den Übersong direkt am Anfang, weil sich Jamie xx in den letzten Jahren elektronisch genügend ausgetobt hat, ist man noch stiller geworden und wenn man damit nicht für 74,45 Prozent deutscher Pärchen zwischen 20 und 30 den perfekten Rotwein-Soundtrack geschrieben hat, verstehe ich nichts vom Geschäft. Weil: mich haben sie damit auch wieder gekriegt, verdammt.
 

How To Dress Well - Total LossFind it at hhv.de: Deluxe | LP Selbstbewusster ist hingegen How To Dress Well geworden, was dazu führt, dass »Total Loss« endlich das Album geworden ist, zu dem der Vorgänger zwar bereits hochgejazzt wurde, de facto aber nicht wahr. Die Melodien sind nicht mehr so fragil, die Stimme bleibt brüchig, aber ist nun tatsächlich ausdrucksstark und selbst das Aaliyah-Cover »Running Back« wirkt nicht wie ein billiger Hipster-Gimmick. Das ist nun tatsächlich entsexualisierter, postmoderner R&B, der in seiner Verletzbarkeit und Desillusionierung womöglich irritiert, aber eine sinnvolle, enttestosteronisierte Ergänzung zum Kraftmeiertum von The Weeknd und dem in all seiner Verletzlichkeit trotzdem unantastbar maskulin bleibenden The-Dream ist.
 

raveonettesFind it at hhv.de: LP | LP Warum ich immer noch auf die Raveonettes stehe, obwohl auch die alle 18 Monate das selbe Album aufnehmen? Ich weiß es nicht, aber auch »Observator« liegt bereits wieder im Warenkorb. Suck it!
 

Dinosaur Jr - Give A Glimpse Of What Yer Not Find it at hhv.de: LP Für J. Mascis muss sich sicher keiner entschuldigen, der hat seit Urzeiten den Stempel »Geile Sau« auf der Stirn. Den trägt er auch auf »I Bet On Sky«, dem mittlerweile dritten Dinosaur Jr Album nach der großen Reunion, stolz spazieren und wenn ein Gitarren-Verweigerer wie ich nichts gegen Midtempo-Rock-Songs zu sagen hat, dann müssen diese einfach gut sein. Warum ich manchmal trotzdem kurz an Eddie Vedder denken muss, ist eine solch exorbitant dämliche Bemerkung, dass ich an dieser Stelle wieder vier Wochen schweigen sollte.
 

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Art Kolumne | verfasst 25.08.2011
Yaneqdoten
Wireless Lan
Yaneq erzählt einen Witz und darüber, wie er diesen Witz erzählt und gibt ganz nebenbei Einblicke in sein kleines Repertoire an Witzen und in seine Versuche als Statist beim Film Fuß zu fassen.
Music Kolumne | verfasst 23.09.2011
Keine halben Sätze
Proband: Sepalot
Wir geben den Anfang des Satzes vor, unser Interviewpartner ergänzt diesen dann in seinem Sinne. Diesmaliger Proband: Sepalot, DJ, Produzent, langjähriges Fünftel vom Blumentopf, Geburtsjahr: 1974, Geburtsort: Neumünster, lebt in: München
Music Interview | verfasst 29.03.2012
Demograffics
»I kann eh net guat deutsch, waßt?«
Die Demograffics aus Regensburg veröffentlichen in diesen Tagen ihr zweites Album. Ein Gespräch mit Maniac und DJ Rufflow über Butter, Käse und den Gebrauch der englischen Sprache.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2012
Zwölf Zehner
April 2012
Willkommen im Mai. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat April musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 06.06.2012
Zwölf Zehner
Mai 2012
Willkommen im Juni. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Mai musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Bericht | verfasst 23.10.2012
10 YRS MPM & hhv.de Party
Live am 4.10. im Festsaal Kreuzberg in Berlin
Melting Pot Music und hhv.de feierten am 4.10. gemeinsamen ihren zehnten Geburtstag und zeigten uns an diesem Abend die Vielzahl der Gesichter, die ihr Wiegenkind Hip-Hop im Repertoire hat.
Music Kolumne | verfasst 01.02.2013
10 YRS of hhv.de in the Mix
Djeez
Im Rahmen unseres diesjährigen Jubiläums haben wir eine Mix-Reihe etabliert, in der DJs die Zeit seit der Gründung von hhv.de bis heute musikalisch Revue passieren lassen. Dieses Mal hat Djeez die Gelegenheit genutzt.
Music Bericht | verfasst 23.10.2013
Kool Keith
Live am 17.10. im Club Gretchen in Berlin
Am vergangenen Donnerstag ging es weniger um Klischees und ihre Erfüllung auf Nachfrage: Kool Keith war in der Hauptstadt und verführte das Publikum mit einem waghalsigen Konzept zu tumultartigen Zuständen.
Music Kommentar
RSD Black Friday 2019
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Wir haben uns durch die Liste der diesjährigen exklusiv zum Record Store Day Black Friday 2019 veröffentlichten Releases gewühlt und euch eine Auswahl von zwölf Schallplatten zusammengestellt, die wir als mögliche Highlights entlarvt haben.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November & Dezember 2019
Kommt gerade vom Gruppenkuscheln auf der Ersti-Party und weiß trotzdem, wer das beste Deutschrap-Album aller Zeiten veröffentlichen wird. Es kann sich dabei nur um unseren Kolumnisten handeln.
Music Porträt
100% Electronica
Mit Retro-Pop in die Zukunft
Internet-Ikone, Vapordaddy, Zukunftsmusiker – George Clanton kennt viele Namen. Mit 100% Electronica sucht er seit 2015 nach Sounds, die ein Gefühl vermitteln, das er nicht beschreiben kann. Und verhilft Vaporwave zu einer Renaissance.
Music Kolumne
Records Revisited
Pink Floyd – Ummagumma (1969)
»Ummagumma« ist der Beginn von Pink Floyd auf ihrem Werdegang zur größten Artrockband der Geschichte. Vor genau 50 Jahren veröffentlicht, verschob das Doppelalbum nicht weniger als die Grenzen des Machbaren in der Popmusik.
Music Interview
Floating Points
»Sowas bringt mich auf die Palme!«
Floating Points mag das Wort »Crush«. Es sei einerserseits zärtlich, andererseits stehe es für langsame Gewalt. Sein neues Album heißt »Crush« und es bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld. Wir trafen ihn zum Gespräch.
Music Kolumne
Records Revisited
Mos Def – Black On Both Sides (1999)
Das »To Pimp A Butterfly« der Prä-Smartphone-Generation: Mos Defs Debüt tritt Ende der Neunziger gegen den Shiny Suit-Mainstream mit politischer Finesse und Harakiri-Flow auf. Warum du »Black On Both Sides« heute wieder hören musst.
Art Bericht
No Photos on the Dance Floor!
Nichts für Voyeure
Noch bis zum 30.November kann die Clubkultur in Berlin nach dem Mauerfall in Fotos von Wolfgang Tilmans, Ben de Biel oder Sven Marquardt nachvollzogen werden. »No Photos on the Dance Floor!« verzichtet dabei auf einen voyeuristischen Blick.
Music Kolumne
Records Revisited
King Crimson – In The Court Of The Crimson King (1969)
Die Platte, die dem Prog-Rock zur Geburt verhalf: Vor 50 Jahren machte King Crimson auf ihrem Debütalbum vor, wie man im 6/8-Takt rockt, mischte Jazz und Klassik in die Arrangements und läutete apokalyptisch das Ende der Sechziger ein.
Music Porträt
Brownswood Recordings
Aufbruch & Umbruch
Brownswood ist die Keimzelle einer Szene, die gegen Genrekonventionen und einen rückwärtsgewandten Zeitgeist rebelliert. Entsprechend fächert DJ und Radiomoderator Gilles Peterson seinen Labelkatalog deutlich internationaler auf als andere.
Music Essay
Quentin Tarantino
Musik als filmisches Mittel
Die Filme von Quentin Tarantino sind gespickt mit Zitaten und Anspielungen auf die Popkultur. In erster Linie natürlich auf den Film. Aber auch die Musik spielt wie in seinem neuesten Film »Once Upon A Time in Hollywood« immer eine Rolle.
Music Kolumne
Records Revisited
Charles Mingus – Mingus Ah Um (1959)
Charles Mingus war das verrückteste Genie der Jazzgeschichte. In diesem Jahr wird sein berühmtestes Album »Mingus Ah Um« 60 Jahre alt. Ein Rückblick auf Vulkanausbrüche, Waffengewalt und eine Platte, die dem Bass zur Artikulation verhalf.
Music Kolumne
Records Revisited
The Magnetic Field – 69 Love Songs (1999)
Über die Liebe im Pop ist alles gesagt – spätestens seit Stephin Merritt sich mit vermeintlicher Pastiche die Musikgeschichte aufwischte und seine »69 Love Songs« in Wagnerschem Ausmaß in der Repetition der Warhol-Factory aufgehen ließ.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2019
Unser Kolumnist hat es aus dem Sommerloch geschafft. Kann man einem zutrauen, der nicht im von Knicklicht ausgeleuchteten Vorhof der Myspace-Hölle verendet ist. Aigners Inventur oder: Apocalpyse Now für Salon-Des-Amateurs-Schamanen.
Music Kolumne
Records Revisited
Portishead – Dummy (1994)
»Dummy«, das Debüt von Portishead aus dem Jahr 1994, musste schon dem Namen nach als Blaupause für den Sound herhalten, womit Bristol eine ganze Weile lang assoziiert werden sollte. Es ist eines der fesselndsten Debüts aller Zeiten.
Music Porträt
Tabansi Records
Das goldene Zeitalter
Mit der Reihe »Tabansi Gold« wird BBE Records in den nächsten Jahren an die 60 Schallplatten des nigerianischen Plattenlabels Tabansi veröffentlichen. Wir sprachen mit dem Kurator John Armstrong darüber.
Music Kolumne
Records Revisited
Miles Davis – Kind Of Blue (1959)
Fünfmal oder sechsmal habe er die Musik verändert. So sagte es Miles Davis einst selbst von sich. In diese Reihe der Veränderungen gehört »Kind Of Blue«. Warum die Platte bis heute nichts von ihrer Größe und Spiritualität verloren hat.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2019
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal mit u.a. Freddie Gibbs & Madlib, Denzel Curry, Skepta und Moodyman.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2019
50 best Vinyl Records so far
Was ist denn musikalisch 2019 überhaupt schon passiert? Woran sollte man sich als Vinyl-Liebhaber erinnern? Und welche Schallplatten wurden denn ungerechtfertigt übersehen? Diese 50 Schallplatten verraten es euch.
Music Liste
Polnischer Jazz
Eine Einführung in 10 Schallplatten
Die polnische Jazzszene gilt als eine der wichtigsten und kreativsten in Europa. Sie changiert heute zwischen oberflächlichen Konventionen und versteckten Brüchen. Eine kleine Spurensuche.
Music Essay
Frauen des Jazz
We Insist Female
Frauen im Jazz sind noch immer keine Selbstverständlichkeit. Das muss sich ändern. Denn schon in der Vergangenheit haben Musikerinnen den Jazz maßgeblich geprägt und auch die Zukunft liegt in ihren Händen.
Music Kolumne
Records Revisited
Lootpack – Soundpieces: Da Antidote! (1999)
Der erste Wurf: »Soundpieces: Da Antidote!« hob das noch junge Westküsten-Label Stones Throw vom Kreis der Auskenner in den Kult-Olymp. Jetzt wird der Underground-Klassiker 20 Jahre alt.
Music Essay
Britischer Jazz
On The Hot Spot
Der Jazz auf den Britischen Inseln steckt 2019 im Generationenumbruch. Neue Talente von Manchester bis London revidieren festgefahrene Konventionen und loten selbstbewusst die Grenzen des Genres aus. Warum gerade jetzt?
Music Porträt
Àbáse
Magische Momente
Inspiriert von Fela Kutis Afrobeat, Blue Note-Jazz und einer lebensverändernden Erfahrung in Brasilien, vereinen Àbáse mit ihrer neuen EP »Invocation« die beste aller Welten. Wir hatten die Gelegenheit mit Szabolcs Bognar zu sprechen.
Music Kolumne
Records Revisited
Joy Division – Unknown Pleasures (1979)
Mit ihrem Debütalbum »Unknown Pleasures« verhalfen Joy Division der introvertierten Aggression des Post-Punk zum großen Durchbruch und galten fortan als traurigste Band der Welt. Sind sie auch 40 Jahre später noch so düster?
Music Essay
Cool Japan
Warum japanische Musik ein Revival feiert (Teil 2)
Seit geraumer Zeit stehen Reissues japanischer Alben aus den Achtzigern hoch im Kurs. Warum, erforscht unsere zweiteilige Serie »Cool Japan Forever«. Teil zwei widmet sich dem experimentellen Sound der japanischen »Bubble Economy«.
Music Essay
Cool Japan
Warum japanische Musik ein Revival feiert (Teil 1)
Seit geraumer Zeit stehen Reissues japanischer Alben aus den 1980er Jahren hoch im Kurs. Warum, das erforscht unsere zweiteilige Serie »Cool Japan«. Wir fangen mit den Anfängen elektronischer Musik in Japan an.
Music Interview
DJ soFa
Die Einmaligkeit von Sounds
Mit den von ihm kuratierten »Elsewhere«-Compilations richtete der Belgier DJ soFa in jüngster Zeit den Scheinwerfer auf zu Unrecht übersehene, aktuelle Musik. Daneben ist er passionierter Schallplattensammler. Ein Gespräch.
Music Porträt
Jeff Mills & Axis Records
Tiefere Botschaften
Vor fast 30 Jahren gründete Jeff Mills das Label Axis Records, dessen Entwicklung einer verschlungenen Dialektik folgt: Der Mensch und das All. Er gelangte dabei zu seiner eigenen metaphysischen Erzählung unseres kosmischen Schicksals.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2019
Kann nur der Aigner: sich mit 70 Puls von Alt-Rap über Genderthemen zum Tod vorarbeiten. Unser Kolumnist über neue Alben von allen Wichtigen und über eine Trommeltruppe aus dem Breisgau, denen jemand Lean ins Bananenweizen gekippt hat.
Music Kolumne
Records Revisited
The Cure – Disintegration (1989)
»Disintegration« sollte nicht nur das erfolgreichste Album von The Cure werden, sondern auch das widersprüchliste. Einfach, weil es in der zwischen innerer Einkehr und Exaltiertheit hingerissenen Welt von 1989 den genau richtigen Ton traf.
Music Porträt
Music From Memory
Eine Herzensangelegenheit
Als sich der Brite Jamie Tiller und der Niederländer Tako Reyenga kennenlernen, wissen sie noch nicht, dass sie eines der besten Reissue-Label gründen werden. Damals stehen vor allem die Wiederentdeckung von Schallplatten im Vordergrund.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
No Order In Destiny (Compilation)
Zum ersten Mal besprechen unsere Musiktherapeuten vom Dienst eine Compilation. »No Order In Destiny« heißt die bei Kashual Plastik, die Stahl und zeitgenössische Ornamentalik verbindet, und nebenbei auch noch auf Gender Equality achtet.
Music Kolumne
Records Revisited
MF DOOM – Operation: Doomsday (1999)
Die Entstehung des Superschurken: Mit »Operation: Doomsday« lässt Daniel Dumile sein bisheriges Schaffen hinter sich – und schickt MF DOOM in die Welt. Der Anfang eines Spiels um Identitäten und Erwartungen. Es dauert bis heute an.
Music Kolumne
Records Revisited
Nas – Illmatic (1994)
Wenn es um Nas’ »Illmatic« geht, spitzen sich die Ohren all jener, die Rap auch nur ein Fünkchen abgewinnen können. Klar, denn »Illmatic«, das sind Erzählungen für jeden und Nas wurde zum poetischsten Chronisten seiner Zeit.
Music Liste
Record Store Day 2019
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Wir haben uns durch die Liste der diesjährigen exklusiv zum Record Store Day 2019 veröffentlichten Releases gewühlt und euch eine Auswahl von zwölf Schallplatten zusammengestellt, die wir als mögliche Highlights entlarvt haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Aphex Twin – Selected Ambient Works II (1994)
Der Mythos beginnt: Aphex Twin schraubt an Synthesizern, lebt in Cornwall und ballert den breitesten elektronischen Sound aus den Boxen. Doch mit »Selected Ambient Works II« brennt er seinen Sound ins kollektive Gedächtnis der Popkultur.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2019
Insider munkeln: unser Kolumnist musste sich im Karneval mindestens einmal als Erdbeere tarnen. Trotzdem hat er uns pünktlich seine Inventur im Postfach gelassen, das ist natürlich spooky AF, Bratan!
Music Interview
Little Simz
»Es ist ein bisschen wie Wachstumsschmerzen«
Sie ist in kurzer Zeit zu einer Art Gallionsfigur des indierap geworden. Größen wie Jay-Z oder Kendrick Lamar haben sie längst auf dem Zettel. Mit ihrem dritten Album »Grey Area« legt sie nochmals eine Schippe drauf. Zeit für ein Interview.
Music Kolumne
Records Revisited
De La Soul – 3 Feet High And Rising (1989)
Blümchenrap für alle: De La Soul waren vor 30 Jahren im Hip-Hop der Gegenentwurf zur Männlichkeit des Gangsta-Rap. Ihr Debütalbum ist bis heute ein Klassiker, der in seiner unbefangen-freundlichen Grundhaltung leicht wehmütig macht.
Music Essay
Colundi Music
How to oscillate completely
Seit einigen Jahren taucht ein Begriff in den Plattenläden, Musikmagazinen und Onlineforen auf: Colundi. Dahinter steckt ein neuartiges Tonsystem, das zwei Produzenten aus dem Rephlex-Umfeld entwickelten. Wir sind der Sache nachgegangen.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Ossia – Devil's Dance
Diesmal sind sich alle einig: »Devil’s Dance«, das Debütalbum des britischen Produzenten Ossia, hat das Zeug zum Album des Jahres. Ein Track hat es den dreien ganz besonders angetan.