Music Kolumne | verfasst 31.10.2012
Aigners Inventur
Oktober 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kendrick Lamar, Bat For Lashes, Andy Stott und Daphni.
Text Florian Aigner

Kendrick Lamar - good kid, m.a.a.d cityFind it at hhv.de:LP, CD und Deluxe Edition Eins vorweg: der Hype trifft nicht den Falschen. Kendrick Lamar ist ein bemerkenswerter Rapper. Introspektiv, aber dickeierig, klassisch geschult, aber weit weg von Duck Down, mit Westküsten-Chuzpe und Ostküsten-Schreibtalent. »Good Kid, M.a.a.d. City« ist jedoch kein perfektes Album und auch kein Album, das dem vollen Potential der größten Rap-Hoffnung der letzten Jahre gerecht wird, egal was uns die Rap-Presse und Fachfremde aktuell erzählen wollen. Ja, K. Dot verfolgt ein in sich schlüssiges Konzept, bricht den Erzählstrang aber unvermittelt nach 10 von 12 Tracks ab und tackert dann in der Deluxe Edition noch relativ lieblos thematisch nur bedingt anschlussfähiges Bonusmaterial an. Auch die so häufig gelobte Kohärenz ist nur bedingt vorhanden, Hit-Boys hypermodernes Boasting-Brett harmoniert so gar nicht mit der Zurückgenommenheit der ersten Albumhälfte und die Drake und MJB-Features wirken unangenehm konstruiert. Auch sind 10-Minuten-Epen schwer zu verdauen, sofern dort musikalisch bereits nach drei Minuten das Wichtigste gesagt ist. Natürlich ist Kendricks Major-Debüt ein wirklich erhabenes Album eines eleganten Stilisten, der einen immensen Gewinn für die Rap-Landschaft darstellt, wer sich jedoch nach all der medialen Gehirnwäsche verpflichtet fühlt Erweckungserlebnisse, wie zuletzt vielleicht bei Madvillain oder mit Abstrichen auch bei My Beautiful Dark Twisted Fantasy, haben zu müssen, könnte eventuell doch etwas enttäuscht sein. Und das wäre so unfair wie schade.
 

100s ice cold perm Leichter zu absorbieren ist 100s »Ice Cold Perm«, das Debütalbum eines dieser viel zu jungen Westküstenrapper, das jedoch so abgezockt klingt wie Kurupt anno 1996. Kein Wunder also, dass sich der akkurat gebürstete 19-Jährige für das Artwork direkt mal bei Tha Doggfather bedient und ein ausgesprochen beeindruckendes Gefühl dafür hat, sich Beats zu krallen, die gleichzeitig nach DJ Quick und Hud Mo klingen. Eine kleine Sensation, die, wie das heute halt so läuft, momentan noch auf Bandcamp versauert.
 

main attrakionz 2nd albumFind it at hhv.de: 2LP Bereits das zweite offizielle Album gibt es dieser Tage von den vor enigen Monaten noch so häufig als “Cloud Rap” (totestes Label seit “Witch House”?) verkannten Main Attrakionz. Fun Fact: jene beiden gastierten nicht nur auf Live Love A$AP, sondern featureten auf ihrem Debüt auch diesen 100s-Typen, von dem eben die Rede war. »Bossalinis & Fooliyones« ist in seiner abgeklärten 808-Obligatorik und dem ganzen purpurnen Hedonismus durchaus auch unterstützenswert, aber große Autoritätsfiguren am Mikro sind hier nur selten zu hören.
 

gorgeous children Wer von Lil Ugly Mane als der einzige Rapscheiß bezeichnet wird, dem er in den letzten Wochen Gehör geschenkt hat, bekommt von mir schon automatisch einen wuschigen Klick auf die – richtig – Bandcamp-Seite. Gorgeous Children ist ein, gar nicht arg sympathisch aussehendes, Duo, das auf seinem ersten Album bisweilen an die morbide Grundstimmung der ersten beiden Gravediggaz-Alben erinnert, oder an Illogic mit weniger Neurosen. Auch als Raider Klan Mitglieder Nummer 1034 + 1035 würden sich die beiden durchaus anbieten, auch wenn ihr Debüt dafür zu gewissenhaft gemastert wurde und der Südstaaten-Einfluss nur sehr rudimentär ausgeprägt ist. Sei es drum, das ist Gefrierpunkt-Hop und genau deswegen jetzt genau das Richtige.
 

Mellowhype 2012 Numbers CoverFind it at hhv.de: CD | 2LP Mellowhype werden niemals Odd Future Posterboys werden, dafür sind zum einen Tyler, Earl und natürlich Frank Ocean viel zu präsent, zum anderen aber auch weil Hodgy Beats und LeftBrain hierfür auch zu wenig herausfordern. Auch »Numbers« wird wieder zwischen Captain Murphy Spekulationen und Oceans Sommermemoiren verloren gehen, was zwar angesichts der durchaus vorhandenen Qualität, vor allem seitens der Produktion, etwas schade ist, aber auch logisch, wenn das einzige, was wirklich hängenbleibt die Tatsache ist, dass Mellowhype auch gerne ihre Kreuze umgedreht aufhängen und Frankie Oceans kurzes Gastspiel wieder ad infinitum auf Ein- und Zweideutigkeiten untersucht werden wird.
 

Sean Price Mic Tyson LPFind it at hhv.de: 2LP Es gab mal einen Zeitpunkt an dem ich von Sean Price genervt war, nicht weil er MySpace clever dafür nutzte als Callboy lieblose 16er an naive Wiggahz aus Ohio zu verchecken, sondern weil man den Eindruck gewann, dass er jede Punchline bereits zum dritten Mal benutzt. Nun lag genügend Zeit zwischen dieser Ära und »Mic Tyson«, so dass ich mich mittlerweile wieder genuin über Püüüüüs ignoranten Gags freuen kann. Auf der Produktionsseite vertraut Sean Price den üblichen Verdächtigen, was in einem naturgemäß überraschungsfreien Album resultiert, aber wenn ich mir diese Jahrtausendwenden-Ästhetik heute noch geben muss, dann am besten so wie hier.
 

prodigy bumpy Tendenzen zur Redundanz gibt es auch seit Jahren bei Prodigy, aber auch auf einem wirklich mediokren Album, was »Bumpy Johnson« ohne Zweifel ist, habe ich mein Fantum nicht so ganz im Griff. Das ist meilenweit entfernt von Return Of The Mac, H.N.I.C,, geschweige denn den Mitneunziger-Großtaten, aber frei nach Guru: diese Stimme und Präsenz, ey.
 

Brother Ali - Mourning In America & Dreaming In Color (2012)Find it at hhv.de: CD | 2LP »Mourning In America & Dreaming In Color« beweist vor allem eins: dass politischer Rap meist nur dann gut ist, wenn er das nicht explizit sein will. Brother Ali versteigt sich hier in teils hanebüchen plakative Poesiealbums-Sprüchen, die in ihrer Unreflektiertheit mindestens genau so peinlich sind wie die ach so verwerfliche Ignoranz seiner Mitbürger. Musikalisch geht das schon in Ordnung, die liebevoll produzierte Rhymesayers-Schule halt. Aber Ali sollte sich vielleicht wieder mehr mit seinem Innenleben beschäftigen, als zum Substitut für all jene befremdlichen TV-Prediger zu werden, die er selbst vermutlich verabscheut.
 

Vinnie Paz - God of the SerengetiFind it at hhv.de: CD | 2LP Lustiger ist Vinnie Paz, wenngleich natürlich unfreiwillig, Daddy. Wie immer vermischt sich mal hyperexplizite, mal kryptische Kriegsrhetorik mit Sample-Bombast und wie immer klingt Vinnie dabei wie Kool G Rap nach drei Bypass-Operationen, Faggot. Und auch wie immer, gibt es den ein oder anderen Gastvers oder überraschenden Beat-Beitrag, der den Karren für einige Minuten aus dem Dreck zieht, Son. Wie man »God Of The Serengeti« (Really, I mean, REALLY?!?) aber im entferntesten ernst nehmen kann, ist mir ein echtes Rätsel, Cousin.
 

xzibit napalmFind it at hhv.de: CD Mit ähnlichen Problemen hat Xzibit zu kämpfen. Zu viele Fishtanks wurden in die Fishtanks der Fishtanks gebaut, zu präsent ist X heute als West Coast Customs Gimmick. Dabei ist »Napalm« an sich gar nicht so schlimm, einigermaßen souverän passt sich das KFZ-Maskottchen an die heutigen Gepflogenheiten an und featuret sicherheitshalber von Wiz über The Game, B-Real bis zu E40 einfach mal die halbe Rap-Demographie. Natürlich kann und sollte man auch diesen Monat wieder 20 Alben den Vorzug geben, aber irgendwie tut er mir dafür fast zu sehr leid.
 

rza iron fistsFind it at hhv.de: 2LP Dass RZAs Tarantino-unterstütztes »The Man With The Iron Fists« seinen Detox-Status überwunden hat, ist mittlerweile bekannt. Auch in Unkenntnis der begleitenden Bilder funktioniert der begleitende Soundtrack schon recht gut, RZA verknüpft die klassische Morricone- und Schifrin-Schule gekonnt mit beatlastigeren Neubearbeitungen des afroamerikanischen Soul-Kanons. Zusätzlich wird es demnächst auch die Hip Hop Version des Soundtracks geben, auf der sich der Clan, Kanye, Pusha T, die Eastflatbush Zombies und viele weitere die Klinke in die Hand geben und auf Spagetti-Western-Samples mit rauem Duktus die Hand im Schritt verstauen.
 

Miles Bonny & Brenk Sinatra Supa Soul Sh*t LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Extrem abgehangen und zeitlos bounct auch der von Brenk und Miles Bonny fabrizierte »Supa Soul Shit«. Brenk verschreibt sich hier dem reduzierten Rumms der ersten Slum Village Ära und manchmal, nur manchmal, gibt man sich der Illusion hin, dass so auch das notwendige Steve Spacek und Dilla Album hätte klingen können. Das wiederum sind dann, das gesamte S3 Album nüchtern betrachtet, zuviel der Lorbeeren, aber dennoch: das ist schon wirklich gelungene Erwachsenenunterhaltung.
 

Two Fingers - Stunt Rhythms LPFind it at hhv.de: 2CD | 3LP Bei Amon Tobin freut man sich hingegen richtig, wenn er mal diesen ganzen apokalyptischen Collagen-Kram beiseite legt und sich mit seinem Buddy Doubleclick als Two Fingers im tanzflurkompatiblen Bass-Sumpf austobt. Auf »Stunt Rhythms« verzichten die beiden im Gegensatz zum Debüt fast komplett auf Gastvokalisten, einzig auf der Bonus CD kommen unter anderem Peedi Crakk und Lady Pharroh zu Wort. Das macht allerdings gar nichts, weil Tobin, der alte Wall-Of-Sound-Maniac, selbst reduzierte Grime-Instrumentals so fett klingen lässt, dass gesprochene Worte nur ablenken. So springen die beiden wild zwischen Terror Danjah, Rustie, Baauer und was gerade noch so im gediegenen Tempo den klassischen Grime und Trap Neon anstreicht und stets hat man das Gefühl, dass das selbst auf Zimmerlautstärke die Veltins Arena zerbersten würde. Ach ja, der Hit heißt Smurf und klingt wie Hit-Boy auf Steroiden. Kann man machen.
 

Pangaea Release LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Pangaea bleibt unterdessen der Trickster der Brit-Bassler. »Release« ist nun de facto das Albumdebüt des Hessle Audio Co-Chefs, auch wenn er das selbst anders sieht und »Release« als EP tituliert. Das jedoch ist völlig nebensächlich, das eigentlich interessante bleibt, dass Pangaea auch hier wieder keinerlei Erwartungshaltungen bereit ist zu erfüllen. Die halbe Insel schwenkt gen geradlinigen Techno? Pangaea begrüßt uns mit Missy Elliott. Alle streuen herzschmerzige R&B-Samples in ihre neoklassizistischen House-Banger? Pangaea klöppelt uns mit 145 BPM Jungle die Sentimentalität aus den Ohren. Half-Step ist verboten? Pangaea erhöht gefühlt auf Quarter-Step. Und genau das macht ihn unverzichtbar, auch wenn nicht jede dieser querköpfigen Ideen zündet.

oneohtrix reneFind it at hhv.de: LP Es klingt wie ein Oxymoron, aber auch Oneohtrix Point Never erfüllt die an ihn gesetzten Erwartungen, in dem er sich mal wieder komplett verweigert. Gemeinsam mit Rene Hell setzt er uns eine Split-LP vor, auf der er sich zunächst durch zahllose irritierende Schnipsel hackt, um Rene Hell dann Platz zu machen, der eine elegische Suite programmiert, die mit der A-Seite nichts zu tun hat. Komisch, komisch, aber das muss so sein.
 

Andy Stott - Luxury ProblemsFind it at hhv.de: CD | 2LP+CD Derweil trifft sich Andy Stott mit der Piano-Lehrerin seiner Jugend und produziert mit dieser ad hoc direkt mal das beste Portishead Album seit – genau – dem letzten Portishead-Album. Stotts in Zeitlupe kriechende, verhuschte Techno-Skizzen aus den vergangenen Jahren klingen nicht mehr ganz so nach dem jüngsten Gericht, aber von Yoga-Kursen und Starbucks ist er immer noch meilenweit entfernt, nicht zuletzt weil seine Stücke trotz oder auch mit Vocals von ihren Brüchen leben. »Luxury Problems« lebt dann auch von der Dynamik des abseitigen Produzenten, der sich auf seine verschrobene Art mit den Konventionen des Instruments ‘Gesang’ auseinandersetzt und daraus ganz andere Schlüsse zieht als beispielsweise ein Bonobo oder Massive Attack. Für mich ein Highlight der dunklen Jahreszeit.
 

elbee bad rhFind it at hhv.de: 2LP Auch ein Highlight: die nächste Rush Hour Reissue/Compilation, auch wenn Elbee Bad mit seinem verschwitzten, klassischen Chicago House nur bedingt Sprühregen-kompatibel ist. Trotz des gewichtigen Titels »The Prince Of Dance Music: The True Story Of House Music« nicht ganz so epochal wie das Lebenswerk der Gebrüder Burrell und auch die lange angekündigte Romanthony Compilation wäre noch einen Tacken erektionsinduzierender gewesen, aber als Geschichtsstunde über einen der seltenst genannten Künstlern im Jack-Kontext ist das dennoch längst überfällig und essentiell.
 

Daphni - JialongFind it at hhv.de: CD | 2LP Caribous Entwicklung hin zum Vollzeit-Houser ließ sich schon mit dessen letztem Album erahnen, »Jialong« ist also irgendwo auch der Kulminationspunkt einer längeren Entwicklung. Auch als Daphni vergisst Caribou freilich eingängige Melodien nicht, wie der großartige und mittlerweile allerorts fies durchgenudelte Opener beweist und auch die zunächst eher als Edits präsentierten ersten Daphni-Tracks waren noch schüchterner in ihrem Funktionalitätsdenken. Die nun vorliegende Langspielrille ist dann aber unterm Strich ein relativ konservativ gestricktes House-Album, mal mit Acid.Referenzen, mal ready for the Mainfloor, aber irgendwie auch nicht mehr so charmant wie Dan Snaiths Übergangsphase vor 1-2 Jahren.
 

Michael Mayer - MantasyFind it at hhv.de: 2LP Ach Köln, man muss dich so gern haben. Die Nummer 250 im Kompakt-Katalog hast du selbstredend für Michael Mayer reserviert und der dankt mit einem fokussierten Album, das mit Roses einen derart fragil schönen Hit hat, dass sämtliche Galleristinnen bereits nach 90 Sekunden ihr Höschen wechseln müssen. Später dann Ansatzpunkte an Electro im klassischen Sinn, dann wieder nerdiger Hot Chip Pop mit Planet Rock Breaks, Gezwitscher im Baumhaus, Käse und die ein oder andere größere Geste. Dafür, dass diese Kompakt-Ding schon so häufig für tot erklärt wurde ist »Mantasy« wieder eine solide Sache geworden.
 

blackbelt andersen 2Find it at hhv.de: 2LP So kölsch Mayer ist, so skandinavisch ist Blackbelt Andersen. Auf seinem zweiten Album, versehen mit einem wenig subtilen Cover, rührt Andersen diesen von Lindstrom und Co. vor einer gefühlten Ewigkeit gekochten Brei ein wenig um, verändert die Zutaten jedoch nicht. Krautrockiger Neo-Disco-Sound mit prominent gemischten Vintage-Synths und so vielen Melodien, dass man tatsächlich eher geneigt ist von “Songs” als “Tracks” zu sprechen. Das schmeckt nach längeren Auszeiten immer noch ganz gut, aber die Euphorie mit der man als Kind Miracoli verspeist hat, ist auch hier nicht mehr vorhanden.
 

bat for lashes 3rd albumFind it at hhv.de: 2LP Meine Zurückhalting bezüglich großer Indie-Pop-Sensationen ist wohldokumentiert, aber Bat For Lashes mag ich immer noch. Das dritte Album von Fräulein Khan ist, vom übergeschnappten Cover, über die Melodramatik des Openers und “Laura”, die Verspieltheit von “A Wall” bis zur krystallinen Verspultheit von “Deep Sea Driver” auch wieder eine gute Sache geworden.
 

Cat Power - SunFind it at hhv.de: 2LP Und weil ich Cat Power irgendwie auch nichts übel nehmen kann, erteile ich direkt auch noch gönnerhaft »Sun« die Absolution, auch wenn dort nichts geschieht, was man nicht schon in ähnlicher Form besser von Madame Power gehört hätte. Und um noch eine Prise trivialen Chauvinismus unterzukriegen: sie hat die Haare wieder so schön.
 

Tame Impala - Lonerism Cover Find it at hhv.de: CD | 2LP Die Haare so gar nicht schön haben Tame Impala, aber in Australien scheint dieses Björn Borg Ding auch konsensfähiger zu sein. Dazu gibt es leicht psychedelischen Surf-Pop mit Prog-Piano und lauten Drums. Mir deutlich zu harmlos, aber anscheindend findet man die dieses Jahr wohl gut, spätestens wenn sich Audi oder Fanta einen der gefühlten 10 Hits auf »Lonerism« krallt.
 

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Records Revisited
The Cure – Disintegration (1989)
»Disintegration« sollte nicht nur das erfolgreichste Album von The Cure werden, sondern auch das widersprüchliste. Einfach, weil es in der zwischen innerer Einkehr und Exaltiertheit hingerissenen Welt von 1989 den genau richtigen Ton traf.
Music Porträt
Music From Memory
Eine Herzensangelegenheit
Als sich der Brite Jamie Tiller und der Niederländer Tako Reyenga kennenlernen, wissen sie noch nicht, dass sie eines der besten Reissue-Label gründen werden. Damals stehen vor allem die Wiederentdeckung von Schallplatten im Vordergrund.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
No Order In Destiny (Compilation)
Zum ersten Mal besprechen unsere Musiktherapeuten vom Dienst eine Compilation. »No Order In Destiny« heißt die bei Kashual Plastik, die Stahl und zeitgenössische Ornamentalik verbindet, und nebenbei auch noch auf Gender Equality achtet.
Music Kolumne
Records Revisited
MF DOOM – Operation: Doomsday (1999)
Die Entstehung des Superschurken: Mit »Operation: Doomsday« lässt Daniel Dumile sein bisheriges Schaffen hinter sich – und schickt MF DOOM in die Welt. Der Anfang eines Spiels um Identitäten und Erwartungen. Es dauert bis heute an.
Music Kolumne
Records Revisited
Nas – Illmatic (1994)
Wenn es um Nas’ »Illmatic« geht, spitzen sich die Ohren all jener, die Rap auch nur ein Fünkchen abgewinnen können. Klar, denn »Illmatic«, das sind Erzählungen für jeden und Nas wurde zum poetischsten Chronisten seiner Zeit.
Music Liste
Record Store Day 2019
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Wir haben uns durch die Liste der diesjährigen exklusiv zum Record Store Day 2019 veröffentlichten Releases gewühlt und euch eine Auswahl von zwölf Schallplatten zusammengestellt, die wir als mögliche Highlights entlarvt haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Aphex Twin – Selected Ambient Works II (1994)
Der Mythos beginnt: Aphex Twin schraubt an Synthesizern, lebt in Cornwall und ballert den breitesten elektronischen Sound aus den Boxen. Doch mit »Selected Ambient Works II« brennt er seinen Sound ins kollektive Gedächtnis der Popkultur.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2019
Insider munkeln: unser Kolumnist musste sich im Karneval mindestens einmal als Erdbeere tarnen. Trotzdem hat er uns pünktlich seine Inventur im Postfach gelassen, das ist natürlich spooky AF, Bratan!
Music Interview
Little Simz
»Es ist ein bisschen wie Wachstumsschmerzen«
Sie ist in kurzer Zeit zu einer Art Gallionsfigur des indierap geworden. Größen wie Jay-Z oder Kendrick Lamar haben sie längst auf dem Zettel. Mit ihrem dritten Album »Grey Area« legt sie nochmals eine Schippe drauf. Zeit für ein Interview.
Music Kolumne
Records Revisited
De La Soul – 3 Feet High And Rising (1989)
Blümchenrap für alle: De La Soul waren vor 30 Jahren im Hip-Hop der Gegenentwurf zur Männlichkeit des Gangsta-Rap. Ihr Debütalbum ist bis heute ein Klassiker, der in seiner unbefangen-freundlichen Grundhaltung leicht wehmütig macht.
Music Essay
Colundi Music
How to oscillate completely
Seit einigen Jahren taucht ein Begriff in den Plattenläden, Musikmagazinen und Onlineforen auf: Colundi. Dahinter steckt ein neuartiges Tonsystem, das zwei Produzenten aus dem Rephlex-Umfeld entwickelten. Wir sind der Sache nachgegangen.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Ossia – Devil's Dance
Diesmal sind sich alle einig: »Devil’s Dance«, das Debütalbum des britischen Produzenten Ossia, hat das Zeug zum Album des Jahres. Ein Track hat es den dreien ganz besonders angetan.
Music Kolumne
Records Revisited
The Roots – Things Fall Apart (1999)
Mit »Things Fall Apart« sollte sich für The Roots entscheiden, ob sie einfach Kritikerlieblinge blieben oder auch den großen kommerziellen Erfolg erreichen könnten. Es wurde ihr Durchbruch.
Music Interview
Efdemin
Beim Verlassen des Raums
Philipp Sollmann an einem puristischen Techno-Sound festzumachen, ist nicht möglich. Auch mit seinem neuen Album als Efdemin, »New Atlantis«, nicht. Es käme einem langsamen Verlassen des Raums gleich, sagt er im Interview.
Music Porträt
Multi Culti Records
The Music Is The Massage
Multi Culti ist eines der Labels der Stunde. Entschleunigung ist nicht zu erwarten. Ihr Faible für tribale Rhythmen, hippie-eske Attitüde und wahre Freundschaft trifft nicht nur den Zeitgeist, es macht sie auch wenig anfällig für Trends.
Music Interview
Yasuaki Shimizu
»Ich liebe Musik«
Lange Zeit blieb japanische Musik der Welt verschlossen. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Schallplatten, die vor 30, 40 Jahren entstanden sind, können nun auch hierzulande gehört werden. So auch die Werke von Yasuaki Shimizu.
Music Interview
Yassin
»Rap kann dich weiterbringen«
Seit mehr als zehn Jahren ist Yassin nun im Geschäft, und nun ist mit »Ypsilon« sein erstes Soloalbum erschienen. Dass ihm Rapmusik eine Herzensangelegenheit ist, war schon vorher klar. Im Gespräch wurde es noch einmal klarer.
Music Liste
Selling
Picks 10 latest Vinyl Records
Der als Gold Panda bekannte Derwin Dicker hat sich mit Jas Shwa von Simian Mobile Disco zusammengetan und als Selling ein gemeinsames Album, »On Reflection«, veröffentlicht. Was sonst noch auf irhen Plattenspieler kommt, verraten sie hier.
Music Liste
Chris Liebing
Picks 10 latest Vinyl Records
Chris Liebing ist vor kurzem 50 Jahre alt geworden. Und doch ist es, als wäre es gestern gewesen, als er als Augenzeuge, mehr noch, als Wegbereiter dem Techno hin zur Massenkultur den Weg bereitet. Hier und heute pickt er 10 Schallplatten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Januar & Februar 2019
Es ist 2019. Real-Player-Audioqualität auch kein Fickfinger mehr, sondern nur noch Pein im Popo. Aigners Inventur wieder da. Der einzige Anlass auf der Welt also, um mal kurz aus dem Winterschlaf respektive K-Hole aufzuschauen.
Music Liste
deM atlaS
Picks 10 latest Vinyl Records
deM atlaS war mal Frontmann einer Rockband, zeichnet Stück für Stück schon mal sämtliche Covers einer Vinylauflage und debütierte jüngst auf Rhymesayers. Diese Schallplatten gefallen ihm aktuell selbst.
Music Kolumne
Records Revisited
Elecktroids – Elektroworld (1995)
Wer sind sie und wenn ja wie viele? Diese Frage haben sich seit der Erstveröffentlichung von »Elektroworld«, dem 1995 erschienenem, einzigen Album der Elecktroids, so einige gefragt. Die Hinweise auf einen Urheber haben sich verdichtet.
Music Porträt
Retrogott & Hulk Hodn
Gesprächsfetzenkontamination
Seit nun auch schon beinahe 20 Jahren sind Retrogott und Hulk Hodn gemeinsam unterwegs. Lange Zeit als Huss&Hodn, seit 2013 mit neuem Namen. Geändert hat sich ansonsten allerdings nichts. Und diese Konstante, das genau ist ihre Kunst.
Music Porträt
Cannonball Records
Bombenstimmung auf der Tanzfläche
2014 hat der Italiener Alberto Zanini sein Label Cannonball Records gegründet. 30 Releases später kann man sagen, dass er damit einen nicht unerheblichen Beitrag für die Rare Soul-Szene leistet.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 50 Albums
Ein Album aufzunehmen ist schon lange keine Geste der Verlegenheit mehr, es kommt immer einem Statement gleich. Das Album ist mittlerweile kein Format mehr, sondern ein Genre, das gemeistert werden will – und das gemeistert wird.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 20 12inches
Die Vinyl 12inches sind auch in diesem Jahr wieder weitestgehend Musik für den Club vorbehalten. Eine gute Nachricht! Denn 2018 ging mehr als nur die Snare auf zwei und vier. Was das im Einzelfall bedeutet, müsst ihr schon selbst lesen.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 50 Reissues
In immer entlegenere Nischen wurde in diesem Jahr nach Reissues geforscht: bei indigenen Völkern, in mexikanischen Planetarien oder in den 1980er Jahren in Belgien aufgeführten Theaterstücken. Wir haben euch mal die besten herausgesucht.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 20 Compilations
Die Compilations haben sich in diesem Jahr zur Königsdisziplin unseres Jahresrückblicks entwickelt. Was? Ja, wir waren auch überrascht. Aber es ist so: der Mehrwert solcher Beiträge ist enorm.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November 2018
Steht in Marrakesch und check gar nichts mehr: die letzte Inventur des Jahres, unter anderem mit Max Graef, Black Merlin, Guavo, Julia Holter, Bruce und Objekt. Theoretisch wieder eine Sensation.
Music Porträt
Charles Mingus
Wiederentdeckte Wut
Amir Abdullah staunte nicht schlecht, als ihm die Witwe von Jazz-Drummer Roy Brooks, Tonbänder eines Konzertes von Charles Mingus zeigte, das dieser 1973 in Detroit gegeben hatte. Es wurde Zeit für eine Wiederentdeckung.
Music Liste
Max Graef
Picks 10 latest Vinyl Records
Max Graef spricht deine Sprache nicht, dafür aber jede andere. Anlässlich der Veröffentlichung seines Albums »Lo Siento Mucho Pero No Hablo Tu Idioma« hat der Berliner 10 empfehlenswerte Schallplatten aus unserem Shop ausgewählt.
Music Liste
Jakko Eino Kalevi
Picks 10 latest Vinyl Records
Den Finnen kann man ja einiges Nachsagen. Als »Dream-Pop-Reformer« sind sie aber bislang noch nicht beschrieben worden. Dabei dürfen sie sich in Person des Popmusikers Jaakko Eino Kalevi genau dies auf die blau-weiße Fahne schreiben.
Music Interview
The Last Poets
Nichts erfunden
Vier Wochen nach dem Tod des Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. haben sich The Last Poets gegründet. Ihr kreatives Schaffen ist eine Art Initial für das, was wir heute »Hip-Hop« nennen. Wir trafen sie zu einem sehr spannenden Interview.