Music Kolumne | verfasst 30.01.2013
Aigners Inventur
Januar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: A$AP Rocky, Chief Keef, Four Tet und Mushy.
Text Florian Aigner

asap rocky long live asapFind it at hhv.de: CD | 2LP Da ist es also, das Album, für welches A$AP Rocky diesen damals absurd hohen Vorschuss bekam. 4000 Fifa-Werbespots und Raf Simmons’ Sneaker später muss man dem risikofreudigen Major attestieren den Neymar der Generation Tumblr weitsichtig erkannt zu haben. Für uns Konsumenten lässt sich freudig feststellen, dass nichtmal Skrillex es schafft, »Long Live A$AP« nachhaltig zu verhunzen. Klar, dessen tumber Trapstep-Late-Pass ist eindeutig als Fremdkörper auszumachenn, das adelt aber eher den Rest des feilgebotenen Materials und selbst wenn A$AP Rocky dieses »Clothes Get Weirder«-Ding in unfreiwillige Komik verwandelt (»Fashion KIlla«), tut er dies über exzellente Beats. Mit_»LVL«, »Ghetto Symphony« und dem Titeltrack sind außerdem noch mindestens drei Tracks vorhanden, die es in terms of Kinnladen-Dropping mit den ganz großen Momenten des jetzt schon quasi-legendären ersten Mixtapes aufnehmen können. Aber die wichtigste Frage bleibt dann doch, wann wir Rocky hierin sehen.
 

Yung simmie basement cover Noch sehr weit weg von 2.000 US-$ Herrenröckchen ist Yung Simmie, jenes Raider Klan Mitglied also, dessen Social Media Idiotie man am besten mit seinem Alter entschuldigt und sich stattdessen auf seine wunderbar nonchalante Musik konzentriert. »Basement Music»heißt sein zweites Mixtape, ein Name der durchaus Programm ist und welches darüberhinaus beweist, dass es uns pseudoakademischen Teutonenheuchlern so viel leichter fällt Grundschulpoesie zu feiern, solange wir diese nicht in unserer Muttersprache vorgesetzt bekommen. Hier ist das extrem charmant, vor allem weil Simmies Delivery die Ungefiltertheit seiner Worte so perfekt unterstützt und der Nachwuchs-Raider, ähnlich wie Rocky, ein bemerkenswert gutes Ohr für Beats hat. In der iPhone-Schleife, bis mindestens April.
 

The Game - Jesus Piece LPFind it at hhv.de: CD Traditionell ebenfalls ein sehr zuverlässiger Instrumental-Selektor ist The Game, der wie jedes Jahr ein Album macht, auf dem er entweder damit beschäftigt ist, völlig ungeniert den Stil seiner Gäste eins zu eins zu kopieren oder über Biggie, Tupac, Khakis und Gott zu dozieren. Auch wenn man aus einem Lexikon mit 200 Wörtern ad hoc jeden beliebigen Vers Jayceons nachbauen könnte: auch »Jesus Piece» macht Spaß, sei es wenn er mit Meek Mill den MMG-Trademark-Sound perfekt emuliert, mit Yeezy einen Ausflug in »Late Registration«-Tage unternimmt oder mit Jamie Foxx die Thugs wieder zur Messe bittet. In all seinem Kalkül eine ehrliche Haut, der Jayceon.
 

Big Boi - Vicious Lies & Dangerous Rumors LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Sich verkalkuliert hat Big Boi, der mit seinem Versuch ein Little Dragon-Album mit Rapversen zu machen, doch schon etwas auf die Fresse gefallen ist. »Vicious Lies & Dangerous Rumors« ist ja nicht schlecht, vor allem im Kern: Big Bois Autorität am Mikro ist ungebrochen, eine Vielzahl der wesentlich weniger Bootie-lastigen Beats ist für sich genommen auch nicht problematisch, nur diese sehr konstruiert wirkende Überführung in Indie-Pop-Strukturen, die sich vor allem in zahllosen komplett verkackten Hooks und Bridges äußert, steht dem Mann, dessen Wohnzimmer aussieht wie eine High End Version des Bada Bing, leider gar nicht.
 

Chief Keef - Finally RichFind it at hhv.de: CD Kommen wir zum größten Rap-Phänomen des vergangenen Jahres. Chief Keef (und mit ihm vor allem auch sein Haus-und-Hof-Produzent Young Chop) haben kontemporären Rap entscheidend geprägt und bevor es zu spät ist, legt Sosa nun also das Album nach. »Finally Rich« ist im Grunde genommen 15 Mal ein und der selbe Song, manchmal autogetunet, manchmal angetrunken aufgenommen, manchmal diszipliniert eingerappt, manchmal mit Burgerresten zwischen den Zähnen. Das eigentlich Absurde daran ist: irgendwie läuft das trotzdem durch und am Ende fühlt man sich ein bißchen so wie damals, als man als Kind das erste Mal heimlich zwei Liter Cola getrunken und eine Tüte Apfelringe dazu gegessen hat.
 

Mike Will Est 2.5 Um Mike Will Made It mache ich mir nach seinen Großtaten 2012 etwas Sorgen. Klar, mittlerweile kann es sich Mike leisten Beiträge von Kelly Rowland, Will I Am und Rihanna auf Gratis-Mixtapes zu verschleudern, gleichzeitig meine ich eine erste Zeichen zu erkennen, dass die Geldzählmaschine mittlerweile so gut geölt ist, dass diese Momente, in denen mich Mike Will letztes Jahr tatsächlich kurz an das R&B-Genie The-Dream erinnerte, sehr sehr viel seltener werden. Und »Est. In 1989 Pt 2.5» ist der erste Beweis dafür.
 

haftbefehl blockplatinFind it at hhv.de: CD Dass ich es immer noch befremdlich finde, mit welcher Häme Haftbefehl hierzulande überzogen wird, habe ich glaube ich schon einmal erwähnt, deswegen spare ich mir jetzt etwaige Verweise auf Kulturfaschismus und kommentiere lieber Haftis zweites Album binnen eines Jahres. Auf »Blockplatin» gehen dem Be-Ah-Be-Ah aber leider die Themen aus und auch flowtechnisch gelingen nicht alle Experimente. Wie das so ist bei Doppelalben eine halbgare Angelegenheit, aber auf 12 Tracks reduziert, dann schon anständiges Breitwand-Entertainment. Dass er je wieder so ungefiltert und desillusiniert klingen wird, wie auf »Azzlack Stereotyp« können wir ohnehin vergessen, aber das gelang beispielsweise Azad nach »Napalm« auch nie wieder.
 

fashawn styrfoamFind it at hhv.de: CD In konventionellerem Sinne talentiert ist Fashawn, der vor zwei Jahren mit »Boy Meets World« nicht nur Gralshüter für sich gewinnen konnte. »Champagne & Styrofoam Cups» ist nun wieder ein gutes Beispiel dafür, dass es gar nicht so schwierig ist traditionelle Tugenden nicht vollständig zu vergessen und dennoch nicht automatisch so redundant zu klingen wie äh ja, ihr wisst wer.
 

Herbaliser - There were SevenFind it at hhv.de: CD | 2LP Selbiges lässt sich leider nicht für The Herbaliser sagen, die es nun auch schon seit über 10 Jahren nicht schaffen ihren frühen Veröffentlichungen auf Ninja Tune irgendetwas relevantes hinzuzufügen. Natürlich ist »There Were Seven« gut gemeint und sauber produziert, aber dieser live klingende Cineasten-Funk gepaart mit Quoten-Raps langweilte leider schon als Alexander Zickler noch als Talent galt.
 

four tet 0181 Verzeihbarer sind mangelnde Halbwertszeiten bei »0181», einem 35-minütigen Freebie, das Four Tet als Skizzensammlung unveröffentlichter Tracks aus den Jahren 1997-2002 via Soundcloud zum Download parat stellte. Nun ist der Four Tet dieser Ära nicht unbedingt mit dem aktuellen zu Vergleichen, das außerordentliche Gespür für fragile Melodien und subtile Details ausgenommen. So verdeutlicht »0181» vor allem eins: dass es eine weise Entscheidung war die Downbeat-Tropen hinter sich zu lassen und sich auch als Produzent der britischen Basshistorie zu öffnen. Auf den ein oder anderen Laptoptronica-Closer müssen wir ja heute trotzdem nicht verzichten.
 

Nosaj Thing - HomeFind it at hhv.de: CD | 2LP Sehr zurückgenommen, fast verschlafen, wirkt Nosaj Things zweites Album, was vielleicht auch als Reaktion darauf interpretiert werden darf, dass der Produzent aus L.A. für seine chirurgisch präzisen Glitch-Not-Glitch-Produktionen nie wirklich die Anerkennung bekam, die beispielsweise Hud Mo oder Rustie erfuhren. Dass »Home« nun klingt wie das Sequel zu Shlohmos Debütalbum passt dann auch ins Bild. Oder nicht.
 

falty dl hardcourageFind it at hhv.de: CD | 2LP Zwiegestalten bin ich bezüglich Falty DLs Entwicklung. Dessen unheimliche Sprunghaftigkeit machte seine vorhergehenden Alben an manchen Tagen zu Geduldsspielen, an anderen erkannte man hinter dem unquantisierten Geklöppel genug Methode um den New Yorker als einen spannendsten Produzenten in diesem unendlichen Postmodern-Bass-Pool zu adeln. Das auf Planet µ noch demonstrativ ausgelebte ADHS scheint nun auf Ninja Tune der Vergangenheit anzugehören, »Hardcourage» wirkt oft fast schon linear und strukturiert. Die Synths treten mehr in den Vordergrund, orientieren sich an Floating Points, erreichen aber dessen überragende Klasse nicht, wobei gerade »Straight & Arrow« dennoch ein klares Highlight ist. Ein gutes Album, ohne Zweifel, aber für Freunde des gepflegten We-Te-Eff-Moments vielleicht zu einfach.
 

basic soul unit motionalFind it at hhv.de: 2LP Rhythmisch variabler ist Basic Soul Unit geworden, der die 2 und die 4 spätestens seit seiner Nonplus-Maxi mittlerweile gerne mal untypisch belegt und nicht mehr ganz so fetischistisch Chicago und Detroit Tribut zahlt. Die klassischen Roland-Nummern sind auf »Emotional Response» zwar immer noch das Korsett, gerade in der Synth-Programmierung lässt sich BSU mittlerweile aber auch gerne mal zu fast schon an The Knife erinnernde Spielereien ein und klingt generell eher nach Joy Orbison als nach Armando.
 

L.I.E.S. American Noise Wie L.I.E.S. als Gesamtkunstwerk klingt, ist immer noch schwer zu beschreiben, deswegen lautet das einzig adäquate Adjektiv für diese Antwort auch »geil«. Was Ron Morelli aus diesem kleinen Liebhaberlabel binnen zwölf Monaten gemacht hat, ist schlichtweg sensationell. Wer diese Entwicklung verpasst hat, kann sich jetzt mit CD1 der Compilation »American Noise» (das trifft es zwar auch, greift aber zu kurz) auf den aktuellen Stand bringen, die Streber werden dann mit CD2 bedient, auf der exklusives, neues Material vertreten ist. Bevor ich jetzt wieder mein ausgeprägtes Fantum in vier unelegant langen Sätzen versuche zu beschreiben, vielleicht stattdessen abschließend noch die wichtigste Frage: wann macht dieser Svengalisghost eigentlich ein Album?
 

vatican shadow it standsFind it at hhv.de: 3LP Unbequem ist auch »It Stands To Conceal», ein grotesk teurer Vinyl-Triple-Pack von Vatican Shadow, auf dem krudeste »Behold A Pale Horse«-Verschwörungen auf industrielle Technocollagen klatschen, die manchmal in ihrer tribalesken Art fast schon an Shackleton erinnern. Spannend, aber irgendwie auch sehr schwer im Magen liegend, nicht nur weil davon auch noch exakt 911 Kopien gepresst wurden.
 

madteo noi Überhaupt ist dieser verkopfte Techno momentan schwer en vogue. Da tut es gut, wenn Madteo seine ebenfalls sehr sperrigen Produktionen mit Drake-Samples bricht und uns mit dem zweiten Track ja fast schon ein DJ Tool gönnt, zwischen all diesen überarbeiteten Warp-ismen. Der Gamechanger, den anscheinend viele Kollegen in »Noi No» gesehen haben, ist er für mich aber eindeutig nicht.
 

james ferraro sushiFind it at hhv.de: LP Ganz schön zu beobachten ist hingegen, dass James Ferraro die konzeptgeile Selbstüberhöhung seines referenziellen Anti-Pops mal hintangestellt und mit »Sushi» ein erstaunlich zugängliches, elektronisches Album produziert hat, dem vermutlich auch weniger feuilletonistisch-geprägte Beat Kids etwas abgewinnen könnten. Die Skype-Samples aus dem Vorjahr vermisse ich insgeheim trotzdem ein wenig.
 

Toro y Moi - Anything in Return LPFind it at hhv.de: 2LP Toro Y Moi ist ein umkomplizierterer Typ, der leider mittlerweile belanglose Musik macht. »Anything In Return» bestätigt den steten Abwärtstrend und es fast schon schmerzhaft offensichtlich, dass Toro y Moi nie solche Songs wie Phoenix schreiben wird und auch Designstudentinnen nicht mehr so um den Finger wickelt wie Beach House. Schade eigentlich, als einer der besseren Dilla-Epigone hatte all das mal vielvesprechend begonnen. Aber immerhin scheint diese House-Geschichte, die er da am Laufen hat, ganz vielversprechend zu sein…
 

vinyl williams cover Alles was bei Toro Y Moi an psychedelischem Irrlichtern nur bekömmlich angedeutet wird, ist auf »Lemniscate» schön unsauber durchdekliniert. Vinyl Williams croont sich mit reichlich Reverb und Echo durch allerlei postrockiges, zitiert und haucht, leiert und kloppt. Und machmal, nur manchmal, klingt das wie Radiohead.
 

mushy breathlessFind it at hhv.de: LP Mushy ist auch eine dieser in ihrer Unterkühltheit so anziehenden Frontfrauen, die gewissenhaft die durch Veronica Vasickas Minimal Wave-Label wieder breiter zugängliche Cold Wave-Ästhetik in das neue Jahrtausend retten und dabei nichts aber auch gar nichts falsch machen. Manche mögen »Breathless» prätentiös finden, ich kann mich kaum entscheiden, ob ich denn nun lieber mit Mushy oder doch Camella von Tropic of Cancer Seealgen und Tofusalat essen wollen würde.
 

crystal castles 3Find it at hhv.de: LP Immer weiter in die Bedeutungslosigkeit bleepen sich derweil Crystal Castles, deren 8Bit-Pop vor einer halben Dekade irgendwie frisch war, sich auf »III» aber selbst erschöpft und in der grausamen Guetta-meets-Rammstein-Sauerei »Sad Eyes« einen traurigen Tiefpunkt findet. Schade.
 

Yo La Tengo - FadeFind it at hhv.de: LP+CD Wie man das besser macht, wissen Yo La Tengo, die seit drei Jahrzehnten regelmäßig Platten veröffentlichen, die einen weder vor den Kopf stoßen, noch sich zu größeren Redundanzen hinreißen lassen. Wäre ich Gitarren-Fan, »Fade» wäre ein Großereignis und das Dreigespann vermutlich eine meiner Lieblingsbands.
 

i am kloot inFind it at hhv.de: LP Vielleicht kommt das ja langsam, ich bin mir relativ sicher, dass ich beispielsweise auch dem neuen I Am Kloot- Album vor fünf Jahren Geringschätzung entgegengebracht hätte, aber irgendwie finde ich diesen Tweed-Sakko-Habitus auf »Let It All In» ein bißchen geil. Gibt einem bestimmt ein erhabenes Gefühl dazu sonntags auf einer Dachterrasse zu frühstücken.
 

tocotronic leben wollenFind it at hhv.de: 2LP Und überhaupt: ich bin jetzt 30 und damit by default Tocotronic-Fan. Vorbei die Zeiten in denen ich mich aus Prinzip deren Jugendbewegung nicht anschließen wollte. Dass Dirk Von Lowtzow, wie Kollege Okraj bemerkt hat, mittlerweile im Comme des Garçons-Cardigan leben will und die adretten Herren nicht mehr Astra-saufende Philosophiestudenten, sondern Professoren und Diplomaten als primäre Zielgruppe haben, macht sie eigentlich noch einfacher zu adoptieren. Und ganz ehrlich: Wie konnte mein dummes, jugendliches Hirn die Großartigkeit solcher Zeilen wie »Hey hey, ich bin jetzt alt / Hey, hey, bald bin ich kalt / Im Keller wartet schon / Der Lohn« verkennen? Eben. Und wer weiß, vielleicht habe ich in zehn Jahren tatsächlich geträumt, ich wär’ Pizza essen mit Jochen Distelmeyer. Wobei, dann kann ICH die Welt nicht mehr verstehen.
 

Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood.
Music Kolumne | verfasst 29.08.2013
Aigners Inventur
August 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Forest Swords, Earl, Julia Holter und Moderat.
Music Kolumne | verfasst 29.10.2014
Aigners Inventur
Oktober 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Flying Lotus, Dorian Concept, Objekt, T.I. und SBTRKT.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2017
Aigners Inventur
April 2017
»Damn.« ist wie Durant im Rucker Park, Actress gerade nochmal gut gegangen: Unser Kolumnist Aigner hat sich durch die Release im April gehört und weiß jetzt vor allem, welche Art von Musik er mit etwas mehr Talent selbt gemacht hätte.
Music Kolumne | verfasst 06.09.2017
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen.
Music Kolumne | verfasst 05.12.2012
Aigners Inventur
November 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Captain Murphy, Roc Marciano, Karenn und Zombie Zombie.
Music Kolumne | verfasst 27.02.2013
Aigners Inventur
Februar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Trus’me, Max D, Pusha T, Darkstar und JBG2.
Music Kolumne | verfasst 13.06.2014
Aigners Inventur
Mai 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The Roots, SD Laika, Joakim und zwei Fatimas.
Music Kolumne | verfasst 01.03.2017
Aigners Inventur
Februar 2017
Auch im Februar setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Migos, Roc Marciano, Kingdom und Vermont.
Music Kolumne | verfasst 12.04.2018
Aigners Inventur
April 2018
Kennt sein Passwort fürs UGHH-Forum noch auswendig und weiß, was in Zukunft die NTS-Sets dominieren wird: unser Kolumnist Florian Aigner. Ganz klar der Mann also, dem du vertrauen solltest.
Music Kolumne | verfasst 21.03.2012
Aigners Inventur
März 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Motrip, Lee Fields, Grimes, Ital und DJ Cam.
Music Kolumne | verfasst 25.04.2012
Aigners Inventur
April 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Actress, OFWGKTA, Aphroe und Dream 2 Science.
Music Kolumne | verfasst 23.05.2012
Aigners Inventur
Mai 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Killer Mike, Jadakiss, Shackleton, Lone und Kindness.
Music Kolumne | verfasst 25.07.2012
Aigners Inventur
Juni & Juli 2012
Letzten Monat im wohlverdienten Urlaub holt unsere Kolumnist vom Dienst das Verpasste nach und setzt sich mit der Veröffentlichungsflut, die die letzten beiden Monate brachten, auseinander.
Music Kolumne | verfasst 05.09.2012
Aigners Inventur
August 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Holy Other, Max Herre, Rick Ross, Four Tet und JJ Doom.
Music Kolumne | verfasst 31.10.2012
Aigners Inventur
Oktober 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kendrick Lamar, Bat For Lashes, Andy Stott und Daphni.
Music Kolumne | verfasst 27.03.2013
Aigners Inventur
März 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Justin Timberlake, DJ Koze und Function.
Music Kolumne | verfasst 05.06.2013
Aigners Inventur
Mai 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Mount Kimbie, Daft Punk, The-Dream und Vampire Weekend.
Music Kolumne | verfasst 06.12.2013
Aigners Inventur
November 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: 7 Days Of Funk, Blood Orange, Shadowlust und Logos.
Music Kolumne | verfasst 16.07.2014
Aigners Inventur
Juni 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Cro, Young Thug, Throwing Snow und How To Dress Well.
Music Kolumne | verfasst 27.08.2014
Aigners Inventur
Juli/August 2014
Nach einer kurzen Sommerpause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Common, FKA Twigs, The Bug, Rustie und FaltyDL.
Music Kolumne | verfasst 24.09.2014
Aigners Inventur
September 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Aphex Twin, Sinkane, Roman Flügel und Mick Jenkins.
Music Kolumne | verfasst 07.08.2017
Aigners Inventur
Juli 2017
Die Inventur im Juli, es geht um’s: Älterwerden. Unser Kolumnist aka angryoldmanyellingatclouds.jpg beobachtet den Reifeprozess von Jigga, Tyler, Floating Points, und duckt sich zwischendurch unter Instagram-Stories weg.
Music Kolumne | verfasst 08.11.2017
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Vor allem findet er aber seine Grabsteinschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.
Music Kolumne | verfasst 07.02.2018
Aigners Inventur
Februar 2018
Der Mann mit dem härtesten Job der Welt ist zurück: Aigner schlägt sich für die erste Inventur des Jahres mit Reizdarm durch die Spotify-Hölle, umgeben von Hollister-Modeln, die Midlife-Crisis vor den Augen. Stehen wir es durch, togezer!
Music Kolumne | verfasst 06.06.2018
Aigners Inventur
Juni 2018
New Kanye, new Pusha, new Rocky, Gzuz auch noch! Ziemliche Aufstellung das. Unser Kolumnist ballert trotzdem 51. Und da er den ganzen Spaß hier alleine macht, hat er den Spielstand stets im Kopf: hellwach, never stoned af, unser Aigner.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Music Kolumne | verfasst 31.07.2013
Aigners Inventur
Juni / Juli 2013
Nach einer kurzen Urlaubspause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Ka, J.Cole, Hade & DWFL, David Lynch und Disclosure.
Music Kolumne | verfasst 10.08.2011
Aigners Inventur
Juni/Juli 2011
Wer anfängt sich in seinem Liegestuhl zu langweilen, bekommt nun die Gelegenheit, die nächsten 15 Minuten mit unserem Scharfrichter vom Dienst und Casper, Wiley, Zomby, MCDE, fLako, den Junior Boys und Laurel Halo zu verbringen.
Music Review | verfasst 01.11.2010
Maxmillion Dunbar
Cool Water
Slow Motion House? Cosmic Boogie? Alles kann, nichts muss. Wir müssen vor allem eines: Staunen über eines der besten Alben des Jahres.
Music Review | verfasst 11.10.2011
Kidboy
Disparate EP
Beinahe ein HipHop-Release, was uns Jazz&Milk Records mit der Debüt-EP von Kidboy präsentiert.
Music Review | verfasst 09.01.2014
Josh Furey
Petals
Der kanadische Beatmaker Josh Furey gehört jener Schule an, die tief nach den zugrunde liegenden Samples gräbt.
Music Review | verfasst 20.01.2016
Olof Melander
The Path
Olof Melander schließt mit »The Path« an den organischen Sound der Downtempo Künstler zur Mitte der Nullerjahre an.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2012
Zwölf Zehner
April 2012
Willkommen im Mai. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat April musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 06.06.2012
Zwölf Zehner
Mai 2012
Willkommen im Juni. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Mai musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 01.02.2013
10 YRS of hhv.de in the Mix
Djeez
Im Rahmen unseres diesjährigen Jubiläums haben wir eine Mix-Reihe etabliert, in der DJs die Zeit seit der Gründung von hhv.de bis heute musikalisch Revue passieren lassen. Dieses Mal hat Djeez die Gelegenheit genutzt.
Music Review | verfasst 04.04.2016
Explosions In the Sky
The Wilderness
Explosions In The Sky machen mit »The Wilderness« einfach tapfer immer weiter. Wieso auch nicht?
Music Interview | verfasst 04.11.2013
Dirty Beaches
This Is Not My City
Dirty Beaches geht es um Echtheit. Wir trafen Alex Zhang Hungtai, den Mann hinter Dirty Beaches, mehrmals zum Interview und ließen ihn durch den Fotografen Richmond Lam in Montréal begleiten. Einblicke in das Leben eines Musikers.
Music Liste | verfasst 10.07.2017
Halbjahresrückblick 2017
Best Rock & Pop so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Rock/Pop. Kann Dudelsack enthalten.
Music Porträt
Macadam Mambo
Lyon zurück auf der Karte
In den letzten Jahren sind Exotika-Labels aus dem Boden geschossen wie Gemüse in Urban Gardening-Flächen. Seit 2012 ist das Lyoner Label Macadam Mambo nicht nur eines der interessantesten unter allen, sondern auch eines der bestgemachten.
Music Liste
Guts
Picks 10 latest Vinyl Records
Guts ist eine Institution im französischen, ach, im europäischen Rap. Mindestens. Soeben wurde seine Platte »Paradise For All« wieder aufgelegt. Die Gelegenheit ihn darum zu bitten, 10 Schallplatten zu picken, die ihn aktuell mitreißen.
Music Liste
16 Records from Russia
Selected by Michail Stangl
FIFA WM startet in Russland, das Passwort für ВКонтакте vergessen: es wären beinahe triste Wochen geworden. Aber nur beinahe. Hilfe kommt aus dem Boiler Room. Und plötzlich hat alles doch noch einen Sinn.
Music Liste
Legowelt
12 Essentials
Danny Wolfers aka Legowelt zu begreifen – schier unmöglich. Eine Liste mit 12 seiner essentiellen Stücken zu erstellen – ebenfalls, unzählige Releases unter unzähligen Pseudonymen. Wir mussten es dennoch mal versuchen.
Music Liste
Martyn
Picks 10 latest Vinyl Records
Mit »Voids« präsentiert Martyn in diesen Tagen sein fünftes Album. Sein erstes für Ostgut Ton. Aus diesem Anlass ist er durch unseren Webshop gegangen und hat 10 Schallplatten ausgewählt, die ihn derzeit besonders beschäftigen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juni 2018
New Kanye, new Pusha, new Rocky, Gzuz auch noch! Ziemliche Aufstellung das. Unser Kolumnist ballert trotzdem 51. Und da er den ganzen Spaß hier alleine macht, hat er den Spielstand stets im Kopf: hellwach, never stoned af, unser Aigner.
Music Interview
Leon Vynehall
Für Oma, Forever Ago
Leon Vynehall geht mit »Nothing Is Still« auf ganz persönliche Spurensuche in seiner Familiengeschichte. Auf dem Debütalbum für Ninja Tune erzählt er, wie seine Großeltern in den 60er-Jahren von Großbritannien nach New York einwanderten.
Music Liste
The Bug
Picks 10 latest Vinyl Records
Kevin Martin ist ein aufmerksamer Beobachter der aktuellen Strömungen. Seine Musik lebt von Details und stilistischer Aufgeschlossenheit. Nachzuverfolgen an seiner Auswahl von 10 aktuellen Lieblingsplatten.
Music Bericht
Schwesta Ewa
Vom Rotlicht ins Zwielicht
Die Realität hat Schwesta Ewas realness übertrumpft. Vorläufig verurteilt wegen Körperverletzung, Steuerhinterziehung und neuerdings auch wegen Verleumdung anklagt: Ihr Beef mit dem Gesetz nimmt kein Ende.
Music Kolumne
Boards Of Canada
Music Has the Right to Children, 1998
Nostalgie als Zukunft: Boards of Canada boten mit ihrem Debütalbum »Music Has the Right to Children« eine Blaupause für zahllose Downtempo-Künstler und bauten aus Vintage-Synthesizern einen melancholisch-irritierenden Klassiker.
Music Interview
Kamaal Williams
Zurück zum rawen Shit
Gemeinsam mit Yussef Dayes veröffentlichte er vergangenes Jahr mit »Black Focus« einen Fan-Liebling. Jetzt ist Henry Wu aka Kamaal Williams solo zurück. Seine Musik ist von vielen Stilen inspiriert. Von nichts mehr aber als vom Glauben.
Music Liste
Benedek
Picks 10 latest Vinyl Records
Nicholas Benedek ist ein Tausendsassa. Seine Musik klingt nach seiner Heimatstadt Los Angeles. Sie ist eine Mischung aus West Coast G-funk und Lo-fi-House. Er hat unserem Sortiment 10 aktuelle Lieblingsplatten entnommen.
Music Porträt
Gzuz
Wieso? Weshalb? Warum?
»This shit ain’t for fun«. Stimmt nicht ganz. Für den Konsumenten ist es das weiterhin, Gzuz verkauft und verkauft. Das kann man finden wie man will. Man sollte sich nur fragen: Warum?
Music Liste
Bluestaeb
Picks 10 latest Vinyl Records
Detailverliebter Eklektizismus kontra instrumentale Monokultur: Das zeichnet Bluestaebs Beats aus. Und das zeichnet auch die 10 Schallplatten aus, die er aktuell am meisten feiert.
Music Kolumne
Records Revisited
Guru – Jazzmatazz Vol.1 (1993)
Das Genre-Crossover war die große Verbeugung des Gang Starr MC vor den Jazzwurzeln der Rap-Musik. Es war jedoch auch eine verpasste Chance und ein Anachronismus in einer sich rasant wandelnden Hip-Hop-Welt.
Music Liste
Courtney Barnett
Picks 10 latest Vinyl Records
Auf ihrem zweiten Soloalbum »Tell Me How You Really Feel« schickt sich Courtney Barnett an, sich einen Platz neben den ganz Großen zu reservieren. Dort, wo ihre Picks Cate Le Bon und Torres schon sitzen und Joni Mitchells Platz gesetzt ist.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai 2018
Auch bei Aigner ist die Future female: die Highlights diesen Monat kommen fast ausschließlich von Frauen. Kein Platz also eigentlich für Bierbongs und lecker im Speckmantel verpackte Mediokrität. Aber muss halt. Die Inventur.
Music Porträt
Knekelhuis
Wandern zwischen Welten
New-Wave-Nostalgie, Techno-Ahnenforschung und melancholische Dancefloor-Kracher: Das Amsterdamer Label Knekelhuis gräbt längst beerdigte Klänge aus und erweckt sie wieder zum Leben – nicht nur mit Reissues, sondern auch mit neuer Musik.
Music Porträt
New Record Labels #36
Glitterbeat, Hypermedium, Isle Of Jura und Rhythm Section International
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Glitterbeat, Hypermedium, Isle Of Jura und Rhythm Section International.
Music Interview
DJ Koze
Soulful und ein bisschen kaputt
DJ Koze: vielleicht House-Musik-Deutschlands letzter wahrer Eklektiker! Vielleicht der nächste kredible Pop-Produzent des Landes. Ganz sicher ist er einer der besten Gesprächspartner, die man sich wünschen kann.
Music Porträt
Pierre von Helden
Hinter die Mauern der Klischees
Deutsch-Rap sieht oft sehr, sehr ähnlich aus. In den Videos und was die grafische Gestaltung der Alben anbelangt. Ein Leipziger Künstler schickt sich an, das zu verändern.
Music Essay
Bubblegum & Kwaito
Südafrikas fast vergessene Musik
Zwei neue Compilations lassen ein fast vergessenes Südafrika erklingen. Wir sprachen mit DJ Okapi, der für beide Zusammenstellungen mit nach der Musik gesucht hat. Über ein bewegtes Land – damals und heute.
Music Kolumne
Aigners Inventur
April 2018
Kennt sein Passwort fürs UGHH-Forum noch auswendig und weiß, was in Zukunft die NTS-Sets dominieren wird: unser Kolumnist Florian Aigner. Ganz klar der Mann also, dem du vertrauen solltest.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Roc Marciano – RR2: The Bitter Dose
Roc Marciano ist zurück, geändert hat sich nicht: Drums, die dir die Zähne ausschlagen, Samples fürs Seelchen, und Reim-Skills für die Ewigkeit. Unsere Autoren fühlen sich zu Hause.
Music Kolumne
Records Revisited
The Streets’ Original Pirate Material, 2002
Mike Skinner wollte mit seinem Debüt ein echtes englisches Hip-Hop-Album machen, das auf US-Klischees verzichtet. Herausgekommen ist ein äußerst präzises Porträt des Lebens britischer Millennials zwischen 9 to 5 und Binge Drinking.
Music Essay
Jazz aus Japan
Vom Importschlager zur Innovation
Gleich zwei neue Compilations widmen sich dem Jazz aus dem Land der aufgehenden Sonne. Dort musste das Genre einen langen Weg hinlegen, bevor es sich von seinen Vorbildern befreien und etwas Ur-eigenes schaffen konnte.
Music Liste
12 Disco Music Records
with Sleazy Cover Artwork
Mit dem Disco-Revival kamen auch die alten, aufreizenden Plattencover zurück. Wir möchten diesen schmalen Grat zwischen Altherrengeilheit und kultiger Ästhetik würdigen, auf dem sich Sleazy Cover immer bewegen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März 2018
Er hat es alles schon gesehen: Männer-Wampen, deprimierte Stones Throw-Has-Beens, Free-Jazz-Weitwichsen. Vielleicht ein härterer Job als bei der chinesischen Internet-Zensur-Behörde zu arbeiten. Wer weiß das schon?
Music Essay
Kendrick Lamar & »Black Panther«
Black Future Month
Kendrick Lamar hat sich für den Soundtrack zu »Black Panther« verantwortlich gezeigt und ist vielleicht jetzt, wo Diversity verkauft werden soll, damit sie niemand tatsächlich leben muss, wichtiger denn je zuvor.
Music Kolumne
Records Revisited
Digable Planets – Reachin’ (A New Refutation of Time and Space) (1993)
Digable Planets besprachen auf ihren Debütalbum ein Thema, das nicht unbedingt auf Rapalben zu finden ist: weibliche Selbstbestimmung und Pro-Choice. Und zeigen, dass sich seit 1993 eigentlich nichts geändert hat.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Suba – Wayang
»Komm, das ist dieses Geräusch, das klingt als würden 500 Frösche gleichzeitig laichen.« Unsere Biologie-Expertenrunde im Talk über das neueste Release auf Vladimir Ivkovics Offen-Label.
Music Kolumne
Records Revisited
Sun Kil Moon – Ghosts Of The Great Highway (2003)
Die Reissue von »Ghosts Of The Great Highway« erschien die Tage. Es ist eines der besten Gitarrenalben des 21. Jahrhunderts, obwohl oder vielleicht gerade weil es die maßlose Selbstübersteigerung Kozeleks erstmals in voller Blüte zeigt.
Music Interview
Palmbomen II
Fake Memories
Palmbomen II reist in seiner Musik mit altem Equipment in eine neue Welt. Eine Welt, die es nicht gibt. Aber als Hörer meint man sich an sie erinnern zu können. Verwirrend? Gut, dass wir den Mann sprechen konnten.
Music Interview
Wolf Müller & Niklas Wandt
Trommelkunde
»Wie geil kann alles sein. Aber vor allem: wie geil kann es noch werden?«. Es wird im Folgenden sehr geil – oder sau langweilig. Kommt jetzt ganz auf den jeweiligen, natürlich immer geschätzten, Leser an.
Music Liste
Jóhann Jóhannsson
10 Essentials
Um Jóhann Jóhannsson zu trauern heißt also einerseits, sich an ihn zu erinnern. Sich an Jóhannsson zu erinnern heißt aber auch, das Versprechen anzunehmen, das er mit seiner Musik abgelegt hat.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Februar 2018
Der Mann mit dem härtesten Job der Welt ist zurück: Aigner schlägt sich für die erste Inventur des Jahres mit Reizdarm durch die Spotify-Hölle, umgeben von Hollister-Modeln, die Midlife-Crisis vor den Augen. Stehen wir es durch, togezer!
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Rhye – Blood
Lieder über die Liebe, sinnliche Coverbilder nackter Frauen: Rhye sind nach vier Jahren zurück mit einem neuen Album. Es kommt ganz unschuldig daher, am Ende könnte aber James Franco dahinter stecken.
Music Porträt
New Record Labels #35
Death Is Not The End, Lullabies For Insomniacs, Mainrecords & Meakusma
Jeden Monat stellen wir euch Plattenlabels vor, die neu bei uns im Webshop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Death Is Not The End, Lullabies For Insomniacs, Mainrecords und Meakusma
Music Liste
Tribal, Voodoo, Folklore
10 aktuelle Platten von weit weg
Deutschland im Januar: Jahresanfangsmüdigkeit, Schneeregen, Heizungsluft. Man möchte woanders sein. Unsere Liste geht direkt einen Schritt weiter, GANZ woanders hin. Hier sind 10 aktuelle Platten wie sie exotischer kaum klingen könnten.
Music Liste
Ausklang | 2017
Die essentiellen Platten des Dezember
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
Jahresrückblick 2017
Fourth World Problems
Fourth World Music: etliche Alben, Compilations und Reissues widmeten sich 2017 dem Thema. Offenbar gab es in diesem Jahr eine hohe Nachfrage nach Utopie. Aber handelt es sich bei dem Phänomen nicht vielmehr um eine bittere Realität?