Music Kolumne | verfasst 15.05.2013
Aigners Inventur
April 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Omar S, Tyler, The Knife, James Blake und Ghostface.
Text Florian Aigner

Tyler, The Creator - Wolf #1Find it at hhv.de: CD | Deluxe Tyler The Creators »Wolf« stellt uns direkt vor eine unbeantwortbare Frage: ist der Ober-Wolfgang denn nun erwachsen geworden, oder nicht? Ohne in Marcel Reif Untiefen abzudriften: jein. Musikalisch ist Tyler inzwischen ein facettenreicher Produzent, dem man seine Mit-Naughties-Nerd-Sozialisation anhört, der aber auch genug Tumblr-geschädigt ist, um jeglicher Art von Realkeeperei instinktiv zu misstrauen. Tyler der Rapper hingegen schwankt immer noch zwischen pubertärem Zwangsvulgarismus und Quarterlife-Crisis, was die verhandelten Themen auf »Wolf« teilweise unbefriedigend wirken lässt. Dennoch ein Album gegen die vermeintlich geringe Odd Future-Halbwertszeit und mal wieder mit einer sensastionellen Earl-Cameo, die die anderen Hochkaräter fast in Vergesseneit geraten lässt.
 

chance the rapper acid rap Interessant auch was Chance The Rapper auf »Acid Rap« anbietet. 20 Jahre jung, Südseite Chicago und so eklektisch wie das meist nur sehr sehr besondere Rapper sind. Der nasale Ton, das Sing-Sang-Rappen, die seltsamen, aber niedlichen Anspielungen auf das Ummah-Kontinuum, der völlig unpeinlich zur Schau gestellte Schmerz über den Mord an einem Homie, Twista, Action Bronson, Ab-Soul, tonnenweise R&B-Zitate – dieser Kerl wird hier bleiben und wenn er die Karten richtig spielt, ist »Acid Rap« die Visitenkarte into Superstar-Territory. Ja, das habe ich gerade gesagt.
 

styles scramFind it at hhv.de: CD Dorthin hat es Styles P nie geschafft, trotz einiger ungelenker Versuche seine ungehobelten Yonkers-Reime auch der Minivan-Fraktion zu vermitteln. Das ist aber länger her, auf »Float« unternimmt P keinerlei stilistische Abenteuer, welche ihm Scram Jones, die olle Spaßbremse, als alleiniger Produzent ohnehin nicht gegönnt hätte. Ähnlich wie zuvor die Ghost Sessions ist das nun ein abgeklärtes NY-Album ohne die absoluten Highlights oder Young Chop Brecher, aber als Fan reicht mir das eigentlich auch schon beinahe.
 

j dilla reelsFind it at hhv.de: LP Ah ja, Stichwort »Fan«: Moodymann hat erneut in Dillas Archiv gekramt und wieder tut er das einzig richtige: Diese legendären Beats auf Vinyl pressen lassen und gar nicht weiter daran herumdoktern. »Lost Tapes, Reels & More« versammelt 20 Dilla-Beats aus seiner vermutlich kreativsten Phase nach der Jahrtausendwende und auch wenn es mittlerweile fast schon wieder schick geworden ist, seine Bedeutung herunterzuspielen: Er war und bleibt einer der Größten, die dieses Spiel je gespielt haben.
 

Ghostface Killah & Adrian Younge - Twelve Reasons To Die LPFind it at hhv.de: 2LP | Deluxe Ich hatte mich so darauf eingestellt, dass »Twelve Reasons To Die« geil wird, richtig geil. Ein Konzeptalbum, Ghostface über staubige Spaghetti Western Instrumentals, noch dreckiger als diese El Michels Affair meets The Clan-Sachen sollte es werden und Adrian Younge als Aufsichtsrats-Chef – Hail Mary, was kann da schon schief gehen? Die Antwort bleibt: nichts. Aber dennoch ist das irgendwie doch nur ein gutes Album und keine Sensation. Vielleicht lebte Ghostface bei seinen letzten herausragenden Alben (»Pretty Toney«, »Fishscale« und »More Fish«) auch mehr von kleinen stilistischen Brüchen, von Unerwartetem als mir bewusst war. Für alle, die das nicht im Vorfeld zu metaphysisch aufgeladen hatten: Kaufen. Denn kohärentere Musik bekommt man aus der Generation Timbs & Hoods 2013 eher nicht mehr.
 

adrian younge delfonicsFind it at hhv.de: 2LP Dafür überstieg Adrian Younges Zusammenarbeit mit den Delfonics meine Erwartungen. Natürlich ist das retro, aber retro im Madlib’schen statt Adele’schen Sinne. Younge lässt William Hart sein legendäres Falsett an kruden Beattape-Not-Beattape-Kollagen reiben und gerade weil Hart immer noch ein solch samtiger Schrittbefeuchter ist, entsteht aus diesem Kontrast häufig sehr viel Magie. Dass der Rest der Delfonics nicht eingeladen wurde und wir ein Soloalbum als etwas verkauft bekommen was es nicht ist, ist deswegen auch durchaus zu verkraften.
 

snoop lion albumFind it at hhv.de: CD | 2LP Ab ins Kuriositätenkabinett, wo sich Snoop seitdem er den Zusatz Lion adaptiert hat, noch wohler fühlt als zuvor. »Reincarnated« ist dann auch eher als Karikatur, denn genuines Dancehall-Album zu verstehen, aber vielleicht macht es genau deswegen auch mehr Spaß. Snoop Lion is for the kids und wenn All Inclusive Hotels auf Fuerteventura dazu übergehen, einen der zahllosen Hits hier als ihren Clubtanz zu etablieren, dann fliege ich endlich auch mal wieder in so einen Handtuch-Parker-Urlaub.
 

cassie rockabye Dort nicht ankommen wird Cassies neues Mixtape, welches voll ist mit allerlei Schweinkram. Cassie reibt sich an aktuellen Größen wie Rick Ross, Pusha T oder Wiz Khalifa, aber den Vogel schießt das Duett mit Too $hort ab, auf dem der alte Schwerenöter Cassies Avancen mit der dreistesten Schnoddrigkeit kommentiert, die man seit Iceberg Slim gehört hat. »Rockabyebaby« als Ganzes ist State Of The Art R&B, großartig produziert und viel zu gut ein kostenloses Mixtape.
 

The Knife - Shaking The HabitualFind it at hhv.de: 2CD | 3LP Machen wir Gender-politisch einen U-Turn und widmen uns The Knife, wobei widmen exakt das richtige Verb für »Shaking The Habitual« ist. Über 120 Minuten lang bombardieren uns die neuerdings so sendungsbewussten Schweden mit krudem Post-Marxismus, seltsam naiven Utopien und Aufschrei-Feminismus, sie tun all dies aber auf musikalisch so herausragende Weise, dass sich dieses Album fast anfühlt wie ein klassischer Godard. Zu Beginn noch mit zwei typischen The Knife Tracks testet uns das Duo mit unzugänglichen Drones, animiert mit Weirdo-Techno, zitiert gleichzeitig Postrock und Drexciya und irgendwie, nachdem man sich bewusst wird, dass man bereits Stunden und Stunden in diesen seltsamen Monolith gesteckt hat, wird einem auf einmal wieder bewusst, was für eine Ausnahmeband das doch einfach ist. Wenn ich doch nur das Konzert letzte Woche nicht verpasst hätte…
 

james blake overgrown coverFind it at hhv.de: CD | 2LP Noch ausgiebiger wurde bisher James Blakes Zweitwerk auseinandergepflückt und der Konsens, dass »Overgrown« nun tatsächlich das ist, was das Debüt sein wollte, lässt sich durchaus halten. Hier hat vieles mindestens das Format der wenigen ausformulierten Popsongs des Vorgängers, Blake ist offensichtlich nicht mehr so stark von den Dämonen besessen, die es ihm schwer machten Avantgarde-Elektroniker und Troubadour gleichzeitig zu sein. Und gerade weil er so ein verkopfter Typ ist, finden sich auch hier so viele Momente, in denen man sich glücklich fragt, wie er sich mittlerweile routiniert in Daytime-Rotations mogelt und gleichzeitig so leftfieldish bleiben kann.
 

depeche mode deltaFind it at hhv.de: 2LP Auch das neue Depeche Mode-Album wurde erstaunlich wohlwollend rezipiert, was vielleicht auch daran liegt, dass die vorangegangenen Alben durchaus zu vergessen waren und »Delta Machine» häufig wie »Songs Of Faith & Devotion» klingt, Blues-Tropen bemüht werden und die übliche Gore/Gahan-Songsplitterei auch schon zerfahrener klang. Bei mir bleibt primär der unterkühlte Minimal-Acid-Furzer »My Little Universe» hängen, weil der tatsächlich klingt wie ein »Master & Servant» Outtake im Isolee-Remix.
 

yeah yeah yeahs mosquitoFind it at hhv.de: LP Völlig unkritisch gehe ich mit »Mosquito« um, was vermutlich einfach diesem ewigen Crush on Karen-O geschuldet ist. Die Gitarren sind teilweise dezenter platziert, die Musik ist komplexer und zeitgemäßer ( in a very TV On The Radio way ) geworden und nach der Hälfte reanimiert Kool Keith doch tatsächlich Dr. Octagon, auf einem Yeah Yeah Yeahs Album. Kleiner drei.
 

phoenix bankruptFind it at hhv.de: LP Ach und gleich die nächsten notorischen Favoriten. Nun verfolge ich ja die Geschehnisse im Indiescheitel-Bereich gewöhnlich weniger aufgeregt als ein x-beliebiges Roland-Tool-Whitelabel, aber wenn die toll toll tollen Franzosen von Phoenix Privatinsolvenz anmelden, stehe ich freilich Spalier. »Bankrupt« ist wieder voll mit diesen luftigen Phoenixismen, und wenn einer diese tausendfach durchexerzierte Kitsune Maison Basslines auch 2013 noch benutzen darf, dann diese Typen hier. Wobei die Sexiness von «Everything Is Everything« halt erneut unerreicht bleibt.
 

!!! - THR!!!ERFind it at hhv.de: CD | LP Wahnsinnig leichtfüßig ist auch »Thr!!!er«, das erste Album von !!!, das ich mir seit – genau – ihrem ersten Album wirklich ungezwungen anhören kann, ohne von der Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität genervt zu sein. Michael Jackson zu huldigen ist generell nicht verkehrt, das Schöne ist aber, dass es die Jungens!!! gänzlich entkrampft hat. Keine bemühten Techno-Zitate, stattdessen immer zielgerichtet zum Pool. Könnte eine Platte werden für Grillparties mit heterogenem Publikum.
 

neon neon praxisFind it at hhv.de: LP+CD Das Perfide an Neon Neons neuer Platte ist, dass das auch für sie gilt, sie aber inhaltlich all jene bourgeoisen Freuden mit überzuckertem 80s-Pop grausam zynisch konterkariert. Im Gegensatz zu The Knife wird hier der postmoderne Struggle nicht auch akustisch gespiegelt, vielmehr stellen Gruff Rhys und Boom Bip hier die klassenkämpferischen Zitate von Giangiacomo Feltrinelli neben hyperartifiziellen Reagan-Era-Pop. Ähnlich wie der Vorgänger ist »Praxis Makes Perfect« ein freiassoziertes Biopic-Album, nur eben mit dem Unterschied, dass dieses mal jener Feltrinelli, der mit Fidel Castro einst Basketball spielte, das verhandelte Sujet ist. Jener zerbrach zusehends auch an den eigenen Idealen, bevor er 1972 starb. Nun funktioniert dieses Album auf akademischer Diskursebene, v.a. auch als unverkrampftes Sommeralbum, ein Oxymoron, das bemerkenswert ist.
 

dean blunt redeemerFind it at hhv.de: LP Und gleich das nächste Hauptseminar-Album. »The Redeemer« macht glücklich, weil Dean Blunt endlich, endlich dort angekommen ist, wo man ihn zu Hype Williams Zeiten schon haben wollte: im Pop. Nun ist The Redeemer en gros immer noch ein Sketchbook, auf dem Blunt weiterhin zitiert und anreißt ohne Ende, seine Musik ist mittlerweile aber keine bewusste Irritation mehr, sondern eine wunderbar hinterfotzige Dekonstruktion gängiger Songwriting-Muster, deren Grammatik er aber jetzt ganz anders nutzt. Das mag jetzt mancher als Euphemismus für Hipster-Pop missverstehen, ist aber eigentlich als großes Kompliment für ein tolles Album gemeint.
 

Rainbow Arabia - FM Sushi LPFind it at hhv.de: LP Überhaupt scheint der April der Monat für ambitionierte Popmusik gewesen zu sein, auch Rainbow Arabias »FM Sushi« ist eines dieser tollen Auskenner-Alben, mit dem man direkt Szene-Credentials sammelt. Ist auch klar warum, klingt das Album doch, wie ein Kollege von Fact richtigerweise und sinngemäß anmerkte, als ob Tangerine Dream gemeinsam mit Depeche Mode den Soundtrack zum zweiten Teil von Drive eingespielt hätten.
 

Heterotic - Love & Devotion LPFind it at hhv.de: LP Und wir sind noch lange nicht durch mit dieser Sparte. Auch Heterotic ist elektronische Popmusik, programmiert von Planet µ-Chef Mike Paradinas und dessen Frau, die vier instrumental gehaltene Stücke beisteuern und auf vier weiteren Gravenhursts eindringliche Vocals für ein geschmackssicheres Update des Digi-Folk-Styles der frühen Nullerjahre nutzen. »Love & Devotion« ist – Titel hin oder her – dabei wesentlich weniger selbstverliebt als viele jener Alben und genau deswegen auch so gut.
 

john beltran amazingFind it at hhv.de: 2LP Der nächste Ohrenschmeichler kommt von John Beltran, dessen Placid Angels Maxi von annodazumal immer noch einen Ehrenplatz in meiner Wohnung hat, dessen Fokus sich aber bekanntermaßen seit langem auch deutlich geändert hat. »Amazing Things« ist nicht ganz so stark wie die großartige Ambient-Selektion, die Delsin vor zwei Jahren zusammenstellte, aber dennoch gerade für Soundtrackies höchst interessant und zudem eine Blaupause dafür, wie man atmosphärische Musik produzieren kann, die eben nicht darauf spekuliert in einem Starbucks near you als Caramel Latte Pleaser kanonisiert zu werden.
 

Vondelpark - Seabed LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Dieses Schicksal blüht vermutlich eher Vondelpark, wer allerdings so verhuscht in die Schnittmenge The Cure, The xx und Jose Gonzales stolpert, darf sich darüber auch nicht wundern. Nun ist »Seabed« kein wirklich schlechtes Album, aber doch erschreckend belanglos für eine Band, die vor drei Jahren mal mächtig mitmischen sollte in diesem von Mount Kimbie und Darkstar angeführten britischen Talentpool der Bass-Dylans.
 

Bonobo_The North Borders:CoverFind it at hhv.de: CD | 2LP Angenehm hingegen ist, dass Bonobo mit »The North Borders« jetzt schon das zweite Album in Folge veröffentlicht hat, das es schafft, diese ehemals typische Ninja-Tune-Downtempo-Hängerei mit den Brit-Bass-Entwicklungen der letzten Jahre zu vermählen. So klingt Bonobo nun machmal mehr nach «Hyph Mngo« als es Joy Orbison seither je wieder tat oder er borgt sich den ein oder anderen Basslauf von Spezi Floating Points. All das tut er immer in der immer etwas schüchternen WG-Koch-Variante, aber genau deswegen mögen ihn im Endeffekt ja auch alle so gerne.
 

Lapalux - NostalchicFind it at hhv.de: CD | 2LP Eine ähnliche Klientel bedient Lapalux auf seinem Debütalbum für Brainfeeder. Überraschend fragil ist das alles, dünne Stimmchen werden tief in den flirrenden Beats begraben, harte Snares sind die Ausnahme. »Nostalchic« ist Low End Theory Ish mit viel Zaudern, aber auch Slo-Mo-Disco-Referenzen und Blake’sches Pitchshifting finden sich hier wieder.
 

Outboxx - Outboxx LPFind it at hhv.de: 2LP Latent schizophren sind auch Outboxx, die ihr Album mit einer kontemplativen Sonnenaufgang-Ballade beginnen, danach Move Ds sumpfigen Deep House durch das Bristol-Prisma brechen, um dann auf einmal doch wieder in steppigen Brownsville-Soul zu wechseln, bevor ein Midtempo-Bleeper als Rausschmeißer fungiert. Nicht schlecht, aber irgendwie irritieren die beiden Vocal-Nummern.
 

djrumFind it at hhv.de: 3LP Vocals benutzt auch Djrum gerne, wobei er sich diese aber eher zusammenklaut und rekontextualisiert. Gleich zu Beginn kombiniert er direkt ein bekanntes Acappella mit Versatzstücken aus DJ Premiers »Come Clean«, hektischen 2-Step-Beats und atmosphärischer Synth-Arbeit; ein Ansatz der sich durch »Seven Lies« zieht, jedoch so subtil variiert wird, dass die 3LP zum interessantesten gehört was im Post-Dubstep-Kontinuum die letzten Monate passiert ist, auch weil sich Djrum dem momentanen 4×4-Diktat nicht unterwirft und rhythmisch höchst abwechslungsreich bleibt.
 

Cosmin TRG - Gordian LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Das lässt sich nicht unbedingt für Cosmin TRG sagen, der bewundernswert wenig Hemmungen kennt, Techno-Alben zu veröffentlichen, obwohl dies mancherorts immer noch als Quadratur des Kreises gilt. »Gordian« spielt schon im Titel auf eine vergleichbare Problemlage an, anstatt aber aktionistisch das Rad neu erfinden zu wollen bleibt der Exil-Rumäne dabei die Grundgrammatik sauber durchzudeklinieren. So ist «Gordian« dann auch ein solides Album, das allerdings hinter vielen aktuellen, radikaleren Techno-Interpretationen zurückbleibt.
 

versalife pointFind it at hhv.de: CD | 2LP Conforce hingegen nimmt sich als Versalife eine kurze Auszeit vom tiefen Detroit-Business und macht dagegen seine Drexciya-Platte. »Vantage Point« ist so offensichtlich von den wichtigsten Electro-Kombo beeinflusst, dass man das auch redundant finden kann, gleichzeitig aber sind bisher wenige den großen Vorbildern so nah gekommen wie Versalife. Kein Wunder also, dass das direkt im Warenkorb gelandet ist.
 

alessandro draconia Gleiches gilt für Alessandro Parisis »Draconia«, ein einzig mit einer Roland 707 und einer Roland JX-3P aufgenommen Platte, die an Legowelts düstere Arbeiten anknüpft und alles aus der limitierten Produktpalette rausquetscht. Häufig mit Proto-House-Anklängen an Carpenter und Argento ist das schon ein Riesenspaß im Special Interest Sektor.
 

omar-s thank youFind it at hhv.de: CD Das Beste zum Schluss: Omar S hat eine neue Platte gemacht. Sie heißt »Thank You For Letting Me Be Myself«. Toll ist sie, ganz toll toll toll, und ich bekomme jetzt schon Schnappatmung, wenn sie endlich als Viererpack Vinyl für viel zu viel Geld zu kaufen ist. Und an alle Nörgler, die auf einmal auf die Idee kommen, absurde Dinge von diesem Unikat zu verlangen: if you holdin’ up the wall then you missin’ the point. Ich auf jeden Fall wieder voll #love #like #goat.
 

Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Kolumne | verfasst 16.03.2011
Aigners Inventur
Februar 2011
Raekwon kümmert sich um die Basis, Mr Dibiase um die Atari-Nerds, Show & KRS-One um die ewig Gestrigen, Virgo 4 um Chicago, PJ Harvey um England und Radiohead um die Journaille. Madames et Monsieurs: der Februar!
Music Kolumne | verfasst 20.04.2011
Aigners Inventur
März 2011
Auch in diesem Monat klärt Aigners Inventur wieder die wirklich essentiellen Fragen der Menschheit: Fürchtet Pusha T wirklich das Fegefeuer? Vermittelt Frank Ocean zwischen Tyler und Bieber? Ist die Welt tatsächlich aus Plastik?
Music Kolumne | verfasst 17.05.2011
Aigners Inventur
April 2011
Zugegeben: es war nicht einfach neben den Marktschreiern der Wolf Gang in den letzten vier Wochen noch andere Stimmen zu vernehmen, aber bei genauem Hinhören gab es für die Musikindustrie doch noch ein Leben neben OFWGKTA.
Music Kolumne | verfasst 15.06.2011
Aigners Inventur
Mai 2011
Irgendetwas stimmt diesen Monat nicht. Was sich im Mai zur Kaffeefahrt verabredete, war im Schnitt älter als der AC Mailand. Und das ausgerechnet im Monat nach Goblin. Quo vadis, Mai?
Music Kolumne | verfasst 10.08.2011
Aigners Inventur
Juni/Juli 2011
Wer anfängt sich in seinem Liegestuhl zu langweilen, bekommt nun die Gelegenheit, die nächsten 15 Minuten mit unserem Scharfrichter vom Dienst und Casper, Wiley, Zomby, MCDE, fLako, den Junior Boys und Laurel Halo zu verbringen.
Music Kolumne | verfasst 19.10.2011
Aigners Inventur
September/Oktober 2011
Wie üblich macht unser Kolumnist vom Dienst auch in dieser Ausgabe vor großen Namen nicht Halt. So dürfen sich Phonte, Emika, James Blake, Radiohead und Apparat Watschen abholen. Warum es trotzdem ein guter Monat war, lest ihr hier.
Music Kolumne | verfasst 18.01.2012
Aigners Inventur
Januar 2012
Da hatte er schon auf einen verlängerten Weihnachsturlaub spekuliert und dann kamen ihm doch wieder massig Platten dazwischen. Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander.
Music Kolumne | verfasst 21.03.2012
Aigners Inventur
März 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Motrip, Lee Fields, Grimes, Ital und DJ Cam.
Music Kolumne | verfasst 25.04.2012
Aigners Inventur
April 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Actress, OFWGKTA, Aphroe und Dream 2 Science.
Music Kolumne | verfasst 23.05.2012
Aigners Inventur
Mai 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Killer Mike, Jadakiss, Shackleton, Lone und Kindness.
Music Kolumne | verfasst 25.07.2012
Aigners Inventur
Juni & Juli 2012
Letzten Monat im wohlverdienten Urlaub holt unsere Kolumnist vom Dienst das Verpasste nach und setzt sich mit der Veröffentlichungsflut, die die letzten beiden Monate brachten, auseinander.
Music Kolumne | verfasst 05.09.2012
Aigners Inventur
August 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Holy Other, Max Herre, Rick Ross, Four Tet und JJ Doom.
Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood.
Music Kolumne | verfasst 31.10.2012
Aigners Inventur
Oktober 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kendrick Lamar, Bat For Lashes, Andy Stott und Daphni.
Music Kolumne | verfasst 05.12.2012
Aigners Inventur
November 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Captain Murphy, Roc Marciano, Karenn und Zombie Zombie.
Music Kolumne | verfasst 30.01.2013
Aigners Inventur
Januar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: A$AP Rocky, Chief Keef, Four Tet und Mushy.
Music Kolumne | verfasst 27.02.2013
Aigners Inventur
Februar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Trus’me, Max D, Pusha T, Darkstar und JBG2.
Music Kolumne | verfasst 27.03.2013
Aigners Inventur
März 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Justin Timberlake, DJ Koze und Function.
Music Kolumne | verfasst 05.06.2013
Aigners Inventur
Mai 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Mount Kimbie, Daft Punk, The-Dream und Vampire Weekend.
Music Kolumne | verfasst 23.11.2011
Aigners Inventur
Oktober / November 2011
Pünktlich zur kalten Jahreszeit werden wir von einer wahren Flut neuer Alben überschwemmt. Unser Kolumnist Florian Aigner hat sich wie üblich für euch durchgehört und trennt die Spreu vom Weizen.
Music Kolumne | verfasst 31.07.2013
Aigners Inventur
Juni / Juli 2013
Nach einer kurzen Urlaubspause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Ka, J.Cole, Hade & DWFL, David Lynch und Disclosure.
Music Kolumne | verfasst 29.08.2013
Aigners Inventur
August 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Forest Swords, Earl, Julia Holter und Moderat.
Music Kolumne | verfasst 26.09.2013
Aigners Inventur
September 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Drake, The Weeknd, Huerco S, Janelle Monae und MGMT.
Music Kolumne | verfasst 22.02.2012
Aigners Inventur
Februar 2012
Lana Del Rey, Haftbefehl, Deichkind: Plakativeres hätte man ihm dieses Mal kaum vor die Nase setzen können. Dennoch vergisst unser Kolumnist vom Dienst wie üblich auch die abseitigeren Releases nicht.
Music Kolumne | verfasst 13.11.2013
Aigners Inventur
Oktober 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Pusha-T, Twit One, Haim, Four Tet und Laurel Halo.
Music Kolumne | verfasst 06.12.2013
Aigners Inventur
November 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: 7 Days Of Funk, Blood Orange, Shadowlust und Logos.
Music Kolumne | verfasst 27.01.2014
Aigners Inventur
Januar 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Beyoncé, R. Kelly, L.I.E.S und Warpaint.
Music Kolumne | verfasst 04.03.2014
Aigners Inventur
Februar 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Patten, Schoolboy Q, Kassem Mosse und The Notwist.
Music Kolumne | verfasst 02.05.2014
Aigners Inventur
April 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kelis, SZA, Sohn, Legowelt und Dillon.
Music Kolumne | verfasst 13.06.2014
Aigners Inventur
Mai 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The Roots, SD Laika, Joakim und zwei Fatimas.
Music Kolumne | verfasst 16.07.2014
Aigners Inventur
Juni 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Cro, Young Thug, Throwing Snow und How To Dress Well.
Music Kolumne | verfasst 27.08.2014
Aigners Inventur
Juli/August 2014
Nach einer kurzen Sommerpause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Common, FKA Twigs, The Bug, Rustie und FaltyDL.
Music Kolumne | verfasst 24.09.2014
Aigners Inventur
September 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Aphex Twin, Sinkane, Roman Flügel und Mick Jenkins.
Music Kolumne | verfasst 29.10.2014
Aigners Inventur
Oktober 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Flying Lotus, Dorian Concept, Objekt, T.I. und SBTRKT.
Music Kolumne | verfasst 26.03.2014
Aigners Inventur
März 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Carpet Patrol, Rick Ross, Tensnake und Skrillex.
Music Kolumne | verfasst 21.09.2011
Aigners Inventur
August 2011
Unser Kolumnist vom Dienst nimmt sich unter anderem der Miami Heatisierung des Rapspiels an, erötert warum nur Omar-S tun kann, was er tut und wie Slug es geschafft hat, sich die ganzen verwirrten Mädchenseelen vom Leib zu halten.
Music Kolumne | verfasst 06.06.2016
Aigners Inventur
Mai 2016
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut…ach ne, ist ja gleich EM. Und deswegen ist dieses Mal alles anders. Platten werden Nationen und Aigner arbeitet sich einmal von A nach F.
Music Kolumne | verfasst 04.05.2016
Aigners Inventur
April 2016
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Drake, Beyonce, Omar-S, M83, J Dilla und Kowton.
Music Kolumne | verfasst 06.04.2016
Aigners Inventur
März 2016
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Babyfather, Young Thug, Bibio, RJD2 und Tiga.
Music Kolumne | verfasst 10.03.2016
Aigners Inventur
Februar 2016
Influenza geschädigt, aber fast wieder zurechnungsfähig setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. mit Kanye, Kendrick und Moomin.
Music Kolumne | verfasst 10.02.2016
Aigners Inventur
Januar 2016
Auch im neuen Jahr setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: SSIO, Crack Ignaz & Wandl, Kyle Hall und Davie Bowie.
Music Kolumne | verfasst 04.11.2015
Aigners Inventur
Oktober 2015
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal mit u.a.: J Dilla, Gzuz, Floating Points, Regis und St. Germain.
Music Kolumne | verfasst 04.02.2015
Aigners Inventur
Januar 2015
Auch im neuen Jahr setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Joey Bada$$, Nicki Minaj, D’Angelo und Theo Parrish.
Music Kolumne | verfasst 25.02.2015
Aigners Inventur
Februar 2015
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Drake, Zugezogen Maskulin, Levon Vincent und Romare.
Music Interview
Eloquent & Knowsum
Jaylib auf LSD
Eloquent und Knowsum, das ist eine Liason, die sich angedeutet hat. »JLALSD« heißt das gemeinsame Album. Das Akronym steht für Jaylib auf LSD. Wir sprachen mit beiden über ihre Zusammenarbeit, »Champion Sound« und das Streben nach Glück.
Music Porträt
Motohiko Hamase
Gemeinsam mit der Welt allein
Motohiko Hamase beendete seine Karriere in der Jazz-Szene Japans so schnell, wie sie begonnen hat. In einem Zeitraum von knapp einem Jahrzehnt veröffentlichte er fünf Alben mit ausgesprochen wundersamer Musik. Ein Porträt.
Music Porträt
Kaitlyn Aurelia Smith
Freundlichkeit durch Klang verbreiten
Ihre Musik ist wie ein langer, ruhiger Fluss aus Strom: Kaitlyn Aurelia Smith macht mit Synthesizern und Stimme Musik, die mehr auf Entspannung als auf Anspannung setzt. Ihr neues Album erweitert diesen Weg durch Körperbewegungen.
Music Porträt
Muriel Grossmann
Abstraktion mit Blick aufs Meer
Die Saxofonistin Muriel Grossmann kommt auf den Balearen zur Abstraktion, reitet mit Hard Bop die Wellen und bringt sogar Milliardäre aus der Fassung. Wer ist die heimliche Pionierin des spirituellen Revivals?
Music Porträt
Roza Terenzi
Rave in der Zeitkapsel
Roza Terenzi stellt die Dance-Vergangenheit auf den Kopf und bürstet mit Jungle-Breaks und Eso-Techno drüber. Auf ihrem Debütalbum »Modern Bliss« landet sie endlich in der Zukunft.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2020
Befreit sich von kaukasischer Clumsiness, hat Tiktok verstanden, züchtet Sauerteig und checkt’s einfach: Aigners Inventur im Lockdown. Verstörender Scheiß für verstörende Zeiten.
Music Porträt
Soviet Grail
Kollektives Gedächtnis
Zwischen Jazz-Experimenten, elektronischem Sowjetbrutalismus und psychdedlischem Underground gräbt Sergey Klimov nach Schätzen, für die Musiker im Gefängnis landeten. Mit Soviet Grail begibt er sich in die sowjetische Musikvergangenheit.
Music Liste
ADULT.
10 All Time Favs
Seit mehr als 20 Jahren machen ADULT. nun Musik. Und sie haben noch immer keinen Bock auf simple Zuschreibungen, Sonnenlicht, Selbsttäuschungen. Dafür hatten sie Bock uns Schallplatten zu nennen, die sie geformt, gebessert, gebildet haben.
Music Interview
Quelle Chris
Das Chaos akzeptieren
Er ist der produktivste Sonderling des Rap-Undergrounds. Und er hat einen Lauf. Mit »Innocent Country 2« macht Quelle Chris dort weiter, wo er mit »Guns« aufgehört hat – und begegnet der Hoffnungslosigkeit mit positiver Angst.
Music Liste
Peaking Lights
10 All Time Favs
In diesen Tagen erscheint auf Dekmantel das neue Album »E S C A P E« der Peaking Lights. Wir hatten die Gelegenheit Aaron Coyes und Indra Dunis nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Mobb Deep – The Infamous (1995)
1995 zieht sich Hip-Hop die Kapuze ins Gesicht – Mobb Deep bringen mit »The Infamous« den Hardcore nach New York City und zerschießen die Szene ohne Hoffnung auf ein Morgen.
Music Kolumne
Records Revisited
Hiroshi Yoshimura – Green (1986)
»Green« von Hiroshi Yoshimura ist ein Meilenstein der japanischen »kankyō ongaku«. Besser gesagt ein Meilenstein des Ambient überhaupt: Kein anderes Album legte dermaßen schonungslos offen, dass es sich bei ihm um eine Simulation handelte.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Yves Tumor – Heaven To A Tortured Mind
Zuerst war die Euphorie groß: Yves Tumor bringt eine neue Schallplatte raus! Dann stellte sich Ernüchterung ein. Was tun als Fan, wenn der neue Release eines geliebten Musikers enttäuscht? Nur eine Frage in der neuen Vinyl-Sprechstunde.
Music Kolumne
Records Revisited
Nightmares On Wax – Smokers Delight (1995)
Hip-Hop ohne Rap: Mit »Smoker’s Delight« brach für Nightmares On Wax eine neue Ära an. Zum Soloprojekt von George Evelyn mutiert, war das zweite Album der Bleep-Pioniere der Auftakt für geloopte Entspannungspolitik mit Langzeitwirkung.
Music Porträt
Patricia Kokett
Teil seiner eigenen Bewegung
Patricia Kokett vermischt Rave mit Mystizismus, futuristischen Industrial mit schamanistischem Rauschen. Der Litauer Gediminas Jakubka, der sich auf der Bühne in Patricia verwandelt, balanciert zwischen Grenzen. Ein Orientierungsversuch.
Music Liste
Jeff Parker
10 All Time Favs
Jeff Parker ist kein Neuling. Und dennoch meint man, er starte gerade erst durch. Jetzt ist sein Album »Suite for Max Brown« erschienen. Also haben wir ihn gebeten 10 Schallplatten zu nennen, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Miles Davis – Bitches Brew (1970)
Raus aus dem Jazzkeller, rauf auf die Rockbühnen – mit »Bitches Brew« wurde Miles Davis zu »Electric Miles« und braute den psychedelischen Trunk für alle, die nicht wussten, dass sie Jazz geil finden.
Music Kolumne
Records Revisited
Ol Dirty Bastard – Return To The 36 Chambers (1995)
1993 begann eine Erfolgsgeschichte. Mit »Enter The Wu-Tang (36 Chambers)« produzierte der Wu-Tang Clan einen Meilenstein und nachfolgend zahlreiche Klassiker des Genres. Darunter: »Return To The 36 Chambers« von Ol‘ Dirty Bastard.
Music Kolumne
Records Revisited
Depeche Mode – Violator (1990)
Das siebente Studioalbum von Depeche Mode ist die perfekte Verbindung von Experiment und Pop, Elektronik und Rock. Eigentlich hätte es aber auch ganz anders ausgehen können.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2020
Boomer vermissen hier die neue Ozzy Ozzbourne, Fintec-Heinis finden eine Antwort auf die Frage nach ihrer Seele: Aigners Inventur im März Mit dem ersten essentiellen Album des neuen Jahrzehnts und einer überraschenden Enttäuschung
Music Porträt
Kalahari Oyster Cult
Die beste aller Welten
Im Morast nach Perlen tauchen, Rave-Klassiker aus den 90ern aufstöbern und mit Menschen zusammenarbeiten, denen es nicht darauf ankommt, ob sie in den Beatport-Charts landet: Colin Volverts Kalahari Oyster Cult mischt den Underground auf.
Music Liste
Malcolm Catto of The Heliocentrics
10 All Time Favs
Soeben haben The Heliocentrics »Infinity Of Now« veröffentlicht. Das Album hat das Zeug zukünftige Musiker zu inspirieren. Malcolm Catto hat uns aber erstmal die Schallplatten verraten, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Tricky – Maxinquaye (1995)
Trickys Debütalbum »Maxinquaye« mit der Sängerin Martina Topley-Bird und dem Produzenten Mark Saunders ist ein Werk der verwischten Grenzen. Urheberrechte gelten hier genauso wenig wie Gender und Individuum.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Beatrice Dillon – Workaround
Auf PAN hat Beatrice Dillon ihr neues Album »Workaround« veröffentlicht. Florian Aigner, Philipp Kunze und Kristoffer Cornils unterhalten sich darüber. Und fragen sich: ist da ein Groove? Ist da ein Konzept? Sie werden sich nicht einigen.
Music Porträt
Mad About Records
Sündhaft sommerlich
Der Portugiese Joaquim Paulo kümmert sich mit seinem Label Mad About um die wirklich schwer zu findenden Schallplatten von Jazz bis Bossa Nova. Mit Erfolg. Wir stellen dir das Label ausführlich vor.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Januar & Februar 2020
Der Rap Game Berti Vogts hat es ins neue Jahrzehnt geschafft. Angemessen woke und tiefmüde zugleich startet unser Kolumnist Aigner in 2020 und zieht Alben von Stormzy, Ramzi und Bufiman in Mitleidenschaft.
Music Liste
Sepalot
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich Sepalot der Aufgabe an.
Music Kolumne
Records Revisited
D'Angelo – Voodoo (2000)
Die Rückkehr des Unperfekten brauchte mehrere Jahre. Was sich lohnte. Denn »Voodoo« von D’Angelo brachte vor 20 Jahren die Wärme und den Groove des Soul zurück. Eine Geschichte über Mythen, Seele und eines der merkwürdigsten Musikvideos.
Music Porträt
Blackest Ever Black
Suche nach Entfremdung
Unter Connaisseuren abgefuckter Klänge wurde Blackest Ever Black geschätzt wie kein zweites. Ende des Jahres 2019 war plötzlich Schluss. Wir blicken zurück auf ein Label, das musikalisch die 2010er Jahre bestimmte wie nur wenige andere.
Music Interview
Kinderzimmer Productions
»Wer kennt noch Jenny Elvers?«
Kinderzimmer Productions beackerten im Deutschrap schon immer die Ränder. Ihre Samples waren ausgefuchster, ihre Anspielungen cleverer, ihr Anspruch war es, originell zu sein. Nach 13 Jahren Pause sind die Ulmer nun zurück Ein Interview.
Music Interview
Jan Schulte
Mein Name sei Bufiman
Jan Schulte ist der Mann mit den vielen Namen. Jetzt veröffentlicht er auf dem niederländischen Label Dekmantel sein Debüt »Albumsi« als Bufiman. Wir trafen ihn im Wolf Müller Flanger Studio und sprachen mit ihm darüber.
Music Kolumne
Records Revisited
Rolling Stones – Let It Bleed (1969)
Vom Western-Saloon in den Vietnamkrieg, Stress mit den Cops und Heroin in Arschbacken – der Weg zu »Let It Bleed« verläuft auf einem Pfad zwischen Morbidität und Leichtsinn. Am Ende waren die Drogen gelutscht und die Utopien der Hippies tot
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 50 Albums
Ein Jahr verstreicht, ein Jahrzehnt ist zuende. Der wichtigste Rohstoff dieser Zeit? Einigkeit. Auf diese 50 Schallplatten konnten wir uns einigen. Friedlich! Hurrah! Diese Liste ist die Welt, in der wir leben wollen. So einfach ist das.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 20 12inches
Dance Music dominiert bei den Vinyl 12"s des Jahres 2019. Aber das ist doch nichts Schlechtes. Im Gegenteil. Denn diese Auswahl zeigt: alles ist erlaubt auf dem Dancefloor und muss es ogar sein.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 50 Reissues
Auch 2019 haben uns fleißige Plattenlabels Musik von gestern für ein besseres Morgen zur Verfügung gestellt. Wir haben 50 Schallplatten herausgesucht, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2019
Top 20 Compilations
Die Compilation ist der Endgegner jedes Jahresrückblicks. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn zehn bis zwanzig ganz unterschiedliche Tracks zusammenkommen, ist das Ergebnis nur in 1% der Fälle überzeugend. Wir haben trotzdem 20 rausgesucht.
Music Kommentar
RSD Black Friday 2019
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Wir haben uns durch die Liste der diesjährigen exklusiv zum Record Store Day Black Friday 2019 veröffentlichten Releases gewühlt und euch eine Auswahl von zwölf Schallplatten zusammengestellt, die wir als mögliche Highlights entlarvt haben.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November & Dezember 2019
Kommt gerade vom Gruppenkuscheln auf der Ersti-Party und weiß trotzdem, wer das beste Deutschrap-Album aller Zeiten veröffentlichen wird. Es kann sich dabei nur um unseren Kolumnisten handeln.
Music Porträt
100% Electronica
Mit Retro-Pop in die Zukunft
Internet-Ikone, Vapordaddy, Zukunftsmusiker – George Clanton kennt viele Namen. Mit 100% Electronica sucht er seit 2015 nach Sounds, die ein Gefühl vermitteln, das er nicht beschreiben kann. Und verhilft Vaporwave zu einer Renaissance.
Music Kolumne
Records Revisited
Pink Floyd – Ummagumma (1969)
»Ummagumma« ist der Beginn von Pink Floyd auf ihrem Werdegang zur größten Artrockband der Geschichte. Vor genau 50 Jahren veröffentlicht, verschob das Doppelalbum nicht weniger als die Grenzen des Machbaren in der Popmusik.
Music Interview
Floating Points
»Sowas bringt mich auf die Palme!«
Floating Points mag das Wort »Crush«. Es sei einerserseits zärtlich, andererseits stehe es für langsame Gewalt. Sein neues Album heißt »Crush« und es bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld. Wir trafen ihn zum Gespräch.