Music Kolumne | verfasst 05.06.2013
Aigners Inventur
Mai 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Mount Kimbie, Daft Punk, The-Dream und Vampire Weekend.
Text Florian Aigner

daft punk random access coverFind it at hhv.de: CD | 2LP Ich weiß nicht, wie ich es deuten soll, dass von einem ungeheuren Enthusiasmus für die anstehende Aufgabe über »Random Access Memories« zu schreiben vor gut drei Wochen heute eine ähnlich apathische Leere wie vor einem Besuch auf dem Einwohnermeldeamt geblieben ist. Ich bin mir aber immerhin sicher, dass das wenig bis nichts mit der auf dem vierten Daft Punk Album enthaltenen Musik zu tun hat. Die französische Version von Crosby, Stills & Nash wollen da manche gehört haben, andere die Flohmarktplatten von Earth, Wind & Fire, die grundsätzlich zwischen »Flashdance« und »Born In The USA« stecken. Man kann all das auch in der eigenen Schmalztradition sehen, übersetzt in Midlife-Crisis-Megalomanie, von mir aus auch als Fortsetzung dessen, was Sebastien Tellier in den letzten zehn Jahren so getrieben hat. Man könnte zum x-ten Mal das Marketing-Genie dieser beiden Legenden durchdeklinieren, Roule-Zeiten nachtrauern, in einem Nebensatz »Human After All« als Blaupause für all things Ed Banger anerkennen oder beleidigt, aber richtigerweise darauf verweisen, dass Daft Punk in allem, was sie tun irgendwie so unfickbar meta und gleichzeitig doch so charmant sind, dass der ganze Diskurs der letzten Wochen im Endeffekt nur ein Perpetuum Mobilee journalistischer Wettwichserei ist, in dem es krampfhaft darum geht, eine Blockbuster-Pop-Platte in der Tradition der Reagan-Ära zu etwas zu stilisieren, was sie nicht ist: ein Politikum. In diesem Sinne: Spart euch die klugen Baudelaire-Referenzen für Thom Yorkes nächstes semiautistisches DJ-Set , regt euch nicht so krampfhaft über »Get Lucky« pfeifende Bierbike-Atzen auf und tut bitte nicht so als hätten Bangalter und de Homem-Christo ihre Seele verkauft. Das tun sie nach diesen Maßstäben nämlich schon seit 1996.
 

the-dream iv playFind it at hhv.de: CD | Deluxe Auch die überkritische Rezeption des notorischen Kritikerlieblings Terius Nash und dessen eeeewig verschobenen vierten Albums scheint weniger dessen Unzulänglichkeiten geschuldet zu sein, sondern dem Bedürfnis der medialen Landschaft der jüngeren R&B-Produzenten-Riege die Fackel in die Hand zu drücken. Wobei es stimmt schon: »IV Play« ist definitiv nicht das Meisterwerk, das »Love King« war, dazu fehlen die ganz großen Dramen. Auch lässt sich eine bislang uncharakteristische Ruhe bezüglich der künstlerischen Identität The-Dreams feststellen. Er wollte immer Prince sein, er kam dem manchmal so nahe wie wenige, aber auf »IV Play«scheint Nash nun das erste Mal wirklich geerdet zu sein in der Gewissheit: I run this shit. Und das sorgt für viele große Momente, aber auch für weniger Risiken, vorhersehbareres Songwriting und eine Selbstzufriedenheit, die diesen schwer in Worte zu fassenden The-Dream’ismen weniger Luft gibt als zuvor. Vielleicht sollte er mal wieder Nikki in Dallas besuchen, damit es bei unserem Terius mal wieder richtig doof ist.
 

french montana excuse Talentfrei, frei von künstlerischer Identität, im Grunde der rappende Khaled. – Warum ist »Excuse My French« trotzdem partiell gut? Weil French Montana ein Socializer ist und sich eine Überhook von The Weeknd bestellt. Weil er mit Rozay durch das Trap House poltert. Weil er Beats picken kann. Vielleicht sogar weil nur Kulturpessimisten nicht Schinken gehen zu diesen ganzen bekloppten, häufig ungelenk mit durchgenudelten Samples werkelnden Tracks. Vor allem aber, weil man hier irgendwie selbst damit im Reinen ist, dass es heute nicht mehr primär um Strebertum am Mikrofon gehen muss und eh jeder Alben so zerhackt, dass am Ende drei Neuzugänge für die iPhone-Playlist übrig bleiben. Womit wir wieder bei Kulturpessimismus angekommen wären…
 

nore papi student Ein Streber ist N.O.R.E. nie gewesen, viel zu hemdsärmelig war schon seine Delivery zu War Report Zeiten. Ohnehin passte dieses grimmige QB-Ding eh nur kurz zu diesem Trickster, der wenig später so oft Whut Whut auf einen der prägenden Beats der Jahrtausendwende gebrüllt hatte, dass man ihm auch die anschließenden Reggaeton-Verirrungen nicht nur verzieh, sondern zugestand. Papi heißt er nun, sein Album verbindet herrlich inkohärent Maschinengewehr-Snares und Hypebeasting mit Large Professor Features und Elliot Ness Unantastbarkeit. Das ist nicht unbedingt schlüssig, zur Hölle, manchmal nicht mal im weitesten Sinne gelungene, aber in all seiner Schizophrenie schon ein geiles Statement. Mal wieder.
 

Havoc - 13 LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Ob sich Havoc einmal im Monat mit Q-Tip trifft und die beiden gemeinsam the pain away drinken angesichts dessen, dass sie irgendwie nie jemand auf der Liste hat bei der Frage, wer in den Mitneunzigern diese so genannte goldene Ära denn nun entscheidend geprägt hat? Nun gut, Tip wurde von Kanye wiederentdeckt und so sitzt Havoc mittlerweile alleine da, auch der temporäre Waffenstillstand mit Prodigy sollte diesbezüglich nicht überinterpretiert werden, vor allem wenn man Rap als konsequente Fortsetzung der Wrestling-Logik betrachtet. Nun hat Havoc mit »13« tatsächlich sein erstes Soloalbum (äh, ok, sein zweites, danke für den Hinweis, Esvee) veröffentlicht. Das wäre 1996 ein Gamechanger gewesen, 2013 dann eher etwas aus der Rubrik Special Interest, aber auf die eigenen Adoleszenzhelden einzuprügeln, ist und bleibt schwierig. Und vor allem: so scheiße ist das gar nicht, vor allem wenn dann auch noch die üblichen New Yorker Mixtape-Könige von annodazumal vorbeischauen.
 

Talib Kweli - Prisoner Of ConsciousFind it at hhv.de: CD | 2LP Etwas weniger anachronistisch ist »Prisoner Of Conscious« (Story of his life?), das neue Album von Talib Kweli, auf dem sich das gute Gewissen der Rawkus-Ära auf unangenehme Weise von XLR8R-Darling Miguel anschmachten lässt und später auch noch von Kendrick Lamar schwindlig gerappt wird. Überhaupt wirkt Kweli hier häufig wie im Autopilot, der einst so leidenschaftlich-awkwarde Flow kommt seltsam teilnahmslos, so dass das am Ende ein Album sein wird, das schnell aus der Wahrnehmung verschwinden wird, trotz durchaus ansprechenden Produktionen hie und da.
 

tree sunday school 2 Tree wäre sicher nicht glücklich über den Vergleich, aber er macht genau die Musik, die für jenen Kweli heute die perfekte Nische wäre. Druckvolle Soul-Samples gepaart mit der Preset-Ästhetik des Südens dominieren »Sunday School 2«; Trees Reibeisen-Organ ist ein würdiger Herausforderer für die druckvollen, mal an Just Blaze und RZA, mal an UGK und Mannie Fresh erinnernden Beats, die Tree auch noch weitgehend in Eigenregie produziert hat. Statt Brother Ali lädt sich Tree dann selbstverständlich Danny Brown ein und alle sind glücklich. Soul Trap nennt er das selbst, ich nenne es eines der besten Rap-Alben des Jahres, für die auch die zuvor bereits bei French Montana verhandelte Problematik nicht im geringsten zutrifft.
 

Dexter - The Trip LPFind it at hhv.de: CD | LP Auch wenn er grundsätzlich der gute Kumpel eines guten Bekannten ist, ganz egal wo man hingeht: ich finde nach wie vor nicht, dass Dexter diesem Beattape-Scheiß irgendetwas wichtiges hinzufügt. Auf »The Trip« macht er das, was sein englischer Bruder im Geiste Paul White auch vor nicht allzu langer Zeit getan hat: Psych-Platten samplen und dabei entweder exakt wie Madlib oder aber wie dessen kleiner Bruder Oh No klingen. Das wäre notwendig, wenn die Gebrüder Jackson nicht eh schon einen exorbitant hohen Output hätten und nicht jeder deren Theme-Tapes im Regal stehen hätte. So bietet »The Trip« zwar nerdige Qualitätsarbeit, aber insgesamt erschreckend wenige neue Perspektiven.
 

sweatson klank you me coverFind it at hhv.de: CD | 3LP Weniger redundant ist »You, Me, Temporary«, das erste Album, das Take unter seinem neuen Moniker Sweatson Klank veröffentlicht. Auf neun der 16 Tracks traut sich Klank mit Vokalisten zusammenzuarbeiten. Eine weise Entscheidung, lässt sich doch eine allgemeine Ermüdung in diesem Bleepy-Schweepy-Beaty-Ding diagnostizieren. Klank gewinnt Vikter Duplaix für ein kraftvolles »My Love« Update, Ango schmachtet fast so überzeugend wie sonst im Duett mit Jacques Greene und »Fuck & Fight« klingt wie einer dieser schrägen Zebra Katz-Tracks, die man erst beim dritten Versuch checkt. Dann noch ein prominentes Mobb Deep Sample über einen verträumt blinzelnden Sommertrack und ich bin mehr als zufrieden.
 

Bibio - Silver WilkinsonFind it at hhv.de: CD | 2LP Schon wieder neues gibt es von Bibio, der sich für »Silver Wilkinson« an Field Recordings versucht und daraus diese zerbrechlichen Beats baut, die man bei Four Tet zu Rounds-Zeiten für eine kleine Sensation hielt. Nun ist dieser hippieske Beat-Folk nichts schlechtes, aber seit seinem großen Wurf »Ambivalence Avenue« anno 2009 wirkt es so, als würde Bibio nur noch die dort übrig gebliebenen Skizzen zweit- und drittverwerten und dabei vergessen, dass es genau die rauen Kanten waren, die jenes Album speziell machten.
 

Tricky - False IdolsFind it at hhv.de: 2LP+CD | Deluxe Raue Kanten sind Trickys Ding, zumindest wenn es um die Inszenierung seines öffentlichen Ichs geht. Böse Tweets, Interview-Megalomanie – die Social Media Nebengeräusche, die »False Idols« begleiteten, waren fast spannender als das Album selbst, v.a. weil man sich durchaus die Frage stellen darf, wer denn 2013 wirklich eine Rückkehr zu »Maxinquaye« braucht. Letztere Platte ist wie wenige andere ein Produkt ihrer Zeit und so tief im Prä-Milleniumssumpf verortet, dass Trickys Anliegen, sich an seinem definitiven Klassiker zu orientieren, eigentlich nur schief gehen konnte. Das Gute jedoch ist, dass es das Enfant Terrible schafft zwar subtil bei sich selbst zu zitieren, aber dennoch keine Retroplatte gemacht hat, sondern eine erstaunlich stoische, düstere Pop-Platte, der man ihre neun Vorgänger gar nicht anhört. Gut, vielleicht ist er als Internet-Troll immer noch unverzichtbarer als als Diskursführer kontemporärer elektronischer Tanz-Nicht-Tanz-Musik, aber im Quasi-Rentenalter immer noch jeglichem Belächeln zu entkommen, ist ein Schicksal, das wenigen vergönnt ist.
 

Mount Kimbie - Cold Spring Fault Less YouthFind it at hhv.de: CD | 2LP Diskursführer dort sind unbestritten Mount Kimbie, denen wir diesen ganzen Post-Everything-Salat entscheidend mitverdanken, dabei wollten sie vermutlich doch nur dieses Dubstep-Ding aus Clubs und Night Busses ins Wohnzimmer transportieren. Die neue Platte mit dem sperrigen Titel »Cold Spring Fault Less Youth« weist interessanterweise einige Parallen zur Entwicklung James Blakes auf, dem anderen Posterboy jener Generation also. Ähnlich wie Blake ist das Zweitwerk ausformulierter, klassischer, Vocals werden als solche begriffen und weniger fremdelnd eingesetzt. Manchmal meint man Mo’Wax schüchtern um die Ecke spicken zu sehen, dann wieder erinnert das an Darkstar vor ihrer Radiohead-Phase. So oder so: virtuos ist das und es bleibt spannend zu beobachten, ob Album Nummer Zwei ähnliche Folgen haben wird wie »Crooks & Lovers».
 

John Roberts - FencesFind it at hhv.de: CD | 2LP Keine ganz so hohen Wellen geschlagen hat bisher John Roberts’ zweites Album »Fences«, die konsequente Fortführung eines meiner absoluten Lieblingsalben der letzten fünf Jahre. »Fences« ist wieder so subtil, so wunderschön musikalisch, im Tempo variabler und insgesamt weniger House als Glass Eights. Roberts schafft es erneut ein Album im klassischen Sinne zu produzieren, Effekthascherei ist ihm völlig fremd. Manchmal muss ich an einen Dance Mania und Bonnie Prince Billy sozialisierten frühen Blockhead denken, vor allem wenn Roberts sich ganz der Melancholie hingibt. Wobei ihm auch dieser Vergleich nicht gerecht wird, John Roberts klingt schon in diesem immer noch frühen Karrierestadium nur wie John Roberts. Eine Frage jedoch hätte ich noch: Warum um alles in der Welt erscheint dieses Album ausgerechnet im Frühsommer?
 

octo octa between Find it at hhv.de: 2LP Ob sich Octo Octa schon einen Trademark-Sound ans Revers haften darf, ist zumindest zu bezweifeln, immerhin aber ist sein erstes klassisches Album eine typische 100% Silk-Chose. Grelle Synths, Breakbeat-Passagen, DeeLite-Verneigungen, Britbass-Vocalschnippsel, mal dudelig, meist euphorisch. »Between Two Selves« ist dann auch eines der stärkeren Alben, die auf Silk in letzter Zeit erschienen sind, nachdem Madame Brown ihren A&R Midas Touch des Jahres 2011 langsam doch etwas verloren hat.
 

kyle hall boat partyFind it at hhv.de: 2LP Das ewige Wunderkind Kyle Hall veröffentlicht derweil mit »The Boat Party« seinen ersten Vinyl-Doppelpack, auf dem er sehr gekonnt Sample-House neben experimentelle Techno-Stücke stellt. Essentielles aus Detroit, oh Wunder.
 

slava coverFind it at hhv.de: 2LP Die Motor City bleibt in Slavas krudem House-Entwurf nur einer von unzähligen Signifiern. Nach extensivem Vorspiel will Slava erst mit »Girls On Dick« (äh, ok) in den Club, darauf folgt direkt postkoital-seliges Stolpern, ehe die volle Ladung verschossen wird (man entschuldige an dieser Stelle die billige Peep-Metaphorik): 160 BpM Footwork, Breakbeat-Techno, Neon-Synths, alladat. dabei sind gerade die gediegeneren Tracks oft besser, weil Slavas Footwork-Entwurf manchmal ein bißchen wie Machine Drum mit mittlerer Reife klingt.
 

secret circuit lpFind it at hhv.de: 2LP Stilistisch fällt Secret Circuits »Tactile Galactics« diesen Monat etwas raus, auf keinem anderen Album wurde so ungeniert balearischer Schmu mit proggiger Attitüde kombiniert. Dass das über Tim Sweeneys Beats In Space erscheint ist konsequent, aber manchmal würde es Eddie Ruscha Jr., diesem alten Shoegazer, durchaus helfen, wenn er seine verqueren Leftfield-Disco-Opern weniger zukleistern würde. Gerade die kraftvollen Synth-Flächen harmonieren so nicht immer mit dem krautig-erdigen Habitus.
 

cocorosie widow coverFind it at hhv.de: 2LP Wie hoch ist eigentlich die Halbwertszeit von Schrulligkeit? CocoRosie klingen auch auf »Tales Of A Grass Widow« immer noch wie Björks Nichten, die mit einem Cola-Rausch Topfschlagen spielen, aber sobald man Antony Hegarty zum Spielen einlädt, wird aus der ewigen Geburtstagsparty eine Staatsangelegenheit. Antonys Pathos tut den beiden Weirdos gut, ein drolliges Album zwischen dadaistischen Beats und schönen Mädchenballaden.
 

savages silence yourselfFind it at hhv.de: 2LP Die Indie-Band der Stunde hört auf den Namen Savages, reiht sich in den langen Postpunk-Verarbeitungskanon ein, ist dabei aber wesentlich weniger nonchalant als diese ganzen Gang Of Four-Epigonen Mitte der Nullerjahre. Sängerin Jehnny Beth dehnt gerne die letzte Silbe, hat keine Angst vor der Tonleiter und wirkt manchmal so als hätte Glenn Danzig Karen-O ein Netzhemd übergestülpt. Dann aber wechseln die Engländer von früher Yeah Yeah Yeahs-Schraddeligkeit zu suizidalen Balladen und man muss kurz an Beth Gibbons’ Zusammenarbeit mit Rustin Man denken. Wild ist das und schon qua Habitus momentan omnipräsent.
 

Vampire Weekend – Modern Vampires Of The CityFind it at hhv.de: LP+CD | LP+CDVampire Weekend verlieren nie den musikalischen Zusammenhang, obwohl es ( = »Modern Vampires Of The City«) ein solch bunter Mix ist. Von den erwähnten jamaikanischen Einflüssen kommen sie zu klassischem Indie-Pop, nölen sich aus einem akustischen Stück und landen bei einer voll beladenen Pop-Oper. Aber trotzdem: Das Album nervt und strahlt etwas Unangenehmes aus.” Kann man so stehen lassen, Kollege Kunze. Dann mach’ ich jetzt Feierabend.
 

Dein Kommentar
3 Kommentare
05.06.2013 17:06
Esvee:
"13" ist nicht Havoc´s erste Solo-Platte.... das war "The Kush" in 2007
― antworten
05.06.2013 17:37
Florian Aigner:
Ist korrigiert, danke!
― antworten
09.06.2013 13:20
Tobfunka:
Bin mir jetzt nicht sicher aber, magst du jetzt Random Access Momories oder nicht?
― antworten
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Brownswood Recordings
Aufbruch & Umbruch
Brownswood ist die Keimzelle einer Szene, die gegen Genrekonventionen und einen rückwärtsgewandten Zeitgeist rebelliert. Entsprechend fächert DJ und Radiomoderator Gilles Peterson seinen Labelkatalog deutlich internationaler auf als andere.
Music Essay
Quentin Tarantino
Musik als filmisches Mittel
Die Filme von Quentin Tarantino sind gespickt mit Zitaten und Anspielungen auf die Popkultur. In erster Linie natürlich auf den Film. Aber auch die Musik spielt wie in seinem neuesten Film »Once Upon A Time in Hollywood« immer eine Rolle.
Music Kolumne
Records Revisited
Charles Mingus – Mingus Ah Um (1959)
Charles Mingus war das verrückteste Genie der Jazzgeschichte. In diesem Jahr wird sein berühmtestes Album »Mingus Ah Um« 60 Jahre alt. Ein Rückblick auf Vulkanausbrüche, Waffengewalt und eine Platte, die dem Bass zur Artikulation verhalf.
Music Kolumne
Records Revisited
The Magnetic Field – 69 Love Songs (1999)
Über die Liebe im Pop ist alles gesagt – spätestens seit Stephin Merritt sich mit vermeintlicher Pastiche die Musikgeschichte aufwischte und seine »69 Love Songs« in Wagnerschem Ausmaß in der Repetition der Warhol-Factory aufgehen ließ.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2019
Unser Kolumnist hat es aus dem Sommerloch geschafft. Kann man einem zutrauen, der nicht im von Knicklicht ausgeleuchteten Vorhof der Myspace-Hölle verendet ist. Aigners Inventur oder: Apocalpyse Now für Salon-Des-Amateurs-Schamanen.
Music Kolumne
Records Revisited
Portishead – Dummy (1994)
»Dummy«, das Debüt von Portishead aus dem Jahr 1994, musste schon dem Namen nach als Blaupause für den Sound herhalten, womit Bristol eine ganze Weile lang assoziiert werden sollte. Es ist eines der fesselndsten Debüts aller Zeiten.
Music Porträt
Tabansi Records
Das goldene Zeitalter
Mit der Reihe »Tabansi Gold« wird BBE Records in den nächsten Jahren an die 60 Schallplatten des nigerianischen Plattenlabels Tabansi veröffentlichen. Wir sprachen mit dem Kurator John Armstrong darüber.
Music Kolumne
Records Revisited
Miles Davis – Kind Of Blue (1959)
Fünfmal oder sechsmal habe er die Musik verändert. So sagte es Miles Davis einst selbst von sich. In diese Reihe der Veränderungen gehört »Kind Of Blue«. Warum die Platte bis heute nichts von ihrer Größe und Spiritualität verloren hat.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2019
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal mit u.a. Freddie Gibbs & Madlib, Denzel Curry, Skepta und Moodyman.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2019
50 best Vinyl Records so far
Was ist denn musikalisch 2019 überhaupt schon passiert? Woran sollte man sich als Vinyl-Liebhaber erinnern? Und welche Schallplatten wurden denn ungerechtfertigt übersehen? Diese 50 Schallplatten verraten es euch.
Music Liste
Polnischer Jazz
Eine Einführung in 10 Schallplatten
Die polnische Jazzszene gilt als eine der wichtigsten und kreativsten in Europa. Sie changiert heute zwischen oberflächlichen Konventionen und versteckten Brüchen. Eine kleine Spurensuche.
Music Essay
Frauen des Jazz
We Insist Female
Frauen im Jazz sind noch immer keine Selbstverständlichkeit. Das muss sich ändern. Denn schon in der Vergangenheit haben Musikerinnen den Jazz maßgeblich geprägt und auch die Zukunft liegt in ihren Händen.
Music Kolumne
Records Revisited
Lootpack – Soundpieces: Da Antidote! (1999)
Der erste Wurf: »Soundpieces: Da Antidote!« hob das noch junge Westküsten-Label Stones Throw vom Kreis der Auskenner in den Kult-Olymp. Jetzt wird der Underground-Klassiker 20 Jahre alt.
Music Essay
Britischer Jazz
On The Hot Spot
Der Jazz auf den Britischen Inseln steckt 2019 im Generationenumbruch. Neue Talente von Manchester bis London revidieren festgefahrene Konventionen und loten selbstbewusst die Grenzen des Genres aus. Warum gerade jetzt?
Music Porträt
Àbáse
Magische Momente
Inspiriert von Fela Kutis Afrobeat, Blue Note-Jazz und einer lebensverändernden Erfahrung in Brasilien, vereinen Àbáse mit ihrer neuen EP »Invocation« die beste aller Welten. Wir hatten die Gelegenheit mit Szabolcs Bognar zu sprechen.
Music Kolumne
Records Revisited
Joy Division – Unknown Pleasures (1979)
Mit ihrem Debütalbum »Unknown Pleasures« verhalfen Joy Division der introvertierten Aggression des Post-Punk zum großen Durchbruch und galten fortan als traurigste Band der Welt. Sind sie auch 40 Jahre später noch so düster?
Music Essay
Cool Japan
Warum japanische Musik ein Revival feiert (Teil 2)
Seit geraumer Zeit stehen Reissues japanischer Alben aus den Achtzigern hoch im Kurs. Warum, erforscht unsere zweiteilige Serie »Cool Japan Forever«. Teil zwei widmet sich dem experimentellen Sound der japanischen »Bubble Economy«.
Music Essay
Cool Japan
Warum japanische Musik ein Revival feiert (Teil 1)
Seit geraumer Zeit stehen Reissues japanischer Alben aus den 1980er Jahren hoch im Kurs. Warum, das erforscht unsere zweiteilige Serie »Cool Japan«. Wir fangen mit den Anfängen elektronischer Musik in Japan an.
Music Interview
DJ soFa
Die Einmaligkeit von Sounds
Mit den von ihm kuratierten »Elsewhere«-Compilations richtete der Belgier DJ soFa in jüngster Zeit den Scheinwerfer auf zu Unrecht übersehene, aktuelle Musik. Daneben ist er passionierter Schallplattensammler. Ein Gespräch.
Music Porträt
Jeff Mills & Axis Records
Tiefere Botschaften
Vor fast 30 Jahren gründete Jeff Mills das Label Axis Records, dessen Entwicklung einer verschlungenen Dialektik folgt: Der Mensch und das All. Er gelangte dabei zu seiner eigenen metaphysischen Erzählung unseres kosmischen Schicksals.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2019
Kann nur der Aigner: sich mit 70 Puls von Alt-Rap über Genderthemen zum Tod vorarbeiten. Unser Kolumnist über neue Alben von allen Wichtigen und über eine Trommeltruppe aus dem Breisgau, denen jemand Lean ins Bananenweizen gekippt hat.
Music Kolumne
Records Revisited
The Cure – Disintegration (1989)
»Disintegration« sollte nicht nur das erfolgreichste Album von The Cure werden, sondern auch das widersprüchliste. Einfach, weil es in der zwischen innerer Einkehr und Exaltiertheit hingerissenen Welt von 1989 den genau richtigen Ton traf.
Music Porträt
Music From Memory
Eine Herzensangelegenheit
Als sich der Brite Jamie Tiller und der Niederländer Tako Reyenga kennenlernen, wissen sie noch nicht, dass sie eines der besten Reissue-Label gründen werden. Damals stehen vor allem die Wiederentdeckung von Schallplatten im Vordergrund.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
No Order In Destiny (Compilation)
Zum ersten Mal besprechen unsere Musiktherapeuten vom Dienst eine Compilation. »No Order In Destiny« heißt die bei Kashual Plastik, die Stahl und zeitgenössische Ornamentalik verbindet, und nebenbei auch noch auf Gender Equality achtet.
Music Kolumne
Records Revisited
MF DOOM – Operation: Doomsday (1999)
Die Entstehung des Superschurken: Mit »Operation: Doomsday« lässt Daniel Dumile sein bisheriges Schaffen hinter sich – und schickt MF DOOM in die Welt. Der Anfang eines Spiels um Identitäten und Erwartungen. Es dauert bis heute an.
Music Kolumne
Records Revisited
Nas – Illmatic (1994)
Wenn es um Nas’ »Illmatic« geht, spitzen sich die Ohren all jener, die Rap auch nur ein Fünkchen abgewinnen können. Klar, denn »Illmatic«, das sind Erzählungen für jeden und Nas wurde zum poetischsten Chronisten seiner Zeit.
Music Liste
Record Store Day 2019
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Wir haben uns durch die Liste der diesjährigen exklusiv zum Record Store Day 2019 veröffentlichten Releases gewühlt und euch eine Auswahl von zwölf Schallplatten zusammengestellt, die wir als mögliche Highlights entlarvt haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Aphex Twin – Selected Ambient Works II (1994)
Der Mythos beginnt: Aphex Twin schraubt an Synthesizern, lebt in Cornwall und ballert den breitesten elektronischen Sound aus den Boxen. Doch mit »Selected Ambient Works II« brennt er seinen Sound ins kollektive Gedächtnis der Popkultur.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2019
Insider munkeln: unser Kolumnist musste sich im Karneval mindestens einmal als Erdbeere tarnen. Trotzdem hat er uns pünktlich seine Inventur im Postfach gelassen, das ist natürlich spooky AF, Bratan!
Music Interview
Little Simz
»Es ist ein bisschen wie Wachstumsschmerzen«
Sie ist in kurzer Zeit zu einer Art Gallionsfigur des indierap geworden. Größen wie Jay-Z oder Kendrick Lamar haben sie längst auf dem Zettel. Mit ihrem dritten Album »Grey Area« legt sie nochmals eine Schippe drauf. Zeit für ein Interview.
Music Kolumne
Records Revisited
De La Soul – 3 Feet High And Rising (1989)
Blümchenrap für alle: De La Soul waren vor 30 Jahren im Hip-Hop der Gegenentwurf zur Männlichkeit des Gangsta-Rap. Ihr Debütalbum ist bis heute ein Klassiker, der in seiner unbefangen-freundlichen Grundhaltung leicht wehmütig macht.
Music Essay
Colundi Music
How to oscillate completely
Seit einigen Jahren taucht ein Begriff in den Plattenläden, Musikmagazinen und Onlineforen auf: Colundi. Dahinter steckt ein neuartiges Tonsystem, das zwei Produzenten aus dem Rephlex-Umfeld entwickelten. Wir sind der Sache nachgegangen.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Ossia – Devil's Dance
Diesmal sind sich alle einig: »Devil’s Dance«, das Debütalbum des britischen Produzenten Ossia, hat das Zeug zum Album des Jahres. Ein Track hat es den dreien ganz besonders angetan.