Music Kolumne | verfasst 05.06.2013
Aigners Inventur
Mai 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Mount Kimbie, Daft Punk, The-Dream und Vampire Weekend.
Text Florian Aigner

daft punk random access coverFind it at hhv.de: CD | 2LP Ich weiß nicht, wie ich es deuten soll, dass von einem ungeheuren Enthusiasmus für die anstehende Aufgabe über »Random Access Memories« zu schreiben vor gut drei Wochen heute eine ähnlich apathische Leere wie vor einem Besuch auf dem Einwohnermeldeamt geblieben ist. Ich bin mir aber immerhin sicher, dass das wenig bis nichts mit der auf dem vierten Daft Punk Album enthaltenen Musik zu tun hat. Die französische Version von Crosby, Stills & Nash wollen da manche gehört haben, andere die Flohmarktplatten von Earth, Wind & Fire, die grundsätzlich zwischen »Flashdance« und »Born In The USA« stecken. Man kann all das auch in der eigenen Schmalztradition sehen, übersetzt in Midlife-Crisis-Megalomanie, von mir aus auch als Fortsetzung dessen, was Sebastien Tellier in den letzten zehn Jahren so getrieben hat. Man könnte zum x-ten Mal das Marketing-Genie dieser beiden Legenden durchdeklinieren, Roule-Zeiten nachtrauern, in einem Nebensatz »Human After All« als Blaupause für all things Ed Banger anerkennen oder beleidigt, aber richtigerweise darauf verweisen, dass Daft Punk in allem, was sie tun irgendwie so unfickbar meta und gleichzeitig doch so charmant sind, dass der ganze Diskurs der letzten Wochen im Endeffekt nur ein Perpetuum Mobilee journalistischer Wettwichserei ist, in dem es krampfhaft darum geht, eine Blockbuster-Pop-Platte in der Tradition der Reagan-Ära zu etwas zu stilisieren, was sie nicht ist: ein Politikum. In diesem Sinne: Spart euch die klugen Baudelaire-Referenzen für Thom Yorkes nächstes semiautistisches DJ-Set , regt euch nicht so krampfhaft über »Get Lucky« pfeifende Bierbike-Atzen auf und tut bitte nicht so als hätten Bangalter und de Homem-Christo ihre Seele verkauft. Das tun sie nach diesen Maßstäben nämlich schon seit 1996.
 

the-dream iv playFind it at hhv.de: CD | Deluxe Auch die überkritische Rezeption des notorischen Kritikerlieblings Terius Nash und dessen eeeewig verschobenen vierten Albums scheint weniger dessen Unzulänglichkeiten geschuldet zu sein, sondern dem Bedürfnis der medialen Landschaft der jüngeren R&B-Produzenten-Riege die Fackel in die Hand zu drücken. Wobei es stimmt schon: »IV Play« ist definitiv nicht das Meisterwerk, das »Love King« war, dazu fehlen die ganz großen Dramen. Auch lässt sich eine bislang uncharakteristische Ruhe bezüglich der künstlerischen Identität The-Dreams feststellen. Er wollte immer Prince sein, er kam dem manchmal so nahe wie wenige, aber auf »IV Play«scheint Nash nun das erste Mal wirklich geerdet zu sein in der Gewissheit: I run this shit. Und das sorgt für viele große Momente, aber auch für weniger Risiken, vorhersehbareres Songwriting und eine Selbstzufriedenheit, die diesen schwer in Worte zu fassenden The-Dream’ismen weniger Luft gibt als zuvor. Vielleicht sollte er mal wieder Nikki in Dallas besuchen, damit es bei unserem Terius mal wieder richtig doof ist.
 

french montana excuse Talentfrei, frei von künstlerischer Identität, im Grunde der rappende Khaled. – Warum ist »Excuse My French« trotzdem partiell gut? Weil French Montana ein Socializer ist und sich eine Überhook von The Weeknd bestellt. Weil er mit Rozay durch das Trap House poltert. Weil er Beats picken kann. Vielleicht sogar weil nur Kulturpessimisten nicht Schinken gehen zu diesen ganzen bekloppten, häufig ungelenk mit durchgenudelten Samples werkelnden Tracks. Vor allem aber, weil man hier irgendwie selbst damit im Reinen ist, dass es heute nicht mehr primär um Strebertum am Mikrofon gehen muss und eh jeder Alben so zerhackt, dass am Ende drei Neuzugänge für die iPhone-Playlist übrig bleiben. Womit wir wieder bei Kulturpessimismus angekommen wären…
 

nore papi student Ein Streber ist N.O.R.E. nie gewesen, viel zu hemdsärmelig war schon seine Delivery zu War Report Zeiten. Ohnehin passte dieses grimmige QB-Ding eh nur kurz zu diesem Trickster, der wenig später so oft Whut Whut auf einen der prägenden Beats der Jahrtausendwende gebrüllt hatte, dass man ihm auch die anschließenden Reggaeton-Verirrungen nicht nur verzieh, sondern zugestand. Papi heißt er nun, sein Album verbindet herrlich inkohärent Maschinengewehr-Snares und Hypebeasting mit Large Professor Features und Elliot Ness Unantastbarkeit. Das ist nicht unbedingt schlüssig, zur Hölle, manchmal nicht mal im weitesten Sinne gelungene, aber in all seiner Schizophrenie schon ein geiles Statement. Mal wieder.
 

Havoc - 13 LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Ob sich Havoc einmal im Monat mit Q-Tip trifft und die beiden gemeinsam the pain away drinken angesichts dessen, dass sie irgendwie nie jemand auf der Liste hat bei der Frage, wer in den Mitneunzigern diese so genannte goldene Ära denn nun entscheidend geprägt hat? Nun gut, Tip wurde von Kanye wiederentdeckt und so sitzt Havoc mittlerweile alleine da, auch der temporäre Waffenstillstand mit Prodigy sollte diesbezüglich nicht überinterpretiert werden, vor allem wenn man Rap als konsequente Fortsetzung der Wrestling-Logik betrachtet. Nun hat Havoc mit »13« tatsächlich sein erstes Soloalbum (äh, ok, sein zweites, danke für den Hinweis, Esvee) veröffentlicht. Das wäre 1996 ein Gamechanger gewesen, 2013 dann eher etwas aus der Rubrik Special Interest, aber auf die eigenen Adoleszenzhelden einzuprügeln, ist und bleibt schwierig. Und vor allem: so scheiße ist das gar nicht, vor allem wenn dann auch noch die üblichen New Yorker Mixtape-Könige von annodazumal vorbeischauen.
 

Talib Kweli - Prisoner Of ConsciousFind it at hhv.de: CD | 2LP Etwas weniger anachronistisch ist »Prisoner Of Conscious« (Story of his life?), das neue Album von Talib Kweli, auf dem sich das gute Gewissen der Rawkus-Ära auf unangenehme Weise von XLR8R-Darling Miguel anschmachten lässt und später auch noch von Kendrick Lamar schwindlig gerappt wird. Überhaupt wirkt Kweli hier häufig wie im Autopilot, der einst so leidenschaftlich-awkwarde Flow kommt seltsam teilnahmslos, so dass das am Ende ein Album sein wird, das schnell aus der Wahrnehmung verschwinden wird, trotz durchaus ansprechenden Produktionen hie und da.
 

tree sunday school 2 Tree wäre sicher nicht glücklich über den Vergleich, aber er macht genau die Musik, die für jenen Kweli heute die perfekte Nische wäre. Druckvolle Soul-Samples gepaart mit der Preset-Ästhetik des Südens dominieren »Sunday School 2«; Trees Reibeisen-Organ ist ein würdiger Herausforderer für die druckvollen, mal an Just Blaze und RZA, mal an UGK und Mannie Fresh erinnernden Beats, die Tree auch noch weitgehend in Eigenregie produziert hat. Statt Brother Ali lädt sich Tree dann selbstverständlich Danny Brown ein und alle sind glücklich. Soul Trap nennt er das selbst, ich nenne es eines der besten Rap-Alben des Jahres, für die auch die zuvor bereits bei French Montana verhandelte Problematik nicht im geringsten zutrifft.
 

Dexter - The Trip LPFind it at hhv.de: CD | LP Auch wenn er grundsätzlich der gute Kumpel eines guten Bekannten ist, ganz egal wo man hingeht: ich finde nach wie vor nicht, dass Dexter diesem Beattape-Scheiß irgendetwas wichtiges hinzufügt. Auf »The Trip« macht er das, was sein englischer Bruder im Geiste Paul White auch vor nicht allzu langer Zeit getan hat: Psych-Platten samplen und dabei entweder exakt wie Madlib oder aber wie dessen kleiner Bruder Oh No klingen. Das wäre notwendig, wenn die Gebrüder Jackson nicht eh schon einen exorbitant hohen Output hätten und nicht jeder deren Theme-Tapes im Regal stehen hätte. So bietet »The Trip« zwar nerdige Qualitätsarbeit, aber insgesamt erschreckend wenige neue Perspektiven.
 

sweatson klank you me coverFind it at hhv.de: CD | 3LP Weniger redundant ist »You, Me, Temporary«, das erste Album, das Take unter seinem neuen Moniker Sweatson Klank veröffentlicht. Auf neun der 16 Tracks traut sich Klank mit Vokalisten zusammenzuarbeiten. Eine weise Entscheidung, lässt sich doch eine allgemeine Ermüdung in diesem Bleepy-Schweepy-Beaty-Ding diagnostizieren. Klank gewinnt Vikter Duplaix für ein kraftvolles »My Love« Update, Ango schmachtet fast so überzeugend wie sonst im Duett mit Jacques Greene und »Fuck & Fight« klingt wie einer dieser schrägen Zebra Katz-Tracks, die man erst beim dritten Versuch checkt. Dann noch ein prominentes Mobb Deep Sample über einen verträumt blinzelnden Sommertrack und ich bin mehr als zufrieden.
 

Bibio - Silver WilkinsonFind it at hhv.de: CD | 2LP Schon wieder neues gibt es von Bibio, der sich für »Silver Wilkinson« an Field Recordings versucht und daraus diese zerbrechlichen Beats baut, die man bei Four Tet zu Rounds-Zeiten für eine kleine Sensation hielt. Nun ist dieser hippieske Beat-Folk nichts schlechtes, aber seit seinem großen Wurf »Ambivalence Avenue« anno 2009 wirkt es so, als würde Bibio nur noch die dort übrig gebliebenen Skizzen zweit- und drittverwerten und dabei vergessen, dass es genau die rauen Kanten waren, die jenes Album speziell machten.
 

Tricky - False IdolsFind it at hhv.de: 2LP+CD | Deluxe Raue Kanten sind Trickys Ding, zumindest wenn es um die Inszenierung seines öffentlichen Ichs geht. Böse Tweets, Interview-Megalomanie – die Social Media Nebengeräusche, die »False Idols« begleiteten, waren fast spannender als das Album selbst, v.a. weil man sich durchaus die Frage stellen darf, wer denn 2013 wirklich eine Rückkehr zu »Maxinquaye« braucht. Letztere Platte ist wie wenige andere ein Produkt ihrer Zeit und so tief im Prä-Milleniumssumpf verortet, dass Trickys Anliegen, sich an seinem definitiven Klassiker zu orientieren, eigentlich nur schief gehen konnte. Das Gute jedoch ist, dass es das Enfant Terrible schafft zwar subtil bei sich selbst zu zitieren, aber dennoch keine Retroplatte gemacht hat, sondern eine erstaunlich stoische, düstere Pop-Platte, der man ihre neun Vorgänger gar nicht anhört. Gut, vielleicht ist er als Internet-Troll immer noch unverzichtbarer als als Diskursführer kontemporärer elektronischer Tanz-Nicht-Tanz-Musik, aber im Quasi-Rentenalter immer noch jeglichem Belächeln zu entkommen, ist ein Schicksal, das wenigen vergönnt ist.
 

Mount Kimbie - Cold Spring Fault Less YouthFind it at hhv.de: CD | 2LP Diskursführer dort sind unbestritten Mount Kimbie, denen wir diesen ganzen Post-Everything-Salat entscheidend mitverdanken, dabei wollten sie vermutlich doch nur dieses Dubstep-Ding aus Clubs und Night Busses ins Wohnzimmer transportieren. Die neue Platte mit dem sperrigen Titel »Cold Spring Fault Less Youth« weist interessanterweise einige Parallen zur Entwicklung James Blakes auf, dem anderen Posterboy jener Generation also. Ähnlich wie Blake ist das Zweitwerk ausformulierter, klassischer, Vocals werden als solche begriffen und weniger fremdelnd eingesetzt. Manchmal meint man Mo’Wax schüchtern um die Ecke spicken zu sehen, dann wieder erinnert das an Darkstar vor ihrer Radiohead-Phase. So oder so: virtuos ist das und es bleibt spannend zu beobachten, ob Album Nummer Zwei ähnliche Folgen haben wird wie »Crooks & Lovers».
 

John Roberts - FencesFind it at hhv.de: CD | 2LP Keine ganz so hohen Wellen geschlagen hat bisher John Roberts’ zweites Album »Fences«, die konsequente Fortführung eines meiner absoluten Lieblingsalben der letzten fünf Jahre. »Fences« ist wieder so subtil, so wunderschön musikalisch, im Tempo variabler und insgesamt weniger House als Glass Eights. Roberts schafft es erneut ein Album im klassischen Sinne zu produzieren, Effekthascherei ist ihm völlig fremd. Manchmal muss ich an einen Dance Mania und Bonnie Prince Billy sozialisierten frühen Blockhead denken, vor allem wenn Roberts sich ganz der Melancholie hingibt. Wobei ihm auch dieser Vergleich nicht gerecht wird, John Roberts klingt schon in diesem immer noch frühen Karrierestadium nur wie John Roberts. Eine Frage jedoch hätte ich noch: Warum um alles in der Welt erscheint dieses Album ausgerechnet im Frühsommer?
 

octo octa between Find it at hhv.de: 2LP Ob sich Octo Octa schon einen Trademark-Sound ans Revers haften darf, ist zumindest zu bezweifeln, immerhin aber ist sein erstes klassisches Album eine typische 100% Silk-Chose. Grelle Synths, Breakbeat-Passagen, DeeLite-Verneigungen, Britbass-Vocalschnippsel, mal dudelig, meist euphorisch. »Between Two Selves« ist dann auch eines der stärkeren Alben, die auf Silk in letzter Zeit erschienen sind, nachdem Madame Brown ihren A&R Midas Touch des Jahres 2011 langsam doch etwas verloren hat.
 

kyle hall boat partyFind it at hhv.de: 2LP Das ewige Wunderkind Kyle Hall veröffentlicht derweil mit »The Boat Party« seinen ersten Vinyl-Doppelpack, auf dem er sehr gekonnt Sample-House neben experimentelle Techno-Stücke stellt. Essentielles aus Detroit, oh Wunder.
 

slava coverFind it at hhv.de: 2LP Die Motor City bleibt in Slavas krudem House-Entwurf nur einer von unzähligen Signifiern. Nach extensivem Vorspiel will Slava erst mit »Girls On Dick« (äh, ok) in den Club, darauf folgt direkt postkoital-seliges Stolpern, ehe die volle Ladung verschossen wird (man entschuldige an dieser Stelle die billige Peep-Metaphorik): 160 BpM Footwork, Breakbeat-Techno, Neon-Synths, alladat. dabei sind gerade die gediegeneren Tracks oft besser, weil Slavas Footwork-Entwurf manchmal ein bißchen wie Machine Drum mit mittlerer Reife klingt.
 

secret circuit lpFind it at hhv.de: 2LP Stilistisch fällt Secret Circuits »Tactile Galactics« diesen Monat etwas raus, auf keinem anderen Album wurde so ungeniert balearischer Schmu mit proggiger Attitüde kombiniert. Dass das über Tim Sweeneys Beats In Space erscheint ist konsequent, aber manchmal würde es Eddie Ruscha Jr., diesem alten Shoegazer, durchaus helfen, wenn er seine verqueren Leftfield-Disco-Opern weniger zukleistern würde. Gerade die kraftvollen Synth-Flächen harmonieren so nicht immer mit dem krautig-erdigen Habitus.
 

cocorosie widow coverFind it at hhv.de: 2LP Wie hoch ist eigentlich die Halbwertszeit von Schrulligkeit? CocoRosie klingen auch auf »Tales Of A Grass Widow« immer noch wie Björks Nichten, die mit einem Cola-Rausch Topfschlagen spielen, aber sobald man Antony Hegarty zum Spielen einlädt, wird aus der ewigen Geburtstagsparty eine Staatsangelegenheit. Antonys Pathos tut den beiden Weirdos gut, ein drolliges Album zwischen dadaistischen Beats und schönen Mädchenballaden.
 

savages silence yourselfFind it at hhv.de: 2LP Die Indie-Band der Stunde hört auf den Namen Savages, reiht sich in den langen Postpunk-Verarbeitungskanon ein, ist dabei aber wesentlich weniger nonchalant als diese ganzen Gang Of Four-Epigonen Mitte der Nullerjahre. Sängerin Jehnny Beth dehnt gerne die letzte Silbe, hat keine Angst vor der Tonleiter und wirkt manchmal so als hätte Glenn Danzig Karen-O ein Netzhemd übergestülpt. Dann aber wechseln die Engländer von früher Yeah Yeah Yeahs-Schraddeligkeit zu suizidalen Balladen und man muss kurz an Beth Gibbons’ Zusammenarbeit mit Rustin Man denken. Wild ist das und schon qua Habitus momentan omnipräsent.
 

Vampire Weekend – Modern Vampires Of The CityFind it at hhv.de: LP+CD | LP+CDVampire Weekend verlieren nie den musikalischen Zusammenhang, obwohl es ( = »Modern Vampires Of The City«) ein solch bunter Mix ist. Von den erwähnten jamaikanischen Einflüssen kommen sie zu klassischem Indie-Pop, nölen sich aus einem akustischen Stück und landen bei einer voll beladenen Pop-Oper. Aber trotzdem: Das Album nervt und strahlt etwas Unangenehmes aus.” Kann man so stehen lassen, Kollege Kunze. Dann mach’ ich jetzt Feierabend.
 

Dein Kommentar
3 Kommentare
05.06.2013 17:06
Esvee:
"13" ist nicht Havoc´s erste Solo-Platte.... das war "The Kush" in 2007
― antworten
05.06.2013 17:37
Florian Aigner:
Ist korrigiert, danke!
― antworten
09.06.2013 13:20
Tobfunka:
Bin mir jetzt nicht sicher aber, magst du jetzt Random Access Momories oder nicht?
― antworten
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Ross From Friends
10 Favorites
Nenn es nicht einfach Lo Fi-House! Ross From Friends hat zwar auch einen dieser…Witz-Namen. Seine Musik ist allerdings kein Gimmick, nicht umsonst ist er auf FlyLos Brainfeeder gelandet! Der Mann hat Einflüsse von jenseits der 120 BpM.
Music Liste
X.Y.R.
Picks 10 latest Vinyl Records
Aufgewachsen in einer Provinzstadt im Nordwesten Russlands, atmet die Musik von X.Y.R. die russische Seele. Seine Auswahl an 10 Schallplatten zeigt hingegen, dass sein musikalischer Geschmack nicht an den Grenzen seiner Heimat Halt macht.
Music Kolumne
Records Revisited
Björk – Debut (1993)
Björks »Debut« zog vor allem einen Schlussstrich. Dazu ist der Titel des Album eine dreiste Lüge. Eine größere Wahrheit hätte Björk damit allerdings ebensowenig aussprechen können.
Music Kolumne
Halbjahresrückblick 2018
50 best Vinyl Records so far
Techno ohne Kick und Snare, kunstvolles Gurgeln, Musik, zu der Buckelwale ihre Babys beisetzen: alles drin unter den 50 Schallplatten, die uns die erste Jahreshälfte 2018 bislang besonders versüßt haben.
Music Liste
WEN
Picks 10 latest Vinyl Records
Soeben ist auf Big Dada »Ephem:era«, das zweite Album des als »Wunderkind des Post-Grime« hofierten Producers WEN erschienen. Der Musiker hat für uns nun 10 Schallplatten ausgesucht, die ihn in diesen Tagen besonders begeistern.
Music Kolumne
Records Revisited
Dynamite Deluxe – Deluxe Soundsystem (2000)
Deutsch-Rap in seiner ersten Blüte, das Ende der Neunziger, der Anfang eines neuen Jahrtausends. Kein Album wurde mehr erwartet als das vorliegende. Und »Deluxe Soundsystem« schlug dann auch ein wie eine Bombe.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Kanye West – ye
Slavery was a choice, Make America Great Again, man kennt die Storys. »ye« einfach nur als Tonträger zu besprechen, ist unmöglich. Drei Wochen nach Release versuchen wir, den ganzen Wahnsinn irgendwie einzuordnen.
Music Porträt
Spasibo Records
From Russia With Funk
Eines Tages würden sie gerne mit Daptone und Jazzman in einem Atemzug genannt werden: Das St. Petersburger Label Spasibo verlegt die Grooves der Landsmänner neu. Tips dazu gab es auch von Jan Weissenfeldt.
Music Liste
Mo Kolours
Picks 10 latest Vinyl Records
»Inner Symbols« heißt das in diesen Tage erscheinende, dritte Album von Mo Kolours. Der Musiker hat für uns nun 10 Schallplatten ausgesucht, die ihn in diesen Tagen besonders begleiten. Darunter Jazz, Hip-Hop, Freunde, Bekannte, Kollegen.
Music Porträt
Macadam Mambo
Lyon zurück auf der Karte
In den letzten Jahren sind Exotika-Labels aus dem Boden geschossen wie Gemüse in Urban Gardening-Flächen. Seit 2012 ist das Lyoner Label Macadam Mambo nicht nur eines der interessantesten unter allen, sondern auch eines der bestgemachten.
Music Liste
Guts
Picks 10 latest Vinyl Records
Guts ist eine Institution im französischen, ach, im europäischen Rap. Mindestens. Soeben wurde seine Platte »Paradise For All« wieder aufgelegt. Die Gelegenheit ihn darum zu bitten, 10 Schallplatten zu picken, die ihn aktuell mitreißen.
Music Liste
16 Records from Russia
Selected by Michail Stangl
FIFA WM startet in Russland, das Passwort für ВКонтакте vergessen: es wären beinahe triste Wochen geworden. Aber nur beinahe. Hilfe kommt aus dem Boiler Room. Und plötzlich hat alles doch noch einen Sinn.
Music Liste
Legowelt
12 Essentials
Danny Wolfers aka Legowelt zu begreifen – schier unmöglich. Eine Liste mit 12 seiner essentiellen Stücken zu erstellen – ebenfalls, unzählige Releases unter unzähligen Pseudonymen. Wir mussten es dennoch mal versuchen.
Music Liste
Martyn
Picks 10 latest Vinyl Records
Mit »Voids« präsentiert Martyn in diesen Tagen sein fünftes Album. Sein erstes für Ostgut Ton. Aus diesem Anlass ist er durch unseren Webshop gegangen und hat 10 Schallplatten ausgewählt, die ihn derzeit besonders beschäftigen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juni 2018
New Kanye, new Pusha, new Rocky, Gzuz auch noch! Ziemliche Aufstellung das. Unser Kolumnist ballert trotzdem 51. Und da er den ganzen Spaß hier alleine macht, hat er den Spielstand stets im Kopf: hellwach, never stoned af, unser Aigner.
Music Interview
Leon Vynehall
Für Oma, Forever Ago
Leon Vynehall geht mit »Nothing Is Still« auf ganz persönliche Spurensuche in seiner Familiengeschichte. Auf dem Debütalbum für Ninja Tune erzählt er, wie seine Großeltern in den 60er-Jahren von Großbritannien nach New York einwanderten.
Music Liste
The Bug
Picks 10 latest Vinyl Records
Kevin Martin ist ein aufmerksamer Beobachter der aktuellen Strömungen. Seine Musik lebt von Details und stilistischer Aufgeschlossenheit. Nachzuverfolgen an seiner Auswahl von 10 aktuellen Lieblingsplatten.
Music Bericht
Schwesta Ewa
Vom Rotlicht ins Zwielicht
Die Realität hat Schwesta Ewas realness übertrumpft. Vorläufig verurteilt wegen Körperverletzung, Steuerhinterziehung und neuerdings auch wegen Verleumdung anklagt: Ihr Beef mit dem Gesetz nimmt kein Ende.
Music Kolumne
Boards Of Canada
Music Has the Right to Children, 1998
Nostalgie als Zukunft: Boards of Canada boten mit ihrem Debütalbum »Music Has the Right to Children« eine Blaupause für zahllose Downtempo-Künstler und bauten aus Vintage-Synthesizern einen melancholisch-irritierenden Klassiker.
Music Interview
Kamaal Williams
Zurück zum rawen Shit
Gemeinsam mit Yussef Dayes veröffentlichte er vergangenes Jahr mit »Black Focus« einen Fan-Liebling. Jetzt ist Henry Wu aka Kamaal Williams solo zurück. Seine Musik ist von vielen Stilen inspiriert. Von nichts mehr aber als vom Glauben.
Music Liste
Benedek
Picks 10 latest Vinyl Records
Nicholas Benedek ist ein Tausendsassa. Seine Musik klingt nach seiner Heimatstadt Los Angeles. Sie ist eine Mischung aus West Coast G-funk und Lo-fi-House. Er hat unserem Sortiment 10 aktuelle Lieblingsplatten entnommen.
Music Porträt
Gzuz
Wieso? Weshalb? Warum?
»This shit ain’t for fun«. Stimmt nicht ganz. Für den Konsumenten ist es das weiterhin, Gzuz verkauft und verkauft. Das kann man finden wie man will. Man sollte sich nur fragen: Warum?
Music Liste
Bluestaeb
Picks 10 latest Vinyl Records
Detailverliebter Eklektizismus kontra instrumentale Monokultur: Das zeichnet Bluestaebs Beats aus. Und das zeichnet auch die 10 Schallplatten aus, die er aktuell am meisten feiert.
Music Kolumne
Records Revisited
Guru – Jazzmatazz Vol.1 (1993)
Das Genre-Crossover war die große Verbeugung des Gang Starr MC vor den Jazzwurzeln der Rap-Musik. Es war jedoch auch eine verpasste Chance und ein Anachronismus in einer sich rasant wandelnden Hip-Hop-Welt.
Music Liste
Courtney Barnett
Picks 10 latest Vinyl Records
Auf ihrem zweiten Soloalbum »Tell Me How You Really Feel« schickt sich Courtney Barnett an, sich einen Platz neben den ganz Großen zu reservieren. Dort, wo ihre Picks Cate Le Bon und Torres schon sitzen und Joni Mitchells Platz gesetzt ist.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai 2018
Auch bei Aigner ist die Future female: die Highlights diesen Monat kommen fast ausschließlich von Frauen. Kein Platz also eigentlich für Bierbongs und lecker im Speckmantel verpackte Mediokrität. Aber muss halt. Die Inventur.
Music Porträt
Knekelhuis
Wandern zwischen Welten
New-Wave-Nostalgie, Techno-Ahnenforschung und melancholische Dancefloor-Kracher: Das Amsterdamer Label Knekelhuis gräbt längst beerdigte Klänge aus und erweckt sie wieder zum Leben – nicht nur mit Reissues, sondern auch mit neuer Musik.
Music Porträt
New Record Labels #36
Glitterbeat, Hypermedium, Isle Of Jura und Rhythm Section International
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Glitterbeat, Hypermedium, Isle Of Jura und Rhythm Section International.
Music Interview
DJ Koze
Soulful und ein bisschen kaputt
DJ Koze: vielleicht House-Musik-Deutschlands letzter wahrer Eklektiker! Vielleicht der nächste kredible Pop-Produzent des Landes. Ganz sicher ist er einer der besten Gesprächspartner, die man sich wünschen kann.
Music Porträt
Pierre von Helden
Hinter die Mauern der Klischees
Deutsch-Rap sieht oft sehr, sehr ähnlich aus. In den Videos und was die grafische Gestaltung der Alben anbelangt. Ein Leipziger Künstler schickt sich an, das zu verändern.
Music Essay
Bubblegum & Kwaito
Südafrikas fast vergessene Musik
Zwei neue Compilations lassen ein fast vergessenes Südafrika erklingen. Wir sprachen mit DJ Okapi, der für beide Zusammenstellungen mit nach der Musik gesucht hat. Über ein bewegtes Land – damals und heute.
Music Kolumne
Aigners Inventur
April 2018
Kennt sein Passwort fürs UGHH-Forum noch auswendig und weiß, was in Zukunft die NTS-Sets dominieren wird: unser Kolumnist Florian Aigner. Ganz klar der Mann also, dem du vertrauen solltest.