Music Liste | verfasst 15.12.2014
2014
Die 50 Alben des Jahres (Teil 1)
Dieses Jahr war es schwer wie selten, sich auf 50 Alben zu reduzieren. Viele Newcomer und viele Comebacker haben das Jahr bestimmt. Und immer wieder und in allen Genres wurde am Sound der Zukunft geschraubt. Lest hier Teil 1 der Liste…
Text , , , Philipp Kunze, Björn Bischoff, Martin Silbermann, Florian Aigner, Andreas Brüning, Benjamin Mächler, Wenzel Burmeier, Fionn Birr, Paul Okraj, Peter Gebert

Actress - GhettovilleFind it at hhv.de:Dreifach-LP und 5-LP-Box Ob man in Actress’ Metropolenentwurf namens »Ghettoville«* wirklich leben möchte? Ein Ort, der die Dämonen beschwört, die Ängste fördert, die Maschinen erweckt, ein klaustrophobischer Ort, zappenduster zugleich. Aber: dort wo der Nebel einem die Sicht nimmt, kann man plötzlich ganz klar sehen. »Ghettoville« ist nicht Detroit. »Ghettoville« ist aber auch nicht London. Völlig befreit von den Einflüssen britischer Clubkultur erweist sich »Ghettoville« als ein um Vielfaches aufregenderer Ort. Paul Okraj
 

Andy Stott - Faith in StrangersFind it at hhv.de: 2LP | CD Vom sphärischen Intro über die rostigen Grime-Anleihen bis zum Grusel-Outro klingt »Faith In Strangers« wie kein Release von Andy Stott zuvor und trotzdem unverwechselbar nach ihm. Kein Bass wummert härter, keine Soundscape schwirrt dichter und sowieso kann niemand der grazil geisternden Stimme von Alison Skidmore das Wasser reichen. »Faith In Strangers« ist das trockenste und tröstlichste Album des Produzenten aus Manchester; womöglich das beste und sicherlich das abwechslungsreichste seiner Karriere. Kristoffer Cornils
 

Aphex Twin - SyroFind it at hhv.de: 3LP | CD Wenn der Kuchen redet, haben die Krümel Pause. Die Herzen vieler Elektroniker dürften daher ordentlich fibrilliert haben, als dieses Jahr ihr aller Ziehvater wieder erschien. Und dann auch noch das verrückteste und schönste Zeug aus seinem Synthesizerfuhrpark herauskitzelte, das einem seit einiger Zeit untergekommen ist. Mit welcher Finesse und mit welchem Witz Aphex Twin auf »Syro« die Beats, Bleeps, Plonks und Outer-Space-Melodien zusammenschraubt, verdient noch immer unverständliches Kopfschütteln und jede Menge Lacher. Jens Pacholsky
 

Arca - ThieveryFind it at hhv.de: LP+10inch
Mit seiner Beteiligung an Kanyes »Yeezus« verbuchte Alejandro Ghersi als Arca einen nicht ungefährlichen Hype. Umso erfreulicher, dass sich die Künstlerpersona Arca auf Ghersis Debütalbum zurücknimmt und dem Androiden »Xen« die Hauptrolle überlässt. Dieses Mensch-Maschine-Wesen findet seinen Ausdruck in körperbetontem Reggaeton-Voguing, empathischem Harfengeklimper, kalten Flächen und kreischenden Synth-Panikattacken. Irgendwo in den Rillen dieser Platte liegt der Code der Zukunftsmusik verborgen. Wenzel Burmeier
 

Barnt - Magazine 13 Find it at hhv.de: CD | 2LP+CD Köln ist hässlich, aber schön. Barnts Musik ist oft ganz schön hässlich und hat dennoch mehr Charme als fast alles was dieses Jahr an Langspielrillen im Bereich House und Techno veröffentlicht wurde. Kaum Bass, kaum Druck auf der Zwei und der Vier, Synthmelodien, die sich in ihrem dadaistischen Autismus wohlfühlen und von sich scheinbar nach Zufallsprinzip ertönenden, fast militaristisch anmutender Staccato-Percussion zerschießen lassen. So oder ähnlich läuft das auf Magazine 13. Am Ende hat man nichts verstanden, aber alles gefühlt. Florian Aigner
 

Ben Frost - AuroraFind it at hhv.de: 2LP Bis in diesem Jahr »A U R O R A« erschien, hatte man fast vergessen, dass Ben Frost selbst Musik macht, so sehr ist er in den letzten Jahren als Studiotechniker und Produzent aufgegangen und hat in der Zusammenarbeit mit Tim Hecker oder Valgeir Sigurðsson mehr hinter den Kulissen an einem druckvollen Ambientsound gearbeitet. Dieser entlud sich in einer Eruption wie die Lava eines isländischen Vulkans und zog als Aschewolke über die weltweite Musiklandschaft. Ich meine, hier wurden soundtechnisch Maßstäbe gesetzt, welche die elektronische Musik noch nachhaltig beschäftigen wird. Sebastian Hinz
 

Bohren & der Club Of Gore - Piano NightsFind it at hhv.de: LP Ihre Easy-Listening-Platte, das soll »Piano Nights« sein, sagten die Herren aus Mühlheim vor der Veröffentlichung. Und vielleicht haben sie damit Unrecht. Zwar fehlt diesem Album die Schwärze, die »Black Earth« zum Senken des Sargs in die Erde machte, doch trotzdem hat »Piano Nights« die Entschleunigung im Kern. Doom und Jazz, Tiefe und Nacht, Realismus und Romantik. Leicht ist diese Platte an der Oberfläche, aber bei Bohren & Der Club Of Gore passieren die besten Sachen unter dem Sound, in der Atmosphäre, in der Spannung, in der perfekten Dunkelheit. Björn Bischoff
 

The Budos Band - Burnt OfferingFind it at hhv.de: 2LP | CD The Budos Band hat sich mit »Burnt Offering«, ihrer vierten LP, erlaubt neue Ufer zu erkunden, und ist ihr Fangemeinde doch treu geblieben. Sie haben eine Brücke zwischen dem Rock der 1970er Jahre und dem Ethiojazz der Jetztzeit geschlagen, wo sie vorher scheinbar keiner vermutet hatte. Ohne Sang und Klang hat The Budos Band ein neues Subgenre geschaffen, und bewegen sich in ihm auf Anhieb so sattelfest wie losgelöst. Was ein grandioses Album ausmacht? Aus reduktionistischer Sicht doch wohl nur die dahinter stehende Band, die sich bei der hier an den Tag gelegten Gelehrsamkeit ihrer Preise sicher sein kann. Frédéric Hartmann
 

Building Instruments - Building Instruments LP Wenn das Leben ein einziger, langer Sonntagsspaziergang in sonnendurchfluteten Parks wäre, würde immer das Debüt »Building Instrument« dieser gleichnamigen norwegischen Band in der Luft liegen. Nun ist dem leider nicht so, weshalb die absonderliche Mischung – Pop? Jazz? Elektroakustik? Folk? – umso besser tut. Ein zu Unrecht übersehenes, unaufgeregtes Schmuckstück, das sich nur dann selbst hätte toppen können, wenn Building Instrument »Ville Høyda«,ihr bizarr-schönes Cover von Kate Bushs »Wuthering Heights«, mit dazu gepackt hätten. Kristoffer Cornils
 

Call Super - Suzi EctoFind it at hhv.de:2LP Für Call Super und dessen Albumdebüt könnte man auch Schubladen aufmachen, auf Werkdiscs und deren störrisches Artistroster verweisen und dennoch nicht wirklich erfassen, warum »Suzi Ecto« eines der Alben des Jahres ist. Meine überforderte Zunft konstatiert unisono, dass Call Super hiermit nicht auf den Flur will, aber das war eigentlich schon bei seinen vorausgegangenen Maxis der Fall. Nein, dieses Album steht für sich, steht sich selbst im Weg, hadert und findet nie eine Lösung. Und ist genau deswegen die Antwort auf alles. Florian Aigner
 

Campbell Irvine - Removal Of The Six Armed GoddessFind it at hhv.de:LP Er selbst würde seine Musik; wohl einfach als Noise bezeichnen. Wem das Wort zu krachig klingt, der sei beruhigt. Denn der Begriff treffen nicht wirklich den richtigen Ton. Man muss die Musik des Australiers auf »Removal Of The Six Armed Goddess« anders beschreiben. Vielleicht so: Campbell Irvine setzt in einer ausgefeilten Collage Sounds in Beziehung. Sehr anstrengend und wunderschön liegen diese hier nahe beieinander. Das ist das allerbeste. Er verdichtet Klänge in einer Weise, bei der man nicht weghören kann. Sebastian Hinz
 

Carpet Patrol - Carpet PatrolFind it at hhv.de: LP+Poster | CD+Poster | LP | CD | Tape Spricht man 2014 über Instrumental-HipHop, so darf Suff Daddys und Torky Torks »Carpet Patrol« nicht fehlen. Das Projekt der beiden Berliner, das offiziell keinem Konzept folgt, außer dem Konzept, die Samplereste aus Torkys vollgestopfter MPC-Festplatte zu verwerten. Was dann in den dreimonatigen Buddy-Sessions zwischen GTA V, Bier und Blunts herauskam, ist weit mehr als Ramschware von der Resterampe. Vielmehr ein fieses Beat-Ungetüm mit wuchtigen Drumslaps und hypnotischen Samples, das seinen Platz auf dem Plattenteller gegen manch andere ambitionierte Beatbauer auch zum Jahresende noch stolz verteidigt. Benjamin Mächler
 

Cloudface - Untitled LPFind it at hhv.de: LP House-Musik, die gemütlich auf dem Stövchen steht. House-Musik, die so in Hausschlappen und Bademantel durch den Tag schlürft: »Untitled« von Cloudface gluckert gänzlich unaufgeregt von Song eins bis sieben. Alles analog, alles ganz gemütlich und immer schön eins nach dem anderen; hier mal kurz zum Shaker eiern, dann mal eine Synth-Line reindrehen und dann in aller Ruhe den Bass laufen lassen. Pyjama-House ist das und der wird auch ganz dringend gebraucht, wenn 2014 Ambient schon »power-« sein kann. Philipp Kunze
 

Cooly G - Wait 'Til NightFind it at hhv.de:LP Cooly Gs Zweitling verbindet UK Funky, Deep House, Hip Hop und dunklen Synthie Pop mit widerspenstiger Bass Music, unkitschigem R&B, gebrochenen Jungle- und Hip Hop-Beats, mächtigen Bässen und beeindruckend räumlicher Dub-Atmosphäre. Ausgeprägter Song-Charakter und dadurch deutlich präsenterer Gesang lassen die Musik zudem wunderbar organisch und rund klingen. Das ist ein großer Schritt in Richtung Pop und Soul, dennoch steht das deepe und melancholisch lässige Album ganz klar in Post-Dubstep-Tradition. Andreas Brüning
 

Cuthead - Total SelloutFind it at hhv.de: 2LP | CD | Tape Internationale Beats straight outta Dresden. Cuthead kompiliert hier bisher nur digital veröffentlichte Tracks, die zwischen HipHop und House pendeln, sich aber mehrheitlich auf die Seite von Madlib und J Dilla schlagen. Dialogfetzen gemeinsam mit fein zerhackten Sprachsamples, Dubstep-Breaks, Wobble-Bässen und schlingernden Hi Hats wecken nicht die kleinste Assoziation an die Sächsische Hauptstadt als vielmehr an Stones Throw. Das liegt nicht nur an dem enormen Talent, sondern auch daran, dass, abgesehen vom einzigen Rap auf »Hidden Track« und dem Sample im letzten Stück, dass man es hier mit einem »Mords-Oschi von LP« zu tun habe, komplett auf die deutsche Sprache verzichtet wird. Martin Silbermann
 

Diamond D - The Diam PieceFind it at hhv.de CD | 2LP Hätte Diamond D mit »The Daim Piece« nicht mal eben den Fruity Loops-Kids gezeigt wie man »90s« richtig schreibt und die Traum-Featureliste jedes Rawkus-Ära-Apostels aus dem Zip Drive geholt, es lägen nicht Pharoahe Monch, AG oder Ras Kass, sondern wieder die Modelleisenbahn unter dem Weihnachtsbaum. »Anarchornistisch«, twittern die Stoppelhopser und beschweren sich über fehlende Action Bronsons und Pro Eras, während es sich unsereins in fat-laced Timbs bei Stunts, Blunts und Hiphop bequem machte. Fuck Swag! Fionn Birr
 

Eric Honoré - Heliographs Das Ambient-Jahr neigte sich schon dem Ende zu, als Hubro das Solo-Debut von Erik Honoré ins Rennen schickte. Der drehte damit nicht nur mal nebenbei unsere Vorstellung des Genres auf links, mit einem rätselhaft bleibenden, absolut modernen Verfahren der Studiokomposition aus Gastmusiker-Samples und Synths. »Heliographs« schließt auch eine zeitlose Thematik von Trauer und Erlösung neu auf, mit einer ultrasanft fesselnden Achterbahnfahrt durch komplexe Emotionen, die in seiner so zärtlichen wie spukigen Klangerzählung ihre Sprache finden. Peter Gebert
 

FKA Twigs - LP1Find it at hhv.de: DeluxeLP | LP Mit »LP1« erweiterte FKA Twigs den Fundus an unsinnigen Vergleichen im Musikjournalismus um ein weiteres Kabinettstücken. Ein Album wie ein »Emmanuelle«-Film, nur mit weniger Körperbehaarung. Und daneben schaffte es Tahliah Barnett R&B in die Zukunft zu denken, zu dekonstruieren, um ihn in ihrem eigenen kargen Sound wieder zusammenzusetzen. Selten greifen Beats tiefer in die Seele, nie verdreht eine Stimme mehr den Kopf wie auf diesem Album. Hocherotisch, glatt, karg und wunderschön. Björn Bischoff
 

 King Britt Presents Fhloston Paradigm - The PoenixFind it at hhv.de: 2LP Mit seiner Fokussierung auf die exklusive Klangerzeugung durch analoges Equipment hatte King Britts Projekt Fhloston Paradigm anno 2014 sicherlich kein Alleinstellungsmerkmal inne. Das unter diesem Synonym erschienene Erstlingswerk erwies sich für Hyperdub dennoch zum Glücksgriff. So bleibt »The Phoenix« allein schon deshalb unvergessen, weil es als eines der wenigen Alben des Jahres in all seiner Konsistenz aus jeder einzelnen Sinuswelle ungefilterten Soul atmet. Paul Okraj
 

Flying Lotus - You're DeadFind it at hhv.de: 2LP | CD| 4LP Box Auf der nach oben hin offenen Beliebtheitsskala standen Konzeptalben und Jazz so kurz über der Grasnarbe. »You’re Dead« änderte das, mit einem Schlag. Nicht nur weil Snoop Dogg, sondern auch Captain Murphy ein paar Verse auf dem Album hinterlassen hat. Und gerade weil »You’re Dead« vom ersten Moment anstrengend sein will, weil FlyLo die Beats mehr pulsieren und funkeln lässt in seinem Nimbus, macht diese Platte unglaublich viel Spaß. Weil sie das tut, was nur noch wenige Alben sich überhaupt trauen: den Hörer herausfordern. In diesem Sound ließe sich die Ewigkeit aushalten. Björn Bischoff
 

Fontarrian - vlvFind it at hhv.de: 2LP Wie klänge House, wenn es nicht aus Chicago, sondern aus der vierten Dimension käme? Wenn die Grooves nicht aus der TR-808 kämen, sondern aus der Post-Strukturalismus-Ecke einer gut sortierten Bibliothek? Wenn sich drei einsame PCs zu einer Free-Jazz-Session treffen? Wie »vlv« vermutlich. Der Grazer Fontarrian macht Musik, die den Soul seziert, die Leerstellen zu Protagonisten macht und trotzdem hängen bleibt. Eines der kuriosesten und zugleich unangestrengtesten Alben des Jahres. Kristoffer Cornils
 

Madlib & Freddie Gibbs - Pinata LPFind it at hhv.de: 2LP | MC | CD Madlib lädt mit warmen Klängen ein und in der Bude verteilt dann Gangsta Freddie Gibbs, links, recht, klatsch, klatsch, seine Schellen. »Pinata« hat die Kanten an den richtigen Stellen und die Rundungen an den noch richtigeren. Kein anderes Rapalbum klang 2014 so sehr nach »good ol’« und »state of the art« gleichzeitig. Philipp Kunze
 

Grouper - RuinsFind it at hhv.de: LP Liz Harris ist als Grouper eine Süchtigmacherin, eine Klangnetzspinnerin und Hypermelancholikern, wie es keine zweite gibt. Niemand schien 2014 um »Ruins« herumzukommen. Und das, obwohl es sich um das wohl reduzierteste Album der Drone-Pop-Ikone handelt. Das machte »Ruins« so stark: Die Offenheit und Verletzlichkeit, mit der sich die sonst in Ambivalenz gehüllte Grouper darauf präsentierte. Ein herbstliches Nachtschattengewächs, das noch in ein, zwei Jahrzehnten nicht sein magisches Schimmern verloren haben wird. Kristoffer Cornils
 

Haftbefehl - Russisch RouletteFind it at hhv.de:CD| 2LP | 2CD Seine Karriere begann als Treppenwitz, als hippe Pointe um Menschen, die sich und ihren Musikgeschmack zu Ernst nehmen vor den Kopf zu stoßen. Nun hat Haftbefehl den Thron bestiegen, er dominiert Deutschrap nicht nur weil er der cleverste Geschäftsmann hierzulande geworden ist, sondern weil er mit »Russisch Roulette« eine dermaßen perfekt inszenierte Rap-Platte gemacht hat, dass sich Kritiker nur noch mit Philosophie-Verweisen, Hauptseminar-Soziologie, Linguistik-Analysen und dem Blick über den großen Teich zu helfen wissen. Platz da, Oliver, Hafti rollt mit den Besten. Florian Aigner
 

Hubert Daviz und der Retrogott - Kokain Airlines  CoverFind it at hhv.de: LP Nein, Hubert Daviz und der Retrogott fliegen nicht mit »Kokain Airlines«. In der Wirklichkeit treffen sie sich nach Feierabend auf eine Flasche Heineken und erzeugen im Anschluss Altbekanntes weil Altbewährtes. Das sind dann meistens erlesene Jazzsamples, die distinguiert über filigrane Drumbreaks gleiten und von Retrogotts nachdenklichen bis rotzigen poetischen Ergüssen komplettiert werden. Kann man gut finden. Wenn sie dann aber das Muster durchbrechen und im Albumfinale den inneren B-Boy beschwören, muss man das auch. Paul Okraj
 

Hier geht’s entlang zum 2. Teil der 50 Alben des Jahres

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Le Guess Who?
Ja, rate wer!
Wir haben in diesem Jahr das Le Guess Who?-Festival in Utrecht präsentiert. Und weil es schon so heißt wie es heißt, ist hier ein kleines Ratespiel. Welche Künstler haben wir gesehen?
Music Kolumne
Records Revisited
Autechre – Tri Repetae, 1995
Das dritte Album von Autechre ist ein Werk in mehreren Dimensionen. Es ist Befreiungsschlag, Meilenstein und Neudefinition eines ganzen Genres. Nicht zuletzt hat es eine ganze Generation nachfolgender elektronischer Musiker geprägt.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2016
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Danny Brown, NxWorries, Kassem Mosse und Uffe.
Music Porträt
Tim Maia
Die Wasserbombe
Er begründete eine Bewegung. Auch, wenn sein Triathlon auf der Couch stattfand: Whiskey, Joints und Kokain. Das ist die Geschichte Tim Maias, einem der einflussreichsten brasilianischen Musiker aller Zeiten.
Music Interview
Goldroger
My Latest Epiphany
Goldrogers Albumdebüt »Avrakadavara« handelt von magischen Transmutationsritualen und durchzechten Ecstasy-Nächten. Uns erzählte der Wahl-Kölner von einem Erweckungserlebnis der etwas anderen Art.
Music Porträt
Katie Gately
Die Errungenschaften der Menscheit
Katie Gately definiert Fortschritt als den Weg zwischen A und B. Ihre Karriere verlief keineswegs geradlinig, ihr Album »Color« ist Pop und Chaos zugleich. Mit wenig Mitteln und viel Aufwand will sie uns eins sagen: Du bist nicht allein.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Nicolas Jaar - Sirens
Nicolas Jaar veröffentlicht nach fünf Jahren sein zweites Studioalbum. Unsere Autoren haben sie sich gemeinsam angehört und sich dabei nicht nur gefragt: ist das jetzt eher Tarkovsky oder Milky Chance?
Music Liste
Acid Arab
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich das Produzententeam Acid Arab der Aufgabe an.
Music Liste
patten
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nehmen sich die Londoner patten der Aufgabe an.
Music Interview
Entweder Oder
Entscheider: Doz9
»Untergrund und grundlos Pleite«, Doz9 und Torky Torks Geist haben sich unseren sinneserweiternden »Entweder Oder«-Fragen gestellt. Also: Crack am Kotti oder Crystal Meth in Brandenburg?
Music Kolumne
Aigners Inventur
September 2016
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Nick Cave, Travi$ Scott, Zomby und M.I.A.
Music Porträt
Ka
»Always Been Conflicted«
Ka ist tagsüber Feuerwehrmann. Nachts: Rapper. Dass er in dieser Doppelfunktion Trigger Happy-Polizisten als das benennt, was sie sind, empörte die Klatsch-Presse. Anerkennung wäre die richtige Reaktion gewesen.
Music Interview
Machinedrum
»Musik ist eine Form des Heilens«
Heilung bei weit über 130 bpm? Ist möglich, denkt Travis Stewart. »Human Energy« entstand in L.A., da sind Esoterik, Wurzeln und heiße Steine nicht weit. Wir sprachen mit dem Produzenten über sein neues Leben – und sein neues Album.
Music Liste
Mndsgn
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich Mndsgn der Aufgabe an.
Music Liste
Jan Jelinek
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich der Produzent Jan Jelinek der Aufgabe an.
Music Kolumne
Aigners Inventur
August 2016
Zurück aus der Sommerpause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month, dieses Mal derer zwei und mit Platten von Vince Staples,Gonjasufi und Der Coup.
Music Porträt
FloFilz
Idylle jenseits der Cloud
Schlafzimmer-Studio, Soundcloud, HipHop: FloFilz Rahmenbedingungen hätten ihn auch zu einem Cloud-Rap-Produzent machen können. Dass er das nicht wurde, könnte daran liegen, dass ihn wolkenlose Himmel dafür zu sehr inspirieren.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Frank Ocean's »Blond«
Vier Jahre lang hat Frank Ocean sein neues Album angeteast, zurückgezogen, und das Spiel so lange wiederholt, bis beim Release von »Blond« alle eh erstmal sofort befriedigt waren. Aber ist »Blond« so groß wie das Drumherum?
Music Porträt
The Dwarfs Of East Agouza
Space Is Only Noise
Der Nil entspringt in Ruanda, tief aus Afrika kommend mündet er im Mittelmeer. Ein Fluss, um den sich endlose Mythen ranken. Nur an seinem Ufer konnte »Bes« entstehen. Eines der bisher besten Alben des Jahres.
Music Liste
Die 24 besten
Reissues des Jahres (bis jetzt)
Keine Compilations, sonst eigentlich alles. 24 Reissues, die aus dem redaktionsinternen, wutdemokratischen Verhandlungen als absolut unabdingbar herauskamen. Dann in Texte gegossen und alphabetisch sortiert.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juni 2016
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The Avalanches, MC Bomber, Blood Orange und Mala.
Music Interview
Abra
Turnt Up Art Kid
Abra hat das Talent, das Charisma, und die Erscheinung, um eine große Figur des Pop zu werden. Gleichzeitig ist sie absonderlich genug, um von Spotify-Verweigeren verehrt zu werden. Lange war sie für viele nur eines: zu absonderlich.
Music Porträt
Jazzland Recordings
Bloß nicht zu amerikanisch klingen
Auf den ersten Blick nicht zu vereinende Welten musikalisch zusammenprallen zu lassen, war seit jeher ein Antrieb von Bugge Wesseltoft. Vor 20 Jahren gründete er Jazzland Recordings und auch da geht es in erster Linie um Unerhörtes.