Music Interview | verfasst 12.06.2015
Sylabil Spill & Ghanaian Stallion
»Rap ist immer Ventil«
Alles ist ein Duell. Sylabil Spill fechtet sie im 1vs1 mit Whack-MCs und auf einer Metaebene mit der Gesellschaft aus. Jetzt hat er gleich zwei neue EPs veröffentlicht. Eine davon mit Ghanaian Stallion. Wir trafen das Duo zum Gespräch.
Text Fionn Birr
Sylabil-spill_stallion_01

»Das Fressen kommt vor der Moral«. Wäre der gebürtige Bonner Sylabil Spill nicht einer der verlässlichsten Punchline- und Battlerapper im Deutschrap-Geschehen, er schriebe vermutlich Bücher wie dieses. Ein Jahr nach dem Uppercut-Opus »Steine und Zwiebeln« erscheinen gleich zwei EPs: »Fress.Orgie« und »Okular EP« mit Ghanaian Stallion, seinerseits Haus-und Hof-Producer für Megaloh. Wir trafen das frisch-gefundene Duo im Stephankiez in Berlin-Moabit.

Eure Kollaboration hätte man so nicht erwartet. Wie habt ihr euch getroffen?
Ghanaian Stallion: Ich glaube der erste Kontakt entstand, als ich auf die »Respekt vor Gewalt«-Kampagne aufmerksam wurde. Unser Kollege Yassin hatte auf dem splash! Festival so einen Pulli an und ich wollte auch einen haben. Daraufhin habe ich Sylabil Spill eine E-Mail geschrieben und einen bestellt. Im gleichem Atemzug, fragte ich ihn dann auch, ob ich mal Beats schicken kann. So hat die Zusammenarbeit angefangen. Das erste Mal persönlich haben wir uns bei einem Tribes Of Jizu-Konzert getroffen, wo auch Megaloh dabei war.
Sylabil Spill: Sherin Kürten [Gründerin von Heart Working Class] hatte mir vorher auch schon eine CD von ihm gegeben, die ich dope fand.
Ghanaian: Das ist schon ein paar Jahre her. Vermutlich würde ich diese Beats heute nicht mehr rausschicken (grinst). Ich finde es auch nicht geil, Beat-CDs zu versenden. Heutzutage, wo es so viele Beatmaker gibt, muss man das zwar mitnehmen, aber ein ganzes Projekt ist schon etwas anderes.

Was ist denn das besondere an dem klassischen »MC/Producer-Konzept«?
Ghanaian Stallion: Ich kann die Beats direkt auf Sylabil Spill zuschneiden. Er bekam immer jene, wo ich gleich dachte, dass das in seinen Kosmos passt. »Okular« ist durch diese Abstimmung auch sehr stringent geworden, obwohl wir nur übers Internet kommuniziert haben. Es war aber auch nicht so, dass ich ihm Doubletime-Beats geschickt habe oder Sachen, die nicht zu ihm passen. Ich respektiere ihn als Künstler dafür zu sehr. Ich fände das zwar spannend, aber es ging gar nicht darum ihn zu fordern – bei den kommenden Projekten wird das vielleicht experimenteller.
Sylabil Spill: Ich bin ein Freund von abgeschlossenen Sachen – mein Gesamtwerk ist eine Galaxie mit verschiedenen Planeten. Wenn ich mit Hubert Davis etwas mache, hat das eine ganz andere Atmosphäre als bei Twit One. Es ist auch spannend zu sehen, was der einzelnen Produzent mitbringt und wie facettenreich er wirklich ist. Das ist eine gewisse Form der Respektbekundung gegenüber dem Künstler.

Liegt es auch an diesem »Respekt«, dass du die zwei EPs nicht zu einem Album gemacht hast?
Sylabil Spill: Jein, »Okular« hat ein konkretes Konzept. »Fress.Orgie« funktionierte nach dem Prinzip: Feierabend, Blatt raus, Punchlines loswerden. Ich hätte zu viele Kompromisse eingehen müssen, wenn das jetzt als Album zusammengefasst worden wäre.

Du hast die zweite EP »Fress.Orgie« alleine produziert. Was unterscheidet die Arbeitsweise mit eigenen von fremden Beats…?
Sylabil Spill: …dass der fremde Beat nicht von mir ist? (Gelächter) Aber im Ernst: Ein Beatkonducta hat mehr Kniffe als ich, weil er sich viel mehr mit der Materie auseinandersetzt. Der macht ja nicht immer einen Beat, wo er sich direkt einen Rap vorstellen kann. Ghanaian Stallion hat ein viel größeres Spektrum als ich beim Produzieren. Meine Beats sind sehr rap-lastig – sie wurden gemacht, um von mir berappt zu werden. Es ist auch viel schwieriger auf seinen eigenen Beats zu rappen, da braucht man Abstand zu. Bei Ghanaians Beats kommt das alles von Extern, sodass ich gleich ein Bild im Kopf habe und anfange zu schreiben. Ich muss nicht die richtige Sternenkonstellationen abwarten. (lacht)

»Ich lege dir keinen Brei hin, den du auslöffeln kannst, sondern einen Brocken, den du erstmal aufbekommen musst – wie der Affe eine Kokosnuss.« (Sylabil Spill) Welche Form von Rap funktioniert besser für dich: Als Luftpumpe, wie man es über »Fress.Orgie« sagen könnte oder als Ventil, wie es eher das gesellschaftskritische »Okular« suggeriert?
Sylabil Spill: Ich finde nicht, dass Rap eine Luftpumpe ist – das ist immer Ventil. Wenn ich dir gegenüberstehe, so als Gegner, benutze ich dich ja auch als Ventil. Sowohl »Okular« als auch »Fress Orgie« ist einfach Battlerap. Diesen Gegner, den du in einem Battle hast, den findest du ja auch in der Gesellschaft – manche nennen das »Leviathan« oder so. Auf einer Meta-Ebene ist das alles ein Duell. Das eine ist halt gesellschaftskritisch, das andere auf Competition.

Dir haftet ein Ruf als humorloser Battlerapper an. Wie empfindest du solche Kommentare?
Sylabil Spill: Das finde ich gut. (Gelächter) Aber ich lese keine Kommentare oder sowas. Ich glaube auch, dass die meisten Leute, die Kommentare schreiben, das eine Minute später schon bereuen. Ich finde es aber cool, dass die Leute schreiben, dass ich humorlos bin. Ich will gar nicht witzig sein – sehe ich aus wie ein Clown?! Bin ich ironisch?! Guck mal, das Schicksal des Zuhörers ist die Interpretation. Je breitgefächerter ich rede, desto mehr Möglichkeiten biete ich dir, zu interpretieren. Je größer dein Kosmos ist, desto mehr Möglichkeiten hast du für dich selbst, die Dinge einzuordnen. Als Künstler habe die komfortable Position, das unbewusst oder bewusst machen zu können. Es ist auch oft eine Frage der Aufmerksamkeit, Sachen herauszufiltern. Wir leben in einer Zeit, wo im Rap alles sehr simplifiziert wird, alles ist breiig. Ich lege dir aber keinen Brei hin, den du auslöffeln kannst, sondern einen Brocken, den du erstmal aufbekommen musst – wie der Affe eine Kokosnuss.

Warum trennst du, Sylabill Spill so stark von deiner Privatperson – man weiß fast nichts über dein bürgerliches Leben?

Sylabil Spill: Das ist eine Frage des Respekts gegenüber der Ausdrucksform Rap. Dieses Voyeuristische, will ich nicht unterstützen. Mucke ist heutzutage oft nur ein Geschäft mit musikalischem Hintergrund ist. Es gibt superviele wacke Rapper, die interessante Geschichten haben, aber wacke Musik machen. Die bedienen dann ausschließlich diese voyeuristische Wahrnehmung. Da habe ich keine Lust zu. 

Ghanaian Stallion: Ich würde aber dennoch sagen, dass man trotz der wenigen persönlichen Hinweise, darauf schließen kann, womit er sich beschäftigt. Man merkt, dass er nicht bloß zu Hause sitzt und das Leben nicht kennt. Gerade auf der »Okular«-EP finde ich ihn gar nicht mal so »unpersönlich«. 
Sylabil Spill: Viele wünschen sich ja auch einen offensichtlichen Erzählstil: »Wer bist du? Was machst du? Erzähl’ doch mal was Persönliches«. (Gelächter) Das reduziert aber die Kreativität der Sache. Das ist keine Herausforderung für mich.

Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 18.04.2017
Sylabill Spil
Der letzte weiße König
»Der letzte weiße König«, das neue Album des brachialen Deutschrappers Sylabil Spill ist mitreißend. Unsere Autorin fragt sich: warum?
Music Kolumne | verfasst 03.05.2013
High 5
Dilemma & Spill's HipHop meets Comic
Morlockk Dilemma und Sylabil Spill machen aus ihrer Liebe für Comics keinen Hehl. Man schaue sich dazu nur die Cover ihrer bisherigen Releases an. Wir befragten beide Battlerapper nun nach ihren persönlichen Lieblingsalben im Comic-Stil.
Music Review | verfasst 06.06.2007
Warheit
Betonklassik
Lange musste man auf ein Album von Azads Crew Warheit warten, nun liegt es mit endlich vor.
Music Review | verfasst 30.12.2010
Tua & Vasee
Evigila
Tua & Vasee haben sich hingesetzt, ein Konzept erarbeitet und ein Album aufgenommen, dass den Namen »Kunstwerk« verdient.
Music Review | verfasst 01.03.2007
V.Mann & Morlockk Dilemma
Hang zur Dramatik
Ein Lichtblick in diesem mauen Deutschrapjahr: V.Mann und Morlockk Dilemma leben ihren Hang zur Dramatik aus. Da haben sich zwei gefunden.
Music Review | verfasst 30.01.2011
Forsch und Facette
Forsch und Facette
Die Kölner Sängerin Fleur Earth tut sich diesmal mit dem Produzenten Quo Vadis zusammen: Das passt!
Music Review | verfasst 04.03.2011
The Love Bülow
Menschen sind wie Lieder
The Love Bülow klingen auf ihrem Debüt wie eine Mischung aus Jan Delay, Fettes Brot und Clueso.
Music Review | verfasst 02.03.2011
Bo Flower
Flo Bauer
Bo Flower macht seit Jahren sein eigenes Ding und auch auf Flo Bauer verlässt er diesen Pfad nicht.
Music Review | verfasst 20.07.2007
Team Avantgarde
Absolut
Die Bereitschaft zum Reflektieren ist quasi Grundvoraussetzung auf Team Avantgarde’s Absolut .
Music Review | verfasst 18.06.2007
Seperate
Ein Guter Tag Zum Sterben
Ein guter Tag zum Sterben ist keine schlechte Platte, aber es fehlt an Überraschungsmomenten.
Music Review | verfasst 26.03.2011
Morlockk Dilemma
Circus Maximus
Morlockk Dilemmas festigt seinen Ruf als versierten Rapper, der eine göttliche Segnung in Sachen Kreativität erfahren hat.
Music Review | verfasst 07.08.2007
Die Firma
Goldene Zeiten
Mit dem fünften Album der Firma werden passenderweise Goldene Zeiten ausgerufen und sich teilweise an Die Eine 2005 erinnert.
Music Review | verfasst 03.06.2011
K.I.Z.
Urlaub fürs Gehirn
Nach zwei Jahren melden sich die vier Berliner gewohnt schlagfertig und mit ordentlich schwarzen Humor zurück.
Music Review | verfasst 25.06.2011
Brenna
Drama
Drei Jahre nach seinem Debüt erscheint das zweite Album Drama vom Schlagzeuger, Sänger, Rapper und Produzenten Brenna.
Music Review | verfasst 05.07.2011
Casper
XOXO
Mit XOXO hat Casper etwas Neues und Großes geschaffen, das den momentanen Hype um ihn rechtfertigt.
Music Interview
Torky Tork & Doz9
Der Kandinsky-Code
Torky Tork und Doz9 waren zum dritten Mal gemeinsam im Urlaub, um ein Album aufzunehmen. Oder waren sie es nicht? Egal, die Formel ist die gleiche. Und frag nicht, warum du nur Vierecke siehst.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Reissues
Der Reissue-Markt als Wunschkonzert, 2017 fühlte es sich zuweilen so an. Unfassbar, welche Mengen an seltenen, obskuren und seltenen und obskuren Platten dieses Jahr neu aufgelegt wurden.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 Compilations
Wenn man rein den materiellen Wert der einzelnen hier versammelten Stücke zusammenzählen würde, käme man auf ein Vermögen. Aber das ist nur der oberflächlichste Grund, warum die folgenden Comps essentieller Stuff sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW48
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Bericht
Records Revisited
A Certain Ratio – To Each, 1981
Man ruft A Certain Ratio gerne als musicians’ musicians. Warum? Weil sie mit einem typischen Übergangsalbum zeigten: Wo Dinge unabgeschlossen sind, bleibt genug Platz für andere, um sich zu eigenen Lösungen anregen zu lassen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW47
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Princess Nokia
Für eine neue Unordnung
Zum Ende diesen Jahres hin erscheint also endlich eines der aufsehenerregensten Alben des letzten Jahres auf Platte, Princess Nokias »1992«. Es ist wie seine Interpretin: auf eine ordnende Weise chaotisch.
Music Liste
Ausklang | 2017KW46
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Ausklang | 2017KW45
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
Throbbing Gristle – 20 Jazz Funk Greats (1979)
Throbbing Gristle schlugen mit »20 Jazz Funk Greats« den Pop mit seinen eigenen Mitteln. Haben sie also ihren historischen Auftrag erfüllt und sich damit irgendwie selbst erledigt?
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Vor allem findet er aber seine Grabsteinschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.
Music Interview
Twit One
Warum liegt hier eigentlich Stroh?
Twit One, Beat-Deuschlands wichtigster Slacker, nicht wegzudenken aus der hiesigen HipHop-Szene. Gerade ist sein jüngste Platte »Hay Luv« erschienen. Natürlich trafen wir ihn zum Interview. Natürlich fand das Interview im Tierpark statt.
Music Kolumne
Records Revisited
Metro Area - Metro Area, 2002
2002, eigentlich war gerade alles egal. Alles Wissen verfügbar und damit alles irgendwie uncool. Wer was auf sich hielt, reagierte mit Ironie oder Retromanie. Nicht Metro Area.
Music Liste
Ausklang | 2017KW44
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #34
Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Music Liste
Sichtexot
10 Essentials
Sichtexot, das Mainzer Label wächst und gedeiht. Erst gerade ist mit Negromans neuer EP wieder ein gelungenes Projekt erschienen. Zeit für eine Zwischenbilanz, hier sind zehn Sichtexot-Releases, die unabdingbar sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW43
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Welche Schallplatte hast du gehört,
als du 15 Jahre alt warst?
In diesem Jahr ist hhv Records 15 Jahre alt geworden. Wow, interessantes Alter. Da fragt man sich natürlich: Wie war das, als man selbst 15 war? Welche Platten haben wir damals gehört? Wir haben die Frage an unsere Autoren weitergegeben.
Music Liste
Ausklang | 2017KW42
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
King Krule
Endstation: Tiefseegraben
King Krule wird seit seinem LP-Debüt zugeschrieben, er sei die Stimme einer Generation. Vorwiegend ältere Zeitgenossen sehen das so. Was lässt sie das so sehen? Eine Analyse anhand einiger Textstellen aus King Krules neuem Album, »The Ooz«.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September 2017
Wir kennen das: kaum geht das Jahr wettertechnisch den Bach runter, nehmen die Releases wieder richtig Fahrt auf. Bei ihr hält die Frisur bei jedem Wetter und das falsche Deo wurde das letzte Mal 1995 benutzt: Aigners Inventur.
Music Liste
Ausklang | 2017KW41
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #33
Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko.
Music Liste
Ausklang | 2017KW40
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Savas & Sido
An die Spitze aus dem Royal Bunker
Im Royal Bunker, dem Freestyle-Treff und Rap-Trainingslager in einem Keller mitten in Berlin, liegt der Keim, der Deutschrap vor gut 20 Jahren verändern sollte. Zwei der Protagonisten dieser Veränderung sind Kool Savas und Sido.
Music Liste
Ausklang | 2017KW39
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
12 Organic Groovers,
die die letzten 12 Monate geprägt haben
Junge Menschen kaufen alte Platten, Hauptsache Kalimba, Conga, Hauptsache es klingt irgendwie erdverbunden. Wo doch alles so digital geworden ist. Aber man muss dafür gar nicht in der Vergangenheit diggen…
Music Liste
Ausklang | 2017KW38
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Mount Kimbie
»Wir gehen nicht im Kreis, wir gehen aufwärts«
Mount Kimbie greifen mit ihrer neuen LP zurück in die Vergangenheit. Und doch verwehrt sich das Schaffen von Dominic Maker und Kai Campos jeglicher pessimistischer Retro-Kritik.
Music Liste
Ausklang | 2017KW37
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #32
Disco Halal, Discotexas, Foul-Up, Uncage
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Disco Halal, Discotexas, Foul-Up und Uncage
Music Liste
Ausklang | 2017KW36
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW35
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Kutmah
Happy End Theory
»Der Adler hat stets seine Zeit verschwendet, wenn er versuchte, vom Raben zu lernen.« Also hat Kutmah von den Größten abgeguckt. Denn er ist selbt einer von ihnen, ein Pionier der LA-Beatszene. Jetzt erst ist sein Debütalbum erschienen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW34
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
B12 – Electro-Soma, 1993
Ihr wenig einprägsamer Name war vermutlich einer der Gründe, warum B12 nie im gleichen Maße zum Synonym für das Label Warp wurden wie ihre Kollegen LFO, Autechre oder Aphex Twin. Dabei ist ihr Debüt bis heute stilprägend.
Music Liste
Ausklang | 2017KW33
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Washed Out
Schöne Orte, die es nie gegeben hat
Als das mit Chillwave losging, fiel das mit der Weltwirtschaftskrise zusammen. Washed Out und Kollegen lieferten die Musik, um sich woanders hinzuträumen. Die Welt hat neue Krisen, Washed Out ein neues Album. Wir trafen ihn zum Interview.