Music Porträt | verfasst 02.06.2015
Gold Roger
Boy Meets World
Ein turbulentes Jahr liegt hinter Gold Roger. Aus dem Nichts rappt er sich zum MOT-Gewinner, bekommt einen splash!-Auftritt und einen Deal bei Melting Pot Music. Mit »Räuberleiter« zählt er zu den spannendesten Deutschrap-Newcomern 2015.
Text Fionn Birr , Fotos Robert Winter / © Melting Pot Music
Mpm191_gold_roger_by_robert_winter-hhv-mag
Rubriken_sticker_detail_01

Es gleicht einem mittleren Popmärchen, was Gold Roger in den letzten zwei Jahren erlebt hat: Aus dem Nichts rappt sich der Dortmunder per Wildcard zum umjubelten MOT-Gewinner, bekommt einen Auftritt auf dem Splash! und wenig später einen Deal beim mittlerweile auch in Deutschrap-Fragen gut aufgestellten Label Melting Pot Music-Label. Wo andere den steinigen Weg durch Battles, Free Downloads und haufenweise abgelehnte Demo-Bewerbungen entlang-stolpern müssen, raste Sebastian Goldstein quasi in Lichtgeschwindigkeit vorbei. Unfair? Nein, es zeugt nur von Talent und dem einfachen Umstand, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein. »Ich habe das alles irgendwie noch gar nicht richtig verarbeitet. Natürlich gab es zwischendurch Momente, wo ich mich dafür abfeierte. Ich mache mir aber viel mehr Gedanken darüber, was als nächstes kommen wird.« Mit seinem Debüt »Räuberleiter« ist der 25-jährige einer der spannendsten Newcomer im deutschen Hip Hop.

Gold Roger: Bekehrt im dunklen Zeitalter
Dabei ging es bis zu seinen ersten wirklichen Rap-Versuchen Ende 2013 gar nicht um Kicks, Snares und Flows, sondern um Kickflips, Patches und Pogo. Seine frühpubertäre Selbstfindung beginnt mit einem Skateboard und einer Die Ärzte-CD, welche er zusammen mit seiner ersten Stereoanlage geschenkt bekommt. Von da an hängt Gold Roger erstmal bei den Punks ab. »Das gehörte für mich zusammen: Gegen Nazis und Kapitalismus sein, sich prügeln und Skateboardfahren.» Durch Anti-Haltung Stellung beziehen, Gold Roger ist der klassische Rebell ohne Grund. Die »Fubu-Gangster«, die zur Hochphase von Aggro Berlin die Schulhöfe bevölkern, belächelter eher. Sein Lifestyle definiert sich anders: »Ich hielt das alles für völlig bescheuert und alles andere als musikalisch. Zu der Zeit, als ich Hip Hop mitbekam, lief gerade ›Air Max Muzik ‹ von Fler in Deutschland. Das ist halt aus einer Rap-Perspektive ziemlich scheiße«, kommentiert er die vergangene Dekade. »Gerade die 2000er waren aus Hip Hop-historischer Sicht eigentlich voll das dunkle Zeitalter – auch in den USA

»Ich würde niemals so eine Scheiße sagen wie ›Rap ist Therapie‹« (Gold Roger) Ein gewonnenes Freestylebattle auf dem Schulhof und ein bekifftes Aha-Erlebnis zu einem Jan Delay-Song später, packt ihn dann aber doch der Rap-Virus. »Wenn ich damals The Pharcyde oder sowas gekannt hätte, wäre ich vielleicht eher auf den Rap-Film gekommen«, blickt er heute auf seine Punkphase zurück, die ihn trotzdem weiterhin prägt. Auf »Räuberleiter« mischt sich sein politisches Bewusstsein mit persönlicher Story und einer organischen Wohnzimmer-Soundkulisse. Gold Roger balanciert zwischen der Abgeklärtheit seiner Generation Maybe und der naiven Idealisten-Perspektive. Der einstigen Anti-Alles- ist eine Für-Etwas-Stehen-Haltung gewichen. »Kämpf’ auch für dich wenn es geht/ mehr MLX als MLK/ Denn ich bin mit den Träumern, doch wachsam«, heißt es auf der ersten Single »MLXMLK«.

Macht aus seinem Herzen keine Mördergrube
Doch wirkt der technisch-versierte Newcomer, der auch mal den Migos-Flow auspacken kann, nicht wie ein politisch-motivierter Rap-Missionar, sondern eher wie der grundehrliche Kumpel-Typ. Die Songs seines Debüts »Räuberleiter« tragen die Namen seiner Freunde, »Yunus« oder »Özge« etwa, und haben einen direkten biografischen Bezug. Sein Ansatz ist einem Masta Ace oder Fashawn nicht unähnlich, wie er auch selbst zustimmt. »Es ging mir bei dem Mixtape darum, mich als Person vorzustellen. Damit Leute begreifen, wie Sebastian Goldstein tickt. Auf ›Boy Meets World‹ gab es ja auch den Track ›Life Is A Shorty‹, wo viele persönliche Zeilen gedroppt werden. Oder bei Jay-Zs ›Momma Loves Me‹. Ich würde aber niemals so eine Scheiße sagen wie ›Rap ist Therapie‹.« Ehrlichkeit bedeutet für ihn nicht gleich einen peinlichen Seelenstriptease hinzulegen, Gold Roger macht aus seinem Herz nur einfach keine Mördergrube.

Dass die »Räuberleiter« nur ein Mixtape und kein Album sei, läge vor allem an seinem Anspruch an LPs. Der selbstkritische Perfektionist vermag auf den vorliegenden 15 Tracks laut eigener Aussage nur anzudeuten, was in ihm stecke: »Wenn ich ein Album mache, muss das auf zwei Ebenen ein Konzept haben: Der Sound muss in sich einem roten Faden folgen und es muss thematisch wie textlich besser geordnet sein. Das ist bei ›Räuberleiter‹ nur teilweise so, auch wenn zum Beispiel Olski darin ein Album sieht. Dann nenne es von mir aus ›Streetalbum‹.«

Hände dreckig machen um voranzukommen
Doch egal, wie der Release auch bezeichnet werden kann: »Räuberleiter« ist eine kleine Ode an das Überwinden von Grenzen – gemeinsam oder allein, wie Gold Roger beteuert: _»Zum einen hat mich Olski dazu gebracht, mich zu überwinden etwas zu veröffentlichen. Dann kann ich dem Hörer helfen, eventuell Sachen in seinem Kopf zu überwinden. Vor allem aber geht es mir um dieses Bild einer Räuberleiter, dass einer sich die Hände schmutzig macht, um den anderen ans Ziel zu bringen. Das ist eine schöne Vorstellung.« _

Das Album »Räuberleiter« von Gold Roger findest du bei hhv.de auf LP, Tape und CD
Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 04.06.2015
Gold Roger
Räuberleiter
Einer der spannendsten Deutschrap-Newcomer Gold Roger verbindet auf seinem Debüt »Räuberleiter« Humor und Melancholie mit Kunst und Technik.
Music Review | verfasst 11.05.2015
Veedel Kaztro, Johnny Rakete, Gold Roger & DJ Densen
Niemand hat die Absicht auf Tour zu gehen
Veedel Kaztro, Johnny Rakete und Gold Roger sind von ihrer Tour zurück. Niemand hatte die Absicht auf Tour zu gehen, aber…
Music Review | verfasst 13.10.2016
Goldroger
Avrakadavra
Goldrogers Debüt wäre besser erst später erschienen. Gleichzeitig kommt das Album genau zur richtigen Zeit.
Music Porträt | verfasst 09.01.2014
Veedel Kaztro
Schmelztiegelpunk
Veedel Kaztro war einer der Newcomer des jüngst zu Ende gegangenen Jahres. Die »Büdchen EP« des Kölner Deutschrappers schlug gleich hohe Wellen. Doch Konventionen zu umgehen oder zumindest zu hinterfragen, ist bei ihm anerzogen.
Music Interview | verfasst 21.10.2016
Goldroger
My Latest Epiphany
Goldrogers Albumdebüt »Avrakadavara« handelt von magischen Transmutationsritualen und durchzechten Ecstasy-Nächten. Uns erzählte der Wahl-Kölner von einem Erweckungserlebnis der etwas anderen Art.
Music Review | verfasst 30.01.2011
Forsch und Facette
Forsch und Facette
Die Kölner Sängerin Fleur Earth tut sich diesmal mit dem Produzenten Quo Vadis zusammen: Das passt!
Music Review | verfasst 10.04.2012
Aphroe
90
Bei dieser Verneigung vor der Rap-Musik schafft es Aphroe, den alten Geist in den Tracks zu halten ohne sich dabei selbst zu verstecken.
Music Review | verfasst 03.09.2013
Aphroe
2x45
Aphroe huldigt weiter den Neunzigern – dieses Mal mit zwei 7’-Inches. Passt auch dieses Mal, nur fehlt das gewisse Etwas.
Music Review | verfasst 25.04.2014
Dramadigs
Bei Aller Liebe
Das Producer-Album/Familientreffen »Bei Aller Liebe« von den Dramadigs lädt mit wohlig-souligen Beats dazu ein, die Seele baumeln zu lassen.
Music Review | verfasst 20.06.2014
Veedel Kaztro
Büdchen LP
Veedel Kaztros von Dogmen befreite Lässigkeit summiert sich auf der »Büdchen LP« zu einem der spannendsten Alben dieses Deutschrapjahres.
Music Review | verfasst 17.07.2015
Crack Ignaz
Kirsch
Guter Humor, gute Laune und Gödlife – fehlt eigentlich nur die eigene, die wirklich gute Idee.
Music Review | verfasst 18.01.2016
Crack Ignaz & Wandl
Geld Leben
Sample-Teppiche, deppert, brah und coco. Ein Schulterschluss zwischen stupidem Ignant-Rap und tiefschürfendem Nerdtum.
Music Review | verfasst 27.03.2017
Veedel Kaztro
Büdchentape III
Veedel Kaztro kommt mit neuen Büdchenflows: Sein »Büdchentape III« hält´s down mit Köln in Allgemeinen und mit der Gang im Speziellen.
Music Kolumne | verfasst 02.04.2012
High 5
Aphroes Rap-Alben der 00er Jahre
Mit seinem aktuellen Release »90« hat uns Aphroe soeben seine Ami-Rap Sternstunden aus den 1990er Jahren aufgetischt. Dass für ihn die Rap-Zeitrechnung 1999 jedoch nicht endete, beweist die Auswahl seiner Top-5-Rap-Alben der 2000er Jahre.
Music Porträt | verfasst 13.04.2012
Aphroe
Dem Kolorit der Neunziger nachspüren
Inspiriert von Elzhis Husarenstreich »Elmatic« im letzten Jahr, ließ Aphroe die Arbeit an seinem ersten Soloalbum ruhen und ging der Idee nach, seine liebsten Tracks aus dem »Goldenen Zeitalter« des Hip Hop neu zu interpretieren.
Music Bericht | verfasst 09.05.2012
Aphroe & DJ Mirko Machine
Live am 4.5. im Heidelberger Club Ziegler
Mit »90« zollt Aphroe der goldenen Ära des Rap Tribut. Dass dieses Konzept nicht nur beim Publikum ankommt, zeigt sich auf der Tour mit DJ Mirko Machine. Wie bereits in Köln verlief auch der Gig in In Heidelberg in »familiärem« Rahmen.
Music Interview
Wolf Müller & Niklas Wandt
Trommelkunde
»Wie geil kann alles sein. Aber vor allem: wie geil kann es noch werden?«. Es wird im Folgenden sehr geil – oder sau langweilig. Kommt jetzt ganz auf den jeweiligen, natürlich immer geschätzten, Leser an.
Music Liste
Jóhann Jóhannsson
10 Essentials
Um Jóhann Jóhannsson zu trauern heißt also einerseits, sich an ihn zu erinnern. Sich an Jóhannsson zu erinnern heißt aber auch, das Versprechen anzunehmen, das er mit seiner Musik abgelegt hat.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Februar 2018
Der Mann mit dem härtesten Job der Welt ist zurück: Aigner schlägt sich für die erste Inventur des Jahres mit Reizdarm durch die Spotify-Hölle, umgeben von Hollister-Modeln, die Midlife-Crisis vor den Augen. Stehen wir es durch, togezer!
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Rhye – Blood
Lieder über die Liebe, sinnliche Coverbilder nackter Frauen: Rhye sind nach vier Jahren zurück mit einem neuen Album. Es kommt ganz unschuldig daher, am Ende könnte aber James Franco dahinter stecken.
Music Porträt
New Record Labels #35
Death Is Not The End, Lullabies For Insomniacs, Mainrecords & Meakusma
Jeden Monat stellen wir euch Plattenlabels vor, die neu bei uns im Webshop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Death Is Not The End, Lullabies For Insomniacs, Mainrecords und Meakusma
Music Liste
Tribal, Voodoo, Folklore
10 aktuelle Platten von weit weg
Deutschland im Januar: Jahresanfangsmüdigkeit, Schneeregen, Heizungsluft. Man möchte woanders sein. Unsere Liste geht direkt einen Schritt weiter, GANZ woanders hin. Hier sind 10 aktuelle Platten wie sie exotischer kaum klingen könnten.
Music Liste
Ausklang | 2017
Die essentiellen Platten des Dezember
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
Jahresrückblick 2017
Fourth World Problems
Fourth World Music: etliche Alben, Compilations und Reissues widmeten sich 2017 dem Thema. Offenbar gab es in diesem Jahr eine hohe Nachfrage nach Utopie. Aber handelt es sich bei dem Phänomen nicht vielmehr um eine bittere Realität?
Music Interview
Torky Tork & Doz9
Der Kandinsky-Code
Torky Tork und Doz9 waren zum dritten Mal gemeinsam im Urlaub, um ein Album aufzunehmen. Oder waren sie es nicht? Egal, die Formel ist die gleiche. Und frag nicht, warum du nur Vierecke siehst.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Reissues
Der Reissue-Markt als Wunschkonzert, 2017 fühlte es sich zuweilen so an. Unfassbar, welche Mengen an seltenen, obskuren und seltenen und obskuren Platten dieses Jahr neu aufgelegt wurden.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 Compilations
Wenn man rein den materiellen Wert der einzelnen hier versammelten Stücke zusammenzählen würde, käme man auf ein Vermögen. Aber das ist nur der oberflächlichste Grund, warum die folgenden Comps essentieller Stuff sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW48
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Bericht
Records Revisited
A Certain Ratio – To Each, 1981
Man ruft A Certain Ratio gerne als musicians’ musicians. Warum? Weil sie mit einem typischen Übergangsalbum zeigten: Wo Dinge unabgeschlossen sind, bleibt genug Platz für andere, um sich zu eigenen Lösungen anregen zu lassen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW47
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Princess Nokia
Für eine neue Unordnung
Zum Ende diesen Jahres hin erscheint also endlich eines der aufsehenerregensten Alben des letzten Jahres auf Platte, Princess Nokias »1992«. Es ist wie seine Interpretin: auf eine ordnende Weise chaotisch.
Music Liste
Ausklang | 2017KW46
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Ausklang | 2017KW45
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
Throbbing Gristle – 20 Jazz Funk Greats (1979)
Throbbing Gristle schlugen mit »20 Jazz Funk Greats« den Pop mit seinen eigenen Mitteln. Haben sie also ihren historischen Auftrag erfüllt und sich damit irgendwie selbst erledigt?
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Vor allem findet er aber seine Grabsteinschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.
Music Interview
Twit One
Warum liegt hier eigentlich Stroh?
Twit One, Beat-Deuschlands wichtigster Slacker, nicht wegzudenken aus der hiesigen HipHop-Szene. Gerade ist sein jüngste Platte »Hay Luv« erschienen. Natürlich trafen wir ihn zum Interview. Natürlich fand das Interview im Tierpark statt.
Music Kolumne
Records Revisited
Metro Area - Metro Area, 2002
2002, eigentlich war gerade alles egal. Alles Wissen verfügbar und damit alles irgendwie uncool. Wer was auf sich hielt, reagierte mit Ironie oder Retromanie. Nicht Metro Area.
Music Liste
Ausklang | 2017KW44
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #34
Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Music Liste
Sichtexot
10 Essentials
Sichtexot, das Mainzer Label wächst und gedeiht. Erst gerade ist mit Negromans neuer EP wieder ein gelungenes Projekt erschienen. Zeit für eine Zwischenbilanz, hier sind zehn Sichtexot-Releases, die unabdingbar sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW43
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Welche Schallplatte hast du gehört,
als du 15 Jahre alt warst?
In diesem Jahr ist hhv Records 15 Jahre alt geworden. Wow, interessantes Alter. Da fragt man sich natürlich: Wie war das, als man selbst 15 war? Welche Platten haben wir damals gehört? Wir haben die Frage an unsere Autoren weitergegeben.
Music Liste
Ausklang | 2017KW42
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
King Krule
Endstation: Tiefseegraben
King Krule wird seit seinem LP-Debüt zugeschrieben, er sei die Stimme einer Generation. Vorwiegend ältere Zeitgenossen sehen das so. Was lässt sie das so sehen? Eine Analyse anhand einiger Textstellen aus King Krules neuem Album, »The Ooz«.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September 2017
Wir kennen das: kaum geht das Jahr wettertechnisch den Bach runter, nehmen die Releases wieder richtig Fahrt auf. Bei ihr hält die Frisur bei jedem Wetter und das falsche Deo wurde das letzte Mal 1995 benutzt: Aigners Inventur.
Music Liste
Ausklang | 2017KW41
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #33
Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko.
Music Liste
Ausklang | 2017KW40
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Savas & Sido
An die Spitze aus dem Royal Bunker
Im Royal Bunker, dem Freestyle-Treff und Rap-Trainingslager in einem Keller mitten in Berlin, liegt der Keim, der Deutschrap vor gut 20 Jahren verändern sollte. Zwei der Protagonisten dieser Veränderung sind Kool Savas und Sido.
Music Liste
Ausklang | 2017KW39
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
12 Organic Groovers,
die die letzten 12 Monate geprägt haben
Junge Menschen kaufen alte Platten, Hauptsache Kalimba, Conga, Hauptsache es klingt irgendwie erdverbunden. Wo doch alles so digital geworden ist. Aber man muss dafür gar nicht in der Vergangenheit diggen…
Music Liste
Ausklang | 2017KW38
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Mount Kimbie
»Wir gehen nicht im Kreis, wir gehen aufwärts«
Mount Kimbie greifen mit ihrer neuen LP zurück in die Vergangenheit. Und doch verwehrt sich das Schaffen von Dominic Maker und Kai Campos jeglicher pessimistischer Retro-Kritik.
Music Liste
Ausklang | 2017KW37
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #32
Disco Halal, Discotexas, Foul-Up, Uncage
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Disco Halal, Discotexas, Foul-Up und Uncage