Music Liste | verfasst 10.12.2015
Jahresrückblick 2015
Die 50 Alben des Jahres
Wir haben ein-, um- und aussortiert. Am Ende stehen die für uns besten/wichtigsten Alben des Jahres. Bei unsere Auswahl haben wir gemerkt: Sie sagen auch etwas darüber aus, wie das Jahr 2015 für uns war.
Text Florian Aigner, Philipp Kunze, , Fionn Birr, , Tim Caspar Boehme, Laura Aha, Jan Paersch, , Peter Gebert, Kevin Goonewardena, Martin Silbermann, Tobi Kirsch
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2015 – das war ein lautes Jahr. Viel ist passiert und noch mehr wurde gesagt. In den sozialen Netzwerken war zu beobachten: Die Freude an der eigenen Meinung ist wieder gewachsen. Natürlich erwachsen aus geweckter Diskurs-Freude auch üble Auswüchse.

Facebook-Nutzer schrieben Hanebüchenes zu den Reizthemen des Jahres. Andere Facebook-Nutzer stellten das, was ihre Facebook-Freunde an Hanebüchenem geschrieben hatten an den Pranger und kündigten die Freundschaft – im Falle, dass es mal eine war. Zwischen dem einen Menschen und dem anderen: ein Graben. Wir starrten in diese Kluft, die beide Seiten vor allem anfüllten mit: Vorwürfen, Anschuldigungen, Halbwahrheiten, Argumenten.

Wenn dieses Jahr an einer Sache besonders mangelte, dann war es stilles Einverständnis. Unausgesprochene Empathie und friedliches Miteinander. Vielleicht ist das der Grund, warum es einige Alben in unsere Top 50 geschafft haben, die vor allem eines sind: ohne Worte.

Dagegen fanden andere Künstler wiederum so großartige, dass sie genau deshalb hier genannt sind. Worte, die nicht ausgrenzen; Worte, die danach ringen, die anderen zu verstehen, eine weiterhin komplexer werdende Welt zu verstehen und erkennen: Erstmal muss ich mich dafür selbst verstehen.

Hier sind also die unserer Meinung nach besten Alben des vergangenen Jahres. Sollte euch das eine oder andere fehlen, sagt es uns gerne. Aber bitte leise. Und lasst uns ein wenig Verständnis haben.

Assembler - Quantum Paths of Desire Ein Trigger-Wörtchen wie »Verlangen« impliziert viel Dreck in Form von Körperflüssigkeiten und lässt weniger an sterile Versuche denken. Dem Dänen Assembler aber gelingt mit »Quantum Paths Of Desire« die bestmögliche Synthese aus durchkalkuliertem Sounddesign und unterschwelliger Gefühlsbrodelei. Wie nebenbei schafft er sich auch musikalisch eine eigene Nische, die die Dinglichkeit von EBM und Synth-Pop mit der ästhetischen Dringlichkeit von Raster-Noton dermaßen fruchtbar ineinander fließen lässt wie das Verlangen nach Genitalsäfte. Kristoffer Cornils
 

Ballaké Sissoko & Vincent Segal - Musique de NuitFind it at hhv.de: LP Es muss eine magische Atmosphäre gewesen sein: der französische Cellist Vincent Ségal und der malische Koraspieler Ballaké Sissoko haben ihr zweites gemeinsames Album »Musique de Nuit« auf dem Dach von Sissokos Haus im westafrikanischen Bamako eingespielt. Das Resultat: ein sanftes, kammermusikalisches Kleinod, das alle Grenzen von Klassik, Jazz oder Weltmusik transzendiert. Größtenteils instrumental, nur einmal in Begleitung eines traditionellen Griot-Sängers, ist dies berückend schöne meditative Musik. Längst nicht nur für die Nacht. Jan Paersch
 

 BBNG (BadBadNotGood) & Ghostface Killah - Sour SoulFind it at hhv.de: LP oder CD oder Tape Die kanadischen Jungjazzer von BadBadNotGood teilen sich gerne und erfolgreich mit US-Rappern die Tonspuren. Und Ghostface Killah hat nicht nur einmal bewiesen, dass seine kehligen Flows sich gut mit live orchestrierter Musik vertragen. Mit der LP »Sour Soul« finden sie nun zusammen. Und das geht gut. Wu-Member Ghostdeini kann man nach wie vor uneingeschränkt empfehlen, und die Band stellt ihm eine Soundkulisse aus repetitiven, eher reduzierten Arrangements, die ihm genügend Raum zur Entfaltung lässt. Christian Neubert
 

Björk - VulnicuraFind it at hhv.de: LP Vielleicht musste Björk durch die Hölle gehen, um sich auf sich selbst besinnen zu können. Vielleicht ist Co-Produzent und Auskernnerliebling Arca, aber auch einfach ihr Jungbrunnen. Denn auf »Vulnicura« gelang es der exzentrischen Isländerin erstmals seit Jahren die emotionale Tiefe ihrer »Homogenic«-Phase mit dem existenzialistischen Minimalismus der letzten Alben zu kombinieren. Fernblick-Orchestrierung, geflüsterte Beats und düstere Electro-Sphären, Klagen, Hoffen, Steine, Herzensbrüche, Eiseskälte. Fionn Birr
 

Blond:ish - Welcome To The PresentFind it at hhv.de: 2LP+CD Die konsequente Abkehr von klassischen House-Sounds war nicht nur überraschend. Nein, »Welcome To The Present« legt auch erstmals das ganze musikalische Talent von Blond:ish frei. Die Devise: Traumwelten, statt Tanzflächen. Traditionelle Instrumente treffen auf detailverliebte elektronische Sounds, die zuweilen gar an die Altmeister The Orb erinnern. Eine Reise für Geist und Seele, auf die man sich unbedingt begeben sollte. Kevin Goonewardena
 

Celer - Sky LimitsFind it at hhv.de: LP Celer schafft mit seinem Ambient-Musik das Gefühl von Geborgenheit im Alltag. Aber dabei bleibt es nicht, wäre ja langweilig. Zu Tee, Bahn und Nachhause-Kommen gesellt sich die Idee, in alle dem fremd zu sein, oder all das zwar wunderbar zu finden, es aber nicht vom Bewusstsein über die Vergänglichkeit entkoppeln zu können. »Sky Limits« ist Musik, die Ruhe ausstrahlt und aufwühlt, die zum Verweilen in einem bitterschönen Moment einlädt. Philipp Kunze
 

Circuit Des Yeux - In Plain SpeechFind it at hhv.de: LP Dieses Gitarre-Stimme-Emotionen-Ding wird erst dann so richtig interessant, wenn einer der drei Parameter kräftig nach oben geregelt wird. Bei Circuit Des Yeux ist es der prominente Einsatz ihrer Stimme, der den Rest des Gefüges mit einer solchen Wucht durcheinanderwirbelt, dass nach »In Plain Speech«, ihrem bisher besten Album, nichts mehr aufeinandersteht. Nicht mal dieses Gitarre-Stimme-Emotionen-Ding. Kristoffer Cornils
 

Co La - No NoFind it at hhv.de: LP Kaum haben die Bouncer an den Pforten medialer Wahrnehmung mal nicht aufgepasst, wackeln Nähmaschine, Regenschirm und Seziertisch über den Floor. Co La wischt das Filmblut auf und bindet die Löcher, die die Newsreel-Überfütterung in unsre Aufmerksamkeit gestanzt hat, mit goldenem Faden in brandaktuelle Beatraster. Lebendiger als im Ekel vor den glänzenden Oberflächen der Gegenwart durfte man sich kaum zu fühlen hoffen, so beiläufig funky purzelten die gelachten Bröckchen auf »No No« auf den Teller. Peter Gebert
 

d'angelo black messiahFind it at hhv.de: 2LP und CD Diese unerwartete Rückkehr kommt nicht nur wegen des Titels »Black Messiah« einer Auferstehung gleich. Über 14 Jahre nach »Voodoo« überzeugt D’Angelo mit diesem mutigen wie experimentierfreudigen Werk – und bleibt sich dabei trotzdem treu. Sanfter R’n’B und wütender Rock, sexy Soul und crispy Funk, sweet love und dirty politics, Spuren von Psych, Flamenco und gar New Wave, dazu dieser ganz und gar unwiderstehliche Groove. Das alles macht „Black Messiah“ zeitlos in seiner musikalischen Extravaganz, so politisch wie nie unterstreicht D’Angelo nebenher noch die inhaltliche Relevanz. Martin Silbermann
 

Dasha Rush - SleepstepFind it at hhv.de: 2LP Nein, mit den schlaflosen Freunden sind nicht die Clubkids aus Dasha Rushs Freundeskreis gemeint, sondern ziemlich tote Menschen: Albert Einstein oder Edgar Allen Poe zum Beispiel. Die denen gewidmeten »Sonar Poems« der Russin fallen dementsprechend zart und vergeistert aus, wie leise geflüsterte Beschwörungen jenseits der Geisterstunde. So eindringlich wie auf »Sleepstep« kann Ambient sein, ist es sonst aber viel zu selten. Kristoffer Cornils
 

Donato Dozzy - The Loud SilenceFind it at hhv.de: 2LP Acht Tracks wie einer, alle getragen von der Mundorgel, so etwas wie dem asiatischen Pendant zum Didgeridoo. »The Loud Silence« ist ein ätherischer Trance, ist Rave-Tantra: Ohne sich selbst zu steigern, treiben einen die sich ständigen Wiederholungen fast zu Ekstase. Aber eben nur fast. Donato Dozzys jüngstes Album ist ein Spektakel ohne Feuerwerk, ein psychedelischer Natur-Trip ohne Katharsis, der Tunnel zur Erlösung ohne Licht. Philipp Kunze
 

Drake - If You're Reading This It's Too LateFind it at hhv.de: 2LP oder CD Drake ist eigentlich ein Jazzer. Auch »If You’re Reading This It Is Too Late« steht in dieser Tradition. Ein musikalisches Experiment aus eleganten Beatswitches, obskurer Sample-Wahl und einem skizzenhaften Charakter, den man von einem Champions Liga-Rapper seines Kalibers nicht erwartet hätte. Abgesehen von dem Fakt, dass auch dieses Album ohne Vorankündigung erschien, hat es beinahe versehentlich auch, die künstliche Unterscheidung zwischen Album und Mixtape aufgelöst. Fionn Birr
 

Earl Sweatshirt - I Don't Like Shit. I Don't Go OutsideFind it at hhv.de: CD Jeder Song eine Fratze, die einen aus einer Ecke heraus anstarrt; bedrohlich wirkt, obwohl sie sich nicht bewegt, einfach da bleibt. Neurotisch, asozial und misanthropisch hat sich Earl Sweatshirt auf seinem zweiten Album »I Don’t Like Shit, I Don’t Go Outside« verschanzt und auf Zwieback-und-Wasser-Beats ein Album geschaffen, bei dem einem nichts anderes übrig bleibt, als zu genießen wie ungenießbar es ist. Philipp Kunze
 

Fatoni & Dexter - Yo, PicassoFind it at hhv.de: 2CD+EP+Poster+Sticker+Shirt, Vinyl2LP+CD+Poster und 4LP+2CD+7“+Slipmat+Poster+Sticker Dem deutschsprachigen Hip Hop hätte nichts besseres passieren können: Als Fatoni, Lieblingsrapper deiner Lieblingsrapper, und Dexter, vermutlich der einzige deutsche Superproducer und bester Teilzeit-Rapper, für »Yo, Picasso« ihre kubistische Klangkulisse zusammenbauten, ballte sich geschmackvolles Sample-Organikum mit bissigen Seitenhieb-Silben zu einem wahren Untergrund-Manifest. Mal wahre, mal witzige Zynik, Tragik und Kritik trafen auf handverlesene Schatzkisten-Samples, die dem Deutschrap nicht nur ungezwungen seine Intelligenz, sondern vermutlich sogar ein Klassikeralbum zurückgaben .Fionn Birr
 

Floating Points - ElaeniaFind it at hhv.de: LP-180g | LP Ein Doktor in Neurowissenschaften, ein eigenes Label gründen, das Debüt-Album veröffentlichen und nebenbei in staubigen Kellern nach musikalischen Schätzen graben – was für die meisten nach Lebenswerk klingt, hat Sam Shepherd alias Floating Points mit 29 Jahren schon abgehakt. Ob Jazz, brasilianischer Fusion-Sound, sphärischer Trance oder Electronica, Shepherd lässt seine Einflüsse unprätentiös zu einem stimmigen Konzept verschmelzen und liefert mit »Elaenia« eines der interessantesten elektronischen Alben des Jahres. Laura Aha
 

Frits Wentink - Rarely Pure, Never SimpleFind it at hhv.de: 2LP Frits Wentink heißt eigentlich ganz anders, sieht witzig aus und hat in den letzten drei, vier Jahren mehr Platten veröffentlicht als die meisten Menschen in nur einem Leben verdauen könnten. Zumal die stolpernden und holpernden Rhythmen von »Rarely Pure, Never Simple«, seinem Debütalbum unter dem Wentink-Pseudonym, mit unglaublicher Raffinesse noch jede House-Konvention gegen den Strich bürsten. Was ja dringend notwendig war. Kristoffer Cornils
 

Future - HardlyWährend Future sich zuvor noch an Selbstaffirmation durch unverbindlichen Ge-Vau und MDMA-Naivität versuchte um in den »Beast Mode« zu kommen, inszeniert »56 Nights« einen halbstündigen, schonungslosen Comedown, in dem er seine eigene Jämmerlichkeit und den unkontrollierten Gang zum Medikamenten-Schrank offenlegt. Wem The Weekends Depressionen stets zu konstruiert erschienen, bekommt hier die richtige Dosis Selbsthass, der jederzeit in materialistische Megalomanie und weggenuschelten Nihilismus umschwenken kann und genau deswegen noch stärker war als das ebenfalls großartige, aber zerfahrenere »Dirty Sprite 2«. Florian Aigner
 

glenn astro throwbackFind it at hhv.de: 2LP Es war höchste Zeit, dass der MPC-Sportler und Max Graef-Überbuddy Glenn Astro auf seine zahlreichen EPs ein Album folgen lässt, das als ultimativer Lackmustest dient. Der schimmert in ähnlich vielen Farben wie das Coverartwork von »Throwback«, legt damit aber nur ein Ergebnis nah: Glenn Astro kann auch Album, kann die ganzen Mikro-Einflüsse seiner krumm groovenden Musik in ein kohärentes Ganzen zusammenpanschen, kann dabei mehr Spaß machen als viele Geistesverwandte. Kristoffer Cornils
 

Grant - The AcrobatFind it at hhv.de: 2LPVielleicht kein Zufall, dass der erste Track von Grants Debütalbum ausgerechnet »Charade« heißt, handelt es sich doch offensichtlich um einen konzeptionell untermauerten Witz: Ein Label, dessen Acts anonym bleiben und die sich nach Filmstars von anno dazumal benannt haben. Dahinter könnten vielleicht Frank & Tony stecken, zumindest gibt es im Deep House-Game anno hierzumal kaum vergleichbare Qualität zu hören. Ein Album wie ein langer, heimeliger Winterabend vorm Kamin, mit einem Hollywood-Schinken als einzigen Begleiter. Kristoffer Cornils
 

Helena Hauff - Discreet DesiresFind it at hhv.de: LP Ketterauchend zwischen analogem Equipment und überquellenden Plattenkisten, die nur sie in autistischer Genialität überblickt: Helena Hauff ist der Beweis für die Existenz des weiblichen Nerds. »Discreet Desires« spiegelt ihren düsteren, impulsiven Produktionsprozess und bringt ihre Definition einer Clubnacht (»gemeinsam durchzudrehen, ein bisschen zu saufen, ein bisschen Blödsinn zu machen – und sich am nächsten Morgen scheiße zu fühlen.«) auf den Punkt. Laura Aha
 

Hiatus Kayote - Choose Your WeaponFind it at hhv.de: US 2LP | UK 2LPFuture Soul ist ein etwas bemühter Begriff, der immer dann ausgepackt wird, wenn Jazzeinflüsse auf elektronische Produktion und Soulgesang treffen. Hiatus Kayote haben sehr ausgefeilte Songstrukturen und neigen zu unerwarteten Tempiwechseln. Ihr eigenständiger Sound ist stark jazz orientiert und steckt voller Überraschungen. Kein Album, bei dem man sich entspannt zurücklehnen kann, aber mit Muße einsteigen. Tobias Kirsch
 

Holly Herndon - PlatformFind it at hhv.de: LP Manche Komponisten können eben auch Pop. Was im Falle von »Platform« nicht heißt, dass sich jemand aus den akademisch-sperrigen Höhen der Neuen Musik herab zur Abwechslung an ein größeres Publikum wendet, sondern die Grenzen des Pop akademisch erweitert. Und die Grenzen zwischen menschlicher Stimme und Computer auflöst. Die Stimme wird bei Holly Herndon ein digitalisiertes Instrument, und der Computer ein Performance-Gerät mit eigener Körperlichkeit. Sperrig und zugänglich zugleich. Und fremdartig schön. Tim Caspar Boehme
 

Jenny Hval - Apocalypse GirlFind it at hhv.de: LP »I’m touching my cunt with my hand that isn’t clean. Am I loving myself now?«. Jenny Hval stellt auf »Apocalypse Girl« genau die richtigen Fragen und sie stellt sie kreuz und quer und kunterbunt auf den Kopf. Mit geflüsterter Spoken Word-Poesie und schrillen Gesangsmomenten schafft sie eine Intimität, aus der heraus eine immer größer und komplizierter werdende Welt verhandelt wird. Dieser muss mit den richtigen Fragen begegnet werden. Philipp Kunze
 

Jlin - Black BalletFind it at hhv.de: LP »Dark Energy« ist vielleicht das subversivste Album des ganzen Jahres, das keinen Diskurs ausgelöst hat. Ob das daran liegt, dass die in Gary, Indiana beheimatete Jlin ihre oft bitterbösen Thesen nur fragmentarisch und mit genug Interpretationsspielraum in Form kleinteiliger Vocalsamples präsentiert, oder weil Footwork dem Feuilleton seit der anfänglichen Aufregung wieder komplett egal geworden ist, sei dahingestellt; Sechsachteltakte und kaukasische Knochen, das ist und bleibt halt eine Geschichte ohne Happy End. Und so verwundert es nicht, dass »Dark Energy« für viele vielleicht erst Arbeit ist und sich auch Jlins Funkiness erst nach einigen Frustrationserlebnissen erschließt. Florian Aigner
 

Juju Rogers - From The Life Of A Good-For-NothingFind it at hhv.de: LP »What’s popping good old Germany/my name is JuJu/just in case you’ve never heard of me«, begrüßt JuJu Rogers auf »From A Life Of A Good-For-Nothing« seine vermutlich größtenteils deutsche Hörerschaft und macht sich einen Namen mit traditionsbewusstem Rap, der über in MF Doom-Manier unter anderem Twit One- und Knowsum-Produktionen mäandert und dabei nichts falsch beziehungsweise alles richtig gemacht. Keine Sorge, JuJu, Deutschland hat von dir gehört und deine Platte erst recht. Wieder und wieder. Kristoffer Cornils
 

Julia Holter - Have You In My WildernessFind it at hhv.de: LP Toll ist ja, wie kitschig Julia Holter zu sein vermag, ohne jemals peinlich zu werden. Barock-Bezüge, große Gefühlen und Hunde-Videos sind eben nicht nur wulstiger Selbstausdruck, sondern sind in ein vielleicht krudes, aber konsequent umgesetztes Konzept eingebettet, das wiederum zutiefst infektiös ist. Julia Holter macht auf »Have You In My Wilderness« Musik, um dazu in stürmischen Herbstnächten durch leere Großstadtstraßen zu tanzen und sich dabei ein bisschen kitschig und kein bisschen peinlich vorzukommen. Kristoffer Cornils
 

Kamasi Washington - The EpicFind it at hhv.de: 3CD | 3LPDas meistgehypte Album des Jahres kam von Kamasi Washington, der durch seine Zusammenarbeit mit Kendrick Lamar einem größeren Publikum bekannt wurde. Ein kluger Schachzug von Brainfeeder, dennoch ist „The Epic“ ein gelungenes Werk, weil es zu überraschen versteht. Mehr kann man von Jazz nicht erwarten. Hier wird kollektiv der Spaß an der Improvisation zelebiert, ohne die Hörerschaft abzuhängen. Große Kunst. Tobias Kirsch
 

Kangding Ray - Cory ArcaneFind it at hhv.de: LP Das Album ist im Techno eine noch größere Hürde als womöglich in jedem anderen Genre. Es darf keine lockere Ansammlung von universal einsetzbaren Erzählbausteinen sein, sondern muss auf irgendeine Art für sich eine Geschichte erzählen. Kangding Rays »Cory Arcane« kommt mit einer schwurbelig erzählten Story von Transgender und Krypto-Anarchismus daher, setzt diese allerdings so gekonnt um, dass alle Manierismen schnell verziehen sind. Kristoffer Cornils
 

Kelela - HallucinogenFind it at hhv.de: 12inch Future-R&B ist längst einfach ganz normaler R&B. Aber eine ist allen weiterhin Lichtjahre voraus: Kelela. Auf »Hallucinogen« verdichtet sie ihren Entwurf auf seine Essenz. Es ist faszinierend, wie man mit solch körperlosem, fast künstlich-sterilem R&B, so groovige, einnehmende, zupackende Vibes erschaffen kann. Philipp Kunze
 

kendrick to pimp coverFind it at hhv.de: CD | 2LP Mit »To Pimp A Butterfly« hat sich Kendrick Lamar ein Denkmal erschaffen, dass Rap-Nerds wie Literaturwissenschaftler für Jahrzehnte beschäftigen wird. Anstatt ein Album voller Club-Tracks aus der Sureshot-Schublade zu ziehen, stilisierte sich K.Dot auf diesem Free-Jazz-Orakel zum Künstler/Kulturbotschafter, der aufgerüttelt, angegriffen und hoch emotionalisiert, sich selbst, die afroamerikanische Community und schlussendlich die ganze Welt einem Ego-Involvement-Seminar unterzog. »To Pimp A Butterfly«, das Anti-Album, das politisches Statement, das Vermächtnis, welches in all seiner geschichtsbewussten Musikalität vor allem auch ein Beweis dafür ist, dass Kendrick Lamar der beste und wichtigste Rapper seiner Generation ist. Fionn Birr

Knowsum - Hi Hat Club Vol.7Find it at hhv.de: LP Eigentlich kommt er ein bisschen zu spät: Knowsum schielt mit seinem Beitrag zur HiHat-Club-Reihe eindeutig in Richtung FlyLos Lala-Land aus Beats, Samples, psychedelischen Xylophon und Co.-Einheiten und einer Vorliebe für 8-Bit. Als Hommage an die auf »Cosmogramma« und »Los Angeles« erträumte Version der City Of Angels ist »Hyasynthus« allerdings on point – und so gut hat diese Spielart von Beat-Musik 2015 sonst kaum einer hingekriegt. Philipp Kunze
 

Knxwledge-  Hud DreemsFind it at hhv.de: 2LP Der kalifornische Beatmaker Knxwledge feiert nach zig Tapes und Remixes mit »Hud Dreems« seinen Einstand bei Stones Throw. Das Album besteht aus 26 fragmentarischen Tracks. Sie sind in vieler Hinsicht eine Einladung. Zum Treiben lassen oder zum Antreiben. Oder um mit Vocals veredelt zu werden. Das brauchen sie aber gar nicht: Sie funktionieren wunderbar in ihrer instrumentalen Form. Ihr souliger Flavour geht eine mitreißende Allianz mit detailverliebten Drum Pratterns ein, was vielschichtige, spannende Blüten trägt. Christian Neubert
 

Kreng - The SummonerFind it at hhv.de: LP Manchmal ist Stille das bestmögliche Instrument. Auf »The Summoner« wiegt der Belgier Kreng ohrenbetäubende Stille gegen einen elegischen, wuchtigen Lärm auf. Die Resultate sind verheerend. Von an Penderecki erinnernde Streicher-Kakofonie bis hin zu markigem Doom Metal spannt dieses Album einen großen Bogen, der deshalb so mächtig im Raum steht, weil es rund um ihn herum nervös knistert. Besser lässt sich Schmerz mit Musik kaum ausdrücken und erst recht nicht überwinden. Kristoffer Cornils
 

kurt vile b'lieve downFind it at hhv.de: LP | 2LP Auf der Bühne und in Interviews kommt Kurt Vile zwar wie der Prototyp eines verpeilten Slackers rüber, seine Alben allerdings überzeugen stets auf ganzer Linie; sie werden sogar immer besser. Grüblerisch umkreist er die großen Themen des Lebens, mal tieftraurig, mal humorvoll. Sein charakteristisches, am Banjo geschultes Fingerpicking bildet oftmals das musikalische Gerüst, doch auf »B’lieve I’m Going Down gibt es auch vom Piano getragene Songs. Allem voran die Produktion, die so schön nach 70ies klingt, macht dies zu seinem bisher besten Album. Martin Silbermann
 

len leise coverFind it at hhv.de: LP Freundlich gestimmt ist Len Leise, der für die neue Mini-Alben-Serie auf International Feel in erster Linie seine Reisen vertont hat. Balearen, Afrika, Brasilien – überall treibt sich der Len herum, immer gebettet auf luftige Melodien und diese typische Urlaubsgelassenheit in der man auch gedankenverloren nur mit der Schulter zuckt wenn das iPhone beim Schwimmen mit dabei war und einen die gegrillte Ziege Immodium Akut schmerzlich vermissen lässt. Music to schaumbaden to, schubbidu. Gleichzeitig aber auch das beste Music From Memory-Album des Jahres, das nicht dort erschienen ist. Florian Aigner
 

LGoony - Grape Tape Ami-Rap-Klischees in den eigenen Lyrics ad absurdum zu führen, ist längst nicht mehr innovativ. Nichts Neues also bei LGoony. Falsch: Denn bei ihm ist es mehr als das. Der junge Kölner erträumt sich aus seinem Schlafzimmer heraus sein Goonyverse nicht nur aus Migos-Flows und gestohlenen Adlibs, sondern erzeugt mit lyrischer Schärfe Farben und Bilder, ein atmosphärisch dichtes Gesamtwerk. Philipp Kunze
 

Little Simz - A Curious Tale OF Trials And PersonsFind it at hhv.de: CDGroßmäuler gibt es im HipHop wahrlich genug; starke, selbstbewusste Frauen hingegen sind (noch) Mangelware. Deshalb ist Little Simz’ Erscheinen auf der Bildfläche umso erfrischender. Auf ihrem Debüt reißt sie den Mund so weit auf, dass ihre Kritiker wohl erstmal keine Luft mehr kriegen dürften. Mit umwerfendem Flow stellt sie ein ums andere Mal klar, dass Frauen auf dem Vormarsch sind – natürlich mit Little Simz selbst als Königin an der Spitze. So egozentrisch und großspurig sollte man/frau natürlich nur auftreten, wenn Substanz hinter den Sprüchen. Martin Silbermann
 

LV - Ancient MechanismsFind it at hhv.de: LP Die Weltenbummler von LV waren erneut unterwegs und haben die Klänge des armenischen Jazz-Pianisten Tigran Hamasyan mit nach London genommen. Statt synthetischem UK Garage und Grime gibt es diesmal einen bunten Musikcocktail mit organischem Einschlag. Verspielte Melodien und harmonische Klänge verheddern sich dabei in gebrochenen Beats. Bevor das ganze in die Schublade der Weltmusik abrutschen kann, haben die Jungs zum Glück nicht vergessen, wo sie eigentlich herkommen. Damit bringen sie uns mit »Ancient Mechanisms« das spannendste musikalische Experiment dieser Art seit »Mala in Cuba«. Henning Koch
 

Makaya McCraven - In The MomentFind it at hhv.de: 2LP Instrumentalen Hip-Hop und Modern Jazz haben schon viele Musiker zusammengebracht, aber selten auf so relaxte und organische Weise wie Makaya McCraven. Der Drummer, seit Jahren einer der gefragtesten Sessionmusiker Chicagos, zerlegt die Aufnahmen ausgedehnter Jams von 28 seiner Livekonzerte in ihre einzelnen Bestandteile und schiebt wohlig wabernde Bassläufe oder repetitive Drumpatterns in den Vordergrund. So entsteht ein groovebetonter Jazzsound mit Gästen an Saxophon, Gitarre und Vibraphon, ganz ohne elektronische Beats. Jan Paersch
 

Mbongwana Star - lalaFind it at hhv.de: ###HHV:421648:LP##+ Zwei Kongolesen treffen auf Doctor L alias Liam Farrell, der auch schon mit Tony Allen gearbeitet hat. Das Ergebnis ist Mbongwana Star, ein spannender Hybrid aus elektronischen Sounds, Fuzzgitarren, Punk-Attitüde und vielem mehr. Der Titel hat den Wandel im Titel und so ist diesem Projekt ein Debüt gelungen, das gängige Afrikaklischees im positiven vermeidet. Tobi Kirsch
 

Mumdance + Logos - ProtoFind it at hhv.de: #LP Zurückhaltung können andere. Mumdance & Logos gehen lieber vorwärts und ab durch die Decke. Die Zutaten sind auf »Proto« genau so frühe 1990er Jahre wie neues Jahrtausend. Synthesizer und Drum Machines ringen mit Laptops und MacBooks, bis das gesamte Hardcore Continuum explodiert. Militarismus für die Tanzfläche und Schocktherapie für die Ohren. Dabei zerfällt das Album jedoch nicht in seine einzelnen Bestandteile, sondern wird gekonnt arrangiert und zusammengehalten. Die atemlosen Grime-Stakkatos von Mumdance und die eiskalten Kompositionen kurz vor dem Gefrierpunkt von Logos vereinen sich hier zu einer wegweisenden Hardcore Rave Referenz. Henning Koch
 

Nils Frahm - SoloFind it at hhv.de: LP Machen wir eine lange Geschichte kurz: Nils Frahm hat mit einem besonderen Klavier (Klavins M370) ein besonderes Album aufgenommen. Reine Klaviermusik halt. Still, voll Raum, elegant und fragil. Der Titel Sexiest Man in Germany 2015 geht hiermit an Nils Frahm, denn: Wer würde zu »Solo« nicht dahin schmelzen? Philipp Kunze
 

Oneohtrix Point Never - Garden Of DeleteFind it at hhv.de: 2LP Chefprankster und Appropriationseklektiker Daniel Lopatin geht mit jedem neuen Album einen Schritt in fünf verschiedene Richtungen, selten aber war ein Album so konsequent darin wie »Garden Of Delete«. Oneohtrix Point Nevers große Abrechnung mit allen lächerlichen Rock-Tropen der Musikgeschichte ist ein einziger Digital-Abfuck und klingt doch lebendiger als jede Triple-Gatefold-LP mit schweißgetränktem Mammut-Rock es je sein könnte. Kristoffer Cornils
 

Palmbomen II - Palmbomen IIFind it at hhv.de: 2LP Ein junger Holländer hat auf einem längeren Zwischenstopp bei Muddern und nach einem Akte X-Marathon mal eben so das beste House Album des Jahres produziert. Palmbomen II gibt jeder seiner an Legowelt, Larry Heard und L.I.E.S. geschulten Lo-Fi-Skizzen den Namen eines Nebencharakters aus Pro7s ehemaligem Montagabend-Straßenfeger und sorgt so nicht nur nominell für Stringenz. Das erinnert in seiner new-agigen Schluffiness manchmal an das erste Album von Maxmillion Dunbar und das ist in unserer Welt immer noch ein Ritterschlag. Florian Aigner
 

Rafael Anton Irisarri - A Fragile Geography Rafael Anton Irisarri »Fragile Geography« ist wie die Gezeiten: Auf unerklärliche Weise erscheint es einfach still, wirkt im Dunkeln und dabei mit einer Macht, die Ozeane versetzen kann. Man erstarrt vor der Erhabenheit dieses Albums. Ein trauriger Gigant, ein melancholischer Riese. Gleichzeitig voller Schönheit und Zerstörungskraft. Das intensivste Ambient-Album des Jahres. Philipp Kunze
 

Reginald Omas Mamode IV - All TogetherFind it at hhv.de: LP Wenn man sich bis zum Recherchecheck für diesen Text sicher war, dass Reginald Omas Mamode IV einmal Mitglied von Sa-Ra Creative Partners war, zu dem Zeitpunkt als Kanye West alle seine zukünftige Musik von diesen produzieren lassen wollte, ist man a) ein lausig vorbereiteter Journalist und b) eigentlich schon durch mit dem wichtigsten, was es über »All Together« zu sagen gibt. Das ist genau dieser geil körperliche Future Funk, den Prince heute machen sollte, mit dieser lauten, leicht verspäteten J Dilla-Clap, den sexy genölten D’Angelo-nach-dem-Aufstehen-Vocals und genug Drive um auch in einem untertourigen Boogie-Set Akzente zu setzen. Florian Aigner
 

Romare - ProjectionsFind it at hhv.de: 2LP und CD Eine Rückbesinnung auf bewährte Techniken muss nicht in Nostalgie enden. Der britische Produzent Romare schafft es auf seinem Debütalbum »Projections« aus dem Stand, die guten alten Sampling-Tugenden als das neu auferstehen zu lassen, was sie eigentlich sind: liebevoll zusammengesuchte Collagen-Kunst, die bei ihm mühelos zwischen Blues, House, Disco, R & B und Gospel hin und her wechseln kann. Und Romare schafft es sogar, Nina Simone zu samplen, ohne cheesy zu wirken. Man kann es nur wiederholen: Klassiker. Tim Caspar Boehme
 

Schnipo Schranke - SattFind it at hhv.de: LP+CD Schnipo Schranke wollen erfolgreich sein. Also machen sie eingängige Pop-Musik. Das Revolutionäre an »Satt«: Um alle zu erreichen, drücken Daniela Reis und Fritzi Ernst einfach aus, wie sehr sie zu allen gehören. Denn wie alle lieben sie und wie alle scheitern sie. Kleine Geschichten mit großer Kraft in Zeiten der Selbstoptimierung und des Gegeneinanders. Oder wie es Kollege Cornils so wunderbar ausgedrückt hat: Schnipo Schranke glauben an die Utopie, dass sich über jedem stinkendem Genitalbereich irgendwo ein Herz befindet, das mit einem anderen kompatibel ist. Philipp Kunze
 

Shit And Shine - Everybody's A Fucking ExpertFind it at hhv.de: LP Zwanzigjähriges konnte Editions Mego in diesem Jahr feiern, und dass dessen Quintessenz ausgerechnet von einem Neuzugang formuliert werden würde, geschah so nebenbei wie folgerichtig: Es war und ist ein Label der Entdeckungen. Dessen musikalischen Ursprüngen verlieh der anarchisch rotzige, dabei erfrischend variable Querfeldein-Electro von Craig Clouse aka Shit & Shine jedenfalls ein entwaffnend unbekümmertes und vorwärtsdrängendes Update. 2015 galt erst recht: Wer braucht schon saubere Produktion? Den Albumtitel des Jahres gibt’s obendrauf. Peter Gebert
 

Vince Staples - Summertime 06Find it at hhv.de: 2CD Vince Staples sei das unsägliche Doppelalbumsformat verziehen, weil »Summertime 06« selbst auf zwei CDs nur sechzig Minuten Aufmerksamkeit einfordert und tatsächlich verschiedene Handlungsstränge verfolgt. Es wurde viel geschrieben, wie geschickt Vince Staples die Bloods & Crips-Kultur reflektiert, wie er offen und wunderbar zynisch Heuchelei nicht mit dem Zeigefinger, sondern einem Old English in der Hand kommentiert und trotzdem so nah an der Corner geblieben ist, wie Kendricks »Good-Kid«-Protagonisten. Folgerichtig entsteht hier also auch kein Bruch, wenn Staples im einen Moment rollig am Pool steht und im nächsten hektisch durch Long Beach hetzt, musikalisch wie lyrisch. Wäre Earl Sweatshirt nicht exklusiv mit sich selbst beschäftigt, hätte er genau dieses Album gemacht. Florian Aigner

Visionist - Safe Find it at hhv.de: LP Es klirrt, kratzt und hallt an allen Ecken. Visionist hat mit seinem ersten Album »Safe« bei Pan ein gutes Zuhause gefunden. Er nutzt den gesamten Grime-Baukasten, ohne daraus Grime Beats basteln zu wollen. Stattdessen erforscht er sein eigens Innenleben und fasst seine persönliche Angststörung in fremdartige, teils unangenehme klangliche Strukturen. Verquere Rhythmen und atonale Melodien werden von messerscharfen Synthesizer-Spitzen durchbohrt. Das Resultat ist ein ernstzunehmendes persönliches Statement, das aufrüttelt und erschüttert. Eine Therapiesitzung der audiophilen Art. Henning Koch

 

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Music Liste | verfasst 29.12.2015
Jahresausklang 2015
Die besten Songs (30-11)
Woche für Woche picken unsere Redakteure im Ausklang ihre Lieblingssongs. Jeder für sich. Jetzt sollten sie gemeinsam die Top 50 des Jahres festlegen. Es wurden Existenzen in Frage gestellt bis Platz 1 alle vereinte.
Music Liste | verfasst 10.07.2017
Halbjahresrückblick 2017
Best Hip-Hop so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Hip Hop. Von Migos bis Freundeskreis.
Music Review | verfasst 16.02.2015
Mumdance & Logos
Proto
Jeder Sound setzt Seelen in eine Schockstarre und Tanzflächen in grimmiges Raven. »Proto« von Mumdance & Logos ist erbarmungslos.
Music Bericht | verfasst 30.06.2015
Grime Revisited (Teil 2)
Auf Raves wiedergeboren
In Teil 1 unseres Features haben wir zurück geblickt: Wo kommt Grime her, was ist Grime, wo war Grime zwischenzeitlich? Im zweiten Teil stellen wir fest, dass Grime wieder da ist. Und wie. Aber was macht diesen neuen Grime aus?
Music Liste | verfasst 16.07.2015
Halbjahresrückblick 2015
12 Platten gegen die Gesamtscheiße
Ein weiteres halbes Jahr liegt hinter uns, Zeit für einen Rückblick der besonderen Art: Wir haben zwölf Platten ausgewählt, die sich mit den Umständen nicht zufrieden geben. Die einen sprechen das laut und deutlich, die anderen subtil aus.
Music Kolumne | verfasst 31.12.2013
Zwölf Zehner
Jahresrückblick 2013 (Teil 2)
Streitbar, scheuklappenfrei, hart und herzlich, House und R&B, Hip-Hop, Trap, Kanye und Post-Everything. Das Kolumnen-Duo plus Kunze schließt das Jahr 2013 mit einer Auswahl seiner 50 liebsten Tracks ab.
Music Kolumne | verfasst 05.02.2014
Zwölf Zehner
Januar 2014
Willkommen im Februar. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Januar musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 09.09.2013
Zwölf Zehner
August 2013
Willkommen im September. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat August musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 15.04.2015
Zwölf Zehner
März 2015
Willkommen im April . Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat März musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Review | verfasst 03.02.2012
Various Artists
Beat Fight #2
Im Oktober trafen sich in Köln zwölf Produzenten aus Deutschland und Österreich und stellten sich dem Wettbewerb. So klingt das Ergebnis.
Music Review | verfasst 26.02.2010
Dexter
Hi-Hat Club Vol.3 - The Jazz Files
Hier trifft Kenntnis auf Unbekümmertheit und lässt es nach 17 grandiosen Beats verschmerzen, dass die Snare manchmal zu laut ist.
Music Review | verfasst 27.05.2013
Dexter
The Trip
Neuro-Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass Musik im Hirn wie eine Droge wirkt: »The Trip« ist hyperräumliche HipHop-Erfahrung.
Music Review | verfasst 28.08.2013
Betty Ford Boys
Leader Of The Brew School
»Leaders Of The Brew School« ist nicht weniger als der feuchte Traum aller Bedroom-Producer.
Music Review | verfasst 26.11.2014
Betty Ford Boys
Retox
Nichts mit Entschlackungskur – hier wird nachgeschüttet. Hier steckt richtig Volumen hinter.
Music Interview | verfasst 25.09.2012
Dexter
»Es braucht diese Wärme«
Für Die Bestesten hat Dexter den Track »Ein job für die Bestesten« produziert, der genau heute auf 7" erscheinen wird. Wir trafen Dexter und sprachen mit dem Wahl-Kölner über die wichtigste Hauptsache der Welt: Musik
Music Porträt | verfasst 24.05.2013
Dexter
Im Dienst des Samples
In unserer Reihe »Word On The Beat« besuchen wir Producer und Musiker in ihren heiligsten Räumen. Denn wo sonst als im Studio kann man hinter die Tracks und ihre Macher blicken. Den Anfang macht Dexter, das Wunderkind aus Heilbronn.
Music Interview | verfasst 19.11.2013
Betty Ford Boys
The Crucial Question
Unsere Gretchenfrage ist vielleicht nicht so absolut wie die in Goethes »Faust«, aber sie enthüllt einen bestimmten Aspekt mit nur einer Frage. Ohne Schnickschnack. Diesmal geht sie raus an die Betty Ford Boys.
Music Interview | verfasst 24.11.2014
Betty Ford Boys
Beats aus der Bude
Es ist kaum ein Jahr her, dass Dexter, Brenk Sinatra und Suff Daddy ihr Debüt veröffentlichten. Schon wurden für »Retox« wieder die G-Funk-Geräte angeschaltet. Diesmal in einer alten Fischerhütte. Die Betty Ford Boys sind wieder im Rausch.
Music Review | verfasst 26.06.2015
Voices From The Lake
Live at MAXXI
Donato Dozzy und Neel haben als Voices From The Lake im Oktober des vergangenen Jahres das MAXXI in Rom live bespielt.
Music Porträt | verfasst 18.06.2015
Editions Mego
Warum machen, wenn es nicht seltsam ist?
Das ist keine Musik, zu der man den Abwasch erledigt. Es ist mal schwierige, mal akademische, mal einfach seltsame Musik. Es ist die Musik, die bei Editions Mego erscheint. Wir haben mit dem Peter Rehberg, dem Gründer des Labels gesprochen.
Music Review | verfasst 27.11.2015
Knowsum
Hi-Hat Club Vol.7: Hyasynthus
Melting Pot Music wiederbelebt seine »Hi-Hat Club«-Serie. Für den »Hyasynthus« betitelten siebten Teil darf Knowsum an den Knöpfchen drehen.
Music Kolumne | verfasst 11.12.2013
2013
Die 50 Alben des Jahres (Teil 1)
Es war ein richtig gutes Jahr für alle Musikconnaisseure. Wir haben uns durch Alben und Mini-Alben gehört und 50 Highlights zusammengetragen. Lest hier Teil 1 der Liste…
Music Liste | verfasst 15.12.2014
2014
Die 50 Alben des Jahres (Teil 2)
Dieses Jahr war es schwer wie selten, sich auf 50 Alben zu reduzieren. Viele Newcomer und viele Comebacker haben das Jahr bestimmt. Und immer wieder und in allen Genres wurde am Sound der Zukunft geschraubt. Lest hier Teil 1 der Liste…
Music Kolumne | verfasst 08.12.2016
Jahresrückblick 2016
Top 50 Alben
Vielleicht ist es das Einzige, das man zu einer Liste mit Schallplatten zu diesem Jahr 2016 sagen kann, in der man nicht einfach nur über Musik reden kann: dass es bereichert, diesen 50 Alben (und 2 Mixtapes) zuzuhören.
Music Kolumne | verfasst 12.12.2016
Jahresrückblick 2016
Top 20 12-inches
Was ist eine 12inch? Die Defintion ist schwammig, wir haben uns für Maxi-Singles und EPs entschieden. Damit standen wir vor einer unüberschaubaren Menge an Material – und haben uns für die 20 besten entschieden.
Music Porträt | verfasst 25.06.2013
Ta-Ku
»Beziehungen sind die Quelle meiner Kreativität«
Wann immer der australische Produzent Ta-Ku Zeit findet, macht er sich an das Bauen neuer Beats. Die besten Einfälle kommen ihm Nachts, wenn er nach Hause kommt und die Eindrücke des verlebten Tages noch frisch sind.
Music Essay | verfasst 19.12.2017
Jahresrückblick 2017
Fourth World Problems
Fourth World Music: etliche Alben, Compilations und Reissues widmeten sich 2017 dem Thema. Offenbar gab es in diesem Jahr eine hohe Nachfrage nach Utopie. Aber handelt es sich bei dem Phänomen nicht vielmehr um eine bittere Realität?
Music Bericht | verfasst 23.06.2015
Grime Revisited (Teil 1)
Hoodies, Hats & Council Estates
Grime ist wieder da. Aber wo war er zwischenzeitlich? Und wo kommt er her? In Teil 1 unsreres Grime-Specials begeben wir uns auf Spurensuche: der Weg führt von Piratenradiostationen über den Typ in der Ecke direkt in die Charts.
Music Review | verfasst 14.11.2013
Fatoni & Edgar Wasser
Nocebo
Nur wenige deutsche Rap-Alben können mit so vielen beängstigend wahren und gleichermaßen amüsanten Zitaten aufwarten wie »Nocebo«.
Music Kolumne | verfasst 17.08.2012
Entweder oder
Entscheider: Fatoni
Der Münchener ist einer von dreien bei Creme Fresh, Freestyle-Legende, nachdenklich-humoristischer Solo-Rapper und Schauspieler. Fatoni ist ein Mann mit vielen Talenten. Und deshalb prädestiniert dafür sich hier nun entscheiden zu müssen.
Music News | verfasst 28.05.2018
Fatoni
Erstmals auf Vinyl: »Solange Früher Alles Besser War«
Eben noch hat er sich mit Musikerin Mine ne Romcom reingezogen, nun feiert er ein nachträgliches Vinyl-Release seines Solodebüts: Fatonis 2011er LP »Solange Früher Alles Besser War« erscheint am 20.7.18.
Music Review | verfasst 16.05.2012
Dexter & Morlockk Dilemma
Weihnachten im Elfenbeinturm EP
Morlock Dilemma stürzt sich zu Weihnachten aus dem Plattenbau, aber nicht ohne vor dem Aufprall noch mal in jedes Fenster zu schauen.
Music Review | verfasst 13.12.2012
Juke&Imun
Der Erste Macht Das Licht An
Purer Boom Bap mit Anspruch, der wirklich Spass macht. Juke & Imun sind die Hoffnungsträger des qualitativen Deutsch-Rap der Zukunft.
Music Review | verfasst 29.07.2010
Dexter & Maniac
Raw Shit
Dexter & Maniac bringen dieser Tage ihre erste Platte an den Start. Erfrischend daran ist, dass darauf ein eigener Weg gefunden wurde.
Music Review | verfasst 21.08.2014
Dexter
Palmen und Freunde
Auf »Palmen und Freunde« entspannt sich Dexter zwischen 808s und Samples aus der Cheesy-Listening-Sparte auch mal mit einem Rap-Part.
Music Kolumne | verfasst 01.08.2011
Zwölf Zehner
Juli 2011
Willkommen im August. Doch vorher lassen Florian Aigner und Paul Okraj den Monat Juli musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Bericht | verfasst 25.07.2013
Count Bass D, Dexter, Retrogott u.a.
Live beim Sommerfest von Radio Love Love
Twit One tanzt nicht alle Tage mit Säbel über die Bühne. Weder der Retrogott noch Count Bass D sorgten für den Auftritt des Abends. Ein eher unbekannter DJ samt hüfteschwingender Begleitung sorgte für das Überraschungs-Highlight.
Music Liste | verfasst 27.06.2017
Dexter
8 wavy Angelegenheiten
Dexter kultiviert mit seinem neuen Album etwas, das man selten in der Szene findet: eine allumfassende Entspanntheit. »Wavy« nennt Dexter den Stil des Albums. Wir haben uns von ihm den Begriff anhand einiger Beispiele erklären lassen.
Music Review | verfasst 26.08.2014
Jenny Hval & Susanna
Meshes Of Voice
Wie die Swans. Nur kaputter. Jenny Hval und Susanna bringen ein Album raus, das nicht einfach anzuhören ist. Und gerade deswegen so gut.
Music Review | verfasst 09.06.2015
Jenny Hval
Apocalypse, girl
Hval kotzt sich nicht aus, sie fragt. Antworten ergeben sich, indem man ihr folgt: in’s Unangenehme. Am Ende weiß man, was untergehen soll.
Music Review | verfasst 14.04.2016
Kim Myhr & Jenny Hval / The Trondheim Jazz Orchestra
In The End His Voice Will Be The Sound Of Paper
Trotz aller Abstraktheit stets eine schwebende Leichtigkeit: Jenny Hval schließt sich Kim Myhr unddem Trondheimt Jazz Orchestra an.
Music Review | verfasst 30.09.2016
Jenny Hval
Blood Bitch
Mehr Melodien, mehr Blut, mehr Pop: Jenny Hval lässt es auf ihrem neuen Album etwas lockerer an gehen. Der Musik tut das gut.
Music Review | verfasst 28.03.2013
Romare
Love Songs Part 1
Auf »Love Songs: Part 1« ist so viel zu entdecken, zu vertiefen und zu erkennen, dass die Platte mit jedem Hören wächst und wächst.
Music Review | verfasst 19.02.2015
Romare
Projections
Das Zeitalter des Sampling ist zu Ende. Lang lebe das Sampling! Am Ende kann es nur ein Fazit für dieses Album geben.
Music Review | verfasst 11.11.2016
Romare
Love Songs: Part Two
Nicht leicht, ein Album nach »Projections« vorzulegen. Romare hat es mit »Love Songs: Part Two« und einem leicht anderen Ansatz gewagt.
Music Kolumne | verfasst 02.02.2015
Zwölf Zehner
Januar 2015
Willkommen im Februar. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Januar musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Interview | verfasst 16.02.2015
Romare
Samples wie Fußnoten
Aus dem Stand heraus könnte Romare mit seinem Debüt »Projections« einen Klassiker landen. Einfach, in dem er dem bewährten Konzept des Sampling einen neuen Dreh verpasst. Wir sprachen mit Romare darüber im Interview.
Music Review | verfasst 14.08.2015
Vince Staples
Summertime '06
Auf seinem Debütalbum geht Vince Staples zurück in den »Summer ’06«. Musikalisch und erzählerisch ist der Rapper auf der Höhe der Zeit.
Music Kolumne | verfasst 15.07.2015
Vinyl-Sprechstunde
Vince Staples' »Summertime '06«
Wir begrüßen einen Gastdozenten zur Vinyl-Sprechstunde: Julian Brimmers. Er soll zwischen Aigner und Kunze vermitteln, die sich angesichts der Komplexität von »Summertime ’06« dieses Mal nicht einig sind.
Music Review | verfasst 18.11.2011
Drake
Take Care
Stimmungsvoll und eigen und doch ungeheuer eingängig: Drake gelingen hier gleich mehrere Spagate und so das beste Rap(related)-Album 2011.
Music Review | verfasst 30.09.2013
Drake
Nothing Was The Same
Drake macht einen »Classic«? »Nothing Was The Same« muss man jedenfalls in den Kanon der besten Rap-Alben aufnehmen. Ja, Punkt.
Music Review | verfasst 13.05.2015
Drake
If you're reading this it's too late
Kaum jemand trifft mit seiner Idee von Musik im Moment so sehr den Nerv der Zeit wie Drake…
Music Kolumne | verfasst 07.03.2012
Zwölf Zehner
Februar 2012
Willkommen im März. Doch vorher lassen Florian Aigner und Paul Okraj den Monat Februar musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 03.10.2013
Zwölf Zehner
September 2013
Willkommen im Oktober. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat September musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 09.07.2014
Zwölf Zehner
Juni 2014
Willkommen im Juli. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Juni musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 12.11.2014
Zwölf Zehner
Oktober 2014
Willkommen im November. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Oktober musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 21.09.2015
Vinyl-Sprechstunde
Future & Drakes »What A Time To Be Alive«
Zwei der derzeit populärsten Rap-Schwergewichte haben ein gemeinsames Album veröffentlicht. Grund für eine Notfall-Sprechstunde, in der wir das »Vinyl« einfach mal außen vor gelassen haben.
Music Liste | verfasst 30.12.2015
Jahresausklang 2015
Die besten Songs (10-1)
Woche für Woche picken unsere Redakteure im Ausklang ihre Lieblingssongs. Jeder für sich. Jetzt sollten sie gemeinsam die Top 50 des Jahres festlegen. Es wurden Existenzen in Frage gestellt bis Platz 1 alle vereinte.
Music Review | verfasst 27.05.2013
Nick Drake
Bryter Layter (Re-Issue)
Nick Drake hat drei Studioalben bis zu seinem Tod 1974 veröffentlicht – alle zählen als Klassiker des britischen Folk.
Music Review | verfasst 25.09.2013
Donato Dozzy
Plays Bee Mask
Der Italiener Donato Dozzy wagt sich an Bee Masks »Vaporware«. Seine Variationen bleiben dabei stets eigenständig.
Music Review | verfasst 23.04.2014
Donato Dozzy & Nuel
The Aquaplano Sessions
Vor fünf Jahren haben Donato Dozzy und Nuel in ihren Klangerinnerungen geforscht. Spectrum Spools macht die Aufnahmen wieder verfügbar.
Music Review | verfasst 18.07.2014
Donato Dozzy
K
Streng limitiert. Die Neuauflage der Doppel-LP »K« des Italieners zeigt, Donato Dozzy bleibt weiterhin auf Erfolgskurs.
Music Review | verfasst 30.03.2015
Anna Caragnano & Donato Dozzy
Sintetizzatrice
Auf seinem jüngsten Werk »Sintetizzatrice« arbeitet Donato Dozzy mit der römische Vokalistin Anna Caragnano zusammen.
Music Review | verfasst 09.10.2015
Donato Dozzy
The Loud Silence
Donato Dozzy räumt auf seinem Album die Gedanken weg. Ohne dabei Krach zu machen.
Music Review | verfasst 25.01.2017
Various Artists
Dreamy Harbor
25 Jahre Tresor, ein Leitspruch: »We were space pioneers«. Die Geburtstagscompilation »Dreamy Harbor« kommt dem nach.
Music Review | verfasst 15.05.2018
Donato Dozzy
Mindless Fulness – 12"
Schweben war selten schöner als mit der zwei Track starken Vinyl 12" »Mindless Fulness« von Donato Dozzy.
Music Review | verfasst 15.09.2014
Knowsum
Sichtexotica I
Knowsum bestreitet den Auftakt der Instrumentalreihe »Sichtexotica« des Mainzer Labels Sichtexot.
Music Review | verfasst 05.03.2015
Luk & Fil
Nepuman
Bedrohlich in seiner inneren Zerrissenheit, doch ohne Drohgebärden: »Nepuman« von Luk&Fil ist ein ganz besonderes Deutschrapalbum geworden.
Music Review | verfasst 21.12.2015
Nepumuk (Knowsum)
Genozid in A-Moll
Der Wahnsinn ist besonders bedrohlich, wenn er in leisen Tönen kommt. Oder in jazzigen. Wie auf »Genozid in A-Moll«.
Music Review | verfasst 08.12.2016
Knowsum
Play God And Shit Happens
Knowsums Gastspiel bei Money $ex Records ist von ungezügelter Spielfreude, ein assoziativer Bewusstseinsstrom, geradlinig obwohl abwegig.
Music Review | verfasst 01.08.2017
Nepumuk & Sir Serch
La Bohème
Nepumuk und Sir Serch sind »La Bohème« – »Die Oligarchen im Wunderland« bzw. »Der exzentrische Vagabund und der Rapper mit dem Penis«.
Music Review | verfasst 26.10.2012
Kendrick Lamar
good kid, m.A.A.d city
Lange hat keiner so technisch versiert Geschichten gerappt, wie Kendrick Lamar. Das reicht allerdings nicht für den ganz großen Wurf.
Music Review | verfasst 04.06.2018
Kendrick Lamar
OST Black Panther
Kendrick Lamars Zerrissenheit passt nicht zu den Heldenphantasien von »Black Panther«.
Music Kolumne | verfasst 12.11.2012
Zwölf Zehner
Oktober 2012
Willkommen im November. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Oktober musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Bericht | verfasst 06.02.2013
Kendrick Lamar
Live am 1.2. in der C-Halle in Berlin
Freitag war endlich Berlin an der Reihe Kendrik Lamar zu empfangen. K.Dot. Mr. 2012. Die Fakten, dass Lamars Album gerade Gold gegangen ist und sein Konzert ausverkauft war, bereiteten einen nicht auf den Wahnsinn vor, der Lamar begleitet.
Music Interview | verfasst 29.04.2013
Kendrick Lamar
Den Ausgleich schaffen
Als Retter des Westküsten-Hip-Hop gefeiert, sagt Kendrick Lamar’s Album »good kid m.A.A.d city’s« etwas über den aktuellen Stand des Hip Hop aus. Wir sprechen mit Lamar über Vergangenheit und Gegenwart des Rap und die Bedeutung von Compton.
Music Kolumne | verfasst 30.12.2013
Zwölf Zehner
Jahresrückblick 2013 (Teil 1)
Streitbar, scheuklappenfrei, hart und herzlich, House und R&B, Hip-Hop, Trap, Kanye und Post-Everything. Das Kolumnen-Duo plus Kunze schließt das Jahr 2013 mit einer Auswahl seiner 50 liebsten Tracks ab.
Music Kolumne | verfasst 16.03.2015
Vinyl-Sprechstunde
Kendrick Lamars »To Pimp A Butterfly«
To stream a masterpiece: in einer Sondereil-Edition der Vinyl-Sprechstunde nehmen sich unsere Kolumnisten Kendrick Lamars neuem Album an. Es gibt Vorbehalte, am Ende aber auch eine gemeinsame, eindeutige Meinung.
Music Essay | verfasst 05.03.2018
Kendrick Lamar & »Black Panther«
Black Future Month
Kendrick Lamar hat sich für den Soundtrack zu »Black Panther« verantwortlich gezeigt und ist vielleicht jetzt, wo Diversity verkauft werden soll, damit sie niemand tatsächlich leben muss, wichtiger denn je zuvor.
Music Review | verfasst 06.11.2015
Blond:ish
Welcome To The Present
Mit ihrem Debüt »Welcome To The Present« übertreffen Blond:ish alle Erwartungen. Das war so nicht zu erwarten.
Music Liste | verfasst 26.10.2015
Neben der Spur mit...
Blond:ish
Wir begeben uns mit Künstlern neben die Spur. Abseits von Ton- und Filmspuren bekommen sie von uns den Raum, über eine Leidenschaft zu sprechen, die nicht direkt die eigene Musik ist. Diesmal nehmen uns Blond:ish mit auf Reisen.
Music Review | verfasst 24.03.2014
Hollywood Dream Trip
Would You Like To Know More?
»Would You Like More?« von Hollywood Dream Trip besticht durch unwirkliche Atmosphäre, durch verwaschene und doch komplexe Klangstrukturen.
Music Review | verfasst 22.01.2015
Celer
Sky Limits
»Sky Limits« von Celer zeigt: Es geht in dieser Musik nicht darum, wie sie gemacht ist, sondern um so mehr darum, was sie mit einem macht.
Music Review | verfasst 16.09.2015
LGoony
Grape Tape
Ein weiterer Ami-Swag-Rap-Abklatsch? Schon ja. Aber LGoony hebt sich in entscheidenden Dingen vom Rest ab.
Music Review | verfasst 09.02.2011
Ghostface Killah
Apollo Kids
Apollo Kids ist kein typisches Album eines Member of the Wu-Tang Clan, und überzeugt dennoch.
Music Review | verfasst 23.12.2011
Ol' Dirty Bastard
Return To The 36th Chambers
Das erste Soloalbum von ODB aus dem Jahre 1995 ist nun in einer aufwendig designten Deluxe-Edition erhältlich.
Music Review | verfasst 21.05.2013
Ghostface Killah & Adrian Younge
Twelve Reasons To Die
Ganz kann »Twelve Reasons To Die« die Erwartungen nicht erfüllen. Es ist dennoch ein guter und in jedem Fall obligatorischer Wu-Release.
Music Review | verfasst 29.08.2013
Ghostface Killah & Apollo Brown
Twelve Reasons To Die: The Brown Tape
Apollo Brown’s Nachbearbeitung von »Twelve Reasons To Die« besteht neben Adrian Younges Originalmusik auf Augenhöhe.
Music Review | verfasst 12.12.2014
Ghostface Killah
36 Seasons
Nach dem neuen Clan-Album schickt Ghostface Killah mit »36 Seasons« nun unmittelbar im Anschluss seinen elften Solo-Langspieler in die Spur.
Music Review | verfasst 10.03.2015
BBNG (BadBadNotGood) & Ghostface Killah
Sour Soul
Mit BBNG und Ghostface Killah treffen musikalisch hochkarätige Profis aufeinander und liefern mit »Sour Soul« ein hörenswertes Stück Musik.
Music Review | verfasst 10.07.2015
Ghostface Killah & Adrian Younge
Twelve Reasons To Die II
Ghostface Killah und Adrian Younge tun sich für »Twelve Reasons To Die II« wieder zusammen. Und wieder machen sie alles richtig.
Music Interview | verfasst 30.07.2015
Adrian Younge
Fehlt nur noch Tarantino
Seite an Seite mit Ghostface Killah hat Adrian Younge gerade die Fortsetzung seines Audio-Epos »Twelve Reasons To Die« herausgebracht. Wir sprachen mit dem Musiker über das transmediale Projekt.
Music Essay | verfasst 01.10.2015
Wreck Yoself!
Die neue Lust an der Selbstzerstörung
Die Utopien sind aufgebraucht, der Medizinschrank bis zum Zerbersten voll. Rapper sind vom Glauben abgekommen und auf Drogen hängengeblieben. Wir gucken ihn gerne dabei zu – die Kaputtesten sind die Erfolgreichsten. Was ist los?
Music Review | verfasst 09.10.2013
Knxwledge
Kauliflowr
Knxwledge veröffentlicht so gut wie jeden Monat irgendwas. Sein Album »Kauliflowr« ist aber zum Glück nicht irgendwas, sondern richtig gut.
Music Porträt
Macadam Mambo
Lyon zurück auf der Karte
In den letzten Jahren sind Exotika-Labels aus dem Boden geschossen wie Gemüse in Urban Gardening-Flächen. Seit 2012 ist das Lyoner Label Macadam Mambo nicht nur eines der interessantesten unter allen, sondern auch eines der bestgemachten.
Music Liste
Guts
Picks 10 latest Vinyl Records
Guts ist eine Institution im französischen, ach, im europäischen Rap. Mindestens. Soeben wurde seine Platte »Paradise For All« wieder aufgelegt. Die Gelegenheit ihn darum zu bitten, 10 Schallplatten zu picken, die ihn aktuell mitreißen.
Music Liste
16 Records from Russia
Selected by Michail Stangl
FIFA WM startet in Russland, das Passwort für ВКонтакте vergessen: es wären beinahe triste Wochen geworden. Aber nur beinahe. Hilfe kommt aus dem Boiler Room. Und plötzlich hat alles doch noch einen Sinn.
Music Liste
Legowelt
12 Essentials
Danny Wolfers aka Legowelt zu begreifen – schier unmöglich. Eine Liste mit 12 seiner essentiellen Stücken zu erstellen – ebenfalls, unzählige Releases unter unzähligen Pseudonymen. Wir mussten es dennoch mal versuchen.
Music Liste
Martyn
Picks 10 latest Vinyl Records
Mit »Voids« präsentiert Martyn in diesen Tagen sein fünftes Album. Sein erstes für Ostgut Ton. Aus diesem Anlass ist er durch unseren Webshop gegangen und hat 10 Schallplatten ausgewählt, die ihn derzeit besonders beschäftigen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juni 2018
New Kanye, new Pusha, new Rocky, Gzuz auch noch! Ziemliche Aufstellung das. Unser Kolumnist ballert trotzdem 51. Und da er den ganzen Spaß hier alleine macht, hat er den Spielstand stets im Kopf: hellwach, never stoned af, unser Aigner.
Music Interview
Leon Vynehall
Für Oma, Forever Ago
Leon Vynehall geht mit »Nothing Is Still« auf ganz persönliche Spurensuche in seiner Familiengeschichte. Auf dem Debütalbum für Ninja Tune erzählt er, wie seine Großeltern in den 60er-Jahren von Großbritannien nach New York einwanderten.
Music Liste
The Bug
Picks 10 latest Vinyl Records
Kevin Martin ist ein aufmerksamer Beobachter der aktuellen Strömungen. Seine Musik lebt von Details und stilistischer Aufgeschlossenheit. Nachzuverfolgen an seiner Auswahl von 10 aktuellen Lieblingsplatten.
Music Bericht
Schwesta Ewa
Vom Rotlicht ins Zwielicht
Die Realität hat Schwesta Ewas realness übertrumpft. Vorläufig verurteilt wegen Körperverletzung, Steuerhinterziehung und neuerdings auch wegen Verleumdung anklagt: Ihr Beef mit dem Gesetz nimmt kein Ende.
Music Kolumne
Boards Of Canada
Music Has the Right to Children, 1998
Nostalgie als Zukunft: Boards of Canada boten mit ihrem Debütalbum »Music Has the Right to Children« eine Blaupause für zahllose Downtempo-Künstler und bauten aus Vintage-Synthesizern einen melancholisch-irritierenden Klassiker.
Music Interview
Kamaal Williams
Zurück zum rawen Shit
Gemeinsam mit Yussef Dayes veröffentlichte er vergangenes Jahr mit »Black Focus« einen Fan-Liebling. Jetzt ist Henry Wu aka Kamaal Williams solo zurück. Seine Musik ist von vielen Stilen inspiriert. Von nichts mehr aber als vom Glauben.
Music Liste
Benedek
Picks 10 latest Vinyl Records
Nicholas Benedek ist ein Tausendsassa. Seine Musik klingt nach seiner Heimatstadt Los Angeles. Sie ist eine Mischung aus West Coast G-funk und Lo-fi-House. Er hat unserem Sortiment 10 aktuelle Lieblingsplatten entnommen.
Music Porträt
Gzuz
Wieso? Weshalb? Warum?
»This shit ain’t for fun«. Stimmt nicht ganz. Für den Konsumenten ist es das weiterhin, Gzuz verkauft und verkauft. Das kann man finden wie man will. Man sollte sich nur fragen: Warum?
Music Liste
Bluestaeb
Picks 10 latest Vinyl Records
Detailverliebter Eklektizismus kontra instrumentale Monokultur: Das zeichnet Bluestaebs Beats aus. Und das zeichnet auch die 10 Schallplatten aus, die er aktuell am meisten feiert.
Music Kolumne
Records Revisited
Guru – Jazzmatazz Vol.1 (1993)
Das Genre-Crossover war die große Verbeugung des Gang Starr MC vor den Jazzwurzeln der Rap-Musik. Es war jedoch auch eine verpasste Chance und ein Anachronismus in einer sich rasant wandelnden Hip-Hop-Welt.
Music Liste
Courtney Barnett
Picks 10 latest Vinyl Records
Auf ihrem zweiten Soloalbum »Tell Me How You Really Feel« schickt sich Courtney Barnett an, sich einen Platz neben den ganz Großen zu reservieren. Dort, wo ihre Picks Cate Le Bon und Torres schon sitzen und Joni Mitchells Platz gesetzt ist.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai 2018
Auch bei Aigner ist die Future female: die Highlights diesen Monat kommen fast ausschließlich von Frauen. Kein Platz also eigentlich für Bierbongs und lecker im Speckmantel verpackte Mediokrität. Aber muss halt. Die Inventur.
Music Porträt
Knekelhuis
Wandern zwischen Welten
New-Wave-Nostalgie, Techno-Ahnenforschung und melancholische Dancefloor-Kracher: Das Amsterdamer Label Knekelhuis gräbt längst beerdigte Klänge aus und erweckt sie wieder zum Leben – nicht nur mit Reissues, sondern auch mit neuer Musik.
Music Porträt
New Record Labels #36
Glitterbeat, Hypermedium, Isle Of Jura und Rhythm Section International
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Glitterbeat, Hypermedium, Isle Of Jura und Rhythm Section International.
Music Interview
DJ Koze
Soulful und ein bisschen kaputt
DJ Koze: vielleicht House-Musik-Deutschlands letzter wahrer Eklektiker! Vielleicht der nächste kredible Pop-Produzent des Landes. Ganz sicher ist er einer der besten Gesprächspartner, die man sich wünschen kann.
Music Porträt
Pierre von Helden
Hinter die Mauern der Klischees
Deutsch-Rap sieht oft sehr, sehr ähnlich aus. In den Videos und was die grafische Gestaltung der Alben anbelangt. Ein Leipziger Künstler schickt sich an, das zu verändern.
Music Essay
Bubblegum & Kwaito
Südafrikas fast vergessene Musik
Zwei neue Compilations lassen ein fast vergessenes Südafrika erklingen. Wir sprachen mit DJ Okapi, der für beide Zusammenstellungen mit nach der Musik gesucht hat. Über ein bewegtes Land – damals und heute.
Music Kolumne
Aigners Inventur
April 2018
Kennt sein Passwort fürs UGHH-Forum noch auswendig und weiß, was in Zukunft die NTS-Sets dominieren wird: unser Kolumnist Florian Aigner. Ganz klar der Mann also, dem du vertrauen solltest.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Roc Marciano – RR2: The Bitter Dose
Roc Marciano ist zurück, geändert hat sich nicht: Drums, die dir die Zähne ausschlagen, Samples fürs Seelchen, und Reim-Skills für die Ewigkeit. Unsere Autoren fühlen sich zu Hause.
Music Kolumne
Records Revisited
The Streets’ Original Pirate Material, 2002
Mike Skinner wollte mit seinem Debüt ein echtes englisches Hip-Hop-Album machen, das auf US-Klischees verzichtet. Herausgekommen ist ein äußerst präzises Porträt des Lebens britischer Millennials zwischen 9 to 5 und Binge Drinking.
Music Essay
Jazz aus Japan
Vom Importschlager zur Innovation
Gleich zwei neue Compilations widmen sich dem Jazz aus dem Land der aufgehenden Sonne. Dort musste das Genre einen langen Weg hinlegen, bevor es sich von seinen Vorbildern befreien und etwas Ur-eigenes schaffen konnte.
Music Liste
12 Disco Music Records
with Sleazy Cover Artwork
Mit dem Disco-Revival kamen auch die alten, aufreizenden Plattencover zurück. Wir möchten diesen schmalen Grat zwischen Altherrengeilheit und kultiger Ästhetik würdigen, auf dem sich Sleazy Cover immer bewegen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März 2018
Er hat es alles schon gesehen: Männer-Wampen, deprimierte Stones Throw-Has-Beens, Free-Jazz-Weitwichsen. Vielleicht ein härterer Job als bei der chinesischen Internet-Zensur-Behörde zu arbeiten. Wer weiß das schon?
Music Essay
Kendrick Lamar & »Black Panther«
Black Future Month
Kendrick Lamar hat sich für den Soundtrack zu »Black Panther« verantwortlich gezeigt und ist vielleicht jetzt, wo Diversity verkauft werden soll, damit sie niemand tatsächlich leben muss, wichtiger denn je zuvor.
Music Kolumne
Records Revisited
Digable Planets – Reachin’ (A New Refutation of Time and Space) (1993)
Digable Planets besprachen auf ihren Debütalbum ein Thema, das nicht unbedingt auf Rapalben zu finden ist: weibliche Selbstbestimmung und Pro-Choice. Und zeigen, dass sich seit 1993 eigentlich nichts geändert hat.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Suba – Wayang
»Komm, das ist dieses Geräusch, das klingt als würden 500 Frösche gleichzeitig laichen.« Unsere Biologie-Expertenrunde im Talk über das neueste Release auf Vladimir Ivkovics Offen-Label.
Music Kolumne
Records Revisited
Sun Kil Moon – Ghosts Of The Great Highway (2003)
Die Reissue von »Ghosts Of The Great Highway« erschien die Tage. Es ist eines der besten Gitarrenalben des 21. Jahrhunderts, obwohl oder vielleicht gerade weil es die maßlose Selbstübersteigerung Kozeleks erstmals in voller Blüte zeigt.
Music Interview
Palmbomen II
Fake Memories
Palmbomen II reist in seiner Musik mit altem Equipment in eine neue Welt. Eine Welt, die es nicht gibt. Aber als Hörer meint man sich an sie erinnern zu können. Verwirrend? Gut, dass wir den Mann sprechen konnten.
Music Interview
Wolf Müller & Niklas Wandt
Trommelkunde
»Wie geil kann alles sein. Aber vor allem: wie geil kann es noch werden?«. Es wird im Folgenden sehr geil – oder sau langweilig. Kommt jetzt ganz auf den jeweiligen, natürlich immer geschätzten, Leser an.
Music Liste
Jóhann Jóhannsson
10 Essentials
Um Jóhann Jóhannsson zu trauern heißt also einerseits, sich an ihn zu erinnern. Sich an Jóhannsson zu erinnern heißt aber auch, das Versprechen anzunehmen, das er mit seiner Musik abgelegt hat.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Februar 2018
Der Mann mit dem härtesten Job der Welt ist zurück: Aigner schlägt sich für die erste Inventur des Jahres mit Reizdarm durch die Spotify-Hölle, umgeben von Hollister-Modeln, die Midlife-Crisis vor den Augen. Stehen wir es durch, togezer!
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Rhye – Blood
Lieder über die Liebe, sinnliche Coverbilder nackter Frauen: Rhye sind nach vier Jahren zurück mit einem neuen Album. Es kommt ganz unschuldig daher, am Ende könnte aber James Franco dahinter stecken.
Music Porträt
New Record Labels #35
Death Is Not The End, Lullabies For Insomniacs, Mainrecords & Meakusma
Jeden Monat stellen wir euch Plattenlabels vor, die neu bei uns im Webshop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Death Is Not The End, Lullabies For Insomniacs, Mainrecords und Meakusma
Music Liste
Tribal, Voodoo, Folklore
10 aktuelle Platten von weit weg
Deutschland im Januar: Jahresanfangsmüdigkeit, Schneeregen, Heizungsluft. Man möchte woanders sein. Unsere Liste geht direkt einen Schritt weiter, GANZ woanders hin. Hier sind 10 aktuelle Platten wie sie exotischer kaum klingen könnten.
Music Liste
Ausklang | 2017
Die essentiellen Platten des Dezember
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
Jahresrückblick 2017
Fourth World Problems
Fourth World Music: etliche Alben, Compilations und Reissues widmeten sich 2017 dem Thema. Offenbar gab es in diesem Jahr eine hohe Nachfrage nach Utopie. Aber handelt es sich bei dem Phänomen nicht vielmehr um eine bittere Realität?