Music Kolumne | verfasst 15.06.2016
Vinyl-Sprechstunde
Radiohead: »A Moon Shaped Pool«
Radiohead bringen in zwei Tagen ein neues Album raus. Die Welt hält den Atem an. Unsere Autoren haben das Album schon gehört – und auch ihnen schlägt das ›Event‹ auf die Atemwege.
Text Florian Aigner, Philipp Kunze,
Vinyl_sprechstunde_1024x685px

Kunze: Zwei Fragen zum Einstieg: Was war eigentlich an Radiohead je geil? Und ist der zweite Song ein Cover von Limp Bizkits [sic!] »Behind Blue Eyes«? lol

Aigner: Wahaha, Also ich hab mir die Geilheit damals immer schön von Spex oder Pitchfork erklären lassen. Aber nie gefühlt. Wobei: Ich bin ja bei Radiohead im Balladencamp, je klischeehafter desto ehrlicher. »Creep«, »All I Need« und so. Und bei »Kid A« fand ich das halt damals einigermaßen cool, dass da so ein bisschen Techno war. Aber das neue Album jetzt anhören: Feels like Steuererklärung machen.

Cornils: Jetzt sitzen wir hier, drei geile Böcke, und sollen die Gärtner machen. Wir alle können mit Radiohead recht wenig anfangen, aber vielleicht müssen wir sie ja auch nicht hören. Meinte zumindest Chef. Stimmt auch: Ich habe meine Review zum Album auch verfasst, bevor es überhaupt erschienen ist.

Aigner: Stimmt auch, weil das doch eh quasi kein neues Album ist und man sich da einfach »Best of Rezeptionsgeschichte« rauspicken kann.
Kunze:: Ey, Pitchfork schreibt zum neuen Album: »With their ninth studio album, Radiohead move beyond the existential angst that made them music’s preeminent doomsayers, pursuing a more personal—and eternal—form of enlightenment.« Wertung: 9.1. Ich kann dazu nur schreiben: Zum Glück ist Gucci Mane aus dem Gefängnis, um solchen Sätzen Kontrast zu bieten.
Cornils: Ja, das ist genau die Art Thesaurusgebrabbel, die ich mit meiner Vorab-Review aufs Korn nehmen wollte.

Aigner: Ich kann dieses Yorke Falsett nicht – mehr – ertragen.
Cornils: Konnte ich noch nie. Selbst nicht auf dem Höhepunkt meiner Teenage Angst. Ich mag den Dude und seine Band am liebsten, wenn er still ist.

Aigner: 90 Sekunden drin und alles kann sich ficken. Die Streicher, das dämliche Zwergpinscher-Gejaule, die low flying panic attack. ALLES.
Kunze: Ich fühle mich nach drei Songs bereits so, als wäre ich stundenlang in der Badewanne gelegen.
Das ist wirklich der Musik gewordene Heuschnupfen.

Cornils: Diese billigen 90s-Plastikbeats hast du vergessen. Furchtbar. Wir lassen uns vielleicht von unseren gesammelten Ressentiments vereinnahmen, aber mal ehrlich: Das ist halt okayisher, weinerlicher Indie-Pop-Rock straight outta Post-Grunge-Sinnleere. Immer noch. Guckt mal auf die Smartwatches, mois – es ist 2016.

Kunze: Finde ich einen fairen Versuch, den Du da gestartet hast. Aber fuck that, ich finde Radiohead klingen, als wäre Chris Martin starker Allergiker und das neue Coldplay-Album drehe sich nur um seine Allergien.

Aigner:: Wenn das so wäre, würden ja alles sagen: geil, Coldplay klingen wieder wie damals »als sie noch gut waren«. MONGOLOL but true.
Cornils: Ich finde diese Coldplay-Witze auch echt witzig, weil sie mir nicht so abwegig scheinen. Du hast dieselben Pathosbögen und recht ähnliche Melodien – nur halt in Dauermoll, fünf BPM drunter und mit so weirden Sounds wie hier mal Gitarrengeplinker in der Echobox. Fertig, Kunscht.
Aigner: Kunscht. »UNGLAUBLICH. Piano. Und Thom. OMFG
Cornils: Ich kann Coldplay vielleicht sogar eher ertragen als Radiohead, weil die halt echt kein Aufhebens um ihre Edginess und vor allem nicht um ihre quote/unquote politische Einstellung machen. Dass Skepta Grime in die USA importiert, bringt in popkultureller Hinsicht politisch vermutlich wesentlich mehr als ein Radiohead-Song gegen UKIP.

Aigner: Naja, ich habe unfreiwillig die neue Coldplay gehört (Grüße an familiäre Verwirrungen) und glaub mir: da willst du noch weniger.
Cornils: Ach, komm. Ich hab in letzter Zeit wieder viel Talk Talk gehört. Die haben – bis zu einem gewissen Punkt – denselben Karriereverlauf wie Radiohead: Flavour of the month (da Synth Pop, hier Brit Pop), dann Avantgarde. Was auf der »Spirit Of Eden« abgeht, fickt mich aber zehn Mal so doll weg wie alles bei Radiohead. Radiohead können eines nämlich so gar nicht: Stille. Was sie können, ist Bedeutungsschwere – die lässt aber keinen Interpretationsspielraum. Voll nicht erotisch. Vierter Durchlauf dieses Albums bei mir und schon wieder vier Songs drin – doch so gar nichts hängengeblieben. Dabei habe ich doch was Geisteswissenschaftliches studiert. Was geht da?

Aigner: Mich macht am meisten fertig, wie viele Erstsemster dazu von schmierfinkigen Barkeepern weggecockt werden.
Cornils: Gutes Stichwort. Finden junge Menschen zu Radiohead? Ich verstehe weder emotional noch rational, wie Menschen das feiern können. Wenn du irgendjemandem das vorsetzen würdest, einem musikalisch gebildeten Menschen, und die Person kennt das nicht – würde das auf dermaßen viel Gegenliebe stoßen wie es das aktuell tut?
Aigner: Ich kenne KEINEN Radiohead-Fan unter 32, true story. Also ist Radiohead nur der Cheatcode für alle, ihre Hängengebliebenheit aus dem 2. Semester aufrechterhalten zu dürfen? Sind die musikalisch wirklich nur die habilitierten Interpol?
Cornils: Ich kenne nur Endzwanziger, denen ihre ehemalige Mitgliedschaft im Radiohead-Message-Board eher unangenehm ist.

Aigner: Bei mir ist da noch so viel Selbstekel mit drin, glaub ich. Weil ich mir ja mal wirkllich 1-2 Jahre lang versucht habe einzureden, dass ich das fühle. Und jetzt nur Ekel: weil ich hätte es wissen müssen, auch vor 10 Jahren.

Kunze: Heißt das, die sind qualitativ gleich geblieben?
Aigner: Was weiß ich, ich bin qualitativ einfach geiler geworden.

Cornils:Es pluckert einfach alles so vor sich hin und deutet eine Erlösung an. Dass die nicht kommt – geschenkt. Aber der Weg, der hier zum Ziel erklärt wird, ist so eine abschüssige Pflastersteinstraße, die mir auf das Fahrrad in die Samenleiter schlägt. Witzig fand ich sowas zuletzt, als ich noch kein Bier trinken durfte. Rein musikalisch meine ich. Das ist so: Pass auf, gleich geht’s ab. Und dann stehen sie da, der Song ist vorbei und erzählen dir, dass das alles nur ein Prank-Video für ihren YouTube-Kanal mit Sozialexperimenten war. »Wir spielen mit euren Erwartungshaltungen lachkickemoji!!!!«

Aigner: Loooool samenleiter heartemoji. Der absolute Favorit scheint ja »True Love Waits« zu sein. Seid ihr bereit? UNGLAUBLICH. Piano. Und Thom. OMFG.
Kunze: Fuck, ihr müsst mir jetzt echt mal erklären, wie es zu all dem kommen konnte!
Cornils: Wie was zu was kam? Dass Radiohead zu Radiohead wurden? Tja.
Kunze: Ne, dass Radiohead in der Rezeption zu Radiohead wurden.
Cornils: Ich glaube, sie bedienen eine Sehnsucht. Nach irgendwie »authentischer« Musik, die trotzdem den »Zeitgeist« einfängt. Negativ gewendet – und so wende ich das – bedienen sie aber auch eine unheimliche Faulheit. Welterklärung von fünf weißen Mittelschichtsdudes. So muss Punk Mitte der 1980er Jahre gewirkt haben: Voll nicht revolutionär, aber solange Sicherheitsnadeln noch durch Ohrlöcher passten, war’s die griffige Alternative zum Selberdenken.
Kunze: Das finde ich jetzt arg zynisch. Vielleicht erklären die ja die Welt pfiffig und poetisch. Ich kann das nur nicht sagen, weil ich den Mann nicht verstehe. Genauso wenig wie den benutzten Lappen, der über meinem Eimer seit Wochen nicht richtig trocknet.

Cornils: Das braucht sich, um den Bogen zum Anfang zu schlagen, wirklich niemand anzuhören – zumindest niemand, der auch gerne mal von Musik herausgefordert wird. Oder Aigner, was meinst du als der Fachkundigste hier: Haben sich Radiohead nennenswert weiterentwickelt, seit du es mit ihnen versucht hast?
Aigner:: ey fickt euch doch, ich hasse diese band. jetzt bin ich hier der token thom-versteher.
ich bin völlig leer, das <lbum hat mich mit 300 gramm birkenpollen eingelullt. ich kann nicht mal mehr schreiben. radiohead sind die besten.

Kunze:Eine Sache, interessiert mich noch. Kollege Cornils, du interpretierst in deren Musik ja auch so ein krasses Sendungsbewusstsein rein. Klär mich mal auf, bitte, ich verstehe ja nichts.
Cornils: Ist das nicht ein großer Teil des Radiohead-Mojos? Die feinfühlige Band mit politischem Anspruch? »Burn The Witch« macht ja per Video auch ganz esoterisch Aussagen zur zeitgenössischen Xenophobie.
Aigner: voll dem thom sein mojo so. aber immer so auf der unverbindlichen ebene. kunscht. »Voll nicht revolutionär, aber solange Sicherheitsnadeln noch durch Ohrlöcher passten, war’s die griffige Alternative zum Selberdenken.«
Cornils: Und hey, Songtitel wie, ich mag das kaum abtippen: »Tinker Tailor Sailor Soldier Sailor Rich Man Poor Man Beggar Man Thief«. Das ruft schon UK-flavoured Klassenbewusstsein und kapitalistische Ausbeutungsmechanismen auf. Die sind aber auch aus dem letzten Jahrhundert. Die Lyrics: »The ones you light your fires to keep away / Crawling out upon, expanding / And all you have to do is say yeah« Das ist poetische für »Die da oben machen ja sowieso was sie wollen – und der kleine Bürger lässt sich’s gefallen!« Agitstadionpop ist aber ein Widerspruch in sich.

Kunze:Die wollen also was bewegen? Und machen Musik, wegen der man niemals wieder aufstehen will, geschweige denn (siehe Kollege Aigner) die Kraft hat, den Caps-Knopf zu drücken? FUCK OUTTA HERE.

Aigner: wir haben ja echt schon viel schlimmes besprochen, aber das… selbst fucking pharrell hat uns wenigstens muschifürze angeboten. hier muss ich einem 40-something mit einer der loyalsten fanbasen der welt beim rumheulen zuhören. ey gönn dir doch mal was, vielleicht nutella oder so.
Kunze: Rumheulen finde ich ja okay, aber nicht kunstvolles verschnörkeltes Rumheulen.
Aigner: eben! ich bin ja ein sucker für balladen, aber dann auch bitte mit melodie und so, du fickfrosch.
Kunze: Entweder richtig weinen, oder irgendwas geiles machen.
Cornils: Naja, vielleicht wollen sie damit eben die Ohnmacht der weißen, gut situierten Mittelschicht auf den Punkt bringen. Was mich denken lässt, dass Slavoj Žižek in dieser Runde absolut fehlt.
Kunze: Denke unser Niveau ist hoch genug, um den mal einzuladen.

Cornils: »True Love Waits«, den finde ich vom Instrumental und der Gesangsmelodie doch ganz schön. Macht mich Smashing Pumpkins-nostalgisch. Billy Corgan hätte den singen sollen, circa 1998.
Kunze: Lol, dachte immer Smashing Pumpkins wären so etwas wie The Offspring. Einfach nur bandnamenmäßig her, mehr weiß ich da auch nicht, sorry.
Aigner: hahaha, ich will dich so hart heiraten manchmal.
Kunze: Jetzt muss ich auch nicht mehr betonen, wie ungeeignet ich für diesen Job bin, oder?

Aigner: geil, ich fühle mich als hätte ich 3/26 aus dem feld geworfen und am ende dem trainer die schuld gegeben.
Kunze: Ich fühle mich als hätte ich nicht einen Wurfversuch gehabt, weil der Basketball zu schwer für mich war.
Cornils: Was ist das für 1 Album?
Aigner: pollenpop.
Cornils: Echt, ich find’s riesigen Dummfug.

Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 01.05.2011
Radiohead
The King Of Limbs
Thom Yorkes Gesang kommentiert lakonisch eine kompositorisch arme Platte, die sich mit einem interessanten Konzept zu entschuldigen weiß.
Music Review | verfasst 24.06.2017
Radiohead
OK Computer OKNOTOK 1997-2017
Vor zwanzig Jahren ist »OK Computer« von Radiohead erschienen, also erscheint zum Jubiläum eine erweitere Neuauflage.
Music Kolumne | verfasst 16.03.2011
Aigners Inventur
Februar 2011
Raekwon kümmert sich um die Basis, Mr Dibiase um die Atari-Nerds, Show & KRS-One um die ewig Gestrigen, Virgo 4 um Chicago, PJ Harvey um England und Radiohead um die Journaille. Madames et Monsieurs: der Februar!
Music Essay | verfasst 24.03.2011
Radiohead
Das Prinzip Radiohead
Während sich derzeit die Journaille über die ästhetische Größe des neuen Radiohead-Werkes The King Of Limbs die Köpfe zerbricht, fragt sich unser Autor Daniel von der Vring, wieso man diese Band nicht so richtig doof finden kann.
Music Liste | verfasst 05.05.2011
Young Montana?
DJ Charts
Mary Anne Hobbs, die beliebte Auskennerin von BBC Radio 1, hat Young Montana? im letzten Jahr zum »Favourite Unsigned Artist of 2010« erklärt. Für uns hat der 20-jährige zehn seiner derzeit liebsten Platten herausgesucht und kommentiert.
Music Kolumne | verfasst 19.10.2011
Aigners Inventur
September/Oktober 2011
Wie üblich macht unser Kolumnist vom Dienst auch in dieser Ausgabe vor großen Namen nicht Halt. So dürfen sich Phonte, Emika, James Blake, Radiohead und Apparat Watschen abholen. Warum es trotzdem ein guter Monat war, lest ihr hier.
Music Kolumne | verfasst 07.12.2016
Jahresrückblick 2016
Hat das Album ausgedient?
Groß angekündigt, gar nicht angekündigt: viele Alben sorgten dieses Jahr für besonders Aufsehen. Was hieß eigentlich im Jahr 2016 noch Album? Wir werfen ein Blick auf den Krieg der Formate und müssen dabei auch über eins reden: Geld.
Music Kolumne | verfasst 20.11.2013
Vinyl-Sprechstunde
Eminem's »The Marshall Mathers LP 2«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Sprechstunde haben diesmal Florian Aigner und Philipp Kunze. Sie erörtern Eminems aufsehenerregenden Tonträger »The Marshall Mathers LP 2«.
Music Kolumne | verfasst 16.01.2014
Vinyl-Sprechstunde
Actress' »Ghettoville«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Sprechstunde haben diesmal unsere beiden Autoren Florian Aigner und Philipp Kunze. Sie erörtern Actress’ möglicherweise letztes Album.
Music Kolumne | verfasst 19.02.2014
Vinyl-Sprechstunde
Bushidos »Sonny Black«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Florian Aigner und Philipp Kunze erklären, warum wir »Sonny Black« in Deutschland gut gebrauchen können.
Music Kolumne | verfasst 23.04.2014
Vinyl-Sprechstunde
Pharrell Williams' »Girl«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Diesmal erklären Florian Aigner und Philipp Kunze, warum eine Partie Scrabble sich nach »Girl« wir ein revolutionäres Ereignis anfühlt.
Music Kolumne | verfasst 14.05.2014
Vinyl-Sprechstunde
Kollegah's »King«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Diesmal erörtern Florian Aigner und Philipp Kunze was Tiki-Taka mit Kollegahs neuem Album »King« gemeinsam hat.
Music Kolumne | verfasst 26.06.2014
Vinyl-Sprechstunde
Lana Del Reys »Ultraviolence«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute erfahrt ihr, wieso Lana Del Rey niemals Miley Cyrus oder Britney Spears sein wird, und warum das auch noch schlecht für ihr Album ist.
Music Kolumne | verfasst 30.07.2014
Vinyl-Sprechstunde
Shabazz Palaces' »Lese Majesty«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Wegen »Lese Majesty« sehen sich unsere Autoren heute gezwungen, über den Zugang zum Universum, DJ Mustard und Doom gleichzeitig zu sprechen.
Music Kolumne | verfasst 21.08.2014
Vinyl-Sprechstunde
FKA Twigs' »LP1«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Eine Unterhaltung darüber, warum Kanye Kathedralen bauen darf und FKA Twigs nicht mal artsy Instagram-Fotos zugestanden werden.
Music Kolumne | verfasst 26.09.2014
Vinyl-Sprechstunde
Aphex Twin's »Syro«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine aktuelle Schallplatte. Florian Aigner hofft, dass Philipp Kunze mal was schlechtes über Aphex Twin sagt, weil sich der (Kunze) bislang kaum mit dem (Aphex Twin) beschäftigt hat.
Music Kolumne | verfasst 03.12.2014
Vinyl-Sprechstunde
Haftbefehls »Russisch Roulette«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Florian Aigner und Philipp Kunze haben sich Haftbefehls viel besprochenes Album »Russisch Roulette« gemeinsam angehört.
Music Kolumne | verfasst 28.01.2015
Vinyl-Sprechstunde
D'Angelo's »Black Messiah«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute ziehen unsere Kolumnisten vor D’Angelos erstem Album seit 15 Jahren den Hut – und zucken mit den Schultern.
Music Kolumne | verfasst 16.03.2015
Vinyl-Sprechstunde
Kendrick Lamars »To Pimp A Butterfly«
To stream a masterpiece: in einer Sondereil-Edition der Vinyl-Sprechstunde nehmen sich unsere Kolumnisten Kendrick Lamars neuem Album an. Es gibt Vorbehalte, am Ende aber auch eine gemeinsame, eindeutige Meinung.
Music Kolumne | verfasst 20.05.2015
Vinyl-Sprechstunde
Lance Butters' »BLAOW«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute »BLAOW« und die Frage, wie nahe dieses Album an’s Croissant kommt. Oder: Warum das eigentlich ein depressives Album ist.
Music Kolumne | verfasst 27.05.2015
Vinyl-Sprechstunde Spezial
Zugezogen Maskulin über Xatars »Baba Aller Babas«
Zugezogen Maskulin haben für uns gechattet. Frisch von ihrer Tour zurückgekommen haben sich Grim 104 und Testo der Musik eines anderen Rappers gewidmet: Xatars nämlich. Eine Spezial-Ausgabe der Vinyl-Sprechstunde.
Music Kolumne | verfasst 04.06.2015
Vinyl-Sprechstunde
A$AP Rockys »At.Long.Last.A$AP«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute nähern sich unsere Kolumnisten über Pflegeprodukte, Zungenküsse und schwule Kleinkinder A$AP Rockys neuem Album an.
Music Kolumne | verfasst 15.07.2015
Vinyl-Sprechstunde
Vince Staples' »Summertime '06«
Wir begrüßen einen Gastdozenten zur Vinyl-Sprechstunde: Julian Brimmers. Er soll zwischen Aigner und Kunze vermitteln, die sich angesichts der Komplexität von »Summertime ’06« dieses Mal nicht einig sind.
Music Kolumne | verfasst 21.09.2015
Vinyl-Sprechstunde
Future & Drakes »What A Time To Be Alive«
Zwei der derzeit populärsten Rap-Schwergewichte haben ein gemeinsames Album veröffentlicht. Grund für eine Notfall-Sprechstunde, in der wir das »Vinyl« einfach mal außen vor gelassen haben.
Music Kolumne | verfasst 14.10.2015
Vinyl-Sprechstunde
Wandas »Bussi«
Was ist das mit Wanda? Warum zieht die Band so viele Menschen in ihren Bann? Unsere beiden Kolumnisten haben sich Wandas zweites Album angehört und versucht, eine Antwort darauf zu finden.
Music Kolumne | verfasst 16.12.2015
Jahresrückblick 2015
Vinyl-Sprechstunde Recap
Sieben Alben hatten unsere Autore 2015 in unserer Sprechstunde. Fünf davon (eines hatten Zugezogen Maskulin besprochen) haben sie sich zur Nachbesprechung bestellt. Haben sich die Diagnosen gehalten?
Music Kolumne | verfasst 03.02.2016
Vinyl-Sprechstunde
Heute: »0,9« von SSIO
SSIO ist ein Barbar in seinen Texten. Und trotzdem haben ihn alle gerne; und zwar Menschen aus den verschiedensten sozialen Schichten. Unsere Autoren sind dem Phänomen im Gespräch über »0,9« auf den Grund gegangen.
Music Kolumne | verfasst 23.08.2016
Vinyl-Sprechstunde
Frank Ocean – Blond
Vier Jahre lang hat Frank Ocean sein neues Album angeteast, zurückgezogen, und das Spiel so lange wiederholt, bis beim Release von »Blond« alle eh erstmal sofort befriedigt waren. Aber ist »Blond« so groß wie das Drumherum?
Music Kolumne | verfasst 12.10.2016
Vinyl-Sprechstunde
Nicolas Jaar – Sirens
Nicolas Jaar veröffentlicht nach fünf Jahren sein zweites Studioalbum. Unsere Autoren haben sie sich gemeinsam angehört und sich dabei nicht nur gefragt: ist das jetzt eher Tarkovsky oder Milky Chance?
Music Kolumne | verfasst 20.01.2017
Vinyl-Sprechstunde
The xx – I See You
The xx sind zurück und zwar jeder Einzelne von ihnen. Das hört man stark. Ein Problem, finden unsere Kolumnisten. Sie finden aber auch: The xx sind bereit für das ganz Große. Aber das Kleine war halt früher so toll an denen…
Music Kolumne | verfasst 31.01.2018
Vinyl-Sprechstunde
Rhye – Blood
Lieder über die Liebe, sinnliche Coverbilder nackter Frauen: Rhye sind nach vier Jahren zurück mit einem neuen Album. Es kommt ganz unschuldig daher, am Ende könnte aber James Franco dahinter stecken.
Music Kolumne | verfasst 28.02.2018
Vinyl-Sprechstunde
Suba – Wayang
»Komm, das ist dieses Geräusch, das klingt als würden 500 Frösche gleichzeitig laichen.« Unsere Biologie-Expertenrunde im Talk über das neueste Release auf Vladimir Ivkovics Offen-Label.
Music Interview
Deutsch Amerikanische Freundschaft
Eine Neutralität, die immer brennt
D.A.F waren revolutionär, weil sie eine Maxime hatten: nichts machen, was es schon mal gab. D.A.F sind immer noch aktuell, weil ihre Texte provozieren, ohne eine Meinung zu diktieren.
Music Liste
Nicola Cruz
Picks 10 latest Vinyl Records
Nicola Cruz ist Franzose. Seine Eltern sind aus Ecuador. Seine Musik pendelt dazwischen und weit darüber hinaus. Seine Einflüsse kannst du ein Stück weit anhand seiner 10 Schallplatten nachvollziehen.
Music Liste
Ross From Friends
10 Favorites
Nenn es nicht einfach Lo Fi-House! Ross From Friends hat zwar auch einen dieser…Witz-Namen. Seine Musik ist allerdings kein Gimmick, nicht umsonst ist er auf FlyLos Brainfeeder gelandet! Der Mann hat Einflüsse von jenseits der 120 BpM.
Music Liste
X.Y.R.
Picks 10 latest Vinyl Records
Aufgewachsen in einer Provinzstadt im Nordwesten Russlands, atmet die Musik von X.Y.R. die russische Seele. Seine Auswahl an 10 Schallplatten zeigt hingegen, dass sein musikalischer Geschmack nicht an den Grenzen seiner Heimat Halt macht.
Music Kolumne
Records Revisited
Björk – Debut (1993)
Björks »Debut« zog vor allem einen Schlussstrich. Dazu ist der Titel des Album eine dreiste Lüge. Eine größere Wahrheit hätte Björk damit allerdings ebensowenig aussprechen können.
Music Kolumne
Halbjahresrückblick 2018
50 best Vinyl Records so far
Techno ohne Kick und Snare, kunstvolles Gurgeln, Musik, zu der Buckelwale ihre Babys beisetzen: alles drin unter den 50 Schallplatten, die uns die erste Jahreshälfte 2018 bislang besonders versüßt haben.
Music Liste
WEN
Picks 10 latest Vinyl Records
Soeben ist auf Big Dada »Ephem:era«, das zweite Album des als »Wunderkind des Post-Grime« hofierten Producers WEN erschienen. Der Musiker hat für uns nun 10 Schallplatten ausgesucht, die ihn in diesen Tagen besonders begeistern.
Music Kolumne
Records Revisited
Dynamite Deluxe – Deluxe Soundsystem (2000)
Deutsch-Rap in seiner ersten Blüte, das Ende der Neunziger, der Anfang eines neuen Jahrtausends. Kein Album wurde mehr erwartet als das vorliegende. Und »Deluxe Soundsystem« schlug dann auch ein wie eine Bombe.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Kanye West – ye
Slavery was a choice, Make America Great Again, man kennt die Storys. »ye« einfach nur als Tonträger zu besprechen, ist unmöglich. Drei Wochen nach Release versuchen wir, den ganzen Wahnsinn irgendwie einzuordnen.
Music Porträt
Spasibo Records
From Russia With Funk
Eines Tages würden sie gerne mit Daptone und Jazzman in einem Atemzug genannt werden: Das St. Petersburger Label Spasibo verlegt die Grooves der Landsmänner neu. Tips dazu gab es auch von Jan Weissenfeldt.
Music Liste
Mo Kolours
Picks 10 latest Vinyl Records
»Inner Symbols« heißt das in diesen Tage erscheinende, dritte Album von Mo Kolours. Der Musiker hat für uns nun 10 Schallplatten ausgesucht, die ihn in diesen Tagen besonders begleiten. Darunter Jazz, Hip-Hop, Freunde, Bekannte, Kollegen.
Music Porträt
Macadam Mambo
Lyon zurück auf der Karte
In den letzten Jahren sind Exotika-Labels aus dem Boden geschossen wie Gemüse in Urban Gardening-Flächen. Seit 2012 ist das Lyoner Label Macadam Mambo nicht nur eines der interessantesten unter allen, sondern auch eines der bestgemachten.
Music Liste
16 Records from Russia
Selected by Michail Stangl
FIFA WM startet in Russland, das Passwort für ВКонтакте vergessen: es wären beinahe triste Wochen geworden. Aber nur beinahe. Hilfe kommt aus dem Boiler Room. Und plötzlich hat alles doch noch einen Sinn.
Music Liste
Guts
Picks 10 latest Vinyl Records
Guts ist eine Institution im französischen, ach, im europäischen Rap. Mindestens. Soeben wurde seine Platte »Paradise For All« wieder aufgelegt. Die Gelegenheit ihn darum zu bitten, 10 Schallplatten zu picken, die ihn aktuell mitreißen.
Music Liste
Legowelt
12 Essentials
Danny Wolfers aka Legowelt zu begreifen – schier unmöglich. Eine Liste mit 12 seiner essentiellen Stücken zu erstellen – ebenfalls, unzählige Releases unter unzähligen Pseudonymen. Wir mussten es dennoch mal versuchen.
Music Liste
Martyn
Picks 10 latest Vinyl Records
Mit »Voids« präsentiert Martyn in diesen Tagen sein fünftes Album. Sein erstes für Ostgut Ton. Aus diesem Anlass ist er durch unseren Webshop gegangen und hat 10 Schallplatten ausgewählt, die ihn derzeit besonders beschäftigen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juni 2018
New Kanye, new Pusha, new Rocky, Gzuz auch noch! Ziemliche Aufstellung das. Unser Kolumnist ballert trotzdem 51. Und da er den ganzen Spaß hier alleine macht, hat er den Spielstand stets im Kopf: hellwach, never stoned af, unser Aigner.
Music Interview
Leon Vynehall
Für Oma, Forever Ago
Leon Vynehall geht mit »Nothing Is Still« auf ganz persönliche Spurensuche in seiner Familiengeschichte. Auf dem Debütalbum für Ninja Tune erzählt er, wie seine Großeltern in den 60er-Jahren von Großbritannien nach New York einwanderten.
Music Liste
The Bug
Picks 10 latest Vinyl Records
Kevin Martin ist ein aufmerksamer Beobachter der aktuellen Strömungen. Seine Musik lebt von Details und stilistischer Aufgeschlossenheit. Nachzuverfolgen an seiner Auswahl von 10 aktuellen Lieblingsplatten.
Music Bericht
Schwesta Ewa
Vom Rotlicht ins Zwielicht
Die Realität hat Schwesta Ewas realness übertrumpft. Vorläufig verurteilt wegen Körperverletzung, Steuerhinterziehung und neuerdings auch wegen Verleumdung anklagt: Ihr Beef mit dem Gesetz nimmt kein Ende.
Music Kolumne
Boards Of Canada
Music Has the Right to Children, 1998
Nostalgie als Zukunft: Boards of Canada boten mit ihrem Debütalbum »Music Has the Right to Children« eine Blaupause für zahllose Downtempo-Künstler und bauten aus Vintage-Synthesizern einen melancholisch-irritierenden Klassiker.
Music Interview
Kamaal Williams
Zurück zum rawen Shit
Gemeinsam mit Yussef Dayes veröffentlichte er vergangenes Jahr mit »Black Focus« einen Fan-Liebling. Jetzt ist Henry Wu aka Kamaal Williams solo zurück. Seine Musik ist von vielen Stilen inspiriert. Von nichts mehr aber als vom Glauben.
Music Liste
Benedek
Picks 10 latest Vinyl Records
Nicholas Benedek ist ein Tausendsassa. Seine Musik klingt nach seiner Heimatstadt Los Angeles. Sie ist eine Mischung aus West Coast G-funk und Lo-fi-House. Er hat unserem Sortiment 10 aktuelle Lieblingsplatten entnommen.
Music Porträt
Gzuz
Wieso? Weshalb? Warum?
»This shit ain’t for fun«. Stimmt nicht ganz. Für den Konsumenten ist es das weiterhin, Gzuz verkauft und verkauft. Das kann man finden wie man will. Man sollte sich nur fragen: Warum?
Music Liste
Bluestaeb
Picks 10 latest Vinyl Records
Detailverliebter Eklektizismus kontra instrumentale Monokultur: Das zeichnet Bluestaebs Beats aus. Und das zeichnet auch die 10 Schallplatten aus, die er aktuell am meisten feiert.
Music Kolumne
Records Revisited
Guru – Jazzmatazz Vol.1 (1993)
Das Genre-Crossover war die große Verbeugung des Gang Starr MC vor den Jazzwurzeln der Rap-Musik. Es war jedoch auch eine verpasste Chance und ein Anachronismus in einer sich rasant wandelnden Hip-Hop-Welt.
Music Liste
Courtney Barnett
Picks 10 latest Vinyl Records
Auf ihrem zweiten Soloalbum »Tell Me How You Really Feel« schickt sich Courtney Barnett an, sich einen Platz neben den ganz Großen zu reservieren. Dort, wo ihre Picks Cate Le Bon und Torres schon sitzen und Joni Mitchells Platz gesetzt ist.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai 2018
Auch bei Aigner ist die Future female: die Highlights diesen Monat kommen fast ausschließlich von Frauen. Kein Platz also eigentlich für Bierbongs und lecker im Speckmantel verpackte Mediokrität. Aber muss halt. Die Inventur.
Music Porträt
Knekelhuis
Wandern zwischen Welten
New-Wave-Nostalgie, Techno-Ahnenforschung und melancholische Dancefloor-Kracher: Das Amsterdamer Label Knekelhuis gräbt längst beerdigte Klänge aus und erweckt sie wieder zum Leben – nicht nur mit Reissues, sondern auch mit neuer Musik.
Music Porträt
New Record Labels #36
Glitterbeat, Hypermedium, Isle Of Jura und Rhythm Section International
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Glitterbeat, Hypermedium, Isle Of Jura und Rhythm Section International.
Music Interview
DJ Koze
Soulful und ein bisschen kaputt
DJ Koze: vielleicht House-Musik-Deutschlands letzter wahrer Eklektiker! Vielleicht der nächste kredible Pop-Produzent des Landes. Ganz sicher ist er einer der besten Gesprächspartner, die man sich wünschen kann.
Music Porträt
Pierre von Helden
Hinter die Mauern der Klischees
Deutsch-Rap sieht oft sehr, sehr ähnlich aus. In den Videos und was die grafische Gestaltung der Alben anbelangt. Ein Leipziger Künstler schickt sich an, das zu verändern.
Music Essay
Bubblegum & Kwaito
Südafrikas fast vergessene Musik
Zwei neue Compilations lassen ein fast vergessenes Südafrika erklingen. Wir sprachen mit DJ Okapi, der für beide Zusammenstellungen mit nach der Musik gesucht hat. Über ein bewegtes Land – damals und heute.
Music Kolumne
Aigners Inventur
April 2018
Kennt sein Passwort fürs UGHH-Forum noch auswendig und weiß, was in Zukunft die NTS-Sets dominieren wird: unser Kolumnist Florian Aigner. Ganz klar der Mann also, dem du vertrauen solltest.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Roc Marciano – RR2: The Bitter Dose
Roc Marciano ist zurück, geändert hat sich nicht: Drums, die dir die Zähne ausschlagen, Samples fürs Seelchen, und Reim-Skills für die Ewigkeit. Unsere Autoren fühlen sich zu Hause.
Music Kolumne
Records Revisited
The Streets’ Original Pirate Material, 2002
Mike Skinner wollte mit seinem Debüt ein echtes englisches Hip-Hop-Album machen, das auf US-Klischees verzichtet. Herausgekommen ist ein äußerst präzises Porträt des Lebens britischer Millennials zwischen 9 to 5 und Binge Drinking.
Music Essay
Jazz aus Japan
Vom Importschlager zur Innovation
Gleich zwei neue Compilations widmen sich dem Jazz aus dem Land der aufgehenden Sonne. Dort musste das Genre einen langen Weg hinlegen, bevor es sich von seinen Vorbildern befreien und etwas Ur-eigenes schaffen konnte.
Music Liste
12 Disco Music Records
with Sleazy Cover Artwork
Mit dem Disco-Revival kamen auch die alten, aufreizenden Plattencover zurück. Wir möchten diesen schmalen Grat zwischen Altherrengeilheit und kultiger Ästhetik würdigen, auf dem sich Sleazy Cover immer bewegen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März 2018
Er hat es alles schon gesehen: Männer-Wampen, deprimierte Stones Throw-Has-Beens, Free-Jazz-Weitwichsen. Vielleicht ein härterer Job als bei der chinesischen Internet-Zensur-Behörde zu arbeiten. Wer weiß das schon?
Music Essay
Kendrick Lamar & »Black Panther«
Black Future Month
Kendrick Lamar hat sich für den Soundtrack zu »Black Panther« verantwortlich gezeigt und ist vielleicht jetzt, wo Diversity verkauft werden soll, damit sie niemand tatsächlich leben muss, wichtiger denn je zuvor.
Music Kolumne
Records Revisited
Digable Planets – Reachin’ (A New Refutation of Time and Space) (1993)
Digable Planets besprachen auf ihren Debütalbum ein Thema, das nicht unbedingt auf Rapalben zu finden ist: weibliche Selbstbestimmung und Pro-Choice. Und zeigen, dass sich seit 1993 eigentlich nichts geändert hat.