Music Liste | verfasst 07.09.2016
Jan Jelinek
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich der Produzent Jan Jelinek der Aufgabe an.
Text , Fotos Michał Bukolt
Jan_jelinek_by_michael_bukolt

Wenn Jan Jelinek sich nicht selbst neu erfindet, dann eben andere Personen. Mittlerweile ist auch den letzten klar geworden, dass es Ursula Bogner wohl nie gegeben hat und die über Jelineks eigenes Label Faitiche veröffentlichten Alben der Synthie-affinen Apothekerin wohl nur ein weiteres Projekt des Produzenten mit den vielen Pseudonymen ist. Wie vielseitig interessiert der Berliner ist, bewies bereits sein Debütalbum »Loop-Finding Jazz Records«, das 15 Jahre nach Erscheinen als eine der wichtigsten elektronischen Platten des zugegeben noch jungen Jahrhunderts gehandelt wird. Introspektive, zum Teil selbstvergessene Spulenmusik reibt sich an krachiger Sample-Kunst – nicht umsonst gab Jelinek einem anderen seiner zahlreichen Projekte den Titel Gesellschaft Zur Emanzipation Des Samples.

Jazz schließlich war immer ein Eckpunkt Jan Jelineks experimenteller, dubbiger Techno-Produktionen und Klangkunstwerken. Auch sein neues Album »Schaum«, welches gemeinsam mit dem japanischen Vibraphonisten Masayoshi Fujita über Faitiche erscheint und auf eine gemeinsame LP und zuletzt eine EP aus dem Jahr 2013 folgt, weist zwischen den verspulten Loops der beiden Spurenelemente von Jazz auf. Das aber ist nur eine Referenz im sich ständig erneuernden Kosmos Jelineks, wie ein Blick auf seine zehn Lieblingsplatten beweist. Sampledelischer Hip Hop reicht sich hier friedlich mit Post-Punk aus der Thatcher-Ära und radikalminimalem Detroit Techno die Hände. Eine – alphabetisch sortierte – Auswahl, so vielfältig und überraschend wie die Musik Jelineks selbst.

Jon Appleton ‎– The World Music Theatre Of Jon Appleton 1 – »The World Music Theatre of Jon Appleton« by Jon Appleton, Folkways, 1974

Aus dem Bereich der Musique Concrète ist Jon Appleton mein Lieblingsproduzent. Ganz anders als die Pariser Schule um das GRM Studio hat Appleton in seinen Collagen auch Popkultur mit eingebunden. Und albern kann es bei ihm auch werden. Das macht ihn schon fast zum Genre-Exoten.

David Behrman ‎– On The Other Ocean 2 – »On the Other Ocean« by David Behrman, Lovely Music, 1977

Ich glaube, es war Gordon Mumma, der in einem Interview gesagt hat, dass er das Titelstück bei seiner Hochzeit spielen ließ. Das war vermutlich eine gute Entscheidung: Kein anderes Stück schafft es, so wunderschön und gleichzeitig frei von Kitsch zu sein.

De La Soul ‎– 3 Feet High And Rising 3 – »3 Feet High and Rising« by De La Soul, Tommy Boy, 1989

Konzept-Sampledelica-HipHop, der Johnny Cash mit den Detroit Emeralds vereint und daraus wahre Hits entstehen lässt. DIE Platte meiner Jugend. Netter HipHop von netten Menschen – genau das kann man der Platte aber auch vorwerfen.

Devo ‎– Q: Are We Not Men? A: We Are Devo! 4 – »Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!« by Devo, Virgin, 1978

Zugegeben: Nicht alle Titel auf dieser Platte sind Hits. Aber Stücke wie »Uncontrollable Urge« oder »Mongolid« sind großartig. Devo schaffen es, schrillen Artpunk mit der plumpen Eingängikeit eines Abiturfeierhits zu versöhnen. Daran sind schon andere untergegangen, wie zum Beispiel auch die B52s. Aus einer Zeit, als Brian Eno noch interessante Platten produzierte.

Eric Dolphy ‎– Out To Lunch! 5 – »Out to Lunch!« by Eric Dolphy, Blue Note, 1964
Find it at hhv.de on LP

Eine der Platten, die wachsen – je öfter sie man hört. Der eleganten Zickigkeit von Dolphy gelingt der Kunstgriff, aufzureiben ohne zu nerven. Schon mal »Gazelloni« beim Autofahren im Stadtverkehr gehört? Plötzlich wird der Stress der Rushhour zum hippen Event.

Terrence Dixon ‎– Minimalism II 6 – »Minimalism II« by Terrence Dixon, Background, 2000

Vielleicht die konsequenteste Minimal Techno Platte. Radikale Einfachheit und das für Dixon so typische Gefühl für den alles absorbierenden Loop machen die Platte so eigenständig, das es sich vom Genre Minimal Techno schon wieder verabschiedet und für etwa ganz Eigenes, Nichtalterndes steht. Leider ist Dixon eine der tragischen Figuren aus dem Business: völlig zu unrecht stand und steht er immer im Schatten seiner Detroiter Kollegen.

Robert Drasnin ‎– Voodoo Exotic Music From Polynesia And The Far East 7 – »Voodoo Exotic Music From Polynesia And The Far East« by Robert Drasnin, Tops, 1959

Natürlich muss auch eine Exotica-Platte dabei sein. Ich liebe den Fabelweltkitsch von Martin Denny, Les Baxter und Arthur Lyman. Aber es stimmt was die Kritiker sagen: Kennst du eine Exotica-Platte, dann kennst du alle. Deswegen habe ich mich an dieser Stelle für Robert Drasnin entschieden, der die Welt der künstlichen Papageiengesänge zwar auch nicht verändert, aber mit einer Hard-to-find-Orchidee bereichert.

Marine Girls ‎– Beach Party 8 – »Beach Party« by Marine Girls, Whaam! Records, 1981
Find it at hhv.de on LP

Melancholisch-minimalistischer Pop von Tracy Thorn, Gina [Hartman] und Jane Fox auf dem wunderbaren Cherry Red Records Label [dort erschien 1987 bzw. zuletzt 2014 eine Neuauflage der LP, Anm. d. Red.]. Man hört der Musik die bleierne Zeit der Thatcher-Ära an, was mich nicht davon abhielt, sie zu zum Soundtrack meiner jugendlichen Sommerbaggerseewelt zu machen.

Ennio Morricone ‎– Giù La Testa 9 – »Giù la Testa« by Ennio Morricone, Cinevox, 1971
Find it at hhv.de on LP

Ja, eine Platte von Morricone gehört unbedingt auch in die Top-Ten-Liste. Dabei scheitern Morricone Platten in ihrer vollen Länge oft: Zuviel Variationen eines Themas haben schon das großartigste Arrangement zermürbt. Deswegen entscheide ich mich für »Giù la testa«: Eine Platte, die diese Problematik gut löst und nebenbei auch noch den alles überragenden Gesang des Titelstücks aus dem Ärmel zaubert.

Ramp ‎– Come Into Knowledge 10 – »Come Into Knowledge« by Ramp, Blue Thumb Records, 1977

So wie Morricone ist auch Roy Ayers eine der großen Konstanten meines Lebens. Müsste ich einen Altar errichten, würden wohl die Gesichter dieser Beiden das Altarbild zieren. Ramp ist das gelungenste Werk aus dem Ayers-Ouvre: Minimalistische Arrangements, wundervolle Instrumentierungen und ein fast schon spirituell-repetitiver Gesang. Neben den beiden großen Hits sind sieben weitere Stücke versammelt, die erst später zu leuchten beginnen.

Die Musik von Jen Jelinek findest du bei hhv.de.
Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 18.04.2014
Farben & James DIN A4
Farben presentes James DIN A4
Jan Jelinek packt sein Alter Ego Farben wieder aus und überarbeitet seine Lieblingsstücke von James DIN A4.
Music Review | verfasst 09.09.2016
Masayoshi Fujita & Jan Jelinek
Schaum
Mit »Schaum« setzen Masayoshi Fujita & Jan Jelinek ihren fruchtbaren, musikalischen Austausch, sechs Jahre nach dem ersten Album, fort.
Music Review | verfasst 27.04.2017
Jan Jelinek
Loop-Finding-Jazz-Records
Jan Jelineks »Loop-Finding-Jazz-Records« versperrte sich mit ihrem subtilen Humor vor der Avantgarde. Jetzt wurde das Album neu aufgelegt.
Music Liste | verfasst 08.09.2017
Ausklang | 2017KW36
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music News | verfasst 15.03.2018
Jan Jelinek
Zwei Platten erstmals auf Vinyl
Jan Jelinek veröffentlicht zwei weitere seiner Arbeiten: Das bislang nur auf CD erhältliche »Improvisations And Edits, Tokyo 26.9.2001«, das er zusammen mit Compuer Soup eingespielt hat und »Zwischen«, eine Radioarbeit für den SWR.
Music Liste | verfasst 10.07.2017
Halbjahresrückblick 2017
Best Electronic so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Elektronik.
Music Review | verfasst 31.07.2014
Ennio Morricone
OST Veruschka
Den 1971er Dokumentarfilm »Veruschka, Poesia di una Donna« vertonte Ennio Morricone sensibel – und düster.
Music Review | verfasst 29.08.2014
Gruppo di Improvvisazione Nuova Consonanza
Gruppo di Improvvisazione Nuova Consonanza
Superior Viaduct legen das selbstbetitelte Album von Gruppo di Improvvisazione Nuova Consonanza nach vier Jahrzehnten neu auf.
Books Review | verfasst 16.10.2015
Evie Nagy
Devo's Freedom of Choice
Für Fans allemal Pflichtlektüre. Aber auch für alle anderen ist die Entstehungsgeschichte um Devos Erfolgsalbum interessant.
Music Kolumne | verfasst 01.10.2014
Record Revisited
Devo's Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!
De-Evolution statt Evolution. Der Ansatz steckt schon im Namen. Devo haben 1978 mit ihrem Debüt »Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!« ein Statement vorgelegt, dass bis heute nichts an Relevanz und Frische verloren hat.
Music Review | verfasst 09.11.2016
Andrew Pekler
Tristes Tropiques
»Synthetic Exotica« nennt Andrew Pekler seine Synthesizerklänge und Field Recordings die auf »Tristes Tropiques« zu hören sind.
Music Interview | verfasst 12.06.2015
Sylabil Spill & Ghanaian Stallion
»Rap ist immer Ventil«
Alles ist ein Duell. Sylabil Spill fechtet sie im 1vs1 mit Whack-MCs und auf einer Metaebene mit der Gesellschaft aus. Jetzt hat er gleich zwei neue EPs veröffentlicht. Eine davon mit Ghanaian Stallion. Wir trafen das Duo zum Gespräch.
Music Review | verfasst 19.06.2015
MoTrip
Mama
Sein zweites Album »Mama« wird MoTrips Standing als einer der besten Rapper Deutschlands zwar nicht zementieren, aber verankern.
Music Kolumne | verfasst 10.06.2015
Aigners Inventur
Mai 2015
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: A$AP Rocky, Jamie XX, Shamir und Jenny Hval.
Music Review | verfasst 17.06.2015
Hudson Mohawke
Lantern
Neue Maßstäbe soll »Lantern« setzen. Stattdessen setzt es sich auf seinen aufgeblasenen Hochglanz-Hintern-
Music Porträt | verfasst 11.06.2012
alt-J (∆)
Das magische Dreieck
Die vier Briten heißen wie ein Dreieck, das entsteht, wenn man auf der englischen Ausführung des Macbooks das Kürzel »alt-J« benutzt. Sie spielen mit neumodischen Schnickschnack versehenen Folk und werden als nächstes großes Ding gehandelt.
Music Review | verfasst 12.06.2015
Marsimoto
Ring der Nebelungen
Marsimoto ist zurück und hält mit »Ring der Nebelungen« einige Trümpfe in der Hand, kratzt inhaltlich aber leider nur an der Oberfläche.
Music Porträt | verfasst 11.06.2015
Ben Zimmerman
Musik aus dem Discounter
Es gibt in der Musik nichts Neues mehr? Man muss bloß ein bisschen suchen. Dann findet man so jemanden wie Ben Zimmerman. Der hat zehn Jahre lang Klänge erzeugt – auf einem schlichten Rechner der Elektromarkt-Kette RadioShack.
Music Review | verfasst 18.06.2015
Pimf
Memo
Pimfs Debütalbum »Memo« ist ehrliche Befindlichkeitspoesie zwischen juvenilen Weltschmerz und enthusiastischer Aufbruchsstimmung.
Music Liste | verfasst 15.12.2014
2014
Die 50 Alben des Jahres (Teil 1)
Dieses Jahr war es schwer wie selten, sich auf 50 Alben zu reduzieren. Viele Newcomer und viele Comebacker haben das Jahr bestimmt. Und immer wieder und in allen Genres wurde am Sound der Zukunft geschraubt. Lest hier Teil 1 der Liste…
Music Porträt
Pierre von Helden
Hinter die Mauern der Klischees
Deutsch-Rap sieht oft sehr, sehr ähnlich aus. In den Videos und was die grafische Gestaltung der Alben anbelangt. Ein Leipziger Künstler schickt sich an, das zu verändern.
Music Essay
Bubblegum & Kwaito
Südafrikas fast vergessene Musik
Zwei neue Compilations lassen ein fast vergessenes Südafrika erklingen. Wir sprachen mit DJ Okapi, der für beide Zusammenstellungen mit nach der Musik gesucht hat. Über ein bewegtes Land – damals und heute.
Music Kolumne
Aigners Inventur
April 2018
Kennt sein Passwort fürs UGHH-Forum noch auswendig und weiß, was in Zukunft die NTS-Sets dominieren wird: unser Kolumnist Florian Aigner. Ganz klar der Mann also, dem du vertrauen solltest.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Roc Marciano – RR2: The Bitter Dose
Roc Marciano ist zurück, geändert hat sich nicht: Drums, die dir die Zähne ausschlagen, Samples fürs Seelchen, und Reim-Skills für die Ewigkeit. Unsere Autoren fühlen sich zu Hause.
Music Kolumne
Records Revisited
The Streets’ Original Pirate Material, 2002
Mike Skinner wollte mit seinem Debüt ein echtes englisches Hip-Hop-Album machen, das auf US-Klischees verzichtet. Herausgekommen ist ein äußerst präzises Porträt des Lebens britischer Millennials zwischen 9 to 5 und Binge Drinking.
Music Essay
Jazz aus Japan
Vom Importschlager zur Innovation
Gleich zwei neue Compilations widmen sich dem Jazz aus dem Land der aufgehenden Sonne. Dort musste das Genre einen langen Weg hinlegen, bevor es sich von seinen Vorbildern befreien und etwas Ur-eigenes schaffen konnte.
Music Liste
12 Disco Music Records
with Sleazy Cover Artwork
Mit dem Disco-Revival kamen auch die alten, aufreizenden Plattencover zurück. Wir möchten diesen schmalen Grat zwischen Altherrengeilheit und kultiger Ästhetik würdigen, auf dem sich Sleazy Cover immer bewegen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März 2018
Er hat es alles schon gesehen: Männer-Wampen, deprimierte Stones Throw-Has-Beens, Free-Jazz-Weitwichsen. Vielleicht ein härterer Job als bei der chinesischen Internet-Zensur-Behörde zu arbeiten. Wer weiß das schon?
Music Essay
Kendrick Lamar & »Black Panther«
Black Future Month
Kendrick Lamar hat sich für den Soundtrack zu »Black Panther« verantwortlich gezeigt und ist vielleicht jetzt, wo Diversity verkauft werden soll, damit sie niemand tatsächlich leben muss, wichtiger denn je zuvor.
Music Kolumne
Records Revisited
Digable Planets – Reachin’ (A New Refutation of Time and Space) (1993)
Digable Planets besprachen auf ihren Debütalbum ein Thema, das nicht unbedingt auf Rapalben zu finden ist: weibliche Selbstbestimmung und Pro-Choice. Und zeigen, dass sich seit 1993 eigentlich nichts geändert hat.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Suba – Wayang
»Komm, das ist dieses Geräusch, das klingt als würden 500 Frösche gleichzeitig laichen.« Unsere Biologie-Expertenrunde im Talk über das neueste Release auf Vladimir Ivkovics Offen-Label.
Music Kolumne
Records Revisited
Sun Kil Moon – Ghosts Of The Great Highway (2003)
Die Reissue von »Ghosts Of The Great Highway« erschien die Tage. Es ist eines der besten Gitarrenalben des 21. Jahrhunderts, obwohl oder vielleicht gerade weil es die maßlose Selbstübersteigerung Kozeleks erstmals in voller Blüte zeigt.
Music Interview
Palmbomen II
Fake Memories
Palmbomen II reist in seiner Musik mit altem Equipment in eine neue Welt. Eine Welt, die es nicht gibt. Aber als Hörer meint man sich an sie erinnern zu können. Verwirrend? Gut, dass wir den Mann sprechen konnten.
Music Interview
Wolf Müller & Niklas Wandt
Trommelkunde
»Wie geil kann alles sein. Aber vor allem: wie geil kann es noch werden?«. Es wird im Folgenden sehr geil – oder sau langweilig. Kommt jetzt ganz auf den jeweiligen, natürlich immer geschätzten, Leser an.
Music Liste
Jóhann Jóhannsson
10 Essentials
Um Jóhann Jóhannsson zu trauern heißt also einerseits, sich an ihn zu erinnern. Sich an Jóhannsson zu erinnern heißt aber auch, das Versprechen anzunehmen, das er mit seiner Musik abgelegt hat.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Februar 2018
Der Mann mit dem härtesten Job der Welt ist zurück: Aigner schlägt sich für die erste Inventur des Jahres mit Reizdarm durch die Spotify-Hölle, umgeben von Hollister-Modeln, die Midlife-Crisis vor den Augen. Stehen wir es durch, togezer!
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Rhye – Blood
Lieder über die Liebe, sinnliche Coverbilder nackter Frauen: Rhye sind nach vier Jahren zurück mit einem neuen Album. Es kommt ganz unschuldig daher, am Ende könnte aber James Franco dahinter stecken.
Music Porträt
New Record Labels #35
Death Is Not The End, Lullabies For Insomniacs, Mainrecords & Meakusma
Jeden Monat stellen wir euch Plattenlabels vor, die neu bei uns im Webshop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Death Is Not The End, Lullabies For Insomniacs, Mainrecords und Meakusma
Music Liste
Tribal, Voodoo, Folklore
10 aktuelle Platten von weit weg
Deutschland im Januar: Jahresanfangsmüdigkeit, Schneeregen, Heizungsluft. Man möchte woanders sein. Unsere Liste geht direkt einen Schritt weiter, GANZ woanders hin. Hier sind 10 aktuelle Platten wie sie exotischer kaum klingen könnten.
Music Liste
Ausklang | 2017
Die essentiellen Platten des Dezember
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
Jahresrückblick 2017
Fourth World Problems
Fourth World Music: etliche Alben, Compilations und Reissues widmeten sich 2017 dem Thema. Offenbar gab es in diesem Jahr eine hohe Nachfrage nach Utopie. Aber handelt es sich bei dem Phänomen nicht vielmehr um eine bittere Realität?
Music Interview
Torky Tork & Doz9
Der Kandinsky-Code
Torky Tork und Doz9 waren zum dritten Mal gemeinsam im Urlaub, um ein Album aufzunehmen. Oder waren sie es nicht? Egal, die Formel ist die gleiche. Und frag nicht, warum du nur Vierecke siehst.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Reissues
Der Reissue-Markt als Wunschkonzert, 2017 fühlte es sich zuweilen so an. Unfassbar, welche Mengen an seltenen, obskuren und seltenen und obskuren Platten dieses Jahr neu aufgelegt wurden.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 Compilations
Wenn man rein den materiellen Wert der einzelnen hier versammelten Stücke zusammenzählen würde, käme man auf ein Vermögen. Aber das ist nur der oberflächlichste Grund, warum die folgenden Comps essentieller Stuff sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW48
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Bericht
Records Revisited
A Certain Ratio – To Each, 1981
Man ruft A Certain Ratio gerne als musicians’ musicians. Warum? Weil sie mit einem typischen Übergangsalbum zeigten: Wo Dinge unabgeschlossen sind, bleibt genug Platz für andere, um sich zu eigenen Lösungen anregen zu lassen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW47
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Princess Nokia
Für eine neue Unordnung
Zum Ende diesen Jahres hin erscheint also endlich eines der aufsehenerregensten Alben des letzten Jahres auf Platte, Princess Nokias »1992«. Es ist wie seine Interpretin: auf eine ordnende Weise chaotisch.
Music Liste
Ausklang | 2017KW46
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Ausklang | 2017KW45
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
Throbbing Gristle – 20 Jazz Funk Greats (1979)
Throbbing Gristle schlugen mit »20 Jazz Funk Greats« den Pop mit seinen eigenen Mitteln. Haben sie also ihren historischen Auftrag erfüllt und sich damit irgendwie selbst erledigt?
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Vor allem findet er aber seine Grabsteinschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.
Music Interview
Twit One
Warum liegt hier eigentlich Stroh?
Twit One, Beat-Deuschlands wichtigster Slacker, nicht wegzudenken aus der hiesigen HipHop-Szene. Gerade ist sein jüngste Platte »Hay Luv« erschienen. Natürlich trafen wir ihn zum Interview. Natürlich fand das Interview im Tierpark statt.
Music Kolumne
Records Revisited
Metro Area - Metro Area, 2002
2002, eigentlich war gerade alles egal. Alles Wissen verfügbar und damit alles irgendwie uncool. Wer was auf sich hielt, reagierte mit Ironie oder Retromanie. Nicht Metro Area.
Music Liste
Ausklang | 2017KW44
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #34
Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Music Liste
Sichtexot
10 Essentials
Sichtexot, das Mainzer Label wächst und gedeiht. Erst gerade ist mit Negromans neuer EP wieder ein gelungenes Projekt erschienen. Zeit für eine Zwischenbilanz, hier sind zehn Sichtexot-Releases, die unabdingbar sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW43
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Welche Schallplatte hast du gehört,
als du 15 Jahre alt warst?
In diesem Jahr ist hhv Records 15 Jahre alt geworden. Wow, interessantes Alter. Da fragt man sich natürlich: Wie war das, als man selbst 15 war? Welche Platten haben wir damals gehört? Wir haben die Frage an unsere Autoren weitergegeben.