Music Porträt | verfasst 20.10.2016
Katie Gately
Die Errungenschaften der Menscheit
Katie Gately definiert Fortschritt als den Weg zwischen A und B. Ihre Karriere verlief keineswegs geradlinig, ihr Album »Color« ist Pop und Chaos zugleich. Mit wenig Mitteln und viel Aufwand will sie uns eins sagen: Du bist nicht allein.
Text , Fotos Jasmine Safaeian / © Tri Angel Records
Jasmine_safaeian_9879-web

Telefongespräche sind das reine Chaos. Es braucht Vorstellungsvermögen und, noch wichtiger, Empathie, um das Gegenüber zu verstehen. Telefonieren ist kurz gesagt emotionaler Höchstleistungssport. Katie Gately aber mag es, zu telefonieren. Einerseits, weil sie schon viel durch die USA gezogen ist und so mit den wichtigen Menschen in ihrem Leben in Kontakt bleiben kann. Andererseits vielleicht aber auch, weil es für sie kaum etwas Faszinierenderes gibt als Klang, Technik und ihren Zusammenhang mit menschlichen Gefühlen.

Telefongespräche sind auch eine bequeme Art, im Sitzen zu reisen. »Fortschritt, das heißt für mich, von A nach B zu kommen«, sagt Katie Gately in Los Angeles und wird in Berlin gehört. Was aber bedeutet das, von A nach B zu kommen? Früher hatte Katie Gately ein Laufband in ihrem Studio, sie produzierte ihre Musik im Gehen – und blieb dabei doch am selben Fleck. Das ist mittlerweile kaputt, ihre neue Platte entstand im Sitzen und doch hat Gately vorher aufgeräumt. Neue Wohnung, neues Studio, eine kleine Aufnahmekammer, in dem sie ungestört vom Straßenlärm ihr wichtigstes Instrument aufnehmen kann: ihre Stimme.

Ihr zweites Release, ein 14-minütiger Track auf dem Label Blue Tapes, besteht nur aus manipulierten und geschichteten Aufnahmen von Katie Gatelys Stimme. »Naja, das ist eben kostenlos«, sagt sie trocken. »Du brauchst nicht lernen, deine Stimme zu verwenden und es ist ein Instrument, das nur du spielen kannst.« Schon auf ihrer Debüt-EP für das Label Public Information machte sie mit kleinsten Dingen viel Lärm. »Ice« etwa, ein knirschender Track mit über drei Minuten Länge, basierte auf einer einsekündigen Aufnahme von – natürlich – Eis. Wenig Material, viel Aufwand und noch mehr Effekt – das kennzeichnet das Gros ihrer Veröffentlichungen aus.

Katie Gatelys eigener Backkatalog scheint so gar nicht ihrem Verständnis von Fortschritt zu folgen. »Als ich Björk meinen Remix gesendet habe, habe ich fast gekotzt., so nervös war ich.« (Katie Gatley) Von A nach B geht es nicht, sondern eher über Umwege kreuz und quer. »Die haben mich auf Soundcloud gefunden, wo meine ganze EP zu hören war, und schrieben mich an: ›Nimm die runter, wir bringen das auf Platte raus!’‹Na gut, okay, meinte ich, machen wir das halt«, lacht Katie Gately über den ersten Kontakt mit Public Information. »Aber selbst jetzt denke ich: ›Moment mal, wie bitte?‹ Ich habe damals nur aus Spaß mit all dem angefangen und keinen blassen Schimmer von der Musikwelt.« Pläne hatte sie keine, hauptsächlich kümmerte sie sich damals noch um das Sounddesign von Filmen. Musik war für sie zuerst eine Testumgebung. »Ich konnte sie in einen persönlicheren Fluss bringen, als das bei Filmen möglich wäre, wo deine eigenen Emotionen keine Rolle spielen.«

Emotionen sind nicht nur am Telefon der Fixpunkt von Katie Gatelys Schaffen. Vor ihrer Karriere als Produzentin und vor ihren Filmarbeiten studiert sie Philosophie und legte den Schwerpunkt auf Musik, genauer auf den Zusammenhang von Musik und Emotionen. »Ich bin wahnsinnig fasziniert und auch verblüfft darüber, dass wir Musik hören und dabei etwas fühlen. Das tun wir nämlich auch bei rein tonalem Klang, hinter dem keine semantische Bedeutung steht. Da ist etwas Unheimliches dran, zumindest ist es absolut nicht logisch.« Die streng logischen Erklärungsmuster der Philosophie befriedigten die Studentin dementsprechend nicht, ihre Forschung wurde konkreter: Den Master machte sie in Los Angeles und spezialisierte sich dabei auf Film und Tonschnitt.

Hands-On-Mentalität hin oder her, Katie Gately hat trotzdem eine ganze Menge über ihr Obsessionsthema nachgedacht. »Von Menschen gemachte und sogar maschinell erzeugte Klänge bewegen mich wohl deshalb, weil sie nicht da waren, bevor wir kamen.« Das ist einer von diesen Sätzen, die Katie Gately gerne wie beiläufig fallen lässt, in denen sich aber jahrelanges Nachdenken konzentriert. »Es erinnert daran, was wir alles getan und geschafft haben. Wir nehmen das als normal hin, aber es ist absolut außergewöhnlich. Sound erinnert uns an die Errungenschaften der Menschheit.« Sie könne darüber aber nun wirklich keinen Aufsatz schreiben, lacht Katie Gately danach wieder.

Das muss sie auch gar nicht, stattdessen nimmt sie Platten auf. Color heißt ihr neues Album. Es erscheint bei Tri Angle. Es war eines in der Reihe von Katie Gatelys Wunschlabels, Illusionen machte sie sich aber keine. Bis sich dann dessen Gründer Robin Carolan selbst bei ihr meldete. Nicht das erste Mal, dass sie aus heiterem Himmel ein Traumangebot bekommt, das letzte fiel sogar eine Nummer größer aus. »Ich dachte, irgendwer spielt mir einen richtig bösen Streich«, erinnert sich Katie Gately mit einem Lachen. Aber nein doch: Sie hatte tatsächlich eine E-Mail von Björk erhalten, die um einen Remix bat. Sie glaubte es erst, als die Stems nachkamen. Ein einmaliges Angebot mit einem kleinen Haken: Katie Gately hatte zuvor noch nie einen Remix angefertigt. »Als ich ihr den geschickt habe, habe ich fast gekotzt., so nervös war ich.«

Für »Color« stapelte Katie Gately Sound auf Sound, Spur auf Spur. Einerseits allein deswegen, weil sie sich so Mixing besser beibringen wollte. Andererseits aber wollte sie herausfinden, wie weit sie gehen konnte. »Ich wollte so extrem werden, dass ich vielleicht jemandem das Gefühl geben kann: ›Oh, ich bin doch nicht allein mit diesen explosiven Gefühlen‹«, erklärt sie. So überwältigend und technisch das Album auch klingen mag, darin hallt viel Menschlichkeit nach – und soll es auch. »Ich habe versucht, eine komplett aus den Angeln gehobene Version meiner selbst in Musik zu übersetzen«, sagt Katie Gately. »Normaler Weise müssen wir uns im Alltag benehmen und zurückhalten. Wenn du aber ein Kind siehst, das Farbe an die Wand schleudert, ein Rad schlägt und zwanzig Kekse in sich reinstopft – das ist doch das, was wir alle gerne machen würden!« So klingt »Color« einerseits wie die poppigste Platte, die Katie Gately je gemacht hat – und trotzdem wie das reine, empathische Chaos. Einem Telefongespräch nicht unähnlich.

Das Album »Color« von Katie Gately findest du bei hhv.de auf LP.
Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 13.10.2016
Katie Gately
Color
Katie Gately zeigt auf »Color« wie man scheinbar chaotische Sounds und Gesang in das richtige Mischungsverhältnis bringt.
Music Review | verfasst 02.09.2013
Forest Swords
Engravings
Eines der besten Alben des Jahres kommt von einem Musiker, der nicht unbedingt einer sein will. Forest Swords hat einfach mal gemacht..
Music Review | verfasst 01.10.2014
Vessel
Punish, Honey
»Punish, Honey« klingt wie eine Reflexion von Shinya Tsukamotos »Tetsuo«, zusammengehalten von einem Gespür für Komposition und Songaufbau.
Music Porträt | verfasst 25.10.2013
Forest Swords
Popmusik interessanter machen
Er sucht mit seinem Sound eine Linie zwischen Zugänglichkeit und Individualität. Forest Swords seziert Popmusik und setzt sie mit sehr viel Fingerspitzengefühl wieder zusammen.
Music Bericht | verfasst 10.03.2014
Forest Swords
Live am 6.3. in der Baustelle Kalk in Köln
Man erlebte einen gelungenen Auftritt von Forest Swords in einem besonderen Veranstaltungsort in Köln. Betonen aber muss man vor allem die Wirkung eines Instrumentes, das nicht zu Forest Swords Set gehörte.
Music Bericht | verfasst 12.05.2014
Vessel & Heatsick
Live am 8.5. im Berghain in Berlin
Es dürfte schwer fallen, ein gegensätzlicheres Programm erfolgreich im selben Club zu vereinen, als dies bei der Veranstaltung »Certain People #18« im Berghain in Berlin der Fall war.
Music Interview | verfasst 12.06.2015
Sylabil Spill & Ghanaian Stallion
»Rap ist immer Ventil«
Alles ist ein Duell. Sylabil Spill fechtet sie im 1vs1 mit Whack-MCs und auf einer Metaebene mit der Gesellschaft aus. Jetzt hat er gleich zwei neue EPs veröffentlicht. Eine davon mit Ghanaian Stallion. Wir trafen das Duo zum Gespräch.
Music Review | verfasst 19.06.2015
MoTrip
Mama
Sein zweites Album »Mama« wird MoTrips Standing als einer der besten Rapper Deutschlands zwar nicht zementieren, aber verankern.
Music Kolumne | verfasst 10.06.2015
Aigners Inventur
Mai 2015
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: A$AP Rocky, Jamie XX, Shamir und Jenny Hval.
Music Review | verfasst 17.06.2015
Hudson Mohawke
Lantern
Neue Maßstäbe soll »Lantern« setzen. Stattdessen setzt es sich auf seinen aufgeblasenen Hochglanz-Hintern-
Music Porträt | verfasst 11.06.2012
alt-J (∆)
Das magische Dreieck
Die vier Briten heißen wie ein Dreieck, das entsteht, wenn man auf der englischen Ausführung des Macbooks das Kürzel »alt-J« benutzt. Sie spielen mit neumodischen Schnickschnack versehenen Folk und werden als nächstes großes Ding gehandelt.
Music Review | verfasst 12.06.2015
Marsimoto
Ring der Nebelungen
Marsimoto ist zurück und hält mit »Ring der Nebelungen« einige Trümpfe in der Hand, kratzt inhaltlich aber leider nur an der Oberfläche.
Music Porträt | verfasst 11.06.2015
Ben Zimmerman
Musik aus dem Discounter
Es gibt in der Musik nichts Neues mehr? Man muss bloß ein bisschen suchen. Dann findet man so jemanden wie Ben Zimmerman. Der hat zehn Jahre lang Klänge erzeugt – auf einem schlichten Rechner der Elektromarkt-Kette RadioShack.
Music Review | verfasst 18.06.2015
Pimf
Memo
Pimfs Debütalbum »Memo« ist ehrliche Befindlichkeitspoesie zwischen juvenilen Weltschmerz und enthusiastischer Aufbruchsstimmung.
Music Liste | verfasst 15.12.2014
2014
Die 50 Alben des Jahres (Teil 1)
Dieses Jahr war es schwer wie selten, sich auf 50 Alben zu reduzieren. Viele Newcomer und viele Comebacker haben das Jahr bestimmt. Und immer wieder und in allen Genres wurde am Sound der Zukunft geschraubt. Lest hier Teil 1 der Liste…
Music Review | verfasst 18.06.2015
Snow Bone
Protoplanetary
Es ist ein ungefiltertes Statement, das der Brite Snow Bone mit seiner dritten EP »Protoplanetary« in Vinyl ritzen lässt.
Music Review | verfasst 19.06.2015
Dele Sosimi
You No Fit Touch Am
»You No Fit Touch Am« von Dele Sosimi hat es einfach in sich: animalisch wild, instinktiv verständlich und einfach tierisch gut.
Music Review | verfasst 16.06.2015
Aidan Baker & Idklang
In The Red Room
Aidan Baker hat mit Idklang einen Partner gefunden, der seiner ausufernden Kunst einen formlosen Rahmen gibt.
Music Liste
Ausklang | 2017KW42
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
King Krule
Endstation: Tiefseegraben
King Krule wird seit seinem LP-Debüt zugeschrieben, er sei die Stimme einer Generation. Vorwiegend ältere Zeitgenossen sehen das so. Was lässt sie das so sehen? Eine Analyse anhand einiger Textstellen aus King Krules neuem Album, »The Ooz«.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September 2017
Wir kennen das: kaum geht das Jahr wettertechnisch den Bach runter, nehmen die Releases wieder richtig Fahrt auf. Bei ihr hält die Frisur bei jedem Wetter und das falsche Deo wurde das letzte Mal 1995 benutzt: Aigners Inventur.
Music Liste
Ausklang | 2017KW41
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #33
Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko.
Music Liste
Ausklang | 2017KW40
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Savas & Sido
An die Spitze aus dem Royal Bunker
Im Royal Bunker, dem Freestyle-Treff und Rap-Trainingslager in einem Keller mitten in Berlin, liegt der Keim, der Deutschrap vor gut 20 Jahren verändern sollte. Zwei der Protagonisten dieser Veränderung sind Kool Savas und Sido.
Music Liste
Ausklang | 2017KW39
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
12 Organic Groovers,
die die letzten 12 Monate geprägt haben
Junge Menschen kaufen alte Platten, Hauptsache Kalimba, Conga, Hauptsache es klingt irgendwie erdverbunden. Wo doch alles so digital geworden ist. Aber man muss dafür gar nicht in der Vergangenheit diggen…
Music Liste
Ausklang | 2017KW38
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Mount Kimbie
»Wir gehen nicht im Kreis, wir gehen aufwärts«
Mount Kimbie greifen mit ihrer neuen LP zurück in die Vergangenheit. Und doch verwehrt sich das Schaffen von Dominic Maker und Kai Campos jeglicher pessimistischer Retro-Kritik.
Music Liste
Ausklang | 2017KW37
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #32
Disco Halal, Discotexas, Foul-Up, Uncage
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Disco Halal, Discotexas, Foul-Up und Uncage
Music Liste
Ausklang | 2017KW36
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW35
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Kutmah
Happy End Theory
»Der Adler hat stets seine Zeit verschwendet, wenn er versuchte, vom Raben zu lernen.« Also hat Kutmah von den Größten abgeguckt. Denn er ist selbt einer von ihnen, ein Pionier der LA-Beatszene. Jetzt erst ist sein Debütalbum erschienen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW34
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
Records Revisited
B12 – Electro-Soma, 1993
Ihr wenig einprägsamer Name war vermutlich einer der Gründe, warum B12 nie im gleichen Maße zum Synonym für das Label Warp wurden wie ihre Kollegen LFO, Autechre oder Aphex Twin. Dabei ist ihr Debüt bis heute stilprägend.
Music Liste
Ausklang | 2017KW33
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Washed Out
Schöne Orte, die es nie gegeben hat
Als das mit Chillwave losging, fiel das mit der Weltwirtschaftskrise zusammen. Washed Out und Kollegen lieferten die Musik, um sich woanders hinzuträumen. Die Welt hat neue Krisen, Washed Out ein neues Album. Wir trafen ihn zum Interview.
Music Porträt
Oddisee
Kompass ohne Morden
Zu müde, um zu kämpfen -– zu wach, um aufzugeben. Oddisee befindet sich zwischen den Gräben, zwischen den Polen. Das war schon immer so. Ein Grund, warum seine Texte zu dem Intelligentesten gehören, was man im Rap so geboten bekommen kann.
Music Liste
Red Axes
10 All Time Psych Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich das Produzententeam Red Axes der Aufgabe an.
Music Liste
Ausklang | 2017KW32
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #31
Avian, Comb & Razor, Dizzy Tunes, Sahel Sounds
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Avian, Dizzy Tunes, Comb & Razor, Sahel Sounds
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli 2017
Die Inventur im Juli, es geht um’s: Älterwerden. Unser Kolumnist aka angryoldmanyellingatclouds.jpg beobachtet den Reifeprozess von Jigga, Tyler, Floating Points, und duckt sich zwischendurch unter Instagram-Stories weg.
Music Liste
Ausklang | 2017KW31
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Lapalux
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich der britische Produzent Lapalux dieser Aufgabe an.
Music Liste
Ausklang | 2017KW29
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
Records Revisited
Freundeskreis - Quadratur des Kreises (1997)
Der Ohrwurmcharakter der Freundeskreis-Refrains wurde zu Deutschraps Trojanischem Pferd. So aufgesattelt erreichten sie die Straßen und die Studenten-WGs, die Lounges und das Frühstücksradio.
Music Porträt
Freddie Gibbs
»There Can Be No Peace Without Justice«
Die Überschrift ist Teil eines Zitats des Predigers Louis Farrakhan. Der wichtigste Einfluss für Freddie Gibbs Drehbücher. Halt, was, Drehbücher? Eines nach dem anderen, es ist viel passiert im Leben des Fredrick Tipton.
Music Liste
Ausklang | 2017KW28
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Dexter
8 wavy Angelegenheiten
Dexter kultiviert mit seinem neuen Album etwas, das man selten in der Szene findet: eine allumfassende Entspanntheit. »Wavy« nennt Dexter den Stil des Albums. Wir haben uns von ihm den Begriff anhand einiger Beispiele erklären lassen.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2017
Best Hip-Hop so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Hip Hop. Von Migos bis Freundeskreis.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2017
Best Organic Grooves so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Organic Grooves.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2017
Best Electronic so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Elektronik.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2017
Best Rock & Pop so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Rock/Pop. Kann Dudelsack enthalten.
Music Liste
Ausklang | 2017KW27
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #30
Don't Be Afraid, Giallo Disco, I/Y, Kalakuta Soul
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Don’t Be Afraid, Giallo Disco, I/Y und Kalakuta Soul.
Music Liste
Ausklang | 2017KW25
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Ausklang | 2017KW24
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.