Music Kolumne | verfasst 07.08.2017
Aigners Inventur
Juli 2017
Die Inventur im Juli, es geht um’s: Älterwerden. Unser Kolumnist aka angryoldmanyellingatclouds.jpg beobachtet den Reifeprozess von Jigga, Tyler, Floating Points, und duckt sich zwischendurch unter Instagram-Stories weg.
Text Florian Aigner

jay-z 4:44Find it at hhv.de: CD Jay-Z ist nie der Rapper geworden, dessen Großartigkeit kontextabhängig war. Auf Biggies vakantem Thron hatte sich S. Dot Carter deswegen so nonchalant breitgemacht, weil sein Anspruch ein universeller war und Rap eine Best-Of-7-Serie, die es zu gewinnen galt. »4:44« ist deswegen so seltsam, weil die Rezeption des Albums vollkommen kontextabhängig ist. Möchte man es als Psychogramm eines fehltrittigen Ehemannes lesen, der nebenbei auch noch seine exponierte Stellung nutzt, um die Homosexualität der eigenen Mutter zu thematisieren, ist »4:44« ein Persona-Overhaul, den man dem kühlen Teflon-Turbokapitalisten Jay-Z nicht zugetraut hätte. Betrachtet man »4:44« als Versuch die eigene Relevanz im Spiel wiederherzustellen, ist »4:44« ein recht biederes Spätwerk, das in diesem schnelllebigen Zirkus in vier Wochen vergessen sein könnte.

vince staples big fish theoryFind it at hhv.de:Vinyl 2LP | CD Unter anderem auch weil es Rapper gibt wie Vince Staples. Der verhebt sich zwar musikalisch auf »The Big Fish Theory« – insbesondere in der zweiten Hälfte – immer wieder gewaltig beim Versuch Rap und (ernstzunehmenden) House in Einklang zu bringen, ist aber eine derart brillante und zynische Persönlichkeit, dass einfach nicht mehr viel Platz für Jay-Zs altersmilde Punchlines und mentales Rasenmähertum bleibt.
 

2 Chainz Pretty GirlsFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Bisheriger Erkenntnisgewinn: Rap ist ein Spiel für junge Männer. Es sei denn, dein Name ist Tittenjunge Doppelkette und du streichst dein Trap House auch mit Anfang vierzig noch purpurn. 2 Chainz trotzt dem Jugendwahn mit seinem bisher besten und amüsantesten Album. Und auch wenn man bei dem Titel »Pretty Girls Like Trap Music« an das schlimmste denken mag: wer so souverän durch moderne Banger der ersten Garde marschiert wie Whoopie Goldbergs verlorener Sohn, beweist, dass man sich nicht immer neu erfinden muss, um relevant zu bleiben.
 

Tyler The Creator Flower Boy Ja, Tyler The Creator hatten wir nach seiner nervigen N.E.R.D.-Toolbox »Cherrybomb« zurecht vergessen, aber »Flower Boy« ist tatsächlich das Album geworden, auf das Tyler wahrscheinlich schon fast ein Jahrzehnt hinarbeitet, aber jetzt erst musikalisch umsetzen konnte. Clever gebrochene Sexualitätsdoppeldeutigkeiten, eine mittlerweile genuin eigene Beatästhetik, konzises Sequencing: ach, sie werden so schnell erwachsen.
 

dizzee rascal raskit Schwiergier dagegen »Raskit«, Dizzee Rascals im Vorfeld als ach so grimey und ach so return to the corner angekündigt, aber im Endeffekt wie eigentlich alles seit dem unantastbaren Debüt zu sehr geprägt von Dizzees Unschlüssigkeit Coachella-Headliner werden zu wollen oder auf Afterhours im Lewishamer McDonalds vergöttert zu werden. Hmmmpf. Schade. Aber schwindlig rappen kann er immer noch jederzeit alles und alle.
 

21 savage issa albumFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Deeeeeeejay Kh…elicopter Dad hat mal wieder ein Album gemacht oder machen lassen. Wenn kümmerts auch, Khaled ist und bleibt der Bob Geldof für die Hood, hier treffen sich Nas und Travi$ Scott, Jada und Pusha, Jeremih und Calvin Harris (lel) und es werden kräftig die Hits der letzten sechs Monate emuliert. Das macht »Grateful« mal wieder zu einer kalauerigen Runde Inspirationsraten, manchmal mit grausigen Ergebnissen, aber wie immer auch mit einer handvoll feister Hits.
 

Plain White Record Sleeve 21 Savages »Savage Mode« war anerkanntermaßen das »Hell On Earth« der Mumble Rap Ära, »Issa Album« wird im besten Falle »Murda Muzik«, im schlechtesten »Infamy«. Will heißen: was das Mixtape noch so stark gemacht hatte, der von Metro Boomin inszenierte misanthropische Stroll durch sehr reale Abgründe, ist zu einer reizüberfluteten Ehrenrunde geworden. In seinen bösesten Momenten bleibt Savage unantastbar, als BBQ-Playlistensupplier ist die Konkurrenz jedoch übermächtig.
 

187 Strassenbande Sampler 4Find it at hhv.de: Vinyl 2LP Ich lege mich fest: der Refrain von »Millionär« ist der AUF! JEDEN! FALL! erhabenste Festival-Powermove des Jahres. Die 187 Straßenbande stellt ihren neuen Sampler vor, alles normal, alles geil, keiner hat so viel authentischen Spaß mit der eigenen Stumpfheit wie die Hamburger Hasis, aber verdammt: dieser Refrain ist größer als alle hiesigen Rap-Karrieren zusammen.
 

Shabazz Palaces - Quazarz And The Jealous MachinesFind it at hhv.de:Vinyl LP | Vinyl LP Unterdessen: nach vier vergeblichen Versuchen etwas ähnlich prägnantes zum neuen Doppelstreich von Shabazz Palaces zu schreiben, gebe ich auf und verweise auf Kollege Kunzes unantasbare Arschflöten-Analogie im Ausklang.
 .

Floating Points - ReflectionsFind it at hhv.de: Vinyl LP War mental auch schon hier: Floatie, oh mein Floatie, es tut mir so weh, dich rapide altern zu sehen, wie du im Schaukelstuhl Pfeife rauchst und über Drumcomputer lästerst. Ja ok, stimmt eigentlich nicht: Die neue Floating Points ist bombastischer Wüsten-Prog, immer nur einen halben Schritt von Schaukelstuhl-Jazz und Bizeps-Kraut entfernt und eigentlich ok. Ich kann mir aber nicht helfen, wer so unfickmitbar darin war eleganteste elektronische Grooves zu produzieren wie der Sam, könnte, sollte, müsste…ach keine Ahnung, vielleicht ist das auch einfach künstlerische Emanzipation und ich das angryoldmanyellingatclouds.jpg
 

martin rev rev 9Find it at hhv.de: Vinyl LP Wenn ich groß bin, werde ich Martin Rev. Vor fast 40 Jahren mit Suicide die Welt verändert und heute immer noch besessen davon elektronische Musik zu machen, wie es sonst keiner tut. »Demolition 9« klingt immer noch singulär, wird aber selbstverständlich nur eine Fußnote in der Vita einer der größten Innovatoren überhaupt bleiben.
 

Drew McDowall - Unnatural ChannelFind it at hhv.de: Vinyl LP Von Suicide zu Coil: Drew McDowall hat diesen bösen Industrial-Scheiß einfach im Blut. »Unnatural Channel« ist 6x der Soundtrack für Kriegsverbrecherdokus und einmal, in Form von »Part 2« state of the artigster untertouriger Hades-Techno, mit dem dich Vladmir Ivkovic diabolisch grinsend aus dem Club in eine kalte Welt entlassen könnte.
 

pact infernal infernalityFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Oder aber er legt noch mit »Infernality« nach, einem ritualistischen Tribal-Techno Doppelpack auf dem Pact Infernal all die richtigen Schlüsse aus Shackletons Katalog auf 33 1/3 gezogen haben und dem Sommer vor die Füße kotzen.
 

400PPM - Fit For PurposeFind it at hhv.de: Vinyl 2LP 400PPM zementiert derweil Avians Ruf als Blindkauflabel mit rüdem Alles-Geht-Techno, irgendwo zwischen dem späten Regis und dem frühen Luke Slater. Zweitgrößte Labelattraktion nach den Morsezeichen-Schweden.
 

broken english club beachFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Oliver Hos Broken English Club ist vor allem deswegen so geil, weil dort endlich geklärt wird, was passiert wäre, wenn H.P. Baxxter mehr Cabaret Voltaire und Skinny Puppy gehört hätte. »The English Beach« brüllt seinen EBM-Klassizismus so unsubtil in die Welt hinaus, dass man sich nur freuen kann und die klassischeren Techno- und Acid-Stücke werden so gekonnt von seltsamen Interludes durchwandert, dass das auch als Album am Stück eine Menge Sinn ergibt. L.I.E.S. back, Ho!
 

patricia several shades 1Find it at hhv.de:Vinyl LP | Vinyl LP Schade hingegen, dass sich Patricia mit dem programmatisch betitelten Dreischlag »Several Shades Of The Same Color« etwas verhoben hat. Schattierungen in allen Ehren, aber ein arg monochromes Triple-Album hätte auch ein sehr gutes Album oder ein gutes Doppel-Album werden können.
 

lutto lento where toFind it at hhv.de: Vinyl LP Oder direkt den Cheatcode ziehen und das im Techno- und House-Kontext immer noch etwas zu selten wertgeschätzte EP-Format wählen. Lutto Lento bringt seinen ADHS-House auf »Dark Secret World« erstmals in narrative Form und produziert direkt ein Minialbum, das man 2012 noch als »Outsider House« schubladisiert hätte, welches aber fünf Jahre später einfach als 8.0/10 abgespeichert werden darf.
 

DJ Sports - Modern SpeciesFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Während Lento eher on dat Frostschutzmittel sippt, drückt dir DJ Sports einen heißen Kamillentee in die Hand um das firecrackigste Firecracker Album seit Lnrdcroy zu hören. Houuuuuhuuuuuse klingt seltenst so mühelos wie hier.
 

antinote 5 years Find it at hhv.de: Vinyl 2LP Schönes Label-Manifest für Antinote auch, wobei die können ja alles. Logisch also, dass auf der Compilation zum fünfjährigen Jubiläum von Tolouse Low Trax’ Trademarks und Inou Shirabes New Age Techno, über Leonardo Martinellis schroffen LDN-Trip, Geenas Frotee-Boogie bis hin zur Dreampop-Zugabe auf der D-Seite so ziemlich alles richtig gemacht wird, was man auf diesem undankbarsten aller Formate richtig machen kann.
 

Laurel Halo - DustFind it at hhv.de: Vinyl LP Die letzten Töne, die ich von Laurel Halo gehört hatte, waren ein Noise-lastiges und Clap-allergisches Inferno von einem Set im Rahmen des eigentlich sehr gemäßigten Le Guess Who Festivals, so dass mich das nun erschiene Future Pop Album auf Hyperdub wunderbar auf dem falschen Fuß erwischt hat. Noch ist »Dust« in der Theorie besser als im Alltag, aber im Idealfall hört das Kanye und bumst beim nächsten Mal doch wieder das Biz.
 

Haim - Something To tell YouFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Im worst case aber hört er die neue Haim und Pop verliert sich weiter im Bermudadreieck H&M/Applestore/Starbucks. Dabei konnte man das Debüt der drei Grazien wirklich noch mögen, aber jede Sekunde »Something To Tell You« fühlt sich an wie das Warten auf eine freie Umkleidekabine, während man durch geschicktes Wegducken in der Schlange den Instagram-Stories angetalgter Teenies ausweicht.
 

Cigarettes After Sex – Cigarettes After SexFind it at hhv.de: Vinyl LP Dann doch lieber Millenial-Pop mit der grenzdebilen Postgrunge-Empfindlichkeit der späten 90er. Hallo, Cigarettes After Sex! Die haben nicht nur einen Sänger mit ungegenderter Stimmfarbe, sondern auch Emo-Hits für grummelige Mitdreißiger, die Emo immer kacke fanden, sich aber heimlich ab September doch das ein oder andere Schaumbad einlassen.
 

Die Schallplatten von Aigners Inventur findest du bei hhv.de.

Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Kolumne | verfasst 21.03.2012
Aigners Inventur
März 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Motrip, Lee Fields, Grimes, Ital und DJ Cam.
Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood.
Music Kolumne | verfasst 05.12.2012
Aigners Inventur
November 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Captain Murphy, Roc Marciano, Karenn und Zombie Zombie.
Music Kolumne | verfasst 30.01.2013
Aigners Inventur
Januar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: A$AP Rocky, Chief Keef, Four Tet und Mushy.
Music Kolumne | verfasst 27.02.2013
Aigners Inventur
Februar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Trus’me, Max D, Pusha T, Darkstar und JBG2.
Music Kolumne | verfasst 29.08.2013
Aigners Inventur
August 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Forest Swords, Earl, Julia Holter und Moderat.
Music Kolumne | verfasst 13.06.2014
Aigners Inventur
Mai 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The Roots, SD Laika, Joakim und zwei Fatimas.
Music Kolumne | verfasst 29.10.2014
Aigners Inventur
Oktober 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Flying Lotus, Dorian Concept, Objekt, T.I. und SBTRKT.
Music Kolumne | verfasst 01.03.2017
Aigners Inventur
Februar 2017
Auch im Februar setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Migos, Roc Marciano, Kingdom und Vermont.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2017
Aigners Inventur
April 2017
»Damn.« ist wie Durant im Rucker Park, Actress gerade nochmal gut gegangen: Unser Kolumnist Aigner hat sich durch die Release im April gehört und weiß jetzt vor allem, welche Art von Musik er mit etwas mehr Talent selbt gemacht hätte.
Music Kolumne | verfasst 06.09.2017
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen.
Music Kolumne | verfasst 10.08.2011
Aigners Inventur
Juni/Juli 2011
Wer anfängt sich in seinem Liegestuhl zu langweilen, bekommt nun die Gelegenheit, die nächsten 15 Minuten mit unserem Scharfrichter vom Dienst und Casper, Wiley, Zomby, MCDE, fLako, den Junior Boys und Laurel Halo zu verbringen.
Music Kolumne | verfasst 25.04.2012
Aigners Inventur
April 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Actress, OFWGKTA, Aphroe und Dream 2 Science.
Music Kolumne | verfasst 23.05.2012
Aigners Inventur
Mai 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Killer Mike, Jadakiss, Shackleton, Lone und Kindness.
Music Kolumne | verfasst 25.07.2012
Aigners Inventur
Juni & Juli 2012
Letzten Monat im wohlverdienten Urlaub holt unsere Kolumnist vom Dienst das Verpasste nach und setzt sich mit der Veröffentlichungsflut, die die letzten beiden Monate brachten, auseinander.
Music Kolumne | verfasst 05.09.2012
Aigners Inventur
August 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Holy Other, Max Herre, Rick Ross, Four Tet und JJ Doom.
Music Kolumne | verfasst 31.10.2012
Aigners Inventur
Oktober 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kendrick Lamar, Bat For Lashes, Andy Stott und Daphni.
Music Kolumne | verfasst 27.03.2013
Aigners Inventur
März 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Justin Timberlake, DJ Koze und Function.
Music Kolumne | verfasst 05.06.2013
Aigners Inventur
Mai 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Mount Kimbie, Daft Punk, The-Dream und Vampire Weekend.
Music Kolumne | verfasst 31.07.2013
Aigners Inventur
Juni / Juli 2013
Nach einer kurzen Urlaubspause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Ka, J.Cole, Hade & DWFL, David Lynch und Disclosure.
Music Kolumne | verfasst 06.12.2013
Aigners Inventur
November 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: 7 Days Of Funk, Blood Orange, Shadowlust und Logos.
Music Kolumne | verfasst 16.07.2014
Aigners Inventur
Juni 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Cro, Young Thug, Throwing Snow und How To Dress Well.
Music Kolumne | verfasst 27.08.2014
Aigners Inventur
Juli/August 2014
Nach einer kurzen Sommerpause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Common, FKA Twigs, The Bug, Rustie und FaltyDL.
Music Kolumne | verfasst 24.09.2014
Aigners Inventur
September 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Aphex Twin, Sinkane, Roman Flügel und Mick Jenkins.
Music Kolumne | verfasst 08.11.2017
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Vor allem findet er aber seine Grabsteinschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.
Music Kolumne | verfasst 12.09.2018
Aigners Inventur
September 2018
Nebenkostennachzahlungen bei Eminem, Instagram-Tutorials von Travis Scott, Tapetenanalyse mit YG: mal wieder keine Ahnung was der Aigner hier macht, aber dank Djrum hört die Inventur dann doch irgendwann auf ihre niedrigen Instinkte.
Music Review | verfasst 01.11.2010
Maxmillion Dunbar
Cool Water
Slow Motion House? Cosmic Boogie? Alles kann, nichts muss. Wir müssen vor allem eines: Staunen über eines der besten Alben des Jahres.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2012
Zwölf Zehner
April 2012
Willkommen im Mai. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat April musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 06.06.2012
Zwölf Zehner
Mai 2012
Willkommen im Juni. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Mai musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Music Kolumne | verfasst 16.03.2011
Aigners Inventur
Februar 2011
Raekwon kümmert sich um die Basis, Mr Dibiase um die Atari-Nerds, Show & KRS-One um die ewig Gestrigen, Virgo 4 um Chicago, PJ Harvey um England und Radiohead um die Journaille. Madames et Monsieurs: der Februar!
Music Kolumne | verfasst 20.04.2011
Aigners Inventur
März 2011
Auch in diesem Monat klärt Aigners Inventur wieder die wirklich essentiellen Fragen der Menschheit: Fürchtet Pusha T wirklich das Fegefeuer? Vermittelt Frank Ocean zwischen Tyler und Bieber? Ist die Welt tatsächlich aus Plastik?
Music Kolumne | verfasst 17.05.2011
Aigners Inventur
April 2011
Zugegeben: es war nicht einfach neben den Marktschreiern der Wolf Gang in den letzten vier Wochen noch andere Stimmen zu vernehmen, aber bei genauem Hinhören gab es für die Musikindustrie doch noch ein Leben neben OFWGKTA.
Music Kolumne | verfasst 15.06.2011
Aigners Inventur
Mai 2011
Irgendetwas stimmt diesen Monat nicht. Was sich im Mai zur Kaffeefahrt verabredete, war im Schnitt älter als der AC Mailand. Und das ausgerechnet im Monat nach Goblin. Quo vadis, Mai?
Music Kolumne | verfasst 19.10.2011
Aigners Inventur
September/Oktober 2011
Wie üblich macht unser Kolumnist vom Dienst auch in dieser Ausgabe vor großen Namen nicht Halt. So dürfen sich Phonte, Emika, James Blake, Radiohead und Apparat Watschen abholen. Warum es trotzdem ein guter Monat war, lest ihr hier.
Music Kolumne | verfasst 18.01.2012
Aigners Inventur
Januar 2012
Da hatte er schon auf einen verlängerten Weihnachsturlaub spekuliert und dann kamen ihm doch wieder massig Platten dazwischen. Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander.
Music Kolumne | verfasst 23.11.2011
Aigners Inventur
Oktober / November 2011
Pünktlich zur kalten Jahreszeit werden wir von einer wahren Flut neuer Alben überschwemmt. Unser Kolumnist Florian Aigner hat sich wie üblich für euch durchgehört und trennt die Spreu vom Weizen.
Music Essay
Britischer Jazz
On The Hot Spot
Der Jazz auf den Britischen Inseln steckt 2019 im Generationenumbruch. Neue Talente von Manchester bis London revidieren festgefahrene Konventionen und loten selbstbewusst die Grenzen des Genres aus. Warum gerade jetzt?
Music Porträt
Àbáse
Magische Momente
Inspiriert von Fela Kutis Afrobeat, Blue Note-Jazz und einer lebensverändernden Erfahrung in Brasilien, vereinen Àbáse mit ihrer neuen EP »Invocation« die beste aller Welten. Wir hatten die Gelegenheit mit Szabolcs Bognar zu sprechen.
Music Kolumne
Records Revisited
Joy Division – Unknown Pleasures (1979)
Mit ihrem Debütalbum »Unknown Pleasures« verhalfen Joy Division der introvertierten Aggression des Post-Punk zum großen Durchbruch und galten fortan als traurigste Band der Welt. Sind sie auch 40 Jahre später noch so düster?
Music Essay
Cool Japan
Warum japanische Musik ein Revival feiert (Teil 2)
Seit geraumer Zeit stehen Reissues japanischer Alben aus den Achtzigern hoch im Kurs. Warum, erforscht unsere zweiteilige Serie »Cool Japan Forever«. Teil zwei widmet sich dem experimentellen Sound der japanischen »Bubble Economy«.
Music Essay
Cool Japan
Warum japanische Musik ein Revival feiert (Teil 1)
Seit geraumer Zeit stehen Reissues japanischer Alben aus den 1980er Jahren hoch im Kurs. Warum, das erforscht unsere zweiteilige Serie »Cool Japan«. Wir fangen mit den Anfängen elektronischer Musik in Japan an.
Music Interview
DJ soFa
Die Einmaligkeit von Sounds
Mit den von ihm kuratierten »Elsewhere«-Compilations richtete der Belgier DJ soFa in jüngster Zeit den Scheinwerfer auf zu Unrecht übersehene, aktuelle Musik. Daneben ist er passionierter Schallplattensammler. Ein Gespräch.
Music Porträt
Jeff Mills & Axis Records
Tiefere Botschaften
Vor fast 30 Jahren gründete Jeff Mills das Label Axis Records, dessen Entwicklung einer verschlungenen Dialektik folgt: Der Mensch und das All. Er gelangte dabei zu seiner eigenen metaphysischen Erzählung unseres kosmischen Schicksals.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2019
Kann nur der Aigner: sich mit 70 Puls von Alt-Rap über Genderthemen zum Tod vorarbeiten. Unser Kolumnist über neue Alben von allen Wichtigen und über eine Trommeltruppe aus dem Breisgau, denen jemand Lean ins Bananenweizen gekippt hat.
Music Kolumne
Records Revisited
The Cure – Disintegration (1989)
»Disintegration« sollte nicht nur das erfolgreichste Album von The Cure werden, sondern auch das widersprüchliste. Einfach, weil es in der zwischen innerer Einkehr und Exaltiertheit hingerissenen Welt von 1989 den genau richtigen Ton traf.
Music Porträt
Music From Memory
Eine Herzensangelegenheit
Als sich der Brite Jamie Tiller und der Niederländer Tako Reyenga kennenlernen, wissen sie noch nicht, dass sie eines der besten Reissue-Label gründen werden. Damals stehen vor allem die Wiederentdeckung von Schallplatten im Vordergrund.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
No Order In Destiny (Compilation)
Zum ersten Mal besprechen unsere Musiktherapeuten vom Dienst eine Compilation. »No Order In Destiny« heißt die bei Kashual Plastik, die Stahl und zeitgenössische Ornamentalik verbindet, und nebenbei auch noch auf Gender Equality achtet.
Music Kolumne
Records Revisited
MF DOOM – Operation: Doomsday (1999)
Die Entstehung des Superschurken: Mit »Operation: Doomsday« lässt Daniel Dumile sein bisheriges Schaffen hinter sich – und schickt MF DOOM in die Welt. Der Anfang eines Spiels um Identitäten und Erwartungen. Es dauert bis heute an.
Music Kolumne
Records Revisited
Nas – Illmatic (1994)
Wenn es um Nas’ »Illmatic« geht, spitzen sich die Ohren all jener, die Rap auch nur ein Fünkchen abgewinnen können. Klar, denn »Illmatic«, das sind Erzählungen für jeden und Nas wurde zum poetischsten Chronisten seiner Zeit.
Music Liste
Record Store Day 2019
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Wir haben uns durch die Liste der diesjährigen exklusiv zum Record Store Day 2019 veröffentlichten Releases gewühlt und euch eine Auswahl von zwölf Schallplatten zusammengestellt, die wir als mögliche Highlights entlarvt haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Aphex Twin – Selected Ambient Works II (1994)
Der Mythos beginnt: Aphex Twin schraubt an Synthesizern, lebt in Cornwall und ballert den breitesten elektronischen Sound aus den Boxen. Doch mit »Selected Ambient Works II« brennt er seinen Sound ins kollektive Gedächtnis der Popkultur.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2019
Insider munkeln: unser Kolumnist musste sich im Karneval mindestens einmal als Erdbeere tarnen. Trotzdem hat er uns pünktlich seine Inventur im Postfach gelassen, das ist natürlich spooky AF, Bratan!
Music Interview
Little Simz
»Es ist ein bisschen wie Wachstumsschmerzen«
Sie ist in kurzer Zeit zu einer Art Gallionsfigur des indierap geworden. Größen wie Jay-Z oder Kendrick Lamar haben sie längst auf dem Zettel. Mit ihrem dritten Album »Grey Area« legt sie nochmals eine Schippe drauf. Zeit für ein Interview.
Music Kolumne
Records Revisited
De La Soul – 3 Feet High And Rising (1989)
Blümchenrap für alle: De La Soul waren vor 30 Jahren im Hip-Hop der Gegenentwurf zur Männlichkeit des Gangsta-Rap. Ihr Debütalbum ist bis heute ein Klassiker, der in seiner unbefangen-freundlichen Grundhaltung leicht wehmütig macht.
Music Essay
Colundi Music
How to oscillate completely
Seit einigen Jahren taucht ein Begriff in den Plattenläden, Musikmagazinen und Onlineforen auf: Colundi. Dahinter steckt ein neuartiges Tonsystem, das zwei Produzenten aus dem Rephlex-Umfeld entwickelten. Wir sind der Sache nachgegangen.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Ossia – Devil's Dance
Diesmal sind sich alle einig: »Devil’s Dance«, das Debütalbum des britischen Produzenten Ossia, hat das Zeug zum Album des Jahres. Ein Track hat es den dreien ganz besonders angetan.
Music Kolumne
Records Revisited
The Roots – Things Fall Apart (1999)
Mit »Things Fall Apart« sollte sich für The Roots entscheiden, ob sie einfach Kritikerlieblinge blieben oder auch den großen kommerziellen Erfolg erreichen könnten. Es wurde ihr Durchbruch.
Music Interview
Efdemin
Beim Verlassen des Raums
Philipp Sollmann an einem puristischen Techno-Sound festzumachen, ist nicht möglich. Auch mit seinem neuen Album als Efdemin, »New Atlantis«, nicht. Es käme einem langsamen Verlassen des Raums gleich, sagt er im Interview.
Music Porträt
Multi Culti Records
The Music Is The Massage
Multi Culti ist eines der Labels der Stunde. Entschleunigung ist nicht zu erwarten. Ihr Faible für tribale Rhythmen, hippie-eske Attitüde und wahre Freundschaft trifft nicht nur den Zeitgeist, es macht sie auch wenig anfällig für Trends.
Music Interview
Yasuaki Shimizu
»Ich liebe Musik«
Lange Zeit blieb japanische Musik der Welt verschlossen. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Schallplatten, die vor 30, 40 Jahren entstanden sind, können nun auch hierzulande gehört werden. So auch die Werke von Yasuaki Shimizu.
Music Interview
Yassin
»Rap kann dich weiterbringen«
Seit mehr als zehn Jahren ist Yassin nun im Geschäft, und nun ist mit »Ypsilon« sein erstes Soloalbum erschienen. Dass ihm Rapmusik eine Herzensangelegenheit ist, war schon vorher klar. Im Gespräch wurde es noch einmal klarer.
Music Liste
Selling
Picks 10 latest Vinyl Records
Der als Gold Panda bekannte Derwin Dicker hat sich mit Jas Shwa von Simian Mobile Disco zusammengetan und als Selling ein gemeinsames Album, »On Reflection«, veröffentlicht. Was sonst noch auf irhen Plattenspieler kommt, verraten sie hier.
Music Liste
Chris Liebing
Picks 10 latest Vinyl Records
Chris Liebing ist vor kurzem 50 Jahre alt geworden. Und doch ist es, als wäre es gestern gewesen, als er als Augenzeuge, mehr noch, als Wegbereiter dem Techno hin zur Massenkultur den Weg bereitet. Hier und heute pickt er 10 Schallplatten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Januar & Februar 2019
Es ist 2019. Real-Player-Audioqualität auch kein Fickfinger mehr, sondern nur noch Pein im Popo. Aigners Inventur wieder da. Der einzige Anlass auf der Welt also, um mal kurz aus dem Winterschlaf respektive K-Hole aufzuschauen.
Music Liste
deM atlaS
Picks 10 latest Vinyl Records
deM atlaS war mal Frontmann einer Rockband, zeichnet Stück für Stück schon mal sämtliche Covers einer Vinylauflage und debütierte jüngst auf Rhymesayers. Diese Schallplatten gefallen ihm aktuell selbst.
Music Kolumne
Records Revisited
Elecktroids – Elektroworld (1995)
Wer sind sie und wenn ja wie viele? Diese Frage haben sich seit der Erstveröffentlichung von »Elektroworld«, dem 1995 erschienenem, einzigen Album der Elecktroids, so einige gefragt. Die Hinweise auf einen Urheber haben sich verdichtet.
Music Porträt
Retrogott & Hulk Hodn
Gesprächsfetzenkontamination
Seit nun auch schon beinahe 20 Jahren sind Retrogott und Hulk Hodn gemeinsam unterwegs. Lange Zeit als Huss&Hodn, seit 2013 mit neuem Namen. Geändert hat sich ansonsten allerdings nichts. Und diese Konstante, das genau ist ihre Kunst.
Music Porträt
Cannonball Records
Bombenstimmung auf der Tanzfläche
2014 hat der Italiener Alberto Zanini sein Label Cannonball Records gegründet. 30 Releases später kann man sagen, dass er damit einen nicht unerheblichen Beitrag für die Rare Soul-Szene leistet.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 50 Albums
Ein Album aufzunehmen ist schon lange keine Geste der Verlegenheit mehr, es kommt immer einem Statement gleich. Das Album ist mittlerweile kein Format mehr, sondern ein Genre, das gemeistert werden will – und das gemeistert wird.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 20 12inches
Die Vinyl 12inches sind auch in diesem Jahr wieder weitestgehend Musik für den Club vorbehalten. Eine gute Nachricht! Denn 2018 ging mehr als nur die Snare auf zwei und vier. Was das im Einzelfall bedeutet, müsst ihr schon selbst lesen.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 50 Reissues
In immer entlegenere Nischen wurde in diesem Jahr nach Reissues geforscht: bei indigenen Völkern, in mexikanischen Planetarien oder in den 1980er Jahren in Belgien aufgeführten Theaterstücken. Wir haben euch mal die besten herausgesucht.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 20 Compilations
Die Compilations haben sich in diesem Jahr zur Königsdisziplin unseres Jahresrückblicks entwickelt. Was? Ja, wir waren auch überrascht. Aber es ist so: der Mehrwert solcher Beiträge ist enorm.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November 2018
Steht in Marrakesch und check gar nichts mehr: die letzte Inventur des Jahres, unter anderem mit Max Graef, Black Merlin, Guavo, Julia Holter, Bruce und Objekt. Theoretisch wieder eine Sensation.
Music Porträt
Charles Mingus
Wiederentdeckte Wut
Amir Abdullah staunte nicht schlecht, als ihm die Witwe von Jazz-Drummer Roy Brooks, Tonbänder eines Konzertes von Charles Mingus zeigte, das dieser 1973 in Detroit gegeben hatte. Es wurde Zeit für eine Wiederentdeckung.
Music Liste
Max Graef
Picks 10 latest Vinyl Records
Max Graef spricht deine Sprache nicht, dafür aber jede andere. Anlässlich der Veröffentlichung seines Albums »Lo Siento Mucho Pero No Hablo Tu Idioma« hat der Berliner 10 empfehlenswerte Schallplatten aus unserem Shop ausgewählt.
Music Liste
Jakko Eino Kalevi
Picks 10 latest Vinyl Records
Den Finnen kann man ja einiges Nachsagen. Als »Dream-Pop-Reformer« sind sie aber bislang noch nicht beschrieben worden. Dabei dürfen sie sich in Person des Popmusikers Jaakko Eino Kalevi genau dies auf die blau-weiße Fahne schreiben.
Music Interview
The Last Poets
Nichts erfunden
Vier Wochen nach dem Tod des Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. haben sich The Last Poets gegründet. Ihr kreatives Schaffen ist eine Art Initial für das, was wir heute »Hip-Hop« nennen. Wir trafen sie zu einem sehr spannenden Interview.