Music Interview | verfasst 28.08.2017
Kutmah
Happy End Theory
»Der Adler hat stets seine Zeit verschwendet, wenn er versuchte, vom Raben zu lernen.« Also hat Kutmah von den Größten abgeguckt. Denn er ist selbt einer von ihnen, ein Pionier der LA-Beatszene. Jetzt erst ist sein Debütalbum erschienen.
Text Niklas Fucks , Fotos Niklas Fucks
Kuthmah_by_niklas_fucks

»Ich wollte mein Album so machen, dass die Leute nach dem Hören wissen, wer ich bin. Sollte ich am Releasetag sterbe…«_. Das sagt Kutmah an einem angenehmen Sommertag und meint es todernst. Seit über zehn Jahren veröffentlicht Justin McNulty Musik, lebt noch länger vom Auflegen, betreibt ein Label und war integraler Bestandteil der Beatszene in Los Angeles in den brodelnden 2000ern. Seine Party-Reihe »Sketchbook« war der Vorläufer von »Low End Theory«, Brutstätte für die LA-Beat-Szene um Künstler wie Ras G, Daedalus oder Flying Lotus. Ein Album hat Kutmah noch nicht veröffentlicht – bis jetzt. Mit »TROBBB!« (_The Return Of The Black Belly Button) ist sein langerwartetes Debüt auf Big Dada erschienen. Geholfen haben Jonwayne, Bradley Zero, Gonjasufi und vor allem Natureboy Flako.

Eine halbe Stunde sollte das Interview dauern. Mittlerweile lümmeln wir seit vier Stunden durch Berlin, bevor überhaupt das Diktiergerät ausgepackt wird.

Natürlich werden auch Platten geshoppt. Gekommen ist er für »Play This Only At Night« von Barrio, hängen geblieben bei Brazil-Reissues, Punkrock und deutschen Beat-Scheiben (er schätzt Producer wie Dexter und Suff Daddy sehr). Scheuklappen kann man dem in Brighton geborenen, in Los Angeles aufgewachsenen und dann zurück nach Europa gesiedelten McNulty nicht vorwerfen. Selbst das von mir aufgeschwatzte »BRP 56« von Taktloss sei genau sein Ding, auch wenn am Ende aus finanziellen Gründen vieles zurück in die Regale wandert. Auf irgendeinem windstillen Betonklotz jenseits des Boxhagener Platzes kommen wir dann endlich zur Ruhe und reden über seine fast zwei Jahrzehnte überspannende Musikkarriere, die Beat-Szene LAs und »TROBBB!«.

Hey Kutmah, was geht so in Berlin?
Kutmah: Ich habe hier gerade mein Album fertig gemacht und verbringe seit zwei Jahren viel Zeit hier. Ich komme endlich auf den Vibe der Stadt klar. Bisher find ich’s echt dope! Überall ist Graffiti, das liebe ich.

Hat dich die Stadt bei deinem ersten Album beeinflusst?
Kutmah: Jein. Natürlich spielt der Kontext dabei immer eine Rolle, aber ich habe nicht sonderlich viel unternommen, außer zu Hause am Album zu sitzen. Vor allem im Winter. Die Arbeit am Album hat im November begonnen, es war kalt, hat geregnet. Und dann über Weihnachten waren die einzigen beiden Leute, die ich in dieser Stadt kenne, für einen Monat unterwegs. Ich hatte zu der Zeit kein Internet und konnte nicht mit Freunden und Verwandten skypen. Ich war hier ziemlich alleine. ich konnte auch keine Musik im Internet hören, nur über Plattenspieler. Damals habe ich im Prinzip nur drei Alben rauf und runter gehört, die dann am Ende eine schöne Inspiration wurden.

Welche drei waren das?
Kutmah: Das erste Album von Suicide auf Red Star, dann Madlibs »WLIB: King of the Wigflip« – nicht sein bestes Album, aber eines, das ich nicht auf dem Schirm hatte. Es hat mich insofern beeinflusst, als dass das Album mit einem Sample von den Residents anfängt, so Post-Punk-Cold-Wave-Kram. Dann kommt klassischer Rap, dann Soul, dann wieder seltsame elektronische Sache. So wollte ich das auch bei meiner Platte haben. Dir dritte Platte war, glaube ich, »Eden’s Island« von Eden Ahbez, auch wenn auf dem Album nichts wirklich so klingt. Außerdem habe ich öfters »Dead Man« von Jim Jarmusch geguckt, weil mir die Geschwindigkeit des Films gefällt.

»J-Rocc zu battlen ist ungefähr das Gruseligste, das ich mir vorstellen kann.« ( Kutmah) Auch ein Einfluss für das Album?
Kutmah: Ja, auf dem dem Album klingen für mich auch die buntesten Tracks als wären sie schwarz/weiss. Es gibt diesen einen Film, den ich liebe, der heißt »Bad Boy Bubby«.Es geht um diesen Mann, der noch zu Hause wohnt, von seiner Mutter misshandelt und vergewaltigt wird und nie nach draußen durfte. So geht das die ersten 40 Minuten des Films, wirklich schwer anzugucken, richtig brutal. Aber dann flüchtet er, wird ein Rockstar und gründet eine Familie, ein komplettes Hollywood-Happy-End. Bei meinem Album ist es ähnlich weil die ersten 20 Minuten ziemlich düster sind. Es gibt da auch spacige Beat-Sachen, aber es ist schon ziemlich heavy. Und dann kommt irgendwann ein Twist in der Story.

Hat sich dein Leben geändert, als das Internet wieder funktionierte?
Kutmah: Auch als ich wieder Internet hatte, habe ich vieles ignoriert. Ich habe mein Label komplett schleifen lassen, ich hatte kein Privatleben, ich hab mich nur auf das Album konzentriert. Das liegt auch daran, dass ich nicht wirklich Producer bin. Ich meine, ich kann ein Beattape machen: Gib mir ein Wochenende und ich mache dir ein Beattape. Aber bin das wirklich ich? Ist das meine Persönlichkeit? Ich wollte etwas machen, was zu 100% ich bin. Und wenn die Leute es nicht mögen ist das auch cool, dann mögen sie halt mich nicht. (lacht)

Waren diese hohen Ansprüche an ein Album verglichen mit EPs oder Beattapes auch ein Grund, warum es so lange gedauert hat, bis dein Debüt-Album erschienen ist?
Kutmah: Definitiv Mann! Die Platte war im Prinzip auch ein Jahr zu spät bei Ninja Tune. Ich habe insgesamt drei Versionen eingereicht und sie haben alle abgesegnet, was ziemlich selten ist. Nachdem ich die zweite Version eingereicht habe, komme ich also nach Hause und sehe, dass ich vier Tracks in meinem Postfach habe: Bradley Zero hatte einen Track gesendet, Gonjasufi, Ta’Raach und Akello G hatten Vocals geschickt. Als änderte sich über Nacht plötzlich alles. Vor allem war das so knapp vier Monate, nachdem ich die Leute angehauen hatte. Ich kann sie ja nicht stressen, wenn ich sie nicht bezahle. Jeder, der beim Album mitgearbeitet hat, ist ein Freund.

Wo wir gerade beim Thema Ninja Tune und Big Dada sind: Ich habe da ja vor allem die 90er Trip-Hop-Assoziation…
Kutmah: Ich hasse das Wort Trip-Hop, aber liebe das Genre. Ich habe tatsächlich 1997 angefangen aufzulegen, im selben Jahr als Big Dada gegründet wurde. Damals war das Label so ziemlich die Heimat von seltsamem Leftfield Hip-Hop. Ich spielte damals viele Mo’Wax-Sachen auf 45 rpm und House auf 33. Ich wollte mich von anderen DJs wie J-Rocc, den ich damals jede Woche sah und der für mich der beste DJ des Planeten ist, absetzen. Einmal hab ich gesehen, wie J-Rocc eine ganze Crew von DJs battlen wollte, die Scheiße über die Beat Junkies geredet haben. Er meinte »Yo, ich battle euch alle, der Gewinner bekommt alle Platten der anderen und die Verlierer dürfen nie wieder in LA spielen.« Die Typen sind natürlich sofort abgehauen. Wäre ich auch! Das ist ungefähr das Gruseligste, das ich mir vorstellen kann.

Kutmah - Trobbb! Find it at bei hhv.de: LP Was waren denn so Big Dada Sachen, die du damals gehört hast?
Kutmah: Das erste, was ich auf dem Label hörte, war »Brand New Second Hand« von Roots Manuva. Aber auch K-The-I???, Antipop Consortium sind Legenden. M. Sayyid ist einer der besten MCs aller Zeiten. Auch DJ Spooky oder das Label Asphodel. Oder das einzige King-Geedorah-Album. Verdammt, Saul Williams hat auf Big Dada veröffentlicht, der ist ein Gott für mich. Das lustige ist, dass ich mittlerweile mit vielen von diesen Leuten abgehangen habe und sie alle super chillig sind. Man trifft so viele Künstler, die Dickheads sind.

Du hast bisher fast alle Cover für deine Releases gezeichnet. Wie kam es, dass du für dein Debüt nicht selbst zum Stift gegriffen hast?
Kutmah: Das ist ein Foto von einer alten Freundin namens Angela. Wir waren in der High School zusammen. Ich wollte damals Fotograf werden und hatte hunderte Fotos zu Hause. 2008 ist dann meine Wohnung abgebrannt. Alle meine Zeichenblöcke, alle meine Kunst, alle meine Fotos sind weg, außer vielleicht 100 Stück von meiner Familie, die ich retten konnte. Die Ecke des Fotos ist auch etwas angebrannt. Es ist eines der wenigen Fotos, die dieses Feuer überlebt haben. Außerdem sollte es ein bisschen wie eine komische Punk-Platte wirken – was glaube ich scheitern wird, weil die Platte nicht so aggressiv klingt, wie sie aussieht. Es sollte kalt und grau wirken. Vielleicht war das auch Berlin.

Verlosung
Jordan Rakei - Berlin - 1 x 2 Tickets für das Konzert in Berlin zu gewinnen
Wir verlosen 1×2 Freikarten für die Jordan Rakei Show in Berlin. Du musst nichts weiter tun als dich einzuloggen und an der Verlosung teilnehmen. Die Gewinner werden ausgelost.

Die Verlosung läuft bis zum 23.10.2017.
Du musst eingeloggt sein um an einer Verlosung teilzunehmen. ― Login
Verlosung
Jordan Rakei - Hamburg, Köln & München - 1 x 2 Tickets für ein Konzert in Hamburg, Köln oder München zu gewinnen
Wir verlosen 1×2 Freikarten für eine Jordan Rakei Show deiner Wahl in Hamburg, Köln oder München. Du musst nichts weiter tun als dich einzuloggen und an der Verlosung teilnehmen. Die Gewinner werden ausgelost.

Die Verlosung läuft bis zum 23.10.2017.
Du musst eingeloggt sein um an einer Verlosung teilzunehmen. ― Login
Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 15.08.2017
Kutmah
TROBBB!
Vorschusslorbeeren ohne Ende. Und Kutmah liefert. »TROBBB!« ist ein einstündiger Fiebertraum, der nach allen Seiten ausfranst.
Music Review | verfasst 17.09.2010
Various Artists
Ninja Tune XX
Ninja Tune ist ein kleines Wunder geglückt: Durch Herzblut und Innovation in 20 Jahren brandaktuell und gleichermaßen legendär zu sein. Glückwunsch!
Music Review | verfasst 01.09.2010
Andreya Triana
Lost Were I Belong
Ein harter Weg war es, der bis zu diesem Album führte. Andreya Triana hat es zu einem guten Ende geführt.
Music Review | verfasst 15.10.2010
Eskmo
Eskmo
Eskmos neues Husarenstück wird sich in der Welt der Beats festbeißen und seine Fanbase rasant vergrößern.
Music Review | verfasst 28.02.2011
Stateless
Matilda
Das neue Album von Stateless hat sich die Prädikate »episch« oder »cineastisch« hingegen durchaus verdient.
Music Review | verfasst 17.03.2011
Spokes
Everyone I Ever Met
Das Debüt der Band aus Manchester strotzt vor Energie, doch hat leider auch nicht mehr zu bieten.
Music Review | verfasst 05.09.2007
Sixtoo
Jackals And Vipers In Envy Of Man
Sixtoo war schon immer mehr Can als Coldplay. Easy ist hier nichts, geloungt wird woanders und statt Kaffee wird hier Benzol getrunken.
Music Review | verfasst 07.04.2011
Luke Vibert
Toomorrow
Nach sieben Abstinenz schlüpft Luke Vibert wieder in sein altes Wagon-Christ-Kostüm um zuckersüßen Samplism zu zelebrieren.
Music Review | verfasst 15.10.2007
Blockhead
Uncle Tony's Coloring Book
HipHop-Instrumentalisten scheinen sich in ihrer Natur signifikant von der rappenden Zunft zu unterscheiden…
Music Review | verfasst 10.05.2011
Daedelus
Bespoke
Daedelus vollzieht auf Bespoke die Kehrtwende, drückt aufs Tempo und sorgt mit aberwitzigen Sampleschlachten hier und da für Furore.
Music Review | verfasst 13.05.2011
Emika
Count Backwards
Wo die gestresste Seele Ruhe findet, so verrät die neue Single von Emika, ergibt sich beim Rückwärtszählen
Music Review | verfasst 27.05.2011
Amon Tobin
ISAM
Auf ISAM entfernt sich Amon Tobin einfach weiter von seiner Vergangenheit und umschifft ganz dreist die Gegenwart.
Music Review | verfasst 22.06.2011
Fink
Perfect Darkness
Fink erinnern mehr an Trip-Hop oder Dubstep als an bärtige Selbstverwirklichung und leidvolle Gefühlswelten.
Music Review | verfasst 12.10.2011
Kid Koala
Space Cadet
Kid Koala veröffentlicht mit Space Cadet eine Graphic Novel mit dazu passendem Soundtrack.
Music Review | verfasst 24.10.2011
Slugabed
Moonbeam Rider EP
Die Moonbeam Rider EP ist ein Vorbote von dem, was da bald von Slugabed auf Albumlänge kommen wird.
Music Review | verfasst 29.10.2011
Toddla T
Watch Me Dance
Die jugendliche Unbekümmertheit ist das Markenzeichen und Schwachpunkt von Toddla T.
Music Review | verfasst 31.10.2011
Emika
Emika
An Emika scheiden sich die Geister: Unser Autor Andreas Peters sieht darin die Verbindung vom frühen Bristol- zum aktuellen Berlinsound.
Music Review | verfasst 19.12.2011
Loka
Passing Place
Seit knapp fünf Jahren mischen Loka die verschiedensten Genres zusammen. Und auch diesmal wird es leider eher beliebig.
Music Review | verfasst 16.01.2012
DJ Food
The Search Engine
Das erste Album von DJ Food seit elf Jahren will als Album nicht so richtig überzeugen.
Music Review | verfasst 27.01.2012
Plug
Back On Time
14 Jahre lag Luke Viberts Alter Ego brach, nun steigt Plug wie ein Phoenix aus der Asche eines DAT-Tapes wieder auf.
Music Review | verfasst 15.02.2012
Bonobo
Black Sands Remixed
Zwölf renommierte Musiker haben sich Bonobos Album Black Sands vorgenommen und verleihen ihm ihre ganz eigene Note und Dynamik.
Music Review | verfasst 25.05.2012
Amon Tobin
Boxset
Von dem brasilianischen Musiker Amon Tobin wird ein Boxset veröffentlicht, das keine Wünsche mehr übrig lässt.
Music Review | verfasst 21.05.2012
Slugabed
Time Team
Denke an Sternenkriege, Einhörner, Regenbogen und Club-Raves und Du bekommst eine ungefähre Ahnung, was hier passiert.
Music Liste
Ausklang | 2017KW38
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
12 Organic Groovers,
die die letzten 12 Monate geprägt haben
Junge Menschen kaufen alte Platten, Hauptsache Kalimba, Conga, Hauptsache es klingt irgendwie erdverbunden. Wo doch alles so digital geworden ist. Aber man muss dafür gar nicht in der Vergangenheit diggen…
Music Porträt
Mount Kimbie
»Wir gehen nicht im Kreis, wir gehen aufwärts«
Mount Kimbie greifen mit ihrer neuen LP zurück in die Vergangenheit. Und doch verwehrt sich das Schaffen von Dominic Maker und Kai Campos jeglicher pessimistischer Retro-Kritik.
Music Liste
Ausklang | 2017KW37
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #32
Disco Halal, Discotexas, Foul-Up, Uncage
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Disco Halal, Discotexas, Foul-Up und Uncage
Music Liste
Ausklang | 2017KW36
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW35
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Kutmah
Happy End Theory
»Der Adler hat stets seine Zeit verschwendet, wenn er versuchte, vom Raben zu lernen.« Also hat Kutmah von den Größten abgeguckt. Denn er ist selbt einer von ihnen, ein Pionier der LA-Beatszene. Jetzt erst ist sein Debütalbum erschienen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW34
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
Records Revisited
B12 – Electro-Soma, 1993
Ihr wenig einprägsamer Name war vermutlich einer der Gründe, warum B12 nie im gleichen Maße zum Synonym für das Label Warp wurden wie ihre Kollegen LFO, Autechre oder Aphex Twin. Dabei ist ihr Debüt bis heute stilprägend.
Music Liste
Ausklang | 2017KW33
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Washed Out
Schöne Orte, die es nie gegeben hat
Als das mit Chillwave losging, fiel das mit der Weltwirtschaftskrise zusammen. Washed Out und Kollegen lieferten die Musik, um sich woanders hinzuträumen. Die Welt hat neue Krisen, Washed Out ein neues Album. Wir trafen ihn zum Interview.
Music Porträt
Oddisee
Kompass ohne Morden
Zu müde, um zu kämpfen -– zu wach, um aufzugeben. Oddisee befindet sich zwischen den Gräben, zwischen den Polen. Das war schon immer so. Ein Grund, warum seine Texte zu dem Intelligentesten gehören, was man im Rap so geboten bekommen kann.
Music Liste
Red Axes
10 All Time Psych Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich das Produzententeam Red Axes der Aufgabe an.
Music Liste
Ausklang | 2017KW32
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #31
Avian, Comb & Razor, Dizzy Tunes, Sahel Sounds
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Avian, Dizzy Tunes, Comb & Razor, Sahel Sounds
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli 2017
Die Inventur im Juli, es geht um’s: Älterwerden. Unser Kolumnist aka angryoldmanyellingatclouds.jpg beobachtet den Reifeprozess von Jigga, Tyler, Floating Points, und duckt sich zwischendurch unter Instagram-Stories weg.
Music Liste
Ausklang | 2017KW31
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Lapalux
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich der britische Produzent Lapalux dieser Aufgabe an.
Music Liste
Ausklang | 2017KW29
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
Records Revisited
Freundeskreis - Quadratur des Kreises (1997)
Der Ohrwurmcharakter der Freundeskreis-Refrains wurde zu Deutschraps Trojanischem Pferd. So aufgesattelt erreichten sie die Straßen und die Studenten-WGs, die Lounges und das Frühstücksradio.
Music Porträt
Freddie Gibbs
»There Can Be No Peace Without Justice«
Die Überschrift ist Teil eines Zitats des Predigers Louis Farrakhan. Der wichtigste Einfluss für Freddie Gibbs Drehbücher. Halt, was, Drehbücher? Eines nach dem anderen, es ist viel passiert im Leben des Fredrick Tipton.
Music Liste
Ausklang | 2017KW28
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Dexter
8 wavy Angelegenheiten
Dexter kultiviert mit seinem neuen Album etwas, das man selten in der Szene findet: eine allumfassende Entspanntheit. »Wavy« nennt Dexter den Stil des Albums. Wir haben uns von ihm den Begriff anhand einiger Beispiele erklären lassen.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2017
Best Hip-Hop so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Hip Hop. Von Migos bis Freundeskreis.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2017
Best Organic Grooves so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Organic Grooves.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2017
Best Electronic so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Elektronik.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2017
Best Rock & Pop so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Rock/Pop. Kann Dudelsack enthalten.
Music Liste
Ausklang | 2017KW27
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #30
Don't Be Afraid, Giallo Disco, I/Y, Kalakuta Soul
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Don’t Be Afraid, Giallo Disco, I/Y und Kalakuta Soul.
Music Liste
Ausklang | 2017KW25
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Ausklang | 2017KW24
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Ausklang | 2017KW23
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Film Essay
Ghost In The Shell
Cyber, ja, aber Punk?
Der Film zum Manga ist da: poliert, geglättet und geplättet. Schon krass, dass man einem Film den letzten Rest Seele per Mausklick austreiben kann. Aber das Remake hat sein Gutes. Die Wiederentdeckung des Originals – und dessen Soundtracks.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai 2017
Das einzige Fuck You kriegt die Yogamatte. Weil: alles geil macht der Mai, zumindest musikalisch. Unser Kolumnist hat so viele Empfehlungen im Gepäck wie selten, ganz harter Ehrfurchtsscheiß.
Music Liste
The Heliocentrics
10 Mulatu Astatke Favs
The Heliocentrics und Mulatu Astatke gehören zusammen. Für uns hat Malcom Catto, Mastermind der Londoner Kombo, die für ihn besten Songs des Ethio-Jazz Großmeisters herausgepickt.
Music Liste
Ausklang | 2017KW22
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #29
Arjunamusic, Flash Forward, Unknown Precept, Yerevan Tapes
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Arjunamusic, Flash Forward, Unknown Precept und Yerevan Tapes.
Music Porträt
KitschKrieg
Wenn sie weint, wird's ein Turn Up
Am Tiefpunkt haben KitschKrieg den Kopf leer gemacht. Und somit letztendlich Platz fürs Gefühl geschaffen. Mit diesem haben sie deutschsprachigen Rap, R&B und verwandte Spielarten in eine neue Stimmung getaucht.
Music Liste
Ausklang | 2017KW21
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.