Music Essay | verfasst 18.10.2017
King Krule
Endstation: Tiefseegraben
King Krule wird seit seinem LP-Debüt zugeschrieben, er sei die Stimme einer Generation. Vorwiegend ältere Zeitgenossen sehen das so. Was lässt sie das so sehen? Eine Analyse anhand einiger Textstellen aus King Krules neuem Album, »The Ooz«.
Text Anna Gyapjas
King%20krule

In King Krules »The Ooz« kann sich eine ganze Generation wiedererkennen. Aber worin? Und warum überhaupt?

Gewese. Schweiß und Schnodder, Spucke und Sperma, King Krule hat eine ganze Menge »gunk« oder »ooz« in den Gesprächen über sein neues Album und um was es darauf geht in Umlauf gebracht. Das am Leben Sein reduziert er damit auf den Ekel, den so ein menschlicher Körper hervorrufen kann. So ist es beinahe logisch, dass seine schönste Metapher fürs Menschsein eine ganz und gar technische ist, die »Locomotive«. In dem Stück singt er,»We all have our evils / We’re told just to keep calm / Curled up and feeble«, noch mit einem zynischem Schmunzeln in der Stimme, bevor er die Fassung verliert und laut wird: »Plagued by our brains, the internal sinking pain«.

Ein Ausreißer, der für King Krule symptomatisch ist. Nicht bloß stimmliche Entgleisung ist auf »The Ooz« Programm, auch ein verstimmtes Instrumentarium sorgt für querulantes Grundrauschen. Man kann das als Gegenprogram zur Lokomotive lesen, die hier metaphorisch für ein Leben im Neoliberalismus steht: nicht mehr nur die Tage der Topmanager sind durchgetaktet, auch die Normalverbraucher ist bereit sein Leben in puncto Schlaf, Effizienz, Ernährung etc. zu optimieren. Die Eisenbahn als gleichzeitiges Symbol für den Anfang der Industrialisierung und ihre (finale?) Ausgeburt, die wir heute erleben.

King Krule beschreibt auf »La Lune« wie ihn der getriebene Geist auch nachts noch malträtiert: »Used heath cooling / steady steeps falling / brain keeps stooping to avoid / thoughts of matter«. Poetischer wurde die wirre Gedankentreibjagd selten beschrieben, die das Bewusstsein im Halbschlaf veranstaltet.

Der, der tagsüber nach einem glücklicheren Leben jagt, wird nachts: ein Gejagter. Eigenholt von den eigenen Dämonen, aber in der Ruhe auch von der Einsicht, das vieles unumgänglich und systematisch aussichtslos ist: »No help still«. Wenn sich diese zunächst stoisch vorgetragene Aussage auf »Emergency Blimp« zu einem Schmerzenschrei ausweitet, werden Beklemmung und Ohnmacht spürbar. Oder auf »Simple Soft Thoughts«: »simple soft thoughts become menacing / Twisted raw adrenalin / Racing through my bones, racing through my body«. Glücklich kann sich schätzen, wer diese Energie über Texte ableiten kann.


Diese einfachen Gedanken, die da bedrohlich werden und auf »steady steeps« durch seinen Körper jagen, führen ins: Unbewusste. Dort entfaltet alles Gedachte, Erlebte und Gesagte seine Eigendynamik. Es ist gleichzeitig ein Zufluchtsort vor den Dämonen und der Ort, an dem sie sich potenzieren. Als Tiefseetaucher, als »deep see diver in doubt« lässt sich King Krule in »Midnight 01» langsam hinab ins Ungewisse, treibt durch das Indigoblau, dessen Oberfläche das Mondlicht reflektiert, und wundert sich: »A pool of strange things / It’s guilt, is craving, is comfort, it’s quilt / and outside I think it’s raining«. Die Expedition führt bis zum Tiefseegraben der Seele. »Crawling from the deep dark, I wandered alone / so forlorn«: In der Abgeschiedenheit begegnet King Krule der Urangst des Menschen, dem Verlorensein.

King Krules Lyrik entführt seine Hörer, aber nicht in die durchgentrifizierten Metrolopen, die die sozialkritische Lesart seiner Texte durchaus nahelegt. Sondern in verleugnete Seelenlandschaften, die unter den Fluten des täglichen Allerlei liegen. So mag der Albumtitel auf körperliche Banalitäten verweisen. Letztendlich ist das aber nur der Rotz, der über dem eigentlichen Schlamassel liegt.

King Krule - The Ooz Webshop ► Buy Vinyl LP | Limited Colored Vinyl LP »Is anybody out there? Hello?«, hallt es im titelgebenden »The Ooz« über eine heimelige Gitarrenmelodie. Dann scheint King Krule Mut zu fassen: »Cause I’m all alone / in soft bleeding, we will unite / We OOZ two souls pastel blues/… / abandoned bodies by numb minds/ The universe salutes, Lucifer cries«. Eine Antwort? Ein Vorschlag, wie man das Verlorensein doch überwunden kann? Indem man sich im Gegenüber verliert, vielleicht. Dass die Begegnung mit dem Anderen nicht zwangsläufig mit Verdrängung zu tun hat, impliziert eine Frauenstimme bereits zu Beginn des Songs, wenn sie haucht: »The locomotive has arrived.«

Man kann sie als Symbol für ein System sehen, das seine Insassen linear gegen den Prellbock fährt. Die darin in ihren eigenen Gedanken gefangen sind und in einem Vehikel, das gerade aus fährt, vor lauter Verwirrung nicht mehr rechts vor links unterscheiden können.

Ob King Krule die Stimme einer Generation ist, wird diese letztendlich selbst entscheiden. Dass er einer der scharfsinnigsten Poeten des Pop-Zirkus’ ist, darauf kann man sich bereits festlegen.

Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 22.08.2013
King Krule
6 Feet Beneath The Moon
Archie Marshall ist ein Wunderkind. Die Vorschusslorbeeren sind groß, doch »6 Feet Beneath The Moon« hat sie zurecht bekommen.
Music Review | verfasst 01.05.2011
Radiohead
The King Of Limbs
Thom Yorkes Gesang kommentiert lakonisch eine kompositorisch arme Platte, die sich mit einem interessanten Konzept zu entschuldigen weiß.
Music Review | verfasst 04.05.2012
Jack White
Blunderbuss
Nach Alben mit den Raconteurs und Dead Weather musste Jack White auf seinem Solodebüt weniger Kompromisse eingehen. Ob es geholfen hat?
Music Review | verfasst 31.05.2013
Vampire Weekend
Modern Vampires Of The City
Vampire Weekend stellen ihrem elitären Preppy-Look wieder weltoffenen Pop gegenüber. Echte Hits aber gelingen diesmal nicht.
Music Review | verfasst 17.06.2013
Sigur Rós
Kveikur
Mit ihrem siebenten Album »Kveikur« liefern Sigur Rós musikalische Schönheit in Reinform – perfekt ausbalanciert zwischen Ruhe und Sturm.
Music Review | verfasst 28.02.2008
Vampire Weekend
Vampire Weekend
Vier angesnobbte College-Absolventen aus New York versuchen sich an der weißesten Version von Afro-Pop seit Paul Simons »Graceland«
Music Review | verfasst 15.07.2014
Jack White
Lazaretto
Zum Genie gehört der Wahnsinn. Das zeigte Jack White vor ein paar Jahren eindrucksvoll. Auf »Lazaretto« aber leider nicht mehr.
Music Review | verfasst 17.07.2015
Ratatat
Magnifique
Vor zehn Jahren waren Ratatat die Band der Stunde. Seitdem haben sie ihren Sound kaum weiterentwickelt. »Magnifique« macht trotzdem Spaß.
Music Review | verfasst 24.01.2017
The xx
I See You
Ohne sich zu wiederholen, veröffentlichen The xx mit ihrem drittel Album »I See You« wiederum ein zeitgenössisches Stück Popmusik.
Music Review | verfasst 24.06.2017
Radiohead
OK Computer OKNOTOK 1997-2017
Vor zwanzig Jahren ist »OK Computer« von Radiohead erschienen, also erscheint zum Jubiläum eine erweitere Neuauflage.
Music Essay | verfasst 24.03.2011
Radiohead
Das Prinzip Radiohead
Während sich derzeit die Journaille über die ästhetische Größe des neuen Radiohead-Werkes The King Of Limbs die Köpfe zerbricht, fragt sich unser Autor Daniel von der Vring, wieso man diese Band nicht so richtig doof finden kann.
Music Kolumne | verfasst 15.04.2015
Records Revisited
Sigur Rós' »Agaetis Byrjun«
Sigur Rós versprachen mit ihrem zweiten Studioalbum »Ágætis Byrjun« »einen guten Anfang«. Daraus wurde ein klares Highlight in der Diskografie einer Band, die Ehrfurcht vor der Schönheit des Fremden weckt.
Music Kolumne | verfasst 12.12.2013
2013
Die 50 Alben des Jahres (Teil 2)
Es war ein richtig gutes Jahr für alle Musikconnaisseure. Wir haben uns durch Alben und Mini-Alben gehört und 50 Highlights zusammengetragen. Lest hier Teil 2 der Liste…
Music Bericht | verfasst 02.04.2014
King Krule
Live am 1.4. im Gebäude 9 in Köln
King Krule ist gekommen, um zu bleiben. Das machte sein Auftritt am 1.4. in Köln wieder deutlich. Doch muss man leider auch über etwas reden, von dem die Bezirksverwaltung des Kölner Stadteils Mülheim sagt: Das soll hier nicht bleiben.
Music Review | verfasst 20.03.2007
RJD2
The Third Hand
Man glaubt seinen Ohren kaum: RJD2 kehrt Plattenfirma und HipHop den Rücken und macht was ganz anderes.
Music Review | verfasst 11.05.2011
Tyler, The Creator
Goblin
Der wütende Jüngling im Glück zerreißt auf seinem Album jegliche vom Hype entstandene Fesseln. Ein furioses Rap-Album!
Music Review | verfasst 04.04.2012
Willis Earl Beal
Acousmatic Sorcery
Diese ganze Romantik vom naiven Songwriter, der nur ein wenig Gitarre spielen und sich entwickeln will, passt nicht wirklich zu seinem Debüt
Music Review | verfasst 11.06.2012
Bobby Womack
Bravest Man In The Universe
Bobby Womack ist nach Jahren der Abwesenheit aus dem Musikgeschäft wieder mit einem Album dabei. Diese Stimme fasziniert immer noch.
Music Porträt
Retrogott & Hulk Hodn
Gesprächsfetzenkontamination
Seit nun auch schon beinahe 20 Jahren sind Retrogott und Hulk Hodn gemeinsam unterwegs. Lange Zeit als Huss&Hodn, seit 2013 mit neuem Namen. Geändert hat sich ansonsten allerdings nichts. Und diese Konstante, das genau ist ihre Kunst.
Music Porträt
Cannonball Records
Bombenstimmung auf der Tanzfläche
2014 hat der Italiener Alberto Zanini sein Label Cannonball Records gegründet. 30 Releases später kann man sagen, dass er damit einen nicht unerheblichen Beitrag für die Rare Soul-Szene leistet.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 50 Albums
Ein Album aufzunehmen ist schon lange keine Geste der Verlegenheit mehr, es kommt immer einem Statement gleich. Das Album ist mittlerweile kein Format mehr, sondern ein Genre, das gemeistert werden will – und das gemeistert wird.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 20 12inches
Die Vinyl 12inches sind auch in diesem Jahr wieder weitestgehend Musik für den Club vorbehalten. Eine gute Nachricht! Denn 2018 ging mehr als nur die Snare auf zwei und vier. Was das im Einzelfall bedeutet, müsst ihr schon selbst lesen.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 50 Reissues
In immer entlegenere Nischen wurde in diesem Jahr nach Reissues geforscht: bei indigenen Völkern, in mexikanischen Planetarien oder in den 1980er Jahren in Belgien aufgeführten Theaterstücken. Wir haben euch mal die besten herausgesucht.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 20 Compilations
Die Compilations haben sich in diesem Jahr zur Königsdisziplin unseres Jahresrückblicks entwickelt. Was? Ja, wir waren auch überrascht. Aber es ist so: der Mehrwert solcher Beiträge ist enorm.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November 2018
Steht in Marrakesch und check gar nichts mehr: die letzte Inventur des Jahres, unter anderem mit Max Graef, Black Merlin, Guavo, Julia Holter, Bruce und Objekt. Theoretisch wieder eine Sensation.
Music Porträt
Charles Mingus
Wiederentdeckte Wut
Amir Abdullah staunte nicht schlecht, als ihm die Witwe von Jazz-Drummer Roy Brooks, Tonbänder eines Konzertes von Charles Mingus zeigte, das dieser 1973 in Detroit gegeben hatte. Es wurde Zeit für eine Wiederentdeckung.
Music Liste
Max Graef
Picks 10 latest Vinyl Records
Max Graef spricht deine Sprache nicht, dafür aber jede andere. Anlässlich der Veröffentlichung seines Albums »Lo Siento Mucho Pero No Hablo Tu Idioma« hat der Berliner 10 empfehlenswerte Schallplatten aus unserem Shop ausgewählt.
Music Liste
Jakko Eino Kalevi
Picks 10 latest Vinyl Records
Den Finnen kann man ja einiges Nachsagen. Als »Dream-Pop-Reformer« sind sie aber bislang noch nicht beschrieben worden. Dabei dürfen sie sich in Person des Popmusikers Jaakko Eino Kalevi genau dies auf die blau-weiße Fahne schreiben.
Music Interview
The Last Poets
Nichts erfunden
Vier Wochen nach dem Tod des Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. haben sich The Last Poets gegründet. Ihr kreatives Schaffen ist eine Art Initial für das, was wir heute »Hip-Hop« nennen. Wir trafen sie zu einem sehr spannenden Interview.
Music Interview
Mndsgn
Beats ohne Einschränkungen
Mndsgn baut Beats. Er gehört zum erlauchten Kreis des Labels Stones Throw. In diesem Jahr hat er ein eigenes Label gegründet, eine Platte veröffentlicht und u.a Beats für Fatima und Prophet produziert. Zeit für ein Interview.
Music Porträt
Art Ensemble Of Chicago
Let's Push Things Forward
Seit 50 Jahren arbeitet sich das Art Ensemble Of Chicago am Jazz ab. Eines ihrer einflussreichsten Veröffentlichungen, »Les Stances a Sophie« aus dem Jahre 1969, wurde nun wiederveröffentlicht. Wir geben Einblick in eine unterschätzte Band.
Music Kolumne
Records Revisited
Sonic Youth – Daydream Nation (1988)
Mit ihrem fünften Studioalbum »Daydream Nation« schufen Sonic Youth einen Meilenstein, dessen Sound bis heute nachhallt. Auf über siebzig Minuten kulminieren Noise, Rock und Indie. Schall und Wahn im Amerika von US-Präsident Ronald Reagan.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2018
Noch ist die Echsentransformation nicht abgeschlossen. Aber wo anderorts leider der Musikjournalismus stirbt, bleibt Aigner der letzte lebende Dinosaurier. Hier ist die Inventur des Monats Oktober. Best cherish it!
Music Interview
Atmosphere
Wir Kinder von Action-Figuren
Seit 20 Jahren sind Atmosphere nun schon im Geschäft. Müde werden Slug und Ant dabei nicht. Pünktlich zum Release ihres neuen Albums »Mi Vida Local« sprachen wir mit Slug über Straßen, Action-Figuren und den Reiz von Rettungsboten.
Music Liste
Jerry Paper
Picks 10 latest Vinyl Records
Jerry Paper komponiert groovy Popliedchen am Synthesizer, mit schrulligen Saxophonsounds und lächerlichem Cembaloklänge. Die 10 Schallplatten, die er aus unserem Webshop gepickt hat, sind weniger albern, aber verspielt und groovend.
Music Liste
Terr
Picks 10 latest Vinyl Records
Terr hat sich nach einer Figur aus dem Sci-fi-Evergreen »Fantastic Planet« benannt. Das Interstellare spielt halt eine große Rolle in ihrer Musik. Für uns hat sie nun 10 Schallplatten aus unserem Shop gepickt.
Music Liste
Ital Tek
Picks 10 latest Vinyl Records
Schon mehr als zwanzig Jahre lang veröffentlicht Ital Tek seine Idee einer atmosphärisch dichten, elektronischen Musik. Wie breit gefächert sein Musikgeschmack ist, kannst du an seiner Auswahl an aktuellen Lieblingsplatten erkennen.
Music Porträt
Time Capsule Records
Kosmisch versiegelt
Vom Sushi-Restaurant zum eigenen Label: Mit Time Capsule will Kay Suzuki die Hörerschaft erleuchten. Gut ausgesuchte und bestens aufbereitete Musik dient ihm dabei als Schlüssel.
Music Liste
Thalia Zedek
Picks 10 latest Vinyl Records
Thalia Zedek ist eine Legende. Eine zu Unrecht vergessen Legende. Es ist Zeit sie wiederzuentdecken. Für uns hat sie 10 Schallplatten aus unserem Shop gewählt, für die sich ihrer Meinung nach derzeit das Kämpfen lohnt.
Music Kolumne
Records Revisited
Talk Talk – Spirit Of Eden (1988)
»Spirit of Eden« erzählt vom Erschöpfungszustand eines Jahrzehnts, von einer Schöpfungslust ohne revolutionäre Inhalte oder Genie dahinter. Vor 30 Jahren erschienen, gilt das Album als Meilenstein der Popmusik. Wieso eigentlich?
Music Kolumne
Aigners Inventur
September 2018
Nebenkostennachzahlungen bei Eminem, Instagram-Tutorials von Travis Scott, Tapetenanalyse mit YG: mal wieder keine Ahnung was der Aigner hier macht, aber dank Djrum hört die Inventur dann doch irgendwann auf ihre niedrigen Instinkte.
Music Kolumne
Records Revisited
Why? – Alopecia (2008)
10 Jahre alt ist »Alopecia« dieses Jahr geworden. Sein Namen bezeichnet einen kreisrunden Haarausfall. Über ein Album, das über das Nebeneinander von Sentimentalität und Gleichgültigkeit den Zeitgeist einfing wie kein zweites.
Music Liste
Kutmah
Picks 10 latest Vinyl Records
Die Beatszene ist wohl kaum ohne die von Kutmah mit-initiierten Sketchbook Sessions denkbar. Teile daraus werden in Kürze als »Kutmah presents Sketchbook Radio Archives Vol.1« veröffentlicht. Diese Schallplatten gefallen ihm selbst gerade.
Music Liste
Matt Werth
Picks 10 latest Vinyl Records
Vor 15 Jahren hat Matt Werth das Label RVNG Intl gegründet. Es ist heute eines der taktgebenden Labels des Planeten. Wiederentdeckungen und Neuentdeckungen gehen hier Hand in Hand. Wie auch bei Matt Werths 10 Vinyl Picks.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Blood Orange – Negro Swan
Das neue Blood Orange-Album ist ne handvoll. Zwei unserer Kolumnisten sagen: too much. Der dritte sagt: Ja. Ja, es ist too much, aber genau das soll es auch sein: zu viel und nicht etwa gemaßregelt.
Music Liste
Dorian Concept
Picks 10 latest Vinyl Records
Dorian Concept gehört zu den spannendsten Musikern, die sich außerhalb jeglicher Genres bewegen, die eine eigene Idee bis zum Ende verfolgen. Sein neues Album »The Nature Of Imitation« wird in diesen Tagen bei Brainfeeder veröffentlicht.
Music Kolumne
Records Revisited
J Dilla – The Shining (2006)
»The Shining« war das erste posthum veröffentlichte Album von J Dilla. Man kriegt Soul, Funk, rohen Rap, auch das vertrackte Zeug. Kurz: Man bekommt die unendlichen Ausdrucksformen, die J Dilla beherrschte. Es ist ein wahrer Klassiker.
Music Liste
Roosevelt
Picks 10 latest Vinyl Records
Roosevelt könnte der internationale Popstar werden, den Deutschland nie hatte. Im September kommt jedenfalls sein neues Album »Young Romance«. Heuer hat sich der Kölner 10 Schallplatten aus unserem Shop gepickz, die ihn derzeit gefallen.
Music Kolumne
Records Revisited
John Beltran – Ten Days Of Blue (1996)
Während andere seiner Generation das große Unbekannte und die Zukunft anvisierten, war Beltran müde. Und blieb, wo er war. Das mag reaktionär scheinen, und doch brachte es Neues hervor – eine Zukunft, ganz für sich alleine.
Music Liste
Steve Hauschildt
Picks 10 latest Vinyl Records
Wir haben Steve Hauschildt gebeten, durch unseren Webshop zu stöbern und sich 10 Schallplatten auszusuchen, die ihn derzeit am besten gefallen. Darunter heimliche Klassiker der elektronischen Musik und Highlights auch aus diesem Jahr.
Music Kolumne
Aigners Inventur
August 2018
Als wäre der Sommer nicht schon heiß genug, kommt auch noch Aigners Inventur. Unser Kolumnist wird direkt aus dem Urlaub abgeholt und im Opiumzelt in Manila abgesetzt. Ihr lest hier, was er VOR dem Fieber schrieb: fast nur Empfehlungen!
Music Liste
Alexander Tucker
Picks 10 latest Vinyl Records
Wir haben Alexander Tucker gebeten durch unseren Webshop zu stöbern und uns 10 Schallplatten zu nennen, die ihn derzeit inspirieren. Darunter mit Grouper, Chris Carter oder Henry Flynt durchweg Musiker, die kompromisslos ihren Weg gehen.
Music Porträt
Malka Tuti
Wohzimmer-Platten mit strangen Namen
Wo auf Industrial eine hebräische Nummer folgen kann: das Label Malka Tuti hat sich etabliert. Hier finden Kenner Musik, die wierd genug ist für die Off Locations und gut genug fürs Wohnzimmer.
Music Interview
Helena Hauff
Bock auf Bunker
Ein Synthesizer und ein Drumcomputer, die Tage erscheint Helena Hauffs neues Album. Viel hat sich nicht geändert bei der Hamburgerin, nur auf dem Bankkonto sieht es endlich besser aus. Gesprächsstoff gab es (trotzdem) genug.
Music Interview
Lena Willikens
Amsterdam State of Mind
Die Auflegerei ist in den vergangenen Jahren intellektualisiert worden, der DJ wird als Kurator wahrgenommen. Lena Willikens gehört zu den Protagonistinnen dieser Entwicklung. Die ihr selbst nicht nur angenehm ist.
Music Liste
L'Orange of Marlowe
Picks 10 latest Vinyl Records
L’Orange hat zusammen mit Solemn Brigham ein neues Projekt. Es heißt Marlowe. Ihr gemeinsames Debüt ist bei Mello Music Group erschienen. Aus diesem Anlass hat er 10 Schallplatten, die ihn derzeit besonders fesseln, gepickt.
Music Liste
Nicola Cruz
Picks 10 latest Vinyl Records
Nicola Cruz ist Franzose. Seine Eltern sind aus Ecuador. Seine Musik pendelt dazwischen und weit darüber hinaus. Seine Einflüsse kannst du ein Stück weit anhand seiner 10 Schallplatten nachvollziehen.
Music Interview
Deutsch Amerikanische Freundschaft
Eine Neutralität, die immer brennt
D.A.F waren revolutionär, weil sie eine Maxime hatten: nichts machen, was es schon mal gab. D.A.F sind immer noch aktuell, weil ihre Texte provozieren, ohne eine Meinung zu diktieren.
Music Liste
Ross From Friends
10 Favorites
Nenn es nicht einfach Lo Fi-House! Ross From Friends hat zwar auch einen dieser…Witz-Namen. Seine Musik ist allerdings kein Gimmick, nicht umsonst ist er auf FlyLos Brainfeeder gelandet! Der Mann hat Einflüsse von jenseits der 120 BpM.