Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Text , Andreas Brüning, Lars Fleischmann, Tim Tschentscher, , Jan Paersch, Felix Hüther, Jennifer Beck, Philipp Kunze, , Niklas Fucks, Benjamin Mächler, Florian Aigner, , Andreas Schnell

Jahresrückblick 2017 Es war ein komisches Jahr. Grund für Veränderungen hätte es genug gegeben. Aber er blieb einfach aus: der Gamechanger. Alles siechte irgendwie einfach weiter vor sich hin, was in den Jahren zuvor verfault war. Weder die atomare Apokalypse noch das vielumjubelte Comeback Jesu gingen down.

Und musikalisch? Ähnlich. Beyoncé war letztes Jahr, von Kanye nichts Neues, und Kendrick Lamar hat gemessen am Vorgänger mit »Damn« schon fast ein normales Album gemacht. Als würden alle erstmal abwarten, die Schultern angezogen, ob nun der harte Regen fällt oder sich die Wolken doch noch auflösen.

Außer Future und Migos, die richten sich nach keiner Wettervorhersage. Ihre Alben sind die dicken farbigen Ausrufezeichen unter Releases, die ihre Perspektiven in subtilen Halbsätzen finden. Ob es deswegen eines der viel beschrieenen schwachen Jahre war, was Neuerscheinungen betrifft? Im Gegenteil. Man musste nur etwas genauer und länger zuhören. Kaum ein Album, das einen beim Eintreten in der Flur angesprungen hätte wie ein läufiger Hund – stattdessen Knistern, Stimmen, Merkwürdiges im Zimmer am Ende des Ganges.

Weniger Hits, mehr Musik. Solche, die mit ihrer Entdeckung nicht gleich erobert ist. Davon haben wir 2017 eine Menge.


Aldous Harding - PartyWebshop ► Vinyl LP Get ready with confetti! Hier kommt das Festival der miesen Laune, nur echt produziert von John Parish (P! J! Harvey!). »Party« ist eine Erwartungserfüllungsplatte – auf ihr ist zu hören, was auf jede Mittzwanzigersause gehört: gestohlene Herzen, gebrochene Herzen, aber »hey!«. Und Gitarren. Ergiebigere Frage: Was gibt’s zu sehen? Live geht’s bei der Neuseeländerin nämlich »La Boum«-mäßig ab. Wie beißend der Humor ihrer Textzeilen ist, checkt erst, wer die dazugehörigen Gesichtsentgleisungen erlebt hat – Aldous Harding ist nicht nur eine Grande Chanteuse, sie ist auch Oleg Popow. Am Ende von »Party« heult man vor lachen. Was soll ein Album mehr? Jennifer Beck
 

Art Feynmann - Blast Through The WickerWebshop ► Vinyl LP »Blast Off Through The Wicker« ist kein Album, es ist eine Synkope verteilt auf zehn Lieder, die keine Lieder sind, sondern Oberflächen. Sie klingen, als hätte der Ostküstenmann sie an der Westküste aus Sand gebaut. Tatsächlich hat Art Feynman sie genau dort auf einem Vierspurrekorder aufgenommen – für die feine Körnung. »Blast Off Through The Wicker« ist eine Schütt- und Kippplatte wie man sie Arthur Russell post mortem ins Discogs-Profil schreiben möchte. Oder in Feynmans Worten: »Eternity in Pictures«. Jennifer Beck
 

Awa Poulo - Poulo Warali Webshop ► Buy Vinyl LP In Mali herrscht Krieg. Islamisten und Tuareg-Rebellen kämpfen seit 2012 im Norden des Landes um Einfluss und Macht. Offiziell gilt ein Friedensabkommen, das 11.000 Soldaten aus 50 Nationen im Rahmen einer UN-Mission einzuhalten versucht sind. Nicht immer mit Erfolg. Ein gefährlicher Einsatz. Im Südwesten des Landes leben die Peulh. Einst ein Nomadenvolk wie die Tuareg, die an der Grenze zu Mauretanien und zum Senegal sesshaft geworden sind. Die Peulh verstehend sich heute als Nachfahren mekkanischer Araber, die den Propheten Mohammad begleiteten. Ein Selbstverständnis, die den Einfluss des Islam auf die Bevölkerungsgruppe zeigt und das im Gegensatz zum ursprünglich polytheistischen Glaubens der Peulh steht. Dieser Einfluss macht es auch ganz und gar nicht selbstverständlich, dass eine Sängerin unter den Peulh öffentlich auftreten darf. Awa Poulo darf. Die Bekanntheit ihrer Zweitmutter Inna Baba Coulibaly, einer gefeierten Sängerin des Landes, macht es möglich. Und Awesome Tapes Of Africa, das Label des Kulturethnologen Brian Shimkowitz, macht »Polou Warali« weltweit verfügbar. Das ist ein Glück, denn diese Musik lebt von ihrer Ursprünglichkeit und ist dabei erstaunlich wenig folkloristisch. Und es ist natürlich die allerbeste Möglichkeit, Menschen für diesen schlecht ausgeleuchteten Winkel der Welt zu interessieren. Sebastian Hinz
 

Awanto3 - Gargamel Webshop ► Buy Vinyl 2LP Was viele nicht wissen, die nicht mit einem Kind gesegnet sind, das soeben das Einmaleins erlernt, ist: 2017 war auch das Jahr der Schlümpfe. Musikalisch wurde das in erster Linie begleitet von Dancetracks mit schhlumpfigen Texten wie »Alle gehen steil, / doch ich kann nicht tanzen, weil / du stehst auf meinem Fuß, aua, / stehst auf meinem Fuß«. Doch ausgerechnet aus dem Entstehungsland der Schlümpfe, gemeint ist Belgien, hat Awanto 3 mit »Gargamel« ein thematisch passendes Album vorgelegt, das klingt, als wäre es aus der Zeit geholt, als die blauen Gesellen noch zweidimensional über die Fernsehbildschirme trollten (1981-1989) und das sich ohne jegliche Peinlichkeit durchhören lässt. Sebastian Hinz
 

Call Super - ArpoWebshop ► Buy Vinyl LP Große Dinge müssen sich nicht zwangsläufig mit donnerndem Rumms ankündigen. Und Neues braucht nicht immer wie das völlig Andere zu klingen – es reichen ein paar unauffällig durchgeschüttelte Patterns, ein gutes Gespür dafür, wie sich Töne luftig setzen lassen, ohne dass es nach Ideenleere klingt, und der richtige Sinne für Unerwartetes. Call Super hat das mit seinem zweiten Album »Arpo« ziemlich perfekt hinbekommen. Man weiß hinterher kaum noch, was sich da im Einzelnen zugetragen hat. Dafür bleibt das sichere Gefühl, dass es gut war. Tim Caspar Boheme
 

Claro Intelecto - ExhilaratorWebshop ► Vinyl 3LP Gut sechs Jahre hatte sich Mark Stewart damals Zeit gelassen, um einen Track namens »Peace Of Mind« zu veröffentlichen, der in den letzten 14 Jahren nicht an Magie verloren hat. Für sein neues Album »Exhilarator« hat der Brite nun wieder stolze fünf Jahre gebraucht. Das Ergebnis zeigt Claro Intelecto in überwältigender Topform: Stewart verbrät im Minutentakt mehr Ideen als manch andere Techno-Acts pro Karriere. Was eben dabei rauskommt, wenn Missy Elliott und Aphex Twin zugleich als Inspirationsquelle dienen. Keineswegs subtil, dafür umso sublimer. Die nächste darf ruhig etwas früher kommen. Kristoffer Cornils
 

Chastity Belt - I Used To Spent Soe Much Time AloneWebshop ►: Coloured Vinyl LP + Black Vinyl LP Scheiß auf Musik, endlich eine Band mit geilen Fotos! Zwei Alben lang waren Chastity Belt aus Walla Walla, Washington ihr eigenes Instagram-Abziehbild – auf »I Used To Spend So Much Time Alone« bricht nun der Ernst des Lebens an: Montagmorgen, Full-Time-Job. Das Geile: Nach fünf Gitarrenriffs ist schon wieder Freitagabend und es wird geflucht, gerülpst und gezweifelt wie immer. Warum das Chaos plötzlich trotzdem überschaubarer klingt? Weil Chastity Belt zumindest eine Sache gelernt haben: Wie man sich an Taktstriche hält. Jennifer Beck
 

Crème de Hassan - Technique & Rite Webshop ► Buy Vinyl LP »Lieber das Gurgeln eines Kamels als die Gebete eines Fisches« lautet ein altes ägyptisches Sprichwort. (Denkpause.) Wäre auch ein schönes Motto für »Technique & Rite«, dem Debüt von Crème de Hassan, gewesen. So rein musikalisch gesehen. Paul LaBrecque und Ghazi Barakat aus New York City wenden sich darin vom nichtssagenden Geblubber in ihrem Heimatland ab und der Welt zu. Und die ist divers. Ihre Probleme hausgemacht. Ein Track heißt »Passport To Eternity«. Worum geht’s? Freiheitliche Hoffnung? Religiöser Wahn? Visionäre Science-fiction? Die Antwort: alles zugleich. Das letzte Stück heißt »Abadan«, wie die Stadt im Iran. Es dauert nur 15 Sekunden. Wir hören erst den kulturellen Reichtum dieser Gegend, das Erbe, den Trubel. Plötzlich ist die Melodie weg, die Ornamente, der Schmuck, und es bleiben die Trommeln, kriegerisch und kompromisslos: 600 Panzer, 20.000 Soldaten, eine zerstörte Stadt. Hach und Ach. Ein fantastisches Album: So kaputt wie die Nase der Großen Sphinx von Gizeh. So im Arsch wie die Welt da draußen. Sebastian Hinz
 

Equinoxx - Colon Man Webshop ► Buy Vinyl 2LP Endlich mal Dancehall ohne die dicken Eier. Keine Sorge: Der bedreadlockte Sozialpädagogikerstsemester Johannes (»Jojo«) wird dafür nicht aus eurer WG-Butze kriechen, um mit dir zum Sound von Equiknoxx eine Runde Hacky Sack aufzunötigen. Was ein echter »Colón Man« ist, bläst sich stattdessen vorm Falafelmannbesuch eine Line DMT in jede Körperöffnung und geht dann in den Außenbezirken der gesichtslosen Metropole raven. Die härtesten, saucoolsten und unheimlichsten Riddims der Saison kommen anno 2017 also immer noch aus Jamaika: Die Welt ist also noch in Ordnung. Peace out. Kristoffer Cornils
 

Ex Eye - Ex EyeWebshop ► Buy Vinyl LP Zwischen dem mikrotonalen Black Metal von Jute Gyte und den Hackbrett-Öko-Operetten Botanists stand in diesem Jahr eins fest: 2017 hatte in Sachen Extreme Metal mit schwarzen Einkerbungen viel zu bieten. Mit Ex EyeColin Stetson, Greg Fox, Toby Summerfield von The Body und Shahzad Ismaily – kündigte sich eine Elefantenhochzeit an, die mit ihrem Debüt »Ex Eye« das Game entweder von hinten aufrollen würde oder an der versammelten Prominenz zu scheitern drohte. Ratet mal, was davon eingetreten ist. Genau. Kristoffer Cornils
 

Felicia Atkinson - Hand In HandWebshop ► Buy Vinyl 2LP Wieder ein Jahr, in dem alle schrien. Und da kam im Mai Felicia Atkinson und bewies ohne zu argumentieren, dass auch in der Stille Bewegung liegt. Ihr »Hands In Hands« war das vielleicht filigranste Album des Jahres, mit den geflüsterten Worten und den Synthies, deren Linien so klar sind und funkel, wie eine geleerte Weinkaraffe an einem Abend in der Bretagne, nachdem sich der Sturm gelegt hat. Pathetisch? Ja. Zum Glück, das Gegenteil, ordinäre Flachwitze, dumme Schenkelklopfer und es sich sehr einfach machende Ironie gab es dieses Jahr schließlich zu genüge. Philipp Kunze
 

Future - s/tWebshop ► Buy Vinyl LP »Mask Off« war im April in erster Linie ein Beat. Der Beat des Jahres. Das dranhängende x-te Future-Album eher ein gentle reminder für den selbstgerechten Mitteleuropäer, dass die Amis manche Sachen doch noch richtig machen. Seit Lil Peep ist »Mask Off« zum Thinkpiece über die Wechselwirkung von Amphetaminen und Opioiden geworden, die chartverbriefte Einsicht, dass man das alles schon wusste, aber so lange die Verpackung stimmte, bloß nicht hinterfragen wollte. Florian Aigner
 

gamelan voices iWebshop ► Buy Vinyl LP Gamelan Voices ziehen, ähnlich wie Black Merlin letztes Jahr, genau die richtigen Schlüsse aus Balis Gamelan-Tradition, allerdings mit weniger Emphase und mehr Transzendenz. »I« ist allerdings viel zu clever, um sich in Ethno-Appropriation und Fangopackungsbeliebigkeit zu verlieren, das hier ist ein einziges leidenschaftliches Fuck You an die Yoga-Matte. Florian Aigner
 

Godspeed You! Black Emperor - Luciferian TowersWebshop ► Buy Vinyl LP Über Godspeed You! Black Emperor ist man sich einig, über ihre Alben wird jedoch viel gestritten. Darüber, warum, wann oder ob die Kanadier denn nun ihren Zenit überschritten haben. Wenn man »Luciferian Towers« hört, erübrigt sich die Frage allerdings. Da zeigen sich GY!BE groß, mächtig und ungestüm in Formation. »Wie früher«, sagen da die einen – und werden von den anderen fast dafür gesteinigt. Warum? Für irgendeinen nostalgischen Moment. Dabei ist »Luciferian Towers« viel zu dringlich, um währenddessen noch zurückzublicken. Christian Neubert
 

Greg Fox - Gradual ProgressionWebshop ► Buy Vinyl LP Greg Fox, auch Schlagzeuger der Black-Metal-Avantgardisten Liturgy und Begleiter des Saxophonisten Colin Stetson, nimmt sich auf »The Gradual Progression« eine Extraportion Freiheiten heraus: Auf eigene Rechnung erforscht er neue musikalische Wege, unter anderem mit Hilfe der Software Sensory Percussion. Zwischen dichten, freien Momenten und fast ätherischem Stoff schillert aufregende Musik, die weder wirklich Jazz noch Rock ist. Andreas Schnell
 

Jane Weaver - Modern KosmologyWebshop ► Buy Vinyl LP Unglaublich! Jane Weaver kann beides: Frau sein und progressive Musik machen. Kurz: Sie weiß, wie man gegen die Rückkehr der Geschichte kämpft. Über 25 Jahre, zwei Bands und sechs bis zehn Platten (je nach Zählweise) hat sie sich musikalisch immer wieder – sorry – neu erfunden und nebenbei Abschlüsse im Kaffeesatzlesen, automatischen Schreiben und Gläserrücken gemacht. Auf »Modern Technology« hört man all das. Und Kraut. Dieses Album ist der Urknall. Jennifer Beck
 

japan blues sells his record collection Webshop ► Buy Vinyl 2LP Eher Hörspiel als Album, eher Atmosphäre als Musik, eher so das Einnehmenste, was dieses Jahr erschienen ist. Japan Blues nimmt einen mit ein Land, das naheliegend ist bei dem Moniker. Klischees werden keinesfalls gemieden, sondern genutzt, um die Bilder noch zu verstärken, die »Sells His Record Collection« so von Sinnen triefend entwirft. Percussions, gurgelnde Mönche, dunkle Wälder. Ach, antikes Japan, was ist es immer wundervoll, dich zu glorifizieren. Philipp Kunze
 

JASSS - Weightless Webshop ► Buy Vinyl 2LP Jasss’ Debüt über die volle Länge, »Weightless«, ist ein Dampfhammer, mit dem man sich paaren möchte. Ausgedubbter Industrial, EBM, fernöstliche Elemente, sassy, den einen Fuß auf dem Gaspedal, vom anderen zumindest den Zeh am Oberschenkel des Gegenübers. So klingt Verführung, wenn das Ziel nicht Sex ist, sondern dass man nackt gemeinsam eine Maschine schweißt, mit der man unter der Großstadt entlang fahren kann. Philipp Kunze
 

Jlin - Black Origami Webshop ► Buy Vinyl LP Jlin präsentiert mit ihrem zweiten Album »Black Origami« komplexe und hochspannende (Tanz-)Musik auf Footwork-Basis. Ihre Tracks sind einerseits voller UK Bass- und Dubstep-Referenzen und arbeiten dazu ergänzend mit reizvollen nordafrikanisch anmutenden Stimm- und Percussion-Samples. Starke Eindrücke kommen zudem von musikalischen Kollaborateuren wie der kalifornischen Klangkünstlerin Holly Herndon und dem texanischen Avantgarde-Komponisten William Basinski. Andreas Brüning
 

john maus screen memoriesWebshop ► Buy Vinyl LP | Vinyl LP Irgendwer soll mal gesagt haben, dass es etwas wie schlechte Publicity nicht gebe und John Maus mag das beste Beispiel dieses Jahres gewesen sein: Von Nazis zu ihrer Show eingeladen zu werden? Na ja, schon doof irgendwie, aber die Leute waren in Ordnung, sagte Maus und bewies damit einmal mehr, dass nicht hinter jeden guten Platte unbedingt ein heller Kopf steckt. Der grelle, rumplige Post-Punk von Screen Memories funktioniert immerhin noch losgelöst davon. Dennoch: Never meet your heroes und hoffentlich bleibt uns zumindest die Morrissey-Kollabo erspart. Kristoffer Cornils
 

Joshua Abrams - SimultonalityWebshop ► Vinyl LP Joshua Abrams dreiseitiger marokkanischer Gnawa-Bass Guimbri steht im Mittelpunkt dieser fünf kraftvollen und energetischen Kompositionen. Seine Natural Information Society (Klavier, Gitarre, Schlagzeug, Perkussion, Saxophon) kombiniert für »Simultonality« psychedelisch repetitive und meditative Elemente aus Jazz, Raga, Afrobeat, Rock, Can-Beats und Steve Reich-Minimalismus zu ausgedehnten hypnotischen Trance-Grooves und spannend freier Jazz-Improvisation. Andreas Brüning
 

kaitlyn aurelia smith the kidFind it at hhv.de: Vinyl LP Kaitlyn Aurelia Smith hat in kürzester Zeit einen Raketenstart hingelegt, der kaum noch mit dem Hardware-Fetischismus ihres Publikums zu erklären wäre. Das liegt allein schon daran, dass Smith den Buchla nicht als brutzelndes Vorzeigeobjekt, sondern im engeren Sinne als Instrument versteht. Mit »The Kid« sog sie in diesem Jahr noch mehr Pop und Soul in ihre jazzigen Jams auf und bewies einmal mehr, dass das richtige Gear noch nicht alles ist: Songs müssen sich damit eben auch schreiben lassen. Sie kann’s. Kristoffer Cornils
 

Kelela - Take Me ApartWebshop ► Clear Vinyl 2LP Black Vinyl LP Zugegeben, es fehlte an Stücken wie »A Message« oder »Rewind« auf dem langerwarteten Debütalbum Kelelas, das nach zwei Über-EPs eigentlich kaum mehr eins war. »Take Me Apart« krankte so oder so an der stilistischen Heterogenität, die »Hallucinogen« noch so futuristisch machte. Aber zugleich will Kelela das auch und soll es unbedingt wollen: Von der Einförmigkeit wegbrechen, random und alles zugleich zu sein. Das ist schöne, schmerzliche Verlangen, das ihre Musik in jeder Gangart durchzieht. Kristoffer Cornils
 

kendrick lamar damn. Webshop ► CD + Vinyl 2LP + Red Vinyl 2LP Weder Westcoast-Kino noch Empowerment-Basquiat: »DAMN.« war der ehrliche Versuch mit Stift und Papier auf Dämonenjagd zu gehen und konnte dabei mehr Club-Potential bieten als der Vorgänger. Mit Gottesfurcht und Mike-Will-Made-It-Beats bewaffnet gelang Kendrick Lamar ein inhaltlich detailverliebter Seelenstrip, der sein Pathos hinter nackter Aufrichtigkeit zu verstecken wusste. Dass das Ganze am Ende doch noch irgendwie conscious bleibt, ist allein der Vision Duckworths geschuldet. Tim Tschentscher
 

King Krule - The Ooz Webshop ► Buy Vinyl LP | Limited Colored Vinyl LP Mit seinem Holden-Caulfield-Lookalike-Tweed-Fimmel und den Nick-Cave-singt-Tom-Waits-Songs-durch-ein-Transistorradio-Songs wirkt King Krule so oder so aus der Zeit gefallen, vielleicht aber ist er ihr einfach nur voraus. Vielleicht ist »The Ooz« vom Jahr 2025 aus betrachtet die Platte, die das Pathos wieder gangbar gemacht und damit die Empathie wieder in die westliche importiert hat. Wer weiß das jetzt, wer könnte es wissen? Zuhören lohnt dennoch, und sei’s nur aus reinem FOMO. Ooze in, zone out. Kristoffer Cornils
 

Kutmah - Trobbb! Webshop ► Buy Vinyl LP 2017 muss ein Album mit HipHop-Beats wirklich außergewöhnlich gut sein, um nicht in der schier endlosen Flut von mittelmäßigen Kopfnicker-Instrumentals zu verschwinden. »Trobbb« von Kutmah spielt auf seinem Debüt mit rotem Faden und Konzept einerseits und Mut zu Experimenten außerhalb der HipHop-Sphäre andererseits locker das Beatalbum-Game durch. Niemals waren 2-Minuten-Loops das idealere Format als um bei einem Fake-Soundtrack mit beeindruckender Featureliste mit Einflüssen aus Wave, Ambient und Noise zu jonglieren. Niklas Fucks
 

Laurel Halo - DustWebshop ► Buy Vinyl LP Erstmals seit ihrem vielbeachteten Debüt-Album singt Laurel Halo wieder. Gleichzeitig gibt sich die aus Ann-Arbor stammende und inzwischen in Berlin lebende US-Amerikanerin wildesten Freejazz-Eskapaden hin, die mit Alternative-R’n’B, Musique concrète und Techno einen wilden Cha-Cha-Cha aufs Parkett steppen. Halos Samplekunst agiert auf »Dust« fernab von Leichtigkeit. Jeder Dreh, jede spontane Wendung des vielschichtigen Arrangements verlangt dem Hörer einiges an Aufmerksamkeit ab. Aus der herausfordernden Attitüde zieht die Platte ihre Spannung. Felix Hüther
 

lutto lento where to Webshop ► Buy Vinyl LP Lutto Lento bringt seinen ADHS-House auf »Dark Secret World« erstmals in narrative Form und produziert direkt ein Minialbum, das man 2012 noch als »Outsider House« schubladisiert hätte, welches aber fünf Jahre später einfach als 8.0/10 abgespeichert werden darf, weil hier zwar stets Pepe Braddock eindeutige Bezugsgröße bleibt, aber endlich mal jemand die seltsamsten Momente des Franzosen als Blaupause nimmt, anstatt zum vierhundertsten Mal erfolglos »Deep Burnt« zu kopieren. Florian Aigner
 

Lee Gamble - Mnestic PressureWebshop ► Buy Vinyl LP Seine Arbeiten auf PAN ließen Lee Gamble quasi über Nacht zu einem der Überflieger entrückter Sounddesigns avancieren. Anstatt Bisheriges zu kopieren, wendet er sich mit »Mnestic Pressure« Ambient-Dub, Outsider-House, Industrial Techno und IDM zu und spannt einen Bogen über die dortigen Raves der vergangenen drei Jahrzehnte. Hinweise auf Acid, House, Jungle oder 2-Step werden mit hyperaktiven Drums ausgestattet und von Gamble zu skulpturenartigen Skizzen geschichtet. Klickt und kickt erst nach und nach – dann aber richtig. Felix Hüther
 

migos culture Webshop ► Buy Vinyl 2LP + Picture Disc 2LP Migos haben mit »Culture« endlich das Album abgeliefert, das die Rapwelt von ihnen nach den zahlreichen wegweisenden Mixtapes und dem eher enttäuschenden Albumdebüt »Yung Rich Nation« erwartet hat. Stilprägend und zeitgeistig wie eh und je ist das Album in seiner Gesamtheit ganz gewiss eines der besten US-Rapalben des Jahres. Dabei ist den Adlib-Kings mit »Bad and Boujee« der Überhit gelungen, der selbst Donald Glover aka Childish Gambino auf seiner Golden-Globes-Danksagung in alle Welt heraus posaunen ließ: »That’s the best song ever!« Benjamin Mächler
 

Brenk Sinatra & Morlockk Dilemma: Hexenkessel EP1 Webshop ► Buy 2LP + CD Vorhang auf. Morlockk Dilemma inszeniert in »Hexenkessel 1+2« auf den Siebziger-Boom-Bap-Beats von Brenk Sinatra ein Großstadthörspiel in zwei Akten. Sein beispielloser Stakkato-Flow zeichnet das Leben zweier Kneipenbrüder nach, die in den dunklen Gassen und zwielichtigen Spelunken der Metropolen den Quell krimineller Abgründe und Inspiration gleichermaßen finden. Mit massig Wortwitz und einer beeindruckenden Leichtigkeit schüttelt Dilemma kaum enden wollende Reimketten aus dem Ärmel und behauptet abermals seine bereits seit etlichen Jahren unangefochtene Vorherrschaft auf dem deutschsprachigen Hip Hop-Olymp. Felix Hüther
 

Mount Kimbie - Love What Survives LPWebshop ► Buy Black Vinyl LP | White Vinyl LP Vielleicht war auch nur ich so überrascht davon, dass Mount Kimbie ihr hohes Niveau nicht nur halten konnten, sondern einfach nochmal ’ne Schippe drauf legen konnten. »Love What Survives« ist somit nicht etwa eine sehr gute Post-Dubstep-Platte (der Trend ist ja auch mal tot) geworden, sondern eine erstaunlich deepe und catchy Pop-Scheibe. Hier bedient man sich bei Stereolab, dort bei Broadcast und doch hat man etwas sehr Eigenes geschaffen. Dieses Jahr bei keiner Platte häufiger auf Repeat klicken müssen. Lars Fleischmann
 

pessimist albumWebshop ►Buy 2LP Obwohl die Szenegeier seit 2013 nach der Wiederkehr des Breaks gekräht haben, kam doch herzlich wenig, für das sich die Begeisterung gelohnt hätte. Neben Paul Woolford und Djrum war es vor allem der Brite Pessimist, der zur Ehrenrettung des nicht kommen wollenden Comebacks herbei eilte. »Pessimist« bezieht sich mit seinem maroden Sounddesign auf alle erdenklichen ventaschwarzen Spielarten von dem, was in den verhallten Rhythmen als klarer Drum’n’Bass-Bezug offensichtlich wird. Unbedingt begeisterungswert. Kristoffer Cornils
 

phew light sleep Webshop ►Buy LP »Light Sleep« ist erwartungsgemäß nichts für Harmoniebedürftige, Phew rotzt ihre unkonventionellen Vocals über teilweise erdrückende Noise-Wände, bevor Martin Revs DIY-Synthpark verschmitzt um die Ecke schielt. Ach ja, Phew ist übrigens 57, ihr Lullis. Florian Aigner
 

rin - eros Webshop ►Buy Vinyl 2LP | CD Es ist Anfang September und im Netz macht das Bild eines Promoplakats für Caspers »Lang lebe der Tod« die Runde. Dabei sind die Fraktur-Lettern “der Tod” durchgestrichen und mit roter Sprühfarbe durch RIN ersetzt. Ein Bild mit Symbolkraft. Beide Rapper schickten ihre Alben am 1.9. in die Läden, doch mehr Nachhall sollte dieser Newcomer aus Bietigheim-Bissingen mit seinem Debütalbum »Eros« bekommen. Nach dem Splash!-Abriss im Juli und einer weit im Voraus ausverkauften Tournee wurde nun auch das Feuilleton neugierig. Man zog Querverweise zu Dada und Punk, versuchte den scheuen Schwaben mit Balkan-Wurzeln zu entschlüsseln. Schließlich brach da jemand mit den gängigen Stilmitteln und vertonte die Zerrissenheit und Sorglosigkeit einer ganzen Generation auf 15 Songs. Lang lebe RIN? Wir werden sehen. 2017 jedenfalls gab es kaum einen deutschsprachigen Rapkünstler, der den Nerv der Jugend besser traf. Benjamin Mächler
 

Run The Jewels - RTJ 3Webshop ►Buy US- 2LP, UK-2LP, US-CD + UK-CD Breitbeinig und mit verschränkten Armen, stumpf und geschliffen, angriffslustig und lustig, paranoid und größenwahnsinnig: Run The Jewels sind vieles auf einmal – und geben stets mehr als genug. El-P und Killer Mike zeigen mit »Run The Jewels 3«, dass sie zwar längst eine Handelsmarke sind, aber eben nach wie vor Handelnde. Als ein sich prächtig ergänzendes Rap-Duo, das nie vergessen lässt, dass bei ihm Gesellenjahre die Größe der Meisterschaft bestimmen. Christian Neubert
 

Sampa The Great - Birds And Bees Webshop ► Buy Vinyl LP In Sambia geboren, in Botswana aufgewachsen, mit 23 Jahren in Australien eines der beseeltesten Hip Hop-Alben des Jahres aufgenommen. »Birds And The BEE9« von Sampa the Great ist ein jazziger Ausflug durch die musikalischen Wurzeln der Künstlerin, den sie selbst als Mixtape unter Wert verkauft. Doch der hypnotisch schleppende Flow der Rapperin und die fantastischen Beats, die mehr nach psychedelischen Livejams als nach Loops klingen, machen die 13 Tracks zu einem Soul-Album, das das Neo- schon lange nicht mehr nötig hat. Niklas Fucks
 

Sampha - Process Webshop ► BuyVinyl LP Alle machen Alternative-R’n’B, keiner macht mehr Soul. Dann und wann gibt es sie aber doch noch, die wenigen Juwelen, die sich post-soulquarianischen Neo-Soul auf elektronischen Beats vorstellen und umsetzen können. Im Falle von Sampha gelang das derart vereinnahmend, dass das Debüt »Process« eher wie ein Tagebuch als ein Album klang. Selten stand man in diesem Jahr Trauer, Angst, Selbstzweifeln und Paranoia bereitwilliger bei. Tim Tschentscher
 

Shabazz Palaces - Quazarz And The Jealous Machines Webshop ► Buy Loser Edition Vinyl LP, Vinyl LP, CD + Tape Shabazz Palaces haben dieses Jahr gleich zwei Alben veröffentlicht. Das ein ist ein prätentiöses Space-Eskapismus-Ting und das andere ist ein geiles Space-Eskapismus-Ting. Ishmael Butler und Tenda Mareiras Vision von HipHop bleibt jedenfalls eine ureigene und schon deshalb dürfen sie hier nicht fehlen. Philipp Kunze
 

Širom - I Can Be a Clay Snapper Webshop ► Buy Vinyl LP Es ist in Zeiten rigider Grenzziehungsversuche und dem Wiederaufkommen völkischer Identitätspolitik schon sonderbar an, wenn eine Band sich dezidiert mit ihrer Heimat auseinandersetzt. Široms Debütalbum »I Can Be A Clay Snapper« will allerdings nicht zurück zu Blut und  Boden, sondern diese Sache namens Folk neu denken. Das Resultat hat dann dankenswerter Weise auch mehr mit Constallation-Post-Rock zu tun als mit hemdsärmeligen slowenischen Heimatlieder und klingt angenehm-unangestrengt nicht von dieser Welt. Kristoffer Cornils
 

Sophia Kennedy - s/t Webshop ► Buy Vinyl LP Endlich mal eine, die dick aufträgt und nicht das Gegenteil behauptet! Bei all dem LoFi-WG-Küchen-Eierpappenstudio-Wahn (Hauptsache Duschgeräusche vom Mitbewohner auf dem Band!) ist das Debütalbum der in Baltimore geborenen, in Hamburg ansässigen Sophia Kennedy eine wohltuend ehrliche Angelegenheit. Alles drauf, alles drin von Lou Reed bis Werner Herzog, vorgetragen mit Powerbottom-Stimme, produziert mit Pauken und Trompeten. Und das Allergeilste: die größte Mogelpackung überhaupt. »Sophia Kennedy« ist nämlich die einzig wahre LoFi-Eierpappenstudioplatte des Jahres, die glaubhaft das Gegenteil behauptet. Jennifer Beck
 

Terekke - Plant Age Webshop ► Buy Vinyl LP Einen Tag vor der Deadline winkt auf einmal doch noch Terekke schüchtern aus der Inbox. Natürlich muss man bei »Plant Age« über den vernebelsten Umgang mit Vocalsamples seit »Untrue« reden, vor allem aber auch darüber, was passiert wäre, wenn in Actress’’ Adern statt Strom Blut fließen würde und Huerco S. nicht so eine starke Kick- und Snare-Aversion entwickelt hätte. Referenz-Bingo hiermit durch, L.I.E.S. sneakily irgendwie 2017 wieder voll on top of things und ihr kurz vor knapp um das beste House Album des Jahres reicher. Florian Aigner
 

Tony Allen - The SourceWebshop ► Buy Vinyl LP Der Titel deutet es an: »The Source« ist eine Rückbesinnung auf Tony Allens akustische Wurzeln. Ganz ohne Synthies und Raps, aber auch auf die Jazzgrößen der Sixties, die den nigerianischen Über-Drummer sein Leben lang beeinflusst haben. Mit Duke Ellington und Art Blakey im Geiste swingt sich Allen lässig durch elf Eigenkompositionen, live und analog mit seinem französischen Oktett aufgenommen. Soul-Jazz und Reggae-Anklänge auf einem luftigen Afrobeat-Fundament – eine magische Platte. Jan Paersch
 

Traxman - Tekvision Webshop ► Buy Vinyl LP Traxmans »Tekvision« steht sinnbildlich für einen Ghetto House-Adel, der seit Dance Mania Zeiten nichts an der klassischen Formel geändert hat: Unheimlich schnelle, eingängige Drumcomputerarobatik gepaart mit den immer gleichen Samples und Rhythmen – Tracks, die klingen wie in maximal einer Stunde hingerotzt, vielleicht heute noch hingerotzter als früher. Und das ist auch gut so. Denn etwas, das wirklich nie aufhört Spaß zu machen, ist sich übersteuerte 808-Kicks auf 150 BPM in ungesunden Lautstärken um die Ohren zu ballern. Niklas Fucks
 

Trettmann - #DIY LP Webshop ► Buy Vinyl 2LP Lange dachte man, die deutsche Sprache stecke in einer künstlerischen Krise. Zu kantig, scharf und ungelenk der Ausdruck. Es brauchte lediglich die Idee eines Selbstverständnisses, seine Stimme als Instrument benutzen zu können, einen kurzen Dancehall-Hype und den dringlichen Bock, alles selbst machen zu wollen.»#DIY« war die durchdeklinierte Konsequenz aus den EP-Erfolgen mit KitschKrieg und eines der wenigen Cringe befreiten Produkte der Deutschrap-Landschaft. Recht schönen Dank, Trettmann! Tim Tschentscher
 

Twit One - Hay LuvWebshop ► Buy Vinyl LP | Tape File under: Cool Bap. So möchte der Beatbauer Twit One seine Musik kategorisiert wissen. Was eigentlich als Teil zwei des Vorgängeralbums»The Sit-In« geplant war, wurde letztlich als »Hay Luv« über Melting Pot Music veröffentlicht. Der Albumtitel spielt sowohl mit Twits Vorliebe für die Delfonics als auch seinem Faible für getrocknete Gräser. Der Kölner blieb sich treu und ließ 15 entspannt groovende Tracks in Polyvinylchlorid pressen, die in bester Beat-Konducta-Manier nie die Spiellänge von drei Minuten überschreiten. Dabei beweist Twit One wieder ein Näschen für obskure und zugleich Wehmut hauchende Samples. Benjamin Mächler
 

tzusing eastern Webshop ► Buy LP »Esther« auf -8. Mehr muss man eigentlich gar nicht wissen zu Tzusings »Eastern Undefeated«, zu pointiert fasst das Stück all die Stärken eine der besten L.I.E.S.-Entdeckungen zusammen, besonders wenn der dortige K-Hole-Crawl auf diese ungewöhnlichen chinesischen Melodien trifft, die Tzsusings häufig vordergründig brutalen EBM-Techno so seltsam zugänglich macht. Rest auch gut (natürlich), »Esther« tho, »Esther« ist für immer. Florian Aigner
 

Visible Cloaks - Reassamblage Webshop ► Buy Vinyl LP Visions of Japan – oder ist das etwa das Japan von heute, in seiner ganzen digitalen Pracht? Das Duo Visible Cloaks hat mit seiner »Reassamblage« fast schon majestätische Formen der Künstlichkeit gefunden, um eine Art virtuelle Ethno-Musik fernstöstlicher Regionen zu modellieren. Mit Computerstimmen, diskret gesättigten Synthesizerflächen unter gesampleten traditionellen asiatischen Instrumenten und allerhand Artefakte-Kruppzeug am Rande, das dem Artifiziellen die nötige spröde Würze verleiht. Tim Caspar Boehme
 

Visionist - Value Webshop ► Buy Vinyl LP | Vinyl LP»Value« ist geiler Headfuck in Zeiten von Überproduktion und Sugarcoating-Pomp in der elektronischen Musik. Visionist nimmt seine barocken Syntheziser und dreht sie durch den Fleischwolf, bis die Melodien und stampfenden Beats zu Störgeräuschen und Granatsplittern desintegrieren. Was die die Platte auf Big Dada sucht? Keine Ahnung! Womöglich ist sie zu brachial fürs Weichspülerprogramm bei Mutter Ninja Tune, aber doch zu gut, um schon wieder an Warp Records verloren zu gehen. Jens Pacholsky
 

Wandl - It's All Good Tho Webshop ► Buy Vinyl LP Laut eigener Aussage, habe Wandl alle Vocals auf »It’s All Good Tho« selbst eingesungen. Falls dem so ist, kann man doch ins Schwärmen geraten wie verträumt der Österreicher in bester James-Blake-Manier über vertracktem Madlib-Gestolper säuselt. Das kann alles keine Beat-Art mehr sein, wie wir auch die Cloud spätestens in diesem Jahr längst verlassen haben. Da reift etwas neues, andersartiges heran. Wunderschön ist es obendrein. Tim Tschentscher
 


Du findest die Top 50 Albums 2017 im Webshop. Kiekste.

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Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 20 Compilations
Wenn man rein den materiellen Wert der einzelnen hier versammelten Stücke zusammenzählen würde, käme man auf ein Vermögen. Aber das ist nur der oberflächlichste Grund, warum die folgenden Comps essentieller Stuff sind.
Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood.
Books Interview | verfasst 23.04.2012
Waxpoetics
10 Jahre, 50 Ausgaben
Zehn Jahre und 50 Ausgaben hat die Waxpoetics nun schon auf dem Buckel. Dabei hat sie sich in dieser Zeit zu einer Institution im Schreiben über Hip Hop, Jazz, Funk und Soul entwickelt. Wir sprachen mit Chefredakteur Andre Torres.
Music Kolumne | verfasst 05.12.2012
Aigners Inventur
November 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Captain Murphy, Roc Marciano, Karenn und Zombie Zombie.
Music Kolumne | verfasst 30.01.2013
Aigners Inventur
Januar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: A$AP Rocky, Chief Keef, Four Tet und Mushy.
Music Kolumne | verfasst 27.02.2013
Aigners Inventur
Februar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Trus’me, Max D, Pusha T, Darkstar und JBG2.
Music Kolumne | verfasst 29.08.2013
Aigners Inventur
August 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Forest Swords, Earl, Julia Holter und Moderat.
Music Kolumne | verfasst 13.06.2014
Aigners Inventur
Mai 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The Roots, SD Laika, Joakim und zwei Fatimas.
Music Kolumne | verfasst 29.10.2014
Aigners Inventur
Oktober 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Flying Lotus, Dorian Concept, Objekt, T.I. und SBTRKT.
Music Kolumne | verfasst 01.03.2017
Aigners Inventur
Februar 2017
Auch im Februar setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Migos, Roc Marciano, Kingdom und Vermont.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2017
Aigners Inventur
April 2017
»Damn.« ist wie Durant im Rucker Park, Actress gerade nochmal gut gegangen: Unser Kolumnist Aigner hat sich durch die Release im April gehört und weiß jetzt vor allem, welche Art von Musik er mit etwas mehr Talent selbt gemacht hätte.
Music Kolumne | verfasst 06.09.2017
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen.
Music Review | verfasst 11.10.2012
The Pyramids
Otherworldly
35 Jahre nach ihrem letzten Album kann man The Pyramids jetzt neu entdecken: World Music im besten, umfassenden und experimentellen Sinne.
Music Review | verfasst 25.10.2011
Goapele
Break Of Dawn
Auch mit dem vierten Album wird es für die R’n’B- und Soulsängerin Goapele nicht zum Durchbruch reichen.
Music Review | verfasst 08.07.2014
Various Artists
Dynamite R&B
Sound Of Soul Records kompiliert 15 Songs von den 1940er bis zu den frühen 1960er Jahren, deren Ursprung auf längst vergessenen 7"s liegt.
Music Review | verfasst 21.08.2014
Sam Cooke
The Wonderful World Of Sam Cooke
Wundervoller Langspieler! 500 limitierte Vinyl-Pressungen von »The Wonderful World Of Sam Cooke« aus dem Jahre 1960…
Music Review | verfasst 04.02.2016
The James Hunter Six
Hold On!
Der Brite James Hunter macht mit »Hold On!« sein Debüt für Daptone Records. Und was für eines.
Music Review | verfasst 25.02.2016
Various Artists
Praise Poems Vol.3
Jede Menge Perlen aus den 1960er und 1970er Jahren hat Tramp Records auf »Praise Poems Vol.3« zusammengetragen.
Music Kolumne | verfasst 27.08.2014
Aigners Inventur
Juli/August 2014
Nach einer kurzen Sommerpause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Common, FKA Twigs, The Bug, Rustie und FaltyDL.
Music Liste | verfasst 10.07.2017
Halbjahresrückblick 2017
Best Organic Grooves so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Organic Grooves.
Music Review | verfasst 01.11.2010
Teengirl Fantasy
7AM
Noch nie zuvor hat jemand kaukasisches Nerdtum so konsequent mit dieser Art von Elementen von Chicago House vermählt wie das Duo aus Ohio.
Music Review | verfasst 01.11.2010
Maxmillion Dunbar
Cool Water
Slow Motion House? Cosmic Boogie? Alles kann, nichts muss. Wir müssen vor allem eines: Staunen über eines der besten Alben des Jahres.
Music Review | verfasst 12.05.2011
Tony Cook
Back To Reality
Peanut Butter Wolf hat mal wieder eine Perle ausgegraben. Diesmal soll es nicht weniger sein als der fehlende Link zwischen Funk und House.
Music Review | verfasst 02.12.2011
VCMG
Spock EP
Vince Clark und Martin Gore finden nach 30 Jahren und zwei erfolgreichen Weltkarrieren wieder zueinander. Und sie produzieren: House!
Music Review | verfasst 06.01.2014
Justus Köhncke
Justus Köhncke & Wonderful Frequency Band
»Justus Köhncke & The Wonderful Frequency Band« ist typisch Justus Köhncke: Ein erfrischendes Werk aus seinem äußerst eigenen Kosmos.
Music Review | verfasst 25.02.2014
Andrew Ashong
Andrew Ashong EP
Die »Andrew Ashong EP» verströmt Soul, Funk und Groove. Eine spezielle Formel aber, macht diese EP so wunderbar.
Music Review | verfasst 12.01.2016
The Analog Roland Orchestra
Roden Crater Vision EP
Aus dem Roden Crater Project des Künstlers James Turrell entwickelte The Analog Roland Orchestra seine »Roden Crater Vision«.
Music Review | verfasst 26.02.2016
DMX Krew
You Exist
MIt »You Exist« fährt DMX Krew den Electro zurück und betont den Synthpop. Ein Pop wohlgemerkt, in dem sich Melancholie auf Detroit reimt.
Music Kolumne | verfasst 21.03.2012
Aigners Inventur
März 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Motrip, Lee Fields, Grimes, Ital und DJ Cam.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2012
Zwölf Zehner
April 2012
Willkommen im Mai. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat April musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Kolumne | verfasst 06.06.2012
Zwölf Zehner
Mai 2012
Willkommen im Juni. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Mai musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Liste | verfasst 10.07.2017
Halbjahresrückblick 2017
Best Electronic so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Elektronik.
Music Kolumne | verfasst 07.08.2017
Aigners Inventur
Juli 2017
Die Inventur im Juli, es geht um’s: Älterwerden. Unser Kolumnist aka angryoldmanyellingatclouds.jpg beobachtet den Reifeprozess von Jigga, Tyler, Floating Points, und duckt sich zwischendurch unter Instagram-Stories weg.
Music Review | verfasst 30.01.2011
Forsch und Facette
Forsch und Facette
Die Kölner Sängerin Fleur Earth tut sich diesmal mit dem Produzenten Quo Vadis zusammen: Das passt!
Music Review | verfasst 16.11.2011
Sepalot
Chasing Clouds
Auf Chasing Clouds macht der Produzent noch einmal deutlich, wie überzeugend solide seine Musik ist.
Music Review | verfasst 20.03.2012
O-Flow / Busenhalter
Köln-Süd EP
Die lange vergriffene Lokalhymne »Köln-Süd« präsentiert sich im neuen Gewand und mit zusätzlichen Stücken sowie Instrumentalen.
Music Review | verfasst 10.04.2012
Aphroe
90
Bei dieser Verneigung vor der Rap-Musik schafft es Aphroe, den alten Geist in den Tracks zu halten ohne sich dabei selbst zu verstecken.
Music Review | verfasst 03.09.2012
Sepalot
Chasing Beats
Sepalots Produktionen lassen sich mit einem Unwort wie »Future-Retro« umschreiben – organisch, scheuklappenlos, etwas schmuddelig.
Music Review | verfasst 03.12.2012
Textor
Schwarz Gold Blau
Mit Hip Hop hat das nichts mehr zu tun. »Schwarz Gold Blau« platziert sich zwischen den Stühlen des Café Kranzler und der Hamburger Schule.
Books Review | verfasst 25.01.2013
Gerry »Cutmaster GB« Bachmann
The Hip Hop Cookbook: Four Elements Cooking
Geschichtsdokument, Fotoband und nützliche Küchenhilfe: Ein Buch, das nach der Lektüre nicht im Regal verschwinden muss.
Music Review | verfasst 19.06.2015
MoTrip
Mama
Sein zweites Album »Mama« wird MoTrips Standing als einer der besten Rapper Deutschlands zwar nicht zementieren, aber verankern.
Art Bericht | verfasst 24.01.2011
Funk Ex Machina
Getanzte Jugendkultur
Der Tänzer und Choreograph Johnny Lloyd verbindet in seinem Stück Funk Ex Machina zeitgenössischen Tanz mit Elementen aus der HipHop-Kultur. Und Samy Deluxe ist auch dabei.
Art Kolumne | verfasst 30.03.2011
Yaneqdoten
Venga, venga, motherfuckers!
Yaneq reist mit einem Kumpel nach Gran Canaria und findet dort wie zufällig Belege für die bereits von seinem Geschichtslehrer gehegte Binsenweisheit: In der Stadt sind die Menschen freundlich und nett, auf dem Lande bösartig und gemein!
Art Kolumne | verfasst 04.05.2011
Yaneqdoten
»Waaas?!«
Yaneq verstrickt sich in eine heiße Diskussion mit einem Stuttgarter über den Umbau des Bahnhofs der süddeutschen Metropole. Die Lage spitzt sich zu, im Hintergrund läuft Work It Out von Jurassic 5 und Yaneq fragt ganz lapidar: »Waaas?!«
Art Kolumne | verfasst 06.06.2011
Yaneqdoten
Learn the rules, kid!
Yaneq gerät in eine verbale Auseinandersetzung mit einem französischen Plakatkleber über bestimmte Regeln im Plakatkleberbusiness, die es einzuhalten gilt. Doch was hat Frau Reich, Schaffnerin der Deutschen Bahn damit zu tun?
Art Kolumne | verfasst 29.06.2011
Yaneqdoten
SSSSt!
Yaneq erzählt von den Gepflogenheiten und wenig geschäftsfördernden Gebaren Kreuzberger Grasdealer und über einen Gast aus Baltimore, der zum ersten Mal außerhalb der USA weilt und sich mitunter in der Zeit zurückversetzt fühlt.
Art Kolumne | verfasst 25.08.2011
Yaneqdoten
Wireless Lan
Yaneq erzählt einen Witz und darüber, wie er diesen Witz erzählt und gibt ganz nebenbei Einblicke in sein kleines Repertoire an Witzen und in seine Versuche als Statist beim Film Fuß zu fassen.
Music Kolumne | verfasst 23.09.2011
Keine halben Sätze
Proband: Sepalot
Wir geben den Anfang des Satzes vor, unser Interviewpartner ergänzt diesen dann in seinem Sinne. Diesmaliger Proband: Sepalot, DJ, Produzent, langjähriges Fünftel vom Blumentopf, Geburtsjahr: 1974, Geburtsort: Neumünster, lebt in: München
Music Interview | verfasst 29.03.2012
Demograffics
»I kann eh net guat deutsch, waßt?«
Die Demograffics aus Regensburg veröffentlichen in diesen Tagen ihr zweites Album. Ein Gespräch mit Maniac und DJ Rufflow über Butter, Käse und den Gebrauch der englischen Sprache.
Music Bericht | verfasst 23.10.2012
10 YRS MPM & hhv.de Party
Live am 4.10. im Festsaal Kreuzberg in Berlin
Melting Pot Music und hhv.de feierten am 4.10. gemeinsamen ihren zehnten Geburtstag und zeigten uns an diesem Abend die Vielzahl der Gesichter, die ihr Wiegenkind Hip-Hop im Repertoire hat.
Music Kolumne | verfasst 27.03.2013
Aigners Inventur
März 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Justin Timberlake, Rhye, DJ Koze und Function.
Music Bericht | verfasst 23.10.2013
Kool Keith
Live am 17.10. im Club Gretchen in Berlin
Am vergangenen Donnerstag ging es weniger um Klischees und ihre Erfüllung auf Nachfrage: Kool Keith war in der Hauptstadt und verführte das Publikum mit einem waghalsigen Konzept zu tumultartigen Zuständen.
Music Kolumne | verfasst 06.12.2013
Aigners Inventur
November 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: 7 Days Of Funk, Blood Orange, Shadowlust und Logos.
Music Porträt | verfasst 06.03.2014
Fleur Earth
Der Soul von der Straße
Fleur Earth gilt als die deutsche Stimme des Neosoul. Von Köln startete sie Mitte des letzten Jahrzents ihre Musikkarriere und möglicherweise die erste Bewegung in Richtung R&B und Soul in Deutschland.
Music Bericht | verfasst 25.07.2014
Die 10 besten Performances,
die wir beim Splash! 2014 sahen
Ein Höhepunkt jedes Festivalsommers ist für Hip Hop-Fans in Deutschland natürlich das Splash! Wir waren trotz Ausladung auch dieses Jahr auf der Insel Ferropolis und haben 10 Dinge herausgepickt, die wir am sehenswertesten fanden.
Music Review | verfasst 20.07.2007
Aceyalone
Lightning Strikes
Mit Lightning Strikes eröffnet eine Serie von Konzeptalben und bestätigt damit alle Erwartungen.
Music Review | verfasst 13.07.2012
Visioneers
Hipology
Marc Mac kehrt mit seinem Projekt Visioneers auf den Pfad organischer Grooves zurück und huldigt auf »Hipology« den Ursprüngen des Hip Hop.
Music Review | verfasst 06.03.2008
Erykah Badu
New AmErykah Part 1 - 4th World War
Durchatmen: Frau Badus viertes Album ist so viel mutiger und besser als der durchwachsene Vorgänger.
Music Review | verfasst 21.12.2012
Various Artists
Ancestors of Rap
»Ancestors of Rap« betreibt Ahnenforschung und macht sich auf die Suche nach den Wurzeln des Raps. Eine gelungene Compilation.
Music Review | verfasst 10.03.2015
BBNG (BadBadNotGood) & Ghostface Killah
Sour Soul
Mit BBNG und Ghostface Killah treffen musikalisch hochkarätige Profis aufeinander und liefern mit »Sour Soul« ein hörenswertes Stück Musik.
Music Review | verfasst 20.01.2016
Olof Melander
The Path
Olof Melander schließt mit »The Path« an den organischen Sound der Downtempo Künstler zur Mitte der Nullerjahre an.
Music Kolumne | verfasst 15.03.2011
What In The World - Neue Musik
Der Soundtrack der arabischen Revolutionen
Die erste Ausgabe der monatlichen Kolumne »What In The World« fragt nach dem Soundtrack der arabischen Revolutionen und staunt dabei über die fast vergessene politische Schlagkraft des Hip Hop.
Music Liste | verfasst 10.08.2011
Twit One
DJ Charts
Die gemeinsame Platte mit Sylabil Spill ist gerade erschienen, die Platte mit Lazy Jones bereits fertig. Von der neuen Platte mit Hulk Hodn ganz zu schweigen. Nebenbei legt er auch auf. Und beackert in seinen DJ Charts ein weites Feld.
Music Kolumne | verfasst 31.10.2012
Aigners Inventur
Oktober 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kendrick Lamar, Bat For Lashes, Andy Stott und Daphni.
Music Porträt | verfasst 04.12.2012
Lefto
Worldwide Everything
Wenn der Begriff der World Music noch irgendeine Gültigkeit hat, dann ist das, was Lefto vertritt, World Music. Als der DJ aus Belgien auf Gilles Peterson traf, hatte er mit dem Kopf des Worlwide Imperiums die perfekte Blaupause gefunden.
Music Kolumne | verfasst 05.06.2013
Aigners Inventur
Mai 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Mount Kimbie, Daft Punk, The-Dream und Vampire Weekend.
Music Bericht | verfasst 05.07.2012
Erykah Badu
Live am 2.7.2012 beim Tollwood in München
Es ist voll und drückend und warm und großartig und sorgt für Erweckungserlebnisse ganz anderer Art: Unser Autor Björn Bischoff erlebt beim Münchener Erykah Badu Konzert die Show seines Lebens.
Music Review | verfasst 22.05.2011
Various Artists
West Indies Funk
Nach Disc’O’Lypso gelingt dem Label Trans Air eine weitere hervorragende Zusammenstellung karibischer Klänge.
Music Review | verfasst 29.01.2015
Africa Express presents
Terry Riley's In C Mali
Der britische Musiker Damon Albarn hat mit seinem Projekt Africa Express eine Neufassung von Terry Rileys »In C« in Mali aufgenommen.
Music Review | verfasst 04.11.2015
Various Artists
Kouté Jazz
Heavenly Sweetness hat auf »Kouté Jazz« in den 1970er und 1980er Jahren entstandene Musik der französischen Antillen zusammengestellt.
Music Review | verfasst 20.07.2016
Sarathy Korwar
Day To Day
Ein essentieller Hörgenuss, auf für Weltmusik-Skeptiker: Sarathy Korwar bringt uns auf »Day To Day« die Musik der Sidi näher.
Music Review | verfasst 15.09.2016
Various Artists
Nigeria Soul Fever!
Die Compilation »Nigeria Soul Fever!« nimmt die 1970er Jahre des westafrikanisches Landes musikalisch unter die Lupe.
Music Review | verfasst 08.05.2017
Alice Coltrane
World Spirituality Classics 1
Luaka Bop macht unveröffentlichte Musik von Alice Coltrane, aufgenommen in einem Ashram-Tempel, zugänglich.
Music Review | verfasst 15.09.2017
Trio Da Kali And Kronos Quartet
Ladilikan
Auf »Ladilikan« trifft das Trio Da Kali aus Mali trifft auf das in San Francisco beheimatete, legendäre Streichereinsemble Kronos Quartet.
Music Review | verfasst 25.11.2015
Ivar Grydeland
Stop Freeze Wait Eat
Der norwegische Gitarrist Ivar Grydeland erzeugt auf »Stop Freeze Wait Eat« eine paradoxe Schönheit, offen und hermetisch zugleich.
Music Review | verfasst 20.01.2011
Pan American
For Waiting, For Chasing
Die Balance zwischen elektronischen und akustischen Klängen tarieren nur sehr wenige derart vollkommen.
Music Review | verfasst 17.02.2011
Tim Hecker
Ravedeath, 1972
Am Ende bleibt keine Erinnerung, nur ein Gefühl von amorpher Weite, die sich irgendwie heimisch anfühlt.
Music Review | verfasst 27.03.2011
Emanuele Errante
Time Elapsing Handheld
Emanuele Errante hat einen Versuch über die Zeit vorgelegt, in der die Töne das Schweben erlernen.
Music Review | verfasst 11.02.2011
Cut Copy
Zonoscope
Zonoscope ist Cut Copy to the fullest: Synths, Pop, Disco, Postpunk, bunt, glitzernd und euphorisch!
Music Review | verfasst 23.10.2011
Housse de Racket
Alesia
Das zweite Album der Franzosen verlässt die austauschbar erscheinenden Pfade französischer Synthpopmusik und weiß zu überraschen.
Music Review | verfasst 10.02.2014
Dum Dum Girls
Too True
Die Dum Dum Girls setzen bei »Too True« auf programmierte Drums. Die falsche Entscheidung, wie sich herausstellt.
Music Review | verfasst 12.02.2014
I Break Horses
Chiaroscuro
Fever Ray, Bat For Lashes, Kate Bush – die Referenzen für den Sound von I Break Horses sind happig. Ihr zweites Album ist es nur manchmal.
Music Review | verfasst 09.07.2014
Giana Factory
Lemon Moon
Unterkühlter Elektro-Pop mit hypnotischen Momenten. »Lemon Moon«, das zweite Album des dänischen Trios Giana Factory überzeugt nicht ganz.
Music Review | verfasst 15.06.2015
Icky Blossoms
Mask
Für ihr zweites Album »Mask« haben Icky Blossom den Produzenten getauscht. Ansonsten gibt es nicht viel erwähnenswertes.
Music Review | verfasst 18.05.2016
New Order
Complete Music
Wir haben uns in 36 Jahren daran gewöhnt: New Order veröffentlichen eine Extended Version ihres aktuellen Albums.
Music Review | verfasst 24.04.2017
Joe Goddard
Electric Lines
Joe Goddard erfüllt sich mit »Electric Lines« einen Traum und macht sein erstes Soloalbum zu einem Produzent-plus-Features-Werk.
Music Review | verfasst 25.02.2013
BRZZVLL
Polemicals
Jazz, Funk, Weltmusik, Soul, Afrobeat – BRZZVLL bespielen zuverlässig das Feld der Organic Grooves und setzen dort spannende Akzente.
Music Porträt | verfasst 06.11.2015
Matthew Halsall
Mehr als ein Trompeter
Auf seinem nun fünften Album fordert Matthew Halsall sich neu heraus. Kein Wunder, schließlich hat er für seine Musik auch ein großes Ziel.
Music Review | verfasst 18.04.2016
Snarky Puppy
Family Dinner Volume 2
In »Family Dinner Volume 2« kommt die geballte Fusion-Power von Snarky Puppy mit ihren vier Drummern und vier Keyboardern zum Tragen.
Music Review | verfasst 02.08.2017
Various Artists
Soul Of A Nation
Zeitgleich zur Eröffnung der Ausstellung »Soul Of A Nation« in der Tate Modern in London erscheint bei Soul Jazz die passende Compilation.
Music Review | verfasst 04.12.2015
Popol Vuh
OST Noseferatu The Vampire
1978 haben Popol Vuh für den Soundtrack zu £Nosferatu« erneut mit dem Regisseur Werner Herzog zusammengearbeitet.
Music Porträt | verfasst 06.08.2012
Konx-om-Pax
Der bleibende Eindruck
Als Graphiker hat Konx-om-Pax in den letzten Monaten die visuelle Seite einer auf bass beruhenden Musik geprägt. Nun zeigt er sich erstmals auch als Musiker und präsentiert eine Musik, die den Club längst hinter sich gelassen hat.
Music Review | verfasst 22.01.2013
FORMA
OFF/ON
Das Trio FORMA hat einen ausgeprägten Sinn für analoge Synthesizer und den damit reproduzierbaren Klang der 1970er und frühen 1980er Jahre.
Music Review | verfasst 22.05.2014
Outer Space
Phantom Center EP
Mit Outer Space geht das Reisen im Weltall sehr leicht. »Phantom Center« ist ein interstellarer Trip.
Music Review | verfasst 18.06.2014
Klaus Johann Grobe
Im Sinne der Zeit
Erfrischend altmodisch gibt sich das Schweizer Duo Klaus Johann Grobe auf ihrem Album »Im Sinne der Zeit«.
Music Interview
Torky Tork & Doz9
Der Kandinsky-Code
Torky Tork und Doz9 waren zum dritten Mal gemeinsam im Urlaub, um ein Album aufzunehmen. Oder waren sie es nicht? Egal, die Formel ist die gleiche. Und frag nicht, warum du nur Vierecke siehst.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Reissues
Der Reissue-Markt als Wunschkonzert, 2017 fühlte es sich zuweilen so an. Unfassbar, welche Mengen an seltenen, obskuren und seltenen und obskuren Platten dieses Jahr neu aufgelegt wurden.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 Compilations
Wenn man rein den materiellen Wert der einzelnen hier versammelten Stücke zusammenzählen würde, käme man auf ein Vermögen. Aber das ist nur der oberflächlichste Grund, warum die folgenden Comps essentieller Stuff sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW48
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Bericht
Records Revisited
A Certain Ratio – To Each, 1981
Man ruft A Certain Ratio gerne als musicians’ musicians. Warum? Weil sie mit einem typischen Übergangsalbum zeigten: Wo Dinge unabgeschlossen sind, bleibt genug Platz für andere, um sich zu eigenen Lösungen anregen zu lassen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW47
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Princess Nokia
Für eine neue Unordnung
Zum Ende diesen Jahres hin erscheint also endlich eines der aufsehenerregensten Alben des letzten Jahres auf Platte, Princess Nokias »1992«. Es ist wie seine Interpretin: auf eine ordnende Weise chaotisch.
Music Liste
Ausklang | 2017KW46
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Ausklang | 2017KW45
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
Throbbing Gristle – 20 Jazz Funk Greats (1979)
Throbbing Gristle schlugen mit »20 Jazz Funk Greats« den Pop mit seinen eigenen Mitteln. Haben sie also ihren historischen Auftrag erfüllt und sich damit irgendwie selbst erledigt?
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Vor allem findet er aber seine Grabsteinschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.
Music Interview
Twit One
Warum liegt hier eigentlich Stroh?
Twit One, Beat-Deuschlands wichtigster Slacker, nicht wegzudenken aus der hiesigen HipHop-Szene. Gerade ist sein jüngste Platte »Hay Luv« erschienen. Natürlich trafen wir ihn zum Interview. Natürlich fand das Interview im Tierpark statt.
Music Kolumne
Records Revisited
Metro Area - Metro Area, 2002
2002, eigentlich war gerade alles egal. Alles Wissen verfügbar und damit alles irgendwie uncool. Wer was auf sich hielt, reagierte mit Ironie oder Retromanie. Nicht Metro Area.
Music Liste
Ausklang | 2017KW44
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #34
Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Music Liste
Sichtexot
10 Essentials
Sichtexot, das Mainzer Label wächst und gedeiht. Erst gerade ist mit Negromans neuer EP wieder ein gelungenes Projekt erschienen. Zeit für eine Zwischenbilanz, hier sind zehn Sichtexot-Releases, die unabdingbar sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW43
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Welche Schallplatte hast du gehört,
als du 15 Jahre alt warst?
In diesem Jahr ist hhv Records 15 Jahre alt geworden. Wow, interessantes Alter. Da fragt man sich natürlich: Wie war das, als man selbst 15 war? Welche Platten haben wir damals gehört? Wir haben die Frage an unsere Autoren weitergegeben.
Music Liste
Ausklang | 2017KW42
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
King Krule
Endstation: Tiefseegraben
King Krule wird seit seinem LP-Debüt zugeschrieben, er sei die Stimme einer Generation. Vorwiegend ältere Zeitgenossen sehen das so. Was lässt sie das so sehen? Eine Analyse anhand einiger Textstellen aus King Krules neuem Album, »The Ooz«.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September 2017
Wir kennen das: kaum geht das Jahr wettertechnisch den Bach runter, nehmen die Releases wieder richtig Fahrt auf. Bei ihr hält die Frisur bei jedem Wetter und das falsche Deo wurde das letzte Mal 1995 benutzt: Aigners Inventur.
Music Liste
Ausklang | 2017KW41
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #33
Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko.
Music Liste
Ausklang | 2017KW40
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Savas & Sido
An die Spitze aus dem Royal Bunker
Im Royal Bunker, dem Freestyle-Treff und Rap-Trainingslager in einem Keller mitten in Berlin, liegt der Keim, der Deutschrap vor gut 20 Jahren verändern sollte. Zwei der Protagonisten dieser Veränderung sind Kool Savas und Sido.
Music Liste
Ausklang | 2017KW39
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
12 Organic Groovers,
die die letzten 12 Monate geprägt haben
Junge Menschen kaufen alte Platten, Hauptsache Kalimba, Conga, Hauptsache es klingt irgendwie erdverbunden. Wo doch alles so digital geworden ist. Aber man muss dafür gar nicht in der Vergangenheit diggen…
Music Liste
Ausklang | 2017KW38
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Mount Kimbie
»Wir gehen nicht im Kreis, wir gehen aufwärts«
Mount Kimbie greifen mit ihrer neuen LP zurück in die Vergangenheit. Und doch verwehrt sich das Schaffen von Dominic Maker und Kai Campos jeglicher pessimistischer Retro-Kritik.
Music Liste
Ausklang | 2017KW37
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #32
Disco Halal, Discotexas, Foul-Up, Uncage
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Disco Halal, Discotexas, Foul-Up und Uncage
Music Liste
Ausklang | 2017KW36
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW35
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Kutmah
Happy End Theory
»Der Adler hat stets seine Zeit verschwendet, wenn er versuchte, vom Raben zu lernen.« Also hat Kutmah von den Größten abgeguckt. Denn er ist selbt einer von ihnen, ein Pionier der LA-Beatszene. Jetzt erst ist sein Debütalbum erschienen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW34
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
B12 – Electro-Soma, 1993
Ihr wenig einprägsamer Name war vermutlich einer der Gründe, warum B12 nie im gleichen Maße zum Synonym für das Label Warp wurden wie ihre Kollegen LFO, Autechre oder Aphex Twin. Dabei ist ihr Debüt bis heute stilprägend.
Music Liste
Ausklang | 2017KW33
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Washed Out
Schöne Orte, die es nie gegeben hat
Als das mit Chillwave losging, fiel das mit der Weltwirtschaftskrise zusammen. Washed Out und Kollegen lieferten die Musik, um sich woanders hinzuträumen. Die Welt hat neue Krisen, Washed Out ein neues Album. Wir trafen ihn zum Interview.