Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 50 Reissues
Der Reissue-Markt als Wunschkonzert, 2017 fühlte es sich zuweilen so an. Unfassbar, welche Mengen an seltenen, obskuren und seltenen und obskuren Platten dieses Jahr neu aufgelegt wurden.
Text , , Tim Caspar Boehme, Philipp Kunze, , Niklas Fucks, Benjamin Mächler, Florian Aigner,

Jahresrückblick 2017 Der Überfluss hat das Reissue-Game erreicht. Man kann alles haben, wenn man nur ein bisschen wartet. Geschmackssichere Labels haben auch die hintersten Ecken sämtlicher Wantlists entstaubt, egal wie selten, obskur oder beides eine Platte war: Plötzlich konnte man sie kaufen, einfach so. Jagen war fürs Sammeln so oft mal gar nicht mehr nötig (außer für OG-Fetisch-Peepz), man brauchte sich nicht mehr in minimalbeleuchtete Hinterkammern begeben, um eventuell die Platte des Begehrens zu finden. Einfach auf der Couch warten, bis es klingelt und der Postbote sie bringt – zusammen mit dem Pulled Pork-Sandwich. Womit aber begründet sich die Fülle an äußerst interessanten Platten, die 2017 neu aufgelegt wurden? Eine Rolle dürfte sein, dass die DJ- bzw. inzwischen Selector-Kultur weiter an Einfluss gewonnen hat. In den hippsten Clubs und Bars der Großstädte, die sich an der Schwelle zwischen Underground und Mainstream befinden, sind die Plattentaschen längst nicht mehr mit zuortenbaren Genres gefüllt. Ihre Besitzer sind Nerds mit absolut diversem Musikgeschmack. Via dem Gesabber nach Track IDs und lüsternem Shazamen erfährt schließlich auch der Konsument (der ja inzwischen immer auch selbst DJ ist), von wem dieser Song mit den Gamelan-Percussions, Medizinmann-Vocals und Industriehafen-Synths war. Und möchte sich dann auch mit dem Besitz der Scheibe schmücken. So hat sich ein regelrechter Wettkampf entwickelt, wer den absurdesten Shit spielen kann. Ist doch klar: Beim jährlichen Treffen der Pokemon-Trainer zeige ich ja auch nicht meine Rattfratz-Karte, sondern meine Mew-Glitzersonderedition. Die Nachfrage ist da. Und, Junge, Junge, was wurde ihr dieses Jahr das entsprechende Angebot entgegen gestellt.


Al Massrieen - Modern MusicWebshop ► Vinyl LP Leichtfüßig und sehnsüchtig, schwungvoll und hypnotisch: Al Massrieen, das Bandgefüge um den ägyptischen Musiker Hany Shenoda, versetzt Signore Rossis Häuschen ins Nildelta. Und stellt eine Disko daneben. Die von dem Label Habibi Funk kompilierten Stücke reichen bis in die 1970er Jahre zurück, umkreisen Funk und Psychedelic Rock und stehen immer mit beiden Füßen auf der Tanzfläche. Und auch wenn sie nur bedächtig wippen: Dass der Antrieb dazu von weiter oben kommt, steht nie außer Frage. Auch, wenn man kein Wort versteht. Christian Neubert
 

Arturo Stalteri Webshop ► Buy Vinyl LP Zwischen all den unmotivierten Neuauflagen italienischer Library Music-Platten, nach denen nun wirklich niemand jemals gefragt hat, rutschte Arturo Stàlteris obskurer Klassiker »…E Il Pavone Parlò Alla Luna« beinahe durch die kollektive Wahrnehmung. Es ist eine merkwürdige Platte, die keineswegs nach ihrem Veröffentlichungsjahr 1987 klingt, sondern nach staubiger serieller Musik, besoffenem Jazz und planlosem Romantizismus. Ziellosigkeit muss nicht immer etwas Schlechtes sein, hier ist sie wunderschön. Kristoffer Cornils
 

B12 - Electro-Soma Webshop ► Buy Vinyl LP Nicht bloß eine fällige Würdigung eines der prägenden Duos aus Warps heroischer »Artificial Intelligence«-Phase, sondern fast schon richtiggehende Erinnerungsarbeit. Denn das Londoner Duo B12 stand trotz vorausschauender Überführung von Detroit-Traditionen in sanftere elektronische Vegetationszonen immer ein wenig im Schatten seiner prominenten Labelkollegen (Autechre, Aphex Twin und so weiter). Dabei ist »Electro-Soma«, ihr erstes Album, ein Klassiker, wie sie heute kaum noch gebacken werden. Synthetisch, rhythmisch, gut. Tim Caspar Boehme
 

Barney Wilen - MoshiWebshop ►Buy Vinyl 2LP Eine allgemein viel zu wenig beachtete Reissue, die hier auf Souffle Continu erschienen ist. Alleine das Label steht dafür, niemals in derselben Suppe zu löffeln wie alle anderen, sondern immer hinter dem Tellerrand zu diggen. Barney Wilens »Moshi« ist ursprünglich ein Album von 1972, auf dem der Franzose Einflüsse vertont, die er bei den Pygmäenstämmen gesammelt hat. Afrikanische Rythmen auf Blues-Traditionen und Jazz, mal ist space der place, mal der Küchentisch. Ein Album das man nur mit einem Adjektiv am besten beschreibt: weit. Philipp Kunze
 

Beverly Glenn-Copeland - Keyboard Fantasies Webshop ► Buy Vinyl LP Das Label Séance Centre hat dieses Jahr einen hervorragenden Job gemacht. Zwei Releases haben die Kanadier überhaupt erst veröffentlicht. Beide finden sich in dieser Liste wieder. Den Anfang, auch zeitlich gesehen, macht »Keyboard Fantasies« von Beverly Glenn-Copeland. Seit ihrer Erstveröffentlichung im Jahr 1986 hat diese Musik nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt, und wird es, von Zeitlosigkeit beseelt, auch in den nächsten 30 Jahren nicht tun. Zwischen Wehmut und Demut balancierend finden diese Songs eine erbauende, selbstbewusste Sprache. An dieser Stelle konnte sie mich schon einmal trösten.. Sebastian Hinz
 

Blahzay Blahzay - Blah Blah BlahFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Das italienische Label Tuff Kong Records hat es sich neben Releases von eigenen Künstlern zur Aufgabe gemacht, vor allem längst vergriffene Rap-Klassiker aus den Neunzigern wieder liebevoll und neu gemastert aufzulegen. In diesem Jahr widmeten sie sich unter anderem dem 1996 erschienenen »Blah Blah Blah« von Blahzay Blahzay. PF Cuttin und Outloud aus New York City sollte sich in der Hip Hop-Historie zwar nur mit diesem einen Album verewigen, doch die darauf vertretenen »Danger« oder »Pain I Feel« dürften auch heute noch auf keiner amtlichen 90s-Rap-Party fehlen. Benjamin Mächler
 

Charles Hayward - Les Nouvelles Musiques De Chambre Volume 2Webshop ► Buy Vinyl LP Der eine hat sich einen Namen mit avantgardischem Rock gemacht, der andere wurde weniger bekannt, hat aber Bemerkenswertes im Grenzgebiet von Jazz und, nun ja, New Age vorgelegt: Der britische Schlagzeuger Charles Hayward und der italienische Elektroniker Gigi Masin einigen sich auf ihrem Split-Album »Les Nouvelles Musiques De Chambre Vol. 2« auf Ambient als gemeinsamen Nenner. Bei Hayward etwas geräuschhafter, unterstützt von Field Recordings, während Masin lockere minimalistische Figuren auf Basis elektronischer Sequenzen wählt. Sein zauberhaftes »Clouds« wurde indirekt sogar zum Klassiker – als beliebte Sample-Vorlage. Tim Caspar Boehme
 

Coil - Time MachinesWebshop ► Buy Vinyl LP Psychotrop ist eigentlich immer gut. Also jedenfalls bei Musik kann man da wenig falsch machen. Noch weniger bei Coils »Time Machines«, das die Post-Industrial-Magier auf vier verschiedene Halluzinogene zurecht schneiderten. Mit Drones, die dem geneigten Bewusstsein die eine oder andere Erweiterung verpassen helfen. So wenig ereignete sich bei ihnen vorher und nachher sonst kaum, dafür ändert sich im Detail dann doch eine Menge. Statisch sind nicht einmal die Grund-Brumm-Elemente, hier ist alles Veränderung. Man wandelt sich praktisch mit den Obertönen. Eine lohnenswerte Erfahrung, die auch nach knapp 20 Jahren noch keine Altersbeschwerden zeigt. Tim Caspar Boehme
 

OST Captain FutureWebshop ► Buy Vinyl 2LP Schlagerproduzent Christian Bruhn hatte seinen außerirdischen Soundtrack zur Zeichentrickkultserie »Captain Future« schon fast wieder vergessen, als ein obskures OST-Label ihn Mitte der 1980er Jahre veröffentlichte. Die Platte wurde schnell zu einer der gesuchtesten Cosmic Disco-Raritäten der Bundesrepublik und ist trotz Bootlegs und Nachpressungen bis heute schwer zu finden. So ist auch diese aktuelle Reissue schon wieder vergriffen, lieferte aber mit Bonus Tracks und Half Speed-Master endlich die ultimative Version des Dancefloor-Klassikers. Niklas Fucks
 

cosey fanni tutti time to Webshop ► Buy Vinyl LP Cosey Fanni Tutti setzte sich dieses Jahr mit einer eher unspannenden Biographie über ihr maximal spannendes Leben einigermaßen in die Nesseln – zumindest bis Ende November. Da wurde »Time To Tell« wiederveröffentlicht, ein legendäres Tape, dessen Titelstück Inspiration für ganze Karrieren, von Tropic of Cancer angefangen über Mushy bis hin zu Johnny Jewels kältesten Momenten, gewesen sein durfte. Florian Aigner
 

Emanuelle Parrenin - Maison Rose Webshop ► Buy Vinyl LP Eine schnörkelige Arthouse-Chanson-Platte aus dem Jahr 1977? So weit, so Rotwein. Die eigentliche Sensation aber ist das völlig aus der Reihe fallende »Topaze«, ein Stück, das klingt, als hätte Emmanuelle Perrenin vor 40 Jahren schon genau gewusst, worauf Red Light Radio und NTS heute hinauswollen. Florian Aigner
 

Akira - OST Webshop ► Buy Vinyl 2LP + Vinyl 2LP Für den »Akira«-Soundtrack haben die Musiker von Geinoh Yamashirogumi ein gewaltiges Fass aufgemacht: Der Score lässt traditionell japanische Musik auf afrikanische Rhythmen treffen, schiebt ihr Chorgesänge und elektronische Elemente unter und lässt sie in sphärischer Entrücktheit schweben oder mit pathetischer Schwere kollidieren. Das fesselt auch losgelöst vom Film. Geinoh Yamashirogumi haben ein halbes Jahr an den Aufnahmen gebastelt und mit dem Soundtrack Musik von zeitloser Tragweite geschaffen. Christian Neubert
 

Gal Costa - India Webshop ► Buy Vinyl LP In dieser Form ist das in diesem Jahr von Mr Bongo wiederaufgelegte »Índia« der brasilianischen Sängerin und Vorreiterin der Ende der 1960er Jahre initiierten, Tropicália genannten Bewegung Gal Costa ein kleines Wunder. Es ist nämlich in dieser Form eigentlich nie erschienen. Das Original-Artwork wurde 1973 von der brasilianischen Militärregierung nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung zensiert und verboten. Gilberto Gil und Caetano Veloso, die beide unter anderem neben Arthur Verocai oder Rogério Duprat an der Platte mitwirkten, waren zu dieser Zeit bereits wieder aus dem Gefängnis entlassen und nach London ins Exil geflüchtet. Gal Costa blieb und kämpfte weiter mit den Waffen der Kunst und eben auch mit den Waffen der Frauen. Zum Beispiel auf dem Titelstück, einem leidlichen Schlager, ursprünglich aus chauvinistisch-männlicher Perspektive dargeboten, dreht sie das Stück in eine dato unerhörte homoerotische Perspektive: »India of brown skin, with her little mouth I want to kiss.« Musikalisch manchmal schon sehr mit dem Mainstream schmusend, bleibt das Werk als Gesamtes, gerade auch in Zeiten von #metoo, ein starkes Statement der Selbstermächtigung. Sebastian Hinz
 

Giovanni Cristiani - Alpha Percussion LP Webshop ► Buy Vinyl LP Drummer bilden oft die Schlusslichter in Band-Hierarchien. Percussionisten laufen da maximal unter »ferner liefen«. Doch auch wenn er lediglich das Schlaginstrumente-Arsenal bedient: Der 1953 geborene Komponist Giovanni Christiani ist in jedem Musikstudio der Alphamann. Wer’s nicht glaubt, hört das ursprünglich 1985 als Library Music eingespielte Album »Alpha Percussion«. Und fällt dann eh vom Glauben ab. Christian Neubert
 

Heilige 3 Könige Webshop ► Buy Vinyl LP 1982 wurde ja so manches Rad neu erfunden. Nicht so hier. Heilige 3 Könige rollen einfach, das ist pervers perfekter Synth-Pop. Wer etwas von dem Begriff hält, dürfte das Guilty Pleasure nennen und der Rest wird einfach nur darum bitten, »Heiraten« jetzt sofort nochmal hören zu dürfen. Manchmal ist Fun halt ein Labsal. Philipp Kunze
 

Hiroshi Yoshimura - Music For Nine Postcards Webshop ► Buy Vinyl LP In der japanischen Zen-Tradition darf die reine Lehre auch mal reine Leere sein und Ambient ist deswegen ein insbesondere von japanischen KünstlerInnen zur Perfektion getriebenes Genre. Neben »Pier & Loft« ist »Music For Nine Postcards« das zweite Album des Produzenten Hiroshi Yoshimura, welches in diesem Jahr neu aufgelegt wurde. Sein Debüt aus dem Jahr 1982 wirkt wie eine krasse Antithese zum Turbo-Yuppie-Lifestyle des Jahrzehnts: in sich gekehrt, zärtlich und angenehm leer. Fantastisch. Kristoffer Cornils
 

Idris Muhammad - Turn This Mutha Out Webshop ► Buy Vinyl LP Idris Muhammads »Could Heaven Every Be Like This« ist ein unbestrittener Klassiker unter Leuten, für die der Slap Bass kein absolutes Ausschlusskriterium für absolut alles ist. »Turn This Mutha Out« ist sowas von lupenreiner Disco-Jazz-Funk, genau die Musik, die heute weiße Menschen auf allen Partys hören, und dabei für einige Stunden das Gefühl haben, alles sei ausgefüllt mit Liebe. Philipp Kunze
 

Ingleton Falls - Champagne In MozambiqueWebshop ► Buy Vinyl LP »Champagne In Mozambique«. Ingleton Falls. Was für eine merkwürdig betörende Nummer das Ganze. Ursprünglich 1991 in Newcastle entstanden, klingt das am ehesten noch nach African Head Charge, eher aber, als habe einem ein Medizinmann die falsche Droge gegeben und damit genau das Richtige bewirkt. Philipp Kunze
 

Jan Jelinek - Loop-Finding-Jazz-RecordsWebshop ► Vinyl 2LP Neben Autechres »Amber« ist Jan Jelineks »Loop-finding-jazz-records« vermutlich die beste Workflowoptimierungsplatte aller Zeiten. Aufgenommen im Geiste des schmutzigen CD-Samplings von Oval und Co. und positioniert vor dem Background slicker Minimal-Techno-12”s mit flacher Kick ist dieses endlich in erweiterter Neuauflage erhältliche Album immer noch die beste aller Hintergrundtechnoplatten diesseits von Biosphere. Ein schäumender, rauschiger Fluss, der nie enden will – und das auch nicht sollte. Kristoffer Cornils
 

Joe Henderson - The ElementsWebshop ► VInyl 2LP Joe Henderson & Alice Coltrane gemeinsam auf einem Album, das die beiden »The Elements« tauften – da weiß man, was einen erwartet: spiritueller Jazz. Hier in seiner angenehm unabgehobenen Ausprägung (trotzdem himmlisch), rhythmisch und ohne krampfhafte Verrenkungen. Essentielles Album für alle, die auch der Meinung sind, dass der Weg zum Higher State manchmal auch einfach nur geradeaus nach oben führen darf. Philipp Kunze
 

Jon Hassell - Fourth World 2 - Dream Theory In MalayaWebshop ► LP Unglaublich, wie avanciert diese Platte ist. Jon Hassell hat die Erkundungen seiner »Possible Musics«, die er gemeinsam mit Brian Eno angestellt hatte, auf seinem Soloalbum »Dream Theory in Malaya: Fourth World Volume Two« noch einmal erweitert und radikalisiert. Die Idee einer abstrakten ethnischen Musik wird konsequent geschreddert, Hassells ohnehin verfremdete Trompete in subatomare Partikel zerlegt, die an Vorformen von Glitch denken lassen. Die Repetition erzeugt ihre eigene unbewusste Syntax aus minimalen Differenzen und Verschiebungen. Ja, Traumgeschehen könnte so klingen. Tim Caspar Boehme
 

Jorge Reyes ReissueWebshop ► Vinyl LP Jorge Reyes & Antonio Zepeda sind die geilsten und »El Hacedor De Lluvia« nur die Spitze des Hunee-Essential-Mix-Berges. Aber anstatt über dubiose Kanäle und fiese Zöllner Reyes’ Vodoo-Periode in den Achtzigern für großes Geld zu importieren, kann man auch einfach den guten Dudes von Emotional Rescue ein Bier ausgeben: dafür, dass sie diese schamanistische Gateway-Drug 2017 endlich auch dem Spätzle State Of Mind zugänglich gemacht haben. Florian Aigner
 

K. Leimer - The Land Of Look Behind Webshop ► Buy Vinyl LP Huch! Ein Soundtrack zu einem Film, der die Beerdigung von Bob Marley im Mai 1981 zum Thema hat, und es ist nicht ein Ton Reggae darauf zu hören. Für diese Entscheidung möchte ich schon mal niederknien. K. Leimer, dessen Werk in den letzten Jahren auf RVNG Intl. und Autumn aufgearbeitet wurde, zeichnete sich für die erstmals 1982 veröffentlichte Musik von »Land Of Look Behind« verantwortlich. Statt dem Offensichtlichen setzte er auf Percussion und Synthesizer, auf Freiheit und Sehnsucht. Sebastian Hinz
 

Laaraji - Celestial VibrationsWebshop ► Vinyl LP + CD Auch auf die Gefahr hin, als Esoterik-Anhänger zu erscheinen: Diese Musik tut Gutes mit einem. Eine elektrische Zither, ein Delay und dazwischen viel Raum für die Harmonien, die sich unter seinen Fingern auftun, sind alles, was Laraaji auf seinem Debütalbum »Celestial Vibration« benötigt, um seinen Hörern die Ohren für den Grundton des Weltalls zu öffnen. Oder so ähnlich. Kosmisch ist die Angelegenheit allemal. Hier hat jemand den Schlüssel zu etwas gefunden. Und es ist von freundlichem Wesen. Tim Caspar Boehme
 

Laszlo Hortobagyi - Transreplica MeccanoWebshop ► Buy Vinyl LP Viele kaufen ja Platten auch (und vor allem?!) für den Distinktionsgewinn. Was eh nicht klappt, weil sich Bubble-intern alle dieselben kaufen, aber das sei mal dahingestellt. Izabel (die reine Nennung des Vornames ist hier übrigens kein Waldemar Hartmann, sondern hat sich einfach so durchgesetzt) versorgt mit ihrem Platenlabel Lullabies For Insomniacs jedenfalls seit einiger Zeit zuverlässig all jene, die sich nach dem Motto the weirder, the better ihre Neuanschaffungen entscheiden. Und, was ist weirder als ein Ungar – Ungarn für uns ja eh schon eher so unbeschriebene Blätter, die Städte haben ja auch so komisch lange Namen, was unter anderem daran liegt, dass das Ungarische knapp 30 verschieden Kasus hat und diese am Substantiv über Suffixe angezeigt werden -, der sich für seine Musik in Indien inspirieren ließ? Außer dem Besuch bei einem alkoholkranken Kanadier mit einem Faible für Stabheuschrecken in der Mittagspause eines Blockseminars fällt mir wenig ein. Philipp Kunze
 

Livy Ekemezie - Friday NightWebshop ► Buy Vinyl LP Wer Füße hat, kommt bei »Friday Night« von Livy Ekemezie ums Tanzen nicht herum. Die nigerianische Boogie-Sensation von 1983 war bisher Menschen mit vierstelligem Plattenbudget vorbehalten, wurde nun aber zum ersten Release des Reissue-Labels Odion Livingston. Gerade im oft dubiosen Bereich tanzbarer westafrikanischer LPs ist es ein Lichtblick: Es sitzt in Lagos und ist bisher das einzige nigerianische Label, das vom Hype um die Musikgeschichte des Landes profitiert – hoffentlich nicht das letzte. Niklas Fucks
 

Luis Delgado - Vathek Webshop ► Buy Vinyl LP Als ob das jemals jemand gedacht hätte, aber ey, am Deadline-Tag frisst der Teufel Pommes: sollte irgendjemand 2017 noch nicht gelbfiebrig genug gewesen sein, gäbe es jetzt dank Emotional Rescue die Möglichkeit in diesem Tribal-Revival den unfickbaren Ayahuasca-Schamanen ins Lagerfeuer zu pfeffern. Luis Delgados »Las Reflexiones del Califa« klingt wie Peter Giger mit Psychose und ist damit natürlich easily mit das Beste, was dieses Jahr passiert ist. Florian Aigner
 

Iury Lechs - Musica Para El Fin De Los Cantos Bereits 1990 klärte ein Ukrainer in Barcelona, was passiert, wenn man die Berliner Schule mit der gniedeligen Lässigkeit der spanischen Ambient-Speerspitze um Suso Saiz und seine Grabaciones Accidentales-Spezis vertraut gemacht hätte, sich aber immer diese slawische Ungreifbarkeit behält. Das interessierte vor der Reissue ganze 36 Personen, Iury Lechs »Musica Para El Fin De Los Cantos« wird nun aber mit 27 Jahren Verspätung nachträglich völlig zurecht zu einem Genre-Klassiker. Florian Aigner
 

Marc Barreca - Music Works For Industry »Music Works For Industry« erschien ursprünglich 1983 und kokettiert mit kapitalistischen Mindsets, die Marc Barreca in einer tristen, industriellen Soundlandschaft spiegelt. Das Album ist dazu auch noch derart repetitiv und rhythmisch, dass man es wie Kommentar auf Fließbandarbeit lesen kann. Man kann das auch sein lassen und sich in jedem zweiten DJ-Mix fragen, was das jetzt nochmal für ein geiler Song ist, sich erinnern, und sauhappy sein, die Platte mit dem Song zu Hause zu haben. Philipp Kunze
 

maria rita reissueWebshop ► Buy Vinyl LP Was auch nie jemand gedacht oder je für möglich gehalten hätte: In Brasilien gab es eine virale Post-Punk-Szene. Entlang deren Randbereichen bewegte sich auch Maria Rita Stumpf und nahm neben Bossa Nova noch die Sounds der afrikanischen Diaspora mit auf, als sie 1988 ihr erstes und einziges Album Brasileira veröffentlichte. Zwischen wavigen Grooves, allerhand kalkuliertem Exotismus und Stumpfs gellendem Gesang entspinnt sich ein Dialog, wie er eindringlicher nicht sein könnte. Kristoffer Cornils
 

Marijata - This Is Marijata :Webshop ► Buy Vinyl LP »This Is Marijata« ist ein unfassbares Album. Egal, aus welcher Stimmungslage der Track gerade kommt: no filter! Rau, raw, funky wie der viel zitierte Mutterficker und melancholisch wie der einsame Papa. 2 1/2ste Reissue jetzt, sie war dringend nötig. Philipp Kunze
 

Metro Area - s/t Webshop ► Buy Vinyl 3LP Im weiten Feld der Dance Music kann nur ungefähr jedes tausendste Album überhaupt etwas reißen, weil funktionale Musik sich eben schlecht zu Erzählbögen zusammen zimmern lässt. Metro Areas selbstbetiteltes Debüt aus dem Jahr 2002 war nicht einmal das: ein Album. Sondern vielmehr eine Ansammlung bereits veröffentlichter EPs mit Bonusmaterial. Keine Understatement-Geste, mitnichten: Die Wave-lastige Disco-Platte des Duos gehört zu den schönsten LPs, welche die gesamte Szene je erleben durften, und die darauf versammelten Basslines reißen auch jetzt noch die Lamellen jeder Clubglasfront hoch, wenn mal wieder Nachmittagsschichtsboogie angesagt ist. Darauf drei KiBa! Kristoffer Cornils
 

Michel Banabila - Trespassing Webshop ► Buy Vinyl 2LP Kommt es überhaupt noch rechtzeitig? Das kanadische Label Séance Center hat einen Mispress aus den Werken zurückbekommen, weshalb die Neuauflage von Michel Banabilas »Trespassing« weiter auf sich warten lässt. Sollte es nicht mehr in diesem Jahr erscheinen, ist es die beste beinahe in diesem Jahr erschienen Reissue. Und sollte sie noch vor dem 31.12. eintreffen eben einer der besten. Vor allem, weil sie nicht nur eine Werkschau des niederländischen Experimental-Elektronikers enthält, sondern auch dessen schwer gesuchtes Album »Marila« als Ganzes. Philipp Kunze
 

Midori Takada - Through The Looking GlassWebshop ► Buy Vinyl LP Ist Minimalismus, wenn man ein paar Töne wiederholt? In diesem Sinne ist die japanische Perkussionistin Midori Takada ganz bestimmt eine Minimalistin. Doch irgendwie funktioniert die Wiederholung bei ihr anders als bei dessen Hauptvertretern. Ist einerseits weniger rigide, andererseits fast noch transformativer. Was die zierlich-resolute Musikerin an ihrer Marimba zelebriert, hat etwas Verträumtes, zugleich ritualistisch Durchorganisiertes. Man kann sich darin verlieren, auch in den Vogelstimmen, die sich auf »Through the Looking Glass« mitunter zwischen geflüsterte Flötentöne mischen. Eine Platte wie ein Lebewesen. Tim Caspar Boehme
 

Moodymann - Forevernevermore Webshop ► Buy Vinyl 2LP Eigentlich traurig, dass Peacefrog dieser Tage lediglich seiner Nachpressungen wegen ins Gespräch kommt. Irgendwie jedoch haben sie sich das ja selbst eingebrockt: Nach Theo Parrish, Luke Slater, John Beltran und Moodymann kann eben nur noch herzlich wenig überzeugen. Und tatsächlich klingt »Forevernevermore« noch 17 Jahre später wie die irrwitzige House-Party, auf die du immer noch nicht eingeladen wirst, weil deine Hosenbeine in den Tennissocken stecken. Moodymann at his best. Kristoffer Cornils
 

Moondog - Moondog Webshop ► Buy Vinyl LP Eigentlich hatte ich zu diesem Album schon alles hier gesagt. Aber gut, in Kurzform nun noch einmal für alle Schlafmützen: Moondog ist einer der wichtigsten und zugleich unbekanntesten Begründer der Minimal Music. Sir Philip Glass wäre ohne Louis Thomas Hardin womöglich nie auf seine repetitiven Pattern gekommen. John Zorn und Steve Reich wären ohne seine Musik sicherlich nur halb so spannend. Und das Album »Moondog« lässt dich erfahren, warum das so ist. Now, go listen! Jens Pacholsky
 

Mulatu Astatke – Mulatu Of Ethopia Webshop ► Buy Deluxe Vinyl LP + Vinyl LP The Birth of Ethio Jazz. Mulatu Astatke stellt sich der Welt auf seinem Debütalbum »Mulatu of Ethiopia« vor, zugleich präsentiert er die Blaupause des von ihm höchstselbst entwickelten Ethio Jazz. Funky geht es los, doch die Harmonien und Melodien, die er auf seinem Vibraphon hervorklöppelt, sind von Anfang an seine. Leicht schief für die angelsächsisch sozialisierten Jazz-Hörer, dafür bei geneigter Haltung umso entwaffnender. Man kann es nicht oft genug sagen: Die Sache ist gut fürs Herz. Tim Caspar Boehme
 

O.A.S.I - Il Cavaliere Azzurro Webshop ► Buy Vinyl LP Das Reissue-Game fühlte sich spätestens Zwosiebzehn an wie ein Wunschkonzert. Auch das außergewöhnliche Album »Il Cavaliere Azzuro« der italienischen Multimedia-Performance-Künstler O.A.S.I. erschien einfach. Theoretischen Überbau gibt es vielen zu diesem Album, man kann sich von der Musik aber auch einfach direkt darüber hinweg tragen lassen. Spätestens mit B1 erwischt einen die ganze Wucht dieses Albums, das New Age, Tribal und Kosmische Musik durch eines verbindet: Bewegung. Logisch, aber wurde wenigstens doch noch was zur Theorie gesagt. Philipp Kunze
 

Okay Temiz - Witchdoctor's Son Webshop ► Buy Vinyl LP Ich seh’ schon, ich wurde dieses Jahr redaktionsintern als Schamanenflüsterer gecastet. Schon ok und für »Witchdoctor’s Son« vermutlich auch notwendig, Okay Temiz und Johnny Dyani reizen nämlich die psychedelischen Anteile auf dieser wahnwitzigen, perkussiven Spiritual Jazz Platte voll aus. Lohnt sich aber trotzdem: nach 42 Minuten fehlt dir jegliche Orientierung, der Kopf irgendwo fiebrig in einer Gasse in Istanbul, die wackligen Knie schleppen sich auf den Flughafen in Lagos und dein Herz ist überall, nur nicht in Kassel. Florian Aigner
 

Pharao Sanders - Izipho Zam Webshop ► Buy Vinyl LP Wem müssen wir eigentlich dafür danken, dass Jazz seinen Ruf als Pantoffelheldenzeitvertreib abgeschüttelt hat – Kamasi Washington etwa? Der Hype der Jetztzeit fördert auch Schätze aus der Vergangenheit hervor. Pharoah Sanders ging mit seinen stolzen 77 Lenzen in diesem Jahr nicht nur auf große Tour, sondern ließ mit »Izipho Zam (My Gifts)« ein Highlight aus einer seiner produktivsten Karrierephasen wieder auflegen. Fiebriger, spiritueller Jazz zum Sonntagmorgenkaffee. Fehlt nur noch das überüberfällige »Pharoah«-Reissue. Kristoffer Cornils
 

Oratorium LP Webshop ► Bu :Vinyl LP Oratoriums selbstbetitelte LP ist definitiv ein Zeugnis für die Schönheit der Schöpfung. Sie wurde 1972 live in einem Altarraum eingespielt und ist so etwas wie die Quadratur des Rosenkranzes. Originalpressungen dieses abgefahrenen Zeitzeugnisses in Sachen Christenkrautrock gehen schon mal für 500 Euro weg. Was nicht verwundert: Zur Rettung des Seelenheils spottet die Platte jedem Ablassbrief. Sie ist durchgängig beseelt und auf jene Weise schamlos, die nur wahre Glaubensverfechter drauf haben. DJ Scientist hat sie neu aufgelegt. Danke! Christian Neubert
 

Poligam - s/tWebshop ► Buy Vinyl 2LP Poligam ist tollster Austro-Synthwave. Verschmierter Lippenstift, verkleidet, verballert und fast unmöglich darauf klar zu kommen. Jeder Song ein neuer Trick, kein Ärmel, um das Ass zu spielen, aber alles sticht, »sei ein Arsch und lass dich ficken«. Philipp Kunze
 

Richard Horowitz - Eros In Arabia Webshop ► Buy Vinyl LP Blase oder nicht: Der Reissue-Markt scheint der am härtesten umkämpfte zu sein. Umso erstaunlicher die Quote, die Pete Swanson und Jed Bindeman für 2017 vorweisen können: vier Releases auf Freedom To Spend, viermal Muss, zweimal OMGYESFINALLY-Gebrüll. Am meisten vielleicht für Richard Horowitz und »Eros In Arabia«, einem unfind- und unmitfickbaren 1981er-Kuriosum aus der Hassell’schen Fourth World, inklusive einer 22-minütigen Tantra-Massage zum Abschluss und dem verwegensten Proto-Wolf-Müller-Track überhaupt. Florian Aigner
 

The Other People Place - Lifestyles Of The Laptop Cafe LP Webshop ► Buy Vinyl 2LP Es war nach den ersten Drexciya auf Clone nur eine Frage der Zeit, bis »Lifestyles of the Laptop Cafe« wieder das Tageslicht erblicken würde und dann kam es umso besser: Auch die The Other People Place-Split mit DJ Stingray wurde neu aufgelegt und mit Jack Peoples »Laptop Cafe« grüßt James Stinson ein weiteres Mal aus dem Grab. Zu seinem definitiven Meisterwerk »Lifestyles« wurde an anderer Stelle schon genug gesagt , ansonsten gilt es zu schweigen zu genießen und sich auf Lab Rat XL-Archäologie vorzubereiten. Kristoffer Cornils
 

Thelonious Monk - OST Liason DangereusesWebshop ► Buy Vinyl LP Besser kann man einen 100. Geburtstag gar nicht begehen. Thelonious Monk bekommt zu diesem Jubiläum ein bisher unveröffentlichtes Album als würdigen Glückwunsch, mit lange Zeit verschollen geglaubten Aufnahmen zu Roger Vadims Spiefilm »Les Liaisons Dangereuses«. Keine neuen Stücke, dafür exzellente Versionen seiner längst zu Standards geadelten präzise kantigen Kompositionen, darunter »Well, You Needn’t« oder »Crepuscule With Nellie«. Eine würdige Gelegenheit, Grandioses noch einmal neu zu entdecken. Tim Caspar Boehme
 

Tomorrow's People - Open Soul LPWebshop ► Buy Vinyl LP Von allen Algorithmen-gesponserten YouTube-Hits der vergangenen Jahre war »Open Soul« der zugleich eingängigste und enigmatischste. Wenig ist über die Band Tomorrow’s People bekannt, ihr (lenden-)saftiger Disco-Soul-Funk muss zwangsläufig sich sprechen und tut das, wie im Titeltrack, auch gerne mal 20 Minuten lang. Der helle Wahnsinn. Der einzige Skandal an der Geschicht’: Das überwältigende Original-Artwork wurde durch ein paar totalegale Kritzeleien ersetzt. »It Ain’t Fair«, indeed. Trotzdem: Danke, Floatie. Mach ruhig weiter so, wir haben 2017 eh das Gefühl für angemessene Reissue-Budgets komplett verloren Kristoffer Cornils
 

Vono - Dinner Für 2 Webshop ► Buy Vinyl LP Wenn man den ganzen Tag ohne sinnstiftende Tätigkeit neben sich begattenden Straßenkötern am Rande des Dschungels verbringt, kommt es als große Erfrischung, wenn jemand davon singt, wie geil es tief drinnen ist (im Dschangel). Bureau B hat Vonos Blödel-Minimal-Meisterwerk »Dinner Für 2« neu aufgelegt: naive Synth-Akkordfolgen, Frosch im Hals, Hai im Unterholz. Wenn die Welt im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen geiler wäre, dann wäre das hier Karnevalsmusik geworden. Philipp Kunze
 

Westberlin Maskulin - Hoes Flows Moeytoes LP ReissueWebshop ► Buy Black Vinyl LP + White Vinyl 2LP Die Beats auf Vierspur aufgenommen, Lo-Fi pur und der krasse Gegenentwurf zum aufpolierten Sound, den man gerade von den großen Vorbildern aus den USA gewohnt war. Zwei Typen, Kool Savas und Taktloss, mit überlebensgroßen Egos ausgestattet, die sie vor dem inneren Auge der zumeist infantilen Zuhörer wie rappende Endgegner aussehen ließen. Inhaltlich ging es halt darum, Bitches zu ficken und wacke MCs zu töten. Es gab ja Ende der Neunziger auch nirgendwo ein vernünftiges Foto der beiden, geschweige denn ein Musikvideo. Kurzum: Es rankten sich Mythen um Westberlin Maskulin. Wer damals nicht eines der zigfach kopierten Tapes von »Hoes, Flows, Moneytoes« besaß, hatte vielleicht eine Vinylpressung vom PDNTDR-Sublabel Home Recordings ergattert. Alle anderen, die Discogs- oder eBay-Preistreibern nicht das Geld in den Rachen werfen wollten, kamen endlich in diesem Jahr in den Genuss. Benjamin Mächler
 

Yasuaki Shimizu - KakashiWebshop ► Buy Vinyl LP Immer wieder wurde »Kakashi« in den letzten Jahren neu aufgelegt, immer wieder mussten wir in die Röhre schauen: Yasuaki Shimizus bahnbrechendes Post-Minimal-Jazz-Electronica-Album aus dem Jahr 1982 tröpfelte nur in Kleinstauflagen Richtung Öffentlichkeit, soll heißen: Discogs-Median-Olymp. Nun können sich auch Record-Nerds mit lahmem Triggerfinger und ausgebranntem Discogs-Budget freuen: Palto Flats hat sich um eine leicht erhältliche Auflage dieses Albums gekümmert. Zurecht, denn diese sonderbare LP ist für alle da und sollte von allen gehört werden. Kristoffer Cornils
 

Zazou / Bikaye / CY1 - Noir Et Blanc LPWebshop ► Buy Vinyl LP Viel wurde über »Noir Et Blanc« schon geschrieben, Kraftwerk und DAF treffen Fela Kuti zum Beispiel. Aber keiner hat es schöner gesagt als mein Kollege Aigner, der, wenn er ein Album wäre, die Nummer 1 in sämtlichen Listen meiner Jahrescharts wäre. Ein Herz also für mein Boo und ein Zitat von ihm zum Abschluss für euch, liebe Leser: »Zazou, Bikaye & CY1 haben da halt 1983 auf Crammed ( <3 <3 <3 ) dermaßen koordinatendurchsuppten Zeitlupen-Highlife mit Downtown-Post-Was-Weiß-Ich bumsen lassen, dass David Byrne wahrscheinlich heute noch direkt anfängt, Krokodilstränen zu verdrücken«. Philipp Kunze
 


Du findest die Top 50 Reissues 2017 bei uns im Webshop. Eh klar.
 

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Jahresrückblick 2016
Top 20 Compilations
Unter Plattenliebhabern sind Compilations jetzt nicht das »Coolste«. Schließlich hat ja jemand anderes die entscheidende Arbeit gemacht: in den verdammten Crates gediggt. Manchmal aber eben derart gut, dass kein Weg an ihnen vorbeiführt.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Porträt | verfasst 03.11.2016
Tim Maia
Die Wasserbombe
Er begründete eine Bewegung. Auch, wenn sein Triathlon auf der Couch stattfand: Whiskey, Joints und Kokain. Das ist die Geschichte Tim Maias, einem der einflussreichsten brasilianischen Musiker aller Zeiten.
Music Review | verfasst 01.07.2014
Istari Lasterfahrer
Walls Cave In On You
Istari Lasterfahrer zeigt auf »Walls Cave In On You« wie man mit politischer Haltung musiziert.
Music Review | verfasst 24.11.2010
Ebo Taylor
Love & Death
Highlife- und Afrobeat-Legende Ebo Taylor veröffentlicht nach 20jähriger Abstinenz ein neues Album.
Music Review | verfasst 01.09.2010
Various Artists
Afrobeat Airways
Mehr als 77 Minuten feinster Afro-Beat als Beispiel für die Funk, Soul- und Jazzmusik der 1970er Jahre in Togo und Ghana.
Music Review | verfasst 10.11.2010
Various Artists
Angola Soundtrack
Die erstaunliche Qualität der Compilation beweist, dass es noch viel in Afrika zu entdecken gibt.
Music Review | verfasst 22.05.2011
Various Artists
West Indies Funk
Nach Disc’O’Lypso gelingt dem Label Trans Air eine weitere hervorragende Zusammenstellung karibischer Klänge.
Music Review | verfasst 05.12.2012
Tunji Oyelana
A Nigerian Retrospective 1966-79
Voll Herzblut und mit dem Herz am rechten Fleck suggeriert Tunji Oyelana Glückseligkeit wie man sie selten in Form von Musik erleben kann.
Music Review | verfasst 11.10.2012
The Pyramids
Otherworldly
35 Jahre nach ihrem letzten Album kann man The Pyramids jetzt neu entdecken: World Music im besten, umfassenden und experimentellen Sinne.
Music Review | verfasst 15.01.2014
Various Artists
Angola Soundtrack 2
Die Labels Rebita, N’Gola und CDA nahmen Mitte der 1970er Jahre etwa 800 Platten auf, von denen 21 der besten Songs hier versammelt sind.
Music Review | verfasst 11.11.2014
Various Artists
Ten Cities
Die Soundway-Compilation »Ten Cities« ist nicht nur ein äußerst spannendes Projekt, sondern einfach eine tolle Dance Music-Sammlung.
Music Review | verfasst 29.01.2015
Africa Express presents
Terry Riley's In C Mali
Der britische Musiker Damon Albarn hat mit seinem Projekt Africa Express eine Neufassung von Terry Rileys »In C« in Mali aufgenommen.
Music Review | verfasst 04.09.2015
Amara Touré
Amara Touré 1973 - 1980
Analog Africa veröffentlicht mit »Amara Touré 1973 – 1980« zehn neu gemasterte Stücke des äthiopischen Musikers.
Music Review | verfasst 04.04.2016
Konono No.1 meets Batida
Konono No.1 meets Batida
Konono No.1 sind eine der bekanntesten afrikanischen Bands der letzten Jahre. Für ihr neues Album haben sie sich mit Batida zusammengetan.
Music Review | verfasst 15.09.2016
Various Artists
Nigeria Soul Fever!
Die Compilation »Nigeria Soul Fever!« nimmt die 1970er Jahre des westafrikanisches Landes musikalisch unter die Lupe.
Music Review | verfasst 25.11.2016
Various Artists
Togo Soul 70
Togo – zwischen Ghana und Nigeria gelegen – ist oft unterrepräsentiert im kulturellen Diskurs. »Togo Soul 70« ändert das für einen Moment.
Music Review | verfasst 28.03.2017
Various Artists
Original Sound Of Mali
Das Label Mr Bongo erinnert mit der Compilation »Original Sound Of Mali« an die reiche Tradition des afrikanischen Landes erinnert.
Music Porträt | verfasst 10.11.2010
Ebo Taylor
König des Highlife
Mit »Love & Death« erscheint dieser Tage das erste international vertriebene Album der Highlife- und Afrobeat-Koriphäe.
Music Interview | verfasst 25.12.2010
Ebo Taylor
Es war eine tolle Zeit
Von seiner Schulzeit in Ghana, über seine Freundschaft mit Fela Kuti, bis hin zu Usher und Ludacris: Das Gespräch mit der 74-jährigen Afro-beat-Koryphäe Ebo Taylor spannt einen weiten Bogen
Music Kolumne | verfasst 22.03.2011
17 Fidelity Guards
Im Gespräch mit Sven Kacirek
Für sein neues Album The Kenya Sessions reiste der Hamburger Schlagzeuger Sven Kacirek in das ostafrikanische Land und musizierte vor Ort mit einheimischen Musikern und Sängern.
Music Review | verfasst 20.01.2011
Pan American
For Waiting, For Chasing
Die Balance zwischen elektronischen und akustischen Klängen tarieren nur sehr wenige derart vollkommen.
Music Review | verfasst 17.02.2011
Tim Hecker
Ravedeath, 1972
Am Ende bleibt keine Erinnerung, nur ein Gefühl von amorpher Weite, die sich irgendwie heimisch anfühlt.
Music Review | verfasst 27.03.2011
Emanuele Errante
Time Elapsing Handheld
Emanuele Errante hat einen Versuch über die Zeit vorgelegt, in der die Töne das Schweben erlernen.
Music Review | verfasst 04.02.2014
HELM
The Hollow Organ EP
Luke Younger weiß als HELM die Texturen seiner Tracks extrem spannend zu gestalten, die Balance zwischen den krassen Sounds stimmt.
Music Review | verfasst 04.12.2015
Popol Vuh
OST Noseferatu The Vampire
1978 haben Popol Vuh für den Soundtrack zu £Nosferatu« erneut mit dem Regisseur Werner Herzog zusammengearbeitet.
Music Review | verfasst 15.06.2015
HELM
Olympic Mess
Stressbewältigung durch Musik: Luke Younger wagt als HELM mit »Olympic Mess« den Versuch, mit dem eigenen Chaos umzugehen.
Music Review | verfasst 15.02.2016
Manuel Göttsching
E2-E4
Das vor 35 Jahren erschienene »E2-E4« gilt aufgrund seiner formalen Strenge und Einfachheit als Meilenstein der elektronischen Musik.
Music Review | verfasst 21.03.2017
Various Artists
Mono No Aware
»mono no aware«, die erste Compilation aus dem Hause PAN ist ein Plädoyer für offen gehaltene Ohren.
Music Liste | verfasst 10.07.2017
Halbjahresrückblick 2017
Best Electronic so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Elektronik.
Music Review | verfasst 18.08.2010
Sylvia Striplin
Give Me Your Love
Verheißungsvoll blitzt die nackte Schulter unter dem opulenten weißen Pelz auf dem Cover von Give Me Your Love hervor.
Music Review | verfasst 14.03.2011
Charles Bradley & the Menahan Street Band
No Time For Dreaming
Mit 60 Jahren veröffentlicht Charles Bradley sein Debütalbum.
Music Review | verfasst 04.10.2013
Master Plan Inc.
Master Plan Inc.
Wie aber findet man ein nicht existentes Album? Gerald »Jazzman« Short ist es gelungen und er hat es auch gleich veröffentlicht.
Music Review | verfasst 19.03.2014
The Souljazz Orchestra
Inner Fire
The Souljazz Orchestra spielen auf »Inner Fire« ihre hochkomplexen Rhythmen aus Afrobeats, Egyptian Jazz, Latin Styles, Funk und Soul.
Music Review | verfasst 23.09.2015
The Souljazz Orchestra
Resistance
The Souljazz Orchestra haben mit »Resistance« ein Album geschaffen, das wie keines ihrer Alben zuvor, ein Politikum ist.
Music Review | verfasst 03.11.2015
Various Artists
Private Wax 2
Der Vinyljunkie Zaf Chowdrhry hat für »Private Wax 2« erneut super-raren Boogie und Disco zusammengetragen.
Music Review | verfasst 11.04.2017
Voilaaa
Des Promesses
Wenn sich Voilaaa weiter so steigert wie bei »Des Promesses«, dann kommt nach dieser sehr guten zweiten Platte auch eine grandiose Dritte.
Music Review | verfasst 05.09.2017
Raphael Munnings
Opportunity Knockin' - 7"
Alston veröffentlicht »Opportunity Knockin’«, die 1972 veröffentlichten Single von The Beginning Of The End’s Raphael Munnings, neu.
Music Porträt | verfasst 10.06.2011
Syl Johnson
Underdog wider Willen
Würde man Personen nach ihren liebsten Funk&Soul-Künstlern fragen, so wäre sein Name eher nicht gefallen. Gleiches gilt für die Frage nach den meist gesampleten Künstlern aller Zeiten. Dabei müsste Syl Johnson beide Bestenlisten anführen.
Music Liste | verfasst 10.07.2017
Halbjahresrückblick 2017
Best Organic Grooves so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Organic Grooves.
Music Porträt | verfasst 25.07.2016
The Dwarfs Of East Agouza
Space Is Only Noise
Der Nil entspringt in Ruanda, tief aus Afrika kommend mündet er im Mittelmeer. Ein Fluss, um den sich endlose Mythen ranken. Nur an seinem Ufer konnte »Bes« entstehen. Eines der bisher besten Alben des Jahres.
Music Review | verfasst 25.03.2014
Various Artists
African Shakedown 2
»African Shakedown 2« setzt dort an, wo der großartige Vorgänger aufhörte: Musik vom schwarzen Kontinent wird für hiesige Clubs aufbereitet.
Music Kolumne | verfasst 21.12.2011
Jahresrückblick 2011
Die 50 Alben des Jahres (Teil 1)
Was hatte 2011 musikalisch zu bieten? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir uns einem selbstauferlegten Stresstest unterzogen und auch eine eigene Ratingagentur gegründet, um die 50 Alben des Jahres zu sondieren.
Music Kolumne | verfasst 21.12.2011
Jahresrückblick 2011
Die 50 Alben des Jahres (Teil 2)
Was hatte 2011 musikalisch zu bieten? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir uns einem selbstauferlegten Stresstest unterzogen und auch eine eigene Ratingagentur gegründet, um die 50 Alben des Jahres zu sondieren.
Music Kolumne | verfasst 23.12.2011
Jahresrückblick 2011
Die 15 Musikvideos des Jahres
Bevor das neue Jahr beginnen kann wird es Zeit das Vergangene Revue passieren zu lassen. In unserem Rückblick über die 15 besten Musik-Videos in 2011 stellen wir euch die, unserer Meinung nach schönsten Visualisierungen vor.
Music Liste | verfasst 19.12.2012
2012
Die 50 Alben des Jahres (Teil 1)
So unterschiedlich wie lange nicht mehr waren die musikalischen Höhepunkte des Jahres. Wir haben uns durch Alben und Mini-Alben gehört und 50 Highlights zusammengetragen. Lest hier Teil 1 der Liste.
Music Liste | verfasst 19.12.2012
2012
Die 50 Alben des Jahres (Teil 2)
So unterschiedlich wie lange nicht mehr waren die musikalischen Höhepunkte des Jahres. Wir haben uns durch Alben und Mini-Alben gehört und 50 Highlights zusammengetragen. Lest hier Teil 2 der Liste.
Music Liste | verfasst 17.12.2012
2012
Die 15 Musikvideos des Jahres
Bevor das neue Jahr beginnen kann wird es Zeit das Vergangene Revue passieren zu lassen. In unserem Rückblick über die 15 besten Musik-Videos in 2012 stellen wir euch die, unserer Meinung nach schönsten Visualisierungen vor.
Music Liste | verfasst 21.12.2012
2012
Die Texte des Jahres
Nachdem wir euch die besten Platten und Videos des Jahres präsentiert haben, soll es hier darum gehen, wie das musikalische Jahr kontextualisiert und begleitet wurde: In unseren Vinyl-Charts und einer Nachlese des Mags.
Music Kolumne | verfasst 09.12.2013
2013
Die 15 Musikvideos des Jahres
Bevor das neue Jahr beginnen kann wird es Zeit das Vergangene Revue passieren zu lassen. In unserem Rückblick über die 15 besten Musik-Videos in 2013 stellen wir euch die, unserer Meinung nach schönsten Visualisierungen vor.
Music Kolumne | verfasst 11.12.2013
2013
Die 50 Alben des Jahres (Teil 1)
Es war ein richtig gutes Jahr für alle Musikconnaisseure. Wir haben uns durch Alben und Mini-Alben gehört und 50 Highlights zusammengetragen. Lest hier Teil 1 der Liste…
Music Kolumne | verfasst 12.12.2013
2013
Die 50 Alben des Jahres (Teil 2)
Es war ein richtig gutes Jahr für alle Musikconnaisseure. Wir haben uns durch Alben und Mini-Alben gehört und 50 Highlights zusammengetragen. Lest hier Teil 2 der Liste…
Music Kolumne | verfasst 16.12.2013
2013
Die Texte des Jahres
Nachdem wir euch die besten Platten und Videos des Jahres präsentiert haben, soll es hier darum gehen, wie das musikalische Jahr kontextualisiert und begleitet wurde: In unserer Nachlese aus den Magazintexten dieses Jahres.
Music Liste | verfasst 15.12.2014
2014
Die 50 Alben des Jahres (Teil 1)
Dieses Jahr war es schwer wie selten, sich auf 50 Alben zu reduzieren. Viele Newcomer und viele Comebacker haben das Jahr bestimmt. Und immer wieder und in allen Genres wurde am Sound der Zukunft geschraubt. Lest hier Teil 1 der Liste…
Music Liste | verfasst 15.12.2014
2014
Die 50 Alben des Jahres (Teil 2)
Dieses Jahr war es schwer wie selten, sich auf 50 Alben zu reduzieren. Viele Newcomer und viele Comebacker haben das Jahr bestimmt. Und immer wieder und in allen Genres wurde am Sound der Zukunft geschraubt. Lest hier Teil 1 der Liste…
Music Liste | verfasst 17.12.2014
2014
Die 15 Musikvideos des Jahres
Bevor das neue Jahr beginnen kann wird es Zeit das Vergangene Revue passieren zu lassen. In unserem Rückblick über die 15 besten Musik-Videos 2014 stellen wir euch die Musikvideos vor, die uns in Erinnerung geblieben sind.
Music Liste | verfasst 10.12.2015
Jahresrückblick 2015
Die 50 Alben des Jahres
Wir haben ein-, um- und aussortiert. Am Ende stehen die für uns besten/wichtigsten Alben des Jahres. Bei unsere Auswahl haben wir gemerkt: Sie sagen auch etwas darüber aus, wie das Jahr 2015 für uns war.
Music Essay | verfasst 20.01.2016
Jahresrückblick 2015
Am Ende der Echtzeit
Die Welt fühlte sich 2015 zunehmend realer an. Ganz im Gegenteil die Pop-Musik: Sie war so künstlich wie nie zuvor. Wir blicken auf ein Jahr, in dem das Unechte zur Gewohnheit wurde und nur noch eines so richtig echt blieb: die Sehnsucht.
Music Kolumne | verfasst 08.12.2016
Jahresrückblick 2016
Top 50 Alben
Vielleicht ist es das Einzige, das man zu einer Liste mit Schallplatten zu diesem Jahr 2016 sagen kann, in der man nicht einfach nur über Musik reden kann: dass es bereichert, diesen 50 Alben (und 2 Mixtapes) zuzuhören.
Music Kolumne | verfasst 07.12.2016
Jahresrückblick 2016
Hat das Album ausgedient?
Groß angekündigt, gar nicht angekündigt: viele Alben sorgten dieses Jahr für besonders Aufsehen. Was hieß eigentlich im Jahr 2016 noch Album? Wir werfen ein Blick auf den Krieg der Formate und müssen dabei auch über eins reden: Geld.
Music Kolumne | verfasst 12.12.2016
Jahresrückblick 2016
Top 20 12-inches
Was ist eine 12inch? Die Defintion ist schwammig, wir haben uns für Maxi-Singles und EPs entschieden. Damit standen wir vor einer unüberschaubaren Menge an Material – und haben uns für die 20 besten entschieden.
Music Review | verfasst 12.05.2017
Annie Anxiety
Soul Possession
Man muss dieses Album nicht gerne hören, dafür vollstes Verständnis. Gehört haben aber sollte man es, denn es gibt wenig Vergleichbares.
Music Review | verfasst 20.10.2017
Serge Bulot
Les Legendes De Brocéliande
Ein ätherisch schönes Album irgendwo zwischen Leftfield-Ambient, New Age-Pathos und Electronic Jazz.
Music Review | verfasst 13.11.2017
Gabor Szabo
Dreams
Es muss ja eben nicht immer voran gegangen werden, wenn Ort und Stelle genießbar sein sollen.
Music Review | verfasst 29.11.2017
Pascal Comelade
Paralelo
Die Reissue von Pascal Comelades Debüt kommt in aufgespeckter Version. Das macht es nicht leichter.
Music Review | verfasst 06.12.2017
Piero Umiliani (M. Zalla)
Africa / Continente Nero Bundle
Genauso hätte man sich das Ergebnis vorab ausgemalt, wenn die italienische Soundtrack/Library-Legende sich an afrikanischen Klängen versucht
Music Interview | verfasst 31.03.2017
Mr Bongo Records
»Gute Musik, die die Menschen haben sollten«
»Stell dir vor, du wachst neben dieser einen Platte auf, die du schon ewig suchst.« Wir haben uns von Graham Luckhurst und Gareth Stephens von Mr Bongo etwas über das wohl dienstälteste Reissue-Label der Welt erzählen lassen.
Music Liste | verfasst 31.03.2017
Mr Bongo Records
10 Essentials
Mr Bongo legt seit über einem Jahrzehnt rare Schätze aus fernen Ländern neu auf. Gar nicht so einfach, da den Überblick zu bewahren. Deshalb haben wir für euch die zehn wichtigsten Releases des Labels zusammengestellt.
Music Interview | verfasst 25.04.2017
Tropical Drums of Deutschland
Track by Track mit Jan Schulte
»Die rocken den Afrika-Style auch hart auf der Rückseite des Albums« oder »Rüdiger Oppermann war auf jeden Fall so ein esoterischer New Age-Harfenspieler«. Wir haben mit Jan Schulte seine neue Zusammenstellung besprochen – Track für Track.
Music Liste | verfasst 06.06.2017
The Heliocentrics
10 Mulatu Astatke Favs
The Heliocentrics und Mulatu Astatke gehören zusammen. Für uns hat Malcom Catto, Mastermind der Londoner Kombo, die für ihn besten Songs des Ethio-Jazz Großmeisters herausgepickt.
Music Kolumne | verfasst 09.11.2017
Records Revisited
Throbbing Gristle – 20 Jazz Funk Greats (1979)
Throbbing Gristle schlugen mit »20 Jazz Funk Greats« den Pop mit seinen eigenen Mitteln. Haben sie also ihren historischen Auftrag erfüllt und sich damit irgendwie selbst erledigt?
Music Review | verfasst 16.03.2010
Albert Ayler
Bells
Albert Aylers Markenzeichen ist das Eruptive, sich spiralförmig in die Höhe schwingen, dann taumelnd abfallen.
Music Review | verfasst 28.03.2011
Colin Stetson
New History Warfare Vol.2: Judges
Der Saxophonist Colin Stetson spielt sein Instrument wie andere ihr Didgeridoo und kreiert eine unwahrscheinliche Musik.
Music Review | verfasst 13.06.2011
Matana Roberts
Coin Coin Chapter One: Gens de Coloeur Libres
Es ist seine aufwühlende, mitreißende und zugleich nachdenkliche Kraft, die dieses Album derzeit so ausnahmslos macht.
Books Review | verfasst 24.07.2011
Desdemone Bardin
Jazz Zoom - Carryin' It On
Die Huldigung einer grenzenlosen Musik und ihrer Protagonisten, sowie eine Verbeugung vor einer dem Jazz verfallenen »Jazz agitproptiste«.
Music Review | verfasst 15.10.2013
Pharoahe Sanders
Elevation
Zwischen 1966 und 1973 veröffentlichte Pharoahe Sanders zehn Alben für das Label Impulse! »Elevation« ist der Abschluss dieser Liaison.
Music Review | verfasst 26.03.2014
6th Borough Project
Borough 2 Borough
Drei Jahren sind vergangen, seit dem 6th Borrough Project mit »One Night In The Borough« für Aufregung sorgten. Das Warten hat sich gelohnt.
Music Review | verfasst 14.07.2014
Digital Primitives
Lipsomuch/Soul Searching
Jazz, Jazz, Jazz. Schön. Mit »Lipsomuch/Soul Searching« beschwören die Digital Primitives Musik gewordene Magie herauf.
Books Review | verfasst 09.07.2014
Stuart Baker
Black Fire! New Spirits!
Der Fotoband »Black Fire! New Spirits!« illustriert den Weg der Politiserung des Jazz in den USA der 1960er und 1970er Jahre.
Music Review | verfasst 18.09.2014
Marshall Allen pres. Sun Ra And His Arkestra
In The Orbit Of Ra
Zum 100. Geburtstag von Sun Ra veröffentlich Marshall Allen ein Album mit Material aus den 60er bis 80er Jahren.
Music Review | verfasst 09.01.2015
François Tusques & Barnie Wilen
Le Nouveau Jazz
François Tusques’ »Le Nouveau Jazz« aus dem Jahre 1967 ist eine intellektuell-zurückhaltende Erkundung des improvisierten Spiels.
Music Review | verfasst 03.02.2015
Matana Roberts
Coin Coin Chapter Three: River Run Thee
Der dritte Teil von Matana Roberts »Coin Coin« Projekt verbindet experimentellen Jazz mit Klangkunst und Spoken Words.
Music Review | verfasst 27.05.2015
Charles Cohen
Brother I Prove You Wrong
Der kürzlich wiederentdeckte Jazzmusiker Charles Cohen veröffentlicht mit »Brother I Prove You Wrong« neues Material.
Music Review | verfasst 04.10.2016
Jason Sharp
A Boat Upon Its Blood
Jason Sharp, der mit Matana Roberts oder Sam Shalabi kollaborierte, veröffentlicht sein Solowerk »A Boat Upon Its Blood«.
Music Review | verfasst 17.03.2017
Various Artists
Spiritual Jazz 7: Islam
»Spiritual Jazz 7« gewährt einen Einblick in die komplexe Verknüpfung zwischen Jazz, afro-amerikanischer Geschichte, Emanzipation und Islam.
Music Review | verfasst 04.04.2017
Dans Les Arbres
Phosphorescence
Dans Les Arbres sind so eine Art Supergroup der Improv. Auf »Pjhosphorescence« sorgen eine Vielzahl von Mikroereignissen für Spannung.
Music Bericht | verfasst 11.05.2012
Matana Roberts
Live am 8.5. im K4 in Nürnberg
Die Saxophonistin Matana Roberts ist eine der interessantesten Musikerinnen der USA. Mit ihrem letzten Album »Coin Coin« hat sie der afroamerikanischen Musik wieder eine politische Nuance hinzugefügt und großartige Kritiken geerntet.
Music Kolumne | verfasst 22.02.2013
Records Revisited
Ornette Coleman's The Shape Of Jazz To Come, 1959
»The Shape of Jazz to Come«, die dritte Veröffentlichung von Ornette Coleman, ist eines der einflussreichsten Werke der Jazzgeschichte. Sie wird dennoch zu selten gehört, zu selten gesamplet, zu selten erwähnt.
Music Review | verfasst 31.01.2011
Sidi Touré
Sahel Folk
In seinen simplen Liedern vermag der malische Musiker Sidi Touré eine ganze Welt zu verstecken.
Music Review | verfasst 08.02.2011
Various Artists
The Sound Of Siam
Westlich-inspirierte, thailändische Musik der 1960er und 1970er Jahre, geheimnisvoll und groovy
Music Review | verfasst 22.03.2011
Sofrito
Tropical Discotheque
Sofrito vereinen seit Jahren die Leidenschaften des Musikzuhörers mit denen des Partylöwen.
Music Interview
Torky Tork & Doz9
Der Kandinsky-Code
Torky Tork und Doz9 waren zum dritten Mal gemeinsam im Urlaub, um ein Album aufzunehmen. Oder waren sie es nicht? Egal, die Formel ist die gleiche. Und frag nicht, warum du nur Vierecke siehst.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 50 Reissues
Der Reissue-Markt als Wunschkonzert, 2017 fühlte es sich zuweilen so an. Unfassbar, welche Mengen an seltenen, obskuren und seltenen und obskuren Platten dieses Jahr neu aufgelegt wurden.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2017
Top 20 Compilations
Wenn man rein den materiellen Wert der einzelnen hier versammelten Stücke zusammenzählen würde, käme man auf ein Vermögen. Aber das ist nur der oberflächlichste Grund, warum die folgenden Comps essentieller Stuff sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW48
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Bericht
Records Revisited
A Certain Ratio – To Each, 1981
Man ruft A Certain Ratio gerne als musicians’ musicians. Warum? Weil sie mit einem typischen Übergangsalbum zeigten: Wo Dinge unabgeschlossen sind, bleibt genug Platz für andere, um sich zu eigenen Lösungen anregen zu lassen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW47
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Princess Nokia
Für eine neue Unordnung
Zum Ende diesen Jahres hin erscheint also endlich eines der aufsehenerregensten Alben des letzten Jahres auf Platte, Princess Nokias »1992«. Es ist wie seine Interpretin: auf eine ordnende Weise chaotisch.
Music Liste
Ausklang | 2017KW46
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Ausklang | 2017KW45
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
Throbbing Gristle – 20 Jazz Funk Greats (1979)
Throbbing Gristle schlugen mit »20 Jazz Funk Greats« den Pop mit seinen eigenen Mitteln. Haben sie also ihren historischen Auftrag erfüllt und sich damit irgendwie selbst erledigt?
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Vor allem findet er aber seine Grabsteinschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.
Music Interview
Twit One
Warum liegt hier eigentlich Stroh?
Twit One, Beat-Deuschlands wichtigster Slacker, nicht wegzudenken aus der hiesigen HipHop-Szene. Gerade ist sein jüngste Platte »Hay Luv« erschienen. Natürlich trafen wir ihn zum Interview. Natürlich fand das Interview im Tierpark statt.
Music Kolumne
Records Revisited
Metro Area - Metro Area, 2002
2002, eigentlich war gerade alles egal. Alles Wissen verfügbar und damit alles irgendwie uncool. Wer was auf sich hielt, reagierte mit Ironie oder Retromanie. Nicht Metro Area.
Music Liste
Ausklang | 2017KW44
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #34
Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Argot, Discrepant, Gqom Oh!, Philophon
Music Liste
Sichtexot
10 Essentials
Sichtexot, das Mainzer Label wächst und gedeiht. Erst gerade ist mit Negromans neuer EP wieder ein gelungenes Projekt erschienen. Zeit für eine Zwischenbilanz, hier sind zehn Sichtexot-Releases, die unabdingbar sind.
Music Liste
Ausklang | 2017KW43
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
Welche Schallplatte hast du gehört,
als du 15 Jahre alt warst?
In diesem Jahr ist hhv Records 15 Jahre alt geworden. Wow, interessantes Alter. Da fragt man sich natürlich: Wie war das, als man selbst 15 war? Welche Platten haben wir damals gehört? Wir haben die Frage an unsere Autoren weitergegeben.
Music Liste
Ausklang | 2017KW42
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Essay
King Krule
Endstation: Tiefseegraben
King Krule wird seit seinem LP-Debüt zugeschrieben, er sei die Stimme einer Generation. Vorwiegend ältere Zeitgenossen sehen das so. Was lässt sie das so sehen? Eine Analyse anhand einiger Textstellen aus King Krules neuem Album, »The Ooz«.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September 2017
Wir kennen das: kaum geht das Jahr wettertechnisch den Bach runter, nehmen die Releases wieder richtig Fahrt auf. Bei ihr hält die Frisur bei jedem Wetter und das falsche Deo wurde das letzte Mal 1995 benutzt: Aigners Inventur.
Music Liste
Ausklang | 2017KW41
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #33
Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Four Flies, Idle Hands, Omnidisc, Radio Martiko.
Music Liste
Ausklang | 2017KW40
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Savas & Sido
An die Spitze aus dem Royal Bunker
Im Royal Bunker, dem Freestyle-Treff und Rap-Trainingslager in einem Keller mitten in Berlin, liegt der Keim, der Deutschrap vor gut 20 Jahren verändern sollte. Zwei der Protagonisten dieser Veränderung sind Kool Savas und Sido.
Music Liste
Ausklang | 2017KW39
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Liste
12 Organic Groovers,
die die letzten 12 Monate geprägt haben
Junge Menschen kaufen alte Platten, Hauptsache Kalimba, Conga, Hauptsache es klingt irgendwie erdverbunden. Wo doch alles so digital geworden ist. Aber man muss dafür gar nicht in der Vergangenheit diggen…
Music Liste
Ausklang | 2017KW38
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
Mount Kimbie
»Wir gehen nicht im Kreis, wir gehen aufwärts«
Mount Kimbie greifen mit ihrer neuen LP zurück in die Vergangenheit. Und doch verwehrt sich das Schaffen von Dominic Maker und Kai Campos jeglicher pessimistischer Retro-Kritik.
Music Liste
Ausklang | 2017KW37
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Porträt
New Record Labels #32
Disco Halal, Discotexas, Foul-Up, Uncage
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Disco Halal, Discotexas, Foul-Up und Uncage
Music Liste
Ausklang | 2017KW36
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW35
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Kutmah
Happy End Theory
»Der Adler hat stets seine Zeit verschwendet, wenn er versuchte, vom Raben zu lernen.« Also hat Kutmah von den Größten abgeguckt. Denn er ist selbt einer von ihnen, ein Pionier der LA-Beatszene. Jetzt erst ist sein Debütalbum erschienen.
Music Liste
Ausklang | 2017KW34
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Kolumne
Records Revisited
B12 – Electro-Soma, 1993
Ihr wenig einprägsamer Name war vermutlich einer der Gründe, warum B12 nie im gleichen Maße zum Synonym für das Label Warp wurden wie ihre Kollegen LFO, Autechre oder Aphex Twin. Dabei ist ihr Debüt bis heute stilprägend.
Music Liste
Ausklang | 2017KW33
8 essentielle neue Platten
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Interview
Washed Out
Schöne Orte, die es nie gegeben hat
Als das mit Chillwave losging, fiel das mit der Weltwirtschaftskrise zusammen. Washed Out und Kollegen lieferten die Musik, um sich woanders hinzuträumen. Die Welt hat neue Krisen, Washed Out ein neues Album. Wir trafen ihn zum Interview.