Music Kolumne | verfasst 07.02.2018
Aigners Inventur
Februar 2018
Der Mann mit dem härtesten Job der Welt ist zurück: Aigner schlägt sich für die erste Inventur des Jahres mit Reizdarm durch die Spotify-Hölle, umgeben von Hollister-Modeln, die Midlife-Crisis vor den Augen. Stehen wir es durch, togezer!
Text Florian Aigner

Maxo Kream Punken Ey Rap, du checkst einfach deine Dentalisierung viel zu spät, oder wie kann es angehen, dass mal wieder 95% der hier theoretisch an den Zahnarzt zu bringenden Rap-Releases noch nicht physisch zu erwerben sind? Besonders ärgerlich ist das jetzt nicht wegen des neuen Eminem Albums (lel), sondern, weil mit »Punken« von Maxo Kream gerade ein Album erschienen ist, das die Brücke zwischen Soundcloud und Gatefold so formschön zimmert, dass eigentlich jeder hier checkt, was Sache ist. Wer das jetzt nicht mitnimmt, hat auch 15 Jahre gebraucht für die UGK-Adoption.
 

migos culture II Nicht ganz so dramatisch: Migos’ »Culture II« ist ebenfalls noch nicht physisch erwerbbar, angesichts diverser Überlängen und struktureller Redundanzen (kleiner Tipp: Guavo MUSS nicht unbedingt immer den ersten Vers übernehmen, ihr Schlingel) kann man das aber verschmerzen. Ich schwöre aber: wer in seiner Zahnarztpraxis das Picture-Cover von Teil 1 neben seine Approbation hängt, darf bei mir immer mit dem Faktor 3,7 abrechnen.
 

haiyti montenegroFind it at hhv.de:Vinyl LP | Box Set Kommen wir zu Tonträgern im herkömmlichen Sinne. Haiyti ist spätestens seit »Montenegro Zero« omnipräsentes Kulturphänomen, von Kitschkrieg teflonbeschichtete Oberbossin und für die von Deutschrap notorisch überforderten Feuilletons Diskursretterin. All das ist super, weil überfällig. Wenn ich Haiyti jetzt noch als Rapperin mögen würde, wäre alles noch schöner, aber Fahnenträgerin gegen Gesamtscheiße zu sein, reicht ja eigentlich auch.
 

Wolf Müller & Niklas Wandt - Instrumentalmusik von der Mitte der WorldFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Wenn wir hier schon am Querverweisen auf unsere Essaymaschine Cornils sind: sympathischer als Wolf Müller und Niklas Wandt kann man diese Fourth World Problems nicht lösen. »Instrumentalmusik von der Mitte der World« pupst der Manieriertheit der eigenen Szene ins Gesicht, kalauert sich mit B-Boy-Geist und Haushalts-Percussion durchs Paradise (TOGEZER, natürlich) und ist einfach eine komplett entkrampfte Verarbeitung von Kraut bis Tribal, von Düsseldorf nach Zaire. Ehrenmänner, echt.
 

Eiger Drums PropgandaFind it at hhv.de: Vinyl LP Und noch eine super Percussion-Platte: Eiger Drums Propaganda veröffentlichen über Macadam Mambo einen ungestümen Ritt durch die Discogs-Wantlist und wir bedanken uns dafür, dass hier mal nicht nur A2 und B4 auch tatsächlich hörbar sind.
 

Garland – Preludes #1Find it at hhv.de: Vinyl LP Im Westen des Landes muss man keinem mehr erklären, dass Phillip Jondo ein großartiger DJ ist, seine Produzententätigkeiten dürften aber selbst hier in der Heimat bisher nur einem kleinen Kreis zugänglich gewesen sein. Als Garland debütiert er nun gemeinsam mit Simon Weins direkt in voller Länge auf Lullabies For Insomniacs. Das behutsam betitelte »Preludes #1« verbindet clever experimentelle Industrial-Collagen, Dub-Bass und Malaria-Tribal und klingt dabei in den besten Momenten wie die Nocturnal Emissions / Muslimgauze – Kollabo auf Staalplaat, die es nie gegeben hat.
 

tapan europaFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Starke Maxis als Warmup vor der Herkulesaufgabe Debütalbum – im Falle von Tapan bereiteten diese perfekt vor, was jetzt auf »Europa« passiert: selten ein Album gehört, das so selbstbewusst Lokalkolorit (hach, Belgrad), gescrewten Wildpitch-Techno und unmuckiges Jazz-Proggertum eindampft, selbst bei Überlänge konsequent reduziert und dabei auch noch peripher die Tänzer im Blick behält.
 

tbz og beersFind it at hhv.de: Vinyl LP Perfektes Kontrastprogramm kommt von Tbz, der auf »OG Beers I« 13 Skizzen straight to Tape ballert, die in ihrer Eigensinnigkeit durchaus die Nähe zu James Pants offenlegen und erfrischenderweise BPM-Safespaces zwischen 110 und 125 BPM einen malzigen Schwall vor die Füße speien. Extrapunkte außerdem für Cowbell-Galore.
 


Hier entlang zu den Schallplatten von Aigners Inventur bei hhv.de.


Ramzi - Pèze-PitonFind it at hhv.de: Vinyl LP Poah,Ramzi, Bosslevel 3hunna. Da müht sich das gesamte PAN-Roster jetzt schon seit Jahren einen ab, die perfekte Formel für elektronische Musik im Web 4000PUNKTNULL zu dekonstruieren und gelöst wird das dann doch auf 12th Isle. Nichts gegen PAN, aber vielleicht hilft dabei auch einfach mal ausatmen und so fieberträumig »Pèze-Piton« auch ist: hier gibt es Räume, die uns Bill Kouligas selten aufschließt.
 

M.E.S.H. - HesaitixFind it at hhv.de: Vinyl LP Hab’ euch angelogen, PAN brauchen wir immer noch. Vor allem wenn M.E.S.H. weiterhin solche Sachen wie »Hesaitix« veröffentlicht. Nicht nur weil Algorithmen-Ambient irgendwie beklemmender ist als alles andere, sondern vor allem auch, weil M.E.S.H. hier wieder Percussions clicken und clashen lässt, dass es manchmal so klingt, als hätte sich Jlins Motherboard einen Virus eingefangen.
 

pendant make sweetFind it at hhv.de: Vinyl LP Klassischer versteht Huerco S Ambient, warum er das nun unter dem Namen Pendant tut, erschließt sich mir musikalisch zwar nicht (»Make Me Know You Sweet« klingt wie ein Huerco S Best Of), aber es gibt ja unter all diesen Millenial-Entschleunigern kaum jemanden, der die Subtilitäten, die aus Hintergrundrauschen Magie werden lassen, so kapiert hat wie der New Yorker.
 

terekke loopsFind it at hhv.de: Vinyl LP Vielleicht sogar noch mehr als sein Kumpel Terekke, dessen Tracks bei mir doch eher hängenbleiben, wenn da noch irgendwo im Hintergrund zumindest eine holzige Percussion zu erahnen ist. Aber keine Frage: die für Music From Memory aufgenommenen »Improvisational Loops« wären ideal um mit Kapuze im Gesicht durch den Wald zu stampfen (Zweite Staffel »Dark«, needwant).
 

tnc6 sekundenschlafFind it at hhv.de: Vinyl LP Spätestens wenn man dort dann in die Höhle gekrochen ist, sollte man rüberskippen zu »Sekundenschlaf«, diesem zickigen Breakmonstrum von TNC6. In letzter Zeit selten so ein psychotisches Album gehört, hier ist nichts sicher und alles kann jederzeit in sich zusammenbrechen (Zweite Staffel »Dark«, NOW).
 

Phew – Voice HardcoreFind it at hhv.de: Vinyl LP Ach, ey auch noch wichtig in Sachen »Dark«: Vielleicht mal etwas riskieren und statt Moderat einfach Phew für den Soundtrack lizenzieren. »Voice Hardcore« stellt im Vergleich zum letztjährigen »Light Sleep« die Stimme der Japanerin vollkommen ins Zentrum und heilige Scheiße, allein der Opener ist schon so creepy, dass ich direkt 160 Puls und Reizdarm bekomme vor Nervosität.
 

Nils Frahm – All MelodyFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Realistisch gesehen läuft der Kompromiss dann ohnehin auf Nils Frahm hinaus, weil Nils Frahm mittlerweile der Kompromiss für alles ist: wem Techno zu hart, Neoklassik zu bieder, Avantgarde zu kompliziert, Synth-Pop zu verkokst, Trip Hop zu 90er, New Age zu esoterisch und Ambient zu unterkühlt ist: Nils holt euch ab. Man könnte aber auch einfach sagen, dass »All Melody» die personifizierte Spotify-Moodboard-Hölle ist.
 

Timberlake man in the woodsFind it at hhv.de: Vinyl 2LP Übrigens voll geil, dass wir jetzt alle Justin Timberlake endlich kacke finden. Klar, gibt ja genug Anlässe: »Man In The Woods« ist normgecorter Americana-Chic straight von der Hollister-Stange, Justin ein privilegierter Oppurtunist, der vermutlich nicht zwei Sekunden darüber nachgedacht hat, ob es das richtige Signal ist, die Superbowl Halbzeitshow zu spielen und 2018 ziehen weder Timbaland, noch Pharrell den Karren für ihn aus dem Dreck, but uuuuhm: spielt das alles überhaupt eine Rolle, wenn man dank »Cry Me A River« und »My Love«, sowieso nichts mehr zu beweisen hat und sich mir jetzt schon der Magen umdreht, wenn ich an meine noch ausstehende Quarter-to-Midlifecrisis denke?
 


Die Schallplatten aus Aigners Inventur findest du hier bei uns im Webshop.

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Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Drake, The Weeknd, Huerco S, Janelle Monae und MGMT.
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Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Pusha-T, Twit One, Haim, Four Tet und Laurel Halo.
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Selling
Picks 10 latest Vinyl Records
Der als Gold Panda bekannte Derwin Dicker hat sich mit Jas Shwa von Simian Mobile Disco zusammengetan und als Selling ein gemeinsames Album, »On Reflection«, veröffentlicht. Was sonst noch auf irhen Plattenspieler kommt, verraten sie hier.
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Chris Liebing
Picks 10 latest Vinyl Records
Chris Liebing ist vor kurzem 50 Jahre alt geworden. Und doch ist es, als wäre es gestern gewesen, als er als Augenzeuge, mehr noch, als Wegbereiter dem Techno hin zur Massenkultur den Weg bereitet. Hier und heute pickt er 10 Schallplatten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Januar & Februar 2019
Es ist 2019. Real-Player-Audioqualität auch kein Fickfinger mehr, sondern nur noch Pein im Popo. Aigners Inventur wieder da. Der einzige Anlass auf der Welt also, um mal kurz aus dem Winterschlaf respektive K-Hole aufzuschauen.
Music Liste
deM atlaS
Picks 10 latest Vinyl Records
deM atlaS war mal Frontmann einer Rockband, zeichnet Stück für Stück schon mal sämtliche Covers einer Vinylauflage und debütierte jüngst auf Rhymesayers. Diese Schallplatten gefallen ihm aktuell selbst.
Music Kolumne
Records Revisited
Elecktroids – Elektroworld (1995)
Wer sind sie und wenn ja wie viele? Diese Frage haben sich seit der Erstveröffentlichung von »Elektroworld«, dem 1995 erschienenem, einzigen Album der Elecktroids, so einige gefragt. Die Hinweise auf einen Urheber haben sich verdichtet.
Music Porträt
Retrogott & Hulk Hodn
Gesprächsfetzenkontamination
Seit nun auch schon beinahe 20 Jahren sind Retrogott und Hulk Hodn gemeinsam unterwegs. Lange Zeit als Huss&Hodn, seit 2013 mit neuem Namen. Geändert hat sich ansonsten allerdings nichts. Und diese Konstante, das genau ist ihre Kunst.
Music Porträt
Cannonball Records
Bombenstimmung auf der Tanzfläche
2014 hat der Italiener Alberto Zanini sein Label Cannonball Records gegründet. 30 Releases später kann man sagen, dass er damit einen nicht unerheblichen Beitrag für die Rare Soul-Szene leistet.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 50 Albums
Ein Album aufzunehmen ist schon lange keine Geste der Verlegenheit mehr, es kommt immer einem Statement gleich. Das Album ist mittlerweile kein Format mehr, sondern ein Genre, das gemeistert werden will – und das gemeistert wird.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 20 12inches
Die Vinyl 12inches sind auch in diesem Jahr wieder weitestgehend Musik für den Club vorbehalten. Eine gute Nachricht! Denn 2018 ging mehr als nur die Snare auf zwei und vier. Was das im Einzelfall bedeutet, müsst ihr schon selbst lesen.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 50 Reissues
In immer entlegenere Nischen wurde in diesem Jahr nach Reissues geforscht: bei indigenen Völkern, in mexikanischen Planetarien oder in den 1980er Jahren in Belgien aufgeführten Theaterstücken. Wir haben euch mal die besten herausgesucht.
Music Kolumne
Jahresrückblick 2018
Top 20 Compilations
Die Compilations haben sich in diesem Jahr zur Königsdisziplin unseres Jahresrückblicks entwickelt. Was? Ja, wir waren auch überrascht. Aber es ist so: der Mehrwert solcher Beiträge ist enorm.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November 2018
Steht in Marrakesch und check gar nichts mehr: die letzte Inventur des Jahres, unter anderem mit Max Graef, Black Merlin, Guavo, Julia Holter, Bruce und Objekt. Theoretisch wieder eine Sensation.
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Charles Mingus
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Max Graef
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Max Graef spricht deine Sprache nicht, dafür aber jede andere. Anlässlich der Veröffentlichung seines Albums »Lo Siento Mucho Pero No Hablo Tu Idioma« hat der Berliner 10 empfehlenswerte Schallplatten aus unserem Shop ausgewählt.
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Jakko Eino Kalevi
Picks 10 latest Vinyl Records
Den Finnen kann man ja einiges Nachsagen. Als »Dream-Pop-Reformer« sind sie aber bislang noch nicht beschrieben worden. Dabei dürfen sie sich in Person des Popmusikers Jaakko Eino Kalevi genau dies auf die blau-weiße Fahne schreiben.
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The Last Poets
Nichts erfunden
Vier Wochen nach dem Tod des Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. haben sich The Last Poets gegründet. Ihr kreatives Schaffen ist eine Art Initial für das, was wir heute »Hip-Hop« nennen. Wir trafen sie zu einem sehr spannenden Interview.
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Mndsgn
Beats ohne Einschränkungen
Mndsgn baut Beats. Er gehört zum erlauchten Kreis des Labels Stones Throw. In diesem Jahr hat er ein eigenes Label gegründet, eine Platte veröffentlicht und u.a Beats für Fatima und Prophet produziert. Zeit für ein Interview.
Music Porträt
Art Ensemble Of Chicago
Let's Push Things Forward
Seit 50 Jahren arbeitet sich das Art Ensemble Of Chicago am Jazz ab. Eines ihrer einflussreichsten Veröffentlichungen, »Les Stances a Sophie« aus dem Jahre 1969, wurde nun wiederveröffentlicht. Wir geben Einblick in eine unterschätzte Band.
Music Kolumne
Records Revisited
Sonic Youth – Daydream Nation (1988)
Mit ihrem fünften Studioalbum »Daydream Nation« schufen Sonic Youth einen Meilenstein, dessen Sound bis heute nachhallt. Auf über siebzig Minuten kulminieren Noise, Rock und Indie. Schall und Wahn im Amerika von US-Präsident Ronald Reagan.
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Aigners Inventur
Oktober 2018
Noch ist die Echsentransformation nicht abgeschlossen. Aber wo anderorts leider der Musikjournalismus stirbt, bleibt Aigner der letzte lebende Dinosaurier. Hier ist die Inventur des Monats Oktober. Best cherish it!
Music Interview
Atmosphere
Wir Kinder von Action-Figuren
Seit 20 Jahren sind Atmosphere nun schon im Geschäft. Müde werden Slug und Ant dabei nicht. Pünktlich zum Release ihres neuen Albums »Mi Vida Local« sprachen wir mit Slug über Straßen, Action-Figuren und den Reiz von Rettungsboten.
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Jerry Paper
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Jerry Paper komponiert groovy Popliedchen am Synthesizer, mit schrulligen Saxophonsounds und lächerlichem Cembaloklänge. Die 10 Schallplatten, die er aus unserem Webshop gepickt hat, sind weniger albern, aber verspielt und groovend.
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Terr
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Terr hat sich nach einer Figur aus dem Sci-fi-Evergreen »Fantastic Planet« benannt. Das Interstellare spielt halt eine große Rolle in ihrer Musik. Für uns hat sie nun 10 Schallplatten aus unserem Shop gepickt.
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Vom Sushi-Restaurant zum eigenen Label: Mit Time Capsule will Kay Suzuki die Hörerschaft erleuchten. Gut ausgesuchte und bestens aufbereitete Musik dient ihm dabei als Schlüssel.
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Thalia Zedek ist eine Legende. Eine zu Unrecht vergessen Legende. Es ist Zeit sie wiederzuentdecken. Für uns hat sie 10 Schallplatten aus unserem Shop gewählt, für die sich ihrer Meinung nach derzeit das Kämpfen lohnt.
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Records Revisited
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Dorian Concept
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J Dilla – The Shining (2006)
»The Shining« war das erste posthum veröffentlichte Album von J Dilla. Man kriegt Soul, Funk, rohen Rap, auch das vertrackte Zeug. Kurz: Man bekommt die unendlichen Ausdrucksformen, die J Dilla beherrschte. Es ist ein wahrer Klassiker.
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Roosevelt
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Roosevelt könnte der internationale Popstar werden, den Deutschland nie hatte. Im September kommt jedenfalls sein neues Album »Young Romance«. Heuer hat sich der Kölner 10 Schallplatten aus unserem Shop gepickz, die ihn derzeit gefallen.
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Records Revisited
John Beltran – Ten Days Of Blue (1996)
Während andere seiner Generation das große Unbekannte und die Zukunft anvisierten, war Beltran müde. Und blieb, wo er war. Das mag reaktionär scheinen, und doch brachte es Neues hervor – eine Zukunft, ganz für sich alleine.
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