Music Liste | verfasst 14.02.2018
Jóhann Jóhannsson
10 Essentials
Um Jóhann Jóhannsson zu trauern heißt also einerseits, sich an ihn zu erinnern. Sich an Jóhannsson zu erinnern heißt aber auch, das Versprechen anzunehmen, das er mit seiner Musik abgelegt hat.
Johann-johannsson_detail_banner_1200x800px

Jóhann Jóhannsson hatte viele Themen, sein prägendstes aber war die Trauer. Seine Alben, sogar die Auftragsarbeiten fürs Theater und mal kleinere, mal größere Filmproduktionen, waren Monumente der Trauerarbeit. Große Verluste ließ er in noch größerer Hoffnung aufgehen. Nun trauert die Musikwelt um ihn. Der isländische Komponist wurde am 9.2.2018 tot in seiner Berliner Wohnung aufgefunden.

Trauer ist nichts ohne die Erinnerung. Mit Alben wie »IBM 1401, A User’s Manual«, »Fordlandia« oder dem Soundtrack zum Dokumentationsfilm »The Miners’ Hymns« erinnerte Jóhannsson an die mal naiven, mal enttäuschten und immer noch nachwirkenden Visionen besserer Welten. Beispielsweise die Utopie einer Welt, die sich durch Technologie aus dem Schlamassel befreien kann. Oder die Utopie einer Welt, die sich ohne Rücksicht auf Verluste mobilisieren wollte, um Grenzen Geschichte werden zu lassen. Die Vision einer klassenlosen Gesellschaft, die sich gegen die Alternativlosigkeit des Kapitalismus aufbäumte. Jóhannsson hat das alles aber nie verklärt, sondern intensiv beleuchtet. Mit den mächtigsten Bässen, die im 21. Jahrhundert zu hören waren. Mit den höchsten Streicherkämmen und flammenden E-Gitarren. Mit brutzelnder Elektronik oder mit schlichter, ohrenbetäubender Stille.

Trauer ist nichts ohne die Zukunft, dem zaghaften Abklingen der utopischen Ideen ebenso wie ihrer Wiederkehr. Aus den stillsten und melancholischsten Stücken wie den epochalsten Orchesterarrangements sprach bei Jóhann Jóhannsson immer auch der Glaube daran, dass es in auf Erden noch etwas Besseres geben kann und wird. Dass es bevorsteht, solang wir darauf auch warten müssen.

Um Jóhannsson zu trauern heißt also einerseits, sich an ihn zu erinnern. Als Arbeitstier, wie es seine langjährige musikalische Begleiterin Hildur Guðnadóttir tat. Als jemanden, der die Oscar-Verleihung sausen ließ, um vor ein paar hundert Leuten in Australien zu spielen. Als jemanden, der die Arbeit eines ganzen Jahres einstampfte und seinen Auftraggeber davon überzeugte, dass dessen Film besser ohne Musik funktionieren würde. Als jemanden, der unbeschwert zwischen klassischer Musik, Avantgarde, Electronica, Rock und Pop vermitteln konnte, weil er ein Herz für alles davon hatte. Als jemanden, der dieser Welt Musik gab, wie sie noch nie zuvor zu hören war. Als Vorbild. Als Freund. Als Vater.

Sich an Jóhannsson zu erinnern heißt aber auch, das Versprechen anzunehmen, das er mit seiner Musik abgelegt hat. Es ist das Versprechen einer Zukunft. Vielleicht sogar einer besseren.


Die 10 Essentials von Jóhann Jóhannsson findest du hier bei uns im Webshop.


Johann Johannsson - Englabörn »Englabörn«, (Touch, 2002). Webshop: Vinyl 2LP
Es sagt viel über einen Debütanten aus, wenn selbst nach über anderthalb Jahrzehnten sein erstes Album überhaupt den Schlüssel zu seinem ganzen Schaffen darstellt. Nachdem sich Jóhannsson als Mitglied von Indie-Bands und Kollektiven wie Daisy Hill Puppy Farm, Ham, Lhooq, dem Apparat Organ Quartet und Kitchen Motors in der Rock- und Pop-Szene seines Heimatlandes verdingt hatte, veröffentlichte er 2002 auf dem britischen Label Touch mit »Englabörn« ein Album, das überhaupt nicht so klingt wie der Zweck, zu dem es geschaffen wurde: Theater. Vielmehr lotet Jóhannsson an der mittlerweile komplett abgeklapperten und damals noch brach liegenden Schnittstelle zwischen klassischem Instrumentarium und dezenter Electronica Menschliches und Allzumenschliches im Prog-Rock-mäßigen Konzepalbumformat aus. Aber still und leise und manchmal sehr befremdend wie das eröffnende, Vocoder-gestiftete Klagelied, das später als unheimlicher Wiedergänger erneut die Bühne betritt und auf der für 2018 geplanten Neuveröffentlichungen in gleich vier alternativen Versionen bereit gestellt wird.

Jóhann Jóhannsson - Virðulegu Forsetar »Virðulegu Forsetar«, (Touch, 2004).
Hatte »Englabörn« schon bewiesen, dass Jóhannsson aus dem Kleinen das Große herauskehren konnte, ohne in den Hans-Zimmer-Overdrive-Modus zu gehen, tat »Virðulegu Forsetar« das 2004 umso mehr. Das einstündige, in vier Sätze aufgeteilte Stück erinnert einerseits an die im selben Jahr erscheinenden »Disintegration Loops« von William Basinski wie ebenso an die pastorale Romantik eines Richard Skelton und tauscht die Miniaturformen des Vorgängers gegen einen im wahrsten Sinne kathedralischen Sound ein: Uraufgeführt wurde »Virðulegu Forsetar« 2003 in einem isländischen Gotteshaus. Bei Sonnenuntergang, versteht sich, während zur gleichen Zeit blaue, mit Helium gefüllte Luftballons langsam auf den Boden des Kirchenschiffs hinabsanken. Die perfekte, kitschy-but-conceptual-Begleitung für ein Stück, dessen ausschweifende Bewegungen sich immer mehr verlangsamen und schließlich in andächtiger Stille versumpfen. Der langsamste Mahlström aller Gefühle.

Jóhann Jóhannsson - IBM, A User's Manual »IBM 1401, A User’s Manual«, (4AD, 2006). Webshop: Vinyl 2LP
Der Thomas Pynchon-Roman »Die Versteigerung von No. 49«, Nietzsches Theorie der Ewigen Wiederkehr, Möbiusbänder, Kybernetik, Kleinvögel, Hitze, Raum und Energie zählte Jóhannsson als impulsgebenden Input für »Virðulegu Forsetar« auf, sein 2017 erstmals auf Vinyl aufgelegtes Album »IBM 1401, A User’s Manual« allerdings fand eine viel mechanischere Inspirationsquelle. Ausgehend von Aufnahmen der Sounds der titelgebenden Rechenmaschine, die Jóhannssons Vaters angefertigt hatte, schrieb der Sohn dreißig Jahre später ein fünfteiliges Quartettstück für eine Tanzperformance um die algorithmischen Experimente mit Islands erstem Computer, das er später mit einem sechzigköpfigen Orchester ins Albumformat übertragen sollte. Das bemerkenswerte Finale, der auf einem Dorothy-Parker-Gedicht basierende und von Jóhannsson selbst per Vocoder eingesungene Song »The Sun’s Gone Dim and the Sky’s Turned Black«, formulierte ein schauriges Begehren aus, wie es zuvor in der Geschichte der Mensch-Maschinen-Dialektik nie zu hören war.

Johann Johannsson - Fordlandia »Fordlandia (4AD, 2008)«, 1957. Webshop: Vinyl 2LP
2008 knüpfte Jóhannsson dort an, wo er zwei Jahre zuvor aufgehört hatte und bereiste mit »Fordlandia« eine noch ältere Techno-Utopie als das IBM-Zeitalter. Benannt ist das Album nach der von Henry Ford gegründeten Stadt im Amazonasbecken, in der zwischen 1920 bis 1945 die Motorisierung der Welt durch die kostengünstige Herstellung von Autoreifen beschleunigt werden sollte. Scheiß auf den Regenwald, es geht hin zum Asphalt. Während »IBM 1401, A User’s Manual« die damals absehbare und heute offensichtliche Vergänglichkeit der ersten Computer abbildet, ist »Fordlandia« als ambivalente Elegie auf den menschlichen Fortschrittsdrang und modernistische Megalomanie konzipiert. Getragen von den ebenso simplen wie eindrucksvollen Leitmotiven, die später seine Arbeit an Soundtracks wie für den Stephen Hawkin-Biopic »The Theory of Everything« dominieren sollten, brachte Jóhannsson seine markante Orchestralik mit glitzernden Post-Rock-Gitarren, subtiler Elektronik und sogar ratternden Breakbeats zum Schwingen. Sein vielleicht ambitioniertestes, mit ziemlicher Sicherheit aber bestes Album.

Jóhann Jóhannsson - And in the Endless Pause There Came the Sound of Bees »And in the Endless Pause There Came the Sound of Bees«, (NTOV/Type, 2009). Wehbshop: Vinyl LP
Nur ein Jahr später erschien mit »And in the Endless Pause There Came the Sound of Bees« eine Soundtrack-Arbeit Jóhannssons, die wie »Englabörn« zuvor losgelöst von ihrem eigentlichen Kontext als dichtmaschige Erzählung funktioniert. Die subtil von Field Recordings unterlegten Stücke allerdings können gut und gerne als pessimistisches Pendant zu »Fordlandia« verstanden werden: Der zugrunde liegende Animationsfilm »Varmints« ist eine Öko-Dystopie, welche aus tierischer Perspektive die verheerenden Folgen der Industrialisierung in starken Grautönen nachzeichnet. Begleitet wird das von verschneiten Streicher-, Piano- und Choralpassagen, die ihre Motive durch ein musikalisches Spiegelkabinet jagen und dennoch auf einer lichten Note enden. Wer sich allerdings von »Als die Tiere den Wald verließen« schon unangenehm radikalisiert fühlte, wird es nach »And in the Endless Pause There Came the Sound of Bees« umso mehr sein.

Jóhann Jóhannsson - The Miners' Hymns »The Miners’ Hymns«, (13701, 2011). Webshop: Vinyl LP
Derweil das Gros von Jóhannssons Soundtrack-Arbeiten seinem Zweck gemäß skizzenhaft kurzweilig war, konnte er mit »The Miners’ Hymns« die vielleicht perfekte Synthese aus seinen ausschweifenden Albumprojekten und seiner im Jahr 2011 bereits fortgeschrittenen Arbeit im Filmgeschäft auf Platte bannen. Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Filmemacher Bill Morrison schuf er mit »The Miners’ Hymns« eine wortlose und doch vielsagende Dokumentation über den Kohleabbau im Nordosten Englands, die der Alternativlosigkeit der Thatcher-Ära das (Schreck-)Gespenst eines vereinten Proletariats entgegen setzte. Zu den ausschließlich in schwarz-weiß gehaltenen Bildern gesellt sich eine klangliche Farbpalette, die von dumpfen Orgeltönen hin zu grellem Noise und himmelschreiendem Fortissimo-Pathos alle nur erdenklichen Bewegungen und Regungen durchläuft. »The Cause of Labour Is the Hope of the World« lautet der Titel des letzten Stücks, und was anderes könnte der Grund der Arbeit sein als eine dumme, allzumenschliche, essentiell wichtige Liebe? Die Liebe zur Gesellschaft, die Liebe zu diesem vermeintlich aufgegebenen Projekt namens Revolution war lauter nie zu hören.

Jóhann Jóhannsson - Prisoners O.S.T. »Prisoners«, (WaterTower Music, 2013). Webshop: Vinyl LP
Jóhannssons eigene Revolution kam schleichend und erst in Gesellschaft von Denis Villeneuve. Bevor der Isländer dem Kanadier Filmen wie »Sicario« und »Arrival« eine Klangsprache anbei stellte, die gängige Blockbuster-Kunstgriffe gleichermaßen mitnahm wie überkam, kollaborierten die beiden zuerst für das zerfahrene Entführungsdrama »Prisoners«. Von hektischen Rhythmen hin zu ahnungsvollen Streicher-Dubitationes ist hier alles dabei, was aus der herkömmlichen Thriller-Trickkiste bekannt ist, doch Jóhannsson dreht die Effekte auf elf: Kein Bass drückte den Kinositzen jemals so mächtig die Sitzfläche durch, keine süßliche Passage trug mehr Abgründe in sich wie die unter völliger kreativer Freiheit entstandenen Stücke auf diesem Album-Soundtrack-Hybrid. »Prisoners« ist zwar laut, wenn Lautstärke gefordert wird und leise, wenn es sein muss – aber es diktiert seinem Publikum nicht, was es zu fühlen hat. Stattdessen zittert es mit ihm, gewaltig und stumm.

Johann Johannsson - Sicario O.S.T »Sicario «, (Varèse Sarabande, 2015). Webshop: Vinyl 2LP
Zwei Jahre danach ging es Villeneuve und Jóhannsson endgültig nicht mehr um die Psyche, sondern nur vor allem um die nackte, blutige Physis. »Sicario« nahm als Film viele Klischees über mexikanische Drogenkartelle, skrupellose Antihelden und eine vom Geschehen abgefuckte Protagonistin mit, kam immerhin aber ohne Mariachi-Gedengel aus. Stattdessen: grollende Bläser, Industrial-informierte Beats, dräuende Drones. Als Album ist Jóhannssons Arbeit kaum noch zu genießen, weil sie sich wie ein Heckenschütze im Hintergrund des Geschehens ihren Platz sucht, zielt und im rechten Moment abdrückt. Wo Villeneuve inhaltlich wie bildlich buchstäblich in den Egoshooter-Modus übergeht, verkriechen sich die dumpfen Rhythmen und brodelnden Texturen – kein Zufall, dass die Platte auf einem nach Edgar Varèse benannten Label erschien – tief im Unbewussten und tragen das Geschehen damit auf eine Weise, die selbst Benicio del Toros schweigsame Lone Wolf-Darstellung Bände sprechen lässt. Selten wurde ein Film dermaßen von seiner Musik getragen, seltener noch verblieb diese dabei so dezidiert bescheiden. Die Kombination erst macht aus dem Pistolero-Schinken ein Meisterwerk. Mit »Arrival« sollte sich diese Symbiose nur wenig später fortführen.

Johann Johannsson with Hildur Gudnadottir und Robert Aiki Aubrey Lowe - End Of Summer End of Summer (Sonic Pieces, 2015). Webshop: Vinyl LP
Nicht nur mit anderen Medien, sondern vor allem auch mit anderen Menschen konnte Jóhannsson kommunizieren und harmonieren ohne den Mund aufzumachen. »Ich war sein Satz Extraohren, und er meins. Meine Stimme war seine, und er war meine. Mein Spiel war sein Spiel. Wenn wir Musik gemacht haben, haben wir nie miteinander gesprochen«, schrieb Hildur Guðnadóttir über die fast fünfzehnjährige Zusammenarbeit mit Jóhannsson. Zu hören ist die Cellistin auf den meisten der jüngeren Jóhannsson-Veröffentlichungen in einer oder der anderen Form und doch steht ihr Name nur auf einer Platte neben seinem auf dem Cover: Den Soundtrack zur Kurzdokumentation »End of Summer« spielte das isländische Duo gemeinsam mit Robert A. A. Lowe alias Lichens ein, sie alle lassen auf ihre Art und Weise die jeweiligen Kauzigkeiten heraus: Absonderliche Glossolalie kommt von Lowe, selbstverloopte Streicher von Guðnadóttir und Jóhannsson steuert staubtrockene Stimmmutationen sowie – auf der Vinylversion – eine halbstündige Feldaufnahme von Islands Küste bei. Dazu Super 8-Aufnahmen von Pinguinen im Spätsommer, was gäbe es auch Besseres.

Johann Johannsson - Orphee »Orphée« (Deutsche Grammophon, 2016). Webshop: Vinyl LP
Jeder Abschied ist ungenügend und umso mehr gilt das für Jóhannssons letztes, nunmehr allerletztes Album, welches sich ausgerechnet das Thema Abschied als Motiv wählte. »Orphée« bezieht sich einerseits auf die mythische Liebesgeschichte vom Argonauten Orpheus und der Nymphe Eurydike, welcher er in den Hades folgt, um sie ins Reich der Lebenden zurückzuholen. Die Geschichte ist bekannt, das menschliche Versagen dokumentiert: Orpheus dreht sich auf dem Rückweg einmal um, die Gattin ist auf ewig verloren. Die auserzählte Story von der Unmöglichkeit der Wiederkehr wird auf »Orphée« von einer Auseinandersetzung mit demjenigen Medium kontrastiert und komplementiert, das einst versprach, die Menschen zusammenzubringen und sie letzten Endes doch weiter voneinander entfernte: das Radio. Genauer gesagt die sogenannten Numbers Stations, die im Kalten Krieg unentzifferbare Nachrichten in den Äther spuckten und deren diskretes Knistern das Klangbild von »Orphée« mit unheimlichen Untertönen anraut. Unverständlich, unbegreiflich wie ein verlorener Code bleibt auch Jóhannssons Musik und sein Abschied ungenügend. Zurück bleibt nur die monumentale Trauerarbeit seiner Musik, die Erinnerung an ihn und das Versprechen einer Zukunft, die nicht aufhören wird, anzukommen.


Die 10 Essentials von Jóhann Jóhannsson findest du hier bei uns im Webshop.?

Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Review | verfasst 23.11.2015
Jóhann Jóhannsson w/ Hildur Gudnadottir & Robert Lowe
End Of Summer
Erst hat Jóhann Jóhannsson einen Golden Globe abgestaubt, dann hat er sich für »End Of Summer« auf eine antarktische Insel verzogen.
Music Review | verfasst 16.12.2014
Jóhann Jóhannsson
The Theory Of Everything O.S.T.
Johann Johannssons neueste Arbeit ist »The Theory Of Everything«, der Soundtrack zum gleichnamigen Film von James Mersh.
Music Review | verfasst 21.07.2011
Biosphere
N-Plants
Die Entstehungsgeschichte ist noch das Spannendste am neuen Album von Biosphere, findet unser Kritiker Jens Pacholsky.
Music Review | verfasst 27.06.2014
Jacaszek & Kwartludium
Catalogue des Arbres
Für seinen »Catalogue des Arbres« verwendet Jacaszek Field Recordings von raschelnden Blättern und kombiniert sie mit Instrumenten.
Music Review | verfasst 25.08.2014
Deaf Center
Recount
Mit ihrem neuen Album »Recount« beweisen sich Skodvin und Totland erneut als Meister der Melancholie.
Music Review | verfasst 01.04.2015
Biosphere/Deathprod
Stator
Biosphere und Deathprod haben sich zum zweiten Mal zusammengetan. Diesmal wären wohl zwei EPs stimmiger gewesen.
Music Review | verfasst 28.01.2016
Fennesz
Mahler Remix
Wie bei einem Palimpsest schreibt Christian Fennesz in seinem »Mahler Remix« Noise über dessen Symphonien. Das schlägt Funken.
Music Review | verfasst 15.06.2015
HELM
Olympic Mess
Stressbewältigung durch Musik: Luke Younger wagt als HELM mit »Olympic Mess« den Versuch, mit dem eigenen Chaos umzugehen.
Music Review | verfasst 21.03.2017
Various Artists
Mono No Aware
»mono no aware«, die erste Compilation aus dem Hause PAN ist ein Plädoyer für offen gehaltene Ohren.
Music Liste | verfasst 10.07.2017
Halbjahresrückblick 2017
Best Electronic so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Elektronik.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 50 Reissues
Der Reissue-Markt als Wunschkonzert, 2017 fühlte es sich zuweilen so an. Unfassbar, welche Mengen an seltenen, obskuren und seltenen und obskuren Platten dieses Jahr neu aufgelegt wurden.
Music Review | verfasst 31.01.2014
Jóhann Jóhannsson
Prisoners O.S.T.
Jóhann Jóhannsson findet hypnotische, beklemmend-düstere Töne, die sich Zeit nehmen, die bedrückende Stimmung auszuloten.
Music Liste | verfasst 22.12.2017
Ausklang | 2017
Die essentiellen Platten des Dezember
Hunderte neue Releases, jede Woche. Davon viele sehr gut – und bereits von diversen Portalen vorgestellt. Wir präsentieren: die unvorgestelltesten, besten Releases der Woche. Ab vom Schuss, leicht daneben und tierisch geil: der Ausklang.
Music Review | verfasst 21.03.2017
Jarvis Cocker & Chilly Gonzales
Room 29
Im »Room 29« des Hotel Château Marmont beginnt Jarvis Cocker über dessen Geschichte zu sinnieren. Chilly Gonzales stimmt mit ein.
Music Review | verfasst 27.02.2011
Dustin O'Halloran
Lumiére
Lumiere von Dustin O’Halloran ist ein FIlm – groß, in satten Farben, mit melancholischer Bestimmtheit.
Music Review | verfasst 18.07.2016
Various Artists
Eleven Into Fifteen: A 130701 Compilation
»Eleven Into Fifteen: A 130701 Compilation«: Zum fünfzehnten Geburtstag spendiert sich das Label eine Compilation mit 11 Stücken.
Music Interview | verfasst 22.06.2011
Hauschka
Die dritte Dimension
Den zweiten Teil unserer Gesprächsreihe über das Piano bestreitet Hauschka. Gerade hat der Düsseldorfer sein neuntes Studioalbum veröffentlicht. Wir sprachen über das Klavier, die Möglichkeiten der Präparation und Räume für Kollaborationen.
Music Interview | verfasst 03.07.2011
Dustin O'Halloran
»Ich liebe es die Noten zu formen«
Der Pianist Dustin O’Halloran hat mit Lumiere einen Soundtrack veröffentlicht, der ohne einen Film auskommt. Wir haben mit ihm über die Kraft des Klaviers, den Zauber der Improvisation und seinen Freund und Kollegen Hauschka gesprochen.
Music Bericht | verfasst 25.03.2014
Hauschka
Live am 21.3. im Radialsytem V in Berlin
Der wegweisende Komponist John Cage hatte einst die Idee des präparierten Pianos. Hauschka hat diese adaptiert und für die moderne Musik nutzbar gemacht. Am Freitagabend konnte man im Radialsystem V in Berlin Livemusik neu erfahren.
Music Review | verfasst 15.02.2012
Fennesz + Sakamoto
Flumina
Fünf Jahre nach ihrer letzten Zusammenarbeit, spinnen Fennesz und Ryuichi Sakamoto erneut gemeinsam wundersame Fäden.
Music Review | verfasst 06.08.2012
Fennesz
AUN - The Beginning and the End of all Things
Einmal mehr veröffentlicht Fennesz einen Soundtrack und lässt dabei vergessen, dass es sich noch immer um funktionale Musik handelt.
Music Review | verfasst 29.10.2012
Hildur Guðnadóttir
Leyfdu ljosinu (Aware The Light)
Wer keine Geduld hat, verliert bereits im Prelude die Orientierung. Wo es hingehen soll, das erfährt man erst ganz zum Schluss.
Music Review | verfasst 04.10.2012
Mika Vainio
Magnetite
Auch auf »Fe3O4 Magnetite« extrahiert Vainio wieder einmal Radiosignale, Klanghölzer und Sinuswellengenerator, Atomreaktor und Klangschale.
Music Review | verfasst 04.07.2013
Geir Jenssen
Stromboli 12"
Als Musiker wird Geir Jenssen dem Fotografen ein wenig ähnlicher; er bildet die Schönheit der Natur nicht mehr nach, nein, er bildet sie ab.
Music Review | verfasst 14.02.2014
BJ Nilsen
Eye Of The Microphone
Auf »Eye Of The Microphone« durchstreift BJ Nilsen verschiedene Orte Londons und anstatt sie nur zu rezitieren, bettet er sie in Stimmungen.
Music Review | verfasst 09.06.2014
Thomas Ankersmit
Figueroa Terrace
Sehr abwechslungsreich ist »Figueroa Terrace« des niederländischen Klangkünstlers Thomas Ankersmit geworden.
Music Review | verfasst 15.07.2014
Hildur Gudnadottir
Saman
Klar und aufgeräumt. Hildur Gudnadottir geht es auf »Saman« in erster Linie um das Miteinander von Gesang und Cello.
Music Review | verfasst 26.10.2015
Philip Jeck
Cardinal
Philip Jeck macht mit einer Menge Schrott ziemlich unheimliche Musik. Auf »Cardinal« klingt sie mal wieder nicht nach Musik.
Music Review | verfasst 01.02.2017
UnicaZürn
Transpandorem
Das verbindende Element bei UnicaZürn ist das Wasser. Auf »Transpandorem« lässt es das Duo mal tropen und mal rauschen.
Music Kolumne | verfasst 07.01.2015
Records Revisited
Fennesz' Venice, 2004
Vor zehn Jahren veröffentlichte Christian Fennesz sein bis dahin viertes Album »Venice«. Darauf gab der Wiener Gitarrist seine eigentümliche Synthese von Noise und Pop eine neue Wendung.
Music Review | verfasst 18.10.2011
Hauschka & Hildur Guðnadóttir
Pan Tone
Der Düsseldorfer Pianist Hauschka und die isländische Cellistin Hildur Guðnadóttir machen gemeinsame Sache.
Music Review | verfasst 29.10.2010
Brian Eno
Small Craft On A Milk Sea
Altmeister und Ambient-Erfinder Brian Eno tobt sich auf seinem Debüt für Warp Records einfach nur aus.
Music Review | verfasst 20.01.2011
Pan American
For Waiting, For Chasing
Die Balance zwischen elektronischen und akustischen Klängen tarieren nur sehr wenige derart vollkommen.
Music Review | verfasst 17.02.2011
Tim Hecker
Ravedeath, 1972
Am Ende bleibt keine Erinnerung, nur ein Gefühl von amorpher Weite, die sich irgendwie heimisch anfühlt.
Music Review | verfasst 27.03.2011
Emanuele Errante
Time Elapsing Handheld
Emanuele Errante hat einen Versuch über die Zeit vorgelegt, in der die Töne das Schweben erlernen.
Music Review | verfasst 17.05.2011
Rene Hell
The Terminal Symphony
Der Syntheziser fungiert derzeit als Leitinstrument der elektronischen Musik. Rene Hell zeigt, wieso diese Renaissance Sinn macht.
Music Review | verfasst 31.07.2011
Brian Eno
Drums Between The Bells
Mit dem Wechsel zu Warp scheint Brian Eno wieder produktiver zu werden. Doch Drums Between The Bells enttäuscht.
Music Porträt
Art Ensemble Of Chicago
Let's Push Things Forward
Seit 50 Jahren arbeitet sich das Art Ensemble Of Chicago am Jazz ab. Eines ihrer einflussreichsten Veröffentlichungen, »Les Stances a Sophie« aus dem Jahre 1969, wurde nun wiederveröffentlicht. Wir geben Einblick in eine unterschätzte Band.
Music Kolumne
Records Revisited
Sonic Youth – Daydream Nation (1988)
Mit ihrem fünften Studioalbum »Daydream Nation« schufen Sonic Youth einen Meilenstein, dessen Sound bis heute nachhallt. Auf über siebzig Minuten kulminieren Noise, Rock und Indie. Schall und Wahn im Amerika von US-Präsident Ronald Reagan.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2018
Noch ist die Echsentransformation nicht abgeschlossen. Aber wo anderorts leider der Musikjournalismus stirbt, bleibt Aigner der letzte lebende Dinosaurier. Hier ist die Inventur des Monats Oktober. Best cherish it!
Music Interview
Atmosphere
Wir Kinder von Action-Figuren
Seit 20 Jahren sind Atmosphere nun schon im Geschäft. Müde werden Slug und Ant dabei nicht. Pünktlich zum Release ihres neuen Albums »Mi Vida Local« sprachen wir mit Slug über Straßen, Action-Figuren und den Reiz von Rettungsboten.
Music Liste
Jerry Paper
Picks 10 latest Vinyl Records
Jerry Paper komponiert groovy Popliedchen am Synthesizer, mit schrulligen Saxophonsounds und lächerlichem Cembaloklänge. Die 10 Schallplatten, die er aus unserem Webshop gepickt hat, sind weniger albern, aber verspielt und groovend.
Music Liste
Terr
Picks 10 latest Vinyl Records
Terr hat sich nach einer Figur aus dem Sci-fi-Evergreen »Fantastic Planet« benannt. Das Interstellare spielt halt eine große Rolle in ihrer Musik. Für uns hat sie nun 10 Schallplatten aus unserem Shop gepickt.
Music Liste
Ital Tek
Picks 10 latest Vinyl Records
Schon mehr als zwanzig Jahre lang veröffentlicht Ital Tek seine Idee einer atmosphärisch dichten, elektronischen Musik. Wie breit gefächert sein Musikgeschmack ist, kannst du an seiner Auswahl an aktuellen Lieblingsplatten erkennen.
Music Porträt
Time Capsule Records
Kosmisch versiegelt
Vom Sushi-Restaurant zum eigenen Label: Mit Time Capsule will Kay Suzuki die Hörerschaft erleuchten. Gut ausgesuchte und bestens aufbereitete Musik dient ihm dabei als Schlüssel.
Music Liste
Thalia Zedek
Picks 10 latest Vinyl Records
Thalia Zedek ist eine Legende. Eine zu Unrecht vergessen Legende. Es ist Zeit sie wiederzuentdecken. Für uns hat sie 10 Schallplatten aus unserem Shop gewählt, für die sich ihrer Meinung nach derzeit das Kämpfen lohnt.
Music Kolumne
Records Revisited
Talk Talk – Spirit Of Eden (1988)
»Spirit of Eden« erzählt vom Erschöpfungszustand eines Jahrzehnts, von einer Schöpfungslust ohne revolutionäre Inhalte oder Genie dahinter. Vor 30 Jahren erschienen, gilt das Album als Meilenstein der Popmusik. Wieso eigentlich?
Music Kolumne
Aigners Inventur
September 2018
Nebenkostennachzahlungen bei Eminem, Instagram-Tutorials von Travis Scott, Tapetenanalyse mit YG: mal wieder keine Ahnung was der Aigner hier macht, aber dank Djrum hört die Inventur dann doch irgendwann auf ihre niedrigen Instinkte.
Music Kolumne
Records Revisited
Why? – Alopecia (2008)
10 Jahre alt ist »Alopecia« dieses Jahr geworden. Sein Namen bezeichnet einen kreisrunden Haarausfall. Über ein Album, das über das Nebeneinander von Sentimentalität und Gleichgültigkeit den Zeitgeist einfing wie kein zweites.
Music Liste
Kutmah
Picks 10 latest Vinyl Records
Die Beatszene ist wohl kaum ohne die von Kutmah mit-initiierten Sketchbook Sessions denkbar. Teile daraus werden in Kürze als »Kutmah presents Sketchbook Radio Archives Vol.1« veröffentlicht. Diese Schallplatten gefallen ihm selbst gerade.
Music Liste
Matt Werth
Picks 10 latest Vinyl Records
Vor 15 Jahren hat Matt Werth das Label RVNG Intl gegründet. Es ist heute eines der taktgebenden Labels des Planeten. Wiederentdeckungen und Neuentdeckungen gehen hier Hand in Hand. Wie auch bei Matt Werths 10 Vinyl Picks.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Blood Orange – Negro Swan
Das neue Blood Orange-Album ist ne handvoll. Zwei unserer Kolumnisten sagen: too much. Der dritte sagt: Ja. Ja, es ist too much, aber genau das soll es auch sein: zu viel und nicht etwa gemaßregelt.
Music Liste
Dorian Concept
Picks 10 latest Vinyl Records
Dorian Concept gehört zu den spannendsten Musikern, die sich außerhalb jeglicher Genres bewegen, die eine eigene Idee bis zum Ende verfolgen. Sein neues Album »The Nature Of Imitation« wird in diesen Tagen bei Brainfeeder veröffentlicht.
Music Kolumne
Records Revisited
J Dilla – The Shining (2006)
»The Shining« war das erste posthum veröffentlichte Album von J Dilla. Man kriegt Soul, Funk, rohen Rap, auch das vertrackte Zeug. Kurz: Man bekommt die unendlichen Ausdrucksformen, die J Dilla beherrschte. Es ist ein wahrer Klassiker.
Music Liste
Roosevelt
Picks 10 latest Vinyl Records
Roosevelt könnte der internationale Popstar werden, den Deutschland nie hatte. Im September kommt jedenfalls sein neues Album »Young Romance«. Heuer hat sich der Kölner 10 Schallplatten aus unserem Shop gepickz, die ihn derzeit gefallen.
Music Kolumne
Records Revisited
John Beltran – Ten Days Of Blue (1996)
Während andere seiner Generation das große Unbekannte und die Zukunft anvisierten, war Beltran müde. Und blieb, wo er war. Das mag reaktionär scheinen, und doch brachte es Neues hervor – eine Zukunft, ganz für sich alleine.
Music Liste
Steve Hauschildt
Picks 10 latest Vinyl Records
Wir haben Steve Hauschildt gebeten, durch unseren Webshop zu stöbern und sich 10 Schallplatten auszusuchen, die ihn derzeit am besten gefallen. Darunter heimliche Klassiker der elektronischen Musik und Highlights auch aus diesem Jahr.
Music Kolumne
Aigners Inventur
August 2018
Als wäre der Sommer nicht schon heiß genug, kommt auch noch Aigners Inventur. Unser Kolumnist wird direkt aus dem Urlaub abgeholt und im Opiumzelt in Manila abgesetzt. Ihr lest hier, was er VOR dem Fieber schrieb: fast nur Empfehlungen!
Music Liste
Alexander Tucker
Picks 10 latest Vinyl Records
Wir haben Alexander Tucker gebeten durch unseren Webshop zu stöbern und uns 10 Schallplatten zu nennen, die ihn derzeit inspirieren. Darunter mit Grouper, Chris Carter oder Henry Flynt durchweg Musiker, die kompromisslos ihren Weg gehen.
Music Porträt
Malka Tuti
Wohzimmer-Platten mit strangen Namen
Wo auf Industrial eine hebräische Nummer folgen kann: das Label Malka Tuti hat sich etabliert. Hier finden Kenner Musik, die wierd genug ist für die Off Locations und gut genug fürs Wohnzimmer.
Music Interview
Helena Hauff
Bock auf Bunker
Ein Synthesizer und ein Drumcomputer, die Tage erscheint Helena Hauffs neues Album. Viel hat sich nicht geändert bei der Hamburgerin, nur auf dem Bankkonto sieht es endlich besser aus. Gesprächsstoff gab es (trotzdem) genug.
Music Interview
Lena Willikens
Amsterdam State of Mind
Die Auflegerei ist in den vergangenen Jahren intellektualisiert worden, der DJ wird als Kurator wahrgenommen. Lena Willikens gehört zu den Protagonistinnen dieser Entwicklung. Die ihr selbst nicht nur angenehm ist.
Music Liste
L'Orange of Marlowe
Picks 10 latest Vinyl Records
L’Orange hat zusammen mit Solemn Brigham ein neues Projekt. Es heißt Marlowe. Ihr gemeinsames Debüt ist bei Mello Music Group erschienen. Aus diesem Anlass hat er 10 Schallplatten, die ihn derzeit besonders fesseln, gepickt.
Music Liste
Nicola Cruz
Picks 10 latest Vinyl Records
Nicola Cruz ist Franzose. Seine Eltern sind aus Ecuador. Seine Musik pendelt dazwischen und weit darüber hinaus. Seine Einflüsse kannst du ein Stück weit anhand seiner 10 Schallplatten nachvollziehen.
Music Interview
Deutsch Amerikanische Freundschaft
Eine Neutralität, die immer brennt
D.A.F waren revolutionär, weil sie eine Maxime hatten: nichts machen, was es schon mal gab. D.A.F sind immer noch aktuell, weil ihre Texte provozieren, ohne eine Meinung zu diktieren.
Music Liste
Ross From Friends
10 Favorites
Nenn es nicht einfach Lo Fi-House! Ross From Friends hat zwar auch einen dieser…Witz-Namen. Seine Musik ist allerdings kein Gimmick, nicht umsonst ist er auf FlyLos Brainfeeder gelandet! Der Mann hat Einflüsse von jenseits der 120 BpM.
Music Liste
X.Y.R.
Picks 10 latest Vinyl Records
Aufgewachsen in einer Provinzstadt im Nordwesten Russlands, atmet die Musik von X.Y.R. die russische Seele. Seine Auswahl an 10 Schallplatten zeigt hingegen, dass sein musikalischer Geschmack nicht an den Grenzen seiner Heimat Halt macht.
Music Kolumne
Records Revisited
Björk – Debut (1993)
Björks »Debut« zog vor allem einen Schlussstrich. Dazu ist der Titel des Album eine dreiste Lüge. Eine größere Wahrheit hätte Björk damit allerdings ebensowenig aussprechen können.
Music Kolumne
Halbjahresrückblick 2018
50 best Vinyl Records so far
Techno ohne Kick und Snare, kunstvolles Gurgeln, Musik, zu der Buckelwale ihre Babys beisetzen: alles drin unter den 50 Schallplatten, die uns die erste Jahreshälfte 2018 bislang besonders versüßt haben.
Music Liste
WEN
Picks 10 latest Vinyl Records
Soeben ist auf Big Dada »Ephem:era«, das zweite Album des als »Wunderkind des Post-Grime« hofierten Producers WEN erschienen. Der Musiker hat für uns nun 10 Schallplatten ausgesucht, die ihn in diesen Tagen besonders begeistern.
Music Kolumne
Records Revisited
Dynamite Deluxe – Deluxe Soundsystem (2000)
Deutsch-Rap in seiner ersten Blüte, das Ende der Neunziger, der Anfang eines neuen Jahrtausends. Kein Album wurde mehr erwartet als das vorliegende. Und »Deluxe Soundsystem« schlug dann auch ein wie eine Bombe.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Kanye West – ye
Slavery was a choice, Make America Great Again, man kennt die Storys. »ye« einfach nur als Tonträger zu besprechen, ist unmöglich. Drei Wochen nach Release versuchen wir, den ganzen Wahnsinn irgendwie einzuordnen.
Music Porträt
Spasibo Records
From Russia With Funk
Eines Tages würden sie gerne mit Daptone und Jazzman in einem Atemzug genannt werden: Das St. Petersburger Label Spasibo verlegt die Grooves der Landsmänner neu. Tips dazu gab es auch von Jan Weissenfeldt.
Music Liste
Mo Kolours
Picks 10 latest Vinyl Records
»Inner Symbols« heißt das in diesen Tage erscheinende, dritte Album von Mo Kolours. Der Musiker hat für uns nun 10 Schallplatten ausgesucht, die ihn in diesen Tagen besonders begleiten. Darunter Jazz, Hip-Hop, Freunde, Bekannte, Kollegen.
Music Porträt
Macadam Mambo
Lyon zurück auf der Karte
In den letzten Jahren sind Exotika-Labels aus dem Boden geschossen wie Gemüse in Urban Gardening-Flächen. Seit 2012 ist das Lyoner Label Macadam Mambo nicht nur eines der interessantesten unter allen, sondern auch eines der bestgemachten.
Music Liste
Guts
Picks 10 latest Vinyl Records
Guts ist eine Institution im französischen, ach, im europäischen Rap. Mindestens. Soeben wurde seine Platte »Paradise For All« wieder aufgelegt. Die Gelegenheit ihn darum zu bitten, 10 Schallplatten zu picken, die ihn aktuell mitreißen.
Music Liste
16 Records from Russia
Selected by Michail Stangl
FIFA WM startet in Russland, das Passwort für ВКонтакте vergessen: es wären beinahe triste Wochen geworden. Aber nur beinahe. Hilfe kommt aus dem Boiler Room. Und plötzlich hat alles doch noch einen Sinn.
Music Liste
Legowelt
12 Essentials
Danny Wolfers aka Legowelt zu begreifen – schier unmöglich. Eine Liste mit 12 seiner essentiellen Stücken zu erstellen – ebenfalls, unzählige Releases unter unzähligen Pseudonymen. Wir mussten es dennoch mal versuchen.