Music Kolumne | verfasst 28.02.2018
Vinyl-Sprechstunde
Suba – Wayang
»Komm, das ist dieses Geräusch, das klingt als würden 500 Frösche gleichzeitig laichen.« Unsere Biologie-Expertenrunde im Talk über das neueste Release auf Vladimir Ivkovics Offen-Label.
Text Florian Aigner, Philipp Kunze,
Suba-vinyl_sprechstunde_1024x685px

Aigner: Also ich sag das direkt: wenn danach nur noch 50 Minuten Ambientrauschen gewesen wäre: wegen Track A1 hätte ich mir die Platte eh gekauft. Bedient in ein paar Minuten alles, was ich geil finde.
Cornils: Wenn der mir als neue Disco Halal 12" angeboten worden wäre, ich hätte mich nicht gewundert. Aber da steckt noch mehr drin. Eigentlich ist Tolouse Low Trax komplett einmal vorweggenommen. Bufiman auch.
Aigner: Und der Muslimgauze-Muezzin im Hintergrund, lelelel.
Cornils: Ja, ein bisschen albern. Aber irgendwie in geil. Sowieso vieles, wenn nicht sogar alles hieran: albern, aber geil. Auf Track A3 dann auch Ansagen aus Japan, ich glaube aus der Bahn. Wirklich alles drin. Passt natürlich wieder exzellent zum aktuellen Fourth-World-Diskurs, fand aber wohl eher in dieser Ethno-Ambient-Zeit in den frühen Neunzigern seinen Background. Beziehungsweise der Jugo-Szene für all things wave und eben dem, was Suba in Brasilien vorfand.

Kunze: Solange ich noch keine Musik habe, könntet ihr ja auch noch kurz mit eurem Referenz-Galopp innehalten und ze Leser mit Kontext versorgen. Wer zum Geier ist Suba und warum besprechen wir den hier?
»Jeder Track fühlt sich an, als würde ich damit diesen ganzen Woke/Chill/Bumsen-Playlists von Spotify direkt zwischen die Augen stechen.« Aigner: Also für Kontext muss man einfach auch das Interview bei Das Filter lesen. Und Suba ist heilig, weil. Besprechen tun wir das ja auch aufgrund des Vertrauensvorsprungs.
Kunze: Rex Ilusivii sollte man vielleicht trotzdem auch noch einführen? Ist jetzt ja nicht gerade Stefan Effenberg.
Cornils: Aufgenommen wurde die Platte 1995 in São Paulo of all places, aber nie veröffentlicht. Suba, das ist ein Pseudonym von Rex Ilusivii beziehungsweise Mitar Subotić, der laut dem – extrem exzellenten – Das Filter-Interview mit Vladimir Ivkovics Onkel befreundet war. Einmal um die halbe Welt gereist und dann kommt sowas ein Vierteljahrhundert später in Düsseldorf raus, herrlich.

Aigner: Vertrauensvorsprung, weil Offen. Aber: auch die zweite Offen-Platte (nach Toresch), die ich auch mit der Lende liebe und nicht nur mit dem Kopf. Und weil sie so divers ist wie die besten Sets des Typen, dem wir alle vertrauen und der diese Platte jetzt endlich veröffentlicht.
Cornils: Sowieso: Gibt es neben Discom überhaupt ein anderes Label, das derzeit konsequent auch mal ins ehemalige Jugoslawien guckt? Ich finde das allein schon sehr begrüßenswert. Nach Jahrzehnten anti-kommunistischer Propaganda erwarten wir aus dem quote/unquote Ostblock ja immer nur Billo-Blech-Musik mit Marschcharakter. Subotić fährt dagegen ja einfach mal alles auf, was nur irgendwie geht und von überall herkommt.
Kunze: Jap, mega begrüßenswert. Ist ja tatsächlich so, dass durch die Musik, die die Kenner gerade aus dem »Ostblock« ausgegraben, Bilder transportiert werden, die die üblichen Ostblock-Klischees hinter sich lassen. Finde ich alleine deswegen schon wichtig. Höre das Album gerade das erste Mal über die Snippets hinaus. Erster Gedanke: Geil, klingt als wäre Michael Knight praktizierender Muslim gewesen. Was wirklich ein gutes Zeichen ist: ich bin mit der Spontanbesprechung davon genauso überfordert wie bei einem ambitionierten Rap-Album. Da geht so viel auf einmal, schwer da hinterher zu kommen. Und das ist ja das Beste, was man über Musik sagen kann. Wenn man nicht hinterherkommt, wird man mitgerissen.

Aigner: Ich würde behaupten: Das ist Vladimirs Debütalbum mit cooler erfundener Backstory.
Cornils: Haha. Es klingt ja tatsächlich von der Produktion her total state of the art. Das überrascht mich extrem.
Kunze: Ja, oder? Ich hätte das niiiemals backgedatet, wenn ich es ohne Vorwissen vorgesetzt bekommen hätte.
Cornils: Ja. Was vielleicht auch eher Ungutes über die Gegenwart aussagt.
Kunze: Am ehesten hört man die Zeit an den Synths. Ich glaube, deswegen kam ich vorher auch auf Knight Rider: da ist schon bei allem Brasilien und Bla was total Euro-mäßiges drin.
Cornils: Inwiefern europäisch?
Kunze: Dieses Trancige in den Synths, was da so als total geiler Kontrast zu dem ganzen Kreuchen und Fleuchen kommt.
Aigner: Es nimmt jetzt natürlich auch das unaufhaltsame Break-/IDM-Revival vorweg. Das schleicht sich ja ohnehin schon in die Keta-Tech-Sets, aber ich verstehe auch voll was der Kunze meint: das ist schon auch Autechre mit Sonnenbrand.

Cornils: Ich sehe da am ehesten eine Verbindung zu diesem Post-Industrial-Ding, das irgendwann auf die Ethno-Schiene abglitt, Zoviet France und deren ganzer Um- und Wirkungskreis. Dann dieser merkwürdige Hip Hop-Beat im sechsten Track mit diesem Jodel-Gesang drauf, ich meine: Seien wir ehrlich, das ist schon hart Goa-Open-Air, aber vielleicht 2018 gerade deshalb genau der richtige Zeitpunkt, das zu droppen. Je mehr sich die Festivalszene tribalisiert, desto größer die Erfolgschancen von so einer Platte.
Aigner: Ja, der Jodel-Goa-Rap-Beat ist komplett loco.
Cornils: Mit Streicher-Ausklang, I mean, das ist so irrwitzig. Was ich faszinierend an diesem Album finde, ist, dass hier schon nicht mehr von Offenheit gesprochen werden kann. Sondern vielleicht von Durchlässigkeit. Weil hier alles einfach durchströmt. Jetzt kommen hier im siebten Track über zuckelnden Sequenzen mal eben so early 20. Jahrhundert-Bläser rein. Irre! Heute würden wir das Tumblr-Musik schimpfen, damals aber vielleicht war das transatlantische Proto-Streamingalter-Musik.
Kunze: Sehe – außer einem poetischen – keinen Unterschied zwischen offen und durchlässig.

Cornils: Offenheit bedeutet in musikalischer Hinsicht eben auch häufig Geschlossenheit, so wie jeder Club nach außen hin auch immer verschlossen ist. Das Wiederaufkommen des Selectors ist ein Resultat der totalen Aufrufbarkeit von allem. Wer richtig obskuren Scheiß findet, der kann noch mit Coolness punkten. Früher haben sie sich die Labels abgeklebt, heute spielen sie tunesischen Boogie aus den späten Siebzigern.
Aigner: Selectortum ist die Rebellion gegen algorithmische Dominanz, quasi?
Cornils: Wenn dich niemand mehr mit der neusten House-12" umwerfen kann, weil die schon jeder auf Spotify gehört hat, und selbst Jungraver ihren Mr. Fingers-Backkatalog auf YouTube komplett durchgesurft haben, erlaubt diese vermeintliche Offenheit, sich von der Masse abzusetzen. Aus DJ-Sicht gesprochen. Natürlich ist das Bedürfnis auf Produzentenseite ein etwas anderes, denke ich. Da spielt schon sicher ein verkiffter Utopismusgedanke mit rein.
Kunze: Und das hat jetzt mit dem Album und seiner Durchlässigkeit was wie genau zu tun?
Cornils: Das Album ist eher passiv, also durchlässig und somit weniger aktiv, also offen. Offenheit impliziert in diesem Kontext ja, dass sich jemand bewusst öffnet. »Wayang« aber klingt, als würde plötzlich alles auf uns einprasseln. 56k im Overdrive.

Aigner: Also ich liebe dieses Album ja auch so stark, weil es genau diesen Romantizismus bedient. Jeder Track fühlt sich an, als würde ich damit diesen ganzen Woke/Chill/Bumsen-Playlists von Spotify direkt zwischen die Augen stechen.
Kunze: Alles, was ihr da jetzt beschreibt, kann ich (höchstens) auf abstrakter Ebene verstehen. Aber: was genau an dem Album lässt euch das fühlen? Die Durchlässigkeit und das Antithese zu Spotify-Playlists?
Cornils: Ich finde, da lässt sich eine unfassbare Naivität raushören, die im Selector-Business höchstens auf dem Promo-Zettel zu finden ist. »Da will sich niemand bewusst profilieren oder gar konzeptuell irgendwas reißen. Wo heute so viele ein immersives Erlebnis anbieten und es nur oberflächlich einhalten, ist dieses Album frontal distanzlos.« Da will sich niemand bewusst profilieren oder gar konzeptuell irgendwas reißen. Wo heute so viele ein immersives Erlebnis anbieten und es nur oberflächlich einhalten, ist dieses Album frontal distanzlos. Mir scheint da jemand sehr, sehr viel Bock gehabt haben, wirklich alles auszuprobieren, was ging – und das am besten gleichzeitig. Das finde ich daran so begrüßenswert und deshalb kann ich es paradoxerweise überhaupt nur so ernst nehmen.
Aigner: Weil die Backstory stimmt (23 Jahre verschollen), weil das Jetzt stimmt (entdeckt vom Blaupausen-Selector überhaupt), aber vor allem weil der fucking shit auch noch klingt wie alles und gleichzeitig wie nix anderes. In der einen Sekunde höre ich hier Luis Delgado, in der nächsten dann Trance. Einfach ein Beast von einem Album. Da sagt man sich dann selbstgerecht: ha, raffste nicht, Spotify, nä. Vermutlich lachen so Weinsnobs über Menschen, die sich bei Rewe auch mal den für 4,99 gönnen? Oh, warte, da: geil, ne Maultrommel!

Kunze: Bist du jetzt schon so abgeschottet von allem anderen im Leben, dass du Maultrommeln aus Stücken heraushören kannst?
Aigner: Komm, das ist dieses Geräusch, das klingt als würden 500 Frösche gleichzeitig laichen.
Kunze: Das ist schon wieder das Schönste, was du je gesagt hast.
Cornils: Wie bizarr auch dieser Kehlkopfgesang mit anschließendem Bongo-Techno-Workout à la Safri Duo ist, unfassbar. Klar, vielleicht exotisieren wir das durch die Zeit und dank der Backgroundstory auch. Aber denkt ihr, das soll wirklich amüsieren oder es entstammt einer ironischen Geste?
Aigner: Das ist NULL ironisch hier. Also glaub ich zumindest. RUUUUMMMM CHIA LONG DIIIII DUUUUUUU und dann wieder Grillengezirpe. Der Typ ist so drüber. Und dann direkt rein in 130 BPM Tribal Techno zum Abschluss. ICH LIEBE DIESES ALBUM, VERDAMMT.
Kunze: Ist nicht das Didgeridoo eigentlich die Maultrommel? WEIL ich bin jetzt glaub bei dem Froschlaich-Track.
Aigner: Ah fuck, haste recht, Didgeridoo sind die laichenden Frösche, Maultrommel ist eher so Eichörnchen-Gangbang.

Suba – Wayang Webshop ► Vinyl 2LP Cornils: Ich finde das extrem schön, weil diese Platte genau so ist: So durchlässig für alles und jeden, dass sich dahinter kein festes Bild zeigt sondern nur eine alles durchdringende Geilheit ahnbar wird. Bin wieder beim ersten Track und wünsche mir eigentlich, dass RAMZi in Zukunft genau da hin kommt.
Kunze: »Pèze-Piton« klang halt wie das 3D-Gitter von diesem hier!
Aigner: Ey, das mit RAMZi stimmt halt total. Finde das letzte RAMZi-Album seit dieser Platte nicht mehr ganz so geil und dank euch weiß ich jetzt wieso.
Kunze: Ich lachte jetzt gerade laut hier wegen dem beknackten YT-Video, Maultrommeln, Didgeridoos und glücklichen Fröschen die applaudierend um einen Haufen sich paarender Eichhörnchen herumhüpfen.
Cornils: Ja, Freude ist doch eh das Stichwort: Das hier ist glückliche Musik. Und vielleicht fehlt uns gerade das am meisten, Glücksempfinden. Danke Ivkovic, danke Offen!

Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Kolumne | verfasst 29.06.2018
Halbjahresrückblick 2018
50 best Vinyl Records so far
Techno ohne Kick und Snare, kunstvolles Gurgeln, Musik, zu der Buckelwale ihre Babys beisetzen: alles drin unter den 50 Schallplatten, die uns die erste Jahreshälfte 2018 bislang besonders versüßt haben.
Music Kolumne | verfasst 20.11.2013
Vinyl-Sprechstunde
Eminem's »The Marshall Mathers LP 2«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Sprechstunde haben diesmal Florian Aigner und Philipp Kunze. Sie erörtern Eminems aufsehenerregenden Tonträger »The Marshall Mathers LP 2«.
Music Kolumne | verfasst 16.01.2014
Vinyl-Sprechstunde
Actress' »Ghettoville«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Sprechstunde haben diesmal unsere beiden Autoren Florian Aigner und Philipp Kunze. Sie erörtern Actress’ möglicherweise letztes Album.
Music Kolumne | verfasst 19.02.2014
Vinyl-Sprechstunde
Bushidos »Sonny Black«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Florian Aigner und Philipp Kunze erklären, warum wir »Sonny Black« in Deutschland gut gebrauchen können.
Music Kolumne | verfasst 23.04.2014
Vinyl-Sprechstunde
Pharrell Williams' »Girl«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Diesmal erklären Florian Aigner und Philipp Kunze, warum eine Partie Scrabble sich nach »Girl« wir ein revolutionäres Ereignis anfühlt.
Music Kolumne | verfasst 14.05.2014
Vinyl-Sprechstunde
Kollegah's »King«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Diesmal erörtern Florian Aigner und Philipp Kunze was Tiki-Taka mit Kollegahs neuem Album »King« gemeinsam hat.
Music Kolumne | verfasst 26.06.2014
Vinyl-Sprechstunde
Lana Del Reys »Ultraviolence«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute erfahrt ihr, wieso Lana Del Rey niemals Miley Cyrus oder Britney Spears sein wird, und warum das auch noch schlecht für ihr Album ist.
Music Kolumne | verfasst 30.07.2014
Vinyl-Sprechstunde
Shabazz Palaces' »Lese Majesty«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Wegen »Lese Majesty« sehen sich unsere Autoren heute gezwungen, über den Zugang zum Universum, DJ Mustard und Doom gleichzeitig zu sprechen.
Music Kolumne | verfasst 21.08.2014
Vinyl-Sprechstunde
FKA Twigs' »LP1«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Eine Unterhaltung darüber, warum Kanye Kathedralen bauen darf und FKA Twigs nicht mal artsy Instagram-Fotos zugestanden werden.
Music Kolumne | verfasst 26.09.2014
Vinyl-Sprechstunde
Aphex Twin's »Syro«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine aktuelle Schallplatte. Florian Aigner hofft, dass Philipp Kunze mal was schlechtes über Aphex Twin sagt, weil sich der (Kunze) bislang kaum mit dem (Aphex Twin) beschäftigt hat.
Music Kolumne | verfasst 03.12.2014
Vinyl-Sprechstunde
Haftbefehls »Russisch Roulette«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Florian Aigner und Philipp Kunze haben sich Haftbefehls viel besprochenes Album »Russisch Roulette« gemeinsam angehört.
Music Kolumne | verfasst 28.01.2015
Vinyl-Sprechstunde
D'Angelo's »Black Messiah«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute ziehen unsere Kolumnisten vor D’Angelos erstem Album seit 15 Jahren den Hut – und zucken mit den Schultern.
Music Kolumne | verfasst 16.03.2015
Vinyl-Sprechstunde
Kendrick Lamars »To Pimp A Butterfly«
To stream a masterpiece: in einer Sondereil-Edition der Vinyl-Sprechstunde nehmen sich unsere Kolumnisten Kendrick Lamars neuem Album an. Es gibt Vorbehalte, am Ende aber auch eine gemeinsame, eindeutige Meinung.
Music Kolumne | verfasst 20.05.2015
Vinyl-Sprechstunde
Lance Butters' »BLAOW«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute »BLAOW« und die Frage, wie nahe dieses Album an’s Croissant kommt. Oder: Warum das eigentlich ein depressives Album ist.
Music Kolumne | verfasst 27.05.2015
Vinyl-Sprechstunde Spezial
Zugezogen Maskulin über Xatars »Baba Aller Babas«
Zugezogen Maskulin haben für uns gechattet. Frisch von ihrer Tour zurückgekommen haben sich Grim 104 und Testo der Musik eines anderen Rappers gewidmet: Xatars nämlich. Eine Spezial-Ausgabe der Vinyl-Sprechstunde.
Music Kolumne | verfasst 04.06.2015
Vinyl-Sprechstunde
A$AP Rockys »At.Long.Last.A$AP«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute nähern sich unsere Kolumnisten über Pflegeprodukte, Zungenküsse und schwule Kleinkinder A$AP Rockys neuem Album an.
Music Kolumne | verfasst 15.07.2015
Vinyl-Sprechstunde
Vince Staples' »Summertime '06«
Wir begrüßen einen Gastdozenten zur Vinyl-Sprechstunde: Julian Brimmers. Er soll zwischen Aigner und Kunze vermitteln, die sich angesichts der Komplexität von »Summertime ’06« dieses Mal nicht einig sind.
Music Kolumne | verfasst 21.09.2015
Vinyl-Sprechstunde
Future & Drakes »What A Time To Be Alive«
Zwei der derzeit populärsten Rap-Schwergewichte haben ein gemeinsames Album veröffentlicht. Grund für eine Notfall-Sprechstunde, in der wir das »Vinyl« einfach mal außen vor gelassen haben.
Music Kolumne | verfasst 14.10.2015
Vinyl-Sprechstunde
Wandas »Bussi«
Was ist das mit Wanda? Warum zieht die Band so viele Menschen in ihren Bann? Unsere beiden Kolumnisten haben sich Wandas zweites Album angehört und versucht, eine Antwort darauf zu finden.
Music Kolumne | verfasst 16.12.2015
Jahresrückblick 2015
Vinyl-Sprechstunde Recap
Sieben Alben hatten unsere Autore 2015 in unserer Sprechstunde. Fünf davon (eines hatten Zugezogen Maskulin besprochen) haben sie sich zur Nachbesprechung bestellt. Haben sich die Diagnosen gehalten?
Music Kolumne | verfasst 03.02.2016
Vinyl-Sprechstunde
Heute: »0,9« von SSIO
SSIO ist ein Barbar in seinen Texten. Und trotzdem haben ihn alle gerne; und zwar Menschen aus den verschiedensten sozialen Schichten. Unsere Autoren sind dem Phänomen im Gespräch über »0,9« auf den Grund gegangen.
Music Kolumne | verfasst 15.06.2016
Vinyl-Sprechstunde
Radiohead: »A Moon Shaped Pool«
Radiohead bringen in zwei Tagen ein neues Album raus. Die Welt hält den Atem an. Unsere Autoren haben das Album schon gehört – und auch ihnen schlägt das ›Event‹ auf die Atemwege.
Music Kolumne | verfasst 23.08.2016
Vinyl-Sprechstunde
Frank Ocean – Blond
Vier Jahre lang hat Frank Ocean sein neues Album angeteast, zurückgezogen, und das Spiel so lange wiederholt, bis beim Release von »Blond« alle eh erstmal sofort befriedigt waren. Aber ist »Blond« so groß wie das Drumherum?
Music Kolumne | verfasst 12.10.2016
Vinyl-Sprechstunde
Nicolas Jaar – Sirens
Nicolas Jaar veröffentlicht nach fünf Jahren sein zweites Studioalbum. Unsere Autoren haben sie sich gemeinsam angehört und sich dabei nicht nur gefragt: ist das jetzt eher Tarkovsky oder Milky Chance?
Music Kolumne | verfasst 20.01.2017
Vinyl-Sprechstunde
The xx – I See You
The xx sind zurück und zwar jeder Einzelne von ihnen. Das hört man stark. Ein Problem, finden unsere Kolumnisten. Sie finden aber auch: The xx sind bereit für das ganz Große. Aber das Kleine war halt früher so toll an denen…
Music Kolumne | verfasst 31.01.2018
Vinyl-Sprechstunde
Rhye – Blood
Lieder über die Liebe, sinnliche Coverbilder nackter Frauen: Rhye sind nach vier Jahren zurück mit einem neuen Album. Es kommt ganz unschuldig daher, am Ende könnte aber James Franco dahinter stecken.
Music Kolumne | verfasst 03.04.2018
Vinyl-Sprechstunde
Roc Marciano – RR2: The Bitter Dose
Roc Marciano ist zurück, geändert hat sich nicht: Drums, die dir die Zähne ausschlagen, Samples fürs Seelchen, und Reim-Skills für die Ewigkeit. Unsere Autoren fühlen sich zu Hause.
Music Kolumne | verfasst 27.06.2018
Vinyl-Sprechstunde
Kanye West – ye
Slavery was a choice, Make America Great Again, man kennt die Storys. »ye« einfach nur als Tonträger zu besprechen, ist unmöglich. Drei Wochen nach Release versuchen wir, den ganzen Wahnsinn irgendwie einzuordnen.
Music Kolumne | verfasst 30.08.2018
Vinyl-Sprechstunde
Blood Orange – Negro Swan
Das neue Blood Orange-Album ist ne handvoll. Zwei unserer Kolumnisten sagen: too much. Der dritte sagt: Ja. Ja, es ist too much, aber genau das soll es auch sein: zu viel und nicht etwa gemaßregelt.
Music Review | verfasst 11.10.2012
Thought Broadcast
Emergency Stairway
Thought Broadcast begibt sich in die Belanglosigkeit, findet unser Rezensent Jens Pacholsky.
Music Review | verfasst 28.01.2012
Vladislav Delay
Vantaa
Dass diese Platte ihre Zeit braucht, steht ganz außer Frage. Was allerdings noch nicht geklärt ist: Ist das noch Musik?
Music Review | verfasst 12.03.2013
TM404 (Andreas Tilliander)
TM404
Andreas Tilliander widmet sich analogen Drum-Machines, Synthesizers und Sequencern, die Roland in den 1980er Jahren auf den Markt brachte.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November 2018
Steht in Marrakesch und check gar nichts mehr: die letzte Inventur des Jahres, unter anderem mit Max Graef, Black Merlin, Guavo, Julia Holter, Bruce und Objekt. Theoretisch wieder eine Sensation.
Music Porträt
Charles Mingus
Wiederentdeckte Wut
Amir Abdullah staunte nicht schlecht, als ihm die Witwe von Jazz-Drummer Roy Brooks, Tonbänder eines Konzertes von Charles Mingus zeigte, das dieser 1973 in Detroit gegeben hatte. Es wurde Zeit für eine Wiederentdeckung.
Music Liste
Max Graef
Picks 10 latest Vinyl Records
Max Graef spricht deine Sprache nicht, dafür aber jede andere. Anlässlich der Veröffentlichung seines Albums »Lo Siento Mucho Pero No Hablo Tu Idioma« hat der Berliner 10 empfehlenswerte Schallplatten aus unserem Shop ausgewählt.
Music Liste
Jakko Eino Kalevi
Picks 10 latest Vinyl Records
Den Finnen kann man ja einiges Nachsagen. Als »Dream-Pop-Reformer« sind sie aber bislang noch nicht beschrieben worden. Dabei dürfen sie sich in Person des Popmusikers Jaakko Eino Kalevi genau dies auf die blau-weiße Fahne schreiben.
Music Interview
The Last Poets
Nichts erfunden
Vier Wochen nach dem Tod des Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. haben sich The Last Poets gegründet. Ihr kreatives Schaffen ist eine Art Initial für das, was wir heute »Hip-Hop« nennen. Wir trafen sie zu einem sehr spannenden Interview.
Music Interview
Mndsgn
Beats ohne Einschränkungen
Mndsgn baut Beats. Er gehört zum erlauchten Kreis des Labels Stones Throw. In diesem Jahr hat er ein eigenes Label gegründet, eine Platte veröffentlicht und u.a Beats für Fatima und Prophet produziert. Zeit für ein Interview.
Music Porträt
Art Ensemble Of Chicago
Let's Push Things Forward
Seit 50 Jahren arbeitet sich das Art Ensemble Of Chicago am Jazz ab. Eines ihrer einflussreichsten Veröffentlichungen, »Les Stances a Sophie« aus dem Jahre 1969, wurde nun wiederveröffentlicht. Wir geben Einblick in eine unterschätzte Band.
Music Kolumne
Records Revisited
Sonic Youth – Daydream Nation (1988)
Mit ihrem fünften Studioalbum »Daydream Nation« schufen Sonic Youth einen Meilenstein, dessen Sound bis heute nachhallt. Auf über siebzig Minuten kulminieren Noise, Rock und Indie. Schall und Wahn im Amerika von US-Präsident Ronald Reagan.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Oktober 2018
Noch ist die Echsentransformation nicht abgeschlossen. Aber wo anderorts leider der Musikjournalismus stirbt, bleibt Aigner der letzte lebende Dinosaurier. Hier ist die Inventur des Monats Oktober. Best cherish it!
Music Interview
Atmosphere
Wir Kinder von Action-Figuren
Seit 20 Jahren sind Atmosphere nun schon im Geschäft. Müde werden Slug und Ant dabei nicht. Pünktlich zum Release ihres neuen Albums »Mi Vida Local« sprachen wir mit Slug über Straßen, Action-Figuren und den Reiz von Rettungsboten.
Music Liste
Jerry Paper
Picks 10 latest Vinyl Records
Jerry Paper komponiert groovy Popliedchen am Synthesizer, mit schrulligen Saxophonsounds und lächerlichem Cembaloklänge. Die 10 Schallplatten, die er aus unserem Webshop gepickt hat, sind weniger albern, aber verspielt und groovend.
Music Liste
Terr
Picks 10 latest Vinyl Records
Terr hat sich nach einer Figur aus dem Sci-fi-Evergreen »Fantastic Planet« benannt. Das Interstellare spielt halt eine große Rolle in ihrer Musik. Für uns hat sie nun 10 Schallplatten aus unserem Shop gepickt.
Music Liste
Ital Tek
Picks 10 latest Vinyl Records
Schon mehr als zwanzig Jahre lang veröffentlicht Ital Tek seine Idee einer atmosphärisch dichten, elektronischen Musik. Wie breit gefächert sein Musikgeschmack ist, kannst du an seiner Auswahl an aktuellen Lieblingsplatten erkennen.
Music Porträt
Time Capsule Records
Kosmisch versiegelt
Vom Sushi-Restaurant zum eigenen Label: Mit Time Capsule will Kay Suzuki die Hörerschaft erleuchten. Gut ausgesuchte und bestens aufbereitete Musik dient ihm dabei als Schlüssel.
Music Liste
Thalia Zedek
Picks 10 latest Vinyl Records
Thalia Zedek ist eine Legende. Eine zu Unrecht vergessen Legende. Es ist Zeit sie wiederzuentdecken. Für uns hat sie 10 Schallplatten aus unserem Shop gewählt, für die sich ihrer Meinung nach derzeit das Kämpfen lohnt.
Music Kolumne
Records Revisited
Talk Talk – Spirit Of Eden (1988)
»Spirit of Eden« erzählt vom Erschöpfungszustand eines Jahrzehnts, von einer Schöpfungslust ohne revolutionäre Inhalte oder Genie dahinter. Vor 30 Jahren erschienen, gilt das Album als Meilenstein der Popmusik. Wieso eigentlich?
Music Kolumne
Aigners Inventur
September 2018
Nebenkostennachzahlungen bei Eminem, Instagram-Tutorials von Travis Scott, Tapetenanalyse mit YG: mal wieder keine Ahnung was der Aigner hier macht, aber dank Djrum hört die Inventur dann doch irgendwann auf ihre niedrigen Instinkte.
Music Kolumne
Records Revisited
Why? – Alopecia (2008)
10 Jahre alt ist »Alopecia« dieses Jahr geworden. Sein Namen bezeichnet einen kreisrunden Haarausfall. Über ein Album, das über das Nebeneinander von Sentimentalität und Gleichgültigkeit den Zeitgeist einfing wie kein zweites.
Music Liste
Kutmah
Picks 10 latest Vinyl Records
Die Beatszene ist wohl kaum ohne die von Kutmah mit-initiierten Sketchbook Sessions denkbar. Teile daraus werden in Kürze als »Kutmah presents Sketchbook Radio Archives Vol.1« veröffentlicht. Diese Schallplatten gefallen ihm selbst gerade.
Music Liste
Matt Werth
Picks 10 latest Vinyl Records
Vor 15 Jahren hat Matt Werth das Label RVNG Intl gegründet. Es ist heute eines der taktgebenden Labels des Planeten. Wiederentdeckungen und Neuentdeckungen gehen hier Hand in Hand. Wie auch bei Matt Werths 10 Vinyl Picks.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Blood Orange – Negro Swan
Das neue Blood Orange-Album ist ne handvoll. Zwei unserer Kolumnisten sagen: too much. Der dritte sagt: Ja. Ja, es ist too much, aber genau das soll es auch sein: zu viel und nicht etwa gemaßregelt.
Music Liste
Dorian Concept
Picks 10 latest Vinyl Records
Dorian Concept gehört zu den spannendsten Musikern, die sich außerhalb jeglicher Genres bewegen, die eine eigene Idee bis zum Ende verfolgen. Sein neues Album »The Nature Of Imitation« wird in diesen Tagen bei Brainfeeder veröffentlicht.
Music Kolumne
Records Revisited
J Dilla – The Shining (2006)
»The Shining« war das erste posthum veröffentlichte Album von J Dilla. Man kriegt Soul, Funk, rohen Rap, auch das vertrackte Zeug. Kurz: Man bekommt die unendlichen Ausdrucksformen, die J Dilla beherrschte. Es ist ein wahrer Klassiker.
Music Liste
Roosevelt
Picks 10 latest Vinyl Records
Roosevelt könnte der internationale Popstar werden, den Deutschland nie hatte. Im September kommt jedenfalls sein neues Album »Young Romance«. Heuer hat sich der Kölner 10 Schallplatten aus unserem Shop gepickz, die ihn derzeit gefallen.
Music Kolumne
Records Revisited
John Beltran – Ten Days Of Blue (1996)
Während andere seiner Generation das große Unbekannte und die Zukunft anvisierten, war Beltran müde. Und blieb, wo er war. Das mag reaktionär scheinen, und doch brachte es Neues hervor – eine Zukunft, ganz für sich alleine.
Music Liste
Steve Hauschildt
Picks 10 latest Vinyl Records
Wir haben Steve Hauschildt gebeten, durch unseren Webshop zu stöbern und sich 10 Schallplatten auszusuchen, die ihn derzeit am besten gefallen. Darunter heimliche Klassiker der elektronischen Musik und Highlights auch aus diesem Jahr.
Music Kolumne
Aigners Inventur
August 2018
Als wäre der Sommer nicht schon heiß genug, kommt auch noch Aigners Inventur. Unser Kolumnist wird direkt aus dem Urlaub abgeholt und im Opiumzelt in Manila abgesetzt. Ihr lest hier, was er VOR dem Fieber schrieb: fast nur Empfehlungen!
Music Liste
Alexander Tucker
Picks 10 latest Vinyl Records
Wir haben Alexander Tucker gebeten durch unseren Webshop zu stöbern und uns 10 Schallplatten zu nennen, die ihn derzeit inspirieren. Darunter mit Grouper, Chris Carter oder Henry Flynt durchweg Musiker, die kompromisslos ihren Weg gehen.
Music Porträt
Malka Tuti
Wohzimmer-Platten mit strangen Namen
Wo auf Industrial eine hebräische Nummer folgen kann: das Label Malka Tuti hat sich etabliert. Hier finden Kenner Musik, die wierd genug ist für die Off Locations und gut genug fürs Wohnzimmer.
Music Interview
Helena Hauff
Bock auf Bunker
Ein Synthesizer und ein Drumcomputer, die Tage erscheint Helena Hauffs neues Album. Viel hat sich nicht geändert bei der Hamburgerin, nur auf dem Bankkonto sieht es endlich besser aus. Gesprächsstoff gab es (trotzdem) genug.
Music Interview
Lena Willikens
Amsterdam State of Mind
Die Auflegerei ist in den vergangenen Jahren intellektualisiert worden, der DJ wird als Kurator wahrgenommen. Lena Willikens gehört zu den Protagonistinnen dieser Entwicklung. Die ihr selbst nicht nur angenehm ist.
Music Liste
L'Orange of Marlowe
Picks 10 latest Vinyl Records
L’Orange hat zusammen mit Solemn Brigham ein neues Projekt. Es heißt Marlowe. Ihr gemeinsames Debüt ist bei Mello Music Group erschienen. Aus diesem Anlass hat er 10 Schallplatten, die ihn derzeit besonders fesseln, gepickt.
Music Liste
Nicola Cruz
Picks 10 latest Vinyl Records
Nicola Cruz ist Franzose. Seine Eltern sind aus Ecuador. Seine Musik pendelt dazwischen und weit darüber hinaus. Seine Einflüsse kannst du ein Stück weit anhand seiner 10 Schallplatten nachvollziehen.
Music Interview
Deutsch Amerikanische Freundschaft
Eine Neutralität, die immer brennt
D.A.F waren revolutionär, weil sie eine Maxime hatten: nichts machen, was es schon mal gab. D.A.F sind immer noch aktuell, weil ihre Texte provozieren, ohne eine Meinung zu diktieren.
Music Liste
Ross From Friends
10 Favorites
Nenn es nicht einfach Lo Fi-House! Ross From Friends hat zwar auch einen dieser…Witz-Namen. Seine Musik ist allerdings kein Gimmick, nicht umsonst ist er auf FlyLos Brainfeeder gelandet! Der Mann hat Einflüsse von jenseits der 120 BpM.
Music Liste
X.Y.R.
Picks 10 latest Vinyl Records
Aufgewachsen in einer Provinzstadt im Nordwesten Russlands, atmet die Musik von X.Y.R. die russische Seele. Seine Auswahl an 10 Schallplatten zeigt hingegen, dass sein musikalischer Geschmack nicht an den Grenzen seiner Heimat Halt macht.
Music Kolumne
Records Revisited
Björk – Debut (1993)
Björks »Debut« zog vor allem einen Schlussstrich. Dazu ist der Titel des Album eine dreiste Lüge. Eine größere Wahrheit hätte Björk damit allerdings ebensowenig aussprechen können.
Music Kolumne
Halbjahresrückblick 2018
50 best Vinyl Records so far
Techno ohne Kick und Snare, kunstvolles Gurgeln, Musik, zu der Buckelwale ihre Babys beisetzen: alles drin unter den 50 Schallplatten, die uns die erste Jahreshälfte 2018 bislang besonders versüßt haben.
Music Liste
WEN
Picks 10 latest Vinyl Records
Soeben ist auf Big Dada »Ephem:era«, das zweite Album des als »Wunderkind des Post-Grime« hofierten Producers WEN erschienen. Der Musiker hat für uns nun 10 Schallplatten ausgesucht, die ihn in diesen Tagen besonders begeistern.
Music Kolumne
Records Revisited
Dynamite Deluxe – Deluxe Soundsystem (2000)
Deutsch-Rap in seiner ersten Blüte, das Ende der Neunziger, der Anfang eines neuen Jahrtausends. Kein Album wurde mehr erwartet als das vorliegende. Und »Deluxe Soundsystem« schlug dann auch ein wie eine Bombe.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Kanye West – ye
Slavery was a choice, Make America Great Again, man kennt die Storys. »ye« einfach nur als Tonträger zu besprechen, ist unmöglich. Drei Wochen nach Release versuchen wir, den ganzen Wahnsinn irgendwie einzuordnen.