Indie (Musiksubgenre)
Indie ist eine in den 1980er Jahren aufgekommene, stilistisch sehr breite Variante der (alternativen) Rockmusik. Der Name »Independent« (»Indie«) verweist auf die Distributionsweise der Musik, die nicht mehr in einem gewohnten Wege über große, anonyme Konzerne, sondern über kleine, familiäre und szene-affine Plattenfirmen oder sogar in Eigenverantwortung verbreitet wird. Hintergrund war das Bestreben vieler Musiker wieder mehr Autonomie für die künstlerischen Belange zurückzugewinnen. Diese Veränderung findet auch seinen ästhetischen Ausdruck in weniger genormter, weniger nach den Bedürfnissen des Marktes ausgerichteter Klangästhetik.
Indie in Features
Music Kolumne | verfasst 06.09.2017
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen. Aigner verteilt Altersfreigabe für Rin, das Dilla-Diplom an Kutmah; Komplimente kriegen Lil B, Sotofett, Macadam Mambo u.a. – die größte Abreibung gibt es für: Arcade Fire. Viel los gewesen im August, das kann vorab festgehalten werden.
Music Liste | verfasst 10.07.2017
Halbjahresrückblick 2017
Best Rock & Pop so far
Das Jahr ist noch halb leer, aber schon vollgepackt mit super Releases. Wir haben grob in vier Genres aufgeteilt, je 20 Platten. Eine Menge Holz für ein halbes Jahr, von uns mit liebervoller und doch starker Hand ausgewählt, sortiert und Benutzerfreundlich angerichtet. Hier unsere Lieblinge aus dem Bereich Rock/Pop. Was so viel heißt wie: Folk, Indie, Wave, ganz weit in sich gekehrte Musik und solche, die ganz weit draußen ist. Plus Dudelsack.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2017
Aigners Inventur
April 2017
Auch der olle Aigner lernt nicht aus, hat jetzt auch gerafft, wer der beste lebende Rapper ist, Arca kein Brasilianer ist – und spät eine neue Lieblingsband gefunden hat er auch. Was haben die Releases im April sonst gebracht? Substanzgeilheit bei den Gorillaz, IDM-Klugschiss wie er sein sollte bei Second Woman und New Age ohne Peacezeichen und Fußpilz bei Optimo Music. Und weil auch die Future Islands mit von der Partie sind, ist wirklich für jeden was dabei.
Music Kolumne | verfasst 01.03.2017
Aigners Inventur
Februar 2017
Auch im Februar setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal werden DJ Screw Tapes gewaschen, großzügig Luftröhrenschnitte verteilt, Bedürnispyramiden bestiegen, Ellbogen eingesetzt und geklärt wer eigentlich »Where Are Ü Now« zuverantworten hat. Oh und um Stormzy, Future, Ilian Tape, Japan Blues und Invisible Cloaks geht es auch irgendwie…
Music Porträt | verfasst 20.08.2015
Audiolith Records
Bitte ziehen Sie durch!
Bitte ziehen Sie durch! Fast genau zwölf Jahre setzt das Hamburger Plattenlabel Audiolith diesen Wunsch all der pubertierenden Pennäler, unzufriedener Büroangestellte und Che Guevara-T-Shirt-Träger konsequent um. Ein Ende ist zum Glück nicht in Sicht. Wir sprachen mit Lars Lewerenz und Artur Schock darüber, wie es ist, konsequent sein Ding zu machen und wieso Glück und harte Arbeit mitunter Hand in Hand gehen.
Music Porträt | verfasst 04.05.2015
Sóley
Vom düsteren Kram
Zwischen Sóley Stefánsdóttir und ihrer Musik scheint es einen Kontrast zu geben. Soeben ist ihr neues Album »Ask The Deep« auf Morr Music erschienen. Darauf singt die Isländerin über dunkelblau anmutende, düstere Themen, ihre Tochter bekommt aber nur fröhliche Lieder zu hören. Von der Musik ihrer früheren Band Seabear hat sie sich endgültig gelöst. Das liegt an ihrer musikalischen Experimentierfreude, den Grenzen ihrer Sprache und ihrer Lebensphilosophie.
Music Kolumne | verfasst 15.04.2015
Records Revisited
Sigur Rós' »Agaetis Byrjun«
Dem Titel nach versprach die isländische Band Sigur Rós mit ihrem zweiten Studioalbum »Ágætis Byrjun« der Weltöffentlichkeit »einen guten Anfang«. Daraus wurde ein klares Highlight in der Diskografie der Band, die Ehrfurcht vor der Schönheit des Fremden weckt. Es ist eben die Andersartigkeit ihrer Musik, die deren Reiz ausmacht. Auch wenn Sigur Rós letztendlich unsere Hörgewohnheiten nicht umgepolt haben.
Music Kolumne | verfasst 29.10.2014
Aigners Inventur
Oktober 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dabei kommt Florian Aigner zur Erkenntnis, dass Flying Lotus den inneren Woody Harrelson zum Vorschein bringt, über Objekt und Call Super am Ende des Jahres nochmals zu reden sein wird, Shindy Monopolist ist, Kindness Rosinen mit Sahne mag und Perfume Genius noch mehr weinen darf als Jessie Ware.
Music Interview | verfasst 16.10.2014
Ωracles
Träume eines bunten Haufens
Ωracles schlafwandeln durch einen Sound, der u.a. Disco, Krautrock und Afrobeat miteinbezieht, doch in seinem Kern Gitarrenmusik bleibt. Gute Gitarrenmusik. Die fehlte Deutschland in den letzten Jahren. Nur einem Jahr nach ihrer Gründung sind sie schon auf Festivals weltweit präsent. Jetzt haben die Fünf ihre starke Debüt-EP »Stanford Torus« vorgelegt. Wir trafen drei von ihnen in Köln zum Interview.
Music Kolumne | verfasst 23.09.2014
Keine halben Sätze
Proband: Fink
Wir geben den Anfang des Satzes vor, unser Interviewpartner ergänzt diesen dann in seinem Sinne. Diesmaliger Proband: Finian Paul Greenall, besser bekannt als Songwriter und Sänger von Fink; Leistung: Schaffte die Entwicklung vom DJ und Produzenten zum Gitarristen auch in der öffentlichen Wahrnehmung, ist seit mehr als zehn Jahren der Mann für die großen Gefühle beim britischen Plattenlabel Ninja Tune.
Music Bericht | verfasst 23.06.2014
Arcade Fire
Live am 18.6. in der Wuhlheide in Berlin
Arcade Fire haben es längst in die Stadien geschafft und hier verkehrt sich das Indieprinzip der Band aus Montréal. Die Band wirkt ein wenig als würde sie sich selbst nicht wieder erkennen. Zwar war die Musik der Band schon immer mit der großen Geste und der polyphonen Stärke stadiontauglich, doch war das Stadionhafte an Arcade Fire eher ein Zugeständnis an den Pathos als an den Mainstream.
Music Kolumne | verfasst 13.06.2014
Aigners Inventur
Mai 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dabei kommt Florian Aigner zur Erkenntnis, dass SD Laika in Kühlboxen pinkelt, 80% seines Freundeskreises Lykke Li heiraten wollen, Slug nichts mehr zu erzählen hat, Copeland und Heuschnupfen gut zusammenpassen, Answer Code Request kein Welpe ist und 50 Cent mal wieder eine BWL-Fortbildung machen sollte.
Music Bericht | verfasst 19.02.2014
Future Islands
Live am 17.2. im C-Club in Berlin
Die Absurdität in allen Farben und ganzem Ausmaß: Future Island gehören zu den besten Live-Bands unserer Zeit und stellten dies eindrucksvoll im C-Club am Montag unter Beweis. Samuel T. Herring windete sich dabei durch eine Show mit allen Höhen und Tiefen und gab den Schauspieler, dem die Bühne von einer tighten und überzeugenden Live-Band bereitet wurde.
Music Interview | verfasst 17.02.2014
Die Heiterkeit
The Crucial Question
Unsere Gretchenfrage ist vielleicht nicht so absolut wie die in Goethes »Faust«, aber sie enthüllt einen bestimmten Aspekt mit nur einer Frage. Ohne Schnickschnack. Diesmal geht sie raus an Die Heiterkeit. Ihr zweites Album widmen die Hamburger dem kalifornischen »Monterey« und pflegen dabei eine weltabgewandte Melancholie, die wenig Rücksicht auf Hörgewohnheiten nimmt und sich ganz in sich selbst versenkt genug ist.
Music Interview | verfasst 04.11.2013
Dirty Beaches
This Is Not My City
Mit seinem kürzlich erschienen fünften Studioalbum »Drifters/Love Is The Devil« hat Dirty Beaches ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Er hat seinen Sound perfektioniert, ohne sich anzupassen. Ihm geht es um Echtheit, um die Fragen nach dem Inneren, nach dem Inhalt. Wir trafen Alex Zhang Hungtai, den Mann hinter Dirty Beaches, mehrmals zum Interview und ließen ihn durch den Fotografen Richmond Lam in Montréal begleiten.
Music Kolumne | verfasst 29.08.2013
Aigners Inventur
August 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Forest Swords, Earl, Julia Holter und Moderat. Warum Walter White nicht Gouverneur von New Mexico werden sollte, wer sein Album mit dem gehirnamputiertesten Webgame aller Zeiten verknüpft hat und wo es Nutella-Bacon gibt, erfahrt ihr außerdem hier.
Music Porträt | verfasst 17.07.2013
Dirty Beaches
Vorwärts zum alten Ich
Dirty Beaches war überall. Das wichtigste, was er auf seinen Reisen (wieder)gefunden hat ist Naivität. Für sein neues Doppelalbum hat er sich ganz davon leiten lassen. Warum kein neues Buch, kein neuer Film und keine neue Musik ihn für sein neues Album inspirieren durften, wie Instrumentals das eigene Fleisch schützen können und warum wir eine Lederjacke an einem 60jährigen mehr mögen, als an einem Teenager, erfährst Du hier.
Music Kolumne | verfasst 05.06.2013
Aigners Inventur
Mai 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Mount Kimbie, Daft Punk, The-Dream und Vampire Weekend. Wer sonntags zur Schule geht, warum French Montana der neue Khaled und Dexter der neue Paul White ist, was John Roberts mit Blockhead zu tun hat und wie es sich mit Cola-Rausch musiziert, erfahrt ihr außerdem hier.
Music Kolumne | verfasst 27.02.2013
Aigners Inventur
Februar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Trus’me, Max D, Pusha T, Darkstar und JBG2. Was letzteres mit Lethal Weapon zu tun hat, wofür man eine Apotheke aufsuchen sollte, warum Thom Yorke nervt, wer Musik für den Schädel macht und ob A$AP Ferg ein Diplom hat, erfahrt ihr hier.
Music Essay | verfasst 26.02.2013
The Moving Still
Ryan Reichenfelds »Only Heather«
Mit »The Moving Still« wollen wir Momenten Aufmerksamkeit schenken, die wir für besprechenswert halten. Nur ein Still aus einem Video oder einem Film dient dabei als Anstoß für einen Gedanken. Das Still als Bild, Geste, Metapher, Verweis. Den Anfang macht Ryan Reichenfeld’s kürzlich erschienene visuelle Vision von »Only Heather« vom in höhsten Tönen gelobten Album »Nocturne« von Wild Nothing aus dem vergangenen Jahr.
Music Bericht | verfasst 12.02.2013
Unknown Mortal Orchestra
Live am 8.2. im Prince Charles in Berlin
Von den späten Beatles und The Kinks bis hin zu Jimi Hendrix und Black Sabbath gab alles das zu hören, was das Retromanen-Herz begehrt. Dass das Konzert nicht zu einer nostalgischen Veranstaltungen verkommen ist, liegt daran, dass es Unknown Mortal Orchestra aus Portland, Oregon verstehen, den »alten« Sound als Stilimittel zu nutzen und drumherum einfach gute Songs schreiben. Das exklusive Showcase im Prince Charles in Berlin hat genau das gezeigt.
Music Interview | verfasst 06.02.2013
Toro y Moi
Farben hören
Wie sind Klänge mit dem Sehen verbunden? Künstler nutzen Albumcover, Videos, Installationen und Kunstwerke um ihre Audiobotschaft zu stärken oder neue Ebenen zu kreieren. Wir halten den gewöhnlichen Fokus auf die Musik und konzentrieren uns auf die Ästhetik des Musikers und Künstlers Toro y Moi um visuelle Konzepte und Ideen zu diskutieren. Im Interview spricht er über seine Albumcover, neueste Videos und die Tendenz Sounds mit Farben zu verbinden…
Music Kolumne | verfasst 30.01.2013
Aigners Inventur
Januar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Und weil der Dezember traditionell im Zeichen schmucker Best-Ofs für den Weihnachtsbaum steht und die Industrie den Januar traditionell verkatert angeht, gibt es dieses Mal das besprechenswerteste aus beiden Monaten. Heißt: A$AP Rocky, Chief Keef, Four Tet, Mushy, Yo La Tengo, Tocotronic, Haftbefehl, Toro Y Moi und und und…
Music Interview | verfasst 24.01.2013
Yeasayer
The Crucial Question
In Goethes »Faust« zwingt das junge Gretchen Faust dazu eine eher unbequeme Frage zu beantworten: ist er religiös oder nicht? Eigentlich wollte sie wissen wie er zu vorehelichem Sex steht, um endlich herauszufinden ob sein Herz gut und seine Seele rein ist. Unsere »Gretchenfrage« ist vielleicht nicht so absolut, aber sie enthüllt einen bestimmten Aspekt mit nur einer Frage. Ohne Schnickschnack. Bloß eine Frage…
Music Kolumne | verfasst 31.10.2012
Aigners Inventur
Oktober 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kendrick Lamar, Bat For Lashes, Andy Stott und Daphni. Wer außerdem wissen will, wer die Haare schön hat, warum Brother Ali nicht Prediger werden sollte und was Bypass-Operationen mit Kriegsrhetorik zu tun haben, darf hier weiterlesen.
Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood. Wer außerdem wissen will, wie K.I.Z. in der Vorschule waren, warum man das neue DMX-Album hundertfach kaufen sollte, wer besonders engagierten Wortsport betreibt und warum Techno Primitivismus ein Muss ist, sollte hier weiterlesen.
Music Porträt | verfasst 01.10.2012
Efterklang
Der verborgene Hall
Seit nunmehr 12 Jahren veröffentlicht die Band um Sänger Casper Clausen unter diesem Namen ihre ganz eigene Vision von Musik. Und tatsächlich stiegen sie für ihre neues Album »Piramida« in einen riesigen Tank, um den darin verborgenen Hall einzufangen. Das Ergebnis dieser Klangsuche ist musikalisch das beste, was den Dänen bislang gelungen ist; Popsongs, die in ihrer Intensität so nah, in ihren Sounds aber aus eben jenen fernen Klangwelten kommen.
Music Interview | verfasst 27.09.2012
Grizzly Bear
Die Romantik am Leben halten
Die Brooklyner Band Grizzly Bear ist eine der wenigen nicht-elektronischen Acts auf Warp, dem britischen Label. Dass die Band um Mastermind Chris Taylor dieser Welt nicht entstammt, macht dabei weiter nichts, bewegt sie sich doch jenseits alter Grenzen. Das ist auch auf dem neuen Album »Shields« nicht anders. Wir sprachen mit Chris Taylor über die Zeit in der Wüste, die Suche nach dem immer Neuen und eine Lady namens Stella.
Music Porträt | verfasst 11.06.2012
alt-J (∆)
Das magische Dreieck
Die vier Briten heißen wie ein Dreieck, das entsteht, wenn man auf der englischen Ausführung des Macbooks das Kürzel »alt-J« benutzt. Nun ist also die kryptische Symbolik über den Atlantik in die englischen Arbeiterstädte geschwappt und die vier Musiker aus Leeds haben von dort auch gleich ihr Faible für Folkmusik mit importiert und mit neumodischen Schnickschnack versehen. Das alles zusammen ergibt eine ziemlich wilde als auch schöne Mischung.
Music Porträt | verfasst 18.05.2012
Beach House
Panoramablick des Subjektiven
Niemand derzeit in der Popmusik spielt das Unnahbare und gleichzeitig Intime so perfekt aus wie das Duo Beach House aus Baltimore. Mit ihrem vierten Album »Bloom« schreiben sie nun diese Erfolgsgeschichte in die Breite fort. Eileen Seifert über eine Band, für die ohne Umschweife ein Vokabular aus durch Gegensätze zusammengesetzte Adjektive wie »bittersweet«, »dunkelhell« oder »intuitiv reflektiert« zum Einsatz kommt.
Music Bericht | verfasst 28.11.2011
Jono McCleery & Bonobo
Live am 24.11. im Gretchen in Berlin
Beim Ninja Tune Special im Club Gretchen in Berlin hatte Jono McCleery bei seinem gelungenen Auftritt zu Beginn Probleme, sich mit seiner leichten und ruhigen Gitarrenmusik beim Publikum Gehör zu verschaffen. Nach und nach konnte er es aber mit seinen eingängigen Songs auf seine Seite ziehen. Beim anschließenden umfangreichen DJ-Set von Bonobo zeigte sich dann schließlich, für wen der Großteil der Gäste in erster Linie gekommen war.
Music Porträt | verfasst 15.09.2011
The Drums
Gestern ist heute
The Drums sind eine der interessantesten Bands dieser Tage. Ihr offensichtlicher Umgang mit der Musikgeschichte, das intuitive Verkörpern von Posen, Gesten und Haltungen verbunden mit einer die Vergangenheit ins Heute projizierenden Musik machte sie zu einem der Hypes der letzten Monate. Nun ist ihr zweites Album Portamento erschienen. Die Möglichkeit, um zu schauen, wohin sich The Drums im Jahre 2011 bewegen.
Music Interview | verfasst 28.06.2011
John Maus
Der Musik nicht im Weg stehen
Mit We Must Become The Pitiless Censors Of Ourselves veröffentlicht der für seinen experimentellen Elektropop und als Tourkeyboarder von Animal Collective und Ariel Pink bekannte John Maus dieser Tage sein drittes und vielleicht kompromisslosestes Album. Wir sprachen mit dem Musiker über das Verhältnis von Text und Musik und warum man besser daran tut, den Anspruch, den er im Titel seines Albums formuliert, aufzugeben.
Music Porträt | verfasst 06.06.2011
EMA
Kleine Kätzchen und Butterfly-Messer
Die Ex-Gowns Sängerin und Gitarristin Erika M. Anderson legt unter ihren Initialen EMA ihr Solodebüt Past Life Martyred Saints vor und schwankt in ihren ausgefeilten Kompostionen zwischen sanften Folk-Klängen und heftigen Noise/Feedback-Eruptionen. Und auch textlich ist das ziemlich verstörender Kram. Was das mit ihrer Kindheit in der Provinz von South Dakota zu tun hat? Michael Ernst begab sich für uns auf Spurensuche.
Music Porträt | verfasst 19.04.2011
TV On The Radio
Lieder über die Liebe
Ihr Prinzip des intellektuellen Zusammenführens und Weiterentwickelns verschiedener Genres, das Umschreiben des Zitats, hat die New Yorker TV On The Radio zu Kritikerlieblingen avancieren lassen. Auch ihr neues Album wird das nicht ändern. Nine Types Of Light erzählt zudem von der Liebe. In klarer Offenheit, schmachtend und sanftmütig. Doch der vermeintliche Shift ändert wenig an der aus verschiedenen Stilen zusammengelegten Musik.
Music Bericht | verfasst 30.03.2011
José González
Live am 28.3. im Admiralspalast in Berlin
In Berlin konnte man diese Woche erleben, was passiert, wenn Musiker zu viel wollen: José González lässt seine Songs vom Ensemble The Göteborg String Theory erdrücken und verliert sich in monotoner Belanglosigkeit. Während González auf seine Lücken wartet, in denen er dann schnell ein paar Zeilen des eigentlichen Songs unterbringt, erdrücken The Göteborg String Theory alle Songs unter einem Teppich aus Filmmusik.
Music Essay | verfasst 24.03.2011
Radiohead
Das Prinzip Radiohead
Während sich derzeit die Journaille über die ästhetische Größe des neuen Radiohead-Werkes The King Of Limbs die Köpfe zerbricht, bleibt unabhängig von dieser Bewertungsrhetorik festzustellen, dass ein neues Radiohead-Album eine Relevanz auszustrahlen scheint, die keiner zweiten Rockband dieses Planeten zu eigen ist. Was ist es, dass die Musik Radioheads zu jener Sphinx macht, die stets mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet?
Film Bericht | verfasst 09.03.2011
Arcade Fire
Auf der Suche nach den verlorenen Bildern
»Music videos died before we had the chance to do them«. Arcade Fire begeben sich in die Schlacht zur Rettung des Musikvideos und stimmt das nicht ganz neue visuelle Interesse der Band an – diesmal mit Regisseur Spike Jonze und dem 30-minütigen Scenes from the Suburbs. Leider wollen die Songs und das interessante Script hier nicht so recht zusammenkommen. Doch zeigt sich dadurch etwas Prinzipielles über die Rolle von Musik im Film.
Music Porträt | verfasst 04.03.2011
Anna Calvi
Songs aus dem Speicher
Brian Eno ging vor ihr auf die Knie und auch Nick Cave wurde schwach, nachdem sie Anna Calvi hörten. In erstaunlich kurzer Zeit gelang es der 28-jährigen Sängerin und Gitarristin aus London, gestandene Künstler und zahllose Kritiker für sich einzunehmen.Die britische Sängerin und Gitarristin überzeugt mit einem einzigartigen, verführerischen Debütalbum nicht nur die Großen.
Music Porträt | verfasst 21.02.2011
Gruff Rhys
Ein Pelztier lässt es schäumen
Gruff Rhys kennt man als Sänger der walisischen Band Super Furry Animals, die in den letzten 15 Jahren mittels Latin-, Progrock- und Techno-Ausflügen Farbe ins Britpop-Einerlei brachten. Gemeinsam mit Boom Bip formierte er 2008 das Retro-Disco-Projekt Neon Neon. Gruff Rhys’ dritte Solo-LP Hotel Shampoo, greift vor allem die soft-psychedelische Seite seiner Stammband auf, welche die Caribou- und MGMT-Rezeptur um Jahre vorwegnahm.
Music Porträt | verfasst 10.02.2011
Bart Davenport
Let Love Find You!
Nur wenigen gelingt es, die Freude an den persönlichen Glanzmomenten aus sechzig Jahren Folk, Pop und R&B so lebendig zu vermitteln wie dem Kings-Of-Covenience-Kumpel Bart Davenport. Zwei aktuelle Alben, das eine solo, das andere mit dem Organic-Soul-Trio Incarnations eingespielt, zeigen den Kalifornier einmal mehr in Bestform. Kaum ein zweiter seiner Zunft verkörpert die ursprüngliche Faszination von Popmusik so überzeugend.
Indie in Reviews
Music Review | verfasst 20.09.2017
Lee Ranaldo
Electric Trim
Nichts also mit müdem Alterswerk: »Electric Trim« zeigt den 61-jährigen Gitaristen Lee Ranaldo so flexibel und spannend, wie selten zuvor.
Music Review | verfasst 19.09.2017
Ariel Pink
Dedicated To Bobby Jameson
Nach R. Stevie Moore gräbt Ariel Pink auf »Dedicated To Bobby Jameson« ein weiteres obskures Vorbild aus, um seine eigene Karriere durch dessen Scheitern zu reflektieren.
Music Review | verfasst 18.09.2017
Fink
Resurgam
Läuft jetzt zwar dem Titel »Resurgam« zuwider, aber das neue Album von Fink ist ist mehr Vollendung als Auferstehung. Es ist ein dunkles, treibendes Werk.
Music Review | verfasst 12.09.2017
Alvvays -
Antisocialites
Gut austariert und eigenständig: Alvvays finden auf ihrem zweiten Album »Antisocialites« eine gute Balance zwischen den emotionalen Extremen.
Music Review | verfasst 11.09.2017
Zola Jesus
Okovi
Mit 28 Jahren veröffentlicht Zola Jesus ihr sechstes Album »Okovi«. Es ist der blinde Ehrgeiz, mit dem sie sich durch einen Stil nach dem anderen frisst.
Music Review | verfasst 11.09.2017
LCD Soundsystem
American Dream
Mit dem vierten Album »American Dream« gelingt LCD Soundsystem ein fulminantes Comeback. James Murphy kann abermals sein Standing untermauern.
Music Review | verfasst 08.09.2017
Mogwai
Every Country's Sun
Mogwai beweisen mit »Every Country’s Sun«, dass auch im Jahr 22 nach Bandgründung weiter mit ihnen zu rechnen ist – ganz abseits irgendwelcher Trends.
Music Review | verfasst 04.09.2017
EMA
Exile In The Outer Ring
EMA krankt am Zustand der Welt. Auf »Exile In The Outer Ring«** richtet die Songwriterin den Blick nun auf die die realen Lebensumstände in den USA.
Music Review | verfasst 24.08.2017
Turnover
Good Nature
Die Gitarren klingen unbekümmerter, gewissermaßen geerdet, auf »Good Nature«, dem dritten Album der amerikanischen Indierockband Turnover.
Music Review | verfasst 23.08.2017
Liars
TCFC
Mit »TCFC« macht Angus Andrews die Liars zu seinem Soloprojekt. Abgesehen von Akustikgitarren hat sich der musikalische Ansatz aber gar nicht so sehr verändert.
Music Review | verfasst 21.08.2017
Dent May
Across The Multiverse
Auch wenn der Sommer etwas verregnet ist, so gibt es mit »Across the Multiverse« von Dent May doch die ideale Platte für die hoffentlich doch noch sonnig-warme Jahreszeit.
Music Review | verfasst 18.08.2017
Grizzly Bear
Painted Ruins
Sie machen Indierock für Leute, die keinen Indierock mögen. So schlicht wie zutreffend lautet die Formel für Grizzly Bear. Auch für ihr neues Album »Painted Ruins«.
Music Review | verfasst 03.08.2017
Avey Tare
Eucalyptus
Wird Avey Tare auf seine alten Tage etwa melodietrunken und milde? »Eucalyptus«, das neueste Album des Animal Collective-Mitglieds, lutscht sich weg wie ein Bonbon.
Music Review | verfasst 28.07.2017
Arcade Fire
Everything Now
Mit »Everything Now« arbeiten Arcade Fire weiter daran, die größte Band der Welt zu sein. Daft Punk helfen ein bisschen dabei, den Bombast in Form zu bringen.
Music Review | verfasst 24.06.2017
Radiohead
OK Computer OKNOTOK 1997-2017
Vor zwanzig Jahren ist »OK Computer« von Radiohead erschienen, also erscheint zum Jubiläum eine erweitere Neuauflage. Die erklärt so einiges.
Music Review | verfasst 22.06.2017
The Drums
Abysmal Thoughts
Jonny Pierce und sein Projekt The Drums beschäftigen sich diesmal mit Friedrich Nietzsche und gehen dessen »Abysmal Thoughts« nach.
Music Review | verfasst 20.06.2017
Kevin Morby
City Music
»Singing Saw« wurde im letzten Jahr zurecht gefeiert. Doch mit »City Music«, dem zweiten Solowerk innerhalb von zwei Jahren, spielt sich Kevin Morby endgültig frei.
Music Review | verfasst 15.06.2017
Fleet Foxes
Crack-Up
Fleet Foxes konzentrieren sich auf »Crack-Up« auf die musikalisch-ästhetische Seite und machen es so zu ihrem bislang besten Album. Mulatu-Astatke-Sample inklusive.
Music Review | verfasst 13.06.2017
Phoenix
Ti Amo
Phoenix huldigen auf »Ti Amo« la dolce vita und doch fühlt man sich auf dem neuesten Album der Franzosen die ganze Zeit bestens unterhalten.
Music Review | verfasst 08.06.2017
Sufjan Stevens / Bryce Dessner / Nico Muhly / James McAlister
Planetarium
Sufjan Stevens, Bryce Dessner, Nico Muhly und James McAlister haben mit »Planetarium« eine Platte gemacht, die einfach sehr anders ist.
Music Review | verfasst 06.06.2017
The Kills
Echo Home
The Kills, das Lieblingspaar der küngeren Indierockgeschichte, feiert ihr fünfzehnjähriges Bestehen und veröffentlicht zunächst die EP »Echo Home«.
Music Review | verfasst 29.05.2017
Crescent
Resin Pockets
Nach zehn Jahren Pause melden sich Crescent aus Bristol mit einem neuen Album zurück. Das Warten auf »Resin Pockets« hat sich durchaus gelohnt.
Music Review | verfasst 24.05.2017
Wavves
You're Welcome
Das sechste Album der kalifornischen Indierockband erscheint in Eigenregie. Mit dem Ergebnis können sie zufrieden sein: »You’re Welcome«.
Music Review | verfasst 24.05.2017
Husten
Husten
Gisbert zu Knyphausen und Moses Schneider sind auf dem Debüt ihres Projektes Husten so gestrig-unoriginell, dass es schon wieder sympathisch wird.
Music Review | verfasst 18.05.2017
!!!
Shake The Shudder
Schütteln hilft. Gegen die Ängste, gegen die Sorgen, gegen die Gesamtscheiße. !!! (Chk Chk Chk) haben mit »Shake The Shudder« das passende Album aufgenommen.
Music Review | verfasst 05.05.2017
Mac DeMarco
This Old Dog
Mac DeMarco schaltet auf »This Old Dog« mindestens einen Gang zurück. Weniger knuffig, niedlich und kuschelig ist der Sänger und Songwriter deshalb nicht.
Music Review | verfasst 01.05.2017
Arto Lindsay
Cuidado Madame
Endlich neues Material: Mit »Cuidado Madame« kehrt Arto Lindsay zu seinen bewährten Hybriden aus lateinamerikanischen Rhythmen, Pop und Krach zurück.
Music Review | verfasst 01.05.2017
Timber Timbre
Sincerely, Future Pollution
Timber Timbre ist mit »Sincerely, Future Pollution« ihr sperrigstes und gleichzeitig herausfordernstes Werk gelungen, das durchaus eine eingehende Auseinandersetzung lohnt.
Music Review | verfasst 24.04.2017
Joe Goddard
Electric Lines
Joe Goddard erfüllt sich mit »Electric Lines« einen Traum und macht sein erstes Soloalbum zu einem Produzent-plus-Features-Werk par excellence.
Music Review | verfasst 11.04.2017
Future Islands
The Far Field
Natürlich ist das Songwriting auf »The Far Field« auch diesmal nah am Beckenrand unterwegs. Aber eben genau dafür lieben wir Future Islands.
Music Review | verfasst 11.04.2017
R. Stevie Moore & Jason Falkner
Make It Be
»Make It Be«, die tolle Zusammenarbeit mit dem Produzenten Jason Falkner, ist das Beste was den Songs von R. Stevie Moore passieren konnte.
Music Review | verfasst 06.04.2017
Father John Misty
Pure Comedy
Father John Misty hat mit dem opulenten Werk »Pure Comedy« seinen Sound gefunden und einen komplexen Brocken menschlicher Empfindungen geschaffen.
Music Review | verfasst 05.04.2017
Karen Elson
Double Roses
Sieben Jahre nach ihrem mit Jack White produziertem Debüt »The Ghost Who Walks« ist mit »Double Roses« nund das zweite Album von Karen Elson erschienen.
Music Review | verfasst 30.03.2017
Julia Holter
In The Same Room
Domino startet ihre neue, an den BBC Sessions angelehnte Reihe »Documents« mit den »In The Same Room« benannten Aufnahmen von Julia Holter.
Music Review | verfasst 29.03.2017
Chaz Bundick meets The Mattson 2
Star Stuff
Es sind einige große Pop-Momente auf »Star Stuff« von Chaz Bundick meets The Mattson 2 versteckt. Doch die verlangen Aufmerksamkeit und Ausdauer, um gefunden zu werden.
Music Review | verfasst 27.03.2017
Spiral Stairs
Doris And The Daggers
So entspannt wie entspannend spielt Scott Kannberg als Spiral Stairs auch auf seinem dritten Album »Doris And The Daggers« also einfach weiterhin das, was er am besten kann.
Music Review | verfasst 20.03.2017
Adult.
Detroit House Guest
»Detroit House Guest«, das neue Album von Adult, ist das Ergebnis eines »anthropologischen Klangexperiments«. Ein schwer verdauliches Werk.
Music Review | verfasst 17.03.2017
Spoon
Hot Thoughts
Seit 25 Jahren ein Garant für gute Gitarrenmusik: Spoon veröffentlichen mit »Hot Thoughts« ihr neuntes Album. Es ist erneut sehr gut geworden.
Music Review | verfasst 13.03.2017
Real Estate
In Mind
»In Mind« ist nicht nur das reifste, sondern auch das musikalisch vielschichtigste Album der amerikanischen Indierockband Real Estate geworden.
Music Review | verfasst 10.03.2017
The Shins
Heartworms
The Shins schaffen es auch mit »Heartworms« einen den Tag zu versüßen. Dein Leben werden sie mit ihrem fünften Album allerdings nicht verändern.
Music Review | verfasst 08.03.2017
Why?
Moh Lhean
Zehn neue, äußerst detailreiche und vor allem überraschend unironische Songs von Why? sind auf »Moh Lhean«, dem nunmehr fünften Album, zu hören.
Music Review | verfasst 07.03.2017
Temples
Volcano
»Volcano« ist ein poppiger, kurzweiliger Zweitling geworden, auch wenn Temples weiterhin knietief in der Heldenverehrung steckengeblieben sind.
Music Review | verfasst 03.03.2017
Francois & The Atlas Mountains
Solide Mirages
»Solid Mirages«, das dritte Album von Francois & The Atlas Mountains, ist sowohl eine Einladung zum Eskapismus als auch ein aufrüttelnder Realitätscheck ist.
Music Review | verfasst 02.03.2017
Der Ringer
Soft Kill
Nach ihrer Kollaboration mit Isolation Berlin im letzten Jahr legt das Hamburger Quintett Der Ringer nun auf Staatsakt sein Debütalbum vor.
Music Review | verfasst 28.02.2017
Hanni El Khatib
Savage Times
Auf »Savage Times« genießt Hanni El Khatib die Freiheit, sich soundtechnisch so richtig auszutoben und Limitierungen hinter sich zu lassen.
Music Review | verfasst 27.02.2017
Christiane Rösinger
Lieder ohne Leiden
Christiane Rösinger, die Grande Dame der deutschen Songwriter-Szene, meldet sich mit ihrem zweiten Soloalbum »Liebe ohne Leiden« eindrücklich zurück.
Music Review | verfasst 27.02.2017
Entrance
Book Of Changes
Nicht zuletzt durch die vielen Bezüge auf die Vergangenheit kann man »Book Of Changes« von Entrance als im besten Sinne zeitlos bezeichnen.
Music Review | verfasst 24.02.2017
The Feelies
In Between
The Feelies, die Kultband aus New Jersey, die seit 1976 gemeinsam musiziert, legen mit »In Between« ihr zweites Album seit der Reunion im Jahr 2008 vor.
Music Review | verfasst 23.02.2017
Dear Reader
Day Fever
Es ist der Verzicht auf Perfektion, der »Day Fever«, das vierte Album von Dear Reader als Gesamtwerk letztlich so lebendig und unmittelbar macht.
Music Review | verfasst 22.02.2017
Dirty Projectors
Dirty Projectors
Der Alien-R’n’B oder Future-Hybrid-Pop auf Dirty Projectors’ neuem, selbstbetiteltem Album wird sowohl für Fans als auch für Novizen eine Herausforderung darstellen.
Music Review | verfasst 21.02.2017
Mind Over Mirrors
Undying Colors
Jede neue Platte zeigt eine neue Phase des Künstlerdaseins von Mind Over Mirrors. So auch das unter kräftiger Mithilfe von Circuit des Yeaux entstandene »Undying Colors«.
Music Review | verfasst 20.02.2017
Jens Lekman
Life Will See You Now
Auch auf seinem vierten Album »Life Will See You Now« arbeitet der schwedische Songwriter Jens Lekman nach wie vor daran, das perfekte Liebeslied zu schreiben.
Music Review | verfasst 03.02.2017
Moon Duo
Occult Architecture Vol.1
Obwohl Moon Duo mit ihrer Musik im tiefsten Maskulinitäts-Genre verwurzelt sind, gibt es auf »Occult Architecture Vol.1« keinerlei Testosteron-triefendes Macho-Gehabe.
Music Review | verfasst 27.01.2017
Schnipo Schranke
Rare
«Rare« macht sich keine Illusionen und keine falschen Hoffnungen – und findet doch lyrische Orte, die so zur Zeit im deutschen Pop ihresgleichen suchen.
Music Review | verfasst 27.01.2017
Ty Segall
Ty Segall
Es fängt schon mit dem Titel an: »Ty Segall«, das neue Album von Ty Segall, nimmermüder Garagerocker aus San Francisco, ist einfach etwas zu beliebig.
Music Review | verfasst 24.01.2017
Foxygen
Hang
Gnadenloser Bombast: Gerade als man dachte, opulenter können Foxygen nicht mehr werden, legen sie mit »Hang« und einem 40-köpfigen Orchester nach.
Music Review | verfasst 24.01.2017
The xx
I See You
Ohne sich zu wiederholen, veröffentlichen The xx aus London mit ihrem drittel Album »I See You« wiederum ein zeitgenössisches Stück Popmusik.
Music Review | verfasst 20.01.2017
Austra
Future Politics
Jetzt aber mal raus aus den Filterblasen: »Future Politics« ist Austras Reaktion auf das Weltgeschehen und ein Statement für eine bessere Zukunft.
Music Review | verfasst 17.01.2017
Klez.e
Desintegration
»Desintegration«, das neue Album von Klez.e, ist vielleicht nicht der optimistischste Start ins Jahr 2017. Du solltest es dennoch hören.
Music Review | verfasst 13.12.2016
John Cale
Fragments Of A Rainy Season
Erstmals 1992 erschienen, kommt »Fragments Of A Rainy Season« als Reissue mit allerhand interessanter Outtakes und Alternative Versions daher.
Music Review | verfasst 05.12.2016
Rome Is Not A Town
Careful Like Your Cared EP
Rome Is Not A Town aus Göteborg klingen ein bisschen wie Sonig Youth und der Schriftzug ihrer EP »Careful Like Your Cared« erinnert an Sebadoh in den Neunzigern. Ist das zeitgemäß?
Music Review | verfasst 02.12.2016
The Last Shadow Puppets
The Dream Synopsis EP
The Last Shadow Puppets haben für die »The Dream Synopsis EP« Coverversionen von Jacques Dutroncs, The Fall, Glaxo Babies und Leonard Cohen eingespielt.
Music Review | verfasst 28.11.2016
Slapp Happy
Sort Of
Slapp Happy erprobten auf »Sort Of« 1972 lustvoll, wie man die Konventionen des Rock-Vokabulars sanft, aber entschieden gegen den Strich bürsten kann.
Music Review | verfasst 28.11.2016
Slapp Happy
Acnalbasac Noom
Ist die Geschichte von Slapp Happy schon ungewöhnlich, so ist es die Entstehung von »Acnalbasac Noom«, dem zweiten Werk aus dem Jahre 1973, allemal.
Music Review | verfasst 22.11.2016
Alex Izenberg
Harlequin
Furchtlos präsentiert Alex Izenberg auf »Harlequin« seine skurrile musikalische Vision und drängt stets exzentrisch zum perfekten Popmoment.
Music Review | verfasst 07.11.2016
Efterklang & The Happy Hopeless Orchestra
Leaves: The Colour of Falling
»Leaves: The Colour of Falling« sei eine unkonventionelle Oper, hieß es. Zumindest ist das erste Efterklang-Werk seit vier Jahren kein Pop-Album.
Music Review | verfasst 04.11.2016
TOY
Clear Shot
Die britische Indierockband TOY hat auf »Clear Shot« viele ihrer früheren musikalischen Einflüsse zuungustne von Eingängigkeit aufgegeben.
Music Review | verfasst 26.10.2016
Soft Hair
Soft Hair
Haben nicht nur die Haare schön: der synthetisch-verträumte Eklektizismus von Soft Hair kommt auf ihrem Debüt (beinahe) ohne Ironie aus.
Music Review | verfasst 19.10.2016
The Lemon Twigs
Do Hollywood
Die Brüder Brian und Michael D’Addario sind keine 20 Jahre alt und huldigen in erster Linie der Beatles. Soeben ist ihr Debüt »Do Hollywood« erschienen.
Music Review | verfasst 29.09.2016
Linear John
Hits With A Twist
Schön verschrobener Indiepop mit smartem Jazzappeal: Über »Hits With A Twist« des finnischen Musikers Linear John. Ein Album, dass hätte noch besser werden können, wenn…
Music Review | verfasst 27.09.2016
Beach Slang
A Loud Bash Of Teenage Feelings
Jamie Alex von Beach Slang versteht es auch auf »A Loud Bash Of Teenage Feelings« die Gefühle der Jugend in packende Rocksongs zu artikulieren.
Music Review | verfasst 23.09.2016
How To Dress Well
Care
Auf seinem vierten Album »Care« kommt How To Dress Well seiner Vision, eine Vermittlerrolle zwischen Subkultur und Mainstream einzunehmen, schon recht nah.
Music Review | verfasst 22.09.2016
Warpaint
Heads Up
Warpaint klingen optimistischer als jemals zuvor. Die abgeklärte Coolnes der vier Damen aus Los Angeles bleibt auch auf »Heads Up« erhalten.
Music Review | verfasst 19.09.2016
Sin Fang
Spaceland
Sin Fang lässt auf »Spaceland« alle nicht-elektronischen Elemente, die vorangegangene Alben teilweise prägten, verschwinden. Er bleibt dabei melodisch und gefällig.
Music Review | verfasst 16.09.2016
Kishi Bashi
Sonderlust
Auf »Sonderlust« verzichtet der Violinenvirtuose Kishi Bashi weitgehend aus sein Instrument. So lernen wir den Musiker von einer anderen Seite kennen.
Music Review | verfasst 12.09.2016
Drugdealer
The End Of Comedy
Mithilfe illustrer Musiker-Freunde wie Ariel Pink überzeugt Michael Collins als Drugdealer auf »The End of Comedy« mit fröhlichem Retro-Westcoast-Pop.
Music Review | verfasst 02.09.2016
Pascal Pinon
Sundur
Als Pascal Pinon kann das isländisches Zwillingspaar auf »Sundur« mit wenigen, dafür umso effektiven Hilfsmitteln ein weiteres Mal verzaubern.
Music Review | verfasst 02.09.2016
Angel Olsen
My Woman
Stets geht es bei »My Woman« von Angel Olsen um die Liebe. Wie man sie sucht, findet und versucht zu behalten, jedoch letztlich meist doch wieder verliert.
Music Review | verfasst 01.09.2016
Sam Coomes
Bugger Me
Bekannt als eine Hälfte von Quasi veröffentlicht der Musiker Sam Coomes mit »Bugger Me« nun mit über fünfzig Lenzen doch noch sein erstes Solowerk.
Music Review | verfasst 29.08.2016
The Album Leaf
Between Waves
Sechs Jahre hat sich Jimmy Lavalle für ein sechstes Album seinen Projekts The Album Leaf Zeit gelassen. Nun ist »Between Waves« veröffentlicht.
Music Review | verfasst 26.08.2016
Die Höchste Eisenbahn
Wer Bringt Mich jetzt Zu Den Anderen
»Wer Bringt Mich jetzt Zu Den Anderen« von Die Höchste Eisenbahn ist ein federleicht klingendes Album, dessen in Noten und Versen ausgedrückter Tiefgang beiläufig daherkommt.
Music Review | verfasst 18.08.2016
Roosevelt
Roosevelt
Der als große deutsche Pop-Hoffnung gehandelte Roosevelt veröffentlicht sein Debüt-Album bei City Slang. »Roosevelt« enttäuscht dabei nicht.
Music Review | verfasst 08.08.2016
Wild Beasts
Boy King
Mit ihrem vierten Album »Boy King« feilen Wild Beasts weiter sowohl an ihrem Sound als auch am tradierten Männerbild. Eine Verweigerungshaltung gegenüber dem Machismo im Rock.
Music Review | verfasst 05.08.2016
Dinosaur Jr
Give A Glimpse Of What Yer Not
»Give A Glimpse Of What Yer Not« heißt das neue Album von Dinosaur Jr und es ist ein typisches Dinosaur Jr-Album. Genau so soll es ja auch sein!
Music Review | verfasst 12.07.2016
Eric Copeland
Black Bubblegum
Eric Copeland entdeckt die Zugänglichkeit. »Black Bubblegum« ist ein klebriger und süßer, seltsamer, zäher und so noch nicht dagewesener Kaugummi für die Ohren.
Music Review | verfasst 06.07.2016
Car Seat Headrest
Teens Of Denial
Schon 12 Alben hat Will Toledo als Car Seat Headrest seit 2010 über das Erwachsenwerden geschrieben. Das dreizehnte, »Teens OF Denial«, ist die Krönung.
Music Review | verfasst 20.06.2016
The Temper Trap
Thick As Thiefs
Leichtes Hörvergnügen: Mit »Thick As Thieves« legen die australischen Indierocker von The Temper Trap ihr eingängigstes Album vor.
Music Review | verfasst 07.06.2016
Amber Arcades
Fading Lines
Gemeinsam mit Mitgliedern von Real Estate nahm Annelotte de Graaf als Amber Arcades das typische Indie-Rock-Album »Fading Lines« in New York auf.
Music Review | verfasst 06.06.2016
The Kills
Ash & Dice
Fünf Jahre nach »Blood Pressures« sind The Kills zurück und die beiden klingen auch auf »Ash & Dice« so minimalistisch und rau wie eh und je.
Music Review | verfasst 24.05.2016
Klaus Johann Grobe
Spagat der Liebe
Mit ihrem Debüt »Im Sinne der Zeit« wurden Klaus Johann Grobe auf einen Schlag bekannt. Nun legen die Züricher ihren Zweitling »Spagat der Liebe« vor.
Music Review | verfasst 18.05.2016
New Order
Complete Music
Wir haben uns in 36 Jahren daran gewöhnt: New Order veröffentlichen eine Extended Version ihres aktuellen Albums. Aus »Music Complete« wird »Complete Music«.
Music Review | verfasst 11.05.2016
Anohni
Hopelessness
»Hopelessness« als Gefühl der Geborgenheit: Für ihr/sein erstes Album als Ahnoni hat sich Antony Hegarty mit Hudson Mohawke und Oneohtrix Point Never zusammengetan.
Music Review | verfasst 10.05.2016
White Lung
Paradise
Wie klingt Popmusik im Jahr 2016? Wenn es nach dem White Lung geht, dann genau so wie ihr viertes Album »Paradise«. Wie kann man diesen Satz einordnen?
Music Review | verfasst 09.05.2016
Dietrich & Barnes
The Coral Casino
John Dieterich und Jeremy Barnes haben ihre Projekte wie Deerhoof, Neutral Milk Hotel oder A Hawk And A Hacksaw mal links liegen gelassen, um ein paar Songs zu spielen.
Music Review | verfasst 06.05.2016
LUH
Spiritual Songs For Lovers Sing
Das Ende von WU LYF war für Ellery Roberts der Beginn von LUH. Zusammen mit Ebony Hoorn legt er mit »Spiritual Songs For Lovers Sing« ein Heilsversprechen für die Liebe ab.
Music Review | verfasst 29.04.2016
Adam Green
Aladdin
»A nose cannot smell an eyeball, eyes can’t feel a nose«: Adam Green ist zurück und bleibt seinem Konzept vorangegangener Alben absolut treu.
Music Review | verfasst 28.04.2016
The Boxer Rebellion
Ocean By Ocean
Die Briten The Boxer Rebellion schreiben durchaus eingängige Songs, die auf einem Album, so zeigt »Ocean by Ocean«, nicht immer funktionieren.
Music Review | verfasst 15.04.2016
Masha Qrella
Keys
Hinhören: Masha Qrella hat sich auch auf »Keys«, ihrer neuen Platte für Morr Music, kluge Pop-Musik ausgedacht. Diese will erobert werden.
Music Review | verfasst 08.04.2016
Teleman
Brilliant Sanity
Noch immer voll mit Anspielungen und Zitaten, wenn auch ein bisschen weniger britisch erscheint »Brilliant Sanity«, das neue Album von Teleman.
Music Review | verfasst 07.04.2016
Maximilian Hecker
The Best Of
Bei Maximilian Hecker sollten es immer die größten Gefühle, gegossen in die größten Melodien sein. Nun hat er mit »The Best Of« auch noch die größtmögliche Anthologie fertig.
Music Review | verfasst 05.04.2016
The Last Shadow Puppets
Everything You've Come To Expect
Nach ihrem Debüt 2008 erscheint nun das zweite Album »Everything You’ve Come To Expect« der Last Shadow Puppets. Es steht dem ersten in nichts nach.
Music Review | verfasst 04.04.2016
Explosions In the Sky
The Wilderness
Explosions In The Sky machen mit »The Wilderness« einfach tapfer immer weiter. Wieso auch nicht? Wenn dabei weiterhin so überzeugende Alben entstehen…
Music Review | verfasst 01.04.2016
Yeasayer
Amen & Goodbye
Ihren großformatige Art-Pop mit eingängigen Hooks verpacken Yeasayer auf ihrem Album »Amend & Goodbye« konzeptuell als riesiges Gesamtkunstwerk.
Music Review | verfasst 30.03.2016
Damien Jurado
Visions Of Us In The Land
Mit »Visions Of Us In The Land« schließt der amerikanischer Sänger und Songwriter Damien Jurado seine Trilogie über eine ungewöhnliche Reise ab.
Music Review | verfasst 25.03.2016
Night Moves
Pennied Days
Im Zeitalter der musikalischen Bricolage ist »Pennied Days« von Night Moves ein reifes, stilsicheres und vor allem eigenständiges Album geworden.
Music Review | verfasst 22.03.2016
Flying Saucer Attack
Further
Zusammen mit den beiden Compilations »Distance« und »Chorus« erfährt auch »Further«, das 1995 erschienene, zweite Album von Flying Saucer Attack, eine Wiederveröffentlichung.
Music Review | verfasst 22.03.2016
The Thermals
We Disappear
Auch mit ihrem siebten Studioalbum »We Disappear« bleiben The Thermals sich und ihrem früh gefundenen, unverwechselbaren formelhaften Sound treu.
Music Review | verfasst 18.03.2016
James
Girl At The End Of The World
Für viel sind James Legenden. Vor allem in England, wo sie Teil des Madchester-Hypes waren. Ihr 14. Album »Girl At The End Of The World« wird diesen nicht zurückbringen.
Music Review | verfasst 10.03.2016
Violent Femmes
We Can Do Anything
Nach 16 Jahren veröffentlichen Violent Femmes mit »We Can Do Anything« ein neues Album. Nostalgikern dürfte die Platte im Großen und Ganzen gefallen.
Music Review | verfasst 08.03.2016
Poliça
United Crushes
Ihrem Stilmix aus TripHop-Beats, die von gleich zwei Schlagzeugern stammen, und den unterschiedlichsten Synthesizerschichten bleiben Poliça auch auf»United Crushes« treu.
Music Review | verfasst 07.03.2016
Thao & The Get Down Stay Down
A Man Alive
Thao & The Get Down Stay Down gehen mit »A Man Alive« künstlerisch einen Schritt weiter. Das Klangbild ist offener, die Texte zugleich persönlicher.
Music Review | verfasst 03.03.2016
Nada Surf
You Know Who You Are
Nicht langweilig, aber vorhersehbar: »You Know Who You Are« ist ihr siebtes Album und Nada Surf sind so routiniert, wie man es erwarten konnte.
Music Review | verfasst 29.02.2016
Steve Mason
Meet The Humans
Musik wie dein Lieblingspullover: Steve Mason bleibt sich und seinem seit Beta Band-Zeiten kreierten Stilmix auch auf »Meet The Humans« treu.
Music Review | verfasst 24.02.2016
Isolation Berlin
Und Aus Den Wolken Tropft Die Zeit
12 komplett neue Songs haben Isolation Berlin für ihr Debütalbum »Und Aus Den Wolken Tropft Die Zeit« aufgenommen. Wut und Depression sind hier nochmals gesteigert.
Music Review | verfasst 24.02.2016
Isolation Berlin
Berliner Schule/Protopop
Zeitgleich zum Debütalbum veröffentlichen Isolation Berlin die zwei früheren Werke »Berliner Schule/Protopop« wieder. Die Rio-Reiser-haften Songs hier hatten auch ihren Reiz.
Music Review | verfasst 22.02.2016
Wild Nothing
Life Of Pause
»Life Of Pause«, das neue Album von Wild Nothing, klingt organischer, vielschichtiger, abwechslungsreicher als der gefeierte Vorgänger »Nocturne«.
Music Review | verfasst 22.02.2016
Teen
Love Yes
Teen setzen sich gerne zwischen die Stühle. Popmomente treffen auf artifizielle Versatzstücke. So auch auf »Love Yes«. Das da nicht alles gelingt, könnte Teil des Konzepts sein.
Music Review | verfasst 19.02.2016
Animal Collective
Painting With
Mit »Painting With« sind Animal Collective wieder zurück in der Spur und bleiben ihrem verqueren Pop-Ansatz treu, ohne dabei anzustrengen.
Music Review | verfasst 03.02.2016
The Crookes
Lucky Ones
»Lucky Ones« von The Crookes ist ein melodiöses Indiepopalbum mit hohem Wiedererkennungswert. Das heisst: Man erkennt alle Vorbilder wieder.
Music Review | verfasst 02.02.2016
Nevermen (Tunde Adebimpe, Dose One & Mike Patton)
Nevermen
Tunde Adebimpe, Dose One und Mike Patton sind Nevermen. Muss man da eigentlich noch mehr schreiben? Nö. Aber sei’s drum. Ihr Debüt ist einfach zu gut.
Music Review | verfasst 29.01.2016
Your Friend
Gumption
Geloopte Field Recordings sind die Grundlage des Debüts »Gumption« der amerikanischen Musikerin Taryn Blake Miller aka Your Friend auf Domino Records.
Music Review | verfasst 27.01.2016
Bloc Party
Hymns
Unbeirrbar gehen Bloc Party ihren Weg und erfinden sich auf ihrem nunmehr fünften Album »Hymns« abermals neu, ohne sich selbst zu verleumden.
Music Review | verfasst 12.01.2016
Cass McCombs
A Folk Set Apart
Seine Alben sind zwar durchweg zugänglicher, doch »A Folk Set Apart« von Cass McCombs ist ein lohnenswertes Goodie, den sich kein Fan sich entgehen lassen sollte.
Music Review | verfasst 24.11.2015
Locas In Love
Kalender
Auf »Kalender« verstecken sich Locas In Love hinter Zitaten aus der Popgeschichte. Verstecken müssen sie sich – gerade textlich – aber nicht.
Music Review | verfasst 23.11.2015
Beat Happening
Look Around
Beat Happening haben die DIY-Szene zwischen 1985 und 1992 entscheidend geprägt. Mit der Compilation »Look Around« wurde ihnen jetzt ein würdiges Denkmal gesetzt.
Music Review | verfasst 12.11.2015
Anna von Hausswolff
The Miraculous
Bei Anna von Hausswolfff wird georgelt und gedröhnt. Das muss man wissen, denn auch »The Miraculous« ist nicht immer etwas für sensible Ohren.
Music Review | verfasst 10.11.2015
Beach House
Thank Your Lucky Stars
Beach House überraschen mit einem zweiten Album binnen eines Jahres, »Thank Your Lucky Stars« ergänzt den typischen Sound der Band dabei um eine weiter Facette.
Music Review | verfasst 29.10.2015
Beach Slang
The Things We Do To Find People Who Feel Like Us
Schon im Vorfeld von »The Things We Do To Find Pepole Who Feel Like Us« gab es einen kleinen Hype um die Band Beach Slang. War der gerechtfertigt?
Music Review | verfasst 22.10.2015
The Chap
The Show Must Go
Weniger Pop-Appeal, dafür umso politischer: The Chap um Johannes von Weiszäcker legen mit »The Show Must Go On« ein neues, blitzgescheites Album vor.
Music Review | verfasst 02.10.2015
Cristobal &The Sea
Sugar Now
Sie flöten, singen und trommeln und haben trotzdem keine Angst vor elktronischen Klängen: »Tropicala Pop« nennt die Band selbst ihre Musik. Und die ist auch hier wieder wundervoll.
Music Review | verfasst 25.09.2015
Julia Holter
Have You In My Wilderness
Die hohen Erwatungen, die an Julia Holters neues Album gestellt wurden, kann »Have You In My Wilderness« nicht erfüllen. Findet jedenfalls unser Autor Martin Silbermann.
Music Review | verfasst 21.09.2015
Bob Moses
Days Gone By
Nach »All In All«, der Zusammenstellung ihrer ersten drei EPs aus dem Frühjahr, legen die beiden Kanadier von Bob Moses mit »Days Gone By« nach.
Music Review | verfasst 07.09.2015
Lou Barlow
Brace The Wave
Dinosaur Jr, Sebadoh, The Folk Implosion: Lou Barlow muss niemandem mehr etwas beweisen. Diese Unaufgeregtheit kann man »Brace The Wave« anhören.
Music Review | verfasst 03.09.2015
The Arcs
Yours, Dreamily
Das neueste Projekt von Dan Auerbach heißt The Arcs. »Yours, Dreamily« zeigt, dass auch die Entwicklung seiner Hauptband The Black Keys noch nicht zu Ende sein muss.
Music Review | verfasst 01.09.2015
Yo La Tengo
Stuff Like That There
Die Indieveteranen Yo La Tengo veröffentlichen mit »Stuff Like That There« ein Album gespickt mit Neubearbeitungen und Covers. Und wie schon 1990 bei »Fakebook« fetzt das.
Music Review | verfasst 31.08.2015
Beach House
Depression Cherry
Das Beach House ist keine Selbstdarstellungsbühne: Auf »Depression Cherry« finden Victoria Legrand und Alex Scally wieder zu ihrer um Melodien gebauten Schlichtheit zurück.
Music Review | verfasst 27.08.2015
Foals
What Went Down
»What Went Down«? Die Frage ist berechtigt, haben sich Foals mit ihrem neuesten Werk doch zu Stadionrockern entwickelt. War das Absicht?
Music Review | verfasst 20.08.2015
The Bohicas
The Making Of
Auf ihrem Debüt »The Making Of« versprühen The Bohicas gute Laune. Musikalisch knüpfen sie an die frühen The Strokes an und kopieren halt, was Spaß macht.
Music Review | verfasst 14.08.2015
Slime (Will Archer)
Company
Der Brite Will Archer geriert sich unter dem Namen Slime als Alleskönner: Sänger, Songwriter, Produzent. »Company« ist eine gute Visitenkarte.
Music Review | verfasst 06.08.2015
Georgia
Georgia
Mit ihrem »Georgia« genannten Debüt, zeigt Georgia Barnes, dass man auch ohne männliche Produzenten-Entourage Tracks mit Eiern machen kann.
Music Review | verfasst 04.08.2015
Hippo Campus
Bashful Creatures EP
Mit »Bashful Creatures« legen Hippo Campus ihre Debüt-EP vor. Der sommerliche Indiepop hat Potenzial, das darauf wartet, ausgeschöpft zu werden.
Music Review | verfasst 31.07.2015
Albert Hammond Jr.
Momentary Masters
Albert Hammond Jr, der Leadgitarrist der Strokes, dröselt auch auf seinem dritten Soloalbum »Momentary Masters« Akkorde in eckige Riffs auf.
Music Review | verfasst 24.07.2015
Mocky
Key Change
Mocky hat für »Key Change« eine Vielzahl an eingängigen Melodien erfunden, für die es bei den meisten anderen einer kompletten Diskografie bedarf.
Music Review | verfasst 24.07.2015
Ducktails
St. Catherine
»St. Catherine« geht Matthew Mondaniles Weg mit seinem Projekt Ducktails – hin zum volleren Bandsound mit ausformulierten Songs – konsequent weiter.
Music Review | verfasst 23.07.2015
Sleep
Sleep
In seinem Soloprojekt Sleep widmet sich Ja, Panik-Mastermind Andreas Spechtl nicht politischen Themen, sondern seiner Lieblingsbeschäftigung: dem Schlafen.
Music Review | verfasst 17.07.2015
Ratatat
Magnifique
Vor zehn Jahren waren Ratatat eine der Bands der Stunde. Seitdem haben sie ihren Sound kaum weiterentwickelt. »Magnifique« macht trotzdem Spaß.
Music Review | verfasst 17.07.2015
Peacers
Peacers
Von San Francisco aus geht das Garage-Psychedelic-Revival seit Jahren um die ganze Welt: Nun hat Sic Alps’ Mike Donovan mit Peacers ein weiteres Projekt in der Hinterhand.
Music Review | verfasst 16.07.2015
Flying Saucer Attack
Instrumentals 2015
Nach 15 Jahren reformiert David Pearce sein Projekt Flying Saucer Attack und veröffentlicht mit »Instrumentals 2015« ein tatsächlich aus der Zeit gefallenes Album.
Music Review | verfasst 03.07.2015
Ezra Furman
Perpetual Motion People
Mit hoher Sensibilität für Pop irrt »Perpetual Motion People« von Ezra Furman durch die Genre, Renaissance des Saxophons und ein zugekokster David Bowie inklusive.
Music Review | verfasst 29.06.2015
Alden Penner
Canada In Space EP
Alden Penner hat mit The Unicorns und Clues gleich in zwei aufregenden Indiebands mitgewirkt. Mit der »Canada In Space EP« kann er daran angeknüpfte Erwartungen locker erfüllen.
Music Review | verfasst 24.06.2015
LA Priest
Inji
Samuel Eastgate, ehemaliger Sänger von Late Of The Pier, erfindet sich als LA Priest neu und veröffentlicht mit »Inji« ein lockerleichtes Ideenfeuerwerk.
Music Review | verfasst 22.06.2015
Pilocka Krach
Best Of
Mit einem »Best Of«, das keines ist, gegen Berliner Bierernstigkeiten: Pilocka Krachs Krach knallt und kratzt auf Länge-LP lange nicht so schön wie im Kurzformat.
Music Review | verfasst 17.06.2015
Black Rebel Motorcycle Club
Live In Paris
Nach 20 Jahren Bestehen liefern Black Rebel Motorcycle Club mit »Live In Paris« ihr erstes Livealbum. Dabei spielen sie ihr Werk »Specter At The Feast« von vorne nach hinten.
Music Review | verfasst 16.06.2015
PINS
Wild Nights
Die Britinnen von PINS versprechen auf ihrem neuen Album für Bella Union wilde Nächte. »Wild Nights« will das aber nicht so ganz einlösen.
Music Review | verfasst 15.06.2015
Icky Blossoms
Mask
Für ihr zweites Album »Mask« haben Icky Blossom aus Ohama, Nebraska den Produzenten getauscht. Ansonsten gibt es nicht viel erwähnenswertes.
Music Review | verfasst 11.06.2015
Gengahr
A Dream Outside
Für nicht wenige ist »A Dream Outside« der Jungspunde Gengahr aus London das Indierockalbum des Jahres. In jedem Fall stellen sie sich in große Fußstapfen.
Music Review | verfasst 09.06.2015
Thee Oh Sees
Mutilator Defeated At Last
Mit »Mutilator Defeated At Last« entdeckt John Dwyer und seine Thee Oh Sees die Vorteile eines Aufnahmestudios. Und das zahlt sich echt aus.
Music Review | verfasst 08.06.2015
Circuit Des Yeux
In Plain Speech
Circuit Des Yeux hat ihr bislang bestes Werk veröffentlicht. Wir verlassen »In Plain Speech« wie nach einem langen, kathartischen Schluchzanfall.
Music Review | verfasst 08.05.2015
Patrick Watson
Love Songs For Robots
Der Kanadier Patrick Watson perfektioniert sein Songwriting und die Kunst des Arrangements auch mit dem neuen Album »Love Songs For Robots« ein Stückchen weiter.
Music Review | verfasst 01.05.2015
Best Coast
California Nights
Mit »California Nights« richten Best Coast ihren Sound neu aus. Weg vom Middle-Of-The-Road-Rock der 70ies und hin zu aktuellerem Radio-Pop und versprühen dabei gute Laune.
Music Review | verfasst 27.04.2015
Calexico
Edge Of The Sun
Mit »Edge Of The Sun« veröffentlichen Joey Burns und John Convertino das mittlerweile achte Calexico-Album und verfeinern ihren Sound ohne ein Risiko einzugehen.
Music Review | verfasst 27.04.2015
Dropout Patrol
Sunny Hill
Entgegen dem Titel ist »Sunny Hill« von Dropout Patrol (dem Band gewordenen Soloprojekt von Jana Sotzko) nicht gerade ein Sommer-Album geworden…
Music Review | verfasst 07.04.2015
Doldrums
The Air Conditioned Nightmare
Für »The Air Conditioned Nightmare« wildert Airick Woodhead alias Doldrums in allen möglichen elektronischen Genres und lässt den Hörer ratlos und zugleich fasziniert zurück.
Music Review | verfasst 06.04.2015
Lower Dens
Escape From Evil
Jana Hunter tritt in’s Rampenlicht. Auf dem dritten Album ist ihre Stimme so präsent wie nie. Lower Dens Musik hat sich verändert, aber nicht unbedingt weiter entwickelt.
Music Review | verfasst 03.04.2015
Sufjan Stevens
Carrie & Lowell
»Carrie & Lowell« ist so vollendet und dabei so schlicht geraten, dass man dieses Album als noch einmal großartiger bewundern muss, als den auch schon ganz großartigen Vorgänger.
Music Review | verfasst 30.03.2015
Clarence Clarity
No Now
Auf »No Now« würfeln Clarence Clarity verschiedenste Genreversatzstücke sehr eklektizistisch und nicht gerade mit Samthandschuhen, aber umso charmanter und schräger zusammen.
Music Review | verfasst 27.03.2015
Erfolg
Erfolg
The Chap-Sänger Johannes von Weizäcker versucht hier, erstmals in deutscher Sprache zu musizieren und sein Motto »Erfolg« Wirklichkeit werden zu lassen.
Music Review | verfasst 20.03.2015
Dagobert
Afrika
Nach wie vor kein ironischer Bruch zu sehen beim schneidigen Schweizer Dagobert. Für alle, denen das öffentlich-rechtliche Radio zu diskursiv ist, kommt »Afrika« gerade recht.
Music Review | verfasst 13.03.2015
Inventions
Maze Of Woods
Unaufdringlicher Tagtraum-Soundtrack. Die Freunde Matthew Cooper und Mark T. Smith legen mit »Maze Of Woods« nach nur zehn Monaten Inventions-Album Nummer zwei vor.
Music Review | verfasst 05.03.2015
Matthew E. White
Fresh Blood
Unsagbar smooth. Matthew E. White schreibt auf seinem Zweitling »Fresh Blood« den bereits auf dem Debüt erstaunlich ausformulierten Bigband-Soul fort.
Music Review | verfasst 03.03.2015
Of Montreal
Aureate Gloom
Auf »Aureate Gloom« überführt Kevin Barnes den für ihn typischen Retro-Sound in die 70er-Jahre, indem Glam Rock- und Funk-Elemente inkorporiert werden.
Music Review | verfasst 02.03.2015
Black Yaya
Black Yaya
David Ivars »Black Yaya« ist ein nettes Soloalbum, das zwar am Anfang mehr verspricht als es dann hält, dafür zumindest durchwegs gute Laune macht.
Music Review | verfasst 20.02.2015
Dan Deacon
Gliss Riffer
Dan Deacon, der umtriebige Vollbartträger aus Baltimore, legt mit »Gliss Riffer« nach den pompös orchestralen Vorgängern eine Art Rückbesinnung auf seine limitierteren Anfänge vor.
Music Review | verfasst 19.02.2015
José González
Vestiges & Claws
José González vereint auf seinem neuen Soloalbum »Vestiges & Claws« auf eigene Weise Zärtlichkeit und Kraft. Seine Songs sind melancholisch und doch nie verzweifelt.
Music Review | verfasst 13.02.2015
The Wave Pictures
Great Big Flamingo Burning Moon
Dank Billy Childish, dem neuem Produzenten, ist »Great Big Flamingo Burning Moon« fokussierter und knackiger als das Vorgänger-Album von The Wave Pictures.
Music Review | verfasst 12.02.2015
H Hawkline
In The Pink Of Condition
H Hawklines »In The Pink Of Condition« klingt in etwa so, als wäre Syd Barrett Gitarrist bei White Fence. Seine Versponnenheit bringt gegensätzliche Songs auf eigene Art zusammen.
Music Review | verfasst 06.02.2015
Father John Misty
I Love You, Honeybear
Auch das zweite Soloalbum von Josh Tillman »I Love You, Honeybear« soll ein Konzeptalbum über einen Narziss voller Welt- wie Selbstekel sein.
Music Review | verfasst 29.01.2015
R. Stevie Moore
Ariel Pink's Picks Vol. 1
Trotz unzähliger anderer Compilations ist der Großteil der auf »Ariel Pink’s Picks Vol. 1« versammelten Songs sonst nirgends vertreten und erscheint nun frisch remastert auf Vinyl.
Music Review | verfasst 27.01.2015
Diagrams
Chromatics
»Chromatics«, das zweite Soloalbum von Sam Genders a.k.a. Diagrams ist ein nettes, kurzweiliges Album – bisweilen etwas zu mitsingtauglich und radiofreundlich.
Music Review | verfasst 23.01.2015
Jib Kidder
Teaspoon To The Ocean
Der als Jib Kidder musizierende Sean Schuster-Craig gibt auf seinem neuesten Album »Teaspoon To The Ocean« einmal mehr den intellektuellen, ewigen Slacker.
Music Review | verfasst 20.01.2015
Siskiyou
Nervous
Siskicou-Sänger Colin Huebert erfindet die Band neu und überrascht auf »Nervous« mit einer großen Palette akustischer Elemente. Durchgehend spannend und abwechslungsreich.
Music Review | verfasst 19.01.2015
Petite Noir
King Of Anxiety EP
Unter dem Moniker Petite Noir legt Yannick Ilunga nach einem kurzen Hype um den Song »Till We Ghosts« von 2012 nun endlich seine erste EP vor. Das Warten hat sich durchaus gelohnt.
Music Review | verfasst 19.01.2015
Disappears
Irreal
Mit an Monotonie grenzender Reduktion Bruatlität erschaffen: Disappears liefern mit »Irreal« ein erbarmungslos dystopisches Album für Kranky ab.
Music Review | verfasst 16.01.2015
Belle And Sebastian
Girls In Peacetime Want To Dance
Auf »Girls In Peacetime Want To Dance« kann man hören, dass Belle And Sebastian auch nach so langer Zeit noch immer aufgeschlossen gegenüber fremden Inspirationsquellen sind.
Music Review | verfasst 09.01.2015
Dan Mangan & Blacksmith
Club Meds
Mit »Club Meds« wendet sich Dan Mangan erstmals dunklen Themen und schweren Klängen zu. Was wird wohl das britische Thronfolgerpaar dazu sagen?
Music Review | verfasst 08.01.2015
Wilco
Alpha Mike Foxtrot: Rare Tracks 1994-2014
»Alpha Mike Foxtrot« ist besonders für eingefleischte Fans mit Sammler-Gen ein absolutes Schmankerl, das Wilcos Schaffen der letzten 20 Jahre umfassend abrundet.
Music Review | verfasst 02.01.2015
Jane Weaver
The Silver Globe
Eines der schönsten Pop-Alben des Jahres kommt aus Liverpool. Auf Jane Weavers »The Silver Globe« finden sich psychedelischen Songs futuristischer Prägung mit Ohrwurm-Potenzial.
Music Review | verfasst 12.12.2014
Bart Davenport
Girl Gotta Way (Peaking Lights Remix)
Bart Davenports »Girl Gotta Way« ist eine entspannte Indie-Pop Nummer irgendwo zwischen Yacht Rock, Blue Eyed Soul, The Kings Of Convenience und Prefab Sprout.
Music Review | verfasst 05.12.2014
Cristobal and the Sea
Peach Bells EP
»Peach Bells« ist ein erstes dickes Ausrufezeichen von Cristobal and the Sea. Die Band präsentiert sich mit einem erstaunlich ausformulierten Sound, der einiges erwarten lässt.
Music Review | verfasst 24.11.2014
Get Well Soon
Greatest Hits EP
Für »Greatest Hits«, den letzten Teil seiner 10"-Reihe, hat sich Get Well Soon einiger Perlen der Popgeschichte angenommen. Nicht immer mit Erfolg.
Music Review | verfasst 18.11.2014
Ariel Pink
pom pom
Ariel Pink, der spleenige Kautz aus L.A., feilt weiter an seinem ganz eigenen Pop-Entwurf und liefert uns mit »pom pom« ein ausgesprochen aufregendes Album.
Music Review | verfasst 17.11.2014
Get Well Soon
Henry EP
Nach dem rockigen ersten Teil des 3-EPs-in-3-Wochen-Projekts steht mit »Henry« Konstantin Groppers Hommage an den Schriftsteller Arnold Stadler auf dem Programm.
Music Review | verfasst 11.11.2014
Eaves
As Old As The Grave EP
Mit Themen wie Alkoholismus und Tod stellt sich das Songwriting-Talent Eaves aus Leeds der Musikwelt vor. Die knackige »As Old As The Grave« EP ist eine überzeugende Visitenkarte.
Music Review | verfasst 10.11.2014
Get Well Soon
The Lufthansa Heist EP
Der Popakademiker Konstantin Gropper, der Kopf hinter Get Well Soon, veröffentlicht in den kommenden drei Wochen je eine EP. Den Anfang macht »The Lufthansa Heist«.
Music Review | verfasst 07.11.2014
Hookworms
The Hum
»The Hum« klingt wie die perfekte Fortsetzung des überzeugenden Debüts »Pearl Mystic«, die durchaus auch spannende neue Facetten im Sound von Hookworms entdecken lässt
Music Review | verfasst 05.11.2014
Deerhoof
La Isla Bonita
Das dreizehnte Deerhoof-Album besticht durch ungemein kraftvolles Schlagzeug- und einfallsreiches, hakeliges und effektgeladenes Gitarrenspiel sowie phantasievolle Arrangements.
Music Review | verfasst 09.10.2014
Foxygen
...And Star Power
Die beiden Kalifornier von Foxygen haben sich mit ihrem neuen, 82-minütigen Werk für Jagjaguwar, »…and Star Power«, ordentlich verhoben.
Music Review | verfasst 08.10.2014
Ex Hex
Rips
Ex Hex ist mit ihrem Debüt »Rips« ein Wirbelwind von einem Rockalbum gelungen. Stilsicher wird die Nische zwischen Elastica, Runaways und Veronica Falls erschlossen.
Music Review | verfasst 07.10.2014
Philip Selway
Weatherhouse
Philip Selways zweites Soloalbum »Weatherhouse« ist eine gelungene Sammlung leiser, zurückhaltender Songs. Radiohead-Vergleiche werden sicher auch dieses Mal nicht ausbleiben…
Music Review | verfasst 30.09.2014
Die Sterne
Flucht In Die Flucht
»Flucht In Die Flucht« ist psychedelisch, widersprüchlich, manchmal verwirrend und nach »Posen« mindestens das zweitbeste Die Sterne-Album überhaupt.
Music Review | verfasst 26.09.2014
The Drums
Encyclopedia
Reduziert auf die Grundkonstellation als Duo konzentrieren sich Jonny Pierce und Jacob Graham auf dem dritten The Drums-Album namens »Encyclopedia« ganz auf ihre Qualitäten.
Music Review | verfasst 25.09.2014
Laetitia Sadier
Something Shines
Laetitia Sadier bleibt sich auf ihrem neuen Album »Something Shines« absolut treu und trägt das Erbe von Stereolab mit ihrer Solokarriere konsequent weiter.
Music Review | verfasst 12.09.2014
The Juan MacLean
In A Dream
Juan MacLean steuert mit »In A Dream« konsequent die Mitte des Dancefloors an. Wie auf dem letzten Album, kollaboriert er mit Nancy Whang, deren Stimme auf jedem Track präsent ist.
Music Review | verfasst 11.09.2014
Angus & Julia Stone
Angus & Julia Stone
Produzentenlegende Rick Rubin hat das Geschwisterpaar Angus & Julia Stone wieder zusammen in ein Studio bekommen und ein erfrischend konventionelles Album aufgenommen.
Music Review | verfasst 10.09.2014
Karen O
Crush Songs
Abgestandene Produktion für gute Songs: »Crush Songs« von Yeah Yeah Yeahs-Sängerin Karen O macht es niemandem leicht. Außer vielleicht sich selbst.
Music Review | verfasst 10.09.2014
Interpol
El Pintor
Ein dunkles, aber kein tiefschwarzes Album ist »El Pintor« von Interpol geworden. Trotzdem knüpft die fünfte Platte der New Yorker an ihre Anfänge an.
Music Review | verfasst 10.09.2014
DZ Deathrays
Black Rat
Der Sound des Duos DZ Deathrays aus Brisbane definiert sich auch auf »Black Rat«hauptsächlich über aggressive Riffgewitter, druckvolles Schlagzeug und kreischig hohen Gesang.
Music Review | verfasst 04.09.2014
Various Artists
Low Fidelity
Unterhaltsame Partymischung. Der im Hamburger Karoviertel ansässige Plattenladen »Hanseplatte« präsentiert mit »Low Fidelity« ein Album mit unveröffentlichter Hamburger Musik.
Music Review | verfasst 01.09.2014
Celebration
Albumin
Nicht viel neues bei Celebration: auch auf ihrem vierten Longplayer »Albumin« ist ein stimmiger, eigenständiger Bandsound nicht herauszuhören.
Music Review | verfasst 27.08.2014
Electric Würms
Musik Die Schwer Zu Twerk
Nebenprojekte von den Flaming Lips haben es schwer, ist die Hauptband doch schon abgedreht genug. Somit ist »Musik Die Schwer Zu Twerk« von Electric Würms fast konventionell.
Music Review | verfasst 14.08.2014
Comet Gain
Paperback Ghosts
Grau und kalt wirkt dieses Album zu erst. Dch wenn man genau hinhört, dann hört man noch etwas anders im siebten Album der Indie-Band aus London.
Music Review | verfasst 14.08.2014
Alvvays
Alvvays
Die kanadische Indierockband Alvvays um Molly Rnakins und Alec O’Haley macht auf ihrem Debütalbum gutgelaunten Powerpop mit Hang zur großen Geste.
Music Review | verfasst 12.08.2014
Chuckamuck
Im Knast EP
Chuckamuck aus Berlin sind die deutschen Libertines. »Im Knast« ist sogar noch einen Tick abgefahrener als die bisherigen Veröffentlichungen.
Music Review | verfasst 25.07.2014
Richard Reed Parry
Music For The Heart And Breath
»Music For The Heart And Breath« ist eine in Form und Farbe auf- und losgelöste Morgenlandfahrt. Richard Reed Parry ist längst in die Riege zeitgenössischer Komponisten aufgerückt.
Music Review | verfasst 22.07.2014
Kishi Bashi
Lighght
Kishi Bashi singt, spielt Geige, kennt Regina Spektor und tourte mit Of Montreal. Genau danach klingt sein zweites Album »Lighght« dann auch.
Music Review | verfasst 18.07.2014
Luluc
Passerby
»Passerby« ist eine gefährliche Platte, weil man zu ihr unfassbar viel Blödsinn schreiben kann, wo wenige Worte reichen. Denn Luluc haben hier ein paar richtig zeitlose Momente.
Music Review | verfasst 15.07.2014
Jack White
Lazaretto
Zum Genie gehört der Wahnsinn. Das zeigte Jack White vor ein paar Jahren eindrucksvoll. Auf seinem zweiten Solo-Album »Lazaretto« aber leider nicht mehr.
Music Review | verfasst 15.07.2014
The Flaming Lips
7 Skies H3
The Flaming Lips driften auf »7 Skies H3« zwischen hysterischem Synthesizer-Geschrei und verstörendem Space-Rock immer weiter mehr Chaosforschung ab.
Music Review | verfasst 10.07.2014
Stephen Steinbrink
Arranged Waves
Zwei Welten vereint: Stephen Steinbrink gelingt es mit »Arranged Waves« die Musik der Siebziger mit angesagten Hauntology-Ansätzen zu verbinden.
Music Review | verfasst 10.07.2014
Greys
If Anything
Die Zeiten, in denen Punkrock auf Helden verzichten konnte, sind lange vorbei. Greys preisen Ihre Helden auf der Platte »If Anything« mit Inbrunst. Kraftvoll und anständig lärmig.
Music Review | verfasst 09.07.2014
The Trouble With Templeton
Rookie
Cocktail aus dem gesamten Gefühlsspektrum und den richtigen Einflüssen. Der Singer-Songwriter Thomas Calder rüstet für The Trouble With Templeton zur fünfköpfigen Band auf…
Music Review | verfasst 09.07.2014
Giana Factory
Lemon Moon
Unterkühlter Elektro-Pop mit hypnotischen Momenten. »Lemon Moon«, das zweite Album des dänischen Trios Giana Factory, überzeugt trotzdem nicht ganz.
Music Review | verfasst 08.07.2014
Cherry Ghost
Herd Runners
Austauschbar, konventionell, überflüssig. Mit Album Nummer drei wird Cherry Ghost nicht einmal mehr die Kritiker rumkriegen. »Herd Runners« ist nicht mehr als gefälliger Radio-Pop.
Music Review | verfasst 25.06.2014
Ramona Lisa
Arcadia
Ein Album, so seelenlos wie ein Stück Küchenplatte. »Arcadia« von Ramona Lisa will Indiepop sein. Am Ende ist es nur eine Spirale, die sich ewig um sich selbst dreht.
Music Review | verfasst 23.06.2014
The Antlers
Familiars
Wer gerade erst »Hospice« verkraftet hat, kann bei »Familiars« berught sein: The Antlers lassen ein bisschen Leichtigkeit bei ihrem fünften Album rein.
Music Review | verfasst 19.06.2014
Tom Vek
Luck
Starke Beats. Monotoner Gesang. Tom Veks drittes Album »Luck enstand, wie schon die Vorgänger-Alben, komplett in Eigenregie. In diesem Fall vielleicht nicht die beste Entscheidung.
Music Review | verfasst 18.06.2014
Archive
AXIOM
Mit dem neuen Album unternehmen Archive ihr bislang ambitioniertestes Projekt. »AXIOM« ist nicht nur Musik, sondern auch der dazugehörende Film.
Music Review | verfasst 16.06.2014
Teleman
Breakfast
»Breakfast« von Teleman klingt schlicht nach gutem Pop: eingängig ohne plump, einfallsreich ohne überkomplex, melodiös ohne kitschig und leicht ohne belanglos zu sein.
Music Review | verfasst 12.06.2014
Jeremy Messersmith
Heart Murmurs
Balladesker Powerpop aus Jeremy Messersmiths Feder. »Heart Murmurs«, das vierte Album des Mannes aus Minneapolis, ist gleichzeitig sein Glassnote-Records-Debüt.
Music Review | verfasst 09.06.2014
Sylvan Esso
Sylvan Esso
Die scharfkantige, unterkühlte Produktion Sanborns lässt viele Pausen und Lücken, wirkt skizzenhaft, nur selten geht es geordnet, ruhig und harmonisch zu…
Music Review | verfasst 09.06.2014
American Football
American Football
15 Jahre nach Erstveröffentlichung hat Polyvinyl Records American Football’s selbstbetiteltes Debütalbum, einen Genreklassiker der ersten Güter, wiederaufgelegt.
Music Review | verfasst 27.05.2014
Kepler
Attic Salt
Auf dem jungen Plattenlabel Oscarson ist »Attic Salt« von Kepler auf Vinyl wiederveröffentlicht worden. Ein guter Grund die Band aus dem Arcade Fire-Umfeld wiederzuentdecken.
Music Review | verfasst 27.05.2014
Dan Sartain
Dudesblood
Dan Sartain legt mit »Dudesblood« die Vielfalt seiner musikalischen Einflüsse offen und beweist gleichzeitig, welch variabler Songwriter und Interpret er ist.
Music Review | verfasst 20.05.2014
Samaris
Silkidrangar
Die erste Rezension über Musik aus Island, die ohne Elfen auskommt. Mystischen Sound haben Samaris auf ihrem Debüt »Silkidrangar« aber trotzdem drauf.
Music Review | verfasst 13.05.2014
FM Belfast
Brighter Days
Die Isländer FM Belfast haben mit »Brighter Days« ein grenzenlos optimistisches Album aufgenommen. Ein Stimmungsaufheller übersprudelnder Lebensfreude.
Music Review | verfasst 12.05.2014
EMA
The Future's Void
EMA besingt ihre Ängste und das tote Rauschen über der Welt. Auf »The Future’s Void« beschwört sie das alles ziemlich beeindruckend und nachhaltig. Ein Album, das einen verfolgt.
Music Review | verfasst 08.05.2014
Pixies
Indie Cindy
Wer an die gute alte Zeit denken will, hört bitte Stephen Malkmus. Oder Sonic Youth. Nur nicht »Indie Cindy«. Das Album ist nämlich viel. Nur sicher keine gute Zeit.
Music Review | verfasst 07.05.2014
Avey Tare's Slasher Flicks
Enter The Slasher House
Avey Tare macht abseits von Animal Collective mal wieder Musik. Und die hört sich vor allem nach wie eine Band an: Animal Collective. Weiß man, was man hat.
Music Review | verfasst 30.04.2014
Jamaica
Ventura
»Ventura« zeigt, Jamaica könnten als Festival-Konsens der diesjährigen Saison funktionieren. Im nächsten Jahr werden sie eben nur von anderen Sommer-Hits abgelöst.
Music Review | verfasst 28.04.2014
Horse Thief
Fear In Bliss
Das Debüt »Fear In Bliss« von Horse Thief klingt as ob Midlake sich intensiv mit Interpol auseinandergesetzt hätten. Das ist charmant, nur kennt man’s halt schon.
Music Review | verfasst 14.04.2014
Orcas
Yearling
Rafael Anton Irissari und Benoit Pioulard haben ein zweites Album als Orcas veröffentlicht, in der analoge Wärme durch unterkühlte Entrücktheit ausgeglichen wird.
Music Review | verfasst 10.04.2014
Kevin Drew
Darlings
Kevin Drew, Gründungsmitglied von Broken Social Scene, veröffentlicht nach 7 Jahren sein zweites Soloalbum »Darlings«. Es ist die erste unpeinliche Kuschelplatte des Indie-Rock.
Music Review | verfasst 24.03.2014
Future Islands
Singles
Auf »Singles« tanzen die Baltimore Synthpop-Barden Future Islands in ungewohnt clean-klingender New Wave-Romantik, Welt- und Herzschmerz einfach weg.
Music Review | verfasst 24.03.2014
Liars
Mess
Zwischen den Stühlen: Die Liars pendelten schon immer zwischen Punk und Kunst, Anspruch und Rotz. »Mess« ist nur die erneute Bestätigung dieses Status.
Music Review | verfasst 21.03.2014
Kreisky
Blick auf die Alpen
»In was für einer Zeit leben wir eigentlich?« Mit »Blick auf die Alpen« beantwortet sich das Wiener Indieband Kreisky diese Frage höchst selbst.
Music Review | verfasst 20.03.2014
Blood Red Shoes
Blood Red Shoes
Bei »Blood Red Shoes« handelt es sich hier wohl um das raueste, energiegeladenste und gleichwohl persönlichste Album der Bandgeschichte.
Music Review | verfasst 20.03.2014
The Tower Of Light
The Tower Of Light
Viel ist über The Tower Of Light nicht bekannt. Ein Producer, der Shoegaze neu auslotet. Nicht immer zu seinem Vorteil. Denn viele seiner Soundlandschaften saufen in der Geste ab.
Music Review | verfasst 19.03.2014
Elbow
The Take Off And Landing Of Everything
»The Take Off And Landing Of Everything«, das sechste Album der britischen Indierockband Elbow, wälzt sich langsam ohne viele Überraschungen.
Music Review | verfasst 10.03.2014
Wild Beasts
Present Tense
Noch reduzierter und kantiger als die Vorgänger haben die Wild Beasts auf »Present Tense« endgültig ihre Nische zwischen Wut und Zärtlichkeit gefunden.
Music Review | verfasst 27.02.2014
Real Estate
Atlas
Es gibt viele Parallelen zwischen »Atlas« und seinem Vorgänger »Days«. Real Estate kopieren dabei nicht etwa sich selbst, sondern bleiben auf konstant hohem Niveau.
Music Review | verfasst 24.02.2014
Beck
Morning Phase
Beck veröffentlicht mit »Morning Phase« sein zwölftes Album – ein funkelndes Kleinod mit ironiefreier Schönheit. Wer da an »Sea Change« denkt, liegt nicht verkehrt.
Music Review | verfasst 21.02.2014
The Notwist
Close To The Glass
»Close to the Glass«, das neue Album von The Notwist, ist das wohl abwechslungsreichste Album ihrer Bandgeschichte, stilistisch als auch rein formal.
Music Review | verfasst 21.02.2014
Dresses
Sun Shy
Ein Album, das die Leserschaft von NME und BRAVO vereint. Nur gut ist »Sun Shy« von Dresses sicher nicht. Schmierig, anbiedern, nichtssagen und letztendlich egal.
Music Review | verfasst 20.02.2014
Xiu Xiu
Angel Guts: Red Classroom
Nach dem etwas üppigeren Instrumentarium der letzten Alben markiert »Angel Guts: Red Classroom« die Rückkehr zum reduzierten Sound aus alten Drum Machines und Vintage-Synthies.
Music Review | verfasst 13.02.2014
I Am Oak
Ols Songd
Graue Wolken, tief-temperierte Windböen in den Straßen, Wollmützen-verhüllte Gesichter: I Am Oak machen auf »Ols Songd« Musik für Regentage.
Music Review | verfasst 12.02.2014
I Break Horses
Chiaroscuro
Fever Ray, Bat For Lashes, Kate Bush – die Referenzenliste zu »Chiaroscuro« ist lang. Und auch wenn I Break Horses nicht in der gleichen Klassen liegen, macht das Album Laune.
Music Review | verfasst 10.02.2014
Tara Jane O'Neil
Where Shine New Lights
Zwölf Traumlandschaften, jede davon wunderschön – das liefert Tara Jane O’Neil auf ihrem Album »Where Shine New Lights«, das Drone und Ambient mit Songwriting verbindet.
Music Review | verfasst 10.02.2014
Dum Dum Girls
Too True
Die Dum Dum Girls setzen bei »Too True« auf programmierte Drums. Die fehlende perkussive Dynamik macht die harmlosen Stücke noch mal so gleichförmig und öde.
Music Review | verfasst 07.02.2014
The Go Find
Brand New Love
Auf ihrem vierten Album möchten The Go Find die Liebe als komplexe Sache verstanden wissen. Eine, die mehrere Gefühlsebenen und Gemütslagen kennt und anspricht.
Music Review | verfasst 07.02.2014
Breton
War Room Stories
Fünf Jungs aus London machen Musik, doch Breton sind ein bisschen anders als all die Bands aus dem IndieRock, was sie mit ihrem neuen Album »War Room Stories« beweisen.
Music Review | verfasst 06.02.2014
Caged Animals
In The Land Of Giants
»In The Land Of Giants« von Caged Animals erinnert zunächst an Bands wie Beta Band oder auch Blur, die Pop-Songwriting mit elektronischen Hilfsmitteln zu verquicken versuchten.
Music Review | verfasst 06.02.2014
Temples
Sun Structures
Und die nächste Band aus England, die klingt, als hätten sie 40 Jahre lang kein Radio besessen. Doch Temples sind anders. Und mehr als nur Nostalgie.
Music Review | verfasst 16.01.2014
Stephen Malkmus & the Jicks
Wig Out At Jagbags
Gitarren-Gegniedel, Einschübe mit Reggae-Offbeat, pomadige Bläsersätze, käsige Synthiestreicher, ein Posaunensolo, lyrische Tongue-in-Cheek-Momente – ein echter Malkmus eben.
Music Review | verfasst 20.12.2013
San Fermin
San Fermin
Der junge Musiker Ellis Ludwig-Leone nimmt mit mehr als 20 Musikern in Debütalbum auf, dessen Ergebnis wie ein klassisch geschulter Mix aus Sufjan Stevens und The National klingt.
Music Review | verfasst 19.12.2013
Matt Elliott
Only Myocardial Infarcation Can Break Your Heart
Der Meister der Schwermut ist zurück und der Titel seines neuesten Werkes ist noch die positivste Nachricht, die er mitbringt. Musikalisch stimmt das aber wie immer nicht.
Music Review | verfasst 19.12.2013
Midlake
Antiphon
Midlake haben einen neuen Sänger, ansonsten bleibt vieles gleich. Verwandten Bands wie Fleet Foxes oder Tame Impala können sie aber weiterhin nicht das Wasser reichen.
Music Review | verfasst 16.12.2013
The Wave Pictures
City Forgiveness
The Wave Pictures könnte mit diesem Doppelalbum als Songsammlung einer 6-wöchigen USA-Tour zusammen mit Allo Darlin’ doch noch der große Durchbruch gelingen.
Music Review | verfasst 12.12.2013
The Flaming Lips
Peace Sword
Aus der Mitarbeit am Soundtrack für »Ender’s Game« machten The Flaming Lips eine eigenständige EP, die den Plot des Films um einen weiteren Strang erweitert.
Music Review | verfasst 11.12.2013
Dear Reader
We Followed Every Sound
Zusammen mit dem Deutschen Filmorchester aus Babelsberg hat Cherilyn MacNeil und ihre Manne ein Livealbum mit kraftvollem Sound aufgenommen.
Music Review | verfasst 06.12.2013
Unmap
Pressures
Wenn alle Debüts so versprechend wären wie »Pressures« von Unmap, wäre die Welt ein besserer Ort. Denn auf zehn Tracks schafft Band einen eigenen Sound. Und der ist auch noch gut.
Music Review | verfasst 22.11.2013
Lee Ranaldo & The Dust
Last Night On Earth
Kenner wissen: Die besten Song bei Sonic Youth kamen sowieso von Lee Ranaldo. Das beweist auch seine neue Platte »Last Night On Earth«, die manchmal wie eine Befreiung klingt.
Music Review | verfasst 08.11.2013
Arcade Fire
Reflektor
Arcade Fire wollen sich neu erfinden. James Murphy von LCD Soundsystem hat ihnen dabei geholfen und Geigen, Akkordeons und Drehleihern gegen Synthesizer und Effektgeräte getauscht.
Music Review | verfasst 25.10.2013
Okkervil River
The Silver Gymnasium
Das siebente Album von Okkervil River, »The Silver Gymnasium«, klingt gut gelaunt, warmherzig und ist ein Konzeptalbum über die Jugend des Sängers Will Sheff.
Music Review | verfasst 25.10.2013
Aloa Input
Anysome
Vielleicht ist »Anysome«, das Debüt von Aloa Input, eine Art Musik-Atlas, der unter eklektischer Experimentierfreude aus dem »Nirgendwo« ein »Überall« macht.
Music Review | verfasst 24.10.2013
Tim Kasher
Adult Film
Tim Kasher, die Stimme von Cursive, bringt sein drittes Solo-Album »Adult Film« raus. Vor zehn Jahren klang das bei ihm alles wütender. Und besser.
Music Review | verfasst 23.10.2013
Quasi
Mole City
Zum 20-jährigen Bandjubiläum machen Sam Coomes und Janet Weiss mit diesem 24 Stücke umfassenden Doppelalbum sich selbst und den Fans ein großes Geschenk.
Music Review | verfasst 16.10.2013
Franz Ferdinand
Right Thoughts, Right Words, Right Action
Das vierte Album »Right Thoughts, Right Words, Right Action« macht alles wie immer. Franz Ferdinand eben – wirkliche Überraschungen sind da ausgeschlossen.
Music Review | verfasst 14.10.2013
Lanterns On The lake
Until the Colours Run
Die Krise berührt auch die Popmusikwelt nicht und so ist es gar nicht selbstverständlich, dass Lanterns On The Lake dieses Album fertiggestellt haben.
Music Review | verfasst 10.09.2013
Dent May
Warm Blanket
Das neue Werk klingt wie ein Amalgam aus den ersten beiden Alben: die analoge Wärme des Erstlings verbunden mit der poppigen Frische vom Disco-beeinflussten »Do Things«.
Music Review | verfasst 09.09.2013
Saroos
Return
»Return« klingt als haben sich die Krautrocker von Faust mit Grateful Dead und Alias im Studio getroffen, um frei nach den »In Sounds Of Way Out« der Beasties zu jammen.
Music Review | verfasst 05.09.2013
Arctic Monkeys
AM
Die Arctic Monkeys sind gereift. Direkt auf die Fresse gibt es bei »AM« nicht mehr, dafür entspannten Groove, der mit dem Blues manchmal liebäugelt.
Music Review | verfasst 03.09.2013
Belle & Sebastian
The Third Eye Centre
»The Third Eye Centre« ist ein wildes Sammelsurium, dem es zwar an Kohärenz mangelt, das aber den typischen Belle & Sebastian-Charme verströmt.
Music Review | verfasst 13.08.2013
Landshapes
Rambutan
Das Debüt des vormals als Lulu & the Lampsahdes fungierenden Londoner Quartetts ist ein erstaunlich eigenständiges und reifes Album geworden.
Music Review | verfasst 09.08.2013
Bloc Party
The Nextwave Sessions EP
Die neue EP von Bloc Party kennzeichnet nicht einen weiteren Entwicklungsschritt der Band, sondern verharrt in der künstlerischen Stagnation.
Music Review | verfasst 01.08.2013
Smith Westerns
Soft Will
Die unaufdringlichen, dennoch einprägsamen Melodien lassen zwar den Willen zur Weiterentwicklung erkennen, nur ist der leider so soft, dass er stellenweise an Beliebigkeit grenzt.
Music Review | verfasst 24.06.2013
Austra
Olympia
Ein perfekt durchproduziertes Album, solide Pop-Musik mit Fähigkeiten in alle Richtungen und Tumblr-Kredibilität. Doch fühlen tut man dabei wenig.
Music Review | verfasst 24.06.2013
Cold War Kids
Dear Miss Lonelyhearts
2011 noch als Geheimtipp gehandelt, veröffentlichen die Cold War Kids mit »Dear Miss Lonelyheart« den Nachfolger zu ihrem starken letzten Album »Mine Is Yours«.
Music Review | verfasst 17.06.2013
Sigur Rós
Kveikur
Mit ihrem siebenten Album »Kveikur« liefern Sigur Rós musikalische Schönheit in Reinform – perfekt ausbalanciert zwischen Ruhe und Sturm. Wohl ihre beste Platte seit »Takk…«.
Music Review | verfasst 17.06.2013
GRMLN
Empire
GRMLN’s Debütalbum klingt wie die unbeschwerteste Zeit des Jahres, als die noch 6 Wochen lang war und Sommerferien hieß, ist aber im Endeffekt zu aufgeräumt und zu wenig infantil.
Music Review | verfasst 31.05.2013
Vampire Weekend
Modern Vampires Of The City
Im Vergleich mit den Vorgängern hat sich nicht viel geändert: Es gibt Balladen, zu denen man sich zurückgegeltes blondes Haar vorstellt und flotte Nummern, um im Kreis zu hüpfen.
Music Review | verfasst 30.05.2013
The National
Trouble will Find Me
Es ist das wohl persönlichste Album von The National und das sicherlich nicht zuletzt, weil die Band sich auf ihrem sechsten Studioalbum endlich selbst gefunden hat.
Music Review | verfasst 28.05.2013
Alessi's Ark
The Still Life
Folk ist kein großes Ding mehr. Nach dem wievielten Revival auch immer ist es gut, dass es weiter Künstler wie Alessi Laurent-Marke gibt, deren Musik so naiv und verbraucht ist.
Music Review | verfasst 16.05.2013
The Uncluded
Hokey Fright
»Hokey Fright«, die gemeinsame LP von Kimya Dawson und Aesop Rock, ist stellenweise mehr Hörspiel als leicht konsumierbare Musik. Und genau das macht dieses Album aus.
Music Review | verfasst 16.05.2013
Telekinesis
Dormarion
Das mittlerweile dritte Album von Michael Benjamin Lerner aus Seattle kommt so einfach gestrickt daher, dass einem fast schon unangenehm sein kann.
Music Review | verfasst 29.04.2013
Vondelpark
Seabed
Das Debütalbum des Londoner Trios zwingt auch den größten Red-Bull-Junkie in den Mittagsschlaf. Aber es ist auch ein Statement gegen Hype und Schnelllebigkeit.
Music Review | verfasst 26.04.2013
Junip
Junip
Junip klingen am besten, wenn sie wie Junip klingen. Und deshalb ist deren neues Album auch nicht schlecht, obwohl es sich nur im Detail vom Vorgänger unterscheidet.
Music Review | verfasst 22.04.2013
John Grant
Pale Green Ghosts
Musikalisch nicht immer schlüssig und auch auf der Textebene passt nicht alles zusammen, aber »Pale Green Ghosts« zeigt das so lange Zeit verborgene Talent des »Forty-Somethings«.
Music Review | verfasst 18.04.2013
Night Moves
Colored Emotions
Night Moves präsentieren uns mit »Colored Emotions« ein Album von solcher Kraft und Stärke, dass es für ein Debüt fast schon unheimlich ist.
Music Review | verfasst 16.04.2013
Clinic
Free Reign II
Alternativ-Mixe des von Oneohtrix Point Never produzierten Albums »Free Reign« werden nun wiederveröffentlicht. Sie erweitern das großartige Material um eine weitere Nuance.
Music Review | verfasst 15.04.2013
On And On
Give In
Traumwandlerisch balanciert On And On’s »Give In« zwischen der kindlichen Naivität des Indierock und der ätherischen Zerbrechlichkeit des Dream-Pop.
Music Review | verfasst 02.04.2013
Joasihno
A Lie
Zwischen der harmonischen und rhythmischen Einfältigkeit abgesehen, die lediglich die Rahmenhandlung absteckt, lässt sich jede Menge zwischen den Zeilen lesen.
Music Review | verfasst 28.03.2013
Steve Mason
Monkey Minds in the Devils Time
Nach einer langen aber unsteten Musikerlaufbahn hat der ehemalige Sänger der Beta Band nun ein buntes Kabinett seines Lebens in Form eines Albums geschaffen.
Music Review | verfasst 15.03.2013
Natural Self
Neon Hurts My Eyes
Nathaniel Pearn macht netten Indiepop mit elektronischen Einflüssen. Und reißt das alles am Ende ohne Grund wieder ein mit einem einzigen nervtötendem Track.
Music Review | verfasst 06.03.2013
Concrete Knives
Be Your Own King
Das Debüt der Franzosen Concrete Knives ist ein harmloses Vergnügen mit netten Melodien und einer wirklich bemerkenswerten Fülle von Gruppenvocals.
Music Review | verfasst 05.03.2013
Youth Lagoon
Wondrous Bughouse
Youth Lagoons zweites Album ist ein märchenhafter Trip. Verschrobene Instrumentals untermalen Powers strubbeligen Gesang, der von spirituellen und existenziellen Themen handelt.
Music Review | verfasst 25.02.2013
Bloodgroup
Tracing Echoes
Das Quartett lässt seine bratzigen Minimal-Skizzen hinter sich und vermischt rußfarbenen Elektro mit einer Nuance aus sphärischen String-Arrangements und vernebelten Melodien.
Music Review | verfasst 19.02.2013
Toro y Moi
Anything In Return
Chaz Bundick aks Toro y Moi gelingt mit seinem dritten Album »Anything In Return« die logische Weiterentwicklung im Rahmen seines bisherigen Werks.
Music Review | verfasst 14.02.2013
Jim James
Regions of Light and Sound of God
Nachdem die beiden letzten Alben mit My Morning Jacket nicht überzeugen konnten, versucht es deren Sänger Jim James nun mit einem unkonventionellerem Ansatz – und hat Erfolg.
Music Review | verfasst 11.02.2013
Veronica Falls
Waiting For Something To Happen
Veronica Falls belegen mit »Waiting For Something To Happen« einmal mehr, dass die Binsenweisheit vom schwierigen zweiten Album manchmal keine Binse ist.
Music Review | verfasst 05.02.2013
Delphic
Collections
Delphic können sich auf ihrem zweiten Album »Collections« nicht zwischen Indiedisko und Clubfloor entscheiden und verfehlen so immer beides.
Music Review | verfasst 04.02.2013
The Courteeners
Anna
Musik, die geradezu darum bettelt, zur peripheren Klangkulisse werden zu dürfen: The Courteneers haben ihr neues Album »Anna« veröffentlicht.
Music Review | verfasst 11.01.2013
Yo La Tengo
Fade
Die Pixies sind fett, Sonic Youth für den Moment getrennt – ein Glück machen Yo La Tengo unbeirrt weiter auf der gleichen Schiene wie immer.
Music Review | verfasst 05.12.2012
Interpol
Turn On The Bright Lights - Tenth Anniversary Edition
Auch zehn Jahre später klingt das Album immer noch sehr frisch: fragiles, dennoch kraftvolles Songwriting mit stets hoher emotionaler Intensität.
Music Review | verfasst 03.12.2012
Textor
Schwarz Gold Blau
Mit Hip Hop hat das nichts mehr zu tun. »Schwarz Gold Blau« platziert sich zwischen den Stühlen des Café Kranzler und der Hamburger Schule.
Music Review | verfasst 21.11.2012
Lower Dens
Twin Hand Movement
Das im Frühjahr erschienene »Nootropics« galt vielen als kleine Sensation. Nun wird auch das erste Album von Lower Dens wiederveröffentlicht.
Music Review | verfasst 19.11.2012
Melody's Echo Chamber
Melody's Echo Chamber
»Melody’s Echo Chamber« ist Musik für naive Neu-Großstädterinnen mit Instagram-ADHS, Urban Outfitters-Fetisch und »Amélie«-Poster im WG-Zimmer.
Music Review | verfasst 12.11.2012
The Soft Pack
Strapped
So sehr viel hat sich im Vergleich zum Debüt nicht verändert. The Soft Pack spielen noch immer möglichst simple, flotte Popsongs unter 3 Minuten. Mit einer Ausnahme.
Music Review | verfasst 08.11.2012
Troy von Balthazar
... is with the Demon
Sein drittes Soloalbum ist melancholischer Lo Fi-Folk, der mit ein paar wenigen Zutaten die Nähe eines Elliott Smith oder eines frühen Devendra Banhart herzustellen vermag.
Music Review | verfasst 06.11.2012
John Cale
Shifty Adventures In Nookie Wood
John Cale war drauf und dran alles richtig zu machen, eine moderne Produktion mit poppigen, wenn auch etwas vagen Songs zu verbinden. Doch dann entdeckte er den Autotune-Effekt.
Music Review | verfasst 22.10.2012
Mumford & Sons
Babel
Die einstigen Kritikerlieblinge des Folks, Mumford & Sons, machen alles wie immer. Und das überrascht herzlich wenig, denn die Songs werden so nicht besser.
Music Review | verfasst 27.09.2012
The Hand To Man Band
You Are Always On Our Minds
Eine Zusammenstellung spontaner Improvisationen, die teilweise verquer und dissonant beginnen, um dann doch irgendwann ins mysteriös Harmonische umzuschlagen.
Music Review | verfasst 25.09.2012
Grizzly Bear
Shields
Mit »Shields« veröffentlichen Grizzly Bear ihr nunmehr viertes Studioalbum und klingen auf diesem konsequenter und spielerischer als je zuvor.
Music Review | verfasst 20.09.2012
The xx
Coexist
Mit »Coexist« etablieren sich The xx als einer der größten Bands unserer Zeit und verblüffen mit einem sanften, jeglichen Eitelkeiten absagenden Album.
Music Review | verfasst 20.09.2012
Efterklang
Piramida
Efterklang suchen die Leichtigkeit und finden sie in ihren Songs auf ihrem vierten Album. Das Besondere: Ihre Melodien haben noch keinen Bart wie bei manchen Indie-Kollegen.
Music Review | verfasst 19.09.2012
Sic Alps
Sic Alps
In den Proberäumen von San Francisco muss etwas Besonderes in der Luft liegen, so viel großartiger Garagen-Rock kommt derzeit aus der ehemaligen Hippie-Hochburg.
Music Review | verfasst 17.09.2012
Dinosaur Jr.
I Bet On Sky
Alles wie immer bei Dinosaur Jr.? Vielleicht nicht, denn »I Bet On Sky« taugt bestens in diesem Jahr, auch wenn der Sound mit den schiefen und lauten Gitarren bekannt ist.
Music Review | verfasst 07.09.2012
Deerhoof
Breakup Song
Die neue Deerhoof-Platte lehrt ein weiteres Mal, dass ein interessantes Konzept noch keinen guten Song macht und dass Kelly Goode auch ganz anders kann.
Music Review | verfasst 05.09.2012
Die Heiterkeit
Herz aus Gold
Auf »Herz aus Gold« erklingt deutscher Schrammel-Pop mit etwas tieferem weiblichem Gesang als gewohnt, dazu lakonische Texte mit dem ein oder anderen Slogan.
Music Review | verfasst 31.08.2012
Animal Collective
Centipede Hz
Animal Collective können keine durchschnittlichen Alben. Zumindest war das bis »Centipede Hz« eigentlich mal so. Aber Zeiten ändern sich – leider.
Music Review | verfasst 29.08.2012
Yeasayer
Fragrant World
Yeasayer beschwören auf ihrem dritten Studioalbum »Fragrant World« eine neue Klarheit und verdichten ihren Sound – doch schnüren sich dabei selbst die Luft ab.
Music Review | verfasst 15.08.2012
Friends
Manifest!
Die vielgehypte Band Friends umschifft die vor der Albumveröffentlichung anberaumte, typische Gefahr eines schnelllebigen Internet-Phänomens.
Music Review | verfasst 27.07.2012
Dirty Projectors
Swing Lo Magellan
Mit »Swing Lo Magellan« setzt David Longstreth mit seinen Dirty Projectors auf eine neue Verständlichkeit und schreibt Lieder – fast ganz ohne Konzept.
Music Review | verfasst 23.07.2012
The Very Best
MTMTMK
Ihr Debüt wurde hochgehandelt und nun legen The Very Best erneut ein perfekt getimtes Sommeralbum vor, das weder langweilt noch nervt. Fehlt halt nur noch das passende Wetter.
Music Review | verfasst 16.07.2012
Hot Chip
In Our Heads
Die Vorgänger haben aber hohe Erwartungen geschaffen, die »In Our Heads«, obwohl es ein typisches Hot Chip-Album ist, längst nicht erfüllen kann.
Music Review | verfasst 13.07.2012
Spiritualized
Sweet Heart, Sweet Light
Spiritualized machen eigentlich alles wie immer mit ihrem neuen Album und am Ende fließen die Tränen. Wer leiden will, muss bei »Sweet Heart, Sweet Light« reinhören.
Music Review | verfasst 12.07.2012
The Walkmen
Heaven
Bei aller Kantigkeit und scheinbarem Chaos sind The Walkmen aus New York City ganz bei sich selbst. Und dort waren sie schon immer am besten.
Music Review | verfasst 11.07.2012
2:54
2:54
Die Ex-Punk-Girls von 2:54 schließen mit ihrer Debutplatte an ihre EP vom vergangenen Jahr an – uns suchen vergeblich nach dem Scarlet-Moment.
Music Review | verfasst 09.07.2012
Orcas
Orcas
Thomas Beluch und Rafael Anton Irisarri erschaffen als Orcas Sound-Collagen, die gelegentlich in Songs ausfließen und liefern damit den Ambient-Soundtrack des Sommers.
Music Review | verfasst 22.06.2012
Crocodiles
Endless Flowers
Für ihr drittes Album haben die Crocodiles dem sonnigen San Diego den Rücken gekehrt um mit verändertem Line-Up in Berlin aufzunehmen. Resultat? Ihr bislang bestes Album.
Music Review | verfasst 13.06.2012
The Magnetic Fields
Love At The Bottom Of The Sea
Stephen Merrit kehrt mit »Love At the Bottom of the Sea« zurück zu den Wurzeln seiner Magnetic Fields und zeigt sich erneut als überragender Storyteller.
Music Review | verfasst 11.06.2012
Liars
WIXIW
Nach den letzten beiden fast schon rockistischen Werken ist »WIXIW« nun Liars’ Dance-Album geworden. Unser Rezensent bescheinigt den New Yorkern einen großen Wurf.
Music Review | verfasst 11.06.2012
Dent May
Do Things
Dent May hat seine Ukulele zur Seite gelegt und stattdessen den Drum Computer bemüht. Herausgekommen ist ein Album, dass zum Tanzen einlädt, ohne auf 60s Melodien zu verzichten.
Music Review | verfasst 04.06.2012
Sea Of Bees
Orangefarben
Julie Ann Bee aka Sea of Bees legt mit ihrem zweiten Album elf Liebeslieder vor, die vor allem lyrisch bestechen. Es ist ein egozentrisches Werk und es tut gut daran.
Music Review | verfasst 01.06.2012
Lower Dens
Nootropics
Dem Album gelingt es eine eigene Welt zu erschaffen und vergessen zu machen, dass es überhaupt eine gibt. Dream-Pop wird von Kraftwerk inspiriert und durch Kraut-Rock verstärkt.
Music Review | verfasst 30.05.2012
Tu Fawning
A Monument
Die richtige Balance zwischen strenger Fokussierung und ungebändigtem Loslassen zu finden, ist die Herkulesaufgabe hier. Es gibt Momente, wo das gut funktioniert. Aber nicht nur.
Music Review | verfasst 09.05.2012
Bear In Heaven
I Love You, It's Cool
Es ist eher eine vorhersehbare Einfachheit als ein geniales Konzept, was »I Love You, It’s Cool« ausmacht. Manchmal will man von Musik auch einfach nur gut unterhalten werden.
Music Review | verfasst 04.05.2012
Jack White
Blunderbuss
Nach Alben mit den Raconteurs und Dead Weather musste Jack White auf seinem Solodebüt weniger Kompromisse eingehen. Ob es geholfen hat?
Music Review | verfasst 02.05.2012
Breton
Other People's Problems
Breton gelingt es zwischen Hip-Hop, Indie und Electro und den zwei offensichtlichen Polen »arty« und »danceable« so zu balancieren, dass eine komplexe, erfrischende Musik entsteht.
Music Review | verfasst 24.04.2012
Giana Factory
Save The Youth
Mit Glitter im Gesicht und geschultertem Jutebeutel, die Haare wie Zooey Deschanel, musizieren sich die drei Däninen durch den aktuellen Zeitgeist.
Music Review | verfasst 17.04.2012
White Rabbits
Milk Famous
Es scheint als wäre hier eine Spoon-Tribute-Band aus Studiomusikern und Musik-Software zu einem Roboter-Sextett zusammengebastelt worden.
Music Review | verfasst 11.04.2012
Lotus Plaza
Spooky Action At A Distance
Mit »Spooky Action at a Distance« scheint Lockett Pundt sich nun wieder näher am Boden zu befinden und ist damit wieder näher an seiner Stammband Deerhunter dran.
Music Review | verfasst 10.04.2012
Big Deal
Lights Out
Auf »Lights Out« von Big Deal werden die ganz großen Gefühle ausgepackt und in wundervoll melancholisch wie intimen Songs gemeinsam besungen.
Music Review | verfasst 05.04.2012
Alabama Shakes
Boys & Girls
Alabama Shakes spielen ihre eigene Version von Gospel, Swamp Rock, Soul und Blues, durch ihre Dringlichkeit und hochwertiges Songwriting stets frisch, catchy und eigenständig.
Music Review | verfasst 29.03.2012
The Kabeedies
Soap
Die Briten von The Kabeedies machen Dreieinhalbminuten-Musik für Radio und Tanzfläche: Mehr Indie, mehr Unbekümmertheit, mehr Kurzweiligkeit geht nicht.
Music Review | verfasst 13.03.2012
Phantogram
Nightlife EP
Die neue EP von Phantogram laviert zwischen Party- und Post-Party-Depression und zeichnet ein musikalisches Abziehbildchen der Schattenseite des Musikerlebens.
Music Review | verfasst 05.03.2012
The Maccabees
Given To The Wild
Die Briten von The Maccabees überraschen mit ihrem neuen Album. Es ist von der musikalischen Entwicklung gesehen, das »Sergeant Pepper« der Band.
Music Review | verfasst 01.03.2012
Xiu Xiu
Always
Xiu Xiu feilen auch im zehnten Jahr weiter an ihrem Diskurs-Pop zwischen dem Zelebrieren der eigenen Marginalisierung und politischer Unkorrektheit.
Music Review | verfasst 29.02.2012
Young Magic
Melt
Hochambitioniert gehen Young Magic zu Werke, doch die in zehn verschiedenen Ländern entstandenen Songs nehmen die unterschiedlichen Einflüsse etwas zu oberflächlich auf.
Music Review | verfasst 22.02.2012
Field Music
Plumb
Sie teilten sich einst Proberaum und Bandmitglieder mit Maximo Park und Futureheads. Das war’s dann aber auch an Gemeinsamkeiten. Das vierte Album beweist ihre Raffinesse.
Music Review | verfasst 20.02.2012
Of Montreal
Paralytic Starks
Of Montreal sind die verlässlichsten Zulieferer quirligen Zitatpops aus den USA. Fast schon wie gewohnt ist auch das elfte Album eine Achterbahnfahrt mit glanzvolle Popsongs.
Music Review | verfasst 14.02.2012
Diagrams
Black Light
Sam Genders von Tunng hat ein neues Projekt. Black Light von Diagrams ist ein Sinnbild der Überwindung alter Geister und zugleich ein gar feines Album für den Hörer.
Music Review | verfasst 08.02.2012
François & The Atlas Mountains
E Volo Love
Es ist das erste Signing eines Franzosen auf dem britischen Indielabel Domino Records. Fantasievoller Indiepop: Vampire Weekend grüßen aus der Ferne.
Music Review | verfasst 06.02.2012
Nada Surf
The Stars Are Different To Astronomy
Vergänglichkeit ist also das große Thema des sechsten Albums der Berufsjugendlichen von Nada Surf. Die New Yorker College-Rocker versuchen sich dabei nicht neu zu erfinden.
Music Review | verfasst 24.01.2012
Girls
Father, Son, Holy, Ghost
Girls aus San Francisco fügen die verschiedensten Stile der Popmusikgeschichte zusammen und schütteln kräftig. Selten lagen Vertrautheit und der Hauch von Neuem so nah beieinander.
Music Review | verfasst 11.01.2012
Dirty Projectors & Björk
Mount Wittenberg Orca
Bereits im Mai 2009 aufgenommen und zunächst nur digital veröffentlicht, kann man die Kooperation zwischen den Dirty Projectors und Björk nun als physischen Tonträger erwerben.
Music Review | verfasst 06.01.2012
Peaking Lights
936
Bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres in den USA erschienen, kommt nun einer der ganz großen Würfe von 2011 auch in Europa auf den Markt.
Music Review | verfasst 24.11.2011
High Places
Original Colors
Auf ihrer dritten Platte geben sich High Places Mühe, den Anschluss nach oben zu Animal Collective, Panda Bear oder Neon Indian zu bekommen.
Music Review | verfasst 22.11.2011
Dominant Legs
Invitation
Ohne Job und mit jeder Menge Freizeit fand sich Ryan Lynch vor einigen Jahren wieder. Das Beste was ihm einfiel, war Musik zu machen. Nun erscheint das Debüt von Dominant Legs.
Music Review | verfasst 18.11.2011
2:54
Scarlet EP
Mit weit aufgedrehten Verstärkern, klugem Songwriting und Pop-Appeal bringen zwei Schwestern Großbritannien wieder zurück auf die Indierocklandkarte.
Music Review | verfasst 15.11.2011
Real Estate
Days
Eines der Indie-Highlights des Jahres? Real Estate lassen sich einfach treiben und reißen einen ganz selbstverständlich mit. Es ist schwer, diese Songs nicht zu mögen.
Music Review | verfasst 11.11.2011
Caged Animals
Eat Their Own
Zwölf herrlich verletzliche Songs mit puren unverfälschten Gefühlen präsentiert uns Vincent Cacchione mit seiner neuen Formation Caged Animals.
Music Review | verfasst 08.11.2011
The Duke Spirit
Bruiser
Die Briten um die Alexander McQueen-Muse Liela Moss haben ihren Sound radikal umgestellt und sich nun mehr Richtung Rock’n’Roll orientiert.
Music Review | verfasst 31.10.2011
Veronica Falls
Veronica Falls
Eine vierköpfige britische Band spielt emotionale Songs mit Hang zum Morbiden und Schrulligen. Die Überraschung ist: das hat durchaus Charme
Music Review | verfasst 30.10.2011
Yacht
Shangri-La
Etwas zu überfrachtet wirkt das zweite Album von Yacht und wandelt zwischen knallbuntem, hedonistischem Pop und der Zukunft der Indie-Disco.
Music Review | verfasst 26.10.2011
Future Islands
Future Island
Die Einflüsse 80ern, Indie, oder auch Klassik-Rock bilden nur die Grundlage – darüber dirigiert Frontman Herring in unnachahmlicher Weise Geschwindigkeit und Intensität der Songs.
Music Review | verfasst 24.10.2011
Cymbals Eat Guitars
Lenses Alien
Der vertrackte, leicht psychedelische Indierock von Cymbals Eat Guitars steht in guter Tradition von Band wie Built To Spill oder Modest Mouse.
Music Review | verfasst 23.10.2011
Housse de Racket
Alesia
Das zweite Album der Franzosen Housse de Racket verlässt die austauschbar erscheinenden Pfade französischer Synthpopmusik und weiß zu überraschen.
Music Review | verfasst 21.10.2011
Givers
In Light
In Light birgt ein erwähnenswertes Maß an positiver Energie und spürbar elektrisierende Spielfreude, die hoffentlich noch lange konserviert werden kann.
Music Review | verfasst 19.10.2011
Dear Reader
Idealistic Animals
Ein dem Indie-Folk-Stil grundsätzlich treu gebliebenes Lo-Fi- Album, bei dem in thematischer Experimentierfreude Tiere als Protagonisten verwendet werden.
Music Review | verfasst 16.10.2011
Cant
Dreams Come True
Chris Taylor von Grizzly Bear und George Lewis Jr. von Twin Shadow machen gemeinsame Sache und kommen oft nicht über vielversprechende Skizzen vermeintlich toller Songs hinaus.
Music Review | verfasst 06.10.2011
Stephen Malkmus and the Jicks
Mirror Traffic
Beck produzierte das neue Album von Pavement-Sänger Stephen Malkmus und seiner neuen Band The Jicks. Ansonsten ist vieles wie immer, was ja keine Enttäuschung sein sollte.
Music Review | verfasst 20.09.2011
The Drums
Portamento
Die Brooklyner Hipster-Band streift ihr Beach-Pop-Image ab und legt ihr New-Wave-Gewand an. So mangelt es The Drums auf ihrem zweiten Album an Emotion und Echtheit.
Music Review | verfasst 22.07.2011
Austra
Feel It Break
Aus Kanada mit seinem unendlichen Potenzial an guten Bands kommt auch Austra, das Trio um Katie Stelmanis, mit ihrem dunklen, mystischen Sound.
Music Review | verfasst 20.07.2011
The Antlers
Burst Apart
Ihr Debüt Hospice vor zwei Jahren avancierte zum Geheimtipp. Nun legen The Antlers den Nachfolger vor und man weiß nicht so recht, wie man mit seiner Erwartung umgehen soll.
Music Review | verfasst 19.07.2011
Dave Depper
The Ram Project
Dave Depper verzichtet für sein Solodebüt auf eigene Songs. Stattdessen macht er sich an Paul & Linda McCartney’s »most independent« Album Ram zu schaffen.
Music Review | verfasst 18.07.2011
Black Lips
Arabia Mountain
Kein Geringerer als Mark Ronson hat das neue Album der Black Lips produziert. Doch nicht das, sondern das überzeugende Songwriting lässt Arabia Mountain von der Masse abheben.
Music Review | verfasst 15.07.2011
O'Death
Outside
O’Death haben sich neu erfunden und ein neues Selbstverständnis für ihren Folk entwickelt. So ist ein emotionales Monument entstanden, das im Leisen kraftvoll überzeugt.
Music Review | verfasst 07.07.2011
The Sea And Cake
The Moonlight Butterfly
The Sea And Cake sind eine Institution. Auf ganz unspektakuläre Weise ist dem Quartett aus Chicago nun seine bis dato schönste Arbeit gelungen.
Music Review | verfasst 27.06.2011
John Maus
We Must Become The Pitiless Censors Of Ourselves
Der ehemalige Tourkeyboarder von Animal Collective und Ariel Pink zeigt sich auf seinem faszinierendem dritten Album als der große Verbinder von Antagonismen.
Music Review | verfasst 27.06.2011
Cloud Control
Bliss Release
Am Ende bleibt mysteriöse Unnahbarkeit, die das familiär klingende Debüt des australischen Quartetts versprüht. Ein Anreiz, aus dem hektischen Alltag auszubrechen.
Music Review | verfasst 26.06.2011
Kakkmaddafakka
Hest
An der Schnittstelle zwischen hoher Qualität und extremen Trash treffen sich schließlich die unbändigen und jungen Live-Performer von Kakkmaddafakka mit ihrem Förderer Erlend Øye.
Music Review | verfasst 17.06.2011
Bon Iver
Bon Iver
Justin Vernon stellte sich der unlösbaren Aufgabe einen Nachfolger für For Emma, Forever Ago aufzunehmen. Das selbstbetitelte Album Bon Iver kommt der Lösung nahe.
Music Review | verfasst 08.06.2011
Death Cab For Cutie
Codes & Keys
Auf Codes And Keys vereint die Band um Ben Gibbard und Chris Walla nun noch einmal alles, was sie bisher ausgemacht hat: Indie-Rock mit charmant-cleverer Alltags-Lyrik.
Music Review | verfasst 30.05.2011
Times New Viking
Dancer Equired
Der Kassettenrecorder arbeitet nur noch Teilzeit, bleibt aber weiterhin wichtigster Garant für die charmanten Lo-Fi-Elemente auf dem bisher klarsten Album der Band.
Music Review | verfasst 29.05.2011
Explosions In The Sky
Take Care Take Care Take Care
Explosions In The Sky legen ihren Songs eine stimmungsvolle Dichte zugrunde, von wo aus sich die Songs mal zum brüllenden Ungetüm erheben, mal in leisen Geschichten verlieren.
Music Review | verfasst 26.05.2011
Royal Bangs
Flux Outside
Royal Bangs haben mit ihrem dritten Album eine erstaunliche Entwicklung gemacht und schließen kurzerhand zur Créme de la Créme der Indierockbands auf.
Music Review | verfasst 14.05.2011
Architecture In Helsinki
Moments Bends
Der Zweitling der Australier von Architecture In Helsinki hat zwar alles was das Pop-Herz begehrt, besitzt aber nicht die qualitative Nachhaltigkeit des Debüts.
Music Review | verfasst 08.05.2011
Wild Beasts
Smother
Ohne laut und wild zu sein, ist dieses Album dank sanfter Instrumentierung und dem großem Gesangstalent von Hayden Thorpes mitreißender, emotionaler Indie-Pop.
Music Review | verfasst 01.05.2011
Radiohead
The King Of Limbs
Thom Yorkes Gesang kommentiert auf The King of Limbs lakonisch eine kompositorisch arme Platte, die sich mit einem interessanten Konzept zu entschuldigen weiß.
Music Review | verfasst 28.04.2011
The Kills
Blood Pressures
Mit der konsequenten Treue zu ihrem musikalischen Konzept, schaffen Alison Mosshart und James Hince auch auf Blood Pressures einen unverwechselbaren Sound.
Music Review | verfasst 27.04.2011
Junip
In Every Direction EP
Das Debüt der Schweden um José González hat im letzten Jahr hohe Wellen geschlagen. Nun legen sie eine EP nach, welche die Wogen wieder etwas glättet.
Music Review | verfasst 29.03.2011
Seefeel
Seefeel
Mit ihrem neuen Album wollen sich Seefeel kein monumentalen Schlusspunkt setzen, sondern den ersten Schritt machen, in ihrer eigenen Entwicklung neue Grenzen zu durchbrechen.
Music Review | verfasst 25.03.2011
Peter, Bjorn and John
Gimme Some
Mit Gimme Some erscheint dieser Tage das mittlerweile sechste Album des Stockholmer Trios, die 2006 mit Young Folks ihren Hit hatten. Solides Indie-Futter ist das alle mal.
Music Review | verfasst 25.03.2011
The Go! Team
Rolling Blackouts
The Go! Team basteln weiter an einer Art Bombast-Bricolage-Pop. Der Überwältigungseffekt der ersten Veröffentlichungen ist aber mittlerweile verblasst.
Music Review | verfasst 21.03.2011
Mogwai
Hardcore Will Never Die
Scheinbar können Mogwai kein schwaches Album aufnehmen. Auch ihr siebenter regulärer Longplayer besticht durch weitere Verfeinerungen ihres Postrock-Ansatzes.
Music Review | verfasst 17.03.2011
Spokes
Everyone I Ever Met
Das Debüt der Band aus Manchester strotzt vor Energie, doch hat leider auch nicht mehr zu bieten. Der Vergleich mit Arcade Fire und Sigur Rós hinkt an dieser Stelle.
Music Review | verfasst 13.03.2011
Malachai
Return To The Ugly Side
Malachai gelingt mit Return to the Ugly Side ein dichtes, konzeptionelles, originelles Werk, das über einem Bodensatz aus Hip Hop beatleske Vielfalt türmt.
Music Review | verfasst 11.03.2011
The New Wine
Waves
The New Wine aus dem norwegischen Bergen sind mitnichten nur ein Abziehbild von The Whitest Boy Alive, sondern viel mehr. Waves stellt dies klar.
Music Review | verfasst 28.02.2011
Stateless
Matilda
Viele Alben sagen von sich selbst, sie seien »episch« oder »cineastisch«. Das neue Album von Stateless hat sich diese Zuschreibungen hingegen durchaus verdient.
Music Review | verfasst 25.02.2011
Those Dancing Days
Daydreams & Nightmares
Knapp drei Jahre nach ihrem Debüt geben sich die fünf Schwedinnen von Those Dancing Days immer noch gewohnt souverän, dafür aber deutlich erwachsener.
Music Review | verfasst 18.02.2011
Tahiti 80
The Past, The Present & The Possible
Ohne ihre Vergangenheit zu vergessen, haben Tahiti 80 ein ganz und gar gegenwärtiges Album geschaffen, das die Band-internen Möglichkeiten für sich zu nutzen weiß.
Music Review | verfasst 11.02.2011
Cut Copy
Zonoscope
Die Australier von Cut Copy bleiben sich auch mit ihrem dritten Album treu: Synths, Pop, Disco, Postpunk, bunt, glitzernd und so euphorisch!
Music Review | verfasst 10.02.2011
Bart Davenport
Searching For Bart Davenport
Vielerorten immer noch unbekannt, sucht der US-amerikanische Sänger und Songwriter nun mit einem imposanten Album voller Coversongs sich und ein Publikum.
Music Review | verfasst 05.02.2011
Esben And The Witch
Violet Cries
Selten hat man ein solch single-untaugliches Album gehört. Man möchte keinen dieser voneinander zehrenden Songs rausreißen aus dem Kosmos, den sie nur gemeinsam bilden können.
Music Review | verfasst 29.01.2011
Anna Calvi
Anna Calvi
Darkness coming from my soul: Anna Calvi zeigt sich auf ihrem selbstbetitelten Debüt als eigenständiger »sound painter« und dunkle Seele mit Popqualitäten.
Music Review | verfasst 24.01.2011
Cold War Kids
Mine Is Yours
Die Cold War Kids machen mit ihrem dritten Album einen weiteren Entwicklungssprung. Die Songs klingen erwachsen, ausgereift oder einfach nur sehr schön.
Music Review | verfasst 21.01.2011
The Sand Band
All Through The Night
Die Songs der Liverpooler versprühen beim Hören eine angenehme, warme und manchmal melancholische Stimmung, der man sich tatsächlich nur schwer entziehen kann.
Music Review | verfasst 20.11.2010
Let's Wrestle
In The Court Of The Wrestling Let's
Mit einjähriger Verspätung erscheint das Debütalbum des jungen Londoner Trios nun auch hierzulande: 16 Songs mit Charme, Nonchalance und Hummeln im Hintern.
Music Review | verfasst 01.11.2010
Telekinesis
Dirty Thing
Telekinesis zeigt mit der Dirty Thing , dass der neue Seattle-Sound nicht mehr ganz so düster daherkommen muss, wie in vergangenen Tagen. Ein spätsommerliches Stück Indie-Rock!
Music Review | verfasst 01.11.2010
Teengirl Fantasy
7AM
Noch nie zuvor hat jemand in der Post-Everything-Ära kaukasisches Nerdtum so konsequent mit den melancholischen Elementen von Chicago House vermählt wie das Duo aus Ohio.
Music Review | verfasst 09.10.2010
Troy von Balthazar
How To Live On Nothing
Diese melancholischen Popmelodien zeugen von einer Songwriter-Meisterschaft, die auf Augenhöhe mit Gralshütern des Geschichtenerzählens wie Elliott Smith ist.
Music Review | verfasst 24.09.2010
Friendly Fires
Bugged Out! Presents Suck My Deck
Die Band Friendly Fires mixt für die Bugged Out!-Reihe und bietet ein gelungenes Set, das auch in weiter Entfernung zur Tanzfläche viel Freude bereitet.
Music Review | verfasst 14.09.2010
Josiah Wolf
Jet Lag
Perkussiv, organisch, melodiös: Josiah Wolf, seines Zeichens Schlagzeuger von Why?, und älterer Bruder des Frontmanns selbiger Band, veröffentlicht sein Debütalbum »Jet Lag«.
Music Review | verfasst 01.09.2010
Interpol
Interpol
Die New Yorker Interpol haben sich nach schwachem dritten Album nun wiedergefunden. »Interpol« ist die gelungenste Selbstfindung des Jetzt mit zehn unglaublich authentischen und brillanten Songs.
Music Review | verfasst 17.08.2010
The Gaslight Anthem
American Slang
Der Tatsache, dass der Vorgänger einem doch vielleicht in 10 Jahren mehr bedeuten wird, zum Trotz: »American Slang« ist eines der wichtigsten Gitarrenalben im Jahr 2010.
Music Review | verfasst 09.08.2010
Arcade Fire
The Suburbs
Thematisch widmet sich der Drittling von Arcade Fire nun ganz dem Heimkehren, der Konfrontation mit Altem, Bekanntem und unbekannt Gewordenem.
Music Review | verfasst 17.11.2009
The xx
xx
Die personifizierte Melancholie. Kaum stillbare Sehnsucht und Schüchternheit mit einem Hauch Koketterie. Junge und reife Klänge vereint, Erwachsenenmusik und doch wieder nicht.
Music Review | verfasst 21.07.2008
The Long Blondes
Couples
»Couples« ist ein sehr gelungener Indiepoprockiger Zweitling um Frontfrau Kate Jackson – stimmig und authentisch, garniert mit einer Portion Glamour.
Music Review | verfasst 28.02.2008
Adam Green
Sixes and Sevens
Das fünfte Album des New Yorkers Adam Green, besticht durch seinen Abwechslungsreichtum. Von Lagerfeuerromantik bis Honky Tonk und Varieteeflair der 20er Jahre ist alles dabei.
Music Review | verfasst 28.02.2008
Vampire Weekend
Vampire Weekend
Vier angesnobbte College-Absolventen aus New York entdecken die Talking Heads für sich und versuchen sich an der weißesten Version von Afro-Pop seit Paul Simons »Graceland«
Indie in News
Music News | verfasst 07.09.2017
Courtney Barnett & Kurt Vile
Gemeinsames Album: »Lotta Sea Lice«
Endlich Blue-Cheese-Gitarren für alle: Die Songwriter und partner in crime Courtney Barnett und Kurt Vile veröffentlichen ihr erstes gemeinsames Album. Warum sind sie da nicht eher drauf gekommen?
Music News | verfasst 26.06.2017
Ghostpoet
Neues Album: »Dark Days & Canapes«
Ghostpoets viertes Album klingt düsterer als je zuvor und arbeitet mit Produzent Leo Abrahams (Brian Eno, Jon Hopkins)konsequent und experimentierfreudig an Songwriter-Musik mit einem vollen Band-Sound.
Music News | verfasst 22.05.2017
Algiers
Neues Album: »The Underside of Power«
Die Post-Rock-und-whatever-Band Algiers blickt mit ihrer neuen LP auf »The Underside of Power« – und setzt dabei wieder auf inklusive Sound-Ansätze sowie auf kritische Bezugnahme auf die Missstände unserer Zeit.
Music News | verfasst 21.04.2017
Cigarettes After Sex
Debütalbum angekündigt
Endlich eine Band, die besser ist als ihr Name: Cigarettes After Sex liefern auf ihrem ersten selbstbetitelten Album subtilen Pimperbluesrock, der auch danach weiterlaufen darf.
Music News | verfasst 21.03.2017
Alt-J
Neues Album: »Relaxer«
Die britische Band Alt J hat die Veröffentlichung ihres dritten Albums angekündigt. Drei Jahre sind seit der bis dato letzten Platte der Band, »This Is All Yours« vergangen. Das hat seine Gründe.
Music News | verfasst 03.03.2017
Chaz Bundick meets The Mattson 2
Gemeinsames Album: »Star Stuff«
Kernkompetenz: Tiefenentspannung. Chaz Bundick alias Toro Y Moi bleibt auch für das erste offizielle Kollaborationsalbum mit den Jazz-Zwillingen The Mattson 2 bei seinen Leisten. »Star Stuff« kommt Ende März.
Music News | verfasst 08.02.2017
Mac DeMarco
Neues Album: »This Old Dog«
Am 5.5.17 erscheint auf Captured Tracks »This Old Dog«, das dritte Studioalbum des kanadischen Sängers und Songwriters Mac DeMarco. Zwei neue Songs zeigen schon einmal, in welche Richtung es gehen wird.
Music News | verfasst 03.02.2017
Future Islands
Neues Album: »The Far Field«
Am 7.4.17 wird das fünfte Album, »The Far Field«, der Future Islands bei 4AD veröffentlicht. Samuel T. Herring haben 12 neue Stücke aufgenommen. Eins davon mit Debbie Harry von Blondie.
Music News | verfasst 27.01.2017
Dirty Projectors
Siebentes Album: »Dirty Projectors«
David Longstreth hat sein Projekt Dirty Projectors wiederbelebt und veröffentlicht am 24.2.17 das selbstbetitelte, siebente Album. Als Gäste sind u.a. Tyondai Braxton oder Solange vertreten.
Music News | verfasst 28.11.2016
Ty Segall
Neues Album: »Ty Segall«
Der überaus produktive Garage-Rock-Tausendsassa Ty Segall kündigt für den 27. Januar sein inzwischen neuntes Studioalbum an. Es gibt eine Parallele zu seinem Debütalbum aus dem Jahre 2008.
Music News | verfasst 17.11.2016
Schnipo Schranke
Neues Album: »Rare«
Frederike Ernst und Daniela Reis haben 2015 mit »Satt« ein Album gemacht, das anders war. Nun erscheint der Nachfolger: im selben Rahmen wie damals, aber mit anderem Ausgang.
Music News | verfasst 08.02.2016
Yeasayer
Neues Album: »Amen & Goodbye«
Neue Wege probieren Yeasayer mit ihrem am 1.4. erscheinenden neuen Album »Amen & Goodbye« aus. Die Indierockband aus New York City nahm diesmal ihre Material analog auf, um es anschließend neu zusammensetzen zu lassen.
Music News | verfasst 22.07.2014
alt-J (∆)
Neues Album: »This Is All Yours«
Ihren Zweitling »This Is All Yours« haben alt-J (∆) als Dreigespann aufgenommen, nachdem Bassist Gwil Sainsbury die Band verließ. Am 22.9. erscheint das neue Album der gefeierten Indiepopband.
Music News | verfasst 18.03.2014
Wye Oak
Neues Album: »Shriek«
Auf Gitarren wird überwiegend verzichtet: »Shriek«, der erste Longplayer von Wye Oak seit ihrem vielgelobten Album »Civilian« aus dem Jahr 2011, wartet mit einer klanglichen Neuorientierung auf.
Music News | verfasst 22.07.2013
Trentemøller
Neues Album: »Lost«
Die dänische Elektronik-Institution Anders Trentemøller veröffentlicht nach drei Jahren ein neues Album. Die große Frage ist nun bloß, ob es auch so gut wird wie die Arbeiten davor.
Music News | verfasst 30.01.2013
She & Him
Neues Album: »Volume 3«
Man hat grade vergessen, dass Zooey Deschanel nicht nur das »New Girl« ist, sondern auch die eine Hälfte vom Indie-Folk-Duo She & Him. Grund zur Erinnerung? Es wird ein neues Album geben.
Music News | verfasst 29.01.2013
Grizzly Bear
Neues Video: »Gun Shy«
Könnte mann die kreative Energie von lebenden Organismen sehen, wie würde sie aussehen? Das wollten die Jungs von Grizzly Bear wissen und anhand von deren Nägeln, Blut, Tränen und Haut in dem Video zu »Gun Shy« finden sie es heraus.
Music News | verfasst 07.01.2013
Beach House
Neues Video: »New Year«
Bereits pünktlich am Neujahrstag erschienen, wollen heute nun auch wir mit diesem neuen Video von Beach House die letzten Leser im neuen Jahr begrüßen. Frohes neues Jahr alle zusammen.
Music News | verfasst 03.01.2013
Swim Deep
Neuer Track der Newcomer
Kaum hat sich das neue Jahr aus der Bettdecke gequält, da klopfen schon etliche Bands an die Tür und wollen das nächste große Ding sein. Swim Deep ist eine davon. Wir haben uns deren Bewerbung mal angehört.
Music News | verfasst 26.12.2012
Weihnachtspause
Recap
Besinnlichkeit, Familie, Urlaub? In der Welt der meisten Musiker offensichtlich Fehlanzeige. Wir haben die wichtigsten musikalischen Ereignisse der Weihnachtszeit zusammengefasst, damit ihr wieder auf dem neusten Stand seid.
Verlosung
― mehr
Music News | verfasst 29.08.2012
Dinosaur Jr.
Neues Video: »Watch the Corners«
Als kleinen Vorgeschmack zum neuen Album »I Bet On Sky« haben die partikular ergrauten Herren von Dinosaur Jr. schon mal ein nettes Video zur ersten Single »Watch The Corners« geleaked.
Music News | verfasst 22.08.2012
Efterklang
Neues Video: »Hollow Mountain«
Als ersten Vorboten auf ihr sensationelles viertes Album „Piramida“ veröffentlicht die dänische Band Efterklang das Video zum Opener und der ersten Single des Album »Hollow Mountains«.
Music News | verfasst 01.08.2012
Grizzly Bear
Neues Album: »Shields«
Nach drei Jahren Winterschlaf erscheint nun das vierte Studioalbum »Shields« der Großstadtbären. Man hört deutlich den stärkeren Americana Einschlag und einen gezielteren Fokus auf Perkussion, geschickt kombiniert mit zarten Synthielines.
Music News | verfasst 16.07.2012
The xx
Neuer Song: »Angels«
Die erste Single vom neuen The xx- Album ist da. Ein Song, der fast alleine der ganze Erwartungshaltung gerecht werden muss, die alle an »Coexist« haben. »Angels« klingt sehr nach dem Debüt und sehr wenig nach Mut zum Risiko.
Music News | verfasst 25.06.2012
jj
Neue EP: »High Summer« gratis
Das schwedische Duo jj, das vor allem durch seine Zusammenarbeiten mit Ne-Yo oder Don Trip Begeisterungsstürme in der Blogosphäre entfachte, verschenkt seine neue EP »High Summer«.
Music News | verfasst 01.06.2012
The xx
Neues Album: »Coexist«
Das es kommt wusste man seit letztem Jahr; jetzt hat es Namen und Releasedate: The xx’ neues Album heißt »Coexist« und erscheint am 10.9. auf Young Turks. Als Hörprobe gibt es eine Song-Demo.
Music News | verfasst 31.05.2012
Bloc Party
Neues Album: »Four«
In verwackelten Amateuraufnahmen machen Bloc Party mit einem Album-Teaser ihren Fans den Mund wässrig: im Spätsommer erscheint das vierte Album der Band mit dem einfallsreichen Titel »Four«.
Music News | verfasst 02.04.2012
The Hundred In The Hands
Neues Album: »Red Night«
Eleanore Everdell und Jason Friedman, besser bekannt als The Hundred In The Hands, kündigen ihr neues Album »Red Night« an, das wie auch schon sein gefeierter Vorgänger auf Warp Records erscheinen wird.
Music News | verfasst 18.12.2011
Arcade Fire
Video zu »Sprawl II (Mountains Beyond Mountains) «
Arcade Fire Sängerin Régine Chassagne verzückt im neuen Video der kanadischen Band eine trostlose Vorstadt mit verträumten Tänzen. Für diejenigen, die die Dinge gerne aktiver angehen, steht eine interaktive Variante des Videos bereit.
Music News | verfasst 09.12.2011
Twin Sister
Remix zu »Bad Street«
Die fünfköpfige Band aus Long Island haben sich ihren Song Bad Street von Lindstrom & Prins Thomas remixen lassen. Heraus kam ein acht-minütiger Dance-Indie Pop Epos mit Hit-Charakter.
Music News | verfasst 27.11.2011
CANT
Video: »Too Late, Too Far«
Okkulte Gewänder und Gesichtsbemalungen blitzen immer zwischen die Geschehnisse, in denen ein scheinbar Toter samt seines Putz-Mops aus einem Kofferraum flüchtet. So oder so ähnlich gestaltet sich die Geschichte im ersten Video von Cant.
Music News | verfasst 10.11.2011
Radiohead
Video zu »Bloom (Live From The Basement)«
Radiohead haben diesen Sommer ein Studio-Konzert für Nigel Godrichs Konzertreihe From The Basement aufgenommen und veröffentlichen es voraussichtlich Ende Januar 2012 auf DVD und Blu-ray.
Music News | verfasst 25.10.2011
Summer Camp
Video zu »Down« und Album-Stream
Am 8.11. wird das erste Album der Chillwaver aus New York erscheinen. Daraus gibt es bereits eine Single samt Video; diese ist allerdings ziemlich enttäuschend. Zum Glück kann man sich aber bereits das ganze Werk streamen.
Music News | verfasst 21.08.2011
Apparat
Black Water
Apparat reisst in seinem neuen Video allerlei Skulpturenkunst aus dem Kontext und liefert nebenbei einen Vorgeschmack auf das Ende September erscheinende neue Album »The Devils’ Walk«.
Music News | verfasst 12.08.2011
Radiohead
Remixsammlung auf Doppel-CD
Die bereits in den vergangenen Wochen auf limitiertem Vinyl veröffentlichten Remixe des letzjährigen Albums »The King Of Limbs« werden Mitte Oktober auf einer Doppel-CD kompiliert.
Music News | verfasst 08.07.2011
Future Islands
Before The Bridge
Einfach ein gutes Musikvideo. Abe Sanders schneidet atmosphärisch-dichte, positive Bilder rhythmisch zur Musik des Baltimore-Trios Future Islands. Genau das richtige für diesen Sommer.
Music News | verfasst 05.07.2011
Zola Jesus
Die stete Emanzipation
Mit Conatus erscheint am 30.9. das dritte Album von Nika Roza Danilova aka Zola Jesus, die sich in den letzten Jahren von einem unbekannten Teenager zu einer gefeierten Popkünstlerin entwickelte.
Music News | verfasst 14.05.2011
Arctic Monkeys
Suck It And See
Suck It And See wirkt etwas sortierter als sein Vorgänger. Das Album erinnert deutlich mehr an den kalifornischen Sommer als an den Prog-Rock der letzten Veröffentlichung der ehemaligen Myspace-Sensation.
Music News | verfasst 12.04.2011
ANR
The Endless Field Of Mercury
Als Vorgeschmack auf das Anfang Mai erscheinende, zweite Album Stay Kids von ANR (Awesome New Republic) sei noch einmal an dieses Video zu The Endless Field Of Mercury erinnert.
Music News | verfasst 11.04.2011
Kraftklub vs. Beatsteakes
Interview
Thorsten (Bassist der Beatsteaks) outet sich als HipHop-Veteran. Dementsprechend fachsimpelt Splashmag! mit ihm über Public Enemy, die Beastie Boys und die Sekte als Inspirationsquelle.
Music News | verfasst 07.04.2011
Malachai
Let 'Em Fall (Nosaj Thing Remix)
Nosaj Thing’s Remix zu Malachai’s Let ’Em Fall ist ein Paradebeispiel für dessen Fähigkeit seine Variationen der Originale wie ein komplett neuen, funktionierenden Song klingen zu lassen.
Music News | verfasst 07.04.2011
Bodi Bill
Brand New Carpet
Es ist unmöglich sich dem Elektro-Pop der Berliner Jungs zu entziehen. Die »catchyness« des Songs wird im Video von Stephane Leonard verschlüsselt und zurück ins Abstrakte geführt.
Music News | verfasst 06.04.2011
Gang Gang Dance
Mindkilla
Mindkilla ist ein quiekend greller LSD-Trip von Song und der zweite Vorgeschmack auf das im Mai erscheinende neue Album der New Yorker Bande.
Music News | verfasst 05.04.2011
The Antlers
Parantheses
The Antlers’ neuer Song klingt stärker und experimenteller als die tief traurigen Songs auf dem Vorgängeralbum Hospice . Spätestens wenn der Bass einsetzt wird man an Radiohead erinnert.
Music News | verfasst 28.03.2011
Gang Gang Dance
»It's Everything Time«
Die kunstvollen Sounds der New Yorker Gang Gang Dance werden auf deren fünften Album weiter die Grenzen zwischen Kunstprojekt und Band aufweichen. Das Album wird Eye Contact heißen und am 13.5. über 4AD veröffentlicht.
Music News | verfasst 26.03.2011
TV On The Radio
Will Do
TV On The Radio haben es gerne kunstvoll. Das beweißt auch deren neues Video zur Ballade Will Do, in dem Regisseur Dugan O’Neal, wenn man so will, eine futuristische Liebesgeschichte inszeniert.
Music News | verfasst 24.03.2011
The Morning Benders
Spenden-EP für Japan
Und nochmal wohltätiger Zweck: The Morning Benders bieten auf ihrer Homepage eine EP an, deren Einnahmen zu 100 Prozent an den Japan’s Society Earthquake Relief Fund gehen. Star Slinger, Wild Nothing und andere steuerten Remixe bei.
Music News | verfasst 24.03.2011
Gorillaz
Der kahlen Wand getrotzt
Wie man seine Zeit sinnvoller nutzen kann als Wände anzustarren, zeigen uns die Gorillaz mit The Fall . Das neue Album entstand in 32 Tagen der letzten Nordamerika Tour der Mannen um Damon Albarn.
Music News | verfasst 22.03.2011
Cults
Wollen den Hype rechtfertigen
Ist es nicht etwas überstürzt eine Band nach nur einem erfolgreichen Song und keinerlei Live Erfahrung mit einem Major Deal auszustatten? Das New Yorker Dream-Pop-Duo Cults kann die Kritiker nun lügen strafen.
Film News | verfasst 15.03.2011
Arcade Fire
Scenes From The Suburbs Trailer
In Zusammenarbeit mit Spike Jonze versuchen Arcade Fire in Scenes From The Suburbs einen modernen Kurzfilm und ein Musikvideo unter ein Hut zu stecken. Erste Eindrücke liefert der Trailer.
Music News | verfasst 08.03.2011
Arctic Monkeys
Brick By Brick
Der neue Song der der Arctic Monkeys Brick By Brick klingt nach Rockmusik der 1960er Jahre und auch das Video lädt zu Nostalgie und Zigarettenkonsum ein.
Music News | verfasst 05.03.2011
Broken Bells
Neue EP Ende März
Meyrin Fields heißt die EP der Broken Bells, die an das sehr gelungene Album aknüpfen soll. Die EP wird auch als Vinyl und CD im schicken Softpack erscheinen.
Fashion News | verfasst 28.02.2011
hhv.de mag
Servus, Grüezi, Hallo!
Wir haben Wege gesucht, die mit dem kürzlich eingestellten Magalog gesetzten Maßstäbe zu erhalten und sowohl quantitativ als auch qualitativ auszubauen. Unser Webmagazin hhv.de mag ist eine Verschiebung zugunsten der Substanz. Hier können wir die in den letzten Jahren aufgebaute Kompetenz in der Berichterstattung über popkulturelle Thematiken weiterführen und unseren auch schon in der Vergangenheit offenbarten Instinkt für gute Musik, Mode und Trends noch intensiver präsentieren. 
Verlosung
― mehr
Music News | verfasst 28.02.2011
Radiohead
Lotus Flower
Die erste Single Lotus Flower, hat schnell dazu geführt, das Thom Yorke von seinen Fans einmal mehr, doch durchaus nachvollziehbar mit einem himmlischen Wesen verglichen wurde.
Neueste Artikel
Music News | verfasst 18.09.2017
Stephen Encinas
Repress: »Disco Illusion«
»Disco Illusion« von Stephen Encinas ist eine der besten Disco-Reissues der letzten Jahre. Jetzt lassen Invisible City Editions den Dancefloor-Kracher aus Trinidad endlich wieder nachpressen.
Music Porträt | verfasst 07.09.2017
Mount Kimbie
»Wir gehen nicht im Kreis, wir gehen aufwärts«
Mount Kimbie greifen mit ihrer neuen LP zurück in die Vergangenheit. Und doch verwehrt sich das Schaffen von Dominic Maker und Kai Campos jeglicher pessimistischer Retro-Kritik.
Music Porträt | verfasst 13.09.2017
New Record Labels #32
Disco Halal, Discotexas, Foul-Up, Uncage
Jeden Monat stellen wir euch Labels vor, die neu bei uns im Shop vertreten sind und/oder deren Entdeckung sich lohnt. Die Auserwählten diesmal: Disco Halal, Discotexas, Foul-Up und Uncage
Music Review | verfasst 20.09.2017
Lee Ranaldo
Electric Trim
Nichts also mit müdem Alterswerk: »Electric Trim« zeigt Lee Ranaldo so flexibel und spannend, wie selten zuvor.
Music Liste | verfasst 18.09.2017
12 Organic Groovers,
die die letzten 12 Monate geprägt haben
Junge Menschen kaufen alte Platten, Hauptsache Kalimba, Conga, Hauptsache es klingt irgendwie erdverbunden. Wo doch alles so digital geworden ist. Aber man muss dafür gar nicht in der Vergangenheit diggen…