Indie
(Musiksubgenre)
Indie ist eine in den 1980er Jahren aufgekommene, stilistisch sehr breite Variante der (alternativen) Rockmusik. Der Name »Independent« (»Indie«) verweist auf die Distributionsweise der Musik, die nicht mehr in einem gewohnten Wege über große, anonyme Konzerne, sondern über kleine, familiäre und szene-affine Plattenfirmen oder sogar in Eigenverantwortung verbreitet wird. Hintergrund war das Bestreben vieler Musiker wieder mehr Autonomie für die künstlerischen Belange zurückzugewinnen. Diese Veränderung findet auch seinen ästhetischen Ausdruck in weniger genormter, weniger nach den Bedürfnissen des Marktes ausgerichteter Klangästhetik.
Indie in News
Fashion
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News
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verfasst 28.02.2011
hhv.de mag
Servus, Grüezi, Hallo!
Wir haben Wege gesucht, die mit dem kürzlich eingestellten Magalog gesetzten Maßstäbe zu erhalten und sowohl quantitativ als auch qualitativ auszubauen. Unser Webmagazin hhv.de mag ist eine Verschiebung zugunsten der Substanz. Hier können wir die in den letzten Jahren aufgebaute Kompetenz in der Berichterstattung über popkulturelle Thematiken weiterführen und unseren auch schon in der Vergangenheit offenbarten Instinkt für gute Musik, Mode und Trends noch intensiver präsentieren.Â
Music
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News
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verfasst 05.03.2011
Broken Bells
Neue EP Ende März
Meyrin Fields heißt die EP der Broken Bells, die an das sehr gelungene Album aknüpfen soll. Die EP wird auch als Vinyl und CD im schicken Softpack erscheinen.
Music
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News
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verfasst 22.03.2011
Cults
Wollen den Hype rechtfertigen
Ist es nicht etwas überstürzt eine Band nach nur einem erfolgreichen Song und keinerlei Live Erfahrung mit einem Major Deal auszustatten? Das New Yorker Dream-Pop-Duo Cults kann die Kritiker nun lügen strafen.
Music
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News
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verfasst 24.03.2011
Gorillaz
Der kahlen Wand getrotzt
Wie man seine Zeit sinnvoller nutzen kann als Wände anzustarren, zeigen uns die Gorillaz mit The Fall . Das neue Album entstand in 32 Tagen der letzten Nordamerika Tour der Mannen um Damon Albarn.
Music
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News
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verfasst 24.03.2011
The Morning Benders
Spenden-EP für Japan
Und nochmal wohltätiger Zweck: The Morning Benders bieten auf ihrer Homepage eine EP an, deren Einnahmen zu 100 Prozent an den Japan’s Society Earthquake Relief Fund gehen. Star Slinger, Wild Nothing und andere steuerten Remixe bei.
Music
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News
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verfasst 28.03.2011
Gang Gang Dance
»It's Everything Time«
Die kunstvollen Sounds der New Yorker Gang Gang Dance werden auf deren fünften Album weiter die Grenzen zwischen Kunstprojekt und Band aufweichen. Das Album wird Eye Contact heißen und am 13.5. über 4AD veröffentlicht.
Music
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News
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verfasst 14.05.2011
Arctic Monkeys
Suck It And See
Suck It And See wirkt etwas sortierter als sein Vorgänger. Das Album erinnert deutlich mehr an den kalifornischen Sommer als an den Prog-Rock der letzten Veröffentlichung der ehemaligen Myspace-Sensation.
Music
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News
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verfasst 05.07.2011
Zola Jesus
Die stete Emanzipation
Mit Conatus erscheint am 30.9. das dritte Album von Nika Roza Danilova aka Zola Jesus, die sich in den letzten Jahren von einem unbekannten Teenager zu einer gefeierten Popkünstlerin entwickelte.
Music
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News
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verfasst 12.08.2011
Radiohead
Remixsammlung auf Doppel-CD
Die bereits in den vergangenen Wochen auf limitiertem Vinyl veröffentlichten Remixe des letzjährigen Albums »The King Of Limbs« werden Mitte Oktober auf einer Doppel-CD kompiliert.
Music
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News
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verfasst 08.03.2011
Arctic Monkeys
Brick By Brick
Der neue Song der der Arctic Monkeys Brick By Brick klingt nach Rockmusik der 1960er Jahre und auch das Video lädt zu Nostalgie und Zigarettenkonsum ein.
Music
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News
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verfasst 28.02.2011
Radiohead
Lotus Flower
Die erste Single Lotus Flower, hat schnell dazu geführt, das Thom Yorke von seinen Fans einmal mehr, doch durchaus nachvollziehbar mit einem himmlischen Wesen verglichen wurde.
Film
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News
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verfasst 15.03.2011
Arcade Fire
Scenes From The Suburbs Trailer
In Zusammenarbeit mit Spike Jonze versuchen Arcade Fire in Scenes From The Suburbs einen modernen Kurzfilm und ein Musikvideo unter ein Hut zu stecken. Erste Eindrücke liefert der Trailer.
Music
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News
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verfasst 26.03.2011
TV On The Radio
Will Do
TV On The Radio haben es gerne kunstvoll. Das beweißt auch deren neues Video zur Ballade Will Do, in dem Regisseur Dugan O’Neal, wenn man so will, eine futuristische Liebesgeschichte inszeniert.
Music
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News
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verfasst 07.04.2011
Bodi Bill
Brand New Carpet
Es ist unmöglich sich dem Elektro-Pop der Berliner Jungs zu entziehen. Die »catchyness« des Songs wird im Video von Stephane Leonard verschlüsselt und zurück ins Abstrakte geführt.
Music
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News
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verfasst 11.04.2011
Kraftklub vs. Beatsteakes
Interview
Thorsten (Bassist der Beatsteaks) outet sich als HipHop-Veteran. Dementsprechend fachsimpelt Splashmag! mit ihm über Public Enemy, die Beastie Boys und die Sekte als Inspirationsquelle.
Music
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News
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verfasst 12.04.2011
ANR
The Endless Field Of Mercury
Als Vorgeschmack auf das Anfang Mai erscheinende, zweite Album Stay Kids von ANR (Awesome New Republic) sei noch einmal an dieses Video zu The Endless Field Of Mercury erinnert.
Music
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News
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verfasst 08.07.2011
Future Islands
Before The Bridge
Einfach ein gutes Musikvideo. Abe Sanders schneidet atmosphärisch-dichte, positive Bilder rhythmisch zur Musik des Baltimore-Trios Future Islands. Genau das richtige für diesen Sommer.
Music
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News
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verfasst 21.08.2011
Apparat
Black Water
Apparat reisst in seinem neuen Video allerlei Skulpturenkunst aus dem Kontext und liefert nebenbei einen Vorgeschmack auf das Ende September erscheinende neue Album »The Devils’ Walk«.
Music
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News
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verfasst 05.04.2011
The Antlers
Parantheses
The Antlers’ neuer Song klingt stärker und experimenteller als die tief traurigen Songs auf dem Vorgängeralbum Hospice . Spätestens wenn der Bass einsetzt wird man an Radiohead erinnert.
Music
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News
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verfasst 06.04.2011
Gang Gang Dance
Mindkilla
Mindkilla ist ein quiekend greller LSD-Trip von Song und der zweite Vorgeschmack auf das im Mai erscheinende neue Album der New Yorker Bande.
Music
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News
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verfasst 07.04.2011
Malachai
Let 'Em Fall (Nosaj Thing Remix)
Nosaj Thing’s Remix zu Malachai’s Let ’Em Fall ist ein Paradebeispiel für dessen Fähigkeit seine Variationen der Originale wie ein komplett neuen, funktionierenden Song klingen zu lassen.
Music
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News
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verfasst 25.10.2011
Summer Camp
Video zu »Down« und Album-Stream
Am 8.11. wird das erste Album der Chillwaver aus New York erscheinen. Daraus gibt es bereits eine Single samt Video; diese ist allerdings ziemlich enttäuschend. Zum Glück kann man sich aber bereits das ganze Werk streamen.
Music
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News
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verfasst 10.11.2011
Radiohead
Video zu »Bloom (Live From The Basement)«
Radiohead haben diesen Sommer ein Studio-Konzert für Nigel Godrichs Konzertreihe From The Basement aufgenommen und veröffentlichen es voraussichtlich Ende Januar 2012 auf DVD und Blu-ray.
Music
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News
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verfasst 27.11.2011
CANT
Video: »Too Late, Too Far«
Okkulte Gewänder und Gesichtsbemalungen blitzen immer zwischen die Geschehnisse, in denen ein scheinbar Toter samt seines Putz-Mops aus einem Kofferraum flüchtet. So oder so ähnlich gestaltet sich die Geschichte im ersten Video von Cant.
Music
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News
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verfasst 09.12.2011
Twin Sister
Remix zu »Bad Street«
Die fünfköpfige Band aus Long Island haben sich ihren Song Bad Street von Lindstrom & Prins Thomas remixen lassen. Heraus kam ein acht-minütiger Dance-Indie Pop Epos mit Hit-Charakter.
Music
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News
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verfasst 18.12.2011
Arcade Fire
Video zu »Sprawl II (Mountains Beyond Mountains) «
Arcade Fire Sängerin Régine Chassagne verzückt im neuen Video der kanadischen Band eine trostlose Vorstadt mit verträumten Tänzen. Für diejenigen, die die Dinge gerne aktiver angehen, steht eine interaktive Variante des Videos bereit.
Indie in Events
11.
Februar
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 13.01.2011
Cold War Kids
Live in Berlin
Eigenwilliger Indie-Pop mit großen Gesten. Ende Januar kommt das neue Album Mine Is Yours raus. Damit finden die Cold War Kids zurück zu ihrem eigenwilligen Soul Punk Sound, aber mit großen Pop-Gesten. Einen Eindruck zum neuen Album gibt es auf der bandeigenen Website in Form eines Videoteasers zum großartigen Song Royal Blue. Die Plattenfirma schreibt zum neuen Album: The result is Cold War Kids’ most fully formed music to date, an album they only imagined they could have made back in the days of their guerrilla practices and late-night conversations. Passion and honesty.
07.
Februar
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 13.01.2011
Hesta Prynn
Live in Berlin
Die New Yorkerin Hesta Prynn, die mit bürgerlichem Namen Julie Potash heißt, war bis 2008 Mitglied der Rapformation Northern State. Seit 2008 ist sie nun alleine unterwegs – Unterstützung erhält sie dabei u.a. von Chuck Brody, der auch schon Wu-Tang-Clan oder Lykke Li unter die Arme gegriffen hat. Tanzbarer Electro, Hip-Hop, Indie-Pop. »Take one listen to her brand of electro-hip-hop-art-rock, and you’ll most likely be on your ass begging for more†”in the best way possible. In the same manner that Andy Warhol and The RZA artistically tore up the Big Apple, she’s a maverick in the classic “New York” sense of the word. “Woah Woah” and “Recall” ride a thin line between indie elegance and gutter hip hop attitude. The former Northern State MC remains an underground artist with a chic sense of style and a visionary take on all things outside the norm.  Flipping her sonic switchblade through cuts like “Seven Sisters,” she shifts from ethereal crooning to raucous ranting on the drop of a dime. She’s constructed an aural enigma that could only come from an old school Nintendo-playing, horror movie fanatic who’s got a keen fashion sense. With a full-length debut on the way, Hesta Prynn is about to be everywhere. Plus, she has a mean left hook live…« (Rick Florin)
17.
Februar
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 14.01.2011
Esben And The Witch
Live in Berlin
Die Band aus Brighton ist bei Matador unter Vertrag, Heimat von Künstlern wie Sonic Youth, Pavement oder Yo La Tengo. Im Januar 2011 nun erscheint weltweit ihr erstes Album Violet Cries. Wer beim diesjährigen Haldern Pop Festival oder Dockville war, hatte bereits Gelegenheit, sich selbst ein Bild von der 2008 gegründeten Band zu machen. Ganz in Kunstnebel und fahles Licht gehüllt, präsentieren Esben & The Witch im Spiegelzeit erstmals auf einer hiesigen Bühne ihre hypnotisch-mystischen Frost-Sounds. Die markant unterkühlte Stimme von Sängerin und Bassistin Rachel Davies bildet live wie auf Platte zusammen mit den extrem hallenden Gitarren und eindringlichen Rhythmen ein Netz aus dunklen Wave- und Indiesounds. »Nightmare-Pop« ist das Wort, das in der britischen Presse eigens erfunden wurde, um die klaustrophobischen Kompositionen von Esben & The Witch zu verbildlichen.
02.
März
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 25.01.2011
Cloud Nothings
Exklusiver Live-Gig
Dylan Baldi alias Cloud Nothings aus Cleveland, Ohio, ist Youngster der Stunde. Die imperfekte Mischung aus den frühen Libertines, dem Homerecording-Wahsinn der Guided By Voices und der Unbeschwertheit des schottischen Kultlabels Postcard Records (Orange Juice, Josef K,) lassen die Herzen der LoFi-Gemeinde höher schlagen. Als 18-Jähriger begann er im Keller seiner Eltern mit Computer und Mikrofon seine ersten musikalischen Gehversuche, die er als Tape im Selbstvertrieb unter die Leute brachte. Danach ging alles ganz schnell. Nach diversen Toursupport- Shows für u.a. Wavves, Best Coast oder Kurt Vile, erschien im Oktober 2010 sein Debütalbum Turning On. Im November folgten Konzerte im Zuge der WICHITA 10th Anniversary Tour als Support für Les Savy Fav in England und Deutschland. Am 28.01 wird Cloud Nothings nun sein neues Album Cloud Nothings auf Wichita veröffentlichen und dafür mit Band auf Headline Tour nach Europa kommen. Auf ein exklusives Deutschlandkonzert dürfen wir uns am 02. März im Berliner LEVEE CLUB (Ex-Bang Bang Club) freuen.
07.
Februar
Chicago
Music
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Tour
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verfasst 16.12.2010
Maps & Atlases
Unterwegs in Deutschland
Aus dem unerschöpflichen Pool Chicagoer Underground-Bands haben im letzten Jahr Maps & Atlases musikalisch den Schritt in die Welt gewagt und nach einer Hand voll EPs endlich ihr Albumdebüt veröffentlicht. Nun verlassen sie auch physisch ihr Zuhause und beehren uns hierzulande für einige Auftritte und stellen uns Perch Patchwork live vor. Nach zwei Debüts, die sich am ehesten noch als relativ komplexer Mathrock beschreiben lassen, weitete die Band ihren Anspruch aus. Aus vetrackten Arrangements wurde kunstfertige Schönheit, instrumentale Fähigkeiten fließen stärker in die Songs selbst ein, sind immer noch essentiell, aber müssen nicht wahrgenommen oder geschätzt werden, damit man Gefallen an dieser Musik findet. Ähnliches haben bereits Grizzly Bear geschaffen, auch Okkervil River oder manchmal Vampire Weekend mögen in den Sinn kommen, wenn Verttracktes sich ohne Ziererei bezaubernden, aber energetischen Songs dienstbar macht
10.
April
Deutschland
Music
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Tour
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verfasst 10.02.2011
Bart Davenport
Searching For A Place To Play Guitar
Im letzten Jahrzehnt erschienen vor allem in Großbrittanien einige Compilations mit Namen wie Under The Influence…, wo Bands und Einzelkünstlern die Gelegenheit gegeben wurde, in Mixtape-Manier ihre Prägungen zu dokumentieren. Doch dabei wurden lediglich die Originale aneinandergereiht. Selbst wenn – wie im Falle von Morrissey – das Konterfei des Künstlers auf dem Cover lockte, waren ein paar Anmerkungen des Meisters schon das Höchste der Gefühle. Nach Art der in der Literatur schon lange etablierten »Lesebücher« ließen die Künstler lieber diejenigen sprechen (bzw. singen), denen sie viele ihrer Inspirationen verdankten. Ein hübsches Nebenbei für Fans, aber dabei blieb es denn auch. Bart Davenport zeigt jedoch auf seiner Songkollektion Searching For Bart Davenport, wie präsent viele Musikerinnen und Musiker – oder auch nur bestimmte Songs – für ihn immer noch sind, indem er sie hier und jetzt interpretiert. Im April kann man den Kalifornier live erleben.
28.
April
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 07.03.2011
Phantom Ghost
Live in Berlin
Phantom Ghost sind Dirk von Lowtzow (Sänger, Gitarrist und Songwriterkopf bei Tocotronic) und Thies Mynther (Musiker bei Stella und Superpunk und u.a. Chicks On Speed-Produzent). Gemeinsam betreiben sie ein intelligentes Spiel mit Künstlichkeiten, Manierismen, exaltierten Zitaten und theatralen Posen in Reinform. Als Konsens-Projekt der Indie und Elektronikszene vor 10 Jahren gestartet, haben sie ihr Instrumentarium seit 2009 auf Piano und Gesang reduziert. Das Ergebnis ist eine eskapistische Salonmusik zwischen Variete und Liedgut. Unterstützt werden die beiden an diesem Abend von der Berlinerin Michaela Meise, die auch auf dem letzten Album von Phantom Ghost als Gastsägerin zu hören war. Dirk von Lowtzow revanchierte sich mit einem Duo auf ihrem Debütalbum, welches im Februar 2011 auf dem Hamburger Label Cloudshill erschienen ist. Mit dem Titel Preis den Todesüberwinder hat Michaela Meise sich getraut, was sich sonst niemand traut: Eine unironische Vertonung von deutschen Kirchenliedern, vorgetragen mit Stimme und Akkordeon. Post-Post-Modernismus zwischen Nico und Konzeptkunst. Das Konzert ist bestuhlt. Aufgrund der begrenzten Sitzplätze wird der Vorverkauf empfohlen
05.
April
Berlin
Film
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Filmvorführung
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verfasst 08.03.2011
IN-EDIT
Musikfilmfestival im Moviemento
Rockige Salven, geschrien von verschwitzten Bühnen. Sich verausgabende Soulsänger in fantastischen Kostümen. Ein Songwriter, versunken in seine Gitarre. Das rhythmische Klappern von Flamenco-Absätzen auf Holz – wenn bewegte Bilder und bewegende Töne zusammenkommen, entstehen Emotionen. Diesen Emotionen huldigt das IN-EDIT-Musikfilmfestival dieses Jahr vom 5. bis 10. April zum ersten Mal in Deutschland im Berliner Kino Moviemento. IN-EDIT präsentiert während 6 Tagen über 25 Musikdokumentarfilme und baut darum herum ein vielfältiges Begleitprogramm von Showcases, Round Tables und Q&As.
Das ausgesuchte Programm von IN-EDIT zeigt Filmproduktionen der letzten zwei Jahre, von Indie über Rock und Soul bis hin zu Flamenco, einige als Deutschlandpremiere, wie The Extraordinary Ordinary Life of José Gonzalez (ein intimer Film über den schwedischen Indie-Star José Gonzalez), Soul Train – The Hippest Trip in America (eine Doku über die mythische amerikanische Black-Music-TVShow) (Foto) und Upside Down – The Story of Creation Records (die Geschichte des Labels, das der Welt Primal Scream, My Bloody Valentine und Oasis bescherte). Marc Llop und Stefanie Dörper, die beiden Organisatoren des Festivals, sind überzeugt: »Diese Musikfilme erzählen nicht nur wahre Geschichten. Sie lassen die Zuschauer auch an bedeutsamen Momenten hinter den Kulissen teilhaben.«
Das ausgesuchte Programm von IN-EDIT zeigt Filmproduktionen der letzten zwei Jahre, von Indie über Rock und Soul bis hin zu Flamenco, einige als Deutschlandpremiere, wie The Extraordinary Ordinary Life of José Gonzalez (ein intimer Film über den schwedischen Indie-Star José Gonzalez), Soul Train – The Hippest Trip in America (eine Doku über die mythische amerikanische Black-Music-TVShow) (Foto) und Upside Down – The Story of Creation Records (die Geschichte des Labels, das der Welt Primal Scream, My Bloody Valentine und Oasis bescherte). Marc Llop und Stefanie Dörper, die beiden Organisatoren des Festivals, sind überzeugt: »Diese Musikfilme erzählen nicht nur wahre Geschichten. Sie lassen die Zuschauer auch an bedeutsamen Momenten hinter den Kulissen teilhaben.«
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12.
März
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 09.03.2011
The Hundred In The Hands
Konzert in Berlin
The Hundred In The Hands haben sich erst 2009 kennengelernt und laut Bandbeschreibung irgendwann festgestellt hatten, dass sie eine Leidenschaft für frühen HipHop, French House und Disco, Ska und Dub, Post Punk und britischen Mod und Girl Pop von den Sechzigern bis Achtzigern teilten. Das mag sehr beliebig klingen, muss aber nicht stören, da sich die Band – vielleicht durch diese breit gefächterten Einflüsse- auf jedem Song aufs neue erfrischend anhört. Die Post- Punk Gitarren sorgen für die nötige Blutzufuhr ins Bein, der Girl Pop der Sängerin Eleanore Everdell erleichtert den Zugang und die elektronischen Zusätze, programmiert von Jason Friedman, der zweiten Hälfte des Duos, machen aus dem Ganzen eine schwungvolle, luftige Mischung, die diesem Samstag, den 12. März, sicherlich zu einer beschwingten Nacht machen wird.
12.
Mai
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 10.03.2011
Times New Viking
Im Mai auf Tour
Bevor am 29. April das neue, fünfte Album Dancer Equired von Times New Viking erscheint, freuen wir uns euch verkünden zu können, dass die Band kurze Zeit später für drei Termine nach Deutschland kommen wird. Zum ersten Mal in ihrer Bandgeschichte ging das Trio aus Columbus, Ohio USA in ein richtiges Tonstudio, um die Songs für Dancer Equired aufzunehmen. Doch statt die üblichen Wege ihres DIY-Geistes aufzugeben, besinnen sich Jared Phillips, Beth Murphy & Adam Elliot auf ihre Stärken und treiben so den Sound voran ohne dabei auf das times-new-viking’sche Scheppern und Krachen zu verzichten. Den Lo-Fi haben sie gegen ein »higher-fi« eingetauscht und schaffen so den Drahtseilakt zwischen Krachkapelle und Indie-Rock-Kombo.
06.
April
Deutschland
Music
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Konzert
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verfasst 14.03.2011
Architecture In Helsinki
In Deutschland unterwegs
Alles ist erlaubt. Viele Bands und Kombos schreiben sich dieses Dogma gerne auf die Fahnen, um sich dann doch spätestens nach dem ersten Album den Regeln der Feuilleton und der Musikindustrie zu unterwerfen. Architecture In Helsinki haben nach über einem Jahrzehnt bewiesen, dass es bei ihnen wirklich keine Regeln und Grenzen gibt. Von Pop bis Rock findet man auf ihren Alben fast jede Stilrichtung und nahezu jedes Instrument – und sie sind ein Garant für gute Stimmung und Melodien, die einen wie ein Teenager im Zimmer herumspringen lassen. Das symphatische Kollektiv, gern mit Bands wie Arcade Fire, Broken Social Scene oder den dänischen Broken Beats verglichen, hat mit Fingers Crossed, In Case We Die und dem von Dave Sitek produzierten Places Like This eine treue, weltweite Anhängerschar. Bis auf die The Bleep EP von 2009 wartet exakt diese Fanschar nun sehnlichst auf ein neues Lebenszeichen der Band in Sachen Tonträger – vielleicht ist diese Tournee ja ein gutes Omen dafür?
17.
März
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 08.03.2011
The Go! Team
Live in Berlin
The Go! Team sind die ungewöhnliche Zusammensetzung aus drei dürren Herren– Ian Parton, Sam Dook, and Jamie Bell– und drei Damen – Chi Fukami Taylor, Silk Stiedinger (inzwischen durch Kaori Tsuchida ersetzt) und Ninja. In dieser Formation entsteht die Band 2004, nachdem Frontman Ian Parton von Franz Ferdinand gefragt wird, diese auf deren Tour durch Schweden zu unterstützen. Für die bis dahin aufgenommene Musik hatte er das meiste selber eingespielt, diverse Geräusche aufgenommen oder Freunde rekrutiert – für die Tour mit den bekannten Schotten reicht ihm das nicht mehr und er stellt eine Band zusammen, deren Mitglieder »normalerweise nicht in einer Band zusammenspielen würden«. Es folgt ein Top Zehn Album auf Pitchfork, eine SXSW Headline, eine Nominierung für den Merkury Music Prize und die allgemeine Erkenntnis, dass The Go! Team Live Shows vor Energie nur so platzen. Am 17. März kann man sich im Lido, Berlin von den Live Qualitäten der Band überzeugen.
12.
April
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 31.03.2011
Smith Westerns
Zu Gast in Berlin
Domino hat eine neue Band gesigned: Smith Westerns aus Chicago, die so großartig sind, dass sie gleich ein neues Sublabel Weird World für sie aus
der Taufe gehoben haben und ihr neues Album Dye It Blonde der erste Release darauf sein wird. Waren die Aufnahmen des im heimischen Kellerstudio eingespielten Debüt Albums Smith Westerns noch ungeschliffene Rohdiamanten die sich unbekümmert dem Garage-Glam hingaben und Hooklines im Stil von Bowie und Bolan mit dem schmuddeligen Garage Rock der 60er verbanden, baut Dye It Blonde jetzt stärker auf den Möglichkeiten einer professionellen Musikproduktion auf. Die Brüder Cullen und Cameron Omori (Vocals/ Gitarre und Bass) und Max Kakacek (Gitarre) holten sich für die Produktion Unterstützung von Chris Coady, der auch schon Alben von Beach House, den Yeah Yeah Yeahs und TV On The Radio produziert hat. Am 12.4 kommen die drei nach Berlin in den Club Levee um ihr neues Material zum Besten zu geben.
der Taufe gehoben haben und ihr neues Album Dye It Blonde der erste Release darauf sein wird. Waren die Aufnahmen des im heimischen Kellerstudio eingespielten Debüt Albums Smith Westerns noch ungeschliffene Rohdiamanten die sich unbekümmert dem Garage-Glam hingaben und Hooklines im Stil von Bowie und Bolan mit dem schmuddeligen Garage Rock der 60er verbanden, baut Dye It Blonde jetzt stärker auf den Möglichkeiten einer professionellen Musikproduktion auf. Die Brüder Cullen und Cameron Omori (Vocals/ Gitarre und Bass) und Max Kakacek (Gitarre) holten sich für die Produktion Unterstützung von Chris Coady, der auch schon Alben von Beach House, den Yeah Yeah Yeahs und TV On The Radio produziert hat. Am 12.4 kommen die drei nach Berlin in den Club Levee um ihr neues Material zum Besten zu geben.
10.
April
Deutschland
Music
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Konzert
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verfasst 07.04.2011
Battles
Für vier Termine in Deutschland
Die Math-Rocker Battles geben sich für vier Termine in Deutschland die Ehre. Mit im Gepäck haben sie nicht nur ihr brandneues, faszinierendes und hypnotisches Album Album Gloss Drop , sondern auch einen bislang geheimen Special Guest. Von poppigeren Songs bis zu totalen Rocksongs bringen die drei Musiker für jeden von euch etwas mit, Parameter gibt es jedenfalls keine. Mittelmäßigkeit, Genre-Konventionen und stilistische Schubladen gehören so mit Sicherheit als letztes zu dem, was man bei einem Battles Konzert erleben wird. Dies ist der göttliche Krach gleichermaßen talentierter Musiker, die an ihre Grenzen gehen – sie führen perfekt synchronisierte Attacken gegen ihre Hörer und sich selber. Ab dem 10.4. kann jeder, der sich für das Gefecht der Avantgarde gewappnet sieht, das New Yorker Trio bestaunen.
06.
Mai
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 26.04.2011
Tahiti 80
French Pop in Berlin
Eine der wichtigsten französischen Bands des French Pop ist zurück! Auf dem diesjährigen Berlin Festival auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof, konnte man bereits einen sehr guten Eindruck von ihrem kommenden, mittlerweile 5ten Album bekommen. Tahiti 80 sind sich auf ihrem neuen Album The Past, The Present & The Possible absolut treu geblieben und berühren einen auch nach 15 Jahren immer noch mit wundervollen Songs, die unter die Haut gehen. Und dabei verfolgt die neue Platte den wohl radikalsten Ansatz der Band-Geschichte. Verschiedenste Einflüsse haben sich auf : The Past, The Present & The Possible bereitwillig zu einem großen Ganzen zusammengefügt, sodass man nicht umhin kommt, den Longplayer als eine Art »postmodernes Album« zu bezeichnen. Am 6.5. kann man die sechsköpfige Band im Berliner Comet Club sehen.
17.
Mai
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 26.04.2011
Wild Beasts
Im Comet Club
Es beginnt mit einem einfachen, nagenden Puls, einem spärlichen Piano und Hayden Thorpes opulentem Falsett – wenngleich er noch nie zuvor so getrieben geklungen hat, während er sich durch das skelettartige Arrangement und die unheilverkündenden Weiten von The Lion’s Share fädelt, das sich beinahe zu einem Crescendo aufbaut, bevor es sich auf brillante Weise anders entscheidet und stattdessen seine unheimliche Spannung aufrechterhält, um dann zu verpuffen. It’s a terrible scare , singt er, but that’s why the dark is there: so you don’t have to see what you can’t bear. Für einen kurzen, glückseligen Augenblick schneidet dem Hörer eine winzige, eiskalte Klinge direkt ins Herz. Doch das erwartet man auch von dieser Band, die stets ihren eigenen Weg gegangen ist. Am 17.5. sind sie im Berliner Comet Club, um wiedermal die Erwartungen zu erfüllen, oder gar zu übertreffen.
03.
Mai
Europa
Music
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Tour
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verfasst 05.04.2011
Scout Niblett
Live in Europa
Markenzeichen: Blonde Wischmob-Perücke. Berufung: Vollblut-Musikerin. Für die Engländerin Emma Louise Niblett war das schon als Siebenjährige klar. Sie lernte Blockflöte und Klavier, verweigerte aber bereits als Neunjährige den Unterricht, weil sie nicht anderer Leute Lieder lernen und spielen wollte. Nachdem sie den Film »Wer die Nachtigall stört« gesehen hatte, nannte sie sich nach der darin vorkommenden Protagonistin »Scout« . So entstand ihr Künstlername. Mit 19 Jahren zog sie von Staffordshire nach Nottingham, wo sie die Kunstschule besucht und sich mit Film, Performance-Kunst und vor allem Musik beschäftigte. Inzwischen ist Scout vom britischen Label Too Pure zur US-Firma Drag City gewechselt und über ihre aktuelle, 2010 erschienene Platte, urteilte der Rolling Stone: » The Calcination Of Scout Niblett hält jederzeit die Spannung aufrecht: zwischen Selbstgespräch und Dialog mit dem Hörer, zwischen zurückhaltender Innerlichkeit und eruptiven Ausbruchsversuchen, zwischen sprödem Blues und mitreißenden Grunge-Anklängen«. Live kommt Scout in »White Stripes«-Manier – d.h. sie mit Gitarre und Stimme und Dan Wilson am Schlagzeug.
17.
Mai
Deutschland
Music
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Tour
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verfasst 26.04.2011
13&God
Indie-Pop und HipHop Live
13&God wurden 2004 unter abenteuerlichen Umständen durch Mitglieder der Bands Themselves und The Notwist gegründet. Der Legende nach erblickte das Projekt auf einem Highway nahe der kanadischen Grenze das Licht der Welt. Die transkontinentale Supergroup verbindet Neugierde, Offenheit und Können. The Notwists Sound ist unverkennbar – die Blaupause für experimentellen Indie-Pop. Gleiches gilt auf anderem Gebiet, dem des HipHop, für die auf Anticon beheimateten Themselves. Mit Own Your Ghost lassen sich 13&God auf einem See von Möglichkeiten treiben, ohne unterzugehen oder Schiffbruch zu erleiden. Die von Markus Acher, Sänger bei The Notwist, vorgetragenen Stücke sind ein Tonikum für all diejenigen, die Mitgefühl und Vergeben in der Popmusik suchen. Wenn dann einer der Rapper von Themselves das Mikrofon ergreift, haben wir es nicht mehr mit Pop, sondern HipHop zu tun, der jedoch mit Hang zu einer Popmusik besitzt, wie man sie im gegenwärtigen Mainstream nicht hören kann. Im Mai ist die Kombo für vier Dates in Deutschland unterwegs um ihr lange gereiftes Debütalbum Own Your Ghost vorzustellen.
20.
April
Europa
Music
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Tour
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verfasst 05.04.2011
Owen Pallett
Europa Tour
Final Fantasy hat seinen Künstlernamen abgelegt: Nun steht wieder Owen Pallett, der 32-jährige Kanadier auf der Bühne. Meist alleine mit Geige, Effektgeräten und einer Loopmaschine. Mit diesem Maschinenpark erzeugt Pallett auch auf seiner aktuellen Platte (unterstützt von einem Orchester) den ihm so eigenen Sound: Heartland ist eine schwärmende, leicht klebrige, aber immer auch zerbrechliche Landschaft, in der die Gottheit Owen im letzten Song von seinem Geschöpf Lewis mit einem Doppelstich in die Augen erledigt wird. Bei Pallett kommt man nicht herum, ein paar Bands zu nennen – nicht als Referenz, vielmehr als Homebase, respektive Flughafen: Er war immer zur Stelle, wenn es darum ging, für Entdeckungen der Nullerjahre Streicherarrangements zu schreiben: Er arbeitete für das Queerpop-Kollektiv The Hidden Cameras, dessen sexualpolitisch aktiver Mastermind und Bandpiesacker Joel Gibb ihn nachhaltig beeinflusst hat. Pallett stand mit den quirligen und allseits bejubelten Arcade Fire auf der Bühne und strich 2009 auf dem Album Yes der Discoaltmeister Pet Shop Boys mit. Der Ausnahmemusiker Pallett wird vom Wiener Ausnahmemusiker Peter Brunner aka Cardiochaos unterstützt: teils verschleppte, teils hymnische, aber immer melancholische Popsongs.
10.
Juli
Berlin
Music
−
Konzert
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verfasst 07.06.2011
Deerhoof, Tu Fawning, Esben & The Witch
Betreten die Volksbühne Berlin
Das Spielzeitabschlusskonzert steht im Zeichen aktueller Spielarten des Underground-Pop. In verschiedenen Medien wurden 2011 mit Witchhouse und Nightmare Pop neue Begrifflichkeiten geschaffen, um die Renaissance von düsteren Motiven in der Popmusik abseits des Dark Wave-Klischees zu beschreiben. Esben and the Witch aus Brighton wurden unfreiwillig zum Träger dieses neuen Trends erklärt. Tu Fawning aus Portland, Oregon wurden gerade von der für ihre Geschmacksicherheit bekannten Berliner Plattenfirma City Slang unter Vertrag genommen. »Klavier und Orgeln, verhuschte Perkussion und ätherische Stimmen weben ein finsteres Gespinst« schreibt die Zeit. Trotz aller Melancholie entsteht nie Gemütlichkeit. Kaum glaubt man einen Faden zu fassen, beginnt er sich bereits wieder aufzulösen, um im Nichts zu verschwinden. Mit Deerhoof steht an diesem Abend eine aus San Francisco stammende Band auf der Bühne, die schon länger zu den Protagonisten des Art Rock gehören. Umrahmt wird die spannende Mischung mit einer Karrera Klub DJ-Lounge im Parkettcafé, die zwischen den Auftritten das aktuelle Musikgeschehen auf ihren Plattentellern Revue passieren lässt.
26.
Juni
Deutschland
Music
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Tour
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verfasst 08.06.2011
Death Cab For Cutie
Für drei Konzerte in Deutschland
Bereits im Jahr 2006 waren die Musiker um Sänger und Gitarrist Ben Gibbard in der Kategorie “Best Alternative Album” für den Grammy nominiert. Am 31.05. ist bei Barsuk ihr siebtes Studioalbum Codes And Keys erschienen und es ist überraschenderweise keine gitarrenbasierte Platte: Die Indie-Rocker aus Bellingham, Washington, haben sich in letzter Zeit sehr mit alten Keyboards angefreundet und eine Menge damit ausprobiert. So liegt der Fokus der neuen Platte vor allem auf Keyboard und Gesang. »Wir werden keine Gitarren dazunehmen, nur weil die Leute dies erwarten«, sagt Sänger und Gitarrist Ben Gibbard. Mit dem neuen Album wenden sich die Indie-Rocker klanglich von ihrem letzten Album Narrow Stairs aus dem Jahr 2008 ab. Ende Juni werden Death Cab for Cutie ihr neues Werk live bei drei Konzerten in Hamburg, München und Berlin präsentieren.
21.
September
Deutschland
Music
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Tour
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verfasst 23.06.2011
EMA
Unterwegs auf deutschen Bühnen
Am 3. Juni 2011 veröffentlichte Souterrain Transmissions das Debüt Past Life Martyred Saints von Erika M. Anderson alias EMA. In South Dakota geboren, zog EMA im Alter von 18 Jahren nach LA. Dort begann sie zunächst als Gitarristin in einer Folk/Noise Combo namens Amps For Christ, um dann 2005 zusammen mit Ezra Buchla das Kult-Duo Gowns zu gründen, deren 2007er Album Red State, das von der New York Times als »intense, but surprisingly pretty« betitelt wurde, bereits diese eklektische Gradwanderung vorexerzierte. Doch nun wandelt EMA auf Solopfaden. Auf Past Life Martyred Saints webt Anderson hypotisierende Erzählungen über Musik, die ebenso turbulent und eindringlich wie ihre Texte ist. Das Album lässt sich nicht mit einem Genre etikettieren, da EMA auf der Platte abgesehen von einer durchgehend dunklen, melancholischen 4AD-Aura zwischen Indie-Folk und Industrial springt und ihre Vocals von Spoken Word bis zu unkontrolliertem Schreien reichen. Im September geht die Autodidaktin und selbst aufnehmende Musikerin auf Deutschlandtour.
03.
Juli
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 28.06.2011
I'm from Scandinavia
Figurines + Agent Fresco live
Skandinavien ist derzeit das wohl verlässlichste Mekka für gutgemachte und spannende Popmusik. Das Geheimnis für den Erfolg von Bands aus dem hohen Norden liegt dabei in der ausgesprochen hohen Anzahl und Qualität an Künstlern, dem genauen Gespür für Trends, und eben das gewisse Etwas, das Nordische… Um dem Berliner Publikum dieses Riesenspektrum an skandinavischer Musik und Popkultur erfahrbar zu machen, haben sich nun der Karrera Klub und die Mädels von Nordic by Nature zusammengetan. Diesmal erfreut uns der Norden mit den Figurines aus Dänemark. Im Grunde schon alte Hasen im Geschäft, haben das Trio nach einer kurzen Pause nun ihren vierten, selbstbetitelten Longplayer Figurines raus gebracht. Dieser klingt nun gereifter und erfahrener und beglückt uns mit wechselndem Beat und verspielter Instrumentierung sowie herrlich einladenden Chören. Island hat noch mehr zu bieten außer einem speienden Vulkan. Neben Sigur Rós und Retro Stefson strandet nun auch Agent Fresco auf dem (musikalischem) Festland. Mit ihren rockigen Songs, die ein bisschen Jazz und Funk Einfluss mit sich bringen, haben die vier Isländer schon diverse Preise in ihrer Heimat eingeheimst.
21.
September
Deutschland
Music
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Tour
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verfasst 06.07.2011
Cloud Control
Im September in Deutschland unterwegs
Die Auftritte von Cloud Control sind ganz so, als hätten sie alle Wärme des Heimatkontinents Australien in sich aufgesogen, gespeichert und zu uns gebracht. Das ist live einfach noch deutlicher zu spüren als auf der Debütplatte Bliss Release die im Mai endlich auch bei uns auf den Markt kam. Prompt gingen die Aussies mit Vampire Weekend und The Temper Trap, Arcade Fire und Supergrass auf Tour, die sich alle vom Charme, dem Humor und der offenen Freundlichkeit des Sounds überzeugen ließen. Ganz dem ein wenig aus der Spur laufenden Harmoniegesang verpflichtet, damit es nicht gar zu süßlich wird, legen CC ein nicht zu geringes Maß von Psychedelik in ihre Songs und ergänzen die akustisch flirrenden Gitarren hier und da durch ekstatisches Händeklatschen. Zitiert wird, worauf die Musiker Lust haben, von den Mamas und Papas über die Beach Boys bis hin zu Fleet Foxes oder Local Natives. Diese Mischung ergibt einen prächtigen, ja, was denn nun? Pop? Folk? Das ist alles gar nicht wichtig, wenn Heidi und Ulrich Lenffer zusammen mit Alister Wright und Jeremy Kelshaw auf die Bühne steigen. Dann ist nur noch Klang und Schönheit und Musik.
21.
August
Kiel
Music
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Party
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verfasst 19.07.2011
Scandinavian Disco
Licence to Kiel!
Nordic by Nature ist ein skandinavisches Musikprojekt aus Berlin und seit einem Jahr dabei, die Berliner Clubszene auf den Kopf zu stellen. Mit der Aufgabe neue und interessante Musik aus dem europäischen Norden in die Hauptstadt zu bringen, veranstalten die beiden Nordic by Nature Mädels, Nina Legnehed und Steffi von Kannemann, regelmäßige Parties und Konzerte in Berlin, legen als DJs auf und haben ihre monatliche Radioshow auf BLN.FM. Jetzt tragen sie die skandinavischen Klänge ins Land hinaus. Scandinavian Disco sounds like: Lykke Li, Shout Out Louds, FM Belfast, Robyn, Radio Dept., Studio, Röyksopp, Kakkmaddafakka, The Knife, Lindstrøm & Christabelle, Villa Nah, Trentemøller, Miike Snow, Zebra and Snake, Efterklang, ceo, The Embassy, Bloodgroup, The Raveonettes, Casiokids, Kleerup, Andreas Tilliander, K-X-P, Mando Diao, Lo-Fi-Fnk, Familjen, LCMDF, Vinnie Who, Kasper Bjørke, The Fashion, Oskar Linnros, jj, Fever Ray, Harrys Gym, Those Dancing Days, The Amplifetes, Retro Stefson, 120 days, When Saints Go Machine
07.
Juli
Deutschland
Music
−
Tour
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verfasst 29.07.2011
Wu Lyf
Im Oktober auf Deutschlandtour
Bereits 2008 begann das Künstlerkollektiv Wu Lyf durch die Straßen von Manchester zu geistern, kryptische Botschaften an Häuserwänden zu hinterlassen, ohne dabei ihre Identität preiszugeben. Auf Interviews wartete die Presse vergeblich, denn laut Band musste die handfeste Message von Wu Lyf noch reifen, um kommuniziert zu werden. Beitreten konnte man dem Clan von Wu Lyf trotzdem schon. Und zwar indem man die erste EP der Band erstand. Den Mitgliedsausweis bekam man gratis oben drauf. Das Debütalbum Go Tell Fire To The Mountain steht seit Mitte Juni in den Plattenläden. Unterlegt von halligem Gitarren-Feedback mischen sich rebellische Slogans an die Jugend: die Verbreitung des Peter-Pan-Syndroms im Dark-Wave-Format mit reichlich Potential zur Weltherrschaft. Im Oktober präsentiert sich die skurrile Gruppe auf mehreren Konzerten bei ihrer Deutschlandtour.
20.
November
Deutschland
Music
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Tour
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verfasst 06.09.2011
The Drums
Die Hype-Band auf Club Tour
Der Opener der am Freitag erscheinenden neuen Platte Portamento heißt Book Of Revelation. Das biblische Buch der Offenbarung also ist es, das The Drums an den Anfang ihres zweiten Albums setzen. Das ist kein Zufall, keine andere Band springt in ihren Texten so schnell von der Unbeschwertheit des Surfens in die nihilistischen Tiefen des Todes: «I’ve seen the world, and there’s no heaven and there’s no hell. And I believe, that when we die, we die.» Das Ganze kommt aber Drums-typisch mit einer melancholischen Leichtigkeit daher, die es einfach macht, der Hype-Band des vergangenen Jahres auch in diesem dunklen dräuenden Herbst die ewige Treue zu schwören. Noch immer spannt das musikalische Spektrum über drei Welten: Die musikalische Sozialisation ihrer Wahlheimat New York, die Beachness ihres Ursprungs Florida und Direktheit in Art und Songwriting die direkt aus London und Manchester stammt. Eben die †žBeach Boy Division†œ, zu der sich The Drums immer bekannt haben, zur Mischung zwischen Lebensfeier und Abgrund. Die Trennung von Gitarrist Adam Kessler hat die Band gut verkraftet, die verstärkte Ausrichtung auf Synthies mag eine Folge davon sein. Auch auf Portamento – die Gesangstechnik, die Sänger Jonathan Pierce anwendet, um in hohe Stimmlagen zu kommen – hört man süße Melodien, charmante und abgründige Texte, spröde Synthesizer und drahtige Gitarren. Die «Music for a new decade», wie der NME die Band charakterisierte, wird weitergespielt – im Herbst auch wieder live in unseren Clubs.
22.
September
Berlin
Music
−
Konzert
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verfasst 07.09.2011
EMA & Ganglians
Genre-Grenzgänger zu Gast in Berlin
EMA präsentiert ihr wunderbares Debüt Past Life Martyred Saints. Aus San Francisco, der Wahlheimat von Erika M. Anderson (kurz: EMA), ist man im Grunde eher die Sorte Psychedelic, Weird Folk und glatter Californian Surf gewohnt. Was die aus South Dakota stammende Singer-Songwriterin mit ihrem Debüt jedoch abgeliefert hat, erinnert eher an so manche, auf drei Akkorde reduzierte, Auswüchse aus dem Seattle der 90er, gemischt mit Kernelementen aus Goth und Dark Wave. Stimme und Gitarre, das ist es, worauf es EMA bei The Grey Ship zum Beispiel ankommt. Mit minimalistischem Instrumentierung und mystischen Lyrics versucht sie, die Essenz des Songs einzufangen, nur um einem nach der Hälfte des Songs mit voluminösen Feedback-Wänden das Trommelfell zu strapazieren. Unberechenbar ist sie, wie sie so mir nichts dir nichts zwischen den Genres und Referenzen springt. Unberechenbar einzigartig und unberechenbar gut. Sometimes taking it outside works best. Ganglians, a beardo four-piece from Sacramento, do just that. Their brand of psychedelia is the latest offering from Woodsist, a Brooklyn label putting out records by what could be considered lo-fi’s new guard: Kurt Vile, Wavves, Woods, Crystal Stilts, Vivian Girls, and Blank Dogs, to name a few. (Many of which have enjoyed a considerable amount of ink in this corner of the musicnerdiverse.) Though each of these acts roughs up music a little differently, all sound at home in the bedroom or basement. But Ganglians are wild men— they make music that gets fresh air all up in your teeth and gums putting their own spin on the Beach Boys or the psych-folk-pop-argh of Grizzly Bear. But while Grizzly Bear manicure and cloister their psych folk in the parlor, Ganglians slather and cake them in mud. Then they set them free.
10.
Dezember
Deutschland
Music
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Tour
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verfasst 28.09.2011
The Black Lips
An drei Terminen in Deutschland
Die Black Lips sind eine dieser Bands, die so unbeirrt durch ihren Rock’n’Roll-Traum toben, dass man beinahe an ihrer Glaubwürdigkeit zweifeln möchte. Klingt ja auch zu schön: Während der Indien-Tour zieht Gitarrist Cole Alexander auf der Bühne blank, erregt durch weitere eindeutige Aktionen massiv öffentliches Ärgernis, woraufhin das US-Quartett durch den Backstagebereich sowohl Venue als auch Indien fluchtartig verlässt und in Berlin Unterschlupf findet. Würde man gerne als Zeitraffer-Aufnahme sehen. Und passt auch wunderbar zur letzten Platte, die in den 15 Nostalgiekatalysatoren klingt, als könne die Zeit seit den frühen Stones, den Stooges und Velvet Underground auf einen gierigen Bierzug gekürzt werden. Das Schlagzeug scheppert, der kehlige Gesang leiert, die Fuzz-Gitarren jaulen, und in der Garage ist die Hölle los.
05.
Dezember
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 14.10.2011
Fruit Bats & Gold Leaves
Im Dezember in Berlin
Mit der Veröffentlichung des Fruit Bats Debüts Echolocation trat Eric D. Johnson vor 10 Jahre eine Musikkarriere los, die neben seines Schaffens als Frontmann der Fruit Bats, auch jahrelange Gastspiele bei Califone, Vetiver, The Shins und seit kurzer Zeit auch die Arbeit an Soundtracks für Filme umfasst. Tripper, das neue und fünfte Fruit Bats Album, wurde mit Thoma Monahan, den man als Produzent von Vetiver, Devandra Banhart und den Pernice Brothers kennt, im Wacs Studio in Los Angeles aufgenommen. So wurde mit einem abstrakteren und weniger folklastigen Sound experimentiert. Johnson wandte sich vom leichten, gitarrenlastigen Klang ab und begann vermehrt Synthesizer und Keyboards einzusetzen. Das Radikale an Tripper ist jedoch nicht die eindringliche Produktion, sondern die Art und Weise, wie die erzählten Geschichten zu Songs werden. Gute Songs zu schreiben bedeutet für Eric D. Johnson nämlich nicht, dass es besonders kompliziert und lyrisch sein muss, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, auch wenn dies einen größeren Wiedererkennungswert erzeugt. Johnson bevorzugt Songwriter wie Ray Davies, Paul Simon und Tom Petty, deren stimmliche Leistungen aufgrund der einprägsamen Melodien manchmal übersehen werden. Johnson schrieb bereits für The Ruminant Band Songs, die auf Geschichten basieren und somit bewusst an diese Erzähltradition anknüpfen, aber erst auf Tripper hat er diese bewusst realisiert. Das Ergebnis wird dominiert von zartbitteren Gedanken über das Touren, das Zurücklassen der Familie und die Neu(er)findung des Selbst, ist in sich eine Neuerfindung.
Grant Olsens Songwriting hat sich seit seiner früheren Band Arthur & Yu fortlaufend weiterentwickelt und findet seinen Höhepunkt in seinem neuen Soloprojekt Gold Leaves. Die Schönheit der A&Y Songs manifestierte sich in einem Gefühl von sanfter Geborgenheit, während er in seinem neuen Projekt auf komplexe Art und Weise Doo-Wop, R&B und Modern Folk miteinander verschmelzen lässt. Die Verbindung dabei ist Olsens Stimme, die eher an weite Waldflächen als an geschliffenen Pop erinnert. So entsteht ein wunderbarer Gegensatz zwischen den fortwährenden Klängen seiner Akkustikgitarre und des Schlagzeugs und dem fast an Country Musik erinnernden Klang seiner Stimme. Olsen erweckt so die Neugier in den Hörern seiner Musik und zwar nicht nur im Bezug auf seine Songtexte, sondern auch im Blick auf die folgenden Alben.
03.
November
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 20.10.2011
Darkstar, Wild Beasts u.a.
Live bei Certain People in Berlin
Darkstar zeigten im Jahre 2010 mit ihrem Debütalbum North (Hyperdub) als erstes Produzententeam, dass das Subgenre Dubstep der Mainstream-Popmusik aufregende neue Klangfarben und Rhythmen liefern kann. Die Integration des Sängers James Buttery sorgte in der Szene für einiges Kopfschütteln, Sängern wie James Blake oder Jamie Woon ebnete das Trio aus Manchester damit aber den Weg in die Popwelt. Mit ihrem Auftritt im Berghain verabschieden sich Darkstar nun von deutschen Konzertbühnen und machen sich an die Produktion des zweiten Albums, das im nächsten Jahr auf Warp erscheinen wird. Wild Beasts sind schon einen Schritt weiter: Ihr drittes Album, bei Domino veröffentlicht, zeigt erneut, dass das Quartett in einer eigenen Liga spielt. Keine andere englische Band vermag es, solch kunstvolle, schöne, feine und gleichzeitig opulente Gitarrenpopsongs zu schreiben, und niemand singt im Falsett wohl weicher, zarter und anrührender als Hayden Thorpe. Den Abend eröffnen die aus Paris stammende Butterclock und ihr Landsmann o F F, die beide zuletzt in der Kantine am Berghain einen fantastischen Kurzauftritt im Vorprogramm von How To Dress Well absolvierten: schwerer, düsterer, auf verlangsamten Hiphop-Beats basierender, hypnotischer Pop – ein wahrer Geheimtipp, der die große Bühne im Berghain mehr als verdient.
03.
Februar
Deutschland
Music
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Konzert
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verfasst 11.11.2011
Friends
Zwei Konzerte in Deutschland
Im Musikgeschäft tummeln sich Friends erst seit kurzem. Doch obwohl das Debütalbum der Band aus Brooklyn erst für das Frühjahr 2012 angesetzt ist, überzeugte das Quintett bereits auf dem New Yorker Festival CMJ die Kritikerreihen. Auch in Europa zeigte man sich hellauf begeistert. So beschrieb der britische Independent den Sound als »a slick slice of indie pop with a great stuttering beat, an addictive bassline and confident vocals«. Nach der Debüt-Single Friend Crush erschien nun am 31. Oktober der Nachfolger I’m His Girl via Lucky Numbers. Für die 2012 angesetzte Tour ist von den fünf Freunden Samantha »I’m on my way« Urbani, Lesley »I’ll be in the greenroom« Hann, Oliver »Are there more drink tickets« Duncan, Nikki »No rules« Shapiro und Matthew »I gotta go« Molnar einiges zu erwarten.
14.
März
Deutschland
Music
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Konzert
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verfasst 11.11.2011
WhoMadeWho
Auf Deutschland-Tour
Mit einer bestechenden Genauigkeit bringen WhoMadeWho ihr Rhythmusfundament auf den Punkt und den Fuß zum Wippen. Und das bereits seit fast einer Dekade. Nach mehreren 12inch-Releases auf Gomma veröffentlichte das dänische Trio um Tomas Barford, Tomas Hoffding und Jeppe Kjellberg ihr heiß ersehntes, selbstbetiteltes Debütalbum 2005. Darauf verschnörkelten die Boys gekonnt einen geradlinigen Pop-Sound mit zweistimmigem Falsettgesang und Elementen aus Italodisco, Psychedelic und Surfrock. Liveshows neben Acts wie Daft Punk, Soulwax, Hot Chip und Justice waren die Folge. Mit Erscheinen des aktuellen Mini-Albums Knee Deep im Frühjahr 2011 bewiesen die Kopenhagener Jungs erneut, dass sie mit ihrem Latein noch lange nicht am Ende sind. Ihr Sound ist ausgefeilter denn je und die Live-Shows eine Entertainment-Klasse für sich. Und der nächste Langspieler lässt auch nicht lange auf sich warten, an dem gerade kräftig gemastert wird.
14.
Dezember
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 14.11.2011
Buke And Gase & Bachelorette
Live in Berlin
Brooklyn-based Buke (byook) Gase (gace) are Arone Dyer on the buke (a self-modified six-string former baritone ukulele) and Aron Sanchez on the gase (a guitar-bass hybrid of his own creation). Both of them play double duty, also mobilizing a small army of foot percussion. These instruments are then filtered through various pedals, amplifiers and homemade inventions to create a surprisingly complex sound. Dyer s supermelodic vocal lines weave through the beautiful yet unwieldy musical matter, balancing light and dark, calamity and control. Their musical multi-tasking makes for live shows that are visually unexpected and sonically explosive. In 2009, Brassland co-founders Aaron Bryce Dessner of The National (well, technically, their sister) discovered Buke And Gase when they played Sycamore, the basement venue down the street from The National s home studio in Ditmas Park, Brooklyn. They were blown away by how much noise and rhythm was emerging from this two-piece band. Officially forming in 2008, Buke And Gase self-released their debut EP /- in late 2009. (It s now available digitally via BandCamp and as a hand-stamped limited edition CD.) Since then they ve received a stready stream of attention. They were on NPR s nationally syndicated Radiolab (featured on two podcasts), New York scene rag The Deli Magazine named the group »local band of the month« and put them on their cover, and Stereogum covered them in a Quit Your Day Job piece about their interesting careers. 2010 kicked off with hibernating in Sanchez’s basement recording studio, Polyphonic Workshop, where they self-produced a full-length record for release on Brassland.
Annabel is from New Zealand but currently based on the east coast of the USA. She cut her teeth in cult bands such as Christchurch’s psychedelic surf outfit Hawaii Five-O, Space Dust and the Hiss Explosion, then went on to complete post-graduate studies in computer-based composition at the Universities of Canterbury and Auckland in New Zealand. After her studies, Annabel returned to what she loved best – making psychedelic pop music – and Bachelorette appeared on the scene in 2005. Her breathtaking live set developed around a band of 3 old CRT monitors, which were borrowed from acquaintances or picked up from recycling stations and thrift stores in each town. On stage, the CRT band simultaneously displayed waveform patterns and other synchronised visuals corresponding to separate recorded instruments, as Annabel sang and played along with them. Though Bachelorette’s third full-length record was written on Earth – Oxford, UK Tripoli, Libya Millwood, VA – it is more at home gliding through surreal galaxies and swimming through a matrix of coolly illuminated neural networks. But these journeys are the same – both echo with an aching solitude, the conditions that Annabel Alpers needs to dream up her minimalist electro psych pop. And even when local sound waves enter her work – as cathedral chimes did in Oxford — they return in swathed in a lunar halo. The album is epic from the beginning. Hovering over a fluttering blanket of voices, a ghostly vision of the future is distilled with the same seductive inevitability of a Greek oracle. Our destiny set, Bachelorette gestures toward an alien solar system. Here, some planets shimmer, shrouded in an emerald light, another finds a civilization forever in the trance of a gorgeous mechanical heartbreak. Still other planets are pummeled by asteroids of distorted sounds and dissonant, unmusical space trash. Mixed by Nicholas Vernhes at Rare Book Room (Animal Collective, Beach House) in Brooklyn, these twelve tracks are built on minimal synth grooves, strummed guitar, innocent whistles wondering through cold hallways, and occasional accompaniment on drums. But all are guided by Bachelorette’s ethereal lead vocal. This album’s greatest triumph is that its abundant pop melodies displace any heroic presumption associated with such an ambitious journey. Whether wandering through your labyrinthine, echoing consciousness or embarking on an interstellar marathon, you’ll want to sing along.
01.
Dezember
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 14.11.2011
Kid Congo & The Pink Monkey Bird
Live im Festsaal Kreuzberg in Berlin
Kid Congo Powers is a second generation Mexican American. In 1976, he was president of The Ramones fan club. After traveling to London and New York City he returned to L.A. and in 1979 met Jeffrey Lee Pierce. Pierce taught him to play guitar using open tuning, and they formed The Creeping Ritual, which became The Gun Club. Powers left that group before their recording debut, instead joining New York-based band The Cramps in December 1980. He rejoined the Gun Club briefly in 1983, rejoining again between 1985 and 1988, when he again left to join Nick Cave and The Bad Seeds in Berlin, for several albums and associated tours. Powers has also played with The Divine Horsemen, The Angel Of Light, Die Haut and The Fall. Most recently, Powers has collaborated with New York City guitarist Jack Martin on projects like The Pink Monkey Birds, Congo Norvell and Knoxville Girl. For Gorilla Rose (In The Red Rec/ 2011) Kid Congo and The Pink Monkey Birds grabbed producer Jason Ward and hightailed it back to the magik gymnasium at The Harveyville Project, a high school in Kansas and also the scene of the crime of their much acclaimed 2009 release Dracula Boots. Kiki »El Coyote« Solis on bass and Ron »The Cap’n« Miller on drums along with, new Pink Monkey Bird, Jesse »The Candyman« Roberts (from Seattle’s The Ruby Doe) on guitar, keys and vocals firms up Kid Congo’s squawking flock. Brandishing 13 all original glam-tastic compositions, Gorilla Rose blasts off with the explosive dance anthem Bo Bo Boogaloo wearing their 60’s Chicano Rock influence on their sleeves. Shake it don’t break it! That’s just the start of a wild ride thru funky but chic decadence ( Goldin Browne ) slip sliding rockabilly ( Hills Of Pills ), Teenage punkdom ( Our Other World ) mystic Kraut rock (__ Bubble Trouble__ ) , baby-making sleaze ( Catsuit Fruit ), the best bad Peyote trip you ever took ( Injun War Crimes ) and even a velvety call from the beyond ( Lullaby in Paradise ). Finding inspiration in the past is what Kid Congo and The Pink Monkey Birds do best. On this 2011 sonic trip, Kid brings his past into the present and names it after someone flamboyant and inspired- Gorilla Rose.
16.
November
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 07.11.2011
Arto Lindsay
Live in Berlin
Der amerikanische Gitarrist, Sänger und Produzent Arto Lindsay war Mitglied der legendären, frühen Lounge Lizards mit John Lurie, und prägte mit seinem autodidaktischen, noisigen Gitarrenspiel das Genre des No Wave Anfang der 80er Jahre in New York. Geboren in den Vereinigten Staaten und aufgewachsen in Brasilien wurde Lindsay mit der Tropicà lia-Bewegung der sechziger Jahre groß. In den 90ern wandte er sich verstärkt dem Crossover zwischen Rock, Pop und Jazz zu, bis er vor einigen Jahren seine musikalische Heimat in einer Fusion aus brasilianischer Folklore mit zartem Songwriting fand. Im HBC wird Arto Lindsay ein sehr kurzfristiges angesetztes Solo-Konzert im Rahmen der VUP-Lounge – kuratiert von Max Dax – geben.
- Lineup
- Arto Lindsay (live)
- VUP-Lounge
- Arto Lindsay (DJ Set)
- Max Dax (DJ Set)
24.
November
Berlin
Music
−
Konzert
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verfasst 07.11.2011
Jono McCleery & Bonobo
Live im Gretchen in Berlin
Jamie Woon beschrieb ihn im Observer kürzlich als »a really fantastic … singer-songwriter«. Am Donnerstag, den 24. November ist er gemeinsam mit Bonobo im Gretchen in Berlin. Die Rede ist von Jono McCleery, der sein neues Album There Is Anfang September bei Counter Records veröffentlicht hat. Nach seinem in Eigenregie produzierten Debüt-Album Darkest Light von 2008 tourte er mit Musikern wie dem kürzlich verstorbenen Gil Scott Heron oder auch Fink, Little Dragon, Jose Gonzales, Portico Quartet und dem eingangs bereits erwähnten Jamie Woon. Dadurch standen gleich die ersten Labels vor der Tür des ruhigen Engländers, und Ninja Tune machte das Rennen ( Tomorrow ). Auf seinem lang ersehnten Nachfolger There Is überzeugt der in London lebende Künstler mit ausgefeilten Songwriting, einer von simpler Schönheit getragenen Stimme und fantastischen Folk-Soul Songs, die vor Leidenschaft nur so strotzen. Neben Gitarre, Piano und Streicher sind es die Elemente aus aktuellem Post-Dubstep und Elektronik, mit denen McCleerys’ Sound nun dichter an einem Musiker wie James Blake ist, als er es mit seinem selbstproduzierten Debüt noch an Nick Drake war. Als Gäste auf dem Album gibt es Fink, der sich für die Backing Vocals des Songs Stand Proud verantwortlich zeigt, und die legendäre Folk Künstlerin Vashti Bunyan. Das ganze Album ist voller Soul und Raffinesse und stellt nicht nur seine großartige Stimme sondern gleichzeitig auch die brillanten Melodien heraus.
Ebenfalls aus dem Ninja Tune Camp kommt mit Bonobo noch einer der Pioniere des Downbeats. Von den Hörern der BBC-Radiosendung Gilles Peterson Worldwide wurde Days To Come zum besten Album des Jahres 2006 gewählt. Auch mit seinem wohl bis dato zeitgemäßesten Album Black Sands bewies Bonobo, dass seine Fähigkeiten als Künstler weit über die Subgenres von Dance Music hinausgehen und er alle Tricks und Kniffe des digitalen Zeitalters drauf hat. Kaum jemand beherrscht das Fach der Cut-Up-Beats so wie Bonobo, seine Musik ist von gefühlvoller Wärme durchflutet und die leichten Beats entführen den Hörer in die musikalische Manege, in der auch Portishead oder das Cinematic Orchestra anzutreffen wären. Seine DJ-Sets tragen viel Funk & Jazz in sich und bewahren immer Klasse. So wird er an der Seite unseres Residents Delfonic auch heute wieder seine Zuhörer verzaubern.
- Lineup
- Jono McCleery (live)
- Bonobo (DJ Set)
- Delfonic (DJ Set)
31.
Dezember
Berlin
Music
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Party
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verfasst 20.12.2011
»Happy New Möbelrücken« im Gretchen
mit Channel X, Niko Schwind, Andre Chrom u.a.
Mitten in Kreuzberg, in den ehemaligen Stallungen des preußischen 1. Garde-Dragoner-Regiments Königin Victoria von Großbritannien und Irland von 1854, präsentiert sich das Gretchen in historischem Charme gepaart mit coolem Clubdesign. Das wunderschöne Kreuzgewölbe, die filigranen Säulen werden ab jetzt von Beats und Bässen beschallt, Lichtinstallationen umspielt und einem musikalisch interessierten Publikum freigegeben. Gretchen’s Programm als (Live-)Club spiegelt die Vielschichtigkeit der aktuellen musikalischen Strömungen wider. Von Elektro, Electronica, House, Dubstep über IDM, Glitch, Experimental, Avantgarde bis hin zu Bass, Independent, Folk und Jazz präsentiert sich Gretchen als absolut offen für jedwede Stile. Gretchen ist elektronisch bis unplugged, präsentiert DJ-Sets und Live-Konzerte. Musikalische Qualität von Genre und Künstler sind entscheidend, nicht begrenzte Vorstellungskraft, Borniertheit oder Langeweile. Zur diesjährigen Silvester Sause unter dem Motto »Happy New Möbelrücken« sind geladen: Channel X, Niko Schwind, Andre Crom, der E-Kreisel, Cinthie, Fresh Meat, Toni Haupt & Saxophone, Jan Rudolph, Bone, Pitt, A3000, Leon Licht, Daniel ArchutHüftschwinger u.v.m.
Wir wünschen eine schöne Feier und einen guten Start ins neue Jahr.
14.
Februar
Deutschland
Music
−
Tour
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verfasst 03.01.2012
Frànçois & the Atlas Mountains
Deutschland-Tour im Februar
François Marry und seine Band The Atlas Mountains sind das erste französische Signing auf Domino Records, der Heimat von u.a. Franz Ferdinand, Bonnie »Prince« Billie, den Arctic Monkies oder dem Animal Collective. François verließ 2003 seine Heimat La Rochelle Richtung Vereintes Königreich. In der Bristoler Musikszene schloß er, damals noch als freischaffender Trompeter, schnell Freundschaft mit Bands und Musikern wie The Pastels, King Creosote und den Movietones, allesamt Domino-Acts. Doch war es nicht diese Verbindung zum Label, die ihm jetzt einen eigenen Vertrag bescherte. Vielmehr sind es die elegant, samtig und zerbrechlich wirkenden Songs auf E Volo Love, die ihm die Türen in den Inner Circle öffneten, in dem er sich schon so lange heimisch fühlt. François & The Atlas Mountains spielen glaskaren Indie Pop, der sonnig bis düster changiert und schaffen durch den Einsatz afrikanischer Percussion-Instrumente ein ganz eigenes Genre, das sich nur schwerlich in Schubladen stecken lässt. »Zwischen Francoise Hardy, Sufjan Stevens und Beach House« (Crazewire)
01.
Mai
Deutschland
Music
−
Tour
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verfasst 03.01.2012
The Lemonheads
Tour zum 25-jährigen Bestehen
Vor 25 Jahren gründete Evan Dando in Boston The Lemonheads – bis heute ist er allerdings die einzige Konstante in der Band geblieben, man schätzt, dass es im Lauf der Jahre mehr als ein Dutzend verschiedene Drummer und mindestens zehn Bassisten gab. Ihren größten Erfolg feierten The Lemonheads mit ihrem sechsten Album, auf dem sie sich weg vom Punk hin zu einem stärker song-orientierten New-Folk bewegten. Im Jahr 1992 erschien It’s a shame about Ray mit der Hitsingle Mrs. Robinson, die den Lemonheads den Durchbruch in Amerika und Europa, eine zweijährige Phase fast ununterbrochenen Tourens und die anschließende Auflösung der Band bescherte. Erst im Jahr 2006 gelang es Dando, einer der umstrittensten Persönlichkeiten der Musikszene, The Lemonheads zu reaktivieren. Das Erscheinen des herausragendsten Albums der Lemonheads jährt sich im nächsten Jahr zum zwanzigsten Mal. Dieses Jubiläum werden The Lemonheads und ihr Frontmann Evan Dando im Rahmen der »Shame about Ray – Tour« auch mit vier Konzerten in Deutschland feiern. Natürlich werden The Lemonheads nicht nur das komplette It’s a shame about Ray-Album, sondern auch weitere Songs ihrer langen Karriere präsentieren.
14.
Mai
Deutschland
Music
−
Tour
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verfasst 03.01.2012
The Magnetic Fields
Für zwei Konzerte in Deutschland
Eine der großartigsten Bands im Roster – und nun sogar bei, Überraschung: Domino! Dem aktuellen “in”-Label. The Magnetic Fields besteht seit Anfang der 90er aus dem Songwriter, Multiinstrumentalisten und Produzenten Stephin Merritt, der in New York City lebt und dort seine Musik aufnimmt. Mit der Hilfe von Cello-Spieler Sam Davol, dem Banjo Spieler und zweitem Gitarrist John Woo und Claudia Gonson am Piano und den Percussions nimmt Merritt seit nunmehr 20 Jahren Album nach Album auf. Das neueste heißt “Obscurities” und erscheint im kommenden März. Im darauf folgenden Mai erleben wir leider nur zwei der rar gesäten Konzerte der Kultband, deren Album “69 Love Songs” eines der besten aller Zeiten sein dürfte. Die Zuschauer sollten sich auf einen komplett bestuhlten Konzertsaal gefasst machen.
03.
Februar
Deutschland
Music
−
Tour
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verfasst 10.01.2012
I Break Horses
Auf Deutschland-Tour
Hinter I Break Horses verbirgt sich Maria Lindén und ihr musikalischer Partner Fredrik Balck, die die neun Tracks auf Hearts in den letzten zwei Jahren geschrieben und aufgenommen haben. Dabei ergaenzen sich die beiden perfekt. Die klangliche Dichte der Kompositionen gehen im Einklang mit den fast düsteren Texten von Balck, die nur durch den wunderbaren Gesang von Lindén an Wärme gewinnen. Die zwei Schweden gelten als Geheimtipp der Indie-Szene und könnten 2012 ihren großen Durchbruch schaffen. Offensichtlich beeinflusst von Bands wie My Bloody Valentine, Slowdive und Jesus & Mary Chain bringt das neue Album Hearts, dem Namen nach den Puls unserer Zeit auf Tonband und das unaufgeregt und in stilvollem melancholischem Minimalismus. Anfang Februar können sich die deutschen Fans in ausgewählten Städten dann von der Livetauglichkeit der zwei Stockholmer überzeugen lassen.
10.
Januar
Deutschland
Music
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Tour
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verfasst 10.01.2012
Scout Niblett
Deutschland-Tour der US-Songwriterin
Die in den USA lebende Engländerin Emma Louise »Scout« Niblett tourt genau zur richtigen Jahreszeit durch Deutschland. Klingt ihre Musik doch stets nach feucht-kalten Herbstagen, die trotz Winter momentan die Regel sind. Roh, live, pur und direkt kommt die Musik, fiebrig, intelligent und auch ein bisschen irre. Man könnte die wenigen Töne ihrer Songs ohne Probleme zählen wie die vereinzelten Blätter, die vor Wintereinbruch noch an den Bäumen hängen. Ihr dekonstruierter Grunge besteht aus punktuierten Saitenanschlägen und abgebremsten Mini-Feedbacks, ab und zu schmettert sie ein eruptives Rock-Riff zwischen ihre scharfkantig vorgetragenen Klagegesänge. Jedes Stück transportiert qua Instrumentierung den Subtext: »Ich bin eine ganz schwierige Künstlerin, mein Fühlen ist supertief, das lässt sich mit dieser Fabrikware des herkömmlichen Fühlens nun wirklich nicht vergleichen.« Ähnlich intensiv gestaltet sie auch ihre emotional-geladenen Live-Auftritte.
19.
April
Köln
Music
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Konzert
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verfasst 10.01.2012
Of Montreal
Für ein Konzert in Köln
Die US-amerikanische Indie-Pop Band Of Montreal aus Athens, Georigia, zählt sich zum renommierten Elephant 6 Kollektiv und vermischt psychedelische Einflüsse mit Electronica, Funk und Afrobeat. Auf einem einst legendären Konzert im Berliner Lido brachte sie kurzerhand ein Pferd auf die Bühne und überzeugten mit bei ihrer eineinhalb stündigen Show, der einem Erweckungsmoment geglichen haben muss. Die mittlerweile abflachende Indie-Pop Welle kann sich aber auf Of Montreal verlassen, oppulent und abwechslungreich und ohne jegliche Form des Understatements spielten sie sich hoch bis zur Vorgruppe von Franz Ferdinand. Ob die Hippie Kommune weiterhin ihren Erfolgweg beschreiten darf, wird ich am 10.2. herausstellen. Dann erscheint ihr mittlerweile elftes Studioalbum Paralytic Stalks über Polyvinyl. Von dem auf ihrem Köln-Gig bestimmt schon einige Songs präsentiert werden sollten.
26.
März
Deutschland
Music
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Tour
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verfasst 10.01.2012
The Chap
Auf Tour im März
The Chap sind eine experimentelle Pop-Band aus London, die 2000 von Keith Duncan, Panos Ghikas, Claire Hope, Berit Immig und Johannes von Weizsäcker gegründet wurde. Ihre Musik ist eine Mischung aus Rock, Pop, Elektronik und kleiner Mengen von nahezu jedem anderen Genre. Sie sind bekannt für ihre energischen Live-Shows, die beispielsweise oft mit explodierenden Violinen oder Celli enden. 2003 erschien ihr Debütalbum „The Horse“ bei Lo Recordings. Seitdem haben The Chap mit Ham, Mega Breakfast, _Builder’s Brew Mini-Album, Well Done Europe und dem letztjährigen, bescheiden betitelten We Are The Best fünf weitere Alben veröffentlicht. London’s »experimentelle pop outlaws« durften sich dabei über durchweg positive Resonanzen freuen. Wer noch nicht in den Genuss ihrer Performance-artigen Live Auftritte kam hat im März die Chance dies nachzuholen.
07.
Mai
Deutschland
Music
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Tour
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verfasst 20.01.2012
The Whitest Boy Alive
Patience Tour 2012
The Whitest Boy Alive kommen 2012 für sieben Konzerte nach Deutschland. Auf der Patience Tour vom 07. bis zum 12. Mai werden sie in Clubs und größeren Konzertsälen der Republik spielen. Die 2003 in Berlin gegründete Band, die aus einem Projekt für elektronische Musik hervorgegangen ist, hat in den letzten zwei Jahren einen deutlichen Popularitätsschub erfahren. Die Gruppe um Erlend Øye, Marcin Öz, Sebastian Maschat und Daniel Nentwig hat sich seit ihrem Debüt-Album Dreams musikalisch konsequent weiter entwickelt. Bereits das Album Rules von 2009 und die Single 1517 bestätigten den großen Schritt Richtung Indie-Rock. Mit ihren englischsprachigen Texten und Independent Rock Songs schafften es The Whitest Boy Alive in Deutschland mit ihrem letzten Longplayer in die Top 40 der LP-Charts. Es bleibt also noch Potential nach oben, auch wenn dies nicht der erklärte Anspruch der Band ist. Ob auf der Tour auch neues Soundmaterial vorgestellt wird, ist derzeit noch ungewissen. Fest stehen hingegen bereits die Konzerttermine, deren Tickets heiß begehrt sind.
06.
März
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 23.01.2012
The Drums
Gig in Berlin
Der Opener der bald erscheinenden neuen Platte Portamento heißt Book Of Revelation. Das biblische Buch der Offenbarung also ist es, das The Drums an den Anfang ihres zweiten Albums setzen. Das ist kein Zufall, keine andere Band springt in ihren Texten so schnell von der Unbeschwertheit des Surfens in die nihilistischen Tiefen des Todes: »I’ve seen the world, and there’s no heaven and there’s no hell. And I believe, that when we die, we die«. Das Ganze kommt aber Drums-typisch mit einer melancholischen Leichtigkeit daher, die es einfach macht, der Hype-Band des vergangenen Jahres auch in diesem dunklen dräuenden Herbst die ewige Treue zu schwören. Die Trennung von Gitarrist Adam Kessler hat die Band gut verkraftet, die verstärkte Ausrichtung auf Synthies mag eine Folge davon sein. Auch auf Portamento – die Gesangstechnik, die Sänger Jonathan Pierce anwendet, um in hohe Stimmlagen zu kommen – hört man süße Melodien, charmante und abgründige Texte, spröde Synthesizer und drahtige Gitarren. Für den Gig im Postbahnhof dürfte man einige neue Eindrücke in die LP erwarten.
05.
März
Europa
Music
−
Tour
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verfasst 09.02.2012
Ravens & Chimes
Auf Tour im März
Ravens & Chimes stammen aus New York. Sie machen Musik für Städte, die niemals schlafen. Songs für lange Nächte und frühe Morgenstunden, hin und hergerissen zwischen lauten Gefühlen und leisen Zuneigungen. Ravens & Chimes werden gerne mit Arcade Fire verglichen, zu ihren Fans zählen u.a. Leonard Cohen und Jeff Mangum. Holiday Life wird jetzt wohl auch Bob Dylan’s Aufmerksamkeit erregen. Für das Debut-Album hat man sein Leben lang Zeit – Ravens & Chimes fanden aber, es wäre der richtige Zeitpunkt, ein zweites Meisterwerk einzuspielen. Auch weil die Besetzung Veränderungen unterworfen war, weil es Zerwürfnisse innerhalb der Band gab. Doch dann ein musikalisches Licht am Horizont – Carousel – ein Song, eigentlich für den Soundtrack zur Twilight Saga: Eclipse gedacht, hauchte der Band neues Leben ein. Die Songs für das neue Album sprudelten danach fast wie von selbst. Das Resultat ist Holiday Life, ein Album, das eine einnehmende musikalische Energie in sich trägt. Der Frontmann der Band, Sohn des New Yorker Künstlers Stephan Lack, saß als kleines Kind auf dem Schoß von Andy Warhol und aß Eis mit Basquiat oder Alan Ginsberg. Songs wie The Parting Glass oder Clarissa Explains It All haben zudem eine literarische Tiefe, wie man sie etwa bei F. Scott Fitzgerald finden kann. Die Textzeilen schimmern wie Edelsteine. Das Album Holiday Life wird getragen von dieser eigenwilligen Art des Songwriting, von Asher Lack’s Stimme, von hymnenhaften Klavierparts und hallendem Schlagzeug. Klassisch und modern zugleich, ein musikalischer Herzschlag – Ravens & Chimes haben ihren persönlichen Höhepunkt erreicht.
20.
Februar
Berlin
Music
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Tour
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verfasst 10.02.2012
Future Islands
Unterwegs in Deutschland
Future Islands stammen aus Baltimore und musizierten bislang im Dunstkreis von Dan Deacon. Ihre Live-Shows genießen Kult-Status, in der Blogosphäre gelten sie als eine der besten Bands der Gegenwart. Ihr Stil klingt so, als würden Tom Waits, Spencer Krug, Isaac Brock, Dan Deacon, Robert Smith und David Lewis in der selben Band spielen. Gemäß eigener Aussagen machen sie Post-Wave. Sie kombinieren blubberige EIectro-Sounds mit Singer-Songwriter-Attitüde, Teenie-Lo-Fi mit Country-Folk, Club- mit Kammermusik. Die Songs sind luftig dicht, angenehm sperrig und überraschend vertraut. Es sind Songs und Fragmente zugleich, die einen einfach gestrickten Kern haben und durch die Kombination von an sich nicht stimmigen Elementen zu Perlen werden. Im Oktober 2011 erschien ihre letzte Platte »On The Water« auf Thrill Jockey.
07.
März
Heidelberg
Music
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Tour
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verfasst 16.02.2012
K.Rings
Im März auf »Klub Kur« in Deutschland
Alle vier Jahre ein Album zu machen reicht den Krings Brüdern. Schließlich hat man auch noch andere Dinge zu tun. Und so kommt nach den beiden ersten Alben Tricolor (2004) und S.O.S – Save Our Souls (2008) nun, quasi Turnus-gemäß, das dritte Album. Nach erfolgreichen Ausflügen in die Filmmusik (Vorstadtkrokodile, Wicki u.a.) und der Zusammenarbeit mit Xavier Naidoo und Nena darf man auf ein außergewöhnliches Album gespannt sein. Und natürlich darauf, wie sich der typische K.Rings Sound weiter entwickelt hat. Im März gehen die K.Rings dann auf Wellness-Kur. Mit im Gepäck haben sie ihr eigenes Heilwasser, den Drink Wilder Hirsch und etliche Packungen mit Rhythmus, Kapseln voll Melodie und Drageees mit positiver Energie. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie bitte die Band oder den Klub des Vertrauens. Bis gleich zur Visite!
24.
Mai
Deutschland
Music
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Tour
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verfasst 02.04.2012
The Hundred In The Hands
Auf Tour in Europa
»Last spring we pulled ourselves off the road and into our New York studio to start writing and recording a second album. Part of why we wanted to make the record on our own was to do things that are often hard to get into in a studio setting when you’re working with people who actually know what they’re doing. Through technical hiccups, and boyfriend/girlfriend shit, happy accidents and the triumph of our delusions, off in our own world we built up this thing together, piece-by-piece. Maybe it’s just our own sentimentality toward it but we feel like you can hear what we went through in there; the good and the bad. The grime and grit of the textures, it’s like all the crap you deal with day to day, in big and small ways, the deep tunnels of dirt and filth that run beneath, taking that trash and turning into something that can transcend itself, rise higher and maybe become beautiful. We feel really emotionally connected to the sounds and words on this album. It properly feels like the world we’ve been in for several months. Now, we can’t wait to let it go, for you to hear it and us to get back on tour. It’s been too long and we’ve really missed you.« – Mit diesen Zeilen kündigen Eleanore Everdell und Jason Friedman, besser bekannt als The Hundred In The Hands, ihr neues Album »Red Night« an. Anlässlich dessen Veröffentlichung im Juni ist das Elektropop-Duo aus New York auf Tour in Europa unterwegs und wird auch in Deutschland Konzerte geben. Im Sommer werden dann noch einige Festival-Auftritte folgen.
18.
April
Berlin
Music
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Konzert
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verfasst 13.04.2012
I Heart Sharks, Breton und Islet
Introducing im April
Die tanzbaren Hits der drei Wahlberliner von I Heart Sharks sind irgendwo im Spektrum von Bands wie Friendly Fires zu verorten und die Hit-Single »Neuzeit«, in der neben englisch auch mal deutschsprachig mitgesungen werden darf, haben sie schon: »Das ist die neue Geschichte!«.
Breton sind hierzulande noch ein Geheimtipp. Die Londoner Band veröffentlichte bereits 2010 ihre erste EP »Counter Balance«. Ihr unlängst auf dem Fat Cat-Label erschienenes und in Sigur Rós’ Tonstudio aufgenommenes Debüt »Other People’s Problems« vertieft diese Breitbeinigkeit.
Die Musik der öffentlichkeitsscheuen Gruppierung Islet ist kompromisslos. Auf ihrem Debütalbum »Illuminated People« kompilieren die Waliser zehn Songs, die zwischen dynamischen Core-Kanten, noisigen Gitarren sowie Rhythmen, die von Kraut und Psychedelic inspiriert sind, variieren.
Indie in Features
Music
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Porträt
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verfasst 10.02.2011
Bart Davenport
Let Love Find You!
Nur wenigen gelingt es, die Freude an den persönlichen Glanzmomenten aus sechzig Jahren Folk, Pop und R&B so lebendig zu vermitteln wie dem Kings-Of-Covenience-Kumpel Bart Davenport. Zwei aktuelle Alben, das eine solo, das andere mit dem Organic-Soul-Trio Incarnations eingespielt, zeigen den Kalifornier einmal mehr in Bestform. Kaum ein zweiter seiner Zunft verkörpert die ursprüngliche Faszination von Popmusik so überzeugend.
Music
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Porträt
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verfasst 21.02.2011
Gruff Rhys
Ein Pelztier lässt es schäumen
Gruff Rhys kennt man als Sänger der walisischen Band Super Furry Animals, die in den letzten 15 Jahren mittels Latin-, Progrock- und Techno-Ausflügen Farbe ins Britpop-Einerlei brachten. Gemeinsam mit Boom Bip formierte er 2008 das Retro-Disco-Projekt Neon Neon. Gruff Rhys’ dritte Solo-LP Hotel Shampoo, greift vor allem die soft-psychedelische Seite seiner Stammband auf, welche die Caribou- und MGMT-Rezeptur um Jahre vorwegnahm.
Music
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Porträt
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verfasst 04.03.2011
Anna Calvi
Songs aus dem Speicher
Brian Eno ging vor ihr auf die Knie und auch Nick Cave wurde schwach, nachdem sie Anna Calvi hörten. In erstaunlich kurzer Zeit gelang es der 28-jährigen Sängerin und Gitarristin aus London, gestandene Künstler und zahllose Kritiker für sich einzunehmen.Die britische Sängerin und Gitarristin überzeugt mit einem einzigartigen, verführerischen Debütalbum nicht nur die Großen.
Film
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Bericht
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verfasst 09.03.2011
Arcade Fire
Auf der Suche nach den verlorenen Bildern
»Music videos died before we had the chance to do them«. Arcade Fire begeben sich in die Schlacht zur Rettung des Musikvideos und stimmt das nicht ganz neue visuelle Interesse der Band an – diesmal mit Regisseur Spike Jonze und dem 30-minütigen Scenes from the Suburbs. Leider wollen die Songs und das interessante Script hier nicht so recht zusammenkommen. Doch zeigt sich dadurch etwas Prinzipielles über die Rolle von Musik im Film.
Music
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Essay
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verfasst 24.03.2011
Radiohead
Das Prinzip Radiohead
Während sich derzeit die Journaille über die ästhetische Größe des neuen Radiohead-Werkes The King Of Limbs die Köpfe zerbricht, bleibt unabhängig von dieser Bewertungsrhetorik festzustellen, dass ein neues Radiohead-Album eine Relevanz auszustrahlen scheint, die keiner zweiten Rockband dieses Planeten zu eigen ist. Was ist es, dass die Musik Radioheads zu jener Sphinx macht, die stets mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet?
Music
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Bericht
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verfasst 30.03.2011
José González
Live am 28.3. im Admiralspalast in Berlin
In Berlin konnte man diese Woche erleben, was passiert, wenn Musiker zu viel wollen: José González lässt seine Songs vom Ensemble The Göteborg String Theory erdrücken und verliert sich in monotoner Belanglosigkeit. Während González auf seine Lücken wartet, in denen er dann schnell ein paar Zeilen des eigentlichen Songs unterbringt, erdrücken The Göteborg String Theory alle Songs unter einem Teppich aus Filmmusik.
Music
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Porträt
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verfasst 19.04.2011
TV On The Radio
Lieder über die Liebe
Ihr Prinzip des intellektuellen Zusammenführens und Weiterentwickelns verschiedener Genres, das Umschreiben des Zitats, hat die New Yorker TV On The Radio zu Kritikerlieblingen avancieren lassen. Auch ihr neues Album wird das nicht ändern. Nine Types Of Light erzählt zudem von der Liebe. In klarer Offenheit, schmachtend und sanftmütig. Doch der vermeintliche Shift ändert wenig an der aus verschiedenen Stilen zusammengelegten Musik.
Music
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Porträt
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verfasst 06.06.2011
EMA
Kleine Kätzchen und Butterfly-Messer
Die Ex-Gowns Sängerin und Gitarristin Erika M. Anderson legt unter ihren Initialen EMA ihr Solodebüt Past Life Martyred Saints vor und schwankt in ihren ausgefeilten Kompostionen zwischen sanften Folk-Klängen und heftigen Noise/Feedback-Eruptionen. Und auch textlich ist das ziemlich verstörender Kram. Was das mit ihrer Kindheit in der Provinz von South Dakota zu tun hat? Michael Ernst begab sich für uns auf Spurensuche.
Music
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Interview
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verfasst 28.06.2011
John Maus
Der Musik nicht im Weg stehen
Mit We Must Become The Pitiless Censors Of Ourselves veröffentlicht der für seinen experimentellen Elektropop und als Tourkeyboarder von Animal Collective und Ariel Pink bekannte John Maus dieser Tage sein drittes und vielleicht kompromisslosestes Album. Wir sprachen mit dem Musiker über das Verhältnis von Text und Musik und warum man besser daran tut, den Anspruch, den er im Titel seines Albums formuliert, aufzugeben.
Music
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Porträt
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verfasst 15.09.2011
The Drums
Gestern ist heute
The Drums sind eine der interessantesten Bands dieser Tage. Ihr offensichtlicher Umgang mit der Musikgeschichte, das intuitive Verkörpern von Posen, Gesten und Haltungen verbunden mit einer die Vergangenheit ins Heute projizierenden Musik machte sie zu einem der Hypes der letzten Monate. Nun ist ihr zweites Album Portamento erschienen. Die Möglichkeit, um zu schauen, wohin sich The Drums im Jahre 2011 bewegen.
Music
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Bericht
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verfasst 28.11.2011
Jono McCleery & Bonobo
Live am 24.11. im Gretchen in Berlin
Beim Ninja Tune Special im Club Gretchen in Berlin hatte Jono McCleery bei seinem gelungenen Auftritt zu Beginn Probleme, sich mit seiner leichten und ruhigen Gitarrenmusik beim Publikum Gehör zu verschaffen. Nach und nach konnte er es aber mit seinen eingängigen Songs auf seine Seite ziehen. Beim anschließenden umfangreichen DJ-Set von Bonobo zeigte sich dann schließlich, für wen der Großteil der Gäste in erster Linie gekommen war.
Indie in Reviews
Music
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Review
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verfasst 01.09.2010
Interpol
Interpol
Die New Yorker Interpol haben sich nach schwachem dritten Album nun wiedergefunden. »Interpol« ist die gelungenste Selbstfindung des Jetzt mit zehn unglaublich authentischen und brillanten Songs.
Music
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Review
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verfasst 14.09.2010
Josiah Wolf
Jet Lag
Perkussiv, organisch, melodiös: Josiah Wolf, seines Zeichens Schlagzeuger von Why?, und älterer Bruder des Frontmanns selbiger Band, veröffentlicht sein Debütalbum »Jet Lag«.
Music
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Review
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verfasst 20.11.2010
Let's Wrestle
In The Court Of The Wrestling Let's
Mit einjähriger Verspätung erscheint das Debütalbum des jungen Londoner Trios nun auch hierzulande: 16 Songs mit Charme, Nonchalance und Hummeln im Hintern.
Music
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Review
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verfasst 09.10.2010
Troy von Balthazar
How To Live On Nothing
Diese melancholischen Popmelodien zeugen von einer Songwriter-Meisterschaft, die auf Augenhöhe mit Gralshütern des Geschichtenerzählens wie Elliott Smith ist.
Music
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Review
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verfasst 11.03.2011
The New Wine
Waves
The New Wine aus dem norwegischen Bergen sind mitnichten nur ein Abziehbild von The Whitest Boy Alive, sondern viel mehr. Waves stellt dies klar.
Music
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Review
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verfasst 25.02.2011
Those Dancing Days
Daydreams & Nightmares
Knapp drei Jahre nach ihrem Debüt geben sich die fünf Schwedinnen von Those Dancing Days immer noch gewohnt souverän, dafür aber deutlich erwachsener.
Music
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Review
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verfasst 21.01.2011
The Sand Band
All Through The Night
Die Songs der Liverpooler versprühen beim Hören eine angenehme, warme und manchmal melancholische Stimmung, der man sich tatsächlich nur schwer entziehen kann.
Music
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Review
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verfasst 24.01.2011
Cold War Kids
Mine Is Yours
Die Cold War Kids machen mit ihrem dritten Album einen weiteren Entwicklungssprung. Die Songs klingen erwachsen, ausgereift oder einfach nur sehr schön.
Music
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Review
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verfasst 29.01.2011
Anna Calvi
Anna Calvi
Darkness coming from my soul: Anna Calvi zeigt sich auf ihrem selbstbetitelten Debüt als eigenständiger »sound painter« und dunkle Seele mit Popqualitäten.
Music
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Review
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verfasst 28.02.2011
Stateless
Matilda
Viele Alben sagen von sich selbst, sie seien »episch« oder »cineastisch«. Das neue Album von Stateless hat sich diese Zuschreibungen hingegen durchaus verdient.
Music
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Review
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verfasst 11.02.2011
Cut Copy
Zonoscope
Die Australier von Cut Copy bleiben sich auch mit ihrem dritten Album treu: Synths, Pop, Disco, Postpunk, bunt, glitzernd und so euphorisch!
Music
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Review
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verfasst 05.02.2011
Esben And The Witch
Violet Cries
Selten hat man ein solch single-untaugliches Album gehört. Man möchte keinen dieser voneinander zehrenden Songs rausreißen aus dem Kosmos, den sie nur gemeinsam bilden können.
Music
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Review
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verfasst 10.02.2011
Bart Davenport
Searching For Bart Davenport
Vielerorten immer noch unbekannt, sucht der US-amerikanische Sänger und Songwriter nun mit einem imposanten Album voller Coversongs sich und ein Publikum.
Music
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Review
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verfasst 18.02.2011
Tahiti 80
The Past, The Present & The Possible
Ohne ihre Vergangenheit zu vergessen, haben Tahiti 80 ein ganz und gar gegenwärtiges Album geschaffen, das die Band-internen Möglichkeiten für sich zu nutzen weiß.
Music
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Review
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verfasst 13.03.2011
Malachai
Return To The Ugly Side
Malachai gelingt mit Return to the Ugly Side ein dichtes, konzeptionelles, originelles Werk, das über einem Bodensatz aus Hip Hop beatleske Vielfalt türmt.
Music
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Review
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verfasst 17.03.2011
Spokes
Everyone I Ever Met
Das Debüt der Band aus Manchester strotzt vor Energie, doch hat leider auch nicht mehr zu bieten. Der Vergleich mit Arcade Fire und Sigur Rós hinkt an dieser Stelle.
Music
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Review
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verfasst 21.03.2011
Mogwai
Hardcore Will Never Die
Scheinbar können Mogwai kein schwaches Album aufnehmen. Auch ihr siebenter regulärer Longplayer besticht durch weitere Verfeinerungen ihres Postrock-Ansatzes.
Music
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Review
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verfasst 25.03.2011
The Go! Team
Rolling Blackouts
The Go! Team basteln weiter an einer Art Bombast-Bricolage-Pop. Der Überwältigungseffekt der ersten Veröffentlichungen ist aber mittlerweile verblasst.
Music
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Review
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verfasst 29.03.2011
Seefeel
Seefeel
Mit ihrem neuen Album wollen sich Seefeel kein monumentalen Schlusspunkt setzen, sondern den ersten Schritt machen, in ihrer eigenen Entwicklung neue Grenzen zu durchbrechen.
Music
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Review
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verfasst 25.03.2011
Peter, Bjorn and John
Gimme Some
Mit Gimme Some erscheint dieser Tage das mittlerweile sechste Album des Stockholmer Trios, die 2006 mit Young Folks ihren Hit hatten. Solides Indie-Futter ist das alle mal.
Music
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Review
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verfasst 01.11.2010
Telekinesis
Dirty Thing
Telekinesis zeigt mit der Dirty Thing , dass der neue Seattle-Sound nicht mehr ganz so düster daherkommen muss, wie in vergangenen Tagen. Ein spätsommerliches Stück Indie-Rock!
Music
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Review
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verfasst 01.11.2010
Teengirl Fantasy
7AM
Noch nie zuvor hat jemand in der Post-Everything-Ära kaukasisches Nerdtum so konsequent mit den melancholischen Elementen von Chicago House vermählt wie das Duo aus Ohio.
Music
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Review
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verfasst 27.04.2011
Junip
In Every Direction EP
Das Debüt der Schweden um José González hat im letzten Jahr hohe Wellen geschlagen. Nun legen sie eine EP nach, welche die Wogen wieder etwas glättet.
Music
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Review
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verfasst 01.05.2011
Radiohead
The King Of Limbs
Thom Yorkes Gesang kommentiert auf The King of Limbs lakonisch eine kompositorisch arme Platte, die sich mit einem interessanten Konzept zu entschuldigen weiß.
Music
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Review
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verfasst 28.04.2011
The Kills
Blood Pressures
Mit der konsequenten Treue zu ihrem musikalischen Konzept, schaffen Alison Mosshart und James Hince auch auf Blood Pressures einen unverwechselbaren Sound.
Music
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Review
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verfasst 08.05.2011
Wild Beasts
Smother
Ohne laut und wild zu sein, ist dieses Album dank sanfter Instrumentierung und dem großem Gesangstalent von Hayden Thorpes mitreißender, emotionaler Indie-Pop.
Music
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Review
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verfasst 14.05.2011
Architecture In Helsinki
Moments Bends
Der Zweitling der Australier von Architecture In Helsinki hat zwar alles was das Pop-Herz begehrt, besitzt aber nicht die qualitative Nachhaltigkeit des Debüts.
Music
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Review
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verfasst 26.05.2011
Royal Bangs
Flux Outside
Royal Bangs haben mit ihrem dritten Album eine erstaunliche Entwicklung gemacht und schließen kurzerhand zur Créme de la Créme der Indierockbands auf.
Music
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Review
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verfasst 30.05.2011
Times New Viking
Dancer Equired
Der Kassettenrecorder arbeitet nur noch Teilzeit, bleibt aber weiterhin wichtigster Garant für die charmanten Lo-Fi-Elemente auf dem bisher klarsten Album der Band.
Music
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Review
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verfasst 29.05.2011
Explosions In The Sky
Take Care Take Care Take Care
Explosions In The Sky legen ihren Songs eine stimmungsvolle Dichte zugrunde, von wo aus sich die Songs mal zum brüllenden Ungetüm erheben, mal in leisen Geschichten verlieren.
Music
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Review
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verfasst 08.06.2011
Death Cab For Cutie
Codes & Keys
Auf Codes And Keys vereint die Band um Ben Gibbard und Chris Walla nun noch einmal alles, was sie bisher ausgemacht hat: Indie-Rock mit charmant-cleverer Alltags-Lyrik.
Music
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Review
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verfasst 17.06.2011
Bon Iver
Bon Iver
Justin Vernon stellte sich der unlösbaren Aufgabe einen Nachfolger für For Emma, Forever Ago aufzunehmen. Das selbstbetitelte Album Bon Iver kommt der Lösung nahe.
Music
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Review
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verfasst 26.06.2011
Kakkmaddafakka
Hest
An der Schnittstelle zwischen hoher Qualität und extremen Trash treffen sich schließlich die unbändigen und jungen Live-Performer von Kakkmaddafakka mit ihrem Förderer Erlend Øye.
Music
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Review
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verfasst 27.06.2011
Cloud Control
Bliss Release
Am Ende bleibt mysteriöse Unnahbarkeit, die das familiär klingende Debüt des australischen Quartetts versprüht. Ein Anreiz, aus dem hektischen Alltag auszubrechen.
Music
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Review
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verfasst 27.06.2011
John Maus
We Must Become The Pitiless Censors Of Ourselves
Der ehemalige Tourkeyboarder von Animal Collective und Ariel Pink zeigt sich auf seinem faszinierendem dritten Album als der große Verbinder von Antagonismen.
Music
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Review
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verfasst 07.07.2011
The Sea And Cake
The Moonlight Butterfly
The Sea And Cake sind eine Institution. Auf ganz unspektakuläre Weise ist dem Quartett aus Chicago nun seine bis dato schönste Arbeit gelungen.
Music
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Review
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verfasst 15.07.2011
O'Death
Outside
O’Death haben sich neu erfunden und ein neues Selbstverständnis für ihren Folk entwickelt. So ist ein emotionales Monument entstanden, das im Leisen kraftvoll überzeugt.
Music
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Review
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verfasst 18.07.2011
Black Lips
Arabia Mountain
Kein Geringerer als Mark Ronson hat das neue Album der Black Lips produziert. Doch nicht das, sondern das überzeugende Songwriting lässt Arabia Mountain von der Masse abheben.
Music
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Review
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verfasst 20.07.2011
The Antlers
Burst Apart
Ihr Debüt Hospice vor zwei Jahren avancierte zum Geheimtipp. Nun legen The Antlers den Nachfolger vor und man weiß nicht so recht, wie man mit seiner Erwartung umgehen soll.
Music
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Review
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verfasst 19.07.2011
Dave Depper
The Ram Project
Dave Depper verzichtet für sein Solodebüt auf eigene Songs. Stattdessen macht er sich an Paul & Linda McCartney’s »most independent« Album Ram zu schaffen.
Music
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Review
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verfasst 22.07.2011
Austra
Feel It Break
Aus Kanada mit seinem unendlichen Potenzial an guten Bands kommt auch Austra, das Trio um Katie Stelmanis, mit ihrem dunklen, mystischen Sound.
Music
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verfasst 20.09.2011
The Drums
Portamento
Die Brooklyner Hipster-Band streift ihr Beach-Pop-Image ab und legt ihr New-Wave-Gewand an. So mangelt es The Drums auf ihrem zweiten Album an Emotion und Echtheit.
Music
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Review
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verfasst 06.10.2011
Stephen Malkmus and the Jicks
Mirror Traffic
Beck produzierte das neue Album von Pavement-Sänger Stephen Malkmus und seiner neuen Band The Jicks. Ansonsten ist vieles wie immer, was ja keine Enttäuschung sein sollte.
Music
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Review
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verfasst 19.10.2011
Dear Reader
Idealistic Animals
Ein dem Indie-Folk-Stil grundsätzlich treu gebliebenes Lo-Fi- Album, bei dem in thematischer Experimentierfreude Tiere als Protagonisten verwendet werden.
Music
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Review
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verfasst 21.10.2011
Givers
In Light
In Light birgt ein erwähnenswertes Maß an positiver Energie und spürbar elektrisierende Spielfreude, die hoffentlich noch lange konserviert werden kann.
Music
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Review
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verfasst 24.10.2011
Cymbals Eat Guitars
Lenses Alien
Der vertrackte, leicht psychedelische Indierock von Cymbals Eat Guitars steht in guter Tradition von Band wie Built To Spill oder Modest Mouse.
Music
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Review
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verfasst 16.10.2011
Cant
Dreams Come True
Chris Taylor von Grizzly Bear und George Lewis Jr. von Twin Shadow machen gemeinsame Sache und kommen oft nicht über vielversprechende Skizzen vermeintlich toller Songs hinaus.
Music
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verfasst 23.10.2011
Housse de Racket
Alesia
Das zweite Album der Franzosen Housse de Racket verlässt die austauschbar erscheinenden Pfade französischer Synthpopmusik und weiß zu überraschen.
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verfasst 26.10.2011
Future Islands
Future Island
Die Einflüsse 80ern, Indie, oder auch Klassik-Rock bilden nur die Grundlage – darüber dirigiert Frontman Herring in unnachahmlicher Weise Geschwindigkeit und Intensität der Songs.
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verfasst 31.10.2011
Veronica Falls
Veronica Falls
Eine vierköpfige britische Band spielt emotionale Songs mit Hang zum Morbiden und Schrulligen. Die Überraschung ist: das hat durchaus Charme
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verfasst 30.10.2011
Yacht
Shangri-La
Etwas zu überfrachtet wirkt das zweite Album von Yacht und wandelt zwischen knallbuntem, hedonistischem Pop und der Zukunft der Indie-Disco.
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verfasst 08.11.2011
The Duke Spirit
Bruiser
Die Briten um die Alexander McQueen-Muse Liela Moss haben ihren Sound radikal umgestellt und sich nun mehr Richtung Rock’n’Roll orientiert.
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verfasst 11.11.2011
Caged Animals
Eat Their Own
Zwölf herrlich verletzliche Songs mit puren unverfälschten Gefühlen präsentiert uns Vincent Cacchione mit seiner neuen Formation Caged Animals.
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verfasst 15.11.2011
Real Estate
Days
Eines der Indie-Highlights des Jahres? Real Estate lassen sich einfach treiben und reißen einen ganz selbstverständlich mit. Es ist schwer, diese Songs nicht zu mögen.
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verfasst 18.11.2011
2:54
Scarlet EP
Mit weit aufgedrehten Verstärkern, klugem Songwriting und Pop-Appeal bringen zwei Schwestern Großbritannien wieder zurück auf die Indierocklandkarte.
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verfasst 22.11.2011
Dominant Legs
Invitation
Ohne Job und mit jeder Menge Freizeit fand sich Ryan Lynch vor einigen Jahren wieder. Das Beste was ihm einfiel, war Musik zu machen. Nun erscheint das Debüt von Dominant Legs.
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verfasst 24.09.2010
Friendly Fires
Bugged Out! Presents Suck My Deck
Die Band Friendly Fires mixt für die Bugged Out!-Reihe und bietet ein gelungenes Set, das auch in weiter Entfernung zur Tanzfläche viel Freude bereitet.
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verfasst 24.11.2011
High Places
Original Colors
Auf ihrer dritten Platte geben sich High Places Mühe, den Anschluss nach oben zu Animal Collective, Panda Bear oder Neon Indian zu bekommen.
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verfasst 06.01.2012
Peaking Lights
936
Bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres in den USA erschienen, kommt nun einer der ganz großen Würfe von 2011 auch in Europa auf den Markt.
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verfasst 11.01.2012
Dirty Projectors & Björk
Mount Wittenberg Orca
Bereits im Mai 2009 aufgenommen und zunächst nur digital veröffentlicht, kann man die Kooperation zwischen den Dirty Projectors und Björk nun als physischen Tonträger erwerben.
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verfasst 24.01.2012
Girls
Father, Son, Holy, Ghost
Girls aus San Francisco fügen die verschiedensten Stile der Popmusikgeschichte zusammen und schütteln kräftig. Selten lagen Vertrautheit und der Hauch von Neuem so nah beieinander.
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verfasst 06.02.2012
Nada Surf
The Stars Are Different To Astronomy
Vergänglichkeit ist also das große Thema des sechsten Albums der Berufsjugendlichen von Nada Surf. Die New Yorker College-Rocker versuchen sich dabei nicht neu zu erfinden.
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verfasst 08.02.2012
François & The Atlas Mountains
E Volo Love
Es ist das erste Signing eines Franzosen auf dem britischen Indielabel Domino Records. Fantasievoller Indiepop: Vampire Weekend grüßen aus der Ferne.
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verfasst 14.02.2012
Diagrams
Black Light
Sam Genders von Tunng hat ein neues Projekt. Black Light von Diagrams ist ein Sinnbild der Überwindung alter Geister und zugleich ein gar feines Album für den Hörer.
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verfasst 20.02.2012
Of Montreal
Paralytic Starks
Of Montreal sind die verlässlichsten Zulieferer quirligen Zitatpops aus den USA. Fast schon wie gewohnt ist auch das elfte Album eine Achterbahnfahrt mit glanzvolle Popsongs.
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verfasst 22.02.2012
Field Music
Plumb
Sie teilten sich einst Proberaum und Bandmitglieder mit Maximo Park und Futureheads. Das war’s dann aber auch an Gemeinsamkeiten. Das vierte Album beweist ihre Raffinesse.
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verfasst 29.02.2012
Young Magic
Melt
Hochambitioniert gehen Young Magic zu Werke, doch die in zehn verschiedenen Ländern entstandenen Songs nehmen die unterschiedlichen Einflüsse etwas zu oberflächlich auf.
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verfasst 01.03.2012
Xiu Xiu
Always
Xiu Xiu feilen auch im zehnten Jahr weiter an ihrem Diskurs-Pop zwischen dem Zelebrieren der eigenen Marginalisierung und politischer Unkorrektheit.
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verfasst 05.03.2012
The Maccabees
Given To The Wild
Die Briten von The Maccabees überraschen mit ihrem neuen Album. Es ist von der musikalischen Entwicklung gesehen, das »Sergeant Pepper« der Band.
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verfasst 13.03.2012
Phantogram
Nightlife EP
Die neue EP von Phantogram laviert zwischen Party- und Post-Party-Depression und zeichnet ein musikalisches Abziehbildchen der Schattenseite des Musikerlebens.
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verfasst 29.03.2012
The Kabeedies
Soap
Die Briten von The Kabeedies machen Dreieinhalbminuten-Musik für Radio und Tanzfläche: Mehr Indie, mehr Unbekümmertheit, mehr Kurzweiligkeit geht nicht.
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verfasst 05.04.2012
Alabama Shakes
Boys & Girls
Alabama Shakes spielen ihre eigene Version von Gospel, Swamp Rock, Soul und Blues, durch ihre Dringlichkeit und hochwertiges Songwriting stets frisch, catchy und eigenständig.
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verfasst 10.04.2012
Big Deal
Lights Out
Auf »Lights Out« von Big Deal werden die ganz großen Gefühle ausgepackt und in wundervoll melancholisch wie intimen Songs gemeinsam besungen.
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verfasst 17.04.2012
White Rabbits
Milk Famous
Es scheint als wäre hier eine Spoon-Tribute-Band aus Studiomusikern und Musik-Software zu einem Roboter-Sextett zusammengebastelt worden.
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verfasst 11.04.2012
Lotus Plaza
Spooky Action At A Distance
Mit »Spooky Action at a Distance« scheint Lockett Pundt sich nun wieder näher am Boden zu befinden und ist damit wieder näher an seiner Stammband Deerhunter dran.
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verfasst 24.04.2012
Giana Factory
Save The Youth
Mit Glitter im Gesicht und geschultertem Jutebeutel, die Haare wie Zooey Deschanel, musizieren sich die drei Däninen durch den aktuellen Zeitgeist.
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verfasst 02.05.2012
Breton
Other People's Problems
Breton gelingt es zwischen Hip-Hop, Indie und Electro und den zwei offensichtlichen Polen »arty« und »danceable« so zu balancieren, dass eine komplexe, erfrischende Musik entsteht.
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verfasst 04.05.2012
Jack White
Blunderbuss
Nach Alben mit den Raconteurs und Dead Weather musste Jack White auf seinem Solodebüt weniger Kompromisse eingehen. Ob es geholfen hat?
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verfasst 10.05.2012
J Dilla
Neues Album: »Rebirth Of Detroit«
Schon Anfang des Jahres kündigte J Dillas Mutter ein Album mit unveröffentlichtem Material ihres Sohnes an. Inzwischen gibt es mehr Informationen zum Projekt. Auch ein Trailer und ein erstes Video stehen bereit.
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verfasst 15.05.2012
Lando Kal
DJ Charts
Unbestritten ist Lando Kal einer der gefragtesten Producer und DJ zur Zeit. Warum das so ist, zeigen auch seine DJ-Charts, eine Auswahl, für die der Ausspruch »all killer, no filler« gilt, ohne ins floskelhafte zu geraten.
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verfasst 17.05.2012
Soul Clap
Efunk - The Album
Um sich von Chicago und Detroit unterscheiden, setzte Boston auf Vielseitigkeit. Soul Clap sind eines der Aushängeschilder der Stadt.
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verfasst 08.05.2012
Waka Flocka Flame
Neues Album: »Triple F Life«
Waka Flocka wird im Juni ein neues Album veröffentlicht. Hochkarätige Featuregäste stehen im Raum; einige stehen schon fest. Außerdem kündigt Waka Flocka an, dass auch diesmal wieder einer der Producer der Stunde das meiste produziert hat.