New York City | www.columbiarecords.com
Columbia Records (Plattenlabel)
Columbia Records ist eine 1888 gegründetes US-amerikanisches Plattenlabel. In den Jahren von 1961 bis 1990 firmierte Columbia unter dem Namen CBS Records. Es gehört seit 1988 zur Sony Music Group.
Columbia Records in Features
Music Kolumne | verfasst 14.09.2019
Records Revisited
Charles Mingus – Mingus Ah Um (1959)
Charles Mingus war das verrückteste Genie der Jazzgeschichte. »Mingus war vielleicht verrückt«, sagte Miles Davis, »aber er war seiner Zeit voraus«. In diesem Jahr wird sein berühmtestes Album »Mingus Ah Um« 60 Jahre alt. Ein Rückblick auf Vulkanausbrüche, Waffengewalt und eine Schallplatte, die dem Bass zur Artikulation verhalf – und Mingus eine Stimme gab.
Music Kolumne | verfasst 17.08.2019
Records Revisited
Miles Davis – Kind Of Blue (1959)
Fünfmal oder sechsmal habe er im Laufe seiner Karriere die Musik verändert. So sagte es Miles Davis einst selbst von sich. Und bis heute kann sich die Menschheit darauf einigen: In diese Reihe der Veränderungen gehört definitiv »Kind Of Blue« aus dem Jahr 1959, das meistverkaufte und mutmaßlich meistgehörte Jazzalbum aller Zeiten. Warum die Platte bis heute nichts von ihrer Größe und ihrer Spiritualität verloren hat.
Music Kolumne | verfasst 19.04.2019
Records Revisited
Nas – Illmatic (1994)
Wenn es um Nas’ »Illmatic« geht, spitzen sich die Ohren all jener, die Rap auch nur ein Fünkchen abgewinnen können. Nicht nur Kendrick Lamar, Busta Rhymes, Kool Savas, Alicia Keys und Erykah Badu geraten da ins Schwärmen, oder zollen wie Elzhi, Fashawn und andere mit Interpretationen dem Album Tribut. Nein, »Illmatic«, das sind Erzählungen für jeden und Nas wurde damit zum poetischsten Chronisten seiner Zeit.
Music Kolumne | verfasst 16.10.2013
Records Revisited
Bob Dylan's Blonde On Blonde, 1966
»Blonde On Blonde« ist das erste Doppelalbum der Rockmusikhistorie. Es ist am 16.5.1966 bei Columbia Records erschienen. Das war ein Montag und Janet Jackson erblickte das Licht der Welt. In unserer neuen Kolumne »Records Revisited« streben wir eine Wiederbegegnung mit Schallplatten an und fragen nach ihrem Wert. Dieser kann künstlerisch, geschichtlich oder auch persönlich sein. Das Resultat sind Texte über Schallplatten und Menschen.
Columbia Records in Reviews
Music Review | verfasst 27.09.2019
Tyler, The Creator
Igor
Tyler, the Creator nimmt das Scheitern einer Dreiecksbeziehung zwischen ihm, seinem Geliebten und dessen Ex-Freundin zum Anlass, ein neues abgefucktes Alter Ego zu füttern.
Music Review | verfasst 07.01.2019
Earl Sweatshirt
Some Rap Songs
Unkonventionell und abenteuerlich ist »Some Rap Songs«, das neue (postmoderne Nostalgieflash von einem) Album von Earl Sweatshirt, geworden.
Music Review | verfasst 11.09.2017
LCD Soundsystem
American Dream
Mit dem vierten Album »American Dream« gelingt LCD Soundsystem ein fulminantes Comeback. James Murphy kann abermals sein Standing untermauern.
Music Review | verfasst 28.07.2017
Arcade Fire
Everything Now
Mit »Everything Now« arbeiten Arcade Fire weiter daran, die größte Band der Welt zu sein. Daft Punk helfen ein bisschen dabei, den Bombast in Form zu bringen.
Music Review | verfasst 12.02.2016
David Bowie
Blackstar
David Bowie ist tot. Beinahe zeitgleich mit seinem Ableben ist »Blackstar« erschienen, sein 25. Album. Es hat den eigenen Tod zu seinem zentralen Thema gemacht.
Music Review | verfasst 14.01.2016
Raury
All We Need
Raury ist ambitioniert. Das kann man auf dem Debüt »All We Need« des 19-jährigen hören. Ein bisschen Luft nach oben ist noch. Wäre ja sonst auch schade.
Music Review | verfasst 17.04.2015
Tyler, The Creator
Cherry Bomb
»Cherry Bomb« ist ein kühnes Album, das sein Potential nur deshalb nicht ganz entfalten kann, weil ihm sein Erschaffer selbst im Wege steht.
Music Review | verfasst 27.03.2015
Earl Sweatshirt
I Don't Like Shit. I Don't Go Outside
Alles ist dicht, nur die dunklen Gedanken grenzenlos. Earls zweites Album verleitet nicht zu Lobeshymnen. Sondern dazu, still zu genießen, wie ungenießbar es ist.
Music Review | verfasst 24.03.2015
J. Cole
2014 Forest Hills Drive
J. Cole nimmt den Hörer einmal nach Hollywood und zurück; berichtet von seinem Werdegang als Künstler. Ein introspektives, stringentes Album. Und bis dato J. Coles bestes.
Music Review | verfasst 27.03.2014
Thelonious Monk
Paris 1969
»Paris 1969«, nun wiederveröffentlicht, dokumentiert ein spätes Konzert von Thelonious Monk im Salle Pleyel, das für das französische Fernsehen aufgenommen wurde.
Music Review | verfasst 13.02.2014
Broken Bells
After The Disco
Man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Und das ist nicht immer gut so. Den Beweiß liefen Danger Mouse und The Shins Sänger James Mercer, die sich in die Belanglosigkeit dudeln.
Music Review | verfasst 20.11.2012
Kreayshawn
Something 'Bout Kreay
Eine Line von Favorite sollte hierfür umgeschrieben werden: Du willst nicht wissen, was ich dir und deiner Mama tu, ich fessele sie und dröhne sie mit Kreayshawn zu.
Music Review | verfasst 10.04.2011
Bill Withers
Making Music
Als Making Music 1975 erschien, war Bill Withers gerade auf der Höhe seines Schaffens. Die großen Hits waren bereits geschrieben und die Konzentration galt dem Feinschliff.
Columbia Records in News
Music News | verfasst 16.02.2017
David Bowie
Die drei letzten Stücke
Noch mehr vom Erbe: Kurz nachdem David Bowie 70 Jahre alt geworden wäre, erscheinen nun auch die letzten drei Songs aus den Sessions zu seinem letzten Studioalbum »Blackstar« als Vinyl-EP.
Music News | verfasst 22.03.2011
Cults
Wollen den Hype rechtfertigen
Ist es nicht etwas überstürzt eine Band nach nur einem erfolgreichen Song und keinerlei Live Erfahrung mit einem Major Deal auszustatten? Das New Yorker Dream-Pop-Duo Cults kann die Kritiker nun lügen strafen.
Neueste Artikel
Music News | verfasst 10.02.2020
Ajate
Exclusive: »Alo«
Das zweite Album der nicht nur in ihrer Heimat Japan gefeierten Ajate wird am 6.3. bei 180g veröffentlicht. Wir haben exklusiv die limitierte Gold Vinyl Edition von »Ajo« am Start.
Music Kolumne | verfasst 29.01.2020
Aigners Inventur
Januar & Februar 2020
Der Rap Game Berti Vogts hat es ins neue Jahrzehnt geschafft. Angemessen woke und tiefmüde zugleich startet unser Kolumnist Aigner in 2020 und zieht Alben von Stormzy, Ramzi und Bufiman in Mitleidenschaft.
Music News | verfasst 11.02.2020
Monophonics
Exclusive: »It's Only Us«
Auf ihrem vierten Album »It’s Only Us« legen die Monophonics aus San Francisco in Bezug aus Arrangement, Produktion und Instrumentation noch eine Schippe drauf. Wir haben die Platte in einer Coloured Vinyl Edition exklusiv.
Music Review | verfasst 21.02.2020
Various Artists
Kearney Barton: Architect Of The Northwest Sound
Die Compilation »Kearney Barton: Architect Of The Northwest Sound« feiert einen Produzenten, der Seattle geprägt hat wie kaum ein Zweiter.
Music Kolumne | verfasst 20.02.2020
Records Revisited
Tricky – Maxinquaye (1995)
Trickys Debütalbum »Maxinquaye« mit der Sängerin Martina Topley-Bird und dem Produzenten Mark Saunders ist ein Werk der verwischten Grenzen. Urheberrechte gelten hier genauso wenig wie Gender und Individuum.