Music Review | verfasst 02.01.2007
Various
The Best Of Lewis Recordings
Lewis Recordings, 2006
Text Florian Aigner
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7.0
Redaktion
Cover Various - The Best Of Lewis Recordings

Sie hätten es so einfach haben können, unsere englischen Freunde von Lewis Recordings: Beauty & The Beat in voller Länge, ergänzt um Sing It, Shitface und schon wäre man dem Titel »Best Of« gerecht geworden. Dieser psychedelische Geniestreich ist und bleibt die beste halbe Stunde die Lewis bisher unters Volk gebracht hat. Das heißt aber nicht, dass hier nicht trotzdem einiges los wäre. Gleich zu Beginn vier Mal Franchiseplayer Edan, zweimal sogar in bisher unveröffentlichter Form. Rock n Roll mit Dagha bleibt auch im Remix eine Sensation, vor allem deswegen, weil im Vergleich zum Original kaum etwas verändert wurde. Danach noch der Spaghettiwestern The Gods Of Rome, bevor Urgestein Dooley-O und Mighty Casey jeweils dreimal durchaus zu überzeugen wissen. Anschließend Kollege Andrew Thompson mit derben a-ha-Blödeleien. Diffiziler wird die Sache dann bei Cinnamon. Dieses Avantgarde-Geschranze kann ich mir bestenfalls im Kontext prätentiöser Filmhochschulabschlußarbeiten vorstellen. Aber wer weiß, vielleicht kommt irgendwann doch noch Lost in Translation II, da passt das wie Faust auf’s Auge. Abschließend noch eine unterhaltsame Interpretation von I Believe In A Thing Called Love und eine extensive Livesession mit Edan & Dagha. Mächtig all over the place das Ganze – aber ich mag so was.

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