Music Review | verfasst 28.08.2018
Various Artists
La Llama De Prometeo
Discomanos, 2018
Text Andreas Brüning
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Redaktion
Cover Various Artists - La Llama De Prometeo

Beruhigendes Meeresrauschen eröffnet gepaart mit einer trägen Klaviermelodie diese abwechslungsreiche Compilation »La Llama De Prometeo« mit stimmungsvoller spanischer Musik zwischen New Age, Ambient, Downtempo und Minimalismus, deren Tracks schon zwischen 1989 und 1999 aufgenommen worden sind. Melancholische Streicher-Arrangements treffen auf einen sehnsuchtsvoll vokalisierenden Mezzosopran und perlende Streicherflächen, maritim anmutende Akkordeonbegleitungen und sakrale Vokal-Arrangements. Trotz einiger der damaligen Zeit entsprechender Synthesizer-Preset-Sounds überwiegen atmosphärisch romantische und folkloristisch gehaltene Kompositionen zwischen Melancholie, Kitsch und Experimentierfreude voller Mandolinen, Flöten, Gitarren, exotisch anmutender indischer Sitar-Klänge und jubilierender Gesänge. Die Tracks stammen unter anderem von dem Komponisten und Gitarristen Suso Sáiz, der als spanischer New Age-Pionier gilt und dem Perkussionisten und Soundtrack-Komponisten Pedro Estevan. Weiterhin vertreten sind das Ethno- und World-Music-Kollektiv »Finis Africae« um den Gitarristen und Producer Juan Alberto Arteche, der Songschreiber und Multiinstrumentalist Eliseo Parra, Musiker und Filmemacher Iury Lech sowie der Jazz-, Folk- und Flamenco-Gitarrist Pablo Guerrero.

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