Music Review | verfasst 20.09.2010
The Qualitons
Panoramic Tymes
Tramp Records, 2010
Text Simon Segieth
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7.0
Redaktion
272-thequalitonspanoramictymes-www.hhv-mag.com

Was macht man, wenn man aus Ungarn kommt und eine Funk-Soul-Liveband vermisst? Man stellt sie zusammen! Dieses nicht ganz leichte Unterfangen hat Kanada Káosz (DJ, Produzent und Veranstalter des What the Funk-Festivals) mehr als bravourös gemeistert. The Qualitons liefern mit Panoramic Tymes auf 55 Minuten eine Mischung aus Mod-Rock mit Beateinflüssen und rohem Funk mit Afrobeat-Nouncen. Der Opener C’mon Baby kommt smoove und dennoch sehr rockig mit Hammond-Orgel, verzerrten Gitarren, Handclaps und Gesang von Schlagzeuger G. Szabó Hunor daher. Im gleichen Stil geh’s auf Get Heavy With Me weiter, ein Stück das sehr an die Kult-Tanzszene aus Pulp-Fiction erinnert. Danach wird und bleibt das Album äußerst funky. Das auf ungarisch gesungene Éjjel A Sötétben ist ein orgel- und schlagzeuggetriebener Uptempo Funk Hammer. Da die drei Lieder One Man Song, Slowman und Kulmi bereits auf 7inch erschienen sind, fehlen sie auf der Vinyl-Ausgabe, auf CD sind sie allerdings mit dabei. Mit Ausnahme von ebenfalls drei Tracks ist Panoramic Tymes instrumental. Fans von Orgone oder der Budos Band sollten zugreifen – roher, teilweise fast brachialer Funk made in Hungary.

Das Album Panoramic Tymes von The Qualitons findest du bei hhv.de:CD | LP
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