Music Review | verfasst 14.02.2011
Long Arm
The Branches
Project: Mooncircle, 2011
Text Simon Segieth
Deine Bewertung:
9.2
Nutzer (12)
7.5
Redaktion
Cover Long Arm - The Branches

Begeistert von verschiedenen DJs, die er im Fernsehen sah, begann der bis dahin Klavier spielende Russe Long Arm, zusammen mit einem Freund Schallplatten zu sammeln und eine Affinität für Jazz zu entwickeln. Lieder schreiben, Musik hören und in verschiedenen Bands spielen – diese Liebe zur Musik zieht sich durch sein ganzes Leben. Angekommen ist er nun bei einer Mischung aus HipHop, Electronica, Jazz und Downbeat. Seine musikalische Heimat fand Long Arm auf Project: Mooncircle, in dessen Roster er sich perfekt einfügt und mit The Branches nun sein Erstlingswerk vorstellt. Der Pressetext sagt: »The Branches album is a reflection of a world, where human feelings and natural powers are bound together. Everything is correlated in this world«. Das kann man so stehen lassen. Long Arm schafft mit seinem Debüt eine Homogenität, die ihresgleichen sucht. Nachdenklicher, teilweise melancholischer, instrumentaler HipHop, wummernde Drums, träumerische Melodien und mystische Sprachsamples. Mit Key Door erreicht das Album seinen tempomäßigen Höhepunkt und erinnert sogar ein wenig an Hidden Orchestra. Als einziger Gast ist Teknical Development von Obba Supa im Titeltrack zu hören. Long Arm – Bitte mehr davon!

Das Album The Branches von Long Arm findest du bei hhv.de: LP
Dein Kommentar
1 Kommentare
20.01.2013 01:40
flowie1:
Das Original war seinerzeit vollkommen an mir vorbeigegangen, beim Re-Release in durchaus zur Qualität der Musik passender Aufmachung war ich dann umso begeisterter: Die obige Review fassts im Grunde schon perfekt zusammen, ich möchte mich jener vollsten Herzens anschließen, mit nem Kauf kann man nichts falsch machen, genial von a-z.
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