Music Review | verfasst 11.02.2011
Cut Copy
Zonoscope
Modular, 2011
Text Daniel von der Vring
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6.0
Redaktion
Cover Cut Copy - Zonoscope

Nach den beiden Alben Bright Like Neon Love und In Ghost Colours folgt nun also der dritte Streich der australischen Synths-Fanatiker Cut Copy. Mit Zonoscope liegt eine logische Fortsetzung der Vorgänger auf dem Tisch. Von Synthie-Arien und Pop-Hymnen hochschwanger, kommen nun außerdem mehr Tribal- und Percussion-Einflüsse zum Tragen. Die Mischung zwischen psychedelischen Bestandteilen und den handfesten elektronischen Beats war und bleibt also das Kerngebiet auf dem sich Cut Copy entfalten. Ein Album für Pop-Musik-Fans abseits der Charts, ganz im Stile der 1980er Jahre und der großen Post-Punk-Helden. Leider fehlen dem Album die entscheidenden Neuerungen, allzu treu bleiben Cut Copy sich hier, anstatt sich auch nur einem Funken Innovation hinzugeben. Für Fans ist das allerdings ein Volltreffer. Produzent Ben Allen, der auch schon Animal Collective, Deerhunter und Gnarls Barkley produzierte, schafft es, die Soundarchitekten Cut Copy zu stimulieren und ihnen die bunte Welt zu erschaffen, in der sie sich am wohlsten fühlen. Zonoscope ist Cut Copy pur. Synths, Pop, Disco, Postpunk, bunt, glitzernd und euphorisch!

Das Album Zonoscope von Cut Copy findest du bei hhv.de: CD | 2LP
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