Music Review | verfasst 01.03.2011
Various Artists
14 Tracks of Planet µ
Planet µ, 2011
Text Paul Okraj
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Redaktion
Cover Various Artists - 14 Tracks of Planet µ

14 Tracks From Planet Mu markiert Status quo der britischen Erfolgsgeschichte und blickt voraus auf geplante Veröffentlichungen des laufenden Jahres. Gleich nach dem ersten Hören manifestiert sich die Erkenntnis, dass die Spielarten elektronischer Musik auch 2011 auf zahlreichen Ebenen ausgelotet werden, die Grenzen und Genres zunehmend verschwimmen und junge wie alte Phänomene die Presse vor neue Herausforderungen stellen: Was kommt nach »Post-Dubstep«? Das Interessante dabei ist, so sehr sich auch einige Trends abzeichnen, dass das Konglomerat der hier versammelten Bass-Musiker auch künftig nur schwer zu fassen sein wird. Boxcutter zum Beispiel diversifiziert sich in Richtung James Blake und Mount Kombie und sehnt sich nach großen Folk- und Popmomenten. Falty DL wandelt weiterhin auf einem verführerischen Pfad einer in New York und Chicago inspirierten House-Musik, die mit England flirtet und deren gesampletes Saxofon zugleich an New Yorker-Boombap Mitte der 1990er Jahre erinnert. Ebenfalls in den 1990er Jahren angesiedelt sind Rave, Breakbeat und Jungle, deren Inspiration auch heute noch durch Acts wie Ceephax Acid Crew oder Rissi B & Luca neue Früchte trägt und bei Planet µ ein Zuhause findet.

Die compilation 14 Tracks of Planet µ findest du bei hhv.de: CD
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