Music Review | verfasst 14.05.2012
Aka Aka & Thalstroem
Varieté Remixed
Burlesque Musique, 2012
Text Maximilian Theisen
Deine Bewertung:
/
Nutzer
6.0
Redaktion
Cover Aka Aka & Thalstroem - Varieté Remixed

Im letzten Jahr hat das Debüt-Album von Aka Aka & Thalstroem für mächtig Furore gesorgt. Kein Wunder, dass sich so viele namhafte Produzenten an dem Remix-Album beteiligen wollten. Marek Hemmann, Axel Bartsch, Rampa, Dirty Doering, Tube & Berger, Broombeck – das sind nur einige Namen, die man in der Trackliste von »Varieté Remixed« lesen kann. Bei 32 Tracks ist es wirklich erstaunlich, dass keiner der Remixe wirklich daneben gegangen ist. Schade aber auch, dass keiner der Tracks so richtig aus der Reihe fällt. Es fehlt auf den drei CDs etwas die Abwechslung. Auch stellt sich die Frage: brauche ich von ein und demselben Track sechs verschiedene Remixe? Sicherlich nicht, auch wenn es das bei anderen Produktionen auch schon gab (man denke nur an die Remix-Orgie zu Skrillex’ »Scary Monsters and Nice Sprites«). Es hätte sicher ausgereicht, zu jedem Track einen oder maximal zwei Remixe zu veröffentlichen, Masse ist auch im Techno-Bereich nicht gleich klasse. Sieht man diese drei CDs jedoch mehr als eine Art Sammlung als als ein Album, so ist die Zusammenstellung für den ein oder anderen DJ sicher interessant. Nach der sechsten Version von »What Matters« hat sicher jeder seine Lieblingsvariante gefunden.

Die Compilation »Varieté Remixed« von Aka Aka & Thalstroem findest du bei hhv.de.
Tags:
Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Kolumne | verfasst 12.11.2014
Zwölf Zehner
Oktober 2014
Willkommen im November. Doch vorher lassen unsere Kolumnisten vom Dienst den Monat Oktober musikalisch Revue passieren und destillieren in ihrer Kolumne Zwölf Zehner die wichtigsten zehn Tracks des Monats.
Music Liste | verfasst 14.11.2014
Homeboy Sandman
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, die sie formten, besserten und bildeten, und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich der amerikanische Emcee Homeboy Sandman der Aufgabe an.
Music News | verfasst 16.11.2014
Kunze kümmert's
Was darf Hafti?
Wie sagte Slug von Atmosphere so schön: »Not giving a fuck is so played out mainstream.« Das findet auch unser Autor Philipp Kunze. Er nimmt sich alles zu Herzen – Kunze kümmert‘s. Heute:verherrlicht Haftbefehl in seinem neuen Video Gewalt?
Music Review | verfasst 14.11.2014
Cristian Vogel
Polyphonic Beings
Cristian Vogel treffen wir auf »Polyphonic Beings« zwischen spektralem Workout und zuckenden Hoover-Sounds wieder.
Music Porträt | verfasst 11.06.2012
alt-J (∆)
Das magische Dreieck
Die vier Briten heißen wie ein Dreieck, das entsteht, wenn man auf der englischen Ausführung des Macbooks das Kürzel »alt-J« benutzt. Sie spielen mit neumodischen Schnickschnack versehenen Folk und werden als nächstes großes Ding gehandelt.
Music Kolumne | verfasst 29.10.2014
Aigners Inventur
Oktober 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Flying Lotus, Dorian Concept, Objekt, T.I. und SBTRKT.
Music Review | verfasst 17.11.2014
Andy Stott
Faith In Strangers
Andy Stott bietet auf »Faith In Strangers« die passende musikalische Untermalung für eine gepflegte Winterdepression.
Music Interview | verfasst 20.10.2014
Pierre Sonality
Der Neinsager und der Jasager
Mit der »Magdeburg«-Trilogie löst sich Pierre Sonality nicht nur aus dem trauten Kreis der Funkverteidiger, sondern auch aus seiner bisherigen Comfort Zone: dem klassischen Battle-Rap.
Music Review
Objekt
Flatland
Selten zuvor wurde Clubmusik gedacht wie bei Objekt. So komplex »Flatland« bisweilen auch klingt, es lässt sich mehr als gut dazu tanzen.
Music Review
Lawrence English + Werner Dafeldecker
Shadow Of The Monolith
»Shadow Of The Monolith« ist das Ergebnis eines Aufenthalts von Lawrence English und Werner Dafeldecker in der argentinischen Antarktis.
Music Review
Andrea Belfi
Natura Morta
Andrea Belfi geht die Musik auf »Natura Morta« an, wie ein Renaissance-Maler ein Stillleben.
Music Review
HADE + Gutta
Nothing Wrong EP
Auf ihrer ersten gemeinsamen EP überzeugen die beiden Kölner Produzenten HADE und Gutta mit drei funktionalen Clubtracks.
Music Review
Fugazi
First Demo
Fugazi aber waren immer schon anders. Ihre »First Demo« ist der Beweis dafür, ein rohes Dokument aus der permanenten Revolution.
Music Review
Fred Bigot
La Voix de la Route
Fred Bigot verarbeitet auf der 10" »La Voix de la Route« eine zweimonatige durch die USA.
Music Review
Robert Wyatt
Different Every Time
Die Compilation »Different Every Time« erscheint ergänzend zur gleichnamigen Biografie Robert Wyatts.
Music Review
Jozef van Wissem
It Is Time For You To Return
Auf Jozef van Wissems Soundtrack zu »Only Lovers Left Alive« folgt die weniger überzeugende Platte »It Is Time For You To Return«.
Music Review
Conrad Schnitzler
Gelb
Die Miniaturen aus den Jahren 1973 und 1974 auf »Gelb« zeigen Schnitzler beim Erproben neuer elektronischer Strategien.
Music Review
Conrad Schnitzler
Grün
In diesem November veröffentlicht Bureau B Conrad Schnitzlers Platte »Grün« aus dem Jahre 1981 wieder.
Music Review
Tarwater
Adrift
»Adrift«, der dreizehnte Longplayer von Tarwater, ist ein geschmackvoll instrumentiertes, ruhiges Album mit durchaus positiver Stimmung.
Music Review
Ariel Pink
pom pom
Ariel Pink feilt weiter an seinem ganz eigenen Pop-Entwurf und liefert uns mit »pom pom« ein ausgesprochen aufregendes Album.
Music Review
Bass Clef
Moment Only EP
Bass Clef bringt der Geschichte des Techno große Wertschätzung entgegen. Das merkt man auch der »Moment Only EP« an.
Music Review
Andy Stott
Faith In Strangers
Andy Stott bietet auf »Faith In Strangers« die passende musikalische Untermalung für eine gepflegte Winterdepression.
Music Review
Erik Honoré
Heliographs
Mit 48 Jahren hat der norwegische Sounddesigner und Schriftsteller Erik Honoré sein Debüt fertiggstellt. »Heliographs« ist ein Ereignis.
Music Review
Loscil
Sea Island
Scott Morgan legt mit »Sea Island« ein weiteres, routiniertes Dub Ambient-Album als Loscil vor.
Music Review
Get Well Soon
Henry EP
Mit »Henry« steht Konstantin Groppers Hommage an den Schriftsteller Arnold Stadler auf dem Programm.
Music Review
Druid Cloak
Lore: Book One
Ein Kozeptalbum im Zeichen von Footwork? Druid Cloak traut sich das auf »Lore: Book One«.
Music Review
Cristian Vogel
Polyphonic Beings
Cristian Vogel treffen wir auf »Polyphonic Beings« zwischen spektralem Workout und zuckenden Hoover-Sounds wieder.
Music Review
Fantasma
Eye Of The Sun
»Eye Of The Sun« ist ein tolles Album von dem vielversprechenden Projekt »Fantasma« des Sängers und Rappers Spoek Mathambo aus Südafrika.
Music Review
Buttering Trio
JAM
Auf »JAM« werden die Qualitäten, die das Buttering Trio in Sachen Sounddesign mitbringt, klar aufgezeigt.
Music Review
Strategy
Seeds Of Paradise
Strategy liegen die langen Formate. »Seeds Of Paradise«, sein neuntes Album in zehn Jahren, beweist das einmal mehr.
Music Review
Faust
Just Us
Mit den Klangskizzen auf »Just Us« fordert Faust andere Musiker auf diese um ihren Teil zu ergänzen.
Music Review
Klara Lewis
Msuic EP
Auf Klara Lewis »Msuic EP« ist von akademischer Sprödigkeit keine Spur, dafür gibt es reichlich Poesie der Frequenzen.
Music Review
Tallesen
Stills Lit Through
Tallesen empfiehlt sich auf seinem Debütalbum »Stills Lit Through« als Melancholiker mit reichlich Sinn für molekulare Melodien.
Music Review
Marsen Jules
Marsen Jules at GRM
Fünf Jahre nach den Aufnahmen in den Pariser GRM-Studios, erscheint Marsen Jules’ von reduktionistischer Strenge geprägtes Album auf CD.
Music Review
Cakedog
Menace In The Phantom
»Menace In The Phantom«, das Debüt von Cakedog, zeigt Footwork völlig neue Perspektiven auf.
Music Review
Praezisa Rapid 3000
Miami / Mumbai
Mit ihrer neuen EP »Miami / Mumbai« nehmen sich Praezisa Rapid 3000 die titelgebenden Städte als musikalisch-kulturelle Eckpunkte.
Music Review
Reagenz
The Periodic Table
Das Album »The Periodic Table« des transatlantischen Projekts Reagenz entstand 2013 live im New Yorker Club The Bunker.
Music Review
Neel
Phobos
Auf dem Solodebüt »Phobos« des Italieners Giuseppe Tillieci steht das Design ganz klar im Dienste der Geschichte.
Music Review
Various Artists
Ten Cities
Die Soundway-Compilation »Ten Cities« ist nicht nur ein äußerst spannendes Projekt, sondern einfach eine tolle Dance Music-Sammlung.
Music Review
Vlasidlav Delay
Visa
»Visa«, das zwölfte Album, das der Finne Sasu Ripatti als Vladislav Delay veröffentlicht, ist ein grummelig wütendes Stück Ambient-Protest.
Music Review
Get Well Soon
The Lufthansa Heist EP
Get Well Soon veröffentlicht in den kommenden drei Wochen je eine EP. Den Anfang macht »The Lufthansa Heist«.
Music Review
Dusky
YooHoo/Akebono 12"
Duskys »YooHoo/Akebono« ist elektronische Vintage-Tanzmusik mit frischen und zeitgemäßen stilistischen Brüchen.
Music Review
Antilopen Gang
Aversion
Das Debüt »Aversion« von Antilopen Gang ist vermutlich die politischste LP ihrer Bandgeschichte sowie des ausklingenden Deutschrap-Jahres.
Music Review
HGich.T
Megabobo
HGich.T s »Megabobo« will nicht so recht zünden. Werden aus den Goa-Dadaisten etwa Blödel-Routiniers?
Music Review
Hookworms
The Hum
Hookworms’ »The Hum« klingt wie die perfekte Fortsetzung ihres überzeugenden Debüts »Pearl Mystic«.
Music Review
Various Artists
Local Customs: Cavern Sound
Die vierte Compilation der »Local Customs«-Reihe des Numero Group-Labels »Cavern Sound« ist ein abwechslungsreiches Album ohne Ausfälle.
Music Review
Chicago Jim
Chicago Jim
Mit »Chicago Jim« darf sich die Analog-Garde über elf auflegbare Killer-Tracks freuen, deren Fixpunkt House in allen seinen Facetten ist.
Music Review
Thurston Moore
The Best Day
Acht neue Songs präsentiert Thurston Moore auf »The Best Day«, seinem ersten Soloalbum nach der wohl endgültigen Auflösung von Sonic Youth.
Music Review
Deerhoof
La Isla Bonita
Die Band Deerhoof klingt auf »La Isla Bonita« zwar weniger spektakulär als sonst, ist aber spielfreudig wie eh und je.