Music Review | verfasst 14.05.2012
Aka Aka & Thalstroem
Varieté Remixed
Burlesque Musique, 2012
Text Maximilian Theisen
Deine Bewertung:
/
Nutzer
6.0
Redaktion
Cover Aka Aka & Thalstroem - Varieté Remixed

Im letzten Jahr hat das Debüt-Album von Aka Aka & Thalstroem für mächtig Furore gesorgt. Kein Wunder, dass sich so viele namhafte Produzenten an dem Remix-Album beteiligen wollten. Marek Hemmann, Axel Bartsch, Rampa, Dirty Doering, Tube & Berger, Broombeck – das sind nur einige Namen, die man in der Trackliste von »Varieté Remixed« lesen kann. Bei 32 Tracks ist es wirklich erstaunlich, dass keiner der Remixe wirklich daneben gegangen ist. Schade aber auch, dass keiner der Tracks so richtig aus der Reihe fällt. Es fehlt auf den drei CDs etwas die Abwechslung. Auch stellt sich die Frage: brauche ich von ein und demselben Track sechs verschiedene Remixe? Sicherlich nicht, auch wenn es das bei anderen Produktionen auch schon gab (man denke nur an die Remix-Orgie zu Skrillex’ »Scary Monsters and Nice Sprites«). Es hätte sicher ausgereicht, zu jedem Track einen oder maximal zwei Remixe zu veröffentlichen, Masse ist auch im Techno-Bereich nicht gleich klasse. Sieht man diese drei CDs jedoch mehr als eine Art Sammlung als als ein Album, so ist die Zusammenstellung für den ein oder anderen DJ sicher interessant. Nach der sechsten Version von »What Matters« hat sicher jeder seine Lieblingsvariante gefunden.

Die Compilation »Varieté Remixed« von Aka Aka & Thalstroem findest du bei hhv.de.
Tags:
Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Kolumne | verfasst 15.07.2014
Entweder oder
Entscheider: Veedel Kaztro
Auf seiner gerade erschienenen »Büdchen LP« rappt Veedel Kaztro über George Michael-Samples, zitiert Tocotronic und lehnt Beschränkungen kategorisch ab. Auch, wenn Vielseitigkeit willkommen sind, ist es höchste Zeit für Entscheidungen.
Music Kolumne | verfasst 16.07.2014
Aigners Inventur
Juni 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Cro, Young Thug, Throwing Snow und How To Dress Well.
Music Kolumne | verfasst 22.07.2014
Keine halben Sätze
Proband: Rino Mandingo
Wir geben den Anfang des Satzes vor, unser Interviewpartner ergänzt diesen dann in seinem Sinne. Diesmaliger Proband: Rino Mandingo; Leistung: Ist vom Muttersöhnchen zum Schwesternmacher gereift.
Music Porträt | verfasst 11.06.2012
alt-J (∆)
Das magische Dreieck
Die vier Briten heißen wie ein Dreieck, das entsteht, wenn man auf der englischen Ausführung des Macbooks das Kürzel »alt-J« benutzt. Sie spielen mit neumodischen Schnickschnack versehenen Folk und werden als nächstes großes Ding gehandelt.
Music Interview | verfasst 16.06.2014
Hyperdub Records
Interview mit Steve Goodman
Der Hyperdub-Chef Steve Goodman aka Kode9 im Interview über 10 Jahre im Dienste der Bassmusik, Schwingungen in der Wirbelsäule, die Allianz weiblicher Musikerinnen auf seinem Plattenlabel und den Tod von DJ Rashad.
Music Porträt | verfasst 15.07.2014
Jungle
Zwischen Nostalgie und Naivität
Mit ikonischen Tanzvideos mauserten sich Jungle im vergangenen Jahr zum gesichtslosen Hype-Act. Dieser Tage erscheint das Debüt der Londoner. Alles eher glücklicher Zufall, glaubt man dem mittlerweile nicht mehr ganz so anonymen Duo.
Music Porträt | verfasst 13.02.2014
Karate Andi
Das Sich-Nicht-Ernst-Nehmen zu ernst nehmen
Karate Andi ist der Hans im Glück mit Leberschaden: Ohne es krampfhaft zu versuchen, hat er sich eine Rap-Karriere aufgebaut. Er hat die Stimme, den Flow und die Punchlines. Doch man spürt auch verschenktes Potential.
Music Review | verfasst 17.07.2014
Sóley
Krómantik
Sóley Stefánsdóttirs EP »Krómantik« enthält acht schöne, musikalische Postkarten aus unerhörten, nie erlebten Tagen.
Music Review
Diamond Version
CI
Carsten Nicolai und Olaf Bender liefern als Diamond Version für Mute Records ein standesgemäßes Electropop-Album ab.
Music Review
Jorge Ben
Samba Esquema Novo
Pünktlich zur WM re-released. Jorge Bens »Samba Esquema Novo« kündete bereits 1963 von einer musikalischen Zeitenwende.
Music Review
Edvard Graham Lewis
All Over
Auf Edvard Graham Lewis’ neuem Album »All Over« mischen sich experimentelle Klangansätze mit einer Art retrospektiver Rundschau.
Music Review
Edvard Graham Lewis
All Under
Düster, abstrakt und grotest. Auf »All Under« ist Edvard Graham Lewis ist Edvard Graham Lewis bei der Arbeit zu erleben.
Music Review
Tommy Guerrero
No Man’s Land
Auf seinem neuen Album »No Man’s Land« zeigt sich Tommy Guerrero elementar und entspannt wie eh und je.
Music Review
Kishi Bashi
Lighght
Kishi Bashi singt, spielt Geige, kennt Regina Spektor und tourte mit Of Montreal. Genau danach klingt sein zweites Album »Lighght«.
Music Review
Application
System Fork
Hohe Dynamik ohne Live-Setting. Martin und Richard Dust haben ihr Application-Debütalbum, »System Fork«, komplett durchgeplant.
Music Review
Thought Broadcast
Votive Zero
Äußerst minimal gehalten. Ravi Binnings arbeitet auf »Votive Zero« mit Bedacht Lo-Fi aufgenommenen Synthesizer- und Drummachine-Sounds.
Music Review
Sawako
Nu.it
Mit »nu.it« ist der Tokyoterin Sawako Kato ein homogenes aber vielschichtiges Album gelungen.
Music Review
Various Artists
Studio One Dancehall – Sir Coxsone in the Dance: The Foundation of Sound
Auf »Studio One Dancehall« gibt es neben Stars wie Sugar Minott und Johnny Osbourne wieder die eine oder andere Rarität zu bestaunen…
Music Review
Cromie
Inner Knows
»Inner Knows«, Cromies Solodebüt für Peach, drückt und schiebt euphorisch trotz an das Thema House. Bei höchster Tanzbarkeit, versteht sich.
Music Review
Matthewdavid
In My World
Abrupte Enden, fehlende Übergänge, ein Jonglieren mit Strophen und Refrains: »In My World« von Matthewdavid ist ein in sich gebrochenes Werk
Music Review
Karl Hector & The Malcouns
Unstraight Ahead
»Unstraight Ahead«, das zweite Album von Karl Hector & The Malcouns groovt trotz verzwickter 5/4 und 7/8 Beats wie verrückt.
Music Review
Donato Dozzy
K
Streng limitiert. Die Neuauflage der Doppel-LP »K« des Italieners zeigt, Donato Dozzy bleibt weiterhin auf Erfolgskurs.
Music Review
Luluc
Passerby
»Passerby« ist eine gefährliche Platte, weil man zu ihr unfassbar viel Blödsinn schreiben kann, wo wenige Worte reichen.
Music Review
Xavier Charles
12 Clarinets In A Fridge
Xavier Charles’ zweites Soloalbum »12 clarinets in a fridge« ist ein bezauberndes, sympathisches Album ohne jede Süße.
Music Review
Alien Ensemble
Alien Ensemble
»Alien Ensemble« besticht durch frische, leichte und nahezu unbeschwerte Klänge und intelligente und groovend arrangierte Lounge-Musik.
Music Review
Sóley
Krómantik
Sóley Stefánsdóttirs EP »Krómantik« enthält acht schöne, musikalische Postkarten aus unerhörten, nie erlebten Tagen.
Music Review
The Streets
A Grand Don't Come For Free
»A Grand Don’t Come For Free« von The Streets ist eines der faszinierendsten Konzeptalben des britischen Hip-Hops.
Music Review
Sarah Peebles
Delicate Paths
Die Musik auf Sarah Peebles »Delicate Paths« wird von der Shô bestimmt, einem uralten, japanischen Instrument.
Music Review
The Acid
Liminal
Mit »Liminal« haben The Acid ein faszinierendes Debüt aufgenommen. Melancholisch, verwirrend und zu Teilen durchaus auch anstrengend.
Music Review
Buttering Trio
Toast
Das israelische Buttering Trio feiert auf ihrem Debüt »Toast« die Neuinterpretation von Soul und vor allem Trip Hop.
Music Review
Sébastien Tellier
L'Aventura
Reisen im Kopf, mit geschmackvoll dick aufgetragener Geste. So in etwa ist Sébastien Telliers jüngster Albumbeitrag »L’Aventura« konzipiert.
Music Review
To Rococo Rot
Instrument
»Instrument« von To Rococo Rot liefert den perfekten Soundtrack für verschlafene, mit Tee und guten Büchern verbrachte Sonntagnachmittage.
Music Review
Wieman
The Classics Album
Wiemans »The Classics Album« ist ein typischer Release für das französische Label Baskaru. Wieman selbst nennen das, was sie tun, »Meltpop«.
Music Review
King Ayisoba
Wicked Leaders
Minimalistische Dringlichkeit von »Wicked Leaders«. Unterstützt von einer Band überträgt sich die raue Energie von King Ayisobas Worten.
Music Review
Christian Rich
SS14
Beat orientiert und atmosphärisch knisternd. Die Produzenten- und DJ-Zwillinge Taiwo und Kehinde Hassan legen mit »SS14« ihre Debüt-EP vor.
Music Review
Sorceress
Dose
Auf »Dose« entledigt sich Sorceress ihrer Post-Dilla- und Neo-Soul-Einschläge, um mit elektronischen Stilen zu spielen.
Music Review
Hildur Gudnadottir
Saman
Klar und aufgeräumt. Hildur Gudnadottir geht es auf »Saman« in erster Linie um das Miteinander von Gesang und Cello.
Music Review
Jack White
Lazaretto
Zum Genie gehört der Wahnsinn. Das zeigte Jack White vor ein paar Jahren eindrucksvoll. Auf »Lazaretto« aber leider nicht mehr.
Music Review
The Flaming Lips
7 Skies H3
The Flaming Lips driften auf »7 Skies H3« zwischen Synthesizer-Geschrei und Space-Rock immer mehr Richtung Chaosforschung ab
Music Review
Copeland
Because I'm Worth It
Sprödigkeit als Pop. Auf ihrem ersten Soloalbum »Because I’m Worth It« geht es Alina Astrova alias Inga Copeland um Distanz.
Music Review
Space Siren
If You Scream Like That, Your Monkey Won't Come
Space Siren beweisen mit »If You Scream Like That, Your Monkey Won’t Come« einen Sinn für den guten Pop-Song an sich.
Music Review
Digital Primitives
Lipsomuch/Soul Searching
Jazz, Jazz, Jazz. Schön. Mit »Lipsomuch/Soul Searching« beschwören die Digital Primitives Musik gewordene Magie herauf.
Music Review
Perc & Truss
Two Hundred
Das live, in einem Take aufgenommene Album »Two Hundred« von Perc &Truss knallt, ja. Aber brauchen wir nicht mal wieder andere Impulse?
Music Review
John Chantler
Even Clean Hands Damage The Work
Man muss ursprünglich Schlagzeuger sein, um so an den Orgelklang heranzugehen wie John Chantler auf »Even Clean Hands Damage The Work«…
Music Review
Metalycée
Expat Blues
»Expat Blues« von Metalycée wird von Track zu Track schwerer, langsamer und roher. Das ist alles echt nicht lustig. Aber richtig gut.
Music Review
The Knife
Shaken-Up Versions
Die Live-Platte »Shaken-Up Versions« von The Knife ist zugänglicher und tanzbarer als der Vorgänger aus dem letzten Jahr.
Music Review
Sierra Kidd
Nirgendwer
Sierra Kidd stilisiert sich auf seinem Albumdebüt »Nirgendwer« als selbst-bemitleidenen Anti-Cro – modern, eingängig und nervtötend.
Music Review
Bruno Nicolai
The Case Of The Bloody Iris
Kultig zwar, aber durchwachsen. Die Filmmusik »The Case Of The Bloody Iris« von Bruno Nicolai, kann nur zum Teil ohne die Bilder überzeugen.
Music Review
Will Saul
Pedal Power/Valhalla
Mit seiner aktuellen EP »Pedal Power /Valhalla« lässt Will Saul mit zwei straighten Clubnummern erst einmal etwas locker.