Music Review | verfasst 21.05.2012
Various Artists
Mobilee Back To Back Vol.6
Mobilee, 2012
Text Maximilian Theisen
Deine Bewertung:
/
Nutzer
7.0
Redaktion
Cover Various Artists - Mobilee Back To Back Vol.6

Das Label Mobilee veröffentlicht nun zum sechsten Mal eine Compilation in der »Back To Back«-Reihe. Präsentiert wird das Ganze dieses Mal von dem Produzentenduo Pan-Pot. Neu ist, dass neben den obligatorischen Mix- und Unmixed-CDs auch noch eine DVD dem Paket hinzugefügt wurde. Auf der ersten CD empfehlen uns die beiden DJs mehr oder weniger bekannte Tracks aus dem Hause Mobilee. Mit dabei ist natürlich die Oberhymne »Captain My Captain« in der Version von Rodriguez Jr.; auch die aktuelle Hans Dampf in allen Gassen Maya Jane Coles ist mit zwei Titeln vertreten. Spannender, wenn man an Pan-Pot interessiert ist, ist dann schon die zweite Platte. Hierauf findet man einen DJ-Mix, der Mitschnitte/Live-Versionen von verschiedenen Liedern in verschiedenen Städten featuret. Diese gemischten Lieder bieten einen Überblick über das, was bei Pan-Pot live passiert. Einen noch genaueren Eindruck erhält man auf der beiliegenden DVD, die in erster Linie eine Dokumentation ist. Man erfährt einige Hintergrundinformationen über die beiden Produzenten, erfährt ein wenig über deren Herangehensweise an neue Tracks und sieht leider viel zu wenige Live-Mitschnitte. Dennoch macht diese Beilage heiß auf mehr Pan-Pot!

Die Compilation »Mobilee Back To Back Vol.6 – presented by Pan-Pot« findest du bei hhv.de.
Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
27.
August
Berlin
Music Party | verfasst 08.08.2016
Heimlich
Im Rosis
Melancholische und ebenso treibende Spannungsbögen konstruiert Kalipo intuitiv mithilfe von Synthesizern, Mikrosamplen und akustischen Instrumenten. Seine Downbeat-Einflüsse und die Gemelan-Elemente durchwirkten Produktionen verblendet er mit satten House-Rhythmen und tranceartigen Techno-Beats zwischen 110 und 130 bpm. In seinen energetischen Live-Sets verwendet er ausschließlich analoge Synthesizer, Drum Machines und Sampler aus seiner umfangreichen Sammlung. Hinter dem Pseudonym Kalipo verbirgt sich Jakob Häglsperger, der sich als Produzent von Marcus Wiebusch, Ira Atari, Pandoras Box und Fuck Art, Let’s Dance einen Namen gemacht hat. Bekannt geworden ist der gebürtige Bayer jedoch als Mitglied der Elektropunk-Band Frittenbude, deren Alben er auch produziert hat. Experimentelle Breaks, klare Basslines und schräge Peaks – Aantigen alias Aaron Thier spielt mit dem Überraschungsmoment. Melodische Produktionen zwischen Deep House und Techno lassen die Seele eines Weitgereisten mitschwingen, der passenderweise bei Klangwild Records eine Heimat gefunden hat. Seine Leidenschaft gilt Musik, die Herz und Verstand berührt – Janoma bewegt sich über die Grenzen von Tech und Deep House hinweg und flechtet traditionelle und schamanische Elemente ein, die er auf seinen Reisen entdeckt hat. Mit Sand zwischen den Zehen tanzen wir im Garten den ersten Sonnenstrahlen entgegen. Halb Pariser, halb Berliner – Trim vom Kollektiv und Label „Acid Pony Club“ produziert seine eklektischen Mixes seit über 15 Jahren. Stilsicher tänzelt er zwischen Disco, Nu-Funk und HipHop. Die Bühne teilte er bereits mit renommierten Künstlern wie Modeselektor, Wax Tailor und Joey Beltram. RotaryDisco76 laden ein auf eine psychedelische Reise durch ihr disco-geprägtes Deep-Elektronisches Repoirtaire mit eigener Loop-Technik, die immer ein dubby junky groovy Gefühl weckt. Die Schallplattendisco Deluxe in der Remise von der Suppe&Mucke Crew sorgt für feinsten Disco Sound. Souliger Groove und energetische Beats im exquisiten Ambiente von Maui Meow, Uwe Uwe Müller und DJ Danke. [Quelle: Ministerium des Äussersten]
Music Review | verfasst 03.05.2012
Model 500
Control
Juan Atkins, Mike Banks, Mark Taylor und Milton Baldwin erinnern als Model 500 an die gute alte Zeit.
Music Review | verfasst 27.08.2014
Drexciya
Neptune’s Lair
»Neptune’s Lair«, das Debütalbum der beiden Ausnahmeproduzenten James Stinson und Gerald Donald, gibt es nun als Re-release.
Music Liste | verfasst 15.08.2012
DFRNT
10 Favourites
Bei Tag ist er Designer und Web-Entwickler für eine Suchmaschinen-Marketingfirma und ein ganz normaler Junge. Bei Nacht jedoch, entledigt er sich sämtlicher Vokale und wird unter seinem Alter Ego DFRNT quasi zum »Deep Dub-Techno Superhero«.
Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood.
Music Kolumne | verfasst 05.12.2012
Aigners Inventur
November 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Captain Murphy, Roc Marciano, Karenn und Zombie Zombie.
Music Review
De La Soul
And The Anonymous Nobody
»And The Anonymous Nobody« ist ein Gute-Laune-Ding. Man merkt es Posdnuos, Dave und Maseo an, dass sie wirklich Bock hatten.
Music Review
Exploded View
Exploded View
Annika Hendersons Stimme. Eine Stimme, die gerade deshalb so beeindruckt, weil man nicht zuordnen kann, warum.
Music Review
Eddie C
On The Shore
Der Sommer verlangt nach Sommerplatten. »On The Shore« von Eddie C ist eine und klingt, also wolle man den Strand simulieren.
Music Review
Pablo Mateo
Second Exit
Entspann dich, Techno! Pablo Mateo zeigt dir mit seiner Single »Second Exit«, wie Euphorie ohne Emo-House oder Hochglanz-Dystopie geht.
Music Review
Ryley Walker
Golden Sings That Have Been Sung
Ryley Walker gehört zu einem komischen Typus von Singern und Songwritern. »Golden Sings That Have Been Sung« aber will gehört werden.
Music Review
Terence Fixmer
Beneath The Skin EP
Der Franzose Terence Fixmer ist ein Pionier des Techno-Sounds, den Ostgut Ton seit einigen Jahren prägt. Nun veröffentlicht er eine EP dort.
Music Review
Factory Floor
25 25
Die Absage an alle Alternativen: Factory Floor machen auf »25 25« keine Pop-Musik mehr, sondern rufen nur noch zu freudlosen Tänzen auf.
Music Review
C.A. Ramirez & Tito Wun
Money $ex 7" 02
Eine wiederentdeckte Minidisc aus prä-Y2K-Panik-Zeiten? Wer’s glaubt… C.A. Ramirez und Tito Wun aber stehen auf Kauzigkeiten.
Music Review
Blood Orange
Freetown Sound
In Form eines sample-basierten Mixtapes präsentiert Devonté Hynes sein drittes Album »Freetown Sound« als Blood Orange.
Music Review
Portable
Alan Abrahams
Ein Album wie man es sich in der elektronischen Musik öfter wünscht. Portable nennt sein neues Album »Alan Abrahams« nach sich selbst.
Music Review
Various Artists
Kon & The Gang
Kon führt eine Klammerexistenz, sein Name ist hinter Tracktiteln zu finden. »Kon & The Gang« zeigt ihn jedoch als fähigen Producer.
Music Review
Gonjasufi
Callus
»Callus« featured kryptischen Singsang zwischen entrückter Eingebung und Hyänenhorden-Blues, verabreicht während eines Peyote-Rituals.
Music Review
Roosevelt
Roosevelt
Der als große deutsche Pop-Hoffnung gehandelte Roosevelt veröffentlicht sein Debüt-Album.
Music Review
Wwwings
Phoenix
Aus den entlegensten Winkeln Russlands stammend, machen Wwwings »Phoenix« zu einer tollen Begegnung von Tanzmusik und dystopischen Hörstück.
Music Review
Charlotte Isabelle
Monad XXIII
Charlotte Isabelle? Nie gehört. Dass ihre Debüt-EP aber auf Stroboscopic Artefacts’ »Monad«-Reihe passt, steht fest.
Music Review
Shackleton with Ernesto Tomasini
Devotional Songs
Gequält schön, dabei irgendwie tröstlich. Shackleton hat mit dem Schauspieler Ernesto Tomasini die EP »Devotional Songs« aufgenommen.
Music Review
Atmosphere
Fishing Blues
Mit Nachdruck gereimtes Storytelling in greifbaren Bildern, gerne auch mit heruntergelassenen Hosen: Atmosphere singen den »Fishing Blues«.
Music Review
Various Artists
Electri_City 2
Auch auf »Electri_city 2« wird die elektronische Musikszene im Düsseldorf der 1970er Jahre treffend abgebildet.
Music Review
Various Artists
Nigeria Freedom Sounds!
Die Compilation »Nigeria Freedom Sounds« zeigt die Vielfalt des Tonschaffens des Landes in den frühen 1960er Jahren.
Music Review
Brenk Sinatra
Gumbo 2: Pretty Ugly/Lost Tapes
Stell dir vor, du bist Nelly-Fan und hörst dein ganzes Leben lang »Suit«. Und plötzlich zeigt dir jemand »Sweat«.
Music Review
Wild Beasts
Boy King
Mit ihrem vierten Album »Boy King« feilen Wild Beasts weiter sowohl an ihrem Sound als auch am tradierten Männerbild.
Music Review
M. Geddes Gengras
Interior Architecture
M. Geddes Gengras produziert eigenwillige, synthetische Musik wie auf »Interior Architecture«.
Music Review
Hieroglyphic Being
The Disco's of Imhotep
Hieroglyphic Being widmet sich dieses Mal nicht den Freuden der Tanzfläche, sondern der heilenden Kraft elektronischer Musik
Music Review
Dinosaur Jr
Give A Glimpse Of What Yer Not
»Give A Glimpse Of What Yer Not« heißt das neue Album von Dinosaur Jr und es ist ein typisches Dinosaur Jr-Album. So soll es ja auch sein!
Music Review
Rival Consoles
Night Melody
Auf seiner EP »Night Melody« präsentiert sich Rival Consoles in unbekannter persönlicher Weise.
Music Review
Bly de Blyant
The Third Bly de Blyant Album
»The Third Bly De Blyant Album« der Norweger Bly de Blyant ist ein abwechslungsreiches Album geworden.
Music Review
Henry »Junjo« Lawes
Junjo presents: Big Showdown
»Big Showdown« aus dem Jahre 1980 ist nach wie vor ein großer Wurf minimalistischen Dubs.
Music Review
Igor Tipura
Dwams
Igor Tipura kommt aus dem Nichts und setzt dich mit Gänsehaut auf die Couch. Anders Philip Lauer, der »Dwams« zum Überhit macht.
Music Review
Linval Thompson
Linval presents: Space Invaders
Ursprünglich 1981 als »Scientist Meets the Space Invaders« erschienen, wurde das Album nun mit Linval Thompson als Aufhänger rereleased.
Music Review
Sad City
Shapes In Formation
Ein Album, das beweist: Selbst wo wenig vorhanden scheint, kann viel passieren. Ein Debütalbum mit Wiedererkennungswert.
Music Review
Endgame
Flesh
Dizzee-Rascal-Remix, Drill, Ambient, Reggaeton: verdammt, was ist das? Sehr viel jedenfalls, aber nicht zu viel.
Music Review
Building Instrument
Kem Som Kan Å Leve
Dumpf, pathetisch, verträumt, weltflüchtig, mitten im Leben: Building Instruments zweites Album »Kem Som Kan Å Leve« ist alles.
Music Review
Kornél Kovács
The Bells
Kornél Kovács hielt sich bisher als Produzent zurück. Mit »The Bells« legt er nun ein ebenso persönliches wie informiertes Debütalbum vor.
Music Review
Square One
Walk Of Life (15th Anniversary Edition)
Als das Album »Walk Of Live« von Square One 2001 erschien, blieb es weitegehend unbeachtet. Heute gilt es als Meilenstein.
Music Review
Vakula
Cyclicality Between Procyon And Gomeisa
Vakula ist der Dad Rocker der Techno-Szene. Sein Album »Cyclicality Between Procyon And Gomeisa« kommt als Triple-LP mit Schleifen drin.
Music Review
Big Mean Sound Machine
Blank Slate 014
Hierzulande sind Big Mean Sound Machine und ihr kraftvoller Afrobeat noch weitgehend unbekannt. Doch das dürfte sich bald ändern.
Music Review
Alan Parker & John Cameron
KPM 1000 Series: Afro Rock
Harte Drums, röhrende Gitarren, massig Bongos. »Afro-Rock« von John Cameron und Alan Parker ist alles andere als Fahrstuhlmusik.
Music Review
The Aggrovators
Dubbing At King Tubby’s
Vom bloßen Zuhören bekifft: »Dubbing At King Tubby’s« enthält alles, was du über die frühe Entwicklung des Dub gehört haben musst.
Music Review
Sarathy Korwar
Day To Day
Ein essentieller Hörgenuss, auf für Weltmusik-Skeptiker: Sarathy Korwar bringt uns auf »Day To Day« die Musik der Sidi näher.
Music Review
Nonkeen
Oddments Of The Gamble
Nur wenige Monate nach ihrem Debüt veröffentlichen Nonkeen »Oddments Of The Gamble« und somit eine neue, verrauschte Facette ihres Sounds.
Music Review
Miles Davis & Robert Glasper
Everything's Beautiful
Für »Everything´s Beautiful« durfte Robet Glasper auf Material von Miles Davis zurückgreifen. Nur diesen Einfluss hört man kaum heraus.