Music Review | verfasst 20.02.2013
Mano Le Tough
Changing Days
Permanent Vacation, 2013
Text Patrick Cavaleiro
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7.5
Redaktion
Cover Mano Le Tough - Changing Days

Mit einer Pop-Attitüde wie der von Hot Chip, einem außerordentlichen Gefühl für epische Song-Mikrokosmen und einem vielseitigen Händchen für die richtigen Techno- und House-Momente bezaubert Mano Le Tough mit »Changing Days«. Unter starkem Einsatz der eigenen Stimme präsentiert sich das Debütalbum als stimmiges und atmosphärisches Album, das konzeptionell alle Kriterien einer Longplayer-Dramaturgie erfüllt und weitaus mehr ist als eine bloße Aneinanderreihung bereits getätigter Produktionen. Während die erste Hälfte melancholische Elektropop-Momente (wie das in der Tat verträumte »Dreaming Youth« oder das teils verfrickelte »Cannibalizeq) verarbeitet, lässt einen das Album gerade zum Ende hin – die Songs werden repetitiver und legen den Pop-Schleier ab – nicht mehr los. Respektvoll und zurückgenommen zitiert Mano Le Tough aus seinen Einflüssen – mal zugänglicherer, mal kruderer Pop – so dass man als Zuhörer hier und da ganz zu Recht meint, den einen oder anderen Song wiederzuerkennen. Mit Songs wie »Please«, die 80s-Pop huldigen und gleichzeitig mit einer so fetten Portion Soul um die Ecke kommen, kann man dann auch nachvollziehen, warum der Ire zuletzt so hoch gehandelt wird.

Das Album »Changing Days« von Mano Le Tough findest du bei hhv.de: "LP+CD
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