Music Review | verfasst 02.02.2015
Fold
Mr W00D
ManMakeMusic, 2015
Text Andreas Brüning
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6.8
Redaktion
Cover Fold - Mr W00D

Der Londoner Rob Glassett sorgt nicht nur als DJ für Bewegung auf der Tanzfläche der Panorama Bar, sondern veröffentlicht auch seit Jahren in Zusammenarbeit mit Sam Fussell als Homepark und solo als Fold Deep House. »Mr W00D«, der Titeltrack seiner aktuellen EP ist fast so etwas wie eine Hymne und featured einen jubilierenden, klassischen weiblichen Disco-Vocal-Loop, offene schmissige Hi Hats, tiefergelegte Claps und einen solide groovenden Bass. Einen besonderen Kick bekommt der Track zusätzlich durch die wirklich spannenden Filterverschiebungen. Track Nummer zwei, Keif Chugwin unterlegt dubbig verhuschte Echo-Keyboards und Spuren von gestretchten Rasta-Vocals mit zischelnden Becken, tänzelnder Kick und einer glasklaren Hi Hat. Trotz all der Reggae-Anleihen klingt das insgesamt aber keineswegs laid back, sondern geht straight nach vorne in Richtung Tanzfläche. »No Foolin’« geht dann wieder eher in die Richtung des Titeltracks. Glassett nimmt hier zwar Kraft und Tempo heraus, schiebt die Musik aber dennoch ordentlich mit schabendem Shaker Beat und stoisch wiederholtem »Yeah«-Sample nach vorne. Zusätzlich lockern eine männliche Soulstimme und sonnige Gitarren-ähnliche Melodieschnipsel den Track weiter auf.

Die EP »Mr W00D« von Fold findest du demnächst bei hhv.de.
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