Music Review | verfasst 22.07.2016
Big Mean Sound Machine
Blank Slate 014
Blank Slate, 2016
Text Andreas Brüning
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7.9
Redaktion
Cover Big Mean Sound Machine - Blank Slate 014

Kraftvolle Bläserarrangements, treibend rollender Bass, orientalisches Saxofon und cinematische Klangflächen bestimmen den Sound von Big Mean Sound Machine. Die Afrobeat-Kombo aus New York City hat mit ihrem kraftvollen Sound bereits die Ostküste der USA unsicher gemacht, sind hierzulande aber noch weitgehend unbekannt. Noch. Mit den knackigen Percussions und spacig geheimnisvollen 60’s-Synthesizer-Einsprengseln, die das Klangbild von »Blank Slate 014« bestimmen, dürfte sich das bald ändern. Big Mean Sound Machine mischt afrikanische Rhythmen hier mit Dub-Sounds, Psychedelic, Jazz und Funk, groovt durchgehend und ist unglaublich tight. Das hält ihre Musik äußerst abwechslungsreich und gleichzeitig stets tanzbar, selbst, wenn ein Drittel eines Tracks aus einer Improvisation für »nur« Saxofon und Synth-Arpeggio besteht. Die B-Seite füllen zwei Remixes, wobei »Mirko’s House-Retouch« den Eröffnungstrack einerseits ausdünnt und gliedert, ihm andererseits aber auch einiges von seiner Wucht und Kraft nimmt. René Audiard’s Remix klingt hingegen wie eine Kombination aus Sun Ra-Bläsern und einer Unterwasser-Dub Techno-Version des Originals und damit wie eine leicht abwesend oder angenehm abgelenkt klingender Drogen-induzierter Traum.

Das Album »Blank Slate 014« von Big Mean Sound Machine findest du demnächst bei hhv.de.
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