Music Review | verfasst 06.09.2017
Sam Irl & Dusty
Twelve Inch Jams
Jazz&Milk Recordings, 2017
Text Felix Hüther
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6.5
Redaktion
Cover Sam Irl & Dusty - Twelve Inch Jams

Sam Irl und Dusty arbeiten an der Schnittstelle von House, Funk, Jazz und Afro. Besonders deutlich werden beide Seiten, wenn man zuerst die beiden Langspieler »Mood Matters« oder »Keep It Raw« von Dusty durchskippt und anschließend in eine der Singles von Sam Irl beziehungsweise in die hier vorliegende erste veröffentlichte Kollaboration der beiden reinhört, die bereits seit längerem eine gute Freundschaft verbindet. Bezogen auf den Input liegt der House-Part eher bei Sam Irl während der Funk von Dusty beigesteuert wird. Die vorliegende Platte ist klassischer, samplebasierter House-Sound in der Tradition und für Fans von Motor City Drum Ensemble, Glenn Astro oder Max Graef. Im Vergleich zur Money $ex Crew sind die Stücke jedoch weicher, weniger obskur und eher moody, ohne den Dancefloor gänzlich außer acht zu lassen. »Pick Up The Pieces« arbeitet mit einem Dancehall Vocal Sample sowie Garage-House Einflüssen. Auch die B-Seite ist als Jam konzipiert. Spontanität sowie Liebe zum Sounddesign nimmt man den beiden ab. Kein Wunder also, dass Gilles Peterson die Platte abfeiert.

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