Music Kolumne | verfasst 29.11.2018
Jahresrückblick 2018
Top 50 Reissues
In immer entlegenere Nischen wurde in diesem Jahr nach Reissues geforscht: bei indigenen Völkern, in mexikanischen Planetarien oder in den 1980er Jahren in Belgien aufgeführten Theaterstücken. Wir haben euch mal die besten herausgesucht.
Text Kristoffer Cornils, Tim Caspar Boehme, Christian Neubert, Florian Aigner, Nils Schlechtriemen, Pippo Kuhzart, Sebastian Hinz, Steffen Kolberg

Jahresrückblick 2018 Die Sharks sahen 2018 ihren Fellen beim Davonschwimmen zu. Kaum ein heiliger Gral, der nicht von den Indiana Jones’s der Reissue-Industrie mit einem Peitschenschlag aus zusammenbrechenden Katakomben gefischt, rundpoliert und für alle sichtbar ausgestellt wurde. Christy Essien, das Mkwaju Ensemble oder das Peter Brötzmann Octet und das Ströer Duo: Die Discogs-Mediane konnten in den vergangenen Monaten leise seufzend in sich zusammenfallen.

Das hat seine negativen Seiten. Denn war die Idee nicht einst, das Neue mit offenen Armen zu empfangen, anstatt uns alte Lasten aufzuschultern? Positive Nebenwirkungen waren allerdings genauso zu vermerken: Midori Takada, Lena Platonos, Alanis Obomsawin, Beverly Glenn-Copeland und K. Leimer beispielsweise werden zwar viel zu spät, dafür jedoch ausgiebig gewürdigt. Nachträgliche Gerechtigkeit? Vielleicht, aber nicht allen wird diese zuteil – weil es nicht mehr möglich ist. Jóhann Jóhannsson verstarb Anfang des Jahres, Ursula LeGuin wenige Monate später. Alice und John Coltrane, die Elecktroids (alias James Stinson), Suba (Mitar Subotic) oder natürlich J Dilla werden nicht erleben, wie neue Generationen ihre alten Platten in Zukunft als Inspirationsquellen vor sich hertragen.

Vor allem können die Nerds von heute durch die Alben – die empfehlenswertesten Zusammenstellungen aus Archivbeständen findet ihr erneut bei den Compilations des Jahres – von gestern mehr lernen, als es einie handelsübliche humanistische Bildung vermittelt. Ob indigene Motive (Obomsawin, Luis Perez, Umeko Ando) oder wichtige missing links aus der Musikgeschichte (Giles, Giles & Fripp, Christoph de Babalon, Robert Görl) und vor allem kulturelle Eigenheiten aus anderen Ecken dieser Erde (nach zuletzt West- und Südafrika war das in diesem Jahr vor allem Südostasien, genauer Japan) lassen sich mitnehmen und, wer weiß, vielleicht sogar neue Schlüsse über eine globalisierte Welt zu. Bleibt nur wie jedes Jahr zu mahnen: Nehmt es bloß nicht für selbstverständlich hin.


Die Top 50 Reissues findest du auch bei uns im Webshop.


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Alanis Obomsawin – Bush LadyVinyl LP In einem Jahr, in dem identitätspolitische Diskurse von rechter wie von linker Seite den Mainstream immer mehr für sich einnahmen, wurde die Neuauflage von »Bush Lady« zwangsläufig politisch aufgeladen. Gute Zeiten also für Alanis Obomsawin, die nicht nur mit ihrem Schaffen als Dokumentarfilmerin, sondern auch mit dem 1984 aufgenommenen Album explizit politische Vorurteile gegenüber indigenen Völkern Nordamerikas aufnahm und etwa im Titelstück satirisch überspitzt. Das aber ist nur eine der Facetten, welche dieses mehr als willkommene Reissue auf engem Raum bietet. KC
 

Alice Coltrane – Lord Of LordsVinyl LP Neben Miles Davis hat kaum eine andere Figur im Jazz dermaßen viel experimentiert wie Alice Coltrane und anders als der Prince of Darkness hat sie sich dabei selten in die Nesseln gesetzt. »Lord of Lords«, ihr letztes Impulse!-Album von 1972, spiegelt den zunehmend spiritistischen Werdegang wider, dem mit den Folgealben »Universal Consciousness« und »World Galaxy« eine Trilogie gewidmet wurde. Mit Versatzstücken aus der klassischen Musik und tonnenweise Orgelklängen bringt Coltrane den Stoff, aus dem der Kosmos gestrickt ist, subtil zum Beben. KC
 

Basa Basa – HomowoVinyl LP Als Basa Basa Soundz mischte diese ghanaische Band das Clubleben im Accra der unruhigen 70er Jahre auf, wobei die prominente Unterstützung von Black President Fela Kuti sicherlich ihr Quäntchen zum Erfolg beitrug. Für das finale dritte Album änderten sie 1979 ihren Namen in Basa Basa Experience, heuerten den südafrikanischen Synthesizer-Frickler Themba »T. Fire« Matebese an und wiesen damit den Weg in eine neue Epoche: Nichts dokumentiert den Übergang zwischen spätem Highlife und frühem Synthie-Disco-Sound so gut wie »Homowo«. SK
 

Bernard Parmegiani - Rock O.S.T.Vinyl LP Vielleicht wird Musique concréte als Hörerlebnis erst wirklich konkret, wenn sie einen visuellen Auftrag hat, denke ich so bei mir, während ich die Neuauflage von Bernard Parmegianis Soundtrack zu dem 1982 erschienenen Film »Rock« höre. Tatsächlich war der zur Groupe de Recherches Musicales gehörende Parmegiani selten fokussierter. Die Stücke sind selten länger als 2 Minuten und erinnern mich an Michel Chion, der sich ja in seinen Kompositionen auch daran abarbeitete, Audio und Visio in Einklang zu bringen. SH
 

Beverly-Glenn Copeland – Beverly-Glenn Copeland LPVinyl LP Neues Jahr, neue Reissues von Beverly Glenn-Copeland. Nach einer Neuauflage von »Keboard Fantasies« Ende 2016 beziehungsweise 2017 nimmt Super Sonic Jazz mit Copelands zweiter LP eine Schaffensphase in den Fokus, die den träumerischen Blues-Folk seines Debüts – offenkundig klammheimlich in Kanada durch MajikBus nachgepresst – in psychedelischen Tönen und ekstatisch ausufernden Kompositionen auflöst. Wären wir alle schon früher auf diese Platte gestoßen, wären uns die Freak Folk-Jahre erspart geblieben. KC
 

Brigitte Fontaine & Areski Belkacem – Vous Et NousVinyl LP Das sechste gemeinsame Album von Brigitte Fontaine und Areski Belkacem. Total drüber das ganze Ding, da geht einfaches alles. Wenn mal jemand fragt, was das sein soll, kreative Freiheit, einfach dieses Album vorspielen. Lullaby-Folk, Spoken-Word, wahnwitziges Geschnatter, Trance, Afrika, das Mittelalter. In Zeiten von Trump und Co. ist es wichtig das mal wieder zu betonen: Es kann auch Großartiges entstehen, wenn man seinen Verstand ausschaltet. PK
 

C.Memi – Heavenly Peace Gleich zweimal hat es C.Memi 2018 in die Wiederverwurstungmaschinerie geschafft, absolut unverzichtbar hierbei insbesondere die erste EP der Japanerin aus dem Jahr 1983. Weightlesser Drummachine-Pop, gimmicky Chanson-Schunkelei, eine Transzendenzballade und ein Kinderlied für Frankenstein – wenn die Japaner es richtig machen, dann aber richtig. FA
 

Cecil McBee – MutimaVinyl LP Ein Mann im Schatten seines Instruments. So könnte man das Cover von »Mutima«, dem 1974 veröffentlichten Debütalbum von Cecil McBee verstehen. Zum Glück stimmt das nicht für die Palette an Stilen und Tonlagen, die der Bassist dann auf dieser Platte ausbreitet. Und das klingt stets klug auf den Punkt, nix Beliebigkeit. Bei allem pastosen Jazz mit spirituellen Neigungen, der gerade Konjunktur hat, ist dies eine Erinnerung daran, dass reduziert und konzentriert mindestens genauso aufregend sein kann. TCB
 

Christoph de Babalon – If You're Into It I'm Out Of ItVinyl LP Selbst im Dunstkreis von Digital Hardcore wirkt Christoph de Babalon rückblickend wie ein Sonderling und sein zweites Album »If You’re Into It, I’m Out Of It« nach wie vor nicht von dieser Welt. Während England noch träumte, dass es dystopischer als im Darkside Jungle nicht werden könnte, bewies er mit einem extremen Nebeneinander von unwohligen Ambient-Flächen und irrlichternden Breaks das Gegenteil. Wenn Musik töten könnte, wäre sie höchstens halb so bedrohlich wie dieses Monstrum. KC
 

Christy Essien – One UnderstandingVinyl LP Christy Essien-Igbokwe forderte 1979 »One Understanding« von ihrem Publikum ein, war sich aber mit sich selbst hochgradig uneins. Von »Respect Your Man« über »You Can’t Change a Man« hin zu »I’ll Be Your Man« spannt sich reichlich kognitive Dissonanz auf, das aber ist nur logisch: Die First Lady of Song konnte sich schon schwerlich zwischen Disco, Funk und Soul entscheiden. Dass »One Understanding« jedoch alles mit größtmöglicher Eleganz zusammenführt und in ein versöhnliches »Goodybye« auflöst, rechtfertigt endgültig den Legendenstatus der LP. KC
 

Colman – DaedalusVinyl LP Musik zu Theateraufführungen aus den 1980er Jahren wieder auf Platte aufzulegen, gehörte 2018 zum (räusper) guten Ton. Tiefer in die Nische kann man ja kaum kriechen. So wurde uns Musik von Nuno Canavarro, Daniel Bacalov, Todd Barton, Walter Verdin und Roberto Musci wieder gewahr, Komponisten, die allesamt auch für die die Welt bedeutenden Bretter komponierten. So hat Séance Centre’s Sublabel Musique Plastique dem »Daedalus« von John Gilbert Colman auch neue Flügel verliehen. Ein 1986 von Regisseur Guy Cassier mit behinderten Kindern aus Antwerpen entwickeltes Stück über die griechischen Mythen, in denen neben der Bewegung und der Kdie Musik maßgeblich die Erzählung trug. Das Ergebnis ist eine echte Entdeckung. SH
 

DsorDNE – E Un SoleVinyl LP Josh Cheeons Lebensmission wöchentlich den rarsten Scheiß für jedermann zugänglich zu machen, kulminierte 2018 unter anderem auch in einer Reissue des sensationellen EBM-Synthpops von DsorDNE. »È Un Sole« hat mit »Delitto E Passione« einen festivalkompatiblen hypersexuellen Hit, aber insbesondere auch die experimentelleren Momente hier sollten zumindest für Toresch-Fans von größtem Interesse sein. FA
 

Eblen Macari – Musica Para PlanetariosVinyl LP Und wenn man glaubte, nerdiger als die Vertonung belgischer Off-Theater-Stücke der 1980er Jahre kann die Veröffentlichungspolitik der Plattenlabels nicht werden (siehe Colman), wird mit »Musica Para Planetarios« von Eblen Macari eben, der Titel verrät es auch schon, 1987 entstandene Musik für das Luis-Enrique-Erro-Planetarium in Mexico City veröffentlicht. Unglaublich gute Musik, das sei noch ergänzt. SH
 

Elecktroids – ElektroworldVinyl LP Über anderthalb Jahrzehnte ist es her, dass James Marcel Stinson seinen irdischen Körper hinter sich ließ und nach Lardossia aufbrach, die Trauer aber scheint intensiver denn je. Nachdem Warp und Clone im Verbund sein The Other People Place-Werk neu auflegten, überließ die britische Institution dem niederländischen Imperium nun das schmale aber bahnbrechende Schaffen der Elecktroids. Obwohl »Elektroworld« eventuell im Verbund mit Gerald Donald entstand, trägt diese Platte Stinsons Halbschrift. »Welcome to the future!« KC
 

Emilio Santiago – Emilio Santiago LPVinyl LP Für »Bananeira« allein schon würde sich diese Platte lohnen. Sie bietet allerdings noch weitaus mehr – exzellenten Bossa-Soul, Spiritual Soul, Soul-Soul. Dazu Funk, wie sich das für die Música Popular Brasileira eben auch gehört. Und den samtig-hinreißenden Gesang von Emilio Santiago sowieso. Hatte ich erwähnt, dass sein Hit »Bananeira« darauf ist? TCB
 

Eric Demarsan – OST Le Cercle RougeVinyl LP Wer nach den Bläsern gleich im ersten Song sich diesem Album nicht zu Füßen wirft, der ist anders als ich. Eigentlich wollte ich’s krasser sagen, habe mich dann aber doch für die einfachste wahre Wendung entschieden. »Le Cercle Rouge« ist ein französischer Gangster Film, der Soundtrack von Eric Demarsan ist Jazz, der in der Bar den obskuren Hinterausgang mitdenkt. PK
 

Fennesz – Endless SummerVinyl LP Schlechtes Timing können sich Editions Mego nicht vorwerfen lassen: Mitten in den Dürresommer 2018 legten sie ein Reissue von Fennesz’ Überalbum »Endless Summer« aus dem ähnlich klimakriselnden Jahr 2001 vor. Die brutal knirschende Schönheit des Originals büßte auch über die Zugabe zweier Bonustracks nichts an Konsequenz ein, im Gegenteil: Greller als in diesem Jahr strahlten Fennesz’ Beach Boys-Abstraktionen und -Destruktionen nie. Eine Platte für immer, ein Album für jede Jahreszeit, eine Rotlichtlampe für die Hosentasche. KC
 

Garrett List – Your Own SelfVinyl LP Schreibt man ja eigentlich einfach nicht, weil so lange so abgeschmackt war und alles bedeuten kann: das Wort Schönheit. Inzwischen ist sie im Sprachgebrauch aber deutlich unterrepräsentiert. Und bezüglich Garrett Lists »Your Own Self« passend, so passend. Vor allem der erste von zwei Tracks auf diesem Lang(!)spieler ist die PURE SCHÖNHEIT. Die seelenlose Bezeichnung für Spoken Word auf einem Frauenchor auf leichtem Doppelbass auf perfekt temperierten Trompeten und Holzschlägern mit steifen Nippeln lautet Avantgarde-Minimalismus. Tatsächlich ist das einfach Höheres Bewusstsein in Töne gegossen, hierzu werden Wale an der Gletscherpforte des Universums geboren. PK
 

Giles, Giles & Fripp – The Brondesbury Road TapesVinyl LP King Crimson spielen ja immer noch. Oder wieder. Und sind immer noch gut. Giles, Giles & Fripp, die Vorgängerband, waren auch gut. Was man nicht so ganz merkt, wenn man bloß ihr eher lahmes Studioalbum hört. Sehr gut daher, dass diese sehr viel besseren Demotapes, die »The Brondesbury Road Tapes«, des Trios – ein paar Jahrzehnte verspätet – endlich an die Öffentlichkeit gelangt sind. Und klarstellen, dass damals schon sehr viel latenter King Crimson in Giles, Giles & Fripp darauf wartete, losgelassen zu werden und exzentrisch zu rocken. TCB
 

J Dilla – The Shining Vinyl LP »Was Meister zu Meistern macht, ist dass bei ihnen absolute Kontrolle und Chaos miteinander regieren«, schreibt Kollege Kunze über, eh klar, J Dilla im Booklet der diesjährigen Neuauflage von »The Shining«. Posthume Veröffentlichungen haben gemeinhin einen schweren Stand, hier aber müssen sich nach wie vor die Überlebenden dem Werk eines Meisters unter Meistern geschlagen geben. Auf Beats wie diesen werden noch selbst Leute wie Common und d’Angelo auf die Rückbank verbannt. Hört hin, lernt, geht verändert daraus hervor. KC
 

Jean C. Roche – Birds Of VenezuelaVinyl LP Vögel. Viele Vögel. Fremde Vögel. Vögel, die gar nicht klingen wie Vögel. Sondern wie Elektrowesen aus einer anderen Welt oder verfremdete Stimmen. Was der französische Ornithologe Jean-Claude Roché 1973 aus Venezuela mitgebracht hat, birgt sowas wie magische Kräfte. Sicher, das sind zunächst mal Naturaufnahmen mit reichlich Gezwitscher, aber in diesen Aufnahmen steckt so viel seltsam schöne Musik, dass sie fast süchtig macht. »Birds Of Venezuela« ist für mich die Reissue des Jahres, no doubt. TCB
 

Jesse Sharps Quintet & P.A.P.A. – Sharps & FlatsVinyl 2LP 2018 war auch ein unglaublich gutes Jahr für den Jazz. Gerade auch was Wiederentdeckungen betrifft. Neben verschollenen Sessions von John Coltrane, und vergessenen Live-Mitschnitten von Charles Mingus, war da noch der ermutigend groovende Spiritual Jazz von »Sharps & Flats«. Darauf sechs 1985 aufgenommene Stücke vom Jesse Sharp Quintet und eine 1979 entstandene 16minütige Suite vom Pan-Afrikan People’s Arkestra (P.A.P.A.) des Bandleaders Horace Tapscott. Jesse Sharp ist übrigens einer der wichtigsten Figuren des Jazzszene von Los Angeles, der Musiker wie Phil Ranelin, Dwight Trible und Kamasi Washington in seinen Orchestern einband. SH
 

Johann Johannsson - EnglabörnVinyl 2LP Am Ende stand der Anfang. Jóhann Jóhannsson starb kurz bevor ihn Hollywood endgültig rauskanten konnte, genauso aber wenige Wochen vor der Neuauflage seines Erstlings »Englabörn«. Von all den wichtigen Platten des Isländers ist es das vielleicht rundeste und hellsichtigste – nicht nur in Hinsicht auf den folgenden Neo-Klassik-Boom, sondern ebenso in Anbetracht seiner folgenden Karriere. »Englabörn« ist das Album, in dem schon alles angekündigt und meisterhaft ausformuliert wurde, bevor sich irgendwer für Jóhannssons Schaffen interessierte. KC
 

John Beltran - Ten Days of BlueVinyl LP John Beltran war immer eine Art producer’s producer, der die halbe Techno-Welt zu seinen Fans zählen kann – aber eben nur die halbe. 50% vom Kuchen reichen eben aber auch, wenn sie süßer und saftiger als der Rest schmecken. Schon bevor 2018 ein Reissue-intensives Jahr für Beltran wurde (Placid Angles auf Flash Forward, Indio auf Delsin), kündigte Peacefrog mit »Ten Days of Blue« eine Neuauflage der besten Detroit-not-Detroit-Techno-Platte der Welt an. Er wusste zwar nichts davon, zuletzt aber schien eine Einigung erreicht. KC
 

John Coltrane – Both Directions At Once: The Lost AlbumVinyl LP Sehr, sehr frischer Jazz. Auch wenn er schon 55 Jahre alt ist. 1963 entstand diese lange verschollene Session, deren Tonbänder auf Umwegen zumindest als Mono-Kopien wiederentdeckt wurden. Die Stücke weisen ein bisschen zurück und ein bisschen voraus, klingen so spontan wie aufgeräumt. Darunter gleich zwei »Untitled Originals«, für die es nicht einmal richtige Namen gibt. Egal, Coltrane und sein Quartett sind stets in Bestform zu erkennen. Kamasi Washington sieht daneben etwas alt aus. TCB
 

K.Leimer - Music For Land And WaterVinyl LP New Ageism werden also ausgerechnet dann ausgepackt, wenn die Zukunft sich schon lange aus dem Staub gemacht haben. Das sind schon mal heitere Aussichten, gelegentlich kommt es darüber allerdings zu überfälligen Einsichten. K. Leimer erlebte mit seinen sanften Eso-Klängen auch dank RVNG Intl. ein Comeback, mit »Music for Land and Water« legte Les Giants noch vor Jahresabschluss ein Anfang der achtziger Jahre veröffentlichtes Album nach, das im Dauerfeuer der Eindrücke eine große Flasche Balsam rüberreicht. KC
 

Lena Platonos – LepidopteraVinyl LP Von der Krise Griechenlands ist derzeit ja nicht mehr so die Rede. Dafür hat die Grande dame der griechischen elektronischen Musik Lena Platonos mit ihren Alben aus den 1980er Jahren seit einiger Zeit wieder einen formidablen Auftritt. Vor allem bei Leuten, die sie vorher noch gar nicht kannten. Die bisher schönste Neuauflage, die Dark Entries dankenswerterweise übernommen haben, kam in diesem Jahr mit »Lepidoptera« in die Läden. New Wave und Chanson, und das alles auf Griechisch. TCB
 

Luis Perez – Ipan In Xiktli Metztli / Mexico Magico Cosmico / El Ombligo de la LunaVinyl LP Nicht selten werden neue Formen aus der intensiven Zerlegung vergangener Stile gewonnen und was für die Clubszene des Jahres 2018 gilt, das war 1981 umso wahrer. Luis Perez machte es seinem Publikum mit » Ipan In Xiktli Metzli, México Mágico Cósmico, En El Ombligo De La Luna« nicht allein per Titel schwer ihm hinterherzukommen, irgendwann aber schloss es dann doch zu dem Mexikaner auf. Perez synthetisiere über vier Stücke zeitgenössische mit traditionellen Formen zu einem zeitlosen Ganzen. KC
 

Mkwaju Ensemble (Midori Takada) – MkwajuVinyl LP Der grassierende Hype um Midori Takada spült zugegebenermaßen nicht ausschließlich Gold an die Oberfläche, immerhin dieser heilige Gral der Japan-Digging-Crowd und darüber hinaus war dann doch so willkommen wie ein sommerlicher Platzregen: Das kurzlebige Mkwaju Ensemble wurde von niemand anderen als Joe Hisaishi produziert und brachte 1981 die Aufbruchstimmung der Minimal- und Jazz-Szene Japans auf einen phasenhaft verschobenen Punkt, der neuen Horizonten entgegen sprang. Eine in jeglicher Hinsicht unerreichte LP. KC
 

Nexda – Words & NumbersVinyl LP Nexda klingen auf »Words And Numbers«, als hätten Joy Division mit Augustus Pablo rumgehangen, als wäre, wasweißich, Sheffield ein Stadtteil von Kingston. Was Nexdas Post-Punk so sexy macht, ist nicht nur der Dub, der den Song-Skeletten wabbliges Fleisch auf die Knochen legt. Es ist vor allem die Dominanz der Percussions! Darüber halb-gesprochene Vocals, die sich für nichts interessieren, obwohl sie alles fühlen. Saxophon. Nur gut. PK
 

Oren Ambarchi - Grapes From The EstateVinyl 2LP Jahresrückblicke ohne Schallplatten unter Beteiligung von Oren Ambarchi kann ich nicht ernst nehmen. Und weil der Australier inzwischen so lange dabei ist, und seine Schallplatten, wie das formidable »Grapes From The Escape« von 2004 inzwischen wiederaufgelegt werden, ist er inzwischen mindesten zwei Mal vertreten. Schmollt doch, ihr Ungläubigen! SH
 

Park Jiha – CommunionVinyl LP Hackbrett, Mundorgel und Blockflöte – an sich eine denkwürdig unglücklich Kombination. Bei Park Jiha allerdings heißen die Instrumente yanggeum, saenghwang und p’iri und klingen etwas anders als ihre europäischen Verwandten. Vor allem sind da Parks kompositorische Fähigkeiten, die das Durch- zum Miteinander verflechten, in eine Richtung treiben und damit eine Neuinterpretation koreanischer Musikformen vorantreibt. Nach einem inoffiziellen Release vor zwei Jahren machte Glitterbeat ihr wundersames Debüt »Communion« einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. KC
 

Patricia Escudero - Satie SonneriesVinyl LP Patricia Escuderos kühle Satie-Interpretationen haben es unter anderem auch deswegen in die Selector-Bubble geschafft, weil »Satie Sonneries« ursprünglich auf Grabaciones Accidentales herauskam, sicher aber auch weil »Gymnopedie III« eigentlich schon lange die französische Nationalhymne sein sollte und Escudero 1987 die brillant naheliegende Idee hatte, statt Pianos Synths zu benutzen. Instant Wärmflasche, 2018 auch wieder außerhalb der UpForTrades-Mafia erschwinglich. FA
 

Peter Brötzmann - Machine Gun LPVinyl LP Coleman, Taylor und Coltrane hatten den Weg geebnet, das Peter Brötzmann Octet ging ihn bis zum Ende und bog dann links ab. Ihr 1968 aufgenommenes Album »Machine Gun« ist selbst für Free Jazz-Verhältnisse extrem: extrem brutal, extrem kreischig, extrem strukturlos, extrem witzig. Hintergründiger Humor war nämlich selbst noch vor dem Hintergrund des (angeblich so) revolutionären Jahres 1968 möglich. Vor allem aber waren die drei Tracks extrem widerwillig. Hier bedeutete der Sound der Nachkriegsgeneration eine Kampfansage an ihre Eltern. KC
 

Peter Zummo – Frame Loop Lustige Entdeckungen: »Frame Loop« enthält Aufnahmen, die Peter Zummo gemeinsam mit Arthur Russel 1984 jeweils in einem Take aufgenommen haben. Offengestanden, sieht man von dem nicht einmal einminütigen Zwischenspiel »Song I: Extract« ab, ist eigentlich nur ein Stück, »Song II« darauf zu finden, in verschiedenen Varianten und Launen vorgetragen. Das klingt dann so zwischen avanciertem Jazz und kindlich-naivem Mit-Posaune-und-Bratsche-um-den-Weihnachtsbaum-laufen. Passt dann auch zu jetzigen Jahreszeit. SH
 

Robert Görl – The Paris TapesVinyl LP In die diesjährige Liste für den Record Store Day musste man schon wieder sehr genau schauen oder Bowie-Ultra sein, um etwas zu finden, auf das man sich so richtig freuen konnte. »The Paris Tapes« von Robert Görl war eines der wenigen Highlights abseits der absurden auf 5.000 Stück (sic) limitierten Releases auf farbigem Vinyl von irgendwelchen All Time Greats. Eingespielt Mitter der 1980er Jahre, legen diese rein instrumentalen Aufnahmen Zeugnis einer schweren Zeit für das Yin von D.A.F ab. Melancholische Synths vor allem; wenn hier Extase stattfindet, dann beinhaltet sie immer direkt die Angst vor dem Abklingen ebendieser. PK
 

Roger Doyle – Oizzo NoVinyl 2LP Selten hat eine Schallplatte so gut zu einem Label gepasst wie »Oizzo No« von Roger Doyle zu Cacophonic. Nach dem Hören könnte dem einen oder anderen Katzenjammer wie die schönste Musik erscheinen. Höre: »Ceol Sidhe«! Dennoch ist solche Musik heutzutage, wo FCK AFD-Aufkleber aus Fernsehfilmen retuschiert werden, ein wichtiges Statement: nämlich für die Kunstfreiheit. Denn der Krach hat System, der Schmerz ist gewollt, die Aufmerksamkeit ist gefordert. Da setzt sich einer neben alle Stühle: Jazz? Pfff. Musique concréte? Hmmpf. Klassik? Oink. Das Leben ist keine Dampferfahrt im Hotelfahrstuhl. Weißt du ja selber… SH
 

Spontaneous Overthrow – All About MoneyVinyl LP »All About Money« heißt dieses vergessene, und in diesem Jahr von Numero Group veröffentlichte, 1984 entstandene Kleinod von Spontaneous Overthrow. Und der Titel ist nur ironisch zu verstehen, denn auch nach aufwendiger Restaurierung bleibt dieser Outsider Soul nur etwas für – genau! – Outsider. Und für Leute, die den Groove auch fühlen, während die die melodischen Töne höchstens im Ansatz getroffen werden. SH
 

Stano – Content To Write In I Dine WeathercraftVinyl LP Stano. »Content To Write In I Dine Weathercraft«. Irischer Postpunk. Spoken Word Poetry. Michael O’ Shea. Drum Machines. Eigentlich wäre hier noch Platz für 200 Zeichen mehr, aber wofür? FA
 

Steve Elliott – Completion Of A MiracleVinyl LP Steve Elliott ist hier allein schon deswegen vertreten, weil ihr jetzt auf Instagram endlich auch gelangweilt über euer Rührei in die Ferne blicken könnt und casual »Completion Of A Miracle« neben eurem Rane MP2016 im Bildhintergrund drapieren könnt. Wem Likes eher egal sind: das ist in erster Linie vogelfreier DIY-Boogie, der Pop und insbesondere Prince gerafft hat und selbst im käsigsten Moment noch rotzig bleibt. FA
 

Ströer Duo – Fluchtweg MadagaskarVinyl LP Deutschlands musikhistorische Keller scheinen nach wie vor eine wenig erforschte Flora musikalischer Kuriositäten zu beherbergen. Bestenfalls versprengten Connaisseuren mit speziellem Hang zu Krautrock und deutschem Fusion bekannt, ist »Fluchtweg Madagaskar« vom Ströer Duo ein Beispiel dafür, wie sehr sich noch immer die Feldforschung in unwegsamen hiesigen Plattenarchiven lohnen kann. Experimentelles mit Frank-Zappa-Geschmäckle wird da gefördert, aber auch viel exotisch-elektronische Verklärung durch den Zuckerfabrik-Studiofilter gedrückt. Unten träufelt dann das thematische Kondensat aus bürgerlicher Romantik und humorvollem Eskapismus heraus – bedingungslos stimulierend, vielleicht aber nicht immer leicht verdaulich. NS
 

Suba – Wayang Vinyl LP Es klingt zu schräg, um wahr zu sein, doch wird Vladimir Ivkovic sicherlich mit der Veröffentlichung von Subas »Wayang« keinen Jelinek abgezogen haben: Hier handelt es sich zweifellos um waschechte Aufnahmen von Mitar Subotic, besser bekannt unter seinem Rex Illusivi-Pseudonym, die dieser Mitte der Neunziger im brasilianischen Quasi-Exil aufgenommen hat. Dabei zog er sich die ganze Welt auf die Festplatte, rührte sie einmal gut um und spuckte sie als beinah pathologisch eklektische World-Music-Mischung wieder aus. Ein irrwitziger Trip, heute wohl mehr denn damals. KC
 

Sueno Sueno – Add Mosphere 1983, Mainz, Proberaumdaddelei, vermutlich davor nach Düsseldorf zum Pyrolator-Konzert gefahren und einfach mal aufgenommen. Wer Sueño Sueño wirklich waren, weiß niemand so genau, da sie aber mit ihrem nun über Mind Records wiederveröffentlichten Tape »Add Mosphere« exakt klingen wie der zweite Teil von JD Twitchs »Kreaturen Der Nacht«-Sampler, dürfte die verspätete Kanonisierung nur eine Frage der Zeit sein. FA
 

Sympathy Nervous – Sympathy Nervous LPVinyl LP Das erste Album von Sympathy Nervous war bisher vor allem eins: teuer. Dank Minimal Wave kann man sich Yoshifumi Niinumas Gadget-Porn nun aber endlich ohne Schnappatmung nähern und nüchtern feststellen, dass sich hier 1980 schon Kraftwerk und Derrick May heimlich getroffen haben, Industrial noch atmen und Avantgarde auch mal in Proto-Rapbeats enden durfte. FA
 

Takehisa Kosugi – Catch-WaveBlack Vinyl LP Die Nachbereitung des Erbes der Taj-Mahal Travellers läuft auf Hochtouren und macht vor dem Solo-Schaffen Takehisa Kosugis keinen Halt. Umso besser. Mit »Catch-Wave« machte Superior Viaduct dem Discogs-Schwarzmarkt kurz vor Jahres Ende einen fetten Strich durch die Rechnung und tat der Welt einen großen Gefallen. Abstruse, verkiffte Vokal-Manipulationen und elektronische Drones führen gleichsam indische Traditionen wie die damals noch recht junge Neue Musik von Karlheinz Stockhausen oder Toru Takemitsu weiter. KC
 

Too $hort – Shorty The PimpVinyl LP »Shorty The Pimp« ist im wahrsten Sinne des Wortes geil. Die Beatgerüste sind roh und nackt, die Samples sind anzügliche Dessous, der G-Funk ist mit P-Funk gespeist und der wiederum hat sein P zwischen »Psychedelic« und »Plainfield« im Porno geparkt, in einem repräsentativ übertriebenen Pimpmobil. Der Rap von Too Short ist tiefergelegt, trägt seine Verlobungsringe selber und käme nie auf die Idee, eine Hoe zu einer House Wife zu machen. Stattdessen lässt er ihr – ihnen – die kalifornische Sonne aus dem Arsch scheinen, ganz für sich allein. CN
 

Umeko Ando – IhunkeVinyl LP Von Umeko Ando hatte ich vorher, offen gesagt, gar nichts mitbekommen. Umso toller die Überraschung, was die 2004 gestorbene Ainu-Sängerin aus dem Norden Japans auf diesem Album anstellt. Folk, Minimal Music, Field Recordings, alles so vertraut wie fremd zugleich. Gefasst, traurig und rätselhaft ist das. Und mehr als Stimme und eine fünfsaitige Harfe braucht es dafür auch nicht. Keine Ahnung, wovon auf »Ihunke« im Einzelnen erzählt wird. Aber ich glaube ihr jedes Wort. TCB
 

Ursula K. Le Guin & Todd Barton – Music and Poetry Of The KeshBlack Vinyl LP Die feministischen Science-Fiction-Romane von Ursula K. Le Guin müsste man auch endlich mal lesen. Zu hören gibt es seit diesem Jahr jedenfalls wieder ihr mit dem Komponisten und Sounddesigner Todd Barton entstandenes Album »Music And Poetry Of The Kesh«** von 1985. Die Kesh gab es zwar nicht, reale Vorbilder für diese nordkalifornische Zivilisation hatte Le Guin aber schon. Virtuelle Ethnomusik mit Drones und sonderbaren Texten. Eine sehr fein hippieske Sache.TCB
 

Vashti Bunyan - Just Another Diamond DayVinyl LP Nach der Erstveröffentlichung ihres Debütalbums »Just Another Diamond Day« sollte es fast drei Jahrzehnte dauern, bis das Interesse an Vashti Bunyan wieder aufflammte. Vielleicht kein Zufall, dass um die Jahrtausendwende Reissue um Reissue nachgelegt wurde, denn Bunyan gehört mit ihren klassischen und doch eigenwilligen Folk-Kompositionen zu den Stifterfiguren der damals aufkommenden Weird America-Szene – obwohl oder gerade weil sie Britin war. Das funktioniert auch 2018 mit der ersten Neuauflage seit 14 Jahren. KC
 

Virna Lindt – ShiverVinyl LP Keiner kann Pop so professionell wie die Schweden. Und da das nicht bloß für Abba, Dr. Alban und Robyn gilt, sondern etwa auch für die gelernte Übersetzerin Virna Lindt, ist ihr Debütalbum »Shiver« von 1984 – danach gab es leider bloß noch eine weitere LP von ihr – mehr als überfällig. Synthiepop und Agentenfilmsoundtrackpastiches, die von heute aus betrachtet wie ein Vorgriff auf die Neunziger klingen. Souveräne schwedisch-britische Zusammenarbeit. Ob es sowas nach dem Brexit noch geben wird? TCB
 


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2013
Die 50 Alben des Jahres (Teil 1)
Es war ein richtig gutes Jahr für alle Musikconnaisseure. Wir haben uns durch Alben und Mini-Alben gehört und 50 Highlights zusammengetragen. Lest hier Teil 1 der Liste…
Music Kolumne | verfasst 12.12.2013
2013
Die 50 Alben des Jahres (Teil 2)
Es war ein richtig gutes Jahr für alle Musikconnaisseure. Wir haben uns durch Alben und Mini-Alben gehört und 50 Highlights zusammengetragen. Lest hier Teil 2 der Liste…
Music Kolumne | verfasst 16.12.2013
2013
Die Texte des Jahres
Nachdem wir euch die besten Platten und Videos des Jahres präsentiert haben, soll es hier darum gehen, wie das musikalische Jahr kontextualisiert und begleitet wurde: In unserer Nachlese aus den Magazintexten dieses Jahres.
Music Liste | verfasst 15.12.2014
2014
Die 50 Alben des Jahres (Teil 1)
Dieses Jahr war es schwer wie selten, sich auf 50 Alben zu reduzieren. Viele Newcomer und viele Comebacker haben das Jahr bestimmt. Und immer wieder und in allen Genres wurde am Sound der Zukunft geschraubt. Lest hier Teil 1 der Liste…
Music Liste | verfasst 15.12.2014
2014
Die 50 Alben des Jahres (Teil 2)
Dieses Jahr war es schwer wie selten, sich auf 50 Alben zu reduzieren. Viele Newcomer und viele Comebacker haben das Jahr bestimmt. Und immer wieder und in allen Genres wurde am Sound der Zukunft geschraubt. Lest hier Teil 1 der Liste…
Music Liste | verfasst 17.12.2014
2014
Die 15 Musikvideos des Jahres
Bevor das neue Jahr beginnen kann wird es Zeit das Vergangene Revue passieren zu lassen. In unserem Rückblick über die 15 besten Musik-Videos 2014 stellen wir euch die Musikvideos vor, die uns in Erinnerung geblieben sind.
Music Liste | verfasst 10.12.2015
Jahresrückblick 2015
Die 50 Alben des Jahres
Wir haben ein-, um- und aussortiert. Am Ende stehen die für uns besten/wichtigsten Alben des Jahres. Bei unsere Auswahl haben wir gemerkt: Sie sagen auch etwas darüber aus, wie das Jahr 2015 für uns war.
Music Essay | verfasst 20.01.2016
Jahresrückblick 2015
Am Ende der Echtzeit
Die Welt fühlte sich 2015 zunehmend realer an. Ganz im Gegenteil die Pop-Musik: Sie war so künstlich wie nie zuvor. Wir blicken auf ein Jahr, in dem das Unechte zur Gewohnheit wurde und nur noch eines so richtig echt blieb: die Sehnsucht.
Music Kolumne | verfasst 08.12.2016
Jahresrückblick 2016
Top 50 Alben
Vielleicht ist es das Einzige, das man zu einer Liste mit Schallplatten zu diesem Jahr 2016 sagen kann, in der man nicht einfach nur über Musik reden kann: dass es bereichert, diesen 50 Alben (und 2 Mixtapes) zuzuhören.
Music Kolumne | verfasst 07.12.2016
Jahresrückblick 2016
Hat das Album ausgedient?
Groß angekündigt, gar nicht angekündigt: viele Alben sorgten dieses Jahr für besonders Aufsehen. Was hieß eigentlich im Jahr 2016 noch Album? Wir werfen ein Blick auf den Krieg der Formate und müssen dabei auch über eins reden: Geld.
Music Kolumne | verfasst 12.12.2016
Jahresrückblick 2016
Top 20 12-inches
Was ist eine 12inch? Die Defintion ist schwammig, wir haben uns für Maxi-Singles und EPs entschieden. Damit standen wir vor einer unüberschaubaren Menge an Material – und haben uns für die 20 besten entschieden.
Music Kolumne | verfasst 15.12.2016
Jahresrückblick 2016
Top 50 Reissues
Wir hatten in diesem Jahr mehr Schwierigkeiten uns auf die essentiellen Reissues festzulegen als auf die besten Neuerscheinungen. So viel teures Wishlist-Material wurde dieses Jahr wiederveröffentlicht. Aber hier ist sie nun: unsere Top 50.
Music Kolumne | verfasst 20.12.2016
Jahresrückblick 2016
Top 20 Compilations
Unter Plattenliebhabern sind Compilations jetzt nicht das »Coolste«. Schließlich hat ja jemand anderes die entscheidende Arbeit gemacht: in den verdammten Crates gediggt. Manchmal aber eben derart gut, dass kein Weg an ihnen vorbeiführt.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 20 Compilations
Wenn man rein den materiellen Wert der einzelnen hier versammelten Stücke zusammenzählen würde, käme man auf ein Vermögen. Aber das ist nur der oberflächlichste Grund, warum die folgenden Comps essentieller Stuff sind.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 50 Reissues
Der Reissue-Markt als Wunschkonzert, 2017 fühlte es sich zuweilen so an. Unfassbar, welche Mengen an seltenen, obskuren und seltenen und obskuren Platten dieses Jahr neu aufgelegt wurden.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 50 Albums
Die musikalischen Statements wurden dieses Jahr nicht mit Ausrufezeichen gemacht. Sondern mit Kommata und Gedankenstrichen. Kaum große Mäuler, aber viel dahinter. Wenig Hits, viel Musik.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Essay | verfasst 19.12.2017
Jahresrückblick 2017
Fourth World Problems
Fourth World Music: etliche Alben, Compilations und Reissues widmeten sich 2017 dem Thema. Offenbar gab es in diesem Jahr eine hohe Nachfrage nach Utopie. Aber handelt es sich bei dem Phänomen nicht vielmehr um eine bittere Realität?
Music Kolumne | verfasst 29.06.2018
Halbjahresrückblick 2018
50 best Vinyl Records so far
Techno ohne Kick und Snare, kunstvolles Gurgeln, Musik, zu der Buckelwale ihre Babys beisetzen: alles drin unter den 50 Schallplatten, die uns die erste Jahreshälfte 2018 bislang besonders versüßt haben.
Music Kolumne | verfasst 29.11.2018
Jahresrückblick 2018
Top 50 Albums
Ein Album aufzunehmen ist schon lange keine Geste der Verlegenheit mehr, es kommt immer einem Statement gleich. Das Album ist mittlerweile kein Format mehr, sondern ein Genre, das gemeistert werden will – und das gemeistert wird.
Music Kolumne | verfasst 29.11.2018
Jahresrückblick 2018
Top 20 Compilations
Die Compilations haben sich in diesem Jahr zur Königsdisziplin unseres Jahresrückblicks entwickelt. Was? Ja, wir waren auch überrascht. Aber es ist so: der Mehrwert solcher Beiträge ist enorm.
Music Kolumne | verfasst 29.11.2018
Jahresrückblick 2018
Top 20 12inches
Die Vinyl 12inches sind auch in diesem Jahr wieder weitestgehend Musik für den Club vorbehalten. Eine gute Nachricht! Denn 2018 ging mehr als nur die Snare auf zwei und vier. Was das im Einzelfall bedeutet, müsst ihr schon selbst lesen.
Music Kolumne | verfasst 02.12.2019
Jahresrückblick 2019
Top 50 Albums
Ein Jahr verstreicht, ein Jahrzehnt ist zuende. Der wichtigste Rohstoff dieser Zeit? Einigkeit. Auf diese 50 Schallplatten konnten wir uns einigen. Friedlich! Hurrah! Diese Liste ist die Welt, in der wir leben wollen. So einfach ist das.
Music Kolumne | verfasst 02.12.2019
Jahresrückblick 2019
Top 20 12inches
Dance Music dominiert bei den Vinyl 12"s des Jahres 2019. Aber das ist doch nichts Schlechtes. Im Gegenteil. Denn diese Auswahl zeigt: alles ist erlaubt auf dem Dancefloor und muss es ogar sein.
Music Kolumne | verfasst 02.12.2019
Jahresrückblick 2019
Top 50 Reissues
Auch 2019 haben uns fleißige Plattenlabels Musik von gestern für ein besseres Morgen zur Verfügung gestellt. Wir haben 50 Schallplatten herausgesucht, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind.
Music Kolumne | verfasst 02.12.2019
Jahresrückblick 2019
Top 20 Compilations
Die Compilation ist der Endgegner jedes Jahresrückblicks. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn zehn bis zwanzig ganz unterschiedliche Tracks zusammenkommen, ist das Ergebnis nur in 1% der Fälle überzeugend. Wir haben trotzdem 20 rausgesucht.
Music Liste | verfasst 01.07.2020
Halbjahresrückblick 2020
50 best Vinyl Records so far
Wahrscheinlich wird man in 40 Jahren zwei Fragen beantworten müssen: Was man 2020 selbst gegen das Leid und die Ungerechtigkeit getan und welche Platten man gehört hat. Bei der Beantwortung der zweiten Frage, können wir behilflich sein.
Music Liste | verfasst 01.12.2020
Jahresrückblick 2020
Top 50 Albums
Sprechen wir es aus: Musik ist in Gefahr, weil sie nicht gemeinsam erlebt werden kann und weil ihre Macher*innen sich seit Monaten in einer existenziellen Krise befinden. Auf Schallplatte gab es dennoch einiges zu hören, wie diese 50 Alben.
Music Liste | verfasst 01.12.2020
Jahresrückblick 2020
Top 50 Reissues
Früher war alles besser, das reden wir uns schon seit geraumer Zeit ein und seit zehn, fünfzehn Jahren versucht uns die Reissue-Industrie in dieser zur Weltanschauung geronnenen Vermutung zu bestätigen. Hier sind die Top 50 Reissues 2020.
Music Liste | verfasst 01.12.2020
Jahresrückblick 2020
Top 20 12inches
Tanzen war 2020 nicht wirklich. Aber die Vinyl 12" war trotzdem ein begehrtes Format. Und zwar für Musik, die von einer Zeit nach der Katastrophe träumt. Hier sind unsere Top 20. Einen Bonus in Form einer Vinyl 7" gibt’s obendrauf.
Music Liste | verfasst 01.12.2020
Jahresrückblick 2020
Top 20 Compilations
Werkeinstiege zu Beverly Glenn-Copeland und Sade, DJ-Mixe von etwa Helena Hauff und Avalon Emerson, Würdigungen, Geschichtslektionen: Die Compilations in 2020 brachten Schwung in das pandemisch und politisch kriselnde Jahr.
Music Liste | verfasst 01.07.2021
Halbjahresrückblick 2021
50 best Vinyl Records so far
Das vergangene halbe Jahr hat gefühlt ganze fünf gedauert. Ein nie endender Winter, quälende Isolation. Und die Musik? Die lief weiter, auf unseren Plattenspielern. Diese 50 Schallplatten blieben dabei besonders im Gedächtnis.
Music Interview | verfasst 12.06.2015
Sylabil Spill & Ghanaian Stallion
»Rap ist immer Ventil«
Alles ist ein Duell. Sylabil Spill fechtet sie im 1vs1 mit Whack-MCs und auf einer Metaebene mit der Gesellschaft aus. Jetzt hat er gleich zwei neue EPs veröffentlicht. Eine davon mit Ghanaian Stallion. Wir trafen das Duo zum Gespräch.
Music Review | verfasst 19.06.2015
MoTrip
Mama
Sein zweites Album »Mama« wird MoTrips Standing als einer der besten Rapper Deutschlands zwar nicht zementieren, aber verankern.
Music Kolumne | verfasst 10.06.2015
Aigners Inventur
Mai 2015
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: A$AP Rocky, Jamie XX, Shamir und Jenny Hval.
Music Review | verfasst 17.06.2015
Hudson Mohawke
Lantern
Neue Maßstäbe soll »Lantern« setzen. Stattdessen setzt es sich auf seinen aufgeblasenen Hochglanz-Hintern-
Music Porträt | verfasst 11.06.2012
alt-J (∆)
Das magische Dreieck
Die vier Briten heißen wie ein Dreieck, das entsteht, wenn man auf der englischen Ausführung des Macbooks das Kürzel »alt-J« benutzt. Sie spielen mit neumodischen Schnickschnack versehenen Folk und werden als nächstes großes Ding gehandelt.
Music Review | verfasst 12.06.2015
Marsimoto
Ring der Nebelungen
Marsimoto ist zurück und hält mit »Ring der Nebelungen« einige Trümpfe in der Hand, kratzt inhaltlich aber leider nur an der Oberfläche.
Music Porträt | verfasst 11.06.2015
Ben Zimmerman
Musik aus dem Discounter
Es gibt in der Musik nichts Neues mehr? Man muss bloß ein bisschen suchen. Dann findet man so jemanden wie Ben Zimmerman. Der hat zehn Jahre lang Klänge erzeugt – auf einem schlichten Rechner der Elektromarkt-Kette RadioShack.
Music Review | verfasst 18.06.2015
Pimf
Memo
Pimfs Debütalbum »Memo« ist ehrliche Befindlichkeitspoesie zwischen juvenilen Weltschmerz und enthusiastischer Aufbruchsstimmung.
Music Review | verfasst 18.06.2015
Snow Bone
Protoplanetary
Es ist ein ungefiltertes Statement, das der Brite Snow Bone mit seiner dritten EP »Protoplanetary« in Vinyl ritzen lässt.
Music Review | verfasst 19.06.2015
Dele Sosimi
You No Fit Touch Am
»You No Fit Touch Am« von Dele Sosimi hat es einfach in sich: animalisch wild, instinktiv verständlich und einfach tierisch gut.
Music Review | verfasst 16.06.2015
Aidan Baker & Idklang
In The Red Room
Aidan Baker hat mit Idklang einen Partner gefunden, der seiner ausufernden Kunst einen formlosen Rahmen gibt.
Music Kolumne | verfasst 27.05.2015
Vinyl-Sprechstunde Spezial
Zugezogen Maskulin über Xatars »Baba Aller Babas«
Zugezogen Maskulin haben für uns gechattet. Frisch von ihrer Tour zurückgekommen haben sich Grim 104 und Testo der Musik eines anderen Rappers gewidmet: Xatars nämlich. Eine Spezial-Ausgabe der Vinyl-Sprechstunde.
Music Porträt | verfasst 15.03.2012
Eglo Records
Fingerübung in Sachen Qualität
Vor genau drei Jahren taten sich Sam Shepherd (Floating Points) und Radio-DJ Alexander Nut zusammen und gründeten das Label Eglo Records. Wir stellen euch das Londoner Label genauer vor.
Music News | verfasst 19.06.2015
Ausklang | New Music Friday
Neue Musik von Seven Davis Jr., Fatoni et al.
Woche für Woche picken wir Tracks, die uns in den vorausgegangenen sieben Tagen nicht aus dem Kopf gehen wollten, deren Release auf den heutigen Tag fällt oder einem anderen Pseudogrund unterliegen. It’s new music, Raab!
Music Review | verfasst 18.06.2015
Hilde Marie Holsen
Ask
Für ihr bei Hubro Music erscheinendes Debüt »Ask« hat Hilde Marie Holsen fünf jazzige Stücke im Studio an der Akademie in Oslo improvisiert.
Music Kolumne | verfasst 16.03.2015
Vinyl-Sprechstunde
Kendrick Lamars »To Pimp A Butterfly«
To stream a masterpiece: in einer Sondereil-Edition der Vinyl-Sprechstunde nehmen sich unsere Kolumnisten Kendrick Lamars neuem Album an. Es gibt Vorbehalte, am Ende aber auch eine gemeinsame, eindeutige Meinung.
Music Review | verfasst 12.06.2015
Celo & Abdi
Bonchance
Celo & Abdi knüpfen auf ihrem dritten Album »Bonchance« an den harten Sound des »Mietwagentapes« an.
Music News | verfasst 02.01.2012
Raekwon
Neues Mixtape »Unexpected Victory«
Der Chef serviert den Fans zum neuen Jahr mit Unexpected Victory sein erstes offizielles Free-Mixtape. Ein glänzend aufgelegter Raekwon und sein gewohnt starkes Beatpicking machen aus der Angelegenheit eines der ersten Highlights in 2012.
Music Liste | verfasst 19.12.2011
813
DJ Charts
Als Teil der aufstrebenden, vitalen russischen Beatmaker-Szene hat sich 813 mittlerweile einen Namen gemacht. Für unsere DJ-Charts verriet er seine zehn liebsten Stücke derzeit.
Music Review | verfasst 10.06.2015
Jamie xx
In Colours
Jamie xx macht auf seinem Debütalbum alles richtig. Ein unglaublich geschmackssicheres Album. Man darf angewidert sein.
Music Porträt | verfasst 18.06.2015
Editions Mego
Warum machen, wenn es nicht seltsam ist?
Das ist keine Musik, zu der man den Abwasch erledigt. Es ist mal schwierige, mal akademische, mal einfach seltsame Musik. Es ist die Musik, die bei Editions Mego erscheint. Wir haben mit dem Peter Rehberg, dem Gründer des Labels gesprochen.
Music Liste | verfasst 05.06.2015
Stephan Bodzin
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich der Produzent Stephan Bodzin der Aufgabe an.
Music Review | verfasst 15.06.2015
HELM
Olympic Mess
Stressbewältigung durch Musik: Luke Younger wagt als HELM mit »Olympic Mess« den Versuch, mit dem eigenen Chaos umzugehen.
Music Kolumne | verfasst 04.06.2015
Vinyl-Sprechstunde
A$AP Rockys »At.Long.Last.A$AP«
In unserer Kolumne diskutieren zwei Personen eine auf Vinyl veröffentlichte aktuelle Schallplatte. Heute nähern sich unsere Kolumnisten über Pflegeprodukte, Zungenküsse und schwule Kleinkinder A$AP Rockys neuem Album an.
Music News | verfasst 15.06.2015
Vinyl lebt
Doku feiert Rückkehr der Schallplatte
Vinyl ist nicht nur zurück in den Regalen, sondern auch in aller Munde. Über Schallplatten und den Hype um das Thema wird gesprochen. Eine neue Dokumentation bringt den Diskurs nun in’s öffentlich-rechtliche Fernsehen.
Music Porträt | verfasst 02.06.2015
Gold Roger
Boy Meets World
Ein turbulentes Jahr liegt hinter Gold Roger. Aus dem Nichts rappt er sich zum MOT-Gewinner, bekommt einen splash!-Auftritt und einen Deal bei Melting Pot Music. Mit »Räuberleiter« zählt er zu den spannendesten Deutschrap-Newcomern 2015.
Music Review | verfasst 15.12.2011
Hulk Hodn & Hubert Daviz
Kaseta
Die zwei Beatbrüder Hulk Hodn und Hubert Daviz aus dem sonnigen Köllefornia haben für Kaseta tief in ihrem Beatarchiv gewühlt.
Music Review | verfasst 10.06.2015
Onra
Fundamentals
Onra belehrt alle eines Besseren, die denken: Das Berufen auf die Musik der 90er fabriziere einen hängengebliebenen Sound.
Music Review | verfasst 16.06.2015
Evan Caminiti
Meridian
Evan Caminitis siebtes Soloalbum klingt elektronischer denn ja. »Meridian« soll Energieflüsse regulieren. Harte Esoterik, softe Synthies.
Music Review | verfasst 19.06.2015
Tissu
Unmanned Vehicle
Keine Informationen zu Tissu, außer: ein neuer Act aus der Schweiz. Die erste EP »Unmanned Vehicle« klingt trotzdem nach Staub und Meer.
Music Review | verfasst 17.06.2015
Point G
#7
Point Gs Secret Weapons machen wenig Aufhebens um die Person dahinter. Im Zentrum steht die Liebe zum perfekten Groove. So auch bei »#7«.
Music Review | verfasst 08.06.2015
Ben Zimmermann
The Baltika Years
Die musikalischen Möglichkeiten eines alten Betriebssystems wurden bisher nur selten erkundet. Ben Zimmerman hat das zehn Jahre lang getan.
Music Review | verfasst 19.06.2015
Ken Camden
Dream Memory
Ken Camden will auf »Dream Memory« die klangliche Lücke zwischen Gitarrensound und Synthesizer schließen.
Music Review | verfasst 16.06.2015
Terence Fixmer
Aktion Mekanik Theme Versions
Zwölf Jahre nach Release erhält »Aktion Mekanik« von Terence Fixmer bei Ostgut Ton ein paar Remixe.
Music Review | verfasst 08.06.2015
Kölsch
1983
Es ist bemerkenswert wie es der dänische Produzent geschafft hat, mit wenigen Produktionen einen unverkennbaren Stil zu entwickeln.
Music Kolumne | verfasst 19.08.2014
Entweder oder
Entscheider: Disarstar
Musik ist für Disarstar »’ne total ehrliche Angelegenheit« und demnach hat er keine Scheu, seine Meinung zu verkünden. So ist der Hamburger der perfekte Adressat für ein paar Entscheidungsfragen.
Music Review | verfasst 15.06.2015
Bakradze
Message From Home
Auf »Message From Home« vom Georgier Gacha Bakradze reicht sich eine ganze Galaxie friedlich unter einem Groove die Flossen.
Music Interview | verfasst 18.04.2011
Knxwledge
Beats und Soul zusammendenken
Die Beat-Szene kennt eine große Vielfalt an Namen und Produzenten die durch ihre Produktionen die Messlatte ständig höher legen. Einer der Namen, mit denen man definitiv vertraut sein sollte, ist Knxwledge.
Music Review | verfasst 15.06.2015
Matias Aguayo
El Rudo Del House (Round Four)
Der Cómeme-Chef hat die vierte und letzte Runde seiner 12" Konzeptserie veröffentlicht. Mehr als ein Zucken verursacht diese nicht.
Music Interview | verfasst 03.06.2011
K.I.Z.
»Früher waren die besser«
Auf ihrem neuen Album Urlaub fürs Gehirn stellen K.I.Z. einmal mehr ihre kreative Substanz unter Beweis und machen im Interview der grandiosen Bravo-Charakterisierung alle Ehre, nach der es einst hieß: »Die durchgeknallte Crew«.
Music Porträt | verfasst 13.02.2014
Karate Andi
Das Sich-Nicht-Ernst-Nehmen zu ernst nehmen
Karate Andi ist der Hans im Glück mit Leberschaden: Ohne es krampfhaft zu versuchen, hat er sich eine Rap-Karriere aufgebaut. Er hat die Stimme, den Flow und die Punchlines. Doch man spürt auch verschenktes Potential.
Music News | verfasst 20.12.2011
Nicki Minaj
Neuer Song: »Stupid Hoe«
Am 14.2. erscheint Nicki Minajs zweites Album Pink Friday: Roman’s Revenge. Mit der ersten Single verstärkt sie den Verdacht, dass die Nicki Minaj als Feature die bessere ist.
Music Interview | verfasst 26.05.2015
Matthew Herbert
Auf der Suche nach dem Schock
Fast ein Jahrzehnt ist seit dem letzten Herbert-Album vergangen. Zwischenzeitlich politisierte sich der britische Produzent. Im Interview erklärt er, wie sich die Regierung stürzen lassen würde und welche Rolle Musik dabei spielen könnte.
Music Review | verfasst 11.06.2015
Various Artists
Too Slow To Disco Vol.2
Auf »Too Slow To Disco Vol.2« findet man Disco, so langsam, dass man kaum noch dazu tanzen kann. Aber eigentlich muss man.
Music Review | verfasst 22.06.2015
Pilocka Krach
Best Of
Ein »Best Of« gegen Berliner Bierernstigkeiten: Pilocka Krachs Krach knallt und kratzt auf Länge-LP lange nicht so schön wie im Kurzformat.
Music Review | verfasst 09.06.2015
Jenny Hval
Apocalypse, girl
Hval kotzt sich nicht aus, sie fragt. Antworten ergeben sich, indem man ihr folgt: in’s Unangenehme. Am Ende weiß man, was untergehen soll.
Music Liste | verfasst 08.05.2013
Wun Two
10 Favourites
Wir fragen Musiker nach 10 Tracks, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal hat sich der süddeutsche Producer Wun Two bereiterklärt, uns seine Auslese vorzuzeigen.
Music Liste | verfasst 27.02.2015
Lena Willikens
10 All Time Favs + 6 more
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich die Produzentin, DJ und Radiomoderatorin Lena Willikens dieser Aufgabe an.
Music Kolumne
Records Revisited
A Tribe Called Quest – Low End Theory (1991)
Viel besser geht es nicht. Zu Beginn der 1990er Jahre brachten A Tribe Called Quest mit ihrem zweiten Album »The Low End Theory« den Flow auf den Punkt. Ohne aggressiv männliche Posen, dafür mit Jazz, Breaks und Vibe.
Music Kolumne
Records Revisited
Primal Scream – Screamadelica (1991)
1991 – was für ein Jahr für die Rockmusik. Die am 24.9.1991 veröffentlichten Alben von Nirvana, Soundgarden und Red Hot Chili Peppers haben Rock wieder populär gemacht. Aber »Screamadelica« von Primal Scream hat das Genre verändert.
Music Essay
Die Beat-Ära in der DDR
Feindliche Übernahme
Schallplatten des Amiga-Labels sind weit verbreitet. Neben Pressungen internationaler Stars war auch jede Menge Musik aus der DDR selbst auf Platte verewigt worden. Manches davon lohnt wiederentdeckt zu werden.
Music Interview
José González
Geschmack ist wie dein Po
2003 coverte José González den Song »Heartbeat« von The Knife und katapultierte sich gleich in die Herzen und Studierzimmer vieler Menschen. Mit seinem Album »Local Valley« strickt er weiter an seinem Mythos. Wir trafen ihn zum Interview.
Music Porträt
Loredana Berté
Irgendwie unvergleichlich
Loredana Bertè wird als »Königin des italienischen Rock« apostrophiert. Das greift nicht nur musikalisch zu kurz. Denn sie den Status quo nie repräsentiert, sondern als Außenseiterin aus Überzeugung wiederholt infrage gestellt.
Music Kolumne
Records Revisited
DJ Shadow – Endtroducing (1996)
Vor 25 Jahren erschien mit »Endtroducing« ein Hip-Hop-Album, das Björk mit Metallica und finnischer Fusion zusammendachte. DJ Shadow grub dafür im Keller. Und fand Gold. Dann schuf er ein Album, das aus der Zeit gefallen zu sein scheint.
Music Porträt
Sarah Davachi
Echo der Unendlichkeit
Intensität ist das Wort, das in den Sinn kommt. Bei ihrer Musik und bei ihren Sätzen. Ihr Sound fühlt sich an, als ob jemand mit einer Fingerspitze über die Seele streicht. Jetzt erscheint Sarah Davachi neues Album »Antiphonals«.
Music Porträt
Dais Records
Klang als Kollektion
Zwischen Experiment und Erwartung, Neuem und Altem wagt Dais Records seit Jahren den Spagat. Gibby Miller und Ryan Martin ziehen dort ihre Kreise, wo Linearität bewusste Störung erfährt – und treten so in die Fußstapfen großer Vorgänger.
Music Porträt
Leslie Winer
Der unbekannte Weltstar
Björk, Grace Jones, Boy George und Sinéad O’Connor zählen zu ihren Bewunderern. William S. Burroughs war ihr Mentor. Irgendwie hat sie auch Trip-Hop erfunden. Dennoch ist Leslie Winer heute nur Insdern bekannt. Das könnte sich jetzt ändern.
Music Porträt
DJ Koco
Guest Mix
Bei DJ Koco treffen atemberaubende Mixing-Skills auf eine Selection von ungeheurer Raffinesse. Kaum einer cuttet seine Breakbeats tighter ineinander als er. Das Verblüffendste: Der japanische DJ beschränkt sich in seinen Sets auf 7Inches.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2021
Keift und brummt sich wieder durch die Veröffentlichungen der letzten zwei Monate: Aigners Inventur, mit Bärlauch-Antipathie und Seerobben-Ehrfurcht. Dazwischen Alben von Flying Lotus, Erika De Casier, Space Afrika und Maxine Funke.
Music Kolumne
Records Revisited
John Coltrane – Africa/Brass (1961)
1961 markierte »Africa/Brass« den Anbruch eines neuen Zeitalters: Für John Coltrane war es der Beginn seiner Impulse!-Jahre, für viele afrikanische Staaten der Start in die Unabhängigkeit. Musikalisch war es sein ambitioniertestes Vorhaben.
Music Kolumne
Records Revisited
Björk – Vespertine (2001)
Mit »Vespertine« schien Björk Guðmundsdóttir das Versprechen ihres vorherigen Werks nicht einzulösen. Weil sie dieses Mal einen vollkommen anderen Ansatz wählte. Was »Vespertine« von 2001 zu einer ihrer besten Platten bis heute macht.
Music Porträt
Polo & Pan
Eklektisch in den Weltraum
Polo & Pan sind bereit abzuheben. Nachdem sie es mit ihrem kunterbunten Stilmix bis ins Hotelzimmer von Elon Musk schafften, blicken sie nun höheren Sphären entgegen. Die irdischen Fans beglückt das Duo derweil mit dem Album »Cyclorama«.
Music Liste
Durand Jones & The Indications
10 All Time Favs
Durand Jones & The Indications verbinden seit Ihrem Debüt vor fünf Jahren Vergangenheit und Zukunft des Genres. Jetzt erscheint ihr drittes Album »Private Space«. Zeit, um die Band nach den 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt haben.
Music Porträt
Conrad Schnitzler
Mitten im Durcheinander
Immer noch wird der 2011 verstorbene Conrad Schnitzler vor allem für seine Verbindung zu Kraftwerk oder Tangerine Dream wahrgenommen. Dabei steht sein beeindruckendes Werk genauso für sich allein, wie er Verbindungen herzustellen wusste.
Music Kolumne
Records Revisited
Main Source – Breaking Atoms (1991)
In mancher Hinsicht scheint »Breaking Atoms«, das Debüt von Main Source, ein Klassiker aus der zweiten Reihe geblieben zu sein. Doch die Produktion von Large Professor definierte einen Signature Sound für das Goldene Zeitalter des Hip-Hop.
Music Kolumne
Records Revisited
LFO – Frequencies (1991)
Die niederfrequenten Schwingungserzeuger LFO aus Leeds schufen mit »Frequencies« eines der ersten Techno-Alben. Ihre hohen Bleeps und tiefen Clonks haben Technogeschichte geschrieben. Bis heute kann, äh, muss man dazu tanzen.
Music Kolumne
Records Revisited
Funkadelic – Maggot Brain (1971)
Mit »Maggot Brain« begeben sich Funkadelic auf die dunkle Seite des Funk. Das triumphierende Lustprinzip wird mit dystopischer Eschatologie durchsetzt und stellt der Feier des Lebens eine beklemmende Endzeitstimmung zur Seite.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2021
Hier wird nicht lange gefackelt und sogar auf halbgare UEFA-Gags wird verzichtet. Stattdessen wird im Sinne der Schallplatte gehandelt und an die 20 Vinyl-Scheiben werden zum Drehen gebracht.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2021
50 best Vinyl Records so far
Das vergangene halbe Jahr hat gefühlt ganze fünf gedauert. Ein nie endender Winter, quälende Isolation. Und die Musik? Die lief weiter, auf unseren Plattenspielern. Diese 50 Schallplatten blieben dabei besonders im Gedächtnis.
Music Porträt
Hōzan Yamamoto
Meditation aus Improvisation
Über fünf Dekaden hinweg pushte er japanischen Jazz in spirituelle Sphären, ohne Kitsch oder Esoterik. Ansehen erntete er dafür vor allem in seiner Heimat. Bis heute gilt Hōzan Yamamotos Schaffen international als Geheimtipp.
Music Porträt
Hoshina Anniversary
Die Fusion von Techno und Jazz
Hoshina Anniversary macht Techno. Er selbst würde sich aber eher in der Nachfolge zu Jazz und traditioneller japanischer Musik verorten. Und damit ist der Tokioter nicht allein.
Music Essay
Jazz Kissa
Wo in Japan die Musik spielt
Sie bieten stilvollen Rückzug aus einer Welt, in der alle permanent hören. Und zelebrieren das Hören von Musik: Jazz Kissas sind Japans inoffizielles Kulturerbe. Der Journalist Katsumasa Kusunose dokumentiert sie nun.
Music Porträt
Hiroshi Suzuki
Der Unbekannte mit der Posaune
1976 hat der japanische Posaunist Hiroshi Suzuki ein Album aufgenommen. »Cat«, das sich weniger durch Perfektion als durch einen feinen Groove auszeichnet, ging dereinst ein wenig unter. Nun kannst du es wiederentdecken.
Music Essay
Small In Japan
Die Vinyl-Nation, die keine ist
Aufwändige Aufmachungen, audiophile Listening Bars und die meisten Plattenläden der Welt: Japan, ein Vinyl-Paradies? Jein. Das Medium spielt dort gar keine große Rolle. Unsere Kulturgeschichte der japanischen Musikindustrie.
Music Liste
Evidence
10 All Time Favs
Evidence ist Producer, Cratedigger und Rapper, und zwar einer, der in 15 Karrierejahren die Lust am Entdecken nie verloren hat. Jetzt erscheint sein Album »Unlearning Vol.1«. Wir fragten nach 10 Schallplatten, die ihn geformt haben.
Music Liste
Record Store Day 2021 – 2nd Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 17.7.2021 findet nun der zweite Record Store Days in diesem Jahr statt. Auch dafür sind wieder mehrere Dutzend exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus abermals zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Kolumne
Records Revisited
The Smiths – The Queen Is Dead (1986)
Das 1986 veröffentlichte »The Queen Is Dead« ist der Höhepunkt der nur fünf Jahre und vier Studioalben währenden Karriere der britischen Band The Smiths. Es klingt auch nach so langer Zeit noch erfrischend eigenwillig.
Music Kolumne
Records Revisited
Porter Ricks – Biokinetics (1996)
Als Porter Ricks im Jahr 1996 das Album »Biokinetics« veröffentlichten, handelte es sich um mehr als nur eine um Zusatzstücke erweiterte Sammlung ihrer ersten 12inches. Sondern um den utopistischen Versuch, Dub Techno weiterzudenken.
Music Porträt
BBE Records
Influencer der Influencer
Peter Adarkwah ist der Grund, warum manches Life durch J Dilla gechanged wurde, das Roy Ayers einen zweiten Frühling erlebt hat und das japanische Jazz-Alben von Pitchfork rezensiert werden. In anderen Worten: BBE Music wird 25 Jahre alt.
Music Liste
Record Store Day 2021 – 1st Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 12.6.2021 findet nun der erste von zwei Record Store Days in diesem Jahr statt. Allein dafür sind wieder mehrere hundert exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Porträt
Portico Quartet
Guest Mix
»Terrain« heißt das neue Album der britischen Band Portico Quartet, dass in diesen Tagen auf Gondwana Records veröffentlicht wurde. Für uns hat Jack Wyllie von Portico Quartet in einem exklusiven DJ-Mix 60 Minuten Musik zusammengestellt.
Music Porträt
SSIEGE
Suche nach dem Endlosloop
Dicht gedrängt wandeln die Produktionen von SSIEGE an den Übergängen der Jahreszeiten und verschwimmen in ultragesättigten Bildern. Mit ihnen erzählt der Italiener ohne großes Brimborium von Träumen, die sich immer weiter wiederholen.
Music Kolumne
Records Revisited
Marvin Gaye – What's Going On (1971)
Muss man dies Album überhaupt in Erinnerung rufen? Eigentlich nicht. Aber man kann es immer wieder hören. Und es ist bis heute aktuell geblieben, im Guten wie im Schlechten. Marvin Gayes »What’s Going On« wird 50 Jahre alt.
Music Porträt
Seefeel
Musik im luftleeren Raum
Seefeel sind eine Zusammenkunft der Unwahrscheinlichkeiten. Seit fast 30 Jahren spielen sie zwischen den Stilen und befreit von kontemporären Referenzen. Ihr Sound ist bis heute unbegreiflich.
Music Porträt
Arsivplak
Vergangenheit, neu aufgelegt
Volga Çobans Label Arsivplak und das Edit-Projekt Arşivplak sind zwei Seiten derselben Medaille: Einerseits ist er Archivar von türkischem Funk, Disco, Pop, Rock und Jazz, andererseits wirft er ein neues Licht auf alte Klänge.
Music Kolumne
Records Revisited
Grace Jones – Nightclubbing, 1981
Nachtleben für Androiden: Grace Jones sorgte auf »Nightclubbing« mit einer der besten Rhythmusgruppen der Welt dafür, dass Reggae und New Wave im Pop der Achtziger neues Eigenleben entfalteten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2021
Die eine Konstante in der Ära von Impfneid, Merzismus und Notbremsenbeef: Aigners Inventur fühlt sich vier Minuten vor Beginn der Ausgangssperre verwegen, hält sich für den Nabel der Deutschrapwelt und kopiert sich nur selbst.
Music Liste
Crumb
10 All Time Favs
Seit ihrem Debüt 2019 gelten Crumb als eines der heißesten Feuer in der Musiklandschaft. Nun ist ihr neues Album »Ice Melt« erschienen. Die Gelegenheit sie nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Scotch Rolex – Tewari
Ist es Hip-Hop? Ist es Metal? Ist es Dancehall? Ist es Musik, die du nicht raffen wirst? Ist es unfair, dass die Clubs geschlossen sind? Unsere Vinyl-Sprechstundler gehen gleichermaßen clubhorny wie verstört aus DJ Scott Rolex’ »Tewari«.