Music Kolumne | verfasst 02.12.2019
Jahresrückblick 2019
Top 20 Compilations
Die Compilation ist der Endgegner jedes Jahresrückblicks. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn zehn bis zwanzig ganz unterschiedliche Tracks zusammenkommen, ist das Ergebnis nur in 1% der Fälle überzeugend. Wir haben trotzdem 20 rausgesucht.
Text Kristoffer Cornils, Christoph Benkeser, Jens Pacholsky, Tim Caspar Boehme, Florian Aigner, Sebastian Hinz

Jahresrückblick – 2019 (01) Die Compilation ist der Endgegner jedes Jahresrückblicks. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn zehn bis zwanzig Tracks von ganz unterschiedlichen Menschen und Musikprojekten zusammenkommen, ist das Endergebnis nur in höchstens 1% der Fälle wirklich komplett überzeugend. Vielleicht auch ein Grund dafür, dass unsere Top 20 Schallplatten aus dem Compilation-Bereich vor allem viel Bewährtes mitbringen. Die Songs, die Prince für die Schublade schrieb und die dann von anderen zu Welthits gemacht wurden, Djax-Klassiker zum 30. Jubiläum von Miss Djax’ ikonischem Label, die Einkaufsliste von Nurse With Wound, Malaria!-Hits, Gwakafuckingsonne, ethnografische Aufnahmen aus Indonesien oder die große Claro-Intelecto-Werkschau: Da lässt sich herzlich wenig mit falsch machen. Erfreulich ist allerdings, dass Ariel Kalmas Zusammenstellung aus dem weißen Studio von GRM bisher unerhörtes bietet und Dirk De Saever, E.M.U. oder Guerilla Warfare sonst vermutlich auf ewig dem Geheimwissen der Profi-Diggers anvertraut gewesen wären. Zumal Compilations von STROOM, Arabstazy, Emotional Response, Kashual Plastik und im Golden-Pudel-Umfeld Anlass zur Beruhigung geben: Es gibt sie noch, diese Killer-Compilations mit der vollen Ladung Gegenwart.


Ariel Kalma – Nuits Blanches Au Studio 116Vinyl LP Ariel Kalma – Nuits Blanches au Studio 116
Räucherstäbchen-Don Ariel Kalma gehört zu den vielen New-Age-Pionier:innen, die in den letzten Jahren aus der Versenkung wiederkamen und obendrein noch bisher unveröffentlichtes Material in den Ring werfen. »Nuits Blanches au Studio 116« versammelt Stücke, die der in den Studios der GRM aufnahm und basieren vor allem auf Zirkularatmung am Saxofon, zwei zusammengebastelten Tape-Recordern und bekifften Chants oder dramatischen Spoken-Word-Einsätzen. Eine weirde Wundertüte voller wundersamer Klänge. Kristoffer Cornils
 

Claro Intelecto – In Vitro Vol.1Vol.1 12inch | Vol.2 12inch Claro Intelecto – In Vitro 1 & 2
Mit »Peace Of Mind« steht der Überhit gleich am Anfang dieser massiven Doppelwerkschau von Claro Intelecto und es spricht für die Qualitäten des Briten, dass es danach nur bergauf geht. Mit den zwei Teilen von »In Vitro« umschifft Delsin zwar weitgehend Mark Stewarts Output für Modern Love, vor allem seine dort erschienenen LPs sorgen in der Zusammenstellung für klaffende Leerstellen. Dennoch gelingt seiner Labelheimat seit 2012 so etwas wie eine (fast) endgültige Einleitung ins Schaffen einer der eigenwilligsten Techno-Produzent:innen überhaupt. Kristoffer Cornils
 

Dirk De Saever – Collected 1984-1989 (Extended Play)Vinyl LP Dirk De Saever – Collected 1984-1989 (Extended Play)
Der ehemalige Agent Provocateur der New Beat-Szene schmeißt sich mit einer überfälligen Neuauflage seiner 80s-Machenschaften ins Rampenlicht. Dirk Desaever leckt und stöhnt und schleift auf »Collected 1984-1989 (Extended Play)« noch mal alle über den Linoleumboden, den ihm das Genfer Label Musique Pour La Danse frisch gebohnert hat. Mit der Abrissbirne im Schritt, den Bongos aus Metall und der unangepassten Weirdness im Kopf schmiert das Ding wie damals. Christoph Benkeser
 

E.M.U. – Electro Music Union, Sinoesin & Xonox Works 1993 - 1994Vinyl LP E.M.U. – Electro Music Union, Sinoesin & Xonox Works 1993 – 1994
Zu Weihnachten kommen die Engel der Höhe auf uns hernieder. So heißen sie jedenfalls bei Sinoesin, einem der Projektnamen, die der Produzent J. M. Adkins auf seinem Label Metatone benutzte. Mit »Electro Music Union, Sinoesin & Xonox Works 1993 – 1994« versammeln die Labels AVA. und Cold Blow gemeinsam den Großteil seines Schaffens. Ein majestätischer IDM-Entwurf ohne viele Spielereien, der stets den richtigen artifiziellen Ton und Groove findet. Eine der Wiederentdeckungen des Jahres! Tim Caspar Boehme
 

Guerilla Welfare – The Nature Of Human NatureVinyl LP Guerilla Welfare – The Nature Of Human Nature
Polit-Dub aus den Achtzigern, Guerilla Welfare neuaufgelegt von Musique Plastique. Polyrhythmisch und multistrukturell, Drumcomputer, Bass, gesamplete Vocals, natürlich sabbert sich da jeder voll, der mehr Zeit auf Discogs als im Fitnessstudio verbringt. Die Einflüsse reichen von austauschbaren Funk-Riffs über Steve Reich zu African Head Charge, genau im richtigen Maße hingerotzt, damit der Stuff die richtige Haltung hat. »The Nature Of Human Nature« ist eine Compilation mit Musik, die zwischen 86 und 91 entstand. Das einzig Schlechte ist der Titel. Philipp Kunze
 

Gwakasonne – VwayajéVinyl 2LP Gwakasonne – Vwayajé
Erinnerungsarbeit der besonderen Art: Gwakasonné, das Projekt des Musikers Robert Oumaou aus Guadeloupe, war in den Achtzigern schon so gegenwärtig, dass es bis heute frisch geblieben ist. Afrikanisches, Kreolisches, Jazziges und Computerprogrammiertes kommen bei ihm ganz selbstverständlich zusammen, doch auf eine Weise, die gerade nicht im wegnicktauglichen Sinn vertraut ist. Friedliche, digital spirituelle Klänge, dazu ein samten kehliger Gesang – im Ergebnis ansteckend geheimnisvoll. Tim Caspar Boehme
 

Malaria! – Compiled 2.0Vinyl 2LP Malaria! – Compiled 2.0
Den Lidschatten mit dem Malerpinsel ins Gesicht geklatscht, die Nieten durch den Gürtel gejagt – los geht’s mit der Kaffeefahrt in eine graue Stadt. Berlin war 1981 so was von ready für Malaria!, dem New Wave-Projekt von Gudrun Gut und Bettina Köster, dass wenig später John Cale anklopfte, Glenn Branca mittrommelte und Nina Hagen sich den Wahnsinn nicht entgehen lassen wollte. Mit »Compiled 2.0« gab es in diesem Jahr auf Moabit die Debüt-EP und andere Cuts zum Drüberstreuen. Ein kaltes, klares Wasser, bitte! Christoph Benkeser
 

Prince – OriginalsVinyl LP | 2LP+CD Prince – Originals
Sind das Synthesizerbeats, die, durch einen Flanger gejagt, zu hecheln scheinen? Wenn dazu jemand singt, er sei ein »Sex Shooter«, dann kann das nur Prince, ohne peinlich zu wirken. Seine »Originals«, also die eigenen Versionen seiner Songs, mit denen andere zuvor Hits hatten, stehen neben den »anderen« Originalen sehr gut da. Sein »Make-Up« stottert zuverlässig electromäßig und »Nothing Compares 2 U« konnte keiner so schräg wie er. Ganz paar Ausfälle gibt’s, doch die stören keinen großen Geist. Tim Caspar Boehme
 

Sam Mallet  – WetlandsVinyl LP Sam Mallet – Wetlands
Mit »Antipodean Anomalies« (Left Ear) und »Midday Moon« (Bedroom Suck) haben 2018 zwei Compilations einen Überblick über die vor 30, 40 Jahren in den Outbacks Australiens entstandene, vielgestaltige elektronische Musik gegeben. Jetzt wird damit begonnen, mehr in die Tiefe zu gehen, und einzelnen Künstlern ihre gebührende Anerkennung zu geben. Der 2014 verstorbene Sam Mallet gehört zu ihnen. Die Compilation »Wetlands« stellt bislang nur auf Kassette veröffentlichte Aufnahmen von Mitte der 1980er Jahre zusammen und lässt uns zu Musik aufhorchen, die sich weder vor Jon Hassel noch vor Brian Eno verstecken muss. Sebastian Hinz
 

Shakti – Verboden DromenVinyl LP Shakti – Verboden Dromen
Bevor Praga Khan und Chris Inger als Lords Of Acid New Beat final in seine Rave-Phase verabschiedeten, gab es Shakti und vielleicht das einzige New Beat Album, das auch als Album funktionierte. Nosedrip wäre aber nicht Nosedrip, wenn er »Demonic Forces« einfach nur wiederveröffentlicht hätte, stattdessen berücksichtigt »Verboden Dromen«, typisch für Stroom, auch weniger offensichtliches. Wem New Beat immer etwas zu aufdringlich war, bekommt hier einen sinistren Crashkurs in gedrosseltem Synthpop mit tribalesker Percussion und Basslines für die Ewigkeit. Florian Aigner
 

Trjj – Music Compilations: 12 DancesVinyl LP TRjj – Music Compilation »12 Dances«
Mit TRjj könnte STROOM mal wieder ein Coup gelungen sein, der selbst die härtesten Nerds in ein Recherche-Loch stößt. Offiziell rekrutiert sich das Projekt aus dem Improv-Kollektiv TRii Musik aus Köln, deren Mitglieder aber tragen zwar klangvolle und doch fast völlig unbekannte Namen. Wie dem auch sei: Ihr trocken »Music Compilation ›12 Dances‹« betiteltes Debüt steht dem Wahnsinn von Projekten wie Georgia in nichts nach, dockt aber dankenswerterweise an konventionelleren Formen an. Ein bisschen so, als wären Animal Collective geil geblieben. Kristoffer Cornils
 

Two Daughters – Recordings 79-81Vinyl LP Two Daughters – Recordings 79-81
Auch 2019 fand Deutschlands wahnwitzigster Archivar Frank Meier für Vinyl-On-Demand wieder genügend Anlässe um Eighties-Avantgardisten die Tränen auf ihre Psychic TV Patches zu drücken, aber selbst Zoviet France Boxsets generierten nicht soviel internationale Euphorie wie der Alien Industrial, den Meier auf »Recordings 79-81« kompilierte. Minimalismus wird hier endlich sein akademischer Überbau entzogen, David Bowie zum Erfinder von Witchhouse gemacht und Ritualismus durch absurde Cutups plötzlich unplanbar. Florian Aigner
 

Unknown Artists – Music of IndonesiaVinyl LP Unknown Artists – Music of Indonesia
Ethnografische Aufnahmen sind heute gefragter denn je, ein paar Jahre Exotica- und Fourth-World-Hype sei dank. Dass dabei ein paar Klassiker dieser strittigen Sparte neu aufgelegt werden, ist allerdings begrüßenswert. »Music Of Indonesia« erschien im Jahr 1950 auf Folkways und kam schon damals mit nur wenigen Informationen daher, das Reissue durch Fantôme Phonographique dieses Jahr reproduziert sie aber zumindest detailgetreu. Ein faszinierender Teileindruck von der folkloristischen Musik Sumatras, Malaya, Java und Bali bleibt in jedem Fall zurück. Kristoffer Cornils
 

Various Artists - Antologia De Música Atípica Portuguesa Vol.2: RegiõesVinyl LP Various Artists – Antologia De Música Atípica Portuguesa Vol.2: Regiões
Saudade – die Sehnsucht nach dem Nichts. Oder nach allem, was man nicht haben kann. Was sich zwischen Braga und Sagres aus portugiesischen Synthesizern, bimmelnden Field Recordings und Kopfstimmengesang an der Atlantikküste pressen lässt, kommt beim Ethno-Label Discrepant als »Antologia De Música Atípica Portuguesa Vol.2« aufs Band. Und das zum zweiten Mal. Zugegeben, fürs Weihnachtsessen bei den Eltern ist die Scheibe nicht gemacht, aber hey, nur Banausen verschmähen so ein Distinktionsgeschenk, das den Horizont um fünf Dimensionen erweitert. Christoph Benkeser
 

Various Artists – Arabstazy presents Under Frustration Vol. 2Vinyl LP Various Artists – Arabstazy presents Under Frustration Vol.2
Kleiner Field Course zum Zustand der arabischen Identität. Das Künstlerkollektiv hinter Arabstazy verortet die eigene Identität zwischen Zukunft und mutierten Traditionen. Im Ergebnis entstehen düstere und befreiende Stimmen zwischen Hoffnung und Alltagsgrau, beschissener post-kolonialer Nahostgeopolitik und einem Kinnhaken für alle, die mit ihrer westlichen Romantik was von orientalischer Exotik faseln. Alle Profite von »Under Frusttration Vol.2« gehen übrigens an die NGO Basmeh & Zeitooneh, die in Syrien, Libanon und der Türkei für ein halbwegs normales Leben sorgen. Also: tue Gutes. Jens Pacholsky
 

Various Artists – DJAX-Re-Up Vol.1Vinyl 2LP Various Artists – Djax-Re-Up Vol.1
Miss Djax wird allzu häufig vorgeworfen, dass sie völlig in der Vergangenheit hängengeblieben sei, und das von Leuten, die zu Beginn der DJ-Karriere von Saskai Slegers nicht einmal geboren waren. Die kleine Werkschau zum 30. Geburtstag ihres Labels Djax hat Slegers allerdings nicht einmal selbst angeleiert, sondern Dekmantel freie Bahn gelassen und den immensen Backkatalog plündern lassen. Schon der erste Teil verriet, was später der zweite bekräftigen sollte: Nie klangen Djax-Releases frischer denn je. Von wegen hängengeblieben. Kristoffer Cornils
 

Various Artists – Elsewhere LVIVinyl 2LP Various Artists – Elsewhere LVI
Was mit einem Tolouse-Low-Trax-Stück seinen Anfang nimmt, kann unmöglich schlecht sein und richtig: Auch die vierte Ausgabe von DJ soFas Compilation-Reihe ist ein Thermomix unter den Stimmungskanonen: Hier wird noch alles vollautomatisiert verfeinert, was sonst nur nebeneinander her existiert. Neben Slo-Mo-Balladen und brodelnden Kassettentäter-Sounds mit New-Beat-Flavour deckt »Elsewhere LVI« vor allem die düsteren Ecken des Klangspektrums von Industrial und Co. ab, ist damit auf Emotional Response allerdings auch bestens aufgehoben. Kristoffer Cornils
 

Various Artists - EruptionVinyl LP Various Artists – Eruption
Trifft sich die Electronic-Avantgarde im Hamburger Pudel und gibt ein Ständchen – zu Ehren Conrad Schnitzlers schleppt man den modularen Kabelsalat eben gerne an die Elbe, um Rorschachtests für offene Ohren zu fabrizieren. Felix Kubin schmeißt sich in die Weltenfalte, Tintin Patrone scannt Stimmen im Maschinenraum, Phuong-Dan kritzelt Gedichte über Klimbim-Gezischel. Kann man sich alles nicht vorstellen, bis man »Eruption« als Psychodiagram durch die Nervenzellen kriechen lässt. Christoph Benkeser
 

Various Artists – No Order In DestinyVinyl 2LP Various Artists – No Order In Destiny
Wenn die drei weitestgehend untätowierten Sprechstunden-Heinis einen Termin in der Stichbude machen, weil es sich bei der »No Order In Destiny«-Compilation auf Kashual Plastik allein des Cover-Designs wegen lohnen würde, sie auf ewig mit rumzutragen, dann muss da was extrem geil sein. Irgendwo zwischen fragilem Neofolk, muffigem Neo-Post-Industrial und exaltiertem Synth Pop findet diese fein kuratierte Sammlung den Faden, an dem entlang es noch tiefer ins Labyrinth hinab geht. Auf dem Weg zu hören: durchwegs sonderbare, in jeder Hinsicht besondere Musik. Extrem geil, extrem tätowierbar. Kristoffer Cornils
 

Various Artists – Strain, Crack & Break - Music From The Nurse With Wound List Vol.1Vinyl LP Various Artists – Strain, Crack & Break: Music From The Nurse With Wound List Volume One
Die kleine Reissue-Sensationsnachricht des Jahres war ein Vinyl-On-Demand-würdiges Unterfangen, das Mitte des Jahres angekündigt wurde: Die Nurse-With-Wound-Einkaufs- und Empfehlungsliste vom Rückcover ihres Debütalbums würde endlich in Compilation-Form erscheinen – oder zumindest eine Auswahl davon. Los geht es auf »Strain, Crack & Break – Music From The Nurse With Wound List Vol.1« mit obskurer französischer Avantgarde-Musik. Ein Track geiler als der andere und fast ein Rückschlag für NWW: So far out scheint ihre eigene Musik vor diesem Hintergrund dann kaum noch mehr. Kristoffer Cornils
 

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Vinyl-Sprechstunde
Yves Tumor – Heaven To A Tortured Mind
Zuerst war die Euphorie groß: Yves Tumor bringt eine neue Schallplatte raus! Dann stellte sich Ernüchterung ein. Was tun als Fan, wenn der neue Release eines geliebten Musikers enttäuscht? Nur eine Frage in der neuen Vinyl-Sprechstunde.
Music Kolumne
Records Revisited
Nightmares On Wax – Smokers Delight (1995)
Hip-Hop ohne Rap: Mit »Smoker’s Delight« brach für Nightmares On Wax eine neue Ära an. Zum Soloprojekt von George Evelyn mutiert, war das zweite Album der Bleep-Pioniere der Auftakt für geloopte Entspannungspolitik mit Langzeitwirkung.
Music Porträt
Patricia Kokett
Teil seiner eigenen Bewegung
Patricia Kokett vermischt Rave mit Mystizismus, futuristischen Industrial mit schamanistischem Rauschen. Der Litauer Gediminas Jakubka, der sich auf der Bühne in Patricia verwandelt, balanciert zwischen Grenzen. Ein Orientierungsversuch.
Music Liste
Jeff Parker
10 All Time Favs
Jeff Parker ist kein Neuling. Und dennoch meint man, er starte gerade erst durch. Jetzt ist sein Album »Suite for Max Brown« erschienen. Also haben wir ihn gebeten 10 Schallplatten zu nennen, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Miles Davis – Bitches Brew (1970)
Raus aus dem Jazzkeller, rauf auf die Rockbühnen – mit »Bitches Brew« wurde Miles Davis zu »Electric Miles« und braute den psychedelischen Trunk für alle, die nicht wussten, dass sie Jazz geil finden.
Music Kolumne
Records Revisited
Ol Dirty Bastard – Return To The 36 Chambers (1995)
1993 begann eine Erfolgsgeschichte. Mit »Enter The Wu-Tang (36 Chambers)« produzierte der Wu-Tang Clan einen Meilenstein und nachfolgend zahlreiche Klassiker des Genres. Darunter: »Return To The 36 Chambers« von Ol‘ Dirty Bastard.