Music Kolumne | verfasst 09.09.2020
Aigners Inventur
September & Oktober 2020
Der Sommer ist vorbei, die Welt ja sowieso, da wird selbst unser Kolumnist emotional. Er gibt seinem Haustier einen Namen und legt sich zu Enya in die Badewanne. Aigners Inventur ist zurück. Ganz, ganz wild.
Text Florian Aigner

pop smoke moonCD Aus Rap-Perspektive werden mir aus diesem Sommer 2020 vor allem zwei Sachen in Erinnerung bleiben. Erstens, das Video aus Brooklyn, in dem der Protest in den Straßen zu Pop Smokes »Dior« mit einer alternativlosen Dringlichkeit auch in Deutschlands kartoffeligen Wohnzimmern ankam.
 

Freddie Gibbs & Alchemist – AlfredoVinyl 2LP Zweitens, Freddie Gibbs’ Line auf »Alfredo«, in der er nüchtern postulierte, dass auch seine Exekution im Fernsehen zu sehen sein könnte. Sowohl Pop Smokes posthumes »Shoot For The Stars Aim For The Moon« als auch Gibbs’ Zusammenarbeit mit Alchemist sind so innerhalb weniger Monate bereits zu erschütternden Zeitdokumenten geworden, die einem die abgeklärt als Plattitüde vergessene Dead Prez Losung »It’s bigger than Hip Hop« wieder straight in die Magengrube drücken.
 

nas kings diseaseVinyl 2LP Auch das überraschend unboomerige neue Nas Album »King’s Disease« prescht mit Hit-Boy Beat direkt mit einem »Alright« Update für 2020 vor und ist auch insgesamt unverschämt relevant, für einen Rapper, der in der öffentlichen Wahrnehmung das letzte Mal als »The Departed« Easter Egg als noch aktiv wahrgenommen wurde und sonst in diesem Jahrzehnt in erster Linie als Urban Outfitters Graphic-Shirt artifiziert wurde.
 

east man prole art Vinyl LP Der diskursive Ansatz von »Prole Art Threat«, dem zweiten Album von East Man, wird wahrscheinlich leider eher untergehen, obwohl sich hier über stellenweise wirklich next levelige Grime-Tek-Instrumentals hungrige MCs in ein größeres Narrativ einfügen, dessen wichtiges Anliegen es ist das britische Klassensystem multiperspektivisch zu zerficken.
 

KitschKrieg – KitschKriegVinyl 2LP Wer hingegen mutige Statement vom Kitschkrieg Album erwartet hat, wird nicht nur von Gzuz und Bonez Features enttäuscht werden. Natürlich kann man die Jungs wie immer dafür loben, dass sie die einzigen deutschen Superproduzenten bleiben, die amerikanschische Megalomanie nicht nur verstehen, sondern auch glaubhaft almanisieren können. Aber wem auf DJ Khaled Alben die strategische Track-Besetzung schon ein Dorn im Auge ist, wird bei den hier erzwungenen Paarungen mehr als einmal cringen. Wohlwollender könnte man aber auch feststellen, dass »Kitschkrieg« das erste konsequent zu Ende konstruierte deutsche CEO-Album der Algorithmus-Ära ist. Mir ist das neue Popcaan »Fixtape« lieber.
 

abdul deliveringVinyl LP Ein Schelm wer Böses dabei denkt, aber machen wir weiter mit »Delivering On Ever-Changing Consumer Demand« von Abdul, einem – so weit ich den Brotkrumen noch folgen kann – weiteren Max Graef Kollabo-Ding über Tax Free Records, auf dem neben kantigen Lo-Fi-Interludes und kaltschnäuzigen Drum Machine Skizzen auch zwei dankbare Midtempo-Psycho-Boogie Highlights mit Sade-Melodien für Konsumentenzufriedenheit sorgen.
 

Harmonious Thelonious - PlongVinyl LP Auch immer eine Bank: Harmonious Thelonious. »Plong« ist der nächste Longplayer, des Düsseldorfer Workaholics (wir bleiben noch kurz im FDP-Duktus), dieses Mal für Bureau B und wie immer rhythmisch so verspielt, dass das Album zunächst selbstsicher an einem vorbeifliegt und sich – auch wie immer – erst beim dritten, vierten Durchgang so richtig greifen lässt.
 

Tolouse Low Trax – Jumping Dead LeavesVinyl LP Ebenfalls über Bureau B kommt die neue Toulouse Low Trax LP, aber da wir hierzu noch an einer Sprechstunde arbeiten, an dieser Stelle nur so viel: natürlich ist die gut.
 

houndstooth alterityVinyl 2LP Während die beiden vorherigen Alben Clubmusik und deren Permutationen aus einer sehr zeitlosen Perspektive spiegeln, ist Houndstooths »Alterity« Compilation hyperzeitgeisty und dementsprechend nicht immer unverkrampft. Natürlich finden sich hier auch zahlreiche Highlights, aber vielleicht ist das natürliche Format für solch grell-dissonante Clubmusik einfach der freitägliche Bandcamp-Drop (apropos: Slikback nicht vergessen).
 

al wooton lpVinyl LP Kohärenter ist »Witness« von Al Wootton, den Ü-30er vermutlich noch als Deadboy kennen, und das obwohl sich Wootton hier recht furchtlos durch 35 Jahre britische Clubmusik konjugiert. Stellenweise klingt das wie ein persönliches Best-Of ohne eigene Handschrift, aber mit viel Liebe auch für die Post-Dubstep-Ära, die er selbst zumindest am Rande mitgeprägt hat, hier aber mit erwachsener Distanz neu aufarbeitet. Das eigentliche Highlight der zweiten Karriere von Wootton ist allerdings diese Maxi.
 

Kelly Lee Owens - Inner SongsVinyl LP Ich fand »Inner Song« von Kelly Lee Owens eigentlich doof. Bisschen Torske-Pop hier, bisschen DFA-Schnodder da, Festival Techno dazwischen, John Cale Feature für die Hääääs und eine dramatische biographische Album-Genese – so ganz unrecht habe ich vermutlich gar nicht, aber irgendwie hat mir das Interview von Kollege Christoph Benkeser dabei geholfen die tweethafte Douchiness meiner ersten Reaktion zu hassen. Ein schönes Album ist ja auch nicht immer ein scheißiges Album.
 

atobe yesVinyl 2LP Musikalisch auch übelst der Beau: Shinichi Atobe, der mal wieder über DDS einen Doppelpack ohne Erklärung, aber mit ungeniertem Pastel-Cover droppt, der teilweise so keck glossy ist, wie man das Isolee, Lusine und Konsorten schon vor 15 Jahren fast nicht mehr durchgehen lassen wollte. Atobe geht dann aber natürlich mit seinem japanischen Vertrauensvorschuss besonders lausbübig um. Nein, anders: wer gar keinen Bock auf House hat, wird trotzdem Bock auf »Yes« haben.
 

cygnus neon fluxVinyl 2LP Auch Cygnus scheint ein Lebensbejaher zu sein. Gut, wer sein Album »Neon Influx« nennt und generell Electro als funkverpflichtete Detroit Heritage begreift, dürfte mit teutonischer Hi-Hat-Effizienz und holländischer Kickdrum-Hektik auch wenig gemein haben. Electro, der unterhalb des Halswirbels ansetzt, ist und bleibt eine gute Sache.
 

Pontiac Streator – TrizVinyl 2LP Das war’s dann auch fast schon mit Bewegung, wobei auf Pontiac Streators großartigem »Triz« doch auch immer mal wieder perkussive Schlieren um die 100 BPM durch den dubbigen, von Vocalfetzen durchsetzten Soundteppichen flickern. Schon krass wie diese Motion Ward/West Mineral – Posse einen kollektiven Sound gefunden hat, der sich trotzdem überhaupt nicht definieren lässt.
 

kate nv room Vinyl LP Nach dem recht fragilen Vorgänger traut sich Kate NV wieder an Pop ran, japanischen that is. »Room For The Moon« klingt 1:1 wie ein Dip In The Pool-Album und das ist in meiner Welt ein großes Kompliment.
 

Julianna Barwick - Healing Is A MiracleVinyl LP Julianna Barwick perfektioniert mit »Healing Is A Miracle« derweil diese Enya-Sache, für Menschen, die wissen, dass man sich nicht ernsthaft zu Enya in die Badewanne legen kann, die sich aber eigentlich gerne zu Enya in die Badewanne legen würden. Also endlich ein Enya-Album für MICH. Kalauer beiseite: das ist ephemeralster Erlösungsshit, wer da nichts fühlt, gibt seinem Haustier auch keinen Namen.
 

senyawa o'malleyVinyl LP Senyawas & Stephen O’Malleys »Bima Sakti« ist der inoffizielle dritte Teil in Black Merlins Inselserie, ein ritualistischer Doom-Brocken basierend auf javanesischen Field Recordings und in seiner noisigen Barscheit frühen Zoviet France Platten nicht unähnlich.
 

shackleton zimpelVinyl LP Ebenfalls äußerst spannend zu beobachten ist Shackletons kontinuierliche Annäherung an eine ganz eigene Form von Prog. In Kombination mit dem assoziativen Spiel von Wacław Zimpel ist »Primal Forms« das bisher akademischste und epischste Album Shackletons, mir fehlt da aber bei aller Virtuosität ein bisschen die psychotische Abgründigkeit und tieftönige Digitalität, die den Briten zu einem der größten musikalischen Genies der letzten 15 Jahre gemacht haben.
 

vladislav delay sly & robbieVinyl LP Nochmal Elefantentreffen, dieses Mal in Jamaika. Vladislav Delay hat Sly & Robbie vor anderthalb Jahren dort besucht, um ein Album zu machen. Eine Idee, die 1999 wahrscheinlich das beste Album aller Zeiten zur Folge gehabt hätte, im Hier und Jetzt ist »500 Push-Up« immer noch ein souveränst formulierter Reminder dafür warum Basic Channel und Chain Reaction ohne Kingston undenkbar gewesen wären.
 

takara bokehVinyl LP Ich bin ein bisschen wütend darüber, dass man in fortgeschrittenem Alter nicht mehr konnotationsfrei das Adjektiv wild benutzen kann ohne unter Langenscheidt-Generalverdacht zu stehen, weil »Linha D’Água« ist vor allem eines: WILD. M. Takara & Carla Boregas rühren für Bokeh im Komposthaufen rum und klatschen verwesenden Desert Rock auf euer Fischgrätparkett. Literally geisteskrank, Leute.
 

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Jahresrückblick 2020
Top 50 Albums
Sprechen wir es aus: Musik ist in Gefahr, weil sie nicht gemeinsam erlebt werden kann und weil ihre Macher*innen sich seit Monaten in einer existenziellen Krise befinden. Auf Schallplatte gab es dennoch einiges zu hören, wie diese 50 Alben.
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Jahresrückblick 2020
Top 20 12inches
Tanzen war 2020 nicht wirklich. Aber die Vinyl 12" war trotzdem ein begehrtes Format. Und zwar für Musik, die von einer Zeit nach der Katastrophe träumt. Hier sind unsere Top 20. Einen Bonus in Form einer Vinyl 7" gibt’s obendrauf.
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Jahresrückblick 2020
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Früher war alles besser, das reden wir uns schon seit geraumer Zeit ein und seit zehn, fünfzehn Jahren versucht uns die Reissue-Industrie in dieser zur Weltanschauung geronnenen Vermutung zu bestätigen. Hier sind die Top 50 Reissues 2020.
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Jahresrückblick 2020
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Werkeinstiege zu Beverly Glenn-Copeland und Sade, DJ-Mixe von etwa Helena Hauff und Avalon Emerson, Würdigungen, Geschichtslektionen: Die Compilations in 2020 brachten Schwung in das pandemisch und politisch kriselnde Jahr.
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Jahresrückblick 2020
Top 20 Tapes
Das angebliche Tape-Revival ist schon alt genug, als dass seine Heraufbeschwörung durch wiederverwertungsgeile Feuilletons selbst bald ein Revival feiern könnte. Sei’s drum: Diese zwanzig Kassetten haben uns 2020 das Leben gerettet.
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Coil – Musick to Play in the Dark (1999)
Magie als Klang, der lunare Energien ansammelt: Mit dem im Jahr 1999 veröffentlichten Album »Musick to Play in the Dark« schufen die Elektronik-Esoteriker Coil ihre größten Hymnen an die Nacht. Jetzt wurde es endlich neu veröffentlicht.
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Sault
Black is …
Sault sind die inoffizielle musikalische Stimme der Black Lives Matter Bewegung. Voll radiotauglichem Soul und Jazz, hinter dem die längst überfällige Revolution steht.
Music Kolumne
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November & Dezember 2020
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Pioniere im Andersdenken. Vor 25 Jahren wurden die überdrehten Klassenclowns von The Pharcyde auf ihrem zweiten Album »Labcabincalifornia« zu zynischen Antihelden. Daran trug auch ein damals unbekannter producer namens J Dilla Schuld.
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Tidal Waves
Die Welle reiten
Eine kräftige Welle hat schon so manchen Schatz an Land gespült. So gesehen passt der Name, denn das belgische Reissue-Label Tidal Waves sucht, findet und veröffentlicht verlorengeglaubte Perlen der Musikgeschichte.
Music Kolumne
Records Revisited
Four Tet – There Is Love in You (2010)
Als Four Tet Anfang 2010 das Album »There Is Love in You« veröffentlicht, muss er der Welt nichts mehr beweisen und setzt sich einem retromanischen und verbissenen Zeitgeist mit einem gerüttelt Maß Glückseligkeit entgegen.
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GZA – Liquid Swords (1995)
Vor 25 Jahren säbelte GZA sein erstes Solo-Album innerhalb des Wu-Tang-Universums raus, boxte im Schatten von Shaolin-Kriegern und machte seine Gegner mit Lines einen Kopf kürzer. Das Ergebnis nannte sich »Liquid Swords«.
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Musik für Pflanzen und Menschen
Er war an über 900 Liedern beteiligt, erreichte Platz 1 der Billboard Charts, doch Mort Garsons heutiger Ruhm beruht auf einer Begegnung mit Bob Moog, den er überredete, ihm einen seiner Synthesizer zu überlassen. Eine Wiederentdeckung.
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Zwischen Disco, Goth und Porno-Soundtracks
Seit 2009 betreibt Josh Cheon sein Label für Undergroundiges aus den 1980er Jahren und solches, das es werden will. Nächstes Jahr wird er über 300 Schallplatten dort veröffentlicht haben. Wir stellen euch das Label aus San Francisco vor.
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Makaya McCraven
»Ich grabe Sound aus«
Makaya McCraven ist einer der Jazzmusiker dieser Tage. Nicht nur seine Heimatstadt Chicago, sondern die ganze Welt scheint sich an dem freien Umgang mit dem Jazzerbe in seiner Musik zu inspirieren. Wir hatten die Chance zum Interview.
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12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 24.10.2020 findet nun der dritte von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Dafür sind wiederum mehr als 120 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
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Magie ohne Mysterium
Mit dem Box-Set »This Far« wird das Gesamtwerk von Sade neu veröffentlicht. Viel ist das nicht. Aber Sängerin Helen Folasade Adu ist nicht nicht nur der größte Superstar, der nie einer werden wollte – sondern singt nur, wenn sie es will.
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Derya Yıldırım
Im Namen der Menschlichkeit
Für Derya Yıldırım ist Musik in erster Linie Ausdruck menschlicher Beziehungen. Mit der Grup Şimşek verbindet sie die Musik ihrer anatolischer Heimat mit unzähligen anderen Klängen und Melodien, die die Menschen erden.
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A Journey Into Turkish Music
Gastarbeiter*innen Musik
Parallel zur Genese des Anadolu Pop entwickelt sich in der BRD eine virile Infrastruktur. Diese »Gastarbeitermusik« hat das öffentliche Bewusstsein stets nur gestreift. Der wirtschaftliche Austausch hätte ein kultureller sein können.
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A Journey Into Turkish Music
Anadolu Pop
Altın Gün, Derya Yıldırım & Grup Şimşek oder Gaye Su Akyol: mehr und mehr Bands beziehen sich wieder auf den Sound des Anadolu Pop, der sich in den 1960er Jahren in der Türkei formierte. Aber ist es ein Revival? Wir klären auf.
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Mouse On Mars – Iaora Tahiti (1995)
Mit ihrem zweiten Album »Iaora Tahiti« haben Mouse On Mars schließlich den letzten überzeugt, dass schlaue Electronica in den Neunzigern durchaus auch aus good ol’ Germany kommen kann. In diesen Tagen wird das Album 25 Jahre alt.
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Jason Molina
Gone But Not Forever
Soeben sind unveröffentlichte Aufnahmen von Jason Molina veröffentlicht worden. Mit Songs: Ohia oder Magnolia Electric Co. wollte er sein Leben als Momentaufnahme festhalten. Doch es löste sich auf wie die Gespenster, an die er glaubte.