Music Kolumne | verfasst 23.05.2012
Aigners Inventur
Mai 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Killer Mike, Jadakiss, Shackleton, Lone und Kindness.
Text Florian Aigner

killer mike & el-p Dass El-P einmal ein waschechtes Südstaaten-Album produzieren würde, zu dem auch Menschen ohne Weltuntergangsfantasien und Hautproblemen ihre, unter Umständen sogar kräftigen, Hintern kreisen lassen können, hatte man 1997 vermutlich, 2003 aber ganz sicher nicht auf dem Schirm. Killer Mike scheint dem blassen Rothaarigen in Atlanta jede Menge Hustensaft hingestellt zu haben, so unverkopft und – ja – funky, klang El-P jedenfalls selten. Und weil Killer Mike einer der fähigsten (und wütendsten) Südstaaten-Spucker überhaupt bleibt, ist »R.A.P. Music« auch eine kleine Offenbarung.
 

jadakiss consignment Man kann Jadakiss vieles vorwerfen, unter anderem auch, dass er nach fast 20 Jahren in diesem Spiel seine musikalische Identität immer noch nicht gefunden hat und aus seinem (Jahrhundert)talent viel zu wenig gemacht hat. Dass er aber vielleicht einer von drei Rappern ist, von denen ich mir ein Acapella-Album anhören würde, ist für mich Grund genug, jeden 16er des Yonkers-Bombers mit der Hand im Schritt zu erwarten. »Consignment« heißt sein neues Mixtape, geladen hat er die alte LOX-Brigade, aber auch alles, was gerade zwischen Maybach Music, Cash Money und Black Hippy Rang und Hype hat. Die Dinosaurier mögen immer noch auf »Rite Where U Stand« Reloaded und »Recognize« Redux warten, ich gehe mit Jada aber bereitwillig hard in the paint.
 

tygaFind it at hhv.de: 2LP Latente Schizophrenie, beziehungsweise Orientierungslosigkeit würde ich auch Tyga unterstellen, jenem gut vernetzen Pretty Boy, der sein Album »Careless World« mit Soul-lastigem Neo-Klassizismus eröffnet, A Milli-ismen durchexerziert um sich dann zu einigermaßen ekelhaften Trance&B-Katastrophen vorzuarbeiten. Im Gepäck hat er von Chris Brown über Nicki Minaj, Nas, Pharrell, Busta, Weezy, T-Pain, Big Sean und J Cole, so ziemlich jedes Feature, für das man 2012 mehr als Freigetränke springen lassen muss. Zwiespältige Angelegenheit, aber nicht Jam-frei.
 

ab-soul control Schlüssiger ist »#controlsystem«, Ab-Souls mittlerweile viertes Album in vier Jahren, dank dem aktuellen Black Hippy-Hype, aber eindeutig auch sein bisher meist erwartetes. Zwischen Kendrick Lamars manchmal etwas enervierender Ernsthaftigkeit und Schoolboy Qs gepflegtem Shittalking-Habitus wirkt Ab-Soul wie ein perfekter Puffer zwischen den beiden momentan erfolgreichsten aus dem Camp. Ich sehe ihn aber dennoch lieber in der Rolle des Sidekicks, nicht zuletzt weil die besten Momente auf #controlsystem, meist jene sind, in denen Ab-Soul nicht auf sich alleine gestellt ist.
 

Apollo Brown & O.C. Trophies LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Ich weiß nicht warum, aber irgendwie kann ich mich, im Gegensatz zu vielen Boom Bap sozialisierten Alterskollegen, einfach nicht dazu durchringen Apollo Brown als Messias zu verklären. An sich stimmt auch auf seiner albumfüllenden Kollaboration mit O.C. wieder vieles, die Samples sind liebevoll selektiert und gechoppt, die Snare klingt nie so schwachbrüstig wie bei 9th Wonder, seinem Bruder im Geiste, und O.C. will ich nun wirklich nicht anmutig gemeinsam mit 2 Chainz und Gunplay über »Beez In The Trap« schweben sehen. Aber irgendwie fehlt die Magie, oder um es mit Rupert Holmes zu sagen: Trophies fühlt sich an “like a worn out recording of your favorite song”.
 

Snowgoons & M.O.P. - SpartaFind it at hhv.de: CD | 2LP Same shit, different tollet: auch M.O.P. haben sich mit den Rucksackkönigen der Snowgoons zusammengetan, um mal wieder ordentlich auf die Kacke zu hauen (oh ho, das Album heißt »Sparta«). Aber auch hier wende ich mich instinktiv wieder direkt »Firing Squad« und »First Family 4 Life« zu. Das waren auch noch Zeiten, in denen man die unfreiwillige Komik solcher Zeilen wie “coming hard like erections” noch besser verkraftet hat.
 

Georgia Anne Muldrow & Madlib - Seeds (Cover)Find it at hhv.de: CD | 2LP Dann lieber der verquere THC-Soul von Georgia Anne-Muldrow, die auf »Seeds« Madlib das Produzieren überlies. Dass der vermutlich immer noch pro Tag geschätzte fünf Beats für die Ewigkeit produziert, lässt sich erahnen, auch wenn ich nach wie vor meine, dass man den guten Otis wirklich wieder mehr zu schätzen wissen würden, wenn er sich mal drei-vier Monate etwas rarer machen würde. Vielleicht wäre ich dann jetzt auch mehr aus dem Häuschen und würde nicht schreiben, dass mir in dieser Kategorie seines Oeuvres die Dudley Perkins Platten besser gefallen haben.
 

Blockhead Interludes After Midnight LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Wieder sehr erfreulich ist Blockheads neue Platte. Während Shadow und RJD2 seit Jahren in eine Kreativfalle nach der nächsten tappen, variiert der New Yorker seinen melodiösen Cut&Paste-Sound nur sehr pointiert, Annäherungen an die britische Bassästhetik sind ihm genauso fremd wie Singer/Songwriter-Ambitionen. Genau deswegen ist »Interludes After Midnight« wieder ein sehr erfreuliches Lebenszeichen aus einem totgeglaubten Genre.
 

Slugabed - Time TeamFind it at hhv.de: CD | 3LP Labelkollege Slugabed nähert sich dem Phänomen »Instrumental Hip Hop« nicht mit trippigen Psychfunkcollagen, sondern direkt mit Subwoofer und Kettensäge. »Time Team« offenbart aber auch einige Seiten des 23-Jährigen, die man auf seinen meist sehr effizienten Singles nicht unbedingt kennengelernt hat. So schwebt »All This Time« erhaben über ätherische Vocalspuren, »Earth Claps« geriert sich wesentlich housier als gewohnt und »Climbing A Tree« ist vielleicht das vernebelste Stück Juke, das wir seit Machinedrums »Rooms« gehört haben.
 

distal coverFind it at hhv.de: 2LP Das Schöne an Tectonic ist und bleibt ja, dass sie sich dem immer noch aktuellen House-Diktat der meisten Dubstep-First-Mover immer noch verweigern und rhythmische Auswege aus dem Frat-induzierten Wobble-Dilemma suchen. Distals »Civilization« ist kein Glanzlicht, aber ein solides, weil stilistisch sehr abwechslungsreiches Album, das sich so ziemlich alles einverleibt, was nicht gerade auf 125 BPM rollt. Mir manchmal dennoch etwas zu schrill und beliebig.
 

shackleton quiet hourFind it at hhv.de: 2CD | 3LP Wenn man Shackleton eines nicht vorwerfen kann, dann Beliebigkeit. »Music For The Quite Hour« ist wieder so ein Monolith von einem Album, auf dem sich Shackletons morbide, undurchdringliche Klanglandschaften mit einem neuen Spielzeug vermischen. Oder, wie Shackleton selbst erklärt: “For those who want to know the background, it is something like this. I bought an Italian drawbar organ module around two years ago. Apparently Italian organs from that period had a bad reputation but I was so happy with it that it appeared on most of the tracks I had been working on. I thought I had an album together and was supposed to get it mastered on the day after the mastering session for the Pinch and Shackleton release on Honest Jons (sometime towards the end of Summer 2011). I had also been working on a 12” of more spacious music to go with that album as a limited vinyl 12". By the time that I finished the music though, the tracks for that 12" became so long for that I couldn’t contain them to two sides of a vinyl. This is what became Music For The Quiet Hour album." Essentieller Kram, natürlich.

Lazer Sword Memory LPFind it at hhv.de: 2LP Bunter ist die Soundpalette von Lazer Sword, deren hyperaktiver Glitchelectroposthoprave so klingt wie die meisten Ed Banger-Acts heute klingen sollten, wenn sie sich nicht in die selbstverschuldete Identitätskrise geschnupft hätten. Sehr artifiziell, aber fundiert.
 

Jimmy Edgar Majenta LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Ähnliches gilt für Jimmy Edgar, der auf seinem ersten Album für Hotflush zwar nicht die Britbass-Keule auspackt, aber dennoch seinen über die letzten Jahre kultivierten Electro-Sleaze mit einigen krediblen UK-Zitaten garniert. Und irgendwie tropft auch aus jedem Takt, den Jimmy Edgar für »Majenta« aus seiner 808 klopft, dieser ihm eigene Narzissmus, für den man ihn irgendwie so gern haben muss.
 

reboot joy 3 wayFind it at hhv.de: 2LP Wie eine Gilles Peterson-Show in ein Album gegossen klingen The Reboot Joy Konfession auf ihrem Albumdebüt für Philpot. »Absolute III Way Harmonious« ist noch abseitiger als ihre zwei vorangegangenen Singles, House bleibt die übergeordnete Klammer, aber im Grunde toben sich hier Progrocker ohne Kalkül an ihren Synthies und Samplern aus, zitieren von Sun Ra bis Jarre so ziemlich alles, was im letzten Jahrtausend für offenen Kinnladen gesorgt hat und beweisen auf den Interludes dann sogar noch nerdigen Humor. Ein grundsympathisches Album mit einigen wirklich magischen Momenten.
 

recondite on acid Monochromer ist »On Acid«, das erste Album von Recondite. Kontemplative Tracks zwischen Autorentechno und Afterhourhouse, immer melancholisch, meist mit eher schüchterner Kickdrum und oft ideal um nachts entweder Kilometer auf der Autobahn runterzureißen oder seine Steuererklärung zu machen. Für die bewusste Auseinandersetzung zu unaufdringlich, aber Hintergrundmusik ist ja nun auch nicht immer ein Schimpfwort.
 

Lone - Galaxy GardenFind it at hhv.de: CD | 2LP Grautöne sind Lones Sache nicht. Im Gegenteil, »Galaxy Garden« ist noch greller als die beiden Vorgänger, auf denen sich Lone auch bereits mit der englischen Rave-Tradition auseinandergesetzt hat. Natürlich bleibt Acid die wichtigste Inspirationsquelle, Lone entwickelt hier aber auch mehr Anknüpfungspunkte an Jungle, Hardcore und frühen Dubstep als zuvor. Ein solides Album, aber für Nicht-ADHS’ler im Heimgebrauch nur eingeschränkt zu empfehlen.
 

lauer philippsFind it at hhv.de: 2LP Derweil haben Italo Disco und die großen Piano Jams der 90er mehr Eindruck auf Philipp Lauer gemacht als das zugepillte England, zumindest wenn man seinen bisherigen Veröffentlichungen trauen darf. Auch »Philipps«, sein erstes Album für Gerd Jansons geschmackssicheres Spielkind Running Back, bestätigt diesen Eindruck. Weniger rau als im Verbund mit Christoph Beisswenger (= Arto Mwambe), dafür aber mit einer erfrischenden Furchtlosigkeit vor großen Gesten und käsigen Melodien. Kann man machen, vor allem im Sommer dann.
 

SMD unpatternsFind it at hhv.de: CD | 2LP Ich traue es mich ja fast nicht zu sagen, aber: dieses neue Simian Mobile Disco Album ist echt gut. Und zwar nicht so auf diese gönnerhafte »Sie hätten nie in diesen Nuuuu-Rave-Topf geschmissen werden dürfen«-Art, sondern aufrichtig. »Unpatterns« ist auch das erste Album, auf dem sich die beiden scheinbar weder beweisen müssen, dass sie als Techno-Künstler ernstzunehmen sind, noch bei der sie auf einen Hit spekulieren. Stattdessen gibt es Produktionen, die bisweilen an Joy Orbison oder George Fitzgerald erinnern, sich aber nicht in Epigonentum erschöpfen. Hätte ich nicht gedacht, die Überraschung des Monats.
 

light asylum coverFind it at hhv.de: 2LP Bock auf Synth-Pop mit Vocals, die klingen als hätte David Byrne wahlweise zuviel Joy Division, Depeche Mode, Scorpions oder Megadeth gehört? Die Gitarrengeschmackspolizei feiert das, was Light Asylum auf ihrem gleichnamigen Album machen einigermaßen, ich komme darauf nur klar, wenn sich darauf konzentriert wird wie Gahan oder Curtis zu klingen, für exaltiertes verbales Eierschaukeln bin ich mittlerweile echt zu alt, auch wenn die Claps dazu oft überraschend laut sind.
 

Kindness World, You Need A Change Of Mind LPFind it at hhv.de: LP Eines dieser Alben, bei denen ich es vermutlich hinterher bereue mich so zeitnah geäußert zu haben, hört auf den den schönen Titel »World, You Need A Change Of Mind« (clever), beinhaltet Musik von Kindness, jenem langhaarigen Feingeist, bei dem man das Gefühl nicht los wird, dass er nebenbei für Odeur modelt und der momentan der heißeste Scheiß der Welt ist. Ich sehe das noch nicht ganz, arbeite mich aber langsam zur Großartigkeit seines musikalischen Entwurfs vor. Soul-, House-, Boogie-Zitate, plakative Samples und dazu diese verbale Nonchalance eines Indie-Posterboys – Hipsterhausen, ick hör dir trapsen. Wenn das aber aufgeht (»House«), ist das ähnlich magisch wie bei Matthew Dear oder wie vor zwei Jahren bei Teengirl Fantasy, die ich ja auch in mein Herz geschlossen habe. Kindness muss noch etwas warten, aber ich werde das Gefühl einfach nicht los, dass ich das in vier Monaten rauf und runter höre und dann für’s Late Adopting von allen ausgelacht werde.
 

Santigold Master Of Make Believe LPFind it at hhv.de: CD | LP M.I.A.s geerdete Schwester ist zurück, mit weniger Brimborium als die Frau, mit der Santi vor allem zu Beginn so gerne verglichen wurde. Santigold macht auch auf »Master Of My Make Believe« durchgestylten Pop, clever, catchy und genau die Balance findend zwischen Gitarren und Elektronik. Kann man wenig gegen sagen.
 

Beach House Bloom LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Auch bei ihren Leisten bleiben Beach House, deren viertes Album vermutlich nur deswegen nicht als ihr bisher bestes gelten wird, weil das Klima für verträumt-melancholische Popmusik vor zwei Jahren freundlicher war als im aktuellen Post-Chillwave-Kater. Nun ja, wer sie bisher mochte, wird »Bloom« lieben, ungeachtet dessen, ob es seither 30 neue Bands gab, die auch so klingen oder nicht.
 

Best Coast - The Only Place (Cover)Find it at hhv.de: LP Auch alles beim alten an der Best Coast. Harmloser, gut gelaunter Surf-Pop für schöne Menschen. Die Sonne scheint, ich verkneife mir die Anmerkung, dass sie nie wieder einen so schönen Song wie »When I’m With You« schreiben werden.
 

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Kaitlyn Aurelia Smith
Freundlichkeit durch Klang verbreiten
Ihre Musik ist wie ein langer, ruhiger Fluss aus Strom: Kaitlyn Aurelia Smith macht mit Synthesizern und Stimme Musik, die mehr auf Entspannung als auf Anspannung setzt. Ihr neues Album erweitert diesen Weg durch Körperbewegungen.
Music Porträt
Muriel Grossmann
Abstraktion mit Blick aufs Meer
Die Saxofonistin Muriel Grossmann kommt auf den Balearen zur Abstraktion, reitet mit Hard Bop die Wellen und bringt sogar Milliardäre aus der Fassung. Wer ist die heimliche Pionierin des spirituellen Revivals?
Music Porträt
Roza Terenzi
Rave in der Zeitkapsel
Roza Terenzi stellt die Dance-Vergangenheit auf den Kopf und bürstet mit Jungle-Breaks und Eso-Techno drüber. Auf ihrem Debütalbum »Modern Bliss« landet sie endlich in der Zukunft.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2020
Befreit sich von kaukasischer Clumsiness, hat Tiktok verstanden, züchtet Sauerteig und checkt’s einfach: Aigners Inventur im Lockdown. Verstörender Scheiß für verstörende Zeiten.
Music Porträt
Soviet Grail
Kollektives Gedächtnis
Zwischen Jazz-Experimenten, elektronischem Sowjetbrutalismus und psychdedlischem Underground gräbt Sergey Klimov nach Schätzen, für die Musiker im Gefängnis landeten. Mit Soviet Grail begibt er sich in die sowjetische Musikvergangenheit.
Music Liste
ADULT.
10 All Time Favs
Seit mehr als 20 Jahren machen ADULT. nun Musik. Und sie haben noch immer keinen Bock auf simple Zuschreibungen, Sonnenlicht, Selbsttäuschungen. Dafür hatten sie Bock uns Schallplatten zu nennen, die sie geformt, gebessert, gebildet haben.
Music Interview
Quelle Chris
Das Chaos akzeptieren
Er ist der produktivste Sonderling des Rap-Undergrounds. Und er hat einen Lauf. Mit »Innocent Country 2« macht Quelle Chris dort weiter, wo er mit »Guns« aufgehört hat – und begegnet der Hoffnungslosigkeit mit positiver Angst.
Music Liste
Peaking Lights
10 All Time Favs
In diesen Tagen erscheint auf Dekmantel das neue Album »E S C A P E« der Peaking Lights. Wir hatten die Gelegenheit Aaron Coyes und Indra Dunis nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Mobb Deep – The Infamous (1995)
1995 zieht sich Hip-Hop die Kapuze ins Gesicht – Mobb Deep bringen mit »The Infamous« den Hardcore nach New York City und zerschießen die Szene ohne Hoffnung auf ein Morgen.
Music Kolumne
Records Revisited
Hiroshi Yoshimura – Green (1986)
»Green« von Hiroshi Yoshimura ist ein Meilenstein der japanischen »kankyō ongaku«. Besser gesagt ein Meilenstein des Ambient überhaupt: Kein anderes Album legte dermaßen schonungslos offen, dass es sich bei ihm um eine Simulation handelte.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Yves Tumor – Heaven To A Tortured Mind
Zuerst war die Euphorie groß: Yves Tumor bringt eine neue Schallplatte raus! Dann stellte sich Ernüchterung ein. Was tun als Fan, wenn der neue Release eines geliebten Musikers enttäuscht? Nur eine Frage in der neuen Vinyl-Sprechstunde.
Music Kolumne
Records Revisited
Nightmares On Wax – Smokers Delight (1995)
Hip-Hop ohne Rap: Mit »Smoker’s Delight« brach für Nightmares On Wax eine neue Ära an. Zum Soloprojekt von George Evelyn mutiert, war das zweite Album der Bleep-Pioniere der Auftakt für geloopte Entspannungspolitik mit Langzeitwirkung.
Music Porträt
Patricia Kokett
Teil seiner eigenen Bewegung
Patricia Kokett vermischt Rave mit Mystizismus, futuristischen Industrial mit schamanistischem Rauschen. Der Litauer Gediminas Jakubka, der sich auf der Bühne in Patricia verwandelt, balanciert zwischen Grenzen. Ein Orientierungsversuch.
Music Liste
Jeff Parker
10 All Time Favs
Jeff Parker ist kein Neuling. Und dennoch meint man, er starte gerade erst durch. Jetzt ist sein Album »Suite for Max Brown« erschienen. Also haben wir ihn gebeten 10 Schallplatten zu nennen, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Miles Davis – Bitches Brew (1970)
Raus aus dem Jazzkeller, rauf auf die Rockbühnen – mit »Bitches Brew« wurde Miles Davis zu »Electric Miles« und braute den psychedelischen Trunk für alle, die nicht wussten, dass sie Jazz geil finden.
Music Kolumne
Records Revisited
Ol Dirty Bastard – Return To The 36 Chambers (1995)
1993 begann eine Erfolgsgeschichte. Mit »Enter The Wu-Tang (36 Chambers)« produzierte der Wu-Tang Clan einen Meilenstein und nachfolgend zahlreiche Klassiker des Genres. Darunter: »Return To The 36 Chambers« von Ol‘ Dirty Bastard.
Music Kolumne
Records Revisited
Depeche Mode – Violator (1990)
Das siebente Studioalbum von Depeche Mode ist die perfekte Verbindung von Experiment und Pop, Elektronik und Rock. Eigentlich hätte es aber auch ganz anders ausgehen können.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2020
Boomer vermissen hier die neue Ozzy Ozzbourne, Fintec-Heinis finden eine Antwort auf die Frage nach ihrer Seele: Aigners Inventur im März Mit dem ersten essentiellen Album des neuen Jahrzehnts und einer überraschenden Enttäuschung
Music Porträt
Kalahari Oyster Cult
Die beste aller Welten
Im Morast nach Perlen tauchen, Rave-Klassiker aus den 90ern aufstöbern und mit Menschen zusammenarbeiten, denen es nicht darauf ankommt, ob sie in den Beatport-Charts landet: Colin Volverts Kalahari Oyster Cult mischt den Underground auf.
Music Liste
Malcolm Catto of The Heliocentrics
10 All Time Favs
Soeben haben The Heliocentrics »Infinity Of Now« veröffentlicht. Das Album hat das Zeug zukünftige Musiker zu inspirieren. Malcolm Catto hat uns aber erstmal die Schallplatten verraten, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Tricky – Maxinquaye (1995)
Trickys Debütalbum »Maxinquaye« mit der Sängerin Martina Topley-Bird und dem Produzenten Mark Saunders ist ein Werk der verwischten Grenzen. Urheberrechte gelten hier genauso wenig wie Gender und Individuum.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Beatrice Dillon – Workaround
Auf PAN hat Beatrice Dillon ihr neues Album »Workaround« veröffentlicht. Florian Aigner, Philipp Kunze und Kristoffer Cornils unterhalten sich darüber. Und fragen sich: ist da ein Groove? Ist da ein Konzept? Sie werden sich nicht einigen.
Music Porträt
Mad About Records
Sündhaft sommerlich
Der Portugiese Joaquim Paulo kümmert sich mit seinem Label Mad About um die wirklich schwer zu findenden Schallplatten von Jazz bis Bossa Nova. Mit Erfolg. Wir stellen dir das Label ausführlich vor.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Januar & Februar 2020
Der Rap Game Berti Vogts hat es ins neue Jahrzehnt geschafft. Angemessen woke und tiefmüde zugleich startet unser Kolumnist Aigner in 2020 und zieht Alben von Stormzy, Ramzi und Bufiman in Mitleidenschaft.
Music Liste
Sepalot
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich Sepalot der Aufgabe an.
Music Kolumne
Records Revisited
D'Angelo – Voodoo (2000)
Die Rückkehr des Unperfekten brauchte mehrere Jahre. Was sich lohnte. Denn »Voodoo« von D’Angelo brachte vor 20 Jahren die Wärme und den Groove des Soul zurück. Eine Geschichte über Mythen, Seele und eines der merkwürdigsten Musikvideos.
Music Porträt
Blackest Ever Black
Suche nach Entfremdung
Unter Connaisseuren abgefuckter Klänge wurde Blackest Ever Black geschätzt wie kein zweites. Ende des Jahres 2019 war plötzlich Schluss. Wir blicken zurück auf ein Label, das musikalisch die 2010er Jahre bestimmte wie nur wenige andere.
Music Interview
Kinderzimmer Productions
»Wer kennt noch Jenny Elvers?«
Kinderzimmer Productions beackerten im Deutschrap schon immer die Ränder. Ihre Samples waren ausgefuchster, ihre Anspielungen cleverer, ihr Anspruch war es, originell zu sein. Nach 13 Jahren Pause sind die Ulmer nun zurück Ein Interview.
Music Interview
Jan Schulte
Mein Name sei Bufiman
Jan Schulte ist der Mann mit den vielen Namen. Jetzt veröffentlicht er auf dem niederländischen Label Dekmantel sein Debüt »Albumsi« als Bufiman. Wir trafen ihn im Wolf Müller Flanger Studio und sprachen mit ihm darüber.