Music Kolumne | verfasst 23.05.2012
Aigners Inventur
Mai 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Killer Mike, Jadakiss, Shackleton, Lone und Kindness.
Text Florian Aigner

killer mike & el-p Dass El-P einmal ein waschechtes Südstaaten-Album produzieren würde, zu dem auch Menschen ohne Weltuntergangsfantasien und Hautproblemen ihre, unter Umständen sogar kräftigen, Hintern kreisen lassen können, hatte man 1997 vermutlich, 2003 aber ganz sicher nicht auf dem Schirm. Killer Mike scheint dem blassen Rothaarigen in Atlanta jede Menge Hustensaft hingestellt zu haben, so unverkopft und – ja – funky, klang El-P jedenfalls selten. Und weil Killer Mike einer der fähigsten (und wütendsten) Südstaaten-Spucker überhaupt bleibt, ist »R.A.P. Music« auch eine kleine Offenbarung.
 

jadakiss consignment Man kann Jadakiss vieles vorwerfen, unter anderem auch, dass er nach fast 20 Jahren in diesem Spiel seine musikalische Identität immer noch nicht gefunden hat und aus seinem (Jahrhundert)talent viel zu wenig gemacht hat. Dass er aber vielleicht einer von drei Rappern ist, von denen ich mir ein Acapella-Album anhören würde, ist für mich Grund genug, jeden 16er des Yonkers-Bombers mit der Hand im Schritt zu erwarten. »Consignment« heißt sein neues Mixtape, geladen hat er die alte LOX-Brigade, aber auch alles, was gerade zwischen Maybach Music, Cash Money und Black Hippy Rang und Hype hat. Die Dinosaurier mögen immer noch auf »Rite Where U Stand« Reloaded und »Recognize« Redux warten, ich gehe mit Jada aber bereitwillig hard in the paint.
 

tygaFind it at hhv.de: 2LP Latente Schizophrenie, beziehungsweise Orientierungslosigkeit würde ich auch Tyga unterstellen, jenem gut vernetzen Pretty Boy, der sein Album »Careless World« mit Soul-lastigem Neo-Klassizismus eröffnet, A Milli-ismen durchexerziert um sich dann zu einigermaßen ekelhaften Trance&B-Katastrophen vorzuarbeiten. Im Gepäck hat er von Chris Brown über Nicki Minaj, Nas, Pharrell, Busta, Weezy, T-Pain, Big Sean und J Cole, so ziemlich jedes Feature, für das man 2012 mehr als Freigetränke springen lassen muss. Zwiespältige Angelegenheit, aber nicht Jam-frei.
 

ab-soul control Schlüssiger ist »#controlsystem«, Ab-Souls mittlerweile viertes Album in vier Jahren, dank dem aktuellen Black Hippy-Hype, aber eindeutig auch sein bisher meist erwartetes. Zwischen Kendrick Lamars manchmal etwas enervierender Ernsthaftigkeit und Schoolboy Qs gepflegtem Shittalking-Habitus wirkt Ab-Soul wie ein perfekter Puffer zwischen den beiden momentan erfolgreichsten aus dem Camp. Ich sehe ihn aber dennoch lieber in der Rolle des Sidekicks, nicht zuletzt weil die besten Momente auf #controlsystem, meist jene sind, in denen Ab-Soul nicht auf sich alleine gestellt ist.
 

Apollo Brown & O.C. Trophies LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Ich weiß nicht warum, aber irgendwie kann ich mich, im Gegensatz zu vielen Boom Bap sozialisierten Alterskollegen, einfach nicht dazu durchringen Apollo Brown als Messias zu verklären. An sich stimmt auch auf seiner albumfüllenden Kollaboration mit O.C. wieder vieles, die Samples sind liebevoll selektiert und gechoppt, die Snare klingt nie so schwachbrüstig wie bei 9th Wonder, seinem Bruder im Geiste, und O.C. will ich nun wirklich nicht anmutig gemeinsam mit 2 Chainz und Gunplay über »Beez In The Trap« schweben sehen. Aber irgendwie fehlt die Magie, oder um es mit Rupert Holmes zu sagen: Trophies fühlt sich an “like a worn out recording of your favorite song”.
 

Snowgoons & M.O.P. - SpartaFind it at hhv.de: CD | 2LP Same shit, different tollet: auch M.O.P. haben sich mit den Rucksackkönigen der Snowgoons zusammengetan, um mal wieder ordentlich auf die Kacke zu hauen (oh ho, das Album heißt »Sparta«). Aber auch hier wende ich mich instinktiv wieder direkt »Firing Squad« und »First Family 4 Life« zu. Das waren auch noch Zeiten, in denen man die unfreiwillige Komik solcher Zeilen wie “coming hard like erections” noch besser verkraftet hat.
 

Georgia Anne Muldrow & Madlib - Seeds (Cover)Find it at hhv.de: CD | 2LP Dann lieber der verquere THC-Soul von Georgia Anne-Muldrow, die auf »Seeds« Madlib das Produzieren überlies. Dass der vermutlich immer noch pro Tag geschätzte fünf Beats für die Ewigkeit produziert, lässt sich erahnen, auch wenn ich nach wie vor meine, dass man den guten Otis wirklich wieder mehr zu schätzen wissen würden, wenn er sich mal drei-vier Monate etwas rarer machen würde. Vielleicht wäre ich dann jetzt auch mehr aus dem Häuschen und würde nicht schreiben, dass mir in dieser Kategorie seines Oeuvres die Dudley Perkins Platten besser gefallen haben.
 

Blockhead Interludes After Midnight LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Wieder sehr erfreulich ist Blockheads neue Platte. Während Shadow und RJD2 seit Jahren in eine Kreativfalle nach der nächsten tappen, variiert der New Yorker seinen melodiösen Cut&Paste-Sound nur sehr pointiert, Annäherungen an die britische Bassästhetik sind ihm genauso fremd wie Singer/Songwriter-Ambitionen. Genau deswegen ist »Interludes After Midnight« wieder ein sehr erfreuliches Lebenszeichen aus einem totgeglaubten Genre.
 

Slugabed - Time TeamFind it at hhv.de: CD | 3LP Labelkollege Slugabed nähert sich dem Phänomen »Instrumental Hip Hop« nicht mit trippigen Psychfunkcollagen, sondern direkt mit Subwoofer und Kettensäge. »Time Team« offenbart aber auch einige Seiten des 23-Jährigen, die man auf seinen meist sehr effizienten Singles nicht unbedingt kennengelernt hat. So schwebt »All This Time« erhaben über ätherische Vocalspuren, »Earth Claps« geriert sich wesentlich housier als gewohnt und »Climbing A Tree« ist vielleicht das vernebelste Stück Juke, das wir seit Machinedrums »Rooms« gehört haben.
 

distal coverFind it at hhv.de: 2LP Das Schöne an Tectonic ist und bleibt ja, dass sie sich dem immer noch aktuellen House-Diktat der meisten Dubstep-First-Mover immer noch verweigern und rhythmische Auswege aus dem Frat-induzierten Wobble-Dilemma suchen. Distals »Civilization« ist kein Glanzlicht, aber ein solides, weil stilistisch sehr abwechslungsreiches Album, das sich so ziemlich alles einverleibt, was nicht gerade auf 125 BPM rollt. Mir manchmal dennoch etwas zu schrill und beliebig.
 

shackleton quiet hourFind it at hhv.de: 2CD | 3LP Wenn man Shackleton eines nicht vorwerfen kann, dann Beliebigkeit. »Music For The Quite Hour« ist wieder so ein Monolith von einem Album, auf dem sich Shackletons morbide, undurchdringliche Klanglandschaften mit einem neuen Spielzeug vermischen. Oder, wie Shackleton selbst erklärt: “For those who want to know the background, it is something like this. I bought an Italian drawbar organ module around two years ago. Apparently Italian organs from that period had a bad reputation but I was so happy with it that it appeared on most of the tracks I had been working on. I thought I had an album together and was supposed to get it mastered on the day after the mastering session for the Pinch and Shackleton release on Honest Jons (sometime towards the end of Summer 2011). I had also been working on a 12” of more spacious music to go with that album as a limited vinyl 12". By the time that I finished the music though, the tracks for that 12" became so long for that I couldn’t contain them to two sides of a vinyl. This is what became Music For The Quiet Hour album." Essentieller Kram, natürlich.

Lazer Sword Memory LPFind it at hhv.de: 2LP Bunter ist die Soundpalette von Lazer Sword, deren hyperaktiver Glitchelectroposthoprave so klingt wie die meisten Ed Banger-Acts heute klingen sollten, wenn sie sich nicht in die selbstverschuldete Identitätskrise geschnupft hätten. Sehr artifiziell, aber fundiert.
 

Jimmy Edgar Majenta LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Ähnliches gilt für Jimmy Edgar, der auf seinem ersten Album für Hotflush zwar nicht die Britbass-Keule auspackt, aber dennoch seinen über die letzten Jahre kultivierten Electro-Sleaze mit einigen krediblen UK-Zitaten garniert. Und irgendwie tropft auch aus jedem Takt, den Jimmy Edgar für »Majenta« aus seiner 808 klopft, dieser ihm eigene Narzissmus, für den man ihn irgendwie so gern haben muss.
 

reboot joy 3 wayFind it at hhv.de: 2LP Wie eine Gilles Peterson-Show in ein Album gegossen klingen The Reboot Joy Konfession auf ihrem Albumdebüt für Philpot. »Absolute III Way Harmonious« ist noch abseitiger als ihre zwei vorangegangenen Singles, House bleibt die übergeordnete Klammer, aber im Grunde toben sich hier Progrocker ohne Kalkül an ihren Synthies und Samplern aus, zitieren von Sun Ra bis Jarre so ziemlich alles, was im letzten Jahrtausend für offenen Kinnladen gesorgt hat und beweisen auf den Interludes dann sogar noch nerdigen Humor. Ein grundsympathisches Album mit einigen wirklich magischen Momenten.
 

recondite on acid Monochromer ist »On Acid«, das erste Album von Recondite. Kontemplative Tracks zwischen Autorentechno und Afterhourhouse, immer melancholisch, meist mit eher schüchterner Kickdrum und oft ideal um nachts entweder Kilometer auf der Autobahn runterzureißen oder seine Steuererklärung zu machen. Für die bewusste Auseinandersetzung zu unaufdringlich, aber Hintergrundmusik ist ja nun auch nicht immer ein Schimpfwort.
 

Lone - Galaxy GardenFind it at hhv.de: CD | 2LP Grautöne sind Lones Sache nicht. Im Gegenteil, »Galaxy Garden« ist noch greller als die beiden Vorgänger, auf denen sich Lone auch bereits mit der englischen Rave-Tradition auseinandergesetzt hat. Natürlich bleibt Acid die wichtigste Inspirationsquelle, Lone entwickelt hier aber auch mehr Anknüpfungspunkte an Jungle, Hardcore und frühen Dubstep als zuvor. Ein solides Album, aber für Nicht-ADHS’ler im Heimgebrauch nur eingeschränkt zu empfehlen.
 

lauer philippsFind it at hhv.de: 2LP Derweil haben Italo Disco und die großen Piano Jams der 90er mehr Eindruck auf Philipp Lauer gemacht als das zugepillte England, zumindest wenn man seinen bisherigen Veröffentlichungen trauen darf. Auch »Philipps«, sein erstes Album für Gerd Jansons geschmackssicheres Spielkind Running Back, bestätigt diesen Eindruck. Weniger rau als im Verbund mit Christoph Beisswenger (= Arto Mwambe), dafür aber mit einer erfrischenden Furchtlosigkeit vor großen Gesten und käsigen Melodien. Kann man machen, vor allem im Sommer dann.
 

SMD unpatternsFind it at hhv.de: CD | 2LP Ich traue es mich ja fast nicht zu sagen, aber: dieses neue Simian Mobile Disco Album ist echt gut. Und zwar nicht so auf diese gönnerhafte »Sie hätten nie in diesen Nuuuu-Rave-Topf geschmissen werden dürfen«-Art, sondern aufrichtig. »Unpatterns« ist auch das erste Album, auf dem sich die beiden scheinbar weder beweisen müssen, dass sie als Techno-Künstler ernstzunehmen sind, noch bei der sie auf einen Hit spekulieren. Stattdessen gibt es Produktionen, die bisweilen an Joy Orbison oder George Fitzgerald erinnern, sich aber nicht in Epigonentum erschöpfen. Hätte ich nicht gedacht, die Überraschung des Monats.
 

light asylum coverFind it at hhv.de: 2LP Bock auf Synth-Pop mit Vocals, die klingen als hätte David Byrne wahlweise zuviel Joy Division, Depeche Mode, Scorpions oder Megadeth gehört? Die Gitarrengeschmackspolizei feiert das, was Light Asylum auf ihrem gleichnamigen Album machen einigermaßen, ich komme darauf nur klar, wenn sich darauf konzentriert wird wie Gahan oder Curtis zu klingen, für exaltiertes verbales Eierschaukeln bin ich mittlerweile echt zu alt, auch wenn die Claps dazu oft überraschend laut sind.
 

Kindness World, You Need A Change Of Mind LPFind it at hhv.de: LP Eines dieser Alben, bei denen ich es vermutlich hinterher bereue mich so zeitnah geäußert zu haben, hört auf den den schönen Titel »World, You Need A Change Of Mind« (clever), beinhaltet Musik von Kindness, jenem langhaarigen Feingeist, bei dem man das Gefühl nicht los wird, dass er nebenbei für Odeur modelt und der momentan der heißeste Scheiß der Welt ist. Ich sehe das noch nicht ganz, arbeite mich aber langsam zur Großartigkeit seines musikalischen Entwurfs vor. Soul-, House-, Boogie-Zitate, plakative Samples und dazu diese verbale Nonchalance eines Indie-Posterboys – Hipsterhausen, ick hör dir trapsen. Wenn das aber aufgeht (»House«), ist das ähnlich magisch wie bei Matthew Dear oder wie vor zwei Jahren bei Teengirl Fantasy, die ich ja auch in mein Herz geschlossen habe. Kindness muss noch etwas warten, aber ich werde das Gefühl einfach nicht los, dass ich das in vier Monaten rauf und runter höre und dann für’s Late Adopting von allen ausgelacht werde.
 

Santigold Master Of Make Believe LPFind it at hhv.de: CD | LP M.I.A.s geerdete Schwester ist zurück, mit weniger Brimborium als die Frau, mit der Santi vor allem zu Beginn so gerne verglichen wurde. Santigold macht auch auf »Master Of My Make Believe« durchgestylten Pop, clever, catchy und genau die Balance findend zwischen Gitarren und Elektronik. Kann man wenig gegen sagen.
 

Beach House Bloom LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Auch bei ihren Leisten bleiben Beach House, deren viertes Album vermutlich nur deswegen nicht als ihr bisher bestes gelten wird, weil das Klima für verträumt-melancholische Popmusik vor zwei Jahren freundlicher war als im aktuellen Post-Chillwave-Kater. Nun ja, wer sie bisher mochte, wird »Bloom« lieben, ungeachtet dessen, ob es seither 30 neue Bands gab, die auch so klingen oder nicht.
 

Best Coast - The Only Place (Cover)Find it at hhv.de: LP Auch alles beim alten an der Best Coast. Harmloser, gut gelaunter Surf-Pop für schöne Menschen. Die Sonne scheint, ich verkneife mir die Anmerkung, dass sie nie wieder einen so schönen Song wie »When I’m With You« schreiben werden.
 

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Aigners Inventur
November & Dezember 2021
Er wäre gerne der Typ, der immer die wildesten Puffer Jackets in den Supreme-Videos trägt. Ist aber nur unser Kolumnist. Ja, die sad’e Jahreszeit beginnt. Immerhin nicht mit schlechter Musik: Hier ist die neue Ausgabe von Aigners Inventur.
Music Porträt
Faust
Warum isst du denn nicht Mohrrüben?
Die Hamburger Band Faust war vor 50 Jahren einer der seltenen Fälle, in denen eine Plattenfirma, wenn auch unwissentlich, Künstler unterstützte, deren Musik sehr anders klang als die bis dahin bekannten Rock-Entwürfe.
Music Kolumne
Records Revisited
Stars Of The Lid – The Tired Sounds Of (2001)
Die monumentalste Stille aller Zeiten: Mit »The Tired Sounds Of« schufen Stars Of The Lid im Jahr 2001 eines der wichtigsten Ambient-Alben. Sie verpassten dem Genre mit diesen zwei Stunden an Sounds, Drones und Loops eine neue Tiefe.
Music Interview
Torky Tork
»Ich liebe den Spagat zwischen alt und neu«
Torky Tork ist bislang eher als der Mann im Hintergrund bekannt. Jetzt hat der Berliner Beatmaker ein eigenen Produceralbum aufgenommen. Er hat die Beats geschliffen, Wandl, Döll, Lugatti oder Doz9 haben gerappt. Zeit für ein Gespräch.
Music Porträt
Holy Hive
Introspektive Leichtigkeit
Mit »Float Back To You« legte das New Yorker Trio Holy Hive 2020 ein Folk-Soul-Balsam für das wundgescheuert blankliegende Nervenkostüm vor. Auf dem selbstbetitelten Nachfolger setzen sie den eingeschlagenen Kurs fort.
Music Liste
Palmbomen II
10 All Time Favs
Bilder und Musik ließen sich bei Palmbomen II nie voneinander trennen. Mit »Make A Film« liefert er nun die Musik für die Bewegtbilder, die von uns noch gedreht müssen. Welche Musik ihn in Sachen Filmmusik inspirieren, verrät er hier.
Music Kolumne
Records Revisited
A Tribe Called Quest – Low End Theory (1991)
Viel besser geht es nicht. Zu Beginn der 1990er Jahre brachten A Tribe Called Quest mit ihrem zweiten Album »The Low End Theory« den Flow auf den Punkt. Ohne aggressiv männliche Posen, dafür mit Jazz, Breaks und Vibe.
Music Kolumne
Records Revisited
Primal Scream – Screamadelica (1991)
1991 – was für ein Jahr für die Rockmusik. Die am 24.9.1991 veröffentlichten Alben von Nirvana, Soundgarden und Red Hot Chili Peppers haben Rock wieder populär gemacht. Aber »Screamadelica« von Primal Scream hat das Genre verändert.
Music Essay
Die Beat-Ära in der DDR
Feindliche Übernahme
Schallplatten des Amiga-Labels sind weit verbreitet. Neben Pressungen internationaler Stars war auch jede Menge Musik aus der DDR selbst auf Platte verewigt worden. Manches davon lohnt wiederentdeckt zu werden.
Music Interview
José González
Geschmack ist wie dein Po
2003 coverte José González den Song »Heartbeat« von The Knife und katapultierte sich gleich in die Herzen und Studierzimmer vieler Menschen. Mit seinem Album »Local Valley« strickt er weiter an seinem Mythos. Wir trafen ihn zum Interview.
Music Porträt
Loredana Berté
Irgendwie unvergleichlich
Loredana Bertè wird als »Königin des italienischen Rock« apostrophiert. Das greift nicht nur musikalisch zu kurz. Denn sie den Status quo nie repräsentiert, sondern als Außenseiterin aus Überzeugung wiederholt infrage gestellt.
Music Kolumne
Records Revisited
DJ Shadow – Endtroducing (1996)
Vor 25 Jahren erschien mit »Endtroducing« ein Hip-Hop-Album, das Björk mit Metallica und finnischer Fusion zusammendachte. DJ Shadow grub dafür im Keller. Und fand Gold. Dann schuf er ein Album, das aus der Zeit gefallen zu sein scheint.
Music Porträt
Sarah Davachi
Echo der Unendlichkeit
Intensität ist das Wort, das in den Sinn kommt. Bei ihrer Musik und bei ihren Sätzen. Ihr Sound fühlt sich an, als ob jemand mit einer Fingerspitze über die Seele streicht. Jetzt erscheint Sarah Davachi neues Album »Antiphonals«.
Music Porträt
Dais Records
Klang als Kollektion
Zwischen Experiment und Erwartung, Neuem und Altem wagt Dais Records seit Jahren den Spagat. Gibby Miller und Ryan Martin ziehen dort ihre Kreise, wo Linearität bewusste Störung erfährt – und treten so in die Fußstapfen großer Vorgänger.
Music Porträt
Leslie Winer
Der unbekannte Weltstar
Björk, Grace Jones, Boy George und Sinéad O’Connor zählen zu ihren Bewunderern. William S. Burroughs war ihr Mentor. Irgendwie hat sie auch Trip-Hop erfunden. Dennoch ist Leslie Winer heute nur Insdern bekannt. Das könnte sich jetzt ändern.
Music Porträt
DJ Koco
Guest Mix
Bei DJ Koco treffen atemberaubende Mixing-Skills auf eine Selection von ungeheurer Raffinesse. Kaum einer cuttet seine Breakbeats tighter ineinander als er. Das Verblüffendste: Der japanische DJ beschränkt sich in seinen Sets auf 7Inches.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2021
Keift und brummt sich wieder durch die Veröffentlichungen der letzten zwei Monate: Aigners Inventur, mit Bärlauch-Antipathie und Seerobben-Ehrfurcht. Dazwischen Alben von Flying Lotus, Erika De Casier, Space Afrika und Maxine Funke.
Music Kolumne
Records Revisited
John Coltrane – Africa/Brass (1961)
1961 markierte »Africa/Brass« den Anbruch eines neuen Zeitalters: Für John Coltrane war es der Beginn seiner Impulse!-Jahre, für viele afrikanische Staaten der Start in die Unabhängigkeit. Musikalisch war es sein ambitioniertestes Vorhaben.
Music Kolumne
Records Revisited
Björk – Vespertine (2001)
Mit »Vespertine« schien Björk Guðmundsdóttir das Versprechen ihres vorherigen Werks nicht einzulösen. Weil sie dieses Mal einen vollkommen anderen Ansatz wählte. Was »Vespertine« von 2001 zu einer ihrer besten Platten bis heute macht.
Music Porträt
Polo & Pan
Eklektisch in den Weltraum
Polo & Pan sind bereit abzuheben. Nachdem sie es mit ihrem kunterbunten Stilmix bis ins Hotelzimmer von Elon Musk schafften, blicken sie nun höheren Sphären entgegen. Die irdischen Fans beglückt das Duo derweil mit dem Album »Cyclorama«.
Music Liste
Durand Jones & The Indications
10 All Time Favs
Durand Jones & The Indications verbinden seit Ihrem Debüt vor fünf Jahren Vergangenheit und Zukunft des Genres. Jetzt erscheint ihr drittes Album »Private Space«. Zeit, um die Band nach den 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt haben.
Music Porträt
Conrad Schnitzler
Mitten im Durcheinander
Immer noch wird der 2011 verstorbene Conrad Schnitzler vor allem für seine Verbindung zu Kraftwerk oder Tangerine Dream wahrgenommen. Dabei steht sein beeindruckendes Werk genauso für sich allein, wie er Verbindungen herzustellen wusste.
Music Kolumne
Records Revisited
Main Source – Breaking Atoms (1991)
In mancher Hinsicht scheint »Breaking Atoms«, das Debüt von Main Source, ein Klassiker aus der zweiten Reihe geblieben zu sein. Doch die Produktion von Large Professor definierte einen Signature Sound für das Goldene Zeitalter des Hip-Hop.
Music Kolumne
Records Revisited
LFO – Frequencies (1991)
Die niederfrequenten Schwingungserzeuger LFO aus Leeds schufen mit »Frequencies« eines der ersten Techno-Alben. Ihre hohen Bleeps und tiefen Clonks haben Technogeschichte geschrieben. Bis heute kann, äh, muss man dazu tanzen.
Music Kolumne
Records Revisited
Funkadelic – Maggot Brain (1971)
Mit »Maggot Brain« begeben sich Funkadelic auf die dunkle Seite des Funk. Das triumphierende Lustprinzip wird mit dystopischer Eschatologie durchsetzt und stellt der Feier des Lebens eine beklemmende Endzeitstimmung zur Seite.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2021
Hier wird nicht lange gefackelt und sogar auf halbgare UEFA-Gags wird verzichtet. Stattdessen wird im Sinne der Schallplatte gehandelt und an die 20 Vinyl-Scheiben werden zum Drehen gebracht.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2021
50 best Vinyl Records so far
Das vergangene halbe Jahr hat gefühlt ganze fünf gedauert. Ein nie endender Winter, quälende Isolation. Und die Musik? Die lief weiter, auf unseren Plattenspielern. Diese 50 Schallplatten blieben dabei besonders im Gedächtnis.
Music Porträt
Hōzan Yamamoto
Meditation aus Improvisation
Über fünf Dekaden hinweg pushte er japanischen Jazz in spirituelle Sphären, ohne Kitsch oder Esoterik. Ansehen erntete er dafür vor allem in seiner Heimat. Bis heute gilt Hōzan Yamamotos Schaffen international als Geheimtipp.
Music Porträt
Hoshina Anniversary
Die Fusion von Techno und Jazz
Hoshina Anniversary macht Techno. Er selbst würde sich aber eher in der Nachfolge zu Jazz und traditioneller japanischer Musik verorten. Und damit ist der Tokioter nicht allein.