Music Kolumne | verfasst 05.09.2012
Aigners Inventur
August 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Holy Other, Max Herre, Rick Ross, Four Tet und JJ Doom.
Text Florian Aigner

rick ross god forgivesFind it at hhv.de: CD | 2LP Fangen wir direkt in der Schwergewichtsklasse an. Rick Ross veröffentlicht mit »God Forgives, I Don’t« (immer noch einer der schönsten Titel des Jahres) mittlerweile zum vierten Mal das gleiche Album. Das macht aber nichts, hat man sich doch inzwischen so sehr an diesen Trademark-Eintopf aus Soul-Sample-Klassizismus, Lex-Luger-Bombast und Heavy Petting gen Ende gewöhnt. Rozay selbst bleibt derweil ein höchst amüsanter Rapper, der innerhalb seines limitierten Themenkomplexes immer noch zu überzeugen weiß. Und dieses Drake-Feature wieder, uiuiuiui.
 

2 chainz based onFind it at hhv.de: CD | 2LP Apropos amüsant: 2 Chainz schafft es auf »Based On A T.R.U. Story« zwar nicht seinen absurd produktiven letzten 18 Monaten die Krone aufzusetzen, dafür gibt es hier zu viel musikalischen Leerlauf, aber ich will verdammt sein, wenn The Artist Formerly Known As Tity Boi mich nicht mindestens einmal pro Track dazu veranlasst meinen Kaffee prustend auf dem Bildschirm zu verteilen, ob unfreiwillig oder nicht spielt hierbei keine Rolle. Complex hat das ganze Spektakel mal wieder versucht bürokratisch zu verarbeiten, was gar nicht notwendig, dafür aber ein guter Anhaltspunkt für besagte Hilarity ist.
 

Aesop Rock - Skelethon LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Aesop Rocks Humor hat sich mir, selbst als staatlich examinierter Anglist, bisher immer verschlossen, zu kryptisch seine Anspielungen, zu gaga seine Insider-Gags. Glücklicherweise ist aber auch »Skelethon« ohne Interpretationsbogen genießbar, was primär an Aesops immens gewachsenen Fähigkeiten an den Knöpfen liegt. Meist humorlos gechoppte Licks, versehen mit Drums, die in ihrer Wuchtigkeit durchaus bei El-P abgeschaut sind, aber die Meters lieber haben als Blade Runner. Wie gewohnt ist mir Aesops Grabesstimme auf Albumlänge zuviel, aber dass ich mir 2012 überhaupt noch einen von diesen tageslichtscheuen Nerds aus der Generation Anticon anhören kann, ohne mit den Augen zu rollen, ist schon ein Erfolg an sich.
 

jj doom cd coverFind it at hhv.de: CD | 2LP Dass ich 2012 ein riesiger DOOM-Fan bleibe, hat leider wenig bis nichts mit JJ Doom, der Kollaboration der Herren Dumile und Jarel, zu tun. Es ist fast erschreckend, wie von der ersten Sekunde an klar wird, dass hier einfach die vielzitierte Chemie fehlt. Jneiro Jarel, der einige Solo-Projekte veröffentlicht hat, die man nach wie vor als sehr gelungen bezeichnen darf, schafft es zu keinem Zeitpunkt DOOM mit seinen Produktionen herauszufordern und so trödelt »Keys To The Kuffs« erschreckend ereignislos vor sich hin, um am Ende als zweitschlechtestes Album des Metalgesichtes in die Analen einzugehen (nach dem frevelhaften “Venomous Villain”). Fuck, ich hatte mich so gefreut.
 

Stron Arm Steady & Statik Selektah - Stereotype LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Okay geht Strong Arm Steadys Zusammenarbeit mit Statik Selektah, die unter dem Titel »Stereotype« über Stones Throw erscheint und vielleicht deren glatteste Veröffentlichung aller Zeiten ist. Kohärent produziert, dabei komplett überaschungsfrei, ein Album für Traditionalisten. Ob Phil Tha Agony ein großer Komiker oder leicht zurückgeblieben ist, habe ich auch dieses Mal nicht herausgefunden, aber immerhin weiß ich jetzt, dass er ein “gigantic Tyranosaurus” wie sein N-Wort Rex ist.
 

The Alchemist Russian Roulette LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Unterdessen scheint die Zusammenarbeit mit Oh No für Alchemist auch solo sehr fruchtbar gewesen zu sein. Auf »Russian Roulette« samplet er sich in bester Jackson Bros.-Tradition durch obskure russische Prog-Platten, bittet alte Recken und junge Lümmel in die Booth, jedoch immer mit dem Ziel, dass sich diese in die sehr klar definierte Soundästhetik der Platte einfügen. So ist »Russian Roulette« das erste richtige Alchemist-Soloalbum und nicht eine bloße Compilation.
 

Jeremiah Jae - Raw Money RapsFind it at hhv.de: CD | 2LP Jeremiah Jae also. Es wird relativ schnell deutlich, warum Fly Lo ausgerechnet diesem Kerl die Ehre gewährt hat, ein Rap-Album auf Brainfeeder zu veröffentlichen. Klar, die Beats sind ab und an sperrig, aber immer auf diese schlumpfige Art und Weise, wie bei Madlib in den frühen 00er-Jahren und überhaupt klingt »Raw Money Rap« sehr nach jenen goldenen Stones Throw-Jahren, in denen sich Flying Lotus dort noch als Praktikant verdient machte. Das Schöne dabei ist, dass Jeremiah Jae es dann sogar noch schafft, diesen von DOOM geklauten Laissez-Faire-Flow so hinzurotzen, dass das alles wesentlich ungezwungener wirkt als es tatsächlich ist. Singen kann der Junge auch noch einigermaßen und manchmal klingt er sogar wie Earl Sweatshirt oder beginne ich langsam zu fantasieren?
 

dom kennedy yellow albumFind it at hhv.de: 2LP Ganz entspannt geht Dom Kennedy dieses Rapspiel an, sein über den Oldie Delicious Vinyl erscheinendes »Yellow Album« ist ein würdevoller Beitrag zur momentan stattfindenden LA-Renaissance. Dass Kennedy weder so elegant ist wie Kendrick Lamar, noch so viel Attitüde mitbringt wie Schoolboy Q, stört nicht weiter, weil er ein ganz gutes Gespür für Trackstrukturen und Beats besitzt. Kein Album für die Ewigkeit freilich, aber durchaus brauchbar.
 

Oddisee - The People Hear What They See (Cover)Find it at hhv.de: CD | 2LP Ich kenne ihn nicht, aber bin mir dennoch sicher, dass Oddisee einer jener angenehmen Zeitgenossen ist, der dem Veranstalter beim Abendessen bereitwillig seine Pommes anbietet, sich backstage mit 2 lokalen Biersorten zufrieden gibt und am Day-Off vermutlich sogar fragt, wo der nächste Flohmarkt ist. Das Problem ist: genau so klingt auch seine Musik. »People Hear What They Say«, das x-te Album des designierten Sympathikusses aus Washington D.C. ist handwerklich super, aber so ungemein zahm, so weit weg von all dem, was all die Chief Keefs, Raider Klans und A$APs momentan veranstalten, dass man sich einfach nur alt fühlt. Und dafür kann ich am Sonntagnachmittag dann halt auch einfach wieder »Mecca & The Soul Brother« aus dem Expedit ziehen.
 

Max Herre hallo WeltFind it at hhv.de: CD | 2LP Oh, Max, du alter Vaginaflüsterer und Eierstockkönig, du hast jetzt also wieder Bock auf Rap? Rocker bist du aber auch geblieben? Und schmusen wolltest du ja auch schon immer. Na, was freu ich mich da aber auf »Hallo Welt«. Diesen ASTA-Sprecher-Habitus konntest du ja nie ganz ablegen, aber ganz ehrlich: all die kruden postsozialistischen Geschichtsbuchreferenzen von damals waren erträglicher als diese Kalenderspruchweisheiten, mit denen du die Generation Anna heute immer noch so mühelos feucht machst im Schritt. Viel schlimmer ist aber eigentlich, dass du es tatsächlich für eine gute Idee hältst, diesen längst begraben geglaubten Gymnasiastenrap mit Philipp Poisel, Lagerfeuer-Licks, Mega!-Ausrufen und meinem ganz speziellen Freund Cro noch so zu untergraben, dass man Charlotte Roche mit ihrer grellen Überpointierung ja doch zustimmen will. Immerhin knallt dann aber der Beat für »Rap Ist« so sehr, dass man das am Ende des Albums alles fast wieder verdrängt hat.
 

azealia banks fantasea Den großen Azealia Banks Hype verstehe ich auch nach »Fantasea« nicht. Wenn es 2012 noch als Sensation gelten muss, wenn ein bipolares Twitter-Starlet Beats von Hudson Mohawke und Konsorten bekommt und sich von Styles P die eigenen Defizite vor Augen führen lässt, bin ich schlicht überfragt. Aber hey, some of dem beats be banging.
 

jessie ware devotionFind it at hhv.de: 2LP Dann doch lieber Jessie Ware, auch wenn ich deren sogenannte Übersingles bisher auch eher als Lückenfüller rezipiert habe und auch »Devotion« nicht als den großen Wurf betrachten kann. Andererseits ist es schon irgendwo charmant wie Ware es versteht 80s-Power-Pop mit dem zu verbinden, was aktuell bei den Brit-Bassern so chic ist. Und weil es bei Jessie natürlich auch immer wieder doof ist, werden dann da noch so große Gefühle draufgeklatscht, dass das so oft im eigenen Facebook-Feed auftaucht, dass man irgendwann keine andere Wahl mehr hat, als das nicht nur zu tolerieren, sondern halt doch irgendwie ganz okay zu finden, vor allem jetzt, wo sich keiner mehr traut Feist zu hören.
 

Matthew Dear - Beams LPFind it at hhv.de: 2LP Auch wenn viele Kollegen »Beams« größere Entwicklungen attestieren: Matthew Dear macht dort an sich genau das, was wir von ihm unter bürgerlichem Namen mittlerweile erwarten: Midtempo-Pop mit wavigem Disco-Einschlag und ganz viel Bowie. Weniger düster als »Black City« und unterm Strick auch weniger super, aber immer noch sehr einnehmend, der Matthew.
 

Teengirl Fantasy - TracerFind it at hhv.de: CD | LP Wie sehr ich Teengirl Fantasy und deren erstes Album »7AM« gefeiert habe, ist wohldokumentiert. Der Zweitling »Tracer« ist, wie das oft so ist, ausgereifter und komplexer, aber ein Geniestreich wie »Cheaters« findet sich erwartungsgemäß nicht. Dafür allerlei elegante Synths und schwurbelige, ätherische Vocalspuren, Pianos und Retro-Drums. Immer noch versteht es keine andere Indie-Kombo so gut House nicht nur zu zitieren, sondern zu sein wie die beiden Amerikaner, aber wie gesagt: ein Riesenhit wäre halt schön gewesen.
 

Four Tet - Pink Four Tets »Pink« ist weit weniger überraschend als der Vorgänger, zu sehr haben wir es mittlerweile schätzen gelernt, dass sich Kieran Hebden auf dem Tanzboden weit wohler fühlt als auf der Couch. »Pink« versammelt nun all seine in den letzten Monaten veröffentlichten Zwölfzoller auf einem Silberling, nur bei zwei Tracks wird der umgekehrte Weg beschritten werden. Natürlich hat Four Tet nach wie vor dieses unheimliche Gespür für fragile Melodien, die sich auch bei 125 BPM um das fordernde Rhythmuskonstrukt schlingen und dieses irgendwann völlig vereinnahmen. In den besten Momenten ist das wieder große Alchemie, insgesamt wird das extrem hohe Level von “There Is Love In You” aber nicht ganz erreicht.
 

villalobos happyFind it at hhv.de: PT1 | PT2 Oh nein, eine neue Villalobos-Platte. Nicht, dass das notorische Feierbiest mit seinem selbstzufriedenen Hypno-House Angstschweiß auf meiner Stirn verursachen würde, die Art und Weise, wie Villalobos’ Oeuvre von all diesen unsympathisch verdrogten Studienabbrechern aber in ihren nüchternen Momenten als wichtigster Beitrag zum abendländischen Kulturkanon verklärt wird, ist ekelhafter als Lobeshymnen auf Jochen Distelmeyer zu lesen. Damit wir uns richtig verstehen, »Dependent & Happy« ist durchdachter Micro-House, in den Grooves meist satter als alles, was Ricardo in den letzten Jahren veröffentlicht hat, aber auch nicht mehr. Aber muss man sich ernsthaft wundern, dass das so unideologisierend selten gesagt wird, wenn uns manche Menschen vor einigen Jahren einen 20 minütigen Ethno-Chor als zweites »Strings Of Life« verkaufen wollten?
 

delta funktionen tracesFind it at hhv.de: 2LP Dann lieber die gänzlich unprätentiösen Delta Funktionen, die über Delsin ein Techno-Album veröffentlichen, das keine Berührungsängste mit den Cousins Electro und House kennt und mit »Redemption« sogar einen derart ratternden Acid-Presslufthammer ins Zentrum von »Traces« stellt, dass man die Ekstase gar am Schreibtisch spüren und riechen kann.
 

Shed The Killer LPFind it at hhv.de: 2LP Wenn Shed unter genau diesem Namen Musik aufnimmt, wird es gewöhnlich unbequem. Umso verwunderlicher, dass »The Killer« ein seltsam erwartbares Album geworden ist. Das ist einerseits gut, was auf »The Traveller« nur angedeutet wurde, ist hier ausformuliert, andererseits erreicht Shed einfach nicht mehr die Intensität seines Debüts »Shedding The Past«, das diesem ganzen frühen Berghain-Hype einen Soundtrack gab, der nicht unbedingt repräsentativ für einen frühen Sonntagmorgen war, aber mit seiner desolaten Grundstimmung und Hektik dieses Paralleluniversum so kryptisch umschrieb. »The Killer« hingegen ist in seiner Detroit- und UK-Verliebtheit immer noch liebenswürdig, aber eben in keinster Weise bahnbrechend.
 

jon convex coverFind it at hhv.de: CD Während Boddika dank seiner Zusammenarbeit mit Joy Orbison mittlerweile jeder auf dem Zettel hat, verläuft die Solokarriere von Jon Convex etwas ruhiger. Nach einigen Singles veröffentlicht er mit »Idoru« nun ein solides Album, dessen Hauptinspiration nach wie vor klassischer Electro bleibt, das sich aber auch nicht vor housigeren Anklängen scheut und mit »Fade« sogar einen richtig düsteren Tearjerker mit Ian Curtis Gedächtnisvocals auffährt. Kann man machen.
 

nick edwards coverFind it at hhv.de: 2LP Dass man für Ekoplekz in der richtigen Stimmung sein muss, wäre eine Untertreibung. »Plekzationz«, das erste Album, das Nick Edwards unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht (eine schrammelige Kassette aus dem Jahr 1994 mal ausgenommen), ändert daran nichts. Vier, sich auf jeweils gut 15 Minuten ausbreitende, Klangcollagen zwischen dubbigem Postpunk, Coldwave, EBM und Krautrock, meist versehen mit faszinierenden Synth-Figuren, aber eben auch so anstrengend, dass man sich alle zehn Minuten am liebsten eine Pause gönnen würde. Music for your head(ache).
 

Animal Collective - Centipede HzFind it at hhv.de: CD | 2LP Kopfschmerzen sind ein gutes Stichwort für »Centipede Hz«. Nun waren Genie und Wahnsinn bei Animal Collective schon immer näher beisammen als bei anderen Bands, aber dass sie nun auf den universellen Erfolg des Vorgängers mit einem so breiigen Clusterfuck reagieren und alles, wirklich alles, was auf »Merriweather Post Pavillion« gut war, nicht mehr tun, ist schon einigermaßen frustrierend. Wer auf eine Weiternentwicklung der elekronischen Elemente gehofft hat, wird genauso enttäsucht sein, wie Menschen, die die verquere Sample-Kultur von »Person Pitch« so gefeiert haben. Stattdessen gibt es einen klaren Rückschritt zu verdauen, der klingt wie die weggeschmissenen Outtakes aus »Here Comes The Indian«.
 

ariel pink cover Und gleich der nächste Flop eines Kritikerlieblings. Ariel Pink war ja in erster Linie interessant, weil er so lange den noch verschobeneren kleinen Bruder von Beck geben durfte, der im Schneidersitz auf seiner abgeranzten Couch saß und seltsame Songs über noch seltsamere Dinge schrieb. Nun hat 4AD ihn für “Mature Themes” gebeten, genau das zu unterlassen und diese Professionalisierung seines idiosynkratischen Zitate-Pops ging leider völlig in die Hose. So früh zu einer Parodie seiner selbst zu werden, ist bitter.
 

Holy Other Held LPFind it at hhv.de: CD | LP Unterdessen perfektioniert Holy Other seine auf einigen EPs etablierte Formel auf “Held” derart, dass ich mich dazu hinreißen lasse, ihn den Zeitlupen-Burial zu taufen. Diese stets alternierenden Pitch-Vocals, sie bohren sich fast genauso tief ins Gehirn wie beim Phantom aus England, mit dem Unterschied, dass Holy Other mit Rave-Kultur herzlich wenig am Hut ab und stattdessen eher das wohlige Gefühl vertont, wenn sich der Kater aufzulösen scheint und einer matten Schläfrigkeit weicht. Aber bevor ich zu esoterisch werde, die Kurzform: Album des Monats!
 

Yeasayer - Fragrant World LPFind it at hhv.de: 2LP+CD | 2LP Irgendwie ok und irgendwie auch sehr egal: das neue Album von Yeasayer. Zu Gute halten muss man den Jungs definitiv, dass sie mehr Groove in den dünnen Beinen haben als viele ihrer krummrückigen Indie-Kolllegen, aber wie das halt so läuft mit diesen Intro-Bands: nach ein, zwei Alben ist alles gesagt. Und weil ich mich traditionell immer nur mit einem Sensatiönchen aus dieser Sparte obsessiv beschäftigen kann und Twin Shadow immer noch meiner ganzen Aufmerksamkeit bedarf, hatten Yeasayer diesen Monat auch keine faire Chance
 

Bloc Party Four LPFind it at hhv.de: CD | LP Das Bloc Party Comeback zu verreißen, ist gerade Volkssport. Das machen wir hier nicht. Wobei: »Four« ist schon echt scheiße geworden.
 

the darkness cakesFind it at hhv.de: LP The Darkness sind ja für alle, die sich in ihren Kindergartentagen insgeheim auch Spandexhosen gewünscht haben, weil Vince Neil und Sebastian Bach sie verdammtnochmal tragen konnten, ein echtes Ärgernis. Warum man sich also ernsthaft mit »Hot Cakes« rumschlagen sollte, wenn man stattdessen im Jahresturnus »The Kids Are Back« youtuben kann, ist mir ein Rätsel, aber wir wollen nicht mit solch fiesem Geschichtsrevisionismus schließen, wo es doch noch so schön ist draußen.
 

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Aigners Inventur
Februar 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Patten, Schoolboy Q, Kassem Mosse und The Notwist.
Music Kolumne | verfasst 02.05.2014
Aigners Inventur
April 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kelis, SZA, Sohn, Legowelt und Dillon.
Music Kolumne | verfasst 15.05.2013
Aigners Inventur
April 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Omar S, Tyler, The Knife, James Blake und Ghostface.
Music Kolumne | verfasst 26.03.2014
Aigners Inventur
März 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Carpet Patrol, Rick Ross, Tensnake und Skrillex.
Music Kolumne | verfasst 21.09.2011
Aigners Inventur
August 2011
Unser Kolumnist vom Dienst nimmt sich unter anderem der Miami Heatisierung des Rapspiels an, erötert warum nur Omar-S tun kann, was er tut und wie Slug es geschafft hat, sich die ganzen verwirrten Mädchenseelen vom Leib zu halten.
Music Kolumne | verfasst 06.06.2016
Aigners Inventur
Mai 2016
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut…ach ne, ist ja gleich EM. Und deswegen ist dieses Mal alles anders. Platten werden Nationen und Aigner arbeitet sich einmal von A nach F.
Music Liste
Aigners Inventur
Januar & Februar 2021
Ist es Gott? Ist es Hesse? Ist es Domian? Nein, es ist zum Glück einfach nur der Aigner. Der hat die Gardinen seit Wochen maximalst zugezogen und schickt uns die erste Inventur des noch fast unbefleckten neuen Jahres aus dem Kabuff.
Music Liste
Aaron Frazer
10 All Time Favs
»Introducing« heißt das erste Soloalbum von Aaron Frazer. Als Schlagzeuger von Durand Jones & The Indications ist er aber längst kein unbekannter. Musikalisch geht’s in die Sechziger. Uns sagt er, was ihn wirklich musikalisch geprägt hat.
Music Porträt
On The Corner
Banger für das Hinterzimmer
Mit seinem Label On the Corner Records serviert Pete Buckenham einen berauschenden Eintopf aus afro-futuristischen Jazz-Konzepten und zeitgenössischen Street Grooves und stößt er heute bereits die Pforten zum Sounduniversum von morgen auf.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 50 Albums
Sprechen wir es aus: Musik ist in Gefahr, weil sie nicht gemeinsam erlebt werden kann und weil ihre Macher*innen sich seit Monaten in einer existenziellen Krise befinden. Auf Schallplatte gab es dennoch einiges zu hören, wie diese 50 Alben.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 20 12inches
Tanzen war 2020 nicht wirklich. Aber die Vinyl 12" war trotzdem ein begehrtes Format. Und zwar für Musik, die von einer Zeit nach der Katastrophe träumt. Hier sind unsere Top 20. Einen Bonus in Form einer Vinyl 7" gibt’s obendrauf.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 50 Reissues
Früher war alles besser, das reden wir uns schon seit geraumer Zeit ein und seit zehn, fünfzehn Jahren versucht uns die Reissue-Industrie in dieser zur Weltanschauung geronnenen Vermutung zu bestätigen. Hier sind die Top 50 Reissues 2020.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 20 Compilations
Werkeinstiege zu Beverly Glenn-Copeland und Sade, DJ-Mixe von etwa Helena Hauff und Avalon Emerson, Würdigungen, Geschichtslektionen: Die Compilations in 2020 brachten Schwung in das pandemisch und politisch kriselnde Jahr.
Music Liste
Jahresrückblick 2020
Top 20 Tapes
Das angebliche Tape-Revival ist schon alt genug, als dass seine Heraufbeschwörung durch wiederverwertungsgeile Feuilletons selbst bald ein Revival feiern könnte. Sei’s drum: Diese zwanzig Kassetten haben uns 2020 das Leben gerettet.
Music Porträt
The Silhouettes Project
Protest aus dem Underground
Kosher und Eerf Evil gründeten das Silhouettes Project, um dem Londoner Untergrund Struktur zu verleihen. Ihr selbstbetiteltes Album entstand in gemeinsamen Sessions der britischen Alternative-Rap-Szene.
Music Kolumne
Records Revisited
Coil – Musick to Play in the Dark (1999)
Magie als Klang, der lunare Energien ansammelt: Mit dem im Jahr 1999 veröffentlichten Album »Musick to Play in the Dark« schufen die Elektronik-Esoteriker Coil ihre größten Hymnen an die Nacht. Jetzt wurde es endlich neu veröffentlicht.
Music Porträt
Sault
Black is …
Sault sind die inoffizielle musikalische Stimme der Black Lives Matter Bewegung. Voll radiotauglichem Soul und Jazz, hinter dem die längst überfällige Revolution steht.
Music Kolumne
Aigners Inventur
November & Dezember 2020
Das Virus? Nah, unser furchtloser Kolumnist fürchtet nur eines hinter jeder Straßenecke: Clueso. Aigner schmeißt sich in fiktive Nachtbusse und bückt sich n zu den REWE-Spaghetti runter, weil die von Barilla wieder weggepreppt wurden.
Music Kolumne
Records Revisited
The Pharcyde – Labcabincalifornia (1995)
Pioniere im Andersdenken. Vor 25 Jahren wurden die überdrehten Klassenclowns von The Pharcyde auf ihrem zweiten Album »Labcabincalifornia« zu zynischen Antihelden. Daran trug auch ein damals unbekannter producer namens J Dilla Schuld.
Music Porträt
Tidal Waves
Die Welle reiten
Eine kräftige Welle hat schon so manchen Schatz an Land gespült. So gesehen passt der Name, denn das belgische Reissue-Label Tidal Waves sucht, findet und veröffentlicht verlorengeglaubte Perlen der Musikgeschichte.
Music Kolumne
Records Revisited
Four Tet – There Is Love in You (2010)
Als Four Tet Anfang 2010 das Album »There Is Love in You« veröffentlicht, muss er der Welt nichts mehr beweisen und setzt sich einem retromanischen und verbissenen Zeitgeist mit einem gerüttelt Maß Glückseligkeit entgegen.
Music Kolumne
Records Revisited
GZA – Liquid Swords (1995)
Vor 25 Jahren säbelte GZA sein erstes Solo-Album innerhalb des Wu-Tang-Universums raus, boxte im Schatten von Shaolin-Kriegern und machte seine Gegner mit Lines einen Kopf kürzer. Das Ergebnis nannte sich »Liquid Swords«.
Music Porträt
Mort Garson
Musik für Pflanzen und Menschen
Er war an über 900 Liedern beteiligt, erreichte Platz 1 der Billboard Charts, doch Mort Garsons heutiger Ruhm beruht auf einer Begegnung mit Bob Moog, den er überredete, ihm einen seiner Synthesizer zu überlassen. Eine Wiederentdeckung.
Music Kolumne
Records Revisited
Pet Shop Boys – Behaviour (1990)
»Behaviour« ist das Pet Shop Boys-Album schlechthin. Reflektierte Texte, die schon damals bewährten Hymnen-Melodien und Harold Faltermeyers analoge Produktion verschmolzen zu einem Klassiker, der keinen Staub ansetzen will.
Music Porträt
Dark Entries
Zwischen Disco, Goth und Porno-Soundtracks
Seit 2009 betreibt Josh Cheon sein Label für Undergroundiges aus den 1980er Jahren und solches, das es werden will. Nächstes Jahr wird er über 300 Schallplatten dort veröffentlicht haben. Wir stellen euch das Label aus San Francisco vor.
Music Interview
Makaya McCraven
»Ich grabe Sound aus«
Makaya McCraven ist einer der Jazzmusiker dieser Tage. Nicht nur seine Heimatstadt Chicago, sondern die ganze Welt scheint sich an dem freien Umgang mit dem Jazzerbe in seiner Musik zu inspirieren. Wir hatten die Chance zum Interview.
Music Liste
Record Store Day 2020 – 3rd Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 24.10.2020 findet nun der dritte von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Dafür sind wiederum mehr als 120 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Porträt
Sade
Magie ohne Mysterium
Mit dem Box-Set »This Far« wird das Gesamtwerk von Sade neu veröffentlicht. Viel ist das nicht. Aber Sängerin Helen Folasade Adu ist nicht nicht nur der größte Superstar, der nie einer werden wollte – sondern singt nur, wenn sie es will.
Music Kolumne
Records Revisited
Godspeed You! Black Emperor – Lift Your Skinny Fists Like Antennas To Heaven (2000)
Das zweite Album des Projekts Godspeed You! Black Emperor ist ein Werk voller Widersprüche und Zweifel. Vor allem liefert es den Soundtrack zur Komplexität menschlicher Existenz im aufkeimenden Dogmatismus.
Music Porträt
Derya Yıldırım
Im Namen der Menschlichkeit
Für Derya Yıldırım ist Musik in erster Linie Ausdruck menschlicher Beziehungen. Mit der Grup Şimşek verbindet sie die Musik ihrer anatolischer Heimat mit unzähligen anderen Klängen und Melodien, die die Menschen erden.
Music Essay
A Journey Into Turkish Music
Gastarbeiter*innen Musik
Parallel zur Genese des Anadolu Pop entwickelt sich in der BRD eine virile Infrastruktur. Diese »Gastarbeitermusik« hat das öffentliche Bewusstsein stets nur gestreift. Der wirtschaftliche Austausch hätte ein kultureller sein können.
Music Essay
A Journey Into Turkish Music
Anadolu Pop
Altın Gün, Derya Yıldırım & Grup Şimşek oder Gaye Su Akyol: mehr und mehr Bands beziehen sich wieder auf den Sound des Anadolu Pop, der sich in den 1960er Jahren in der Türkei formierte. Aber ist es ein Revival? Wir klären auf.
Music Kolumne
Records Revisited
Mouse On Mars – Iaora Tahiti (1995)
Mit ihrem zweiten Album »Iaora Tahiti« haben Mouse On Mars schließlich den letzten überzeugt, dass schlaue Electronica in den Neunzigern durchaus auch aus good ol’ Germany kommen kann. In diesen Tagen wird das Album 25 Jahre alt.
Music Kolumne
Records Revisited
Radiohead – Kid A (2000)
Zwischen Bigotterie und Blasphemie liegt oft nur »Kid A«. Das vierte Album von Radiohead erschien am 2. Oktober 2000, tauschte Gitarren gegen Synthesizer – und begann mit einem Fehler.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Tolouse Low Trax – Jumping Dead Leafs
Der Mann, der einen Sound geprägt hat, ist zurück mit einem Langspieler. Die drei Männer, die nichts geprägt haben, sind zur Stelle, um sich über ihn zu unterhalten. Das ist natürlich eine tolle Sache.
Music Liste
Record Store Day 2020 – 2nd Drop
Weitere 12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 26.9.2020 findet nun der zweite von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Dafür sind wiederum mehr als 150 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Interview
Action Bronson
»Nichts könnte mich davon abhalten, mein Leben zu lieben«
Action Bronson meldet sich zurück. Das ist erstaunlich, denn die Musik ist nur ein Teil im Leben des New Yorkers, der auch Maler, Tänzer, Olivenöl-Tester, Schauspieler und anderes ist. Wir hatten die Gelegenheit zu einem Gespräch.
Music Kolumne
Records Revisited
Kate Bush – Hounds Of Love (1985)
Auf ihrem selbstproduzierten, fünften Studioalbum erklimmt Kate Bush den Gipfel ihres Autoren-Art-Pops. Ihre Synthese von digitaler Klanggestaltung und Folk-Elementen zeitigt ein Album, das einem Jahrhundertroman gleichkommt.
Music Porträt
Melody As Truth
An der Schwelle von Sound und Stille
Mit seinem Label Melody As Truth bewegt sich Jonny Nash zwischen Balearic und Ambient. Die Reise führt von New Age zu einer neuen Art von Weltkammermusik. Er selbst spricht vom »Erforschen von Raum und Timing«.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober 2020
Der Sommer ist vorbei, die Welt ja sowieso, da wird selbst unser Kolumnist emotional. Er gibt seinem Haustier einen Namen und legt sich zu Enya in die Badewanne. Aigners Inventur ist zurück. Ganz, ganz wild.
Music Porträt
Larry Heard
Von der Luftgitarre zur Clubhymne
Larry Heard gilt als einer der Gründungsväter von Chicago House. Mit »Can You Feel It« prägte er das Antlitz von Deephouse. Stets blickte er über den Tellerrand der Clubmusik hinaus. Begonnen hat er seine Karriere jedoch als Luftgitarrist.
Music Kolumne
Records Revisited
Aesop Rock – Float (2000)
Statistisch gesehen ist Aesop Rock der eloquenteste unter allen Rappern. Stilistisch gesehen musste er zuerst behaupten, um im Feld der elaborierten Hip-Hopper zu etablieren. Dahingehend war »Float« von 2000 eine erstes Ausrufezeichen.
Music Interview
Kelly Lee Owens
»Wir verkörpern Emotionen«
Mit »Inner Song« veröffentlichte die walisische Musikerin ihr zweites Album, das mit einer Hand die Tränen nach dem Closing-Set aus den Augen wischt und mit der anderen das Fenster in den Alltag aufstößt. Ein Gespräch.
Music Liste
Harmonious Thelonious
10 All Time Favs
Mit »Plong« rüttelt Stefan Schwander an den Grundfesten der Clubmusik. Sein neues Solo-Album als Harmonious Thelonious lässt Alltagsgeräusche ein unheimliches Eigenleben entwickeln. Uns hat er erzählt, welche 10 Platten ihn geformt haben.
Music Interview
Nubya Garcia
Verwobene Erinnerungen
Die Saxophonistin Nubya Garcia ist Teil der regen Londoner Jazzszene. An ihrem Instrument ist sie eine der energetischsten Musikerinnen der Welt. Ansonsten ruht sie in sich. Sie ist so cool, wie die Musik, die sie spielt. Ein Interview.
Music Porträt
Pierre Schaeffer
In allem steckt Musik
Lange Zeit war es kaum vorstellbar, dass Musik durch anderes als Instrument und Stimme entstünde. In den Händen Pierre Schaeffers jedoch wurde der Tonträger zur Basis der Komposition. Vor 25 Jahren starb der Pionier der elektronischen Musik
Music Liste
Record Store Day 2020 – 1st Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 29.8.2020 findet nun der erste von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Allein dafür sind mehr als 350 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.