Music Kolumne | verfasst 05.09.2012
Aigners Inventur
August 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Holy Other, Max Herre, Rick Ross, Four Tet und JJ Doom.
Text Florian Aigner

rick ross god forgivesFind it at hhv.de: CD | 2LP Fangen wir direkt in der Schwergewichtsklasse an. Rick Ross veröffentlicht mit »God Forgives, I Don’t« (immer noch einer der schönsten Titel des Jahres) mittlerweile zum vierten Mal das gleiche Album. Das macht aber nichts, hat man sich doch inzwischen so sehr an diesen Trademark-Eintopf aus Soul-Sample-Klassizismus, Lex-Luger-Bombast und Heavy Petting gen Ende gewöhnt. Rozay selbst bleibt derweil ein höchst amüsanter Rapper, der innerhalb seines limitierten Themenkomplexes immer noch zu überzeugen weiß. Und dieses Drake-Feature wieder, uiuiuiui.
 

2 chainz based onFind it at hhv.de: CD | 2LP Apropos amüsant: 2 Chainz schafft es auf »Based On A T.R.U. Story« zwar nicht seinen absurd produktiven letzten 18 Monaten die Krone aufzusetzen, dafür gibt es hier zu viel musikalischen Leerlauf, aber ich will verdammt sein, wenn The Artist Formerly Known As Tity Boi mich nicht mindestens einmal pro Track dazu veranlasst meinen Kaffee prustend auf dem Bildschirm zu verteilen, ob unfreiwillig oder nicht spielt hierbei keine Rolle. Complex hat das ganze Spektakel mal wieder versucht bürokratisch zu verarbeiten, was gar nicht notwendig, dafür aber ein guter Anhaltspunkt für besagte Hilarity ist.
 

Aesop Rock - Skelethon LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Aesop Rocks Humor hat sich mir, selbst als staatlich examinierter Anglist, bisher immer verschlossen, zu kryptisch seine Anspielungen, zu gaga seine Insider-Gags. Glücklicherweise ist aber auch »Skelethon« ohne Interpretationsbogen genießbar, was primär an Aesops immens gewachsenen Fähigkeiten an den Knöpfen liegt. Meist humorlos gechoppte Licks, versehen mit Drums, die in ihrer Wuchtigkeit durchaus bei El-P abgeschaut sind, aber die Meters lieber haben als Blade Runner. Wie gewohnt ist mir Aesops Grabesstimme auf Albumlänge zuviel, aber dass ich mir 2012 überhaupt noch einen von diesen tageslichtscheuen Nerds aus der Generation Anticon anhören kann, ohne mit den Augen zu rollen, ist schon ein Erfolg an sich.
 

jj doom cd coverFind it at hhv.de: CD | 2LP Dass ich 2012 ein riesiger DOOM-Fan bleibe, hat leider wenig bis nichts mit JJ Doom, der Kollaboration der Herren Dumile und Jarel, zu tun. Es ist fast erschreckend, wie von der ersten Sekunde an klar wird, dass hier einfach die vielzitierte Chemie fehlt. Jneiro Jarel, der einige Solo-Projekte veröffentlicht hat, die man nach wie vor als sehr gelungen bezeichnen darf, schafft es zu keinem Zeitpunkt DOOM mit seinen Produktionen herauszufordern und so trödelt »Keys To The Kuffs« erschreckend ereignislos vor sich hin, um am Ende als zweitschlechtestes Album des Metalgesichtes in die Analen einzugehen (nach dem frevelhaften “Venomous Villain”). Fuck, ich hatte mich so gefreut.
 

Stron Arm Steady & Statik Selektah - Stereotype LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Okay geht Strong Arm Steadys Zusammenarbeit mit Statik Selektah, die unter dem Titel »Stereotype« über Stones Throw erscheint und vielleicht deren glatteste Veröffentlichung aller Zeiten ist. Kohärent produziert, dabei komplett überaschungsfrei, ein Album für Traditionalisten. Ob Phil Tha Agony ein großer Komiker oder leicht zurückgeblieben ist, habe ich auch dieses Mal nicht herausgefunden, aber immerhin weiß ich jetzt, dass er ein “gigantic Tyranosaurus” wie sein N-Wort Rex ist.
 

The Alchemist Russian Roulette LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Unterdessen scheint die Zusammenarbeit mit Oh No für Alchemist auch solo sehr fruchtbar gewesen zu sein. Auf »Russian Roulette« samplet er sich in bester Jackson Bros.-Tradition durch obskure russische Prog-Platten, bittet alte Recken und junge Lümmel in die Booth, jedoch immer mit dem Ziel, dass sich diese in die sehr klar definierte Soundästhetik der Platte einfügen. So ist »Russian Roulette« das erste richtige Alchemist-Soloalbum und nicht eine bloße Compilation.
 

Jeremiah Jae - Raw Money RapsFind it at hhv.de: CD | 2LP Jeremiah Jae also. Es wird relativ schnell deutlich, warum Fly Lo ausgerechnet diesem Kerl die Ehre gewährt hat, ein Rap-Album auf Brainfeeder zu veröffentlichen. Klar, die Beats sind ab und an sperrig, aber immer auf diese schlumpfige Art und Weise, wie bei Madlib in den frühen 00er-Jahren und überhaupt klingt »Raw Money Rap« sehr nach jenen goldenen Stones Throw-Jahren, in denen sich Flying Lotus dort noch als Praktikant verdient machte. Das Schöne dabei ist, dass Jeremiah Jae es dann sogar noch schafft, diesen von DOOM geklauten Laissez-Faire-Flow so hinzurotzen, dass das alles wesentlich ungezwungener wirkt als es tatsächlich ist. Singen kann der Junge auch noch einigermaßen und manchmal klingt er sogar wie Earl Sweatshirt oder beginne ich langsam zu fantasieren?
 

dom kennedy yellow albumFind it at hhv.de: 2LP Ganz entspannt geht Dom Kennedy dieses Rapspiel an, sein über den Oldie Delicious Vinyl erscheinendes »Yellow Album« ist ein würdevoller Beitrag zur momentan stattfindenden LA-Renaissance. Dass Kennedy weder so elegant ist wie Kendrick Lamar, noch so viel Attitüde mitbringt wie Schoolboy Q, stört nicht weiter, weil er ein ganz gutes Gespür für Trackstrukturen und Beats besitzt. Kein Album für die Ewigkeit freilich, aber durchaus brauchbar.
 

Oddisee - The People Hear What They See (Cover)Find it at hhv.de: CD | 2LP Ich kenne ihn nicht, aber bin mir dennoch sicher, dass Oddisee einer jener angenehmen Zeitgenossen ist, der dem Veranstalter beim Abendessen bereitwillig seine Pommes anbietet, sich backstage mit 2 lokalen Biersorten zufrieden gibt und am Day-Off vermutlich sogar fragt, wo der nächste Flohmarkt ist. Das Problem ist: genau so klingt auch seine Musik. »People Hear What They Say«, das x-te Album des designierten Sympathikusses aus Washington D.C. ist handwerklich super, aber so ungemein zahm, so weit weg von all dem, was all die Chief Keefs, Raider Klans und A$APs momentan veranstalten, dass man sich einfach nur alt fühlt. Und dafür kann ich am Sonntagnachmittag dann halt auch einfach wieder »Mecca & The Soul Brother« aus dem Expedit ziehen.
 

Max Herre hallo WeltFind it at hhv.de: CD | 2LP Oh, Max, du alter Vaginaflüsterer und Eierstockkönig, du hast jetzt also wieder Bock auf Rap? Rocker bist du aber auch geblieben? Und schmusen wolltest du ja auch schon immer. Na, was freu ich mich da aber auf »Hallo Welt«. Diesen ASTA-Sprecher-Habitus konntest du ja nie ganz ablegen, aber ganz ehrlich: all die kruden postsozialistischen Geschichtsbuchreferenzen von damals waren erträglicher als diese Kalenderspruchweisheiten, mit denen du die Generation Anna heute immer noch so mühelos feucht machst im Schritt. Viel schlimmer ist aber eigentlich, dass du es tatsächlich für eine gute Idee hältst, diesen längst begraben geglaubten Gymnasiastenrap mit Philipp Poisel, Lagerfeuer-Licks, Mega!-Ausrufen und meinem ganz speziellen Freund Cro noch so zu untergraben, dass man Charlotte Roche mit ihrer grellen Überpointierung ja doch zustimmen will. Immerhin knallt dann aber der Beat für »Rap Ist« so sehr, dass man das am Ende des Albums alles fast wieder verdrängt hat.
 

azealia banks fantasea Den großen Azealia Banks Hype verstehe ich auch nach »Fantasea« nicht. Wenn es 2012 noch als Sensation gelten muss, wenn ein bipolares Twitter-Starlet Beats von Hudson Mohawke und Konsorten bekommt und sich von Styles P die eigenen Defizite vor Augen führen lässt, bin ich schlicht überfragt. Aber hey, some of dem beats be banging.
 

jessie ware devotionFind it at hhv.de: 2LP Dann doch lieber Jessie Ware, auch wenn ich deren sogenannte Übersingles bisher auch eher als Lückenfüller rezipiert habe und auch »Devotion« nicht als den großen Wurf betrachten kann. Andererseits ist es schon irgendwo charmant wie Ware es versteht 80s-Power-Pop mit dem zu verbinden, was aktuell bei den Brit-Bassern so chic ist. Und weil es bei Jessie natürlich auch immer wieder doof ist, werden dann da noch so große Gefühle draufgeklatscht, dass das so oft im eigenen Facebook-Feed auftaucht, dass man irgendwann keine andere Wahl mehr hat, als das nicht nur zu tolerieren, sondern halt doch irgendwie ganz okay zu finden, vor allem jetzt, wo sich keiner mehr traut Feist zu hören.
 

Matthew Dear - Beams LPFind it at hhv.de: 2LP Auch wenn viele Kollegen »Beams« größere Entwicklungen attestieren: Matthew Dear macht dort an sich genau das, was wir von ihm unter bürgerlichem Namen mittlerweile erwarten: Midtempo-Pop mit wavigem Disco-Einschlag und ganz viel Bowie. Weniger düster als »Black City« und unterm Strick auch weniger super, aber immer noch sehr einnehmend, der Matthew.
 

Teengirl Fantasy - TracerFind it at hhv.de: CD | LP Wie sehr ich Teengirl Fantasy und deren erstes Album »7AM« gefeiert habe, ist wohldokumentiert. Der Zweitling »Tracer« ist, wie das oft so ist, ausgereifter und komplexer, aber ein Geniestreich wie »Cheaters« findet sich erwartungsgemäß nicht. Dafür allerlei elegante Synths und schwurbelige, ätherische Vocalspuren, Pianos und Retro-Drums. Immer noch versteht es keine andere Indie-Kombo so gut House nicht nur zu zitieren, sondern zu sein wie die beiden Amerikaner, aber wie gesagt: ein Riesenhit wäre halt schön gewesen.
 

Four Tet - Pink Four Tets »Pink« ist weit weniger überraschend als der Vorgänger, zu sehr haben wir es mittlerweile schätzen gelernt, dass sich Kieran Hebden auf dem Tanzboden weit wohler fühlt als auf der Couch. »Pink« versammelt nun all seine in den letzten Monaten veröffentlichten Zwölfzoller auf einem Silberling, nur bei zwei Tracks wird der umgekehrte Weg beschritten werden. Natürlich hat Four Tet nach wie vor dieses unheimliche Gespür für fragile Melodien, die sich auch bei 125 BPM um das fordernde Rhythmuskonstrukt schlingen und dieses irgendwann völlig vereinnahmen. In den besten Momenten ist das wieder große Alchemie, insgesamt wird das extrem hohe Level von “There Is Love In You” aber nicht ganz erreicht.
 

villalobos happyFind it at hhv.de: PT1 | PT2 Oh nein, eine neue Villalobos-Platte. Nicht, dass das notorische Feierbiest mit seinem selbstzufriedenen Hypno-House Angstschweiß auf meiner Stirn verursachen würde, die Art und Weise, wie Villalobos’ Oeuvre von all diesen unsympathisch verdrogten Studienabbrechern aber in ihren nüchternen Momenten als wichtigster Beitrag zum abendländischen Kulturkanon verklärt wird, ist ekelhafter als Lobeshymnen auf Jochen Distelmeyer zu lesen. Damit wir uns richtig verstehen, »Dependent & Happy« ist durchdachter Micro-House, in den Grooves meist satter als alles, was Ricardo in den letzten Jahren veröffentlicht hat, aber auch nicht mehr. Aber muss man sich ernsthaft wundern, dass das so unideologisierend selten gesagt wird, wenn uns manche Menschen vor einigen Jahren einen 20 minütigen Ethno-Chor als zweites »Strings Of Life« verkaufen wollten?
 

delta funktionen tracesFind it at hhv.de: 2LP Dann lieber die gänzlich unprätentiösen Delta Funktionen, die über Delsin ein Techno-Album veröffentlichen, das keine Berührungsängste mit den Cousins Electro und House kennt und mit »Redemption« sogar einen derart ratternden Acid-Presslufthammer ins Zentrum von »Traces« stellt, dass man die Ekstase gar am Schreibtisch spüren und riechen kann.
 

Shed The Killer LPFind it at hhv.de: 2LP Wenn Shed unter genau diesem Namen Musik aufnimmt, wird es gewöhnlich unbequem. Umso verwunderlicher, dass »The Killer« ein seltsam erwartbares Album geworden ist. Das ist einerseits gut, was auf »The Traveller« nur angedeutet wurde, ist hier ausformuliert, andererseits erreicht Shed einfach nicht mehr die Intensität seines Debüts »Shedding The Past«, das diesem ganzen frühen Berghain-Hype einen Soundtrack gab, der nicht unbedingt repräsentativ für einen frühen Sonntagmorgen war, aber mit seiner desolaten Grundstimmung und Hektik dieses Paralleluniversum so kryptisch umschrieb. »The Killer« hingegen ist in seiner Detroit- und UK-Verliebtheit immer noch liebenswürdig, aber eben in keinster Weise bahnbrechend.
 

jon convex coverFind it at hhv.de: CD Während Boddika dank seiner Zusammenarbeit mit Joy Orbison mittlerweile jeder auf dem Zettel hat, verläuft die Solokarriere von Jon Convex etwas ruhiger. Nach einigen Singles veröffentlicht er mit »Idoru« nun ein solides Album, dessen Hauptinspiration nach wie vor klassischer Electro bleibt, das sich aber auch nicht vor housigeren Anklängen scheut und mit »Fade« sogar einen richtig düsteren Tearjerker mit Ian Curtis Gedächtnisvocals auffährt. Kann man machen.
 

nick edwards coverFind it at hhv.de: 2LP Dass man für Ekoplekz in der richtigen Stimmung sein muss, wäre eine Untertreibung. »Plekzationz«, das erste Album, das Nick Edwards unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht (eine schrammelige Kassette aus dem Jahr 1994 mal ausgenommen), ändert daran nichts. Vier, sich auf jeweils gut 15 Minuten ausbreitende, Klangcollagen zwischen dubbigem Postpunk, Coldwave, EBM und Krautrock, meist versehen mit faszinierenden Synth-Figuren, aber eben auch so anstrengend, dass man sich alle zehn Minuten am liebsten eine Pause gönnen würde. Music for your head(ache).
 

Animal Collective - Centipede HzFind it at hhv.de: CD | 2LP Kopfschmerzen sind ein gutes Stichwort für »Centipede Hz«. Nun waren Genie und Wahnsinn bei Animal Collective schon immer näher beisammen als bei anderen Bands, aber dass sie nun auf den universellen Erfolg des Vorgängers mit einem so breiigen Clusterfuck reagieren und alles, wirklich alles, was auf »Merriweather Post Pavillion« gut war, nicht mehr tun, ist schon einigermaßen frustrierend. Wer auf eine Weiternentwicklung der elekronischen Elemente gehofft hat, wird genauso enttäsucht sein, wie Menschen, die die verquere Sample-Kultur von »Person Pitch« so gefeiert haben. Stattdessen gibt es einen klaren Rückschritt zu verdauen, der klingt wie die weggeschmissenen Outtakes aus »Here Comes The Indian«.
 

ariel pink cover Und gleich der nächste Flop eines Kritikerlieblings. Ariel Pink war ja in erster Linie interessant, weil er so lange den noch verschobeneren kleinen Bruder von Beck geben durfte, der im Schneidersitz auf seiner abgeranzten Couch saß und seltsame Songs über noch seltsamere Dinge schrieb. Nun hat 4AD ihn für “Mature Themes” gebeten, genau das zu unterlassen und diese Professionalisierung seines idiosynkratischen Zitate-Pops ging leider völlig in die Hose. So früh zu einer Parodie seiner selbst zu werden, ist bitter.
 

Holy Other Held LPFind it at hhv.de: CD | LP Unterdessen perfektioniert Holy Other seine auf einigen EPs etablierte Formel auf “Held” derart, dass ich mich dazu hinreißen lasse, ihn den Zeitlupen-Burial zu taufen. Diese stets alternierenden Pitch-Vocals, sie bohren sich fast genauso tief ins Gehirn wie beim Phantom aus England, mit dem Unterschied, dass Holy Other mit Rave-Kultur herzlich wenig am Hut ab und stattdessen eher das wohlige Gefühl vertont, wenn sich der Kater aufzulösen scheint und einer matten Schläfrigkeit weicht. Aber bevor ich zu esoterisch werde, die Kurzform: Album des Monats!
 

Yeasayer - Fragrant World LPFind it at hhv.de: 2LP+CD | 2LP Irgendwie ok und irgendwie auch sehr egal: das neue Album von Yeasayer. Zu Gute halten muss man den Jungs definitiv, dass sie mehr Groove in den dünnen Beinen haben als viele ihrer krummrückigen Indie-Kolllegen, aber wie das halt so läuft mit diesen Intro-Bands: nach ein, zwei Alben ist alles gesagt. Und weil ich mich traditionell immer nur mit einem Sensatiönchen aus dieser Sparte obsessiv beschäftigen kann und Twin Shadow immer noch meiner ganzen Aufmerksamkeit bedarf, hatten Yeasayer diesen Monat auch keine faire Chance
 

Bloc Party Four LPFind it at hhv.de: CD | LP Das Bloc Party Comeback zu verreißen, ist gerade Volkssport. Das machen wir hier nicht. Wobei: »Four« ist schon echt scheiße geworden.
 

the darkness cakesFind it at hhv.de: LP The Darkness sind ja für alle, die sich in ihren Kindergartentagen insgeheim auch Spandexhosen gewünscht haben, weil Vince Neil und Sebastian Bach sie verdammtnochmal tragen konnten, ein echtes Ärgernis. Warum man sich also ernsthaft mit »Hot Cakes« rumschlagen sollte, wenn man stattdessen im Jahresturnus »The Kids Are Back« youtuben kann, ist mir ein Rätsel, aber wir wollen nicht mit solch fiesem Geschichtsrevisionismus schließen, wo es doch noch so schön ist draußen.
 

Dein Kommentar
Ähnliche Artikel
Music Kolumne | verfasst 25.07.2012
Aigners Inventur
Juni & Juli 2012
Letzten Monat im wohlverdienten Urlaub holt unsere Kolumnist vom Dienst das Verpasste nach und setzt sich mit der Veröffentlichungsflut, die die letzten beiden Monate brachten, auseinander.
Music Kolumne | verfasst 25.04.2012
Aigners Inventur
April 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Actress, OFWGKTA, Aphroe und Dream 2 Science.
Music Kolumne | verfasst 23.05.2012
Aigners Inventur
Mai 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Killer Mike, Jadakiss, Shackleton, Lone und Kindness.
Music Kolumne | verfasst 31.07.2013
Aigners Inventur
Juni / Juli 2013
Nach einer kurzen Urlaubspause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Ka, J.Cole, Hade & DWFL, David Lynch und Disclosure.
Music Kolumne | verfasst 16.07.2014
Aigners Inventur
Juni 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Cro, Young Thug, Throwing Snow und How To Dress Well.
Music Kolumne | verfasst 27.08.2014
Aigners Inventur
Juli/August 2014
Nach einer kurzen Sommerpause setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Common, FKA Twigs, The Bug, Rustie und FaltyDL.
Music Kolumne | verfasst 24.09.2014
Aigners Inventur
September 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Aphex Twin, Sinkane, Roman Flügel und Mick Jenkins.
Music Kolumne | verfasst 31.10.2012
Aigners Inventur
Oktober 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kendrick Lamar, Bat For Lashes, Andy Stott und Daphni.
Music Kolumne | verfasst 30.01.2013
Aigners Inventur
Januar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: A$AP Rocky, Chief Keef, Four Tet und Mushy.
Music Kolumne | verfasst 27.03.2013
Aigners Inventur
März 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Justin Timberlake, DJ Koze und Function.
Music Kolumne | verfasst 05.06.2013
Aigners Inventur
Mai 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Mount Kimbie, Daft Punk, The-Dream und Vampire Weekend.
Music Kolumne | verfasst 13.06.2014
Aigners Inventur
Mai 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The Roots, SD Laika, Joakim und zwei Fatimas.
Music Kolumne | verfasst 08.11.2017
Aigners Inventur
Oktober 2017
Unser Kolumnist findet in diesem Monat wie immer vieles: schlecht, toll, das ganze Spektrum halt. Vor allem findet er aber seine Grabsteinschrift. Bei Christina Aguliera bedienen muss er sich dafür nicht. So viel sei verraten.
Music Kolumne | verfasst 12.09.2018
Aigners Inventur
September 2018
Nebenkostennachzahlungen bei Eminem, Instagram-Tutorials von Travis Scott, Tapetenanalyse mit YG: mal wieder keine Ahnung was der Aigner hier macht, aber dank Djrum hört die Inventur dann doch irgendwann auf ihre niedrigen Instinkte.
Music Kolumne | verfasst 21.03.2012
Aigners Inventur
März 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Motrip, Lee Fields, Grimes, Ital und DJ Cam.
Music Kolumne | verfasst 02.10.2012
Aigners Inventur
September 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: The XX, Flying Lotus, Xavas, Mala und Robert Hood.
Music Kolumne | verfasst 05.12.2012
Aigners Inventur
November 2012
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Captain Murphy, Roc Marciano, Karenn und Zombie Zombie.
Music Kolumne | verfasst 27.02.2013
Aigners Inventur
Februar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Trus’me, Max D, Pusha T, Darkstar und JBG2.
Music Kolumne | verfasst 29.08.2013
Aigners Inventur
August 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Forest Swords, Earl, Julia Holter und Moderat.
Music Kolumne | verfasst 06.12.2013
Aigners Inventur
November 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: 7 Days Of Funk, Blood Orange, Shadowlust und Logos.
Music Kolumne | verfasst 29.10.2014
Aigners Inventur
Oktober 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Flying Lotus, Dorian Concept, Objekt, T.I. und SBTRKT.
Music Kolumne | verfasst 01.03.2017
Aigners Inventur
Februar 2017
Auch im Februar setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Migos, Roc Marciano, Kingdom und Vermont.
Music Kolumne | verfasst 03.05.2017
Aigners Inventur
April 2017
»Damn.« ist wie Durant im Rucker Park, Actress gerade nochmal gut gegangen: Unser Kolumnist Aigner hat sich durch die Release im April gehört und weiß jetzt vor allem, welche Art von Musik er mit etwas mehr Talent selbt gemacht hätte.
Music Kolumne | verfasst 07.08.2017
Aigners Inventur
Juli 2017
Die Inventur im Juli, es geht um’s: Älterwerden. Unser Kolumnist aka angryoldmanyellingatclouds.jpg beobachtet den Reifeprozess von Jigga, Tyler, Floating Points, und duckt sich zwischendurch unter Instagram-Stories weg.
Music Kolumne | verfasst 06.09.2017
Aigners Inventur
August 2017
Braucht zehn Doppelsitzungen beim Exorzisten: die Inventur im August. Kein Wunder, werden neben großen aktuellen Themen (Fidgetspinner und FDP) auch alle relevanten Releases des Vormonats besprochen.
Music Kolumne | verfasst 17.10.2018
Aigners Inventur
Oktober 2018
Noch ist die Echsentransformation nicht abgeschlossen. Aber wo anderorts leider der Musikjournalismus stirbt, bleibt Aigner der letzte lebende Dinosaurier. Hier ist die Inventur des Monats Oktober. Best cherish it!
Music Essay | verfasst 12.02.2016
Beyoncés »Formation«
»Stop shooting us«
Beyoncés »Formation« ist mehr als reine Selbstdarstellung, es ist eine Gegendarstellung. Die fällt differenzierter aus, als es auf den ersten Blick scheint.
Music Essay | verfasst 12.02.2016
Beyoncés »Formation«
»Get what's mine, take what's mine«
Beyoncé fordert in »Formation«, dass niemand mehr erschossen wird. In zweiter Instanz liefert sie allerdings Ideen zur Selbstermächtigung, die zu einer Sache nicht beitragen werden: Dass niemand mehr erschossen wird.
Music Kolumne | verfasst 01.12.2017
Jahresrückblick 2017
Top 20 12-inches
Das Kurzspielformat ist immer noch vor allem für DJs. Deshalb findet sich in dieser Liste vor allem Musik, die zumindestens in der Nähe der Tanzfläche irgendwas Komisches macht. So einfach ist das.
Music Interview | verfasst 25.04.2018
DJ Koze
Soulful und ein bisschen kaputt
DJ Koze: vielleicht House-Musik-Deutschlands letzter wahrer Eklektiker! Vielleicht der nächste kredible Pop-Produzent des Landes. Ganz sicher ist er einer der besten Gesprächspartner, die man sich wünschen kann.
Music Essay | verfasst 03.06.2019
Cool Japan
Warum japanische Musik ein Revival feiert (Teil 1)
Seit geraumer Zeit stehen Reissues japanischer Alben aus den 1980er Jahren hoch im Kurs. Warum, das erforscht unsere zweiteilige Serie »Cool Japan«. Wir fangen mit den Anfängen elektronischer Musik in Japan an.
Music Kolumne | verfasst 16.03.2011
Aigners Inventur
Februar 2011
Raekwon kümmert sich um die Basis, Mr Dibiase um die Atari-Nerds, Show & KRS-One um die ewig Gestrigen, Virgo 4 um Chicago, PJ Harvey um England und Radiohead um die Journaille. Madames et Monsieurs: der Februar!
Music Kolumne | verfasst 20.04.2011
Aigners Inventur
März 2011
Auch in diesem Monat klärt Aigners Inventur wieder die wirklich essentiellen Fragen der Menschheit: Fürchtet Pusha T wirklich das Fegefeuer? Vermittelt Frank Ocean zwischen Tyler und Bieber? Ist die Welt tatsächlich aus Plastik?
Music Kolumne | verfasst 17.05.2011
Aigners Inventur
April 2011
Zugegeben: es war nicht einfach neben den Marktschreiern der Wolf Gang in den letzten vier Wochen noch andere Stimmen zu vernehmen, aber bei genauem Hinhören gab es für die Musikindustrie doch noch ein Leben neben OFWGKTA.
Music Kolumne | verfasst 15.06.2011
Aigners Inventur
Mai 2011
Irgendetwas stimmt diesen Monat nicht. Was sich im Mai zur Kaffeefahrt verabredete, war im Schnitt älter als der AC Mailand. Und das ausgerechnet im Monat nach Goblin. Quo vadis, Mai?
Music Kolumne | verfasst 10.08.2011
Aigners Inventur
Juni/Juli 2011
Wer anfängt sich in seinem Liegestuhl zu langweilen, bekommt nun die Gelegenheit, die nächsten 15 Minuten mit unserem Scharfrichter vom Dienst und Casper, Wiley, Zomby, MCDE, fLako, den Junior Boys und Laurel Halo zu verbringen.
Music Kolumne | verfasst 19.10.2011
Aigners Inventur
September/Oktober 2011
Wie üblich macht unser Kolumnist vom Dienst auch in dieser Ausgabe vor großen Namen nicht Halt. So dürfen sich Phonte, Emika, James Blake, Radiohead und Apparat Watschen abholen. Warum es trotzdem ein guter Monat war, lest ihr hier.
Music Kolumne | verfasst 18.01.2012
Aigners Inventur
Januar 2012
Da hatte er schon auf einen verlängerten Weihnachsturlaub spekuliert und dann kamen ihm doch wieder massig Platten dazwischen. Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander.
Music Kolumne | verfasst 23.11.2011
Aigners Inventur
Oktober / November 2011
Pünktlich zur kalten Jahreszeit werden wir von einer wahren Flut neuer Alben überschwemmt. Unser Kolumnist Florian Aigner hat sich wie üblich für euch durchgehört und trennt die Spreu vom Weizen.
Music Kolumne | verfasst 26.09.2013
Aigners Inventur
September 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Drake, The Weeknd, Huerco S, Janelle Monae und MGMT.
Music Kolumne | verfasst 22.02.2012
Aigners Inventur
Februar 2012
Lana Del Rey, Haftbefehl, Deichkind: Plakativeres hätte man ihm dieses Mal kaum vor die Nase setzen können. Dennoch vergisst unser Kolumnist vom Dienst wie üblich auch die abseitigeren Releases nicht.
Music Kolumne | verfasst 13.11.2013
Aigners Inventur
Oktober 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Pusha-T, Twit One, Haim, Four Tet und Laurel Halo.
Music Kolumne | verfasst 27.01.2014
Aigners Inventur
Januar 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Beyoncé, R. Kelly, L.I.E.S und Warpaint.
Music Kolumne | verfasst 04.03.2014
Aigners Inventur
Februar 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Patten, Schoolboy Q, Kassem Mosse und The Notwist.
Music Kolumne | verfasst 02.05.2014
Aigners Inventur
April 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Kelis, SZA, Sohn, Legowelt und Dillon.
Music Kolumne | verfasst 15.05.2013
Aigners Inventur
April 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Omar S, Tyler, The Knife, James Blake und Ghostface.
Music Kolumne | verfasst 26.03.2014
Aigners Inventur
März 2014
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Carpet Patrol, Rick Ross, Tensnake und Skrillex.
Music Kolumne | verfasst 21.09.2011
Aigners Inventur
August 2011
Unser Kolumnist vom Dienst nimmt sich unter anderem der Miami Heatisierung des Rapspiels an, erötert warum nur Omar-S tun kann, was er tut und wie Slug es geschafft hat, sich die ganzen verwirrten Mädchenseelen vom Leib zu halten.
Music Kolumne | verfasst 06.06.2016
Aigners Inventur
Mai 2016
Auch in diesem Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut…ach ne, ist ja gleich EM. Und deswegen ist dieses Mal alles anders. Platten werden Nationen und Aigner arbeitet sich einmal von A nach F.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Tolouse Low Trax – Jumping Dead Leafs
Der Mann, der einen Sound geprägt hat, ist zurück mit einem Langspieler. Die drei Männer, die nichts geprägt haben, sind zur Stelle, um sich über ihn zu unterhalten. Das ist natürlich eine tolle Sache.
Music Liste
Record Store Day 2020 – 2nd Drop
Weitere 12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 26.9.2020 findet nun der zweite von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Dafür sind wiederum mehr als 150 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Interview
Action Bronson
»Nichts könnte mich davon abhalten, mein Leben zu lieben«
Action Bronson meldet sich zurück. Das ist erstaunlich, denn die Musik ist nur ein Teil im Leben des New Yorkers, der auch Maler, Tänzer, Olivenöl-Tester, Schauspieler und anderes ist. Wir hatten die Gelegenheit zu einem Gespräch.
Music Kolumne
Records Revisited
Kate Bush – Hounds Of Love (1985)
Auf ihrem selbstproduzierten, fünften Studioalbum erklimmt Kate Bush den Gipfel ihres Autoren-Art-Pops. Ihre Synthese von digitaler Klanggestaltung und Folk-Elementen zeitigt ein Album, das einem Jahrhundertroman gleichkommt.
Music Porträt
Melody As Truth
An der Schwelle von Sound und Stille
Mit seinem Label Melody As Truth bewegt sich Jonny Nash zwischen Balearic und Ambient. Die Reise führt von New Age zu einer neuen Art von Weltkammermusik. Er selbst spricht vom »Erforschen von Raum und Timing«.
Music Kolumne
Aigners Inventur
September & Oktober
Der Sommer ist vorbei, die Welt ja sowieso, da wird selbst unser Kolumnist emotional. Er gibt seinem Haustier einen Namen und legt sich zu Enya in die Badewanne. Aigners Inventur ist zurück. Ganz, ganz wild.
Music Porträt
Larry Heard
Von der Luftgitarre zur Clubhymne
Larry Heard gilt als einer der Gründungsväter von Chicago House. Mit »Can You Feel It« prägte er das Antlitz von Deephouse. Stets blickte er über den Tellerrand der Clubmusik hinaus. Begonnen hat er seine Karriere jedoch als Luftgitarrist.
Music Kolumne
Records Revisited
Aesop Rock – Float (2000)
Statistisch gesehen ist Aesop Rock der eloquenteste unter allen Rappern. Stilistisch gesehen musste er zuerst behaupten, um im Feld der elaborierten Hip-Hopper zu etablieren. Dahingehend war »Float« von 2000 eine erstes Ausrufezeichen.
Music Interview
Kelly Lee Owens
»Wir verkörpern Emotionen«
Mit »Inner Song« veröffentlichte die walisische Musikerin ihr zweites Album, das mit einer Hand die Tränen nach dem Closing-Set aus den Augen wischt und mit der anderen das Fenster in den Alltag aufstößt. Ein Gespräch.
Music Liste
Harmonious Thelonious
10 All Time Favs
Mit »Plong« rüttelt Stefan Schwander an den Grundfesten der Clubmusik. Sein neues Solo-Album als Harmonious Thelonious lässt Alltagsgeräusche ein unheimliches Eigenleben entwickeln. Uns hat er erzählt, welche 10 Platten ihn geformt haben.
Music Interview
Nubya Garcia
Verwobene Erinnerungen
Die Saxophonistin Nubya Garcia ist Teil der regen Londoner Jazzszene. An ihrem Instrument ist sie eine der energetischsten Musikerinnen der Welt. Ansonsten ruht sie in sich. Sie ist so cool, wie die Musik, die sie spielt. Ein Interview.
Music Porträt
Pierre Schaeffer
In allem steckt Musik
Lange Zeit war es kaum vorstellbar, dass Musik durch anderes als Instrument und Stimme entstünde. In den Händen Pierre Schaeffers jedoch wurde der Tonträger zur Basis der Komposition. Vor 25 Jahren starb der Pionier der elektronischen Musik
Music Liste
Record Store Day 2020 – 1st Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 29.8.2020 findet nun der erste von drei Record Store Days in diesem Jahr statt. Allein dafür sind mehr als 350 exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Liste
Jonathan Bree
10 All Time Favs
Jonathan Bree versteckt sein Gesicht hinter einer Latexmaske. Nun ja. Aber das ist nicht das bemerkenswerteste an dem Neuseeländer. Denn er ist vor allem ein erstklassiger Songwriter. Uns hat er erzählt, welche 10 Platten ihn geformt haben.
Music Porträt
Kommerz Records
Sich selbst das Bein stellen
Jonathan und Lukas Nixdorff haben sich einen Kindheitstraum erfüllt: Vor wenigen Wochen gründeten sie Kommerz Records. Dort erscheint nun das erste Release, »Kommerz Season 1: Anti-Virus«.
Music Porträt
Light In The Attic
Alles ist erleuchtet
Seit fast 20 Jahren bringt das in Seattle beheimatete Plattenlabel Light In The Attic Licht ins Dunkel jener Releases, die im Schatten stehen. Dass sie von Beginn an auf Vinyl setzten, zubilligt dem Label heute die Rolle eines Vorreiters.
Music Porträt
Jason Molina
Gone But Not Forever
Soeben sind unveröffentlichte Aufnahmen von Jason Molina veröffentlicht worden. Mit Songs: Ohia oder Magnolia Electric Co. wollte er sein Leben als Momentaufnahme festhalten. Doch es löste sich auf wie die Gespenster, an die er glaubte.
Music Kolumne
Records Revisited
Raekwon – Only Built 4 Cuban Linx… (1995)
Nach »Enter the Wu-Tang (36 Chambers)« haben sich die Clan-Mitglieder solo ausprobiert. Erst Method Man, dann Ol’ Dirty Bastard, schließlich Raekwon. Sein 1995 releastes »Only Built 4 Cuban Linx…« zählt zu den Meisterwerken des Hip-Hop.
Music Porträt
Jockstrap
Viel Klang, viel Geräusch
Das Londoner Duo Jockstrap veröffentlicht ihre Schallplatten bei Warp. Ihre Songs sind in Werbungen von Chanel und Dior zu hören. Taylor Skye und Georgia Ellery spielen sich auf der zweiten EP »Wicked City« passgenau die Bälle zu.
Music Liste
Jay Glass Dubs
10 All Time Greek Favs
»Soma« heißt auf Griechisch Körper und an den richtet sich die Musik von Jay Glass Dubs. »Soma« heißt sein neues Album. Das war die Chance den Griechen nach 10 Schallplatten zu fragen, die ihn geformt haben. Er antwortet griechisch.
Music Kolumne
Record Revisited
Elliott Smith – Elliott Smith (1995)
Die neunziger Jahre waren ein lautes Jahrzehnt, doch sie gaben uns auch die Musik von Elliott Smith. Dessen zweites Album »Elliott Smith« setzte einen stillen, inwendigen Kontrapunkt zum Weltgeschehen.
Music Kolumne
Records Revisited
Joy Division – Closer (1980)
Joy Divisions Album »Closer« war ein Zwischenschritt, ein halbherziges, halbbeseeltes Statement von vier jungen Männern auf ihrem Weg in neue Untiefen. Nur einer aber wollte, konnte nicht vom Fleck kommen.
Music Porträt
WeWantSounds
Ansteckende Leidenschaft
Den Grund für die Label-Gründung trägt WeWantSounds im Namen. Seit 2015 veröffentlicht der Pariser Zweimannbetrieb persönliche Lieblingsmusik aus den Siebzigern und Achtzigern. Bei der Auswahl spielen Genre- und Landesgrenzen keine Rolle.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Arca – KiCK i
»KiCK i« soll das erste von vier neuen Arca-Alben sein. Während sich einer unserer Autoren dazu auf dem Shakti-Kissen lümmelt, surft der andere auf Soundcloud das Reggaetón-Tag ab und bewundert der Dritte das Songwriting der Platte.
Music Essay
Baltic & Finnish Jazz
Grenzen ausbooten
Während Jazz von London bis L.A. eine neue Pop-Sensibilität entwickelt oder Fusion updatet, werden an den Ostseeküsten kühle Geschmacksrichtungen zwischen Nachwuchs und Nostalgie kultiviert. Weltoffen ist Jazz auch hier – und total eigen.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2020
Hier werden persönliche Anekdoten zu programmatischen Allegorien: Aigners Inventur verabschiedet sich schlussendlich mit einem Wimmern in die Sommerferien. Es ist schließlich 2020.
Music Porträt
International Anthem Recordings
Die Suche nach dem Echten
Seit sechs Jahren liefert das Label International Anthem aus Chicago zuverlässig Jazz mit ganz eigener Attitüde. Wobei sich die Gründer fast jeder Zuschreibung verweigern. Für sie gilt: Der schönste Klang ist stets das Echte.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2020
50 best Vinyl Records so far
Wahrscheinlich wird man in 40 Jahren zwei Fragen beantworten müssen: Was man 2020 selbst gegen das Leid und die Ungerechtigkeit getan und welche Platten man gehört hat. Bei der Beantwortung der zweiten Frage, können wir behilflich sein.
Music Porträt
We Jazz
Mit Betonung auf Wir
We Jazz, das steht für überraschenden Jazz aus dem Norden. Und noch mehr. Seit 2013 gibt es das Festival in Helsinki, seit 2016 das Label. Dort verlegt Matti Nives vorwiegend finnische Bands. Wir stellen euch das Label vor.
Music Porträt
Roy Ayers
Vibrationen zum Wohlfühlen
Er zählt zu den meistgesampelten Musikern der Gegenwart. Mit Songs wie »Everybody Loves The Sunshine« wurde Roy Ayers, der im September seinen 80. Geburtstag feiert, zur Legende. Auf Jazz Is Dead sind nun neue Songs von ihm erschienen.
Music Porträt
Sven Wunder
Wer bin ich?
Es kursieren gerade zwei Alben, die Liebhabern des Rare Groove Freudentränen in die Augen treiben. Das eine, »Doğu Çiçekleri«, spricht seine musikalische Sprache mit türkischen Akzent, »Wabi Sabi« mit japanischem. Doch wer ist Sven Wunder?
Music Kolumne
Records Revisited
Prefab Sprout – Steve McQueen (1985)
Eigentlich wollte Paddy McAloon Priester werden, Menschen von den Worten Gottes berichten. Stattdessen gründete er eine Band. 1985 veröffentlichten Prefab Sprout »Steve McQueen«, das wahrscheinlich schönste Popalbum der Achtziger Jahre.
Music Porträt
upsammy
Das Kleine im Großen
Die Niederländerin Thessa Torsing hat unter dem Pseudonym upsammy in den letzten Jahren die gefragtesten Dancefloors bespielt. Aber auch ihre eigenen Soundproduktionen haben über transkontinentale Wege hinaus Gehör gefunden.
Music Interview
Gary Bartz
»Wir sehen die Realität nicht mehr«
Der Grammy-prämierte Sopransaxophonist Gary Bartz stand mit Miles Davis, Art Blakey und Max Roach auf der Bühne. Jetzt hat er mit der britischen Band Maisha eine Platte aufgenommen – und Neues entdeckt.
Music Kolumne
Records Revisited
Quasimoto – The Unseen (2000)
Vor zwanzig Jahren schloss sich Madlib in den Keller von Peanut Butter Wolf ein und kam als gelbes Alien mit Schweineschnauze raus. Lord Quas war geboren und »The Unseen« hat das Character Design im Hip-Hop auf eine neue Stufe gehoben.
Music Porträt
Dekmantel
Unendliche Ferien
Seit über zehn Jahren löst Dekmantel aus Amsterdam als Label, Festival und Veranstalter die Quadratur des Kreises: Innovation und Untergrund mit Qualität zu verbinden. Ein Ende? Auch in Krisenzeiten nicht in Sicht.
Music Liste
Rafael Anton Irisarri
10 All Time Favs
Ambient? Vielleicht. Aber mit Splittern von Metal, Neo-Klassik und anderem. Rafael Anton Irisarri malt mit dickem Pinselstrich überwältigende Klanggemälde. Für uns hat der US-amerikanische Komponist seine Einflüsse offengelegt.
Music Interview
Eloquent & Knowsum
Jaylib auf LSD
Eloquent und Knowsum, das ist eine Liason, die sich angedeutet hat. »JLALSD« heißt das gemeinsame Album. Das Akronym steht für Jaylib auf LSD. Wir sprachen mit beiden über ihre Zusammenarbeit, »Champion Sound« und das Streben nach Glück.
Music Porträt
Motohiko Hamase
Gemeinsam mit der Welt allein
Motohiko Hamase beendete seine Karriere in der Jazz-Szene Japans so schnell, wie sie begonnen hat. In einem Zeitraum von knapp einem Jahrzehnt veröffentlichte er fünf Alben mit ausgesprochen wundersamer Musik. Ein Porträt.
Music Porträt
Kaitlyn Aurelia Smith
Freundlichkeit durch Klang verbreiten
Ihre Musik ist wie ein langer, ruhiger Fluss aus Strom: Kaitlyn Aurelia Smith macht mit Synthesizern und Stimme Musik, die mehr auf Entspannung als auf Anspannung setzt. Ihr neues Album erweitert diesen Weg durch Körperbewegungen.
Music Porträt
Muriel Grossmann
Abstraktion mit Blick aufs Meer
Die Saxofonistin Muriel Grossmann kommt auf den Balearen zur Abstraktion, reitet mit Hard Bop die Wellen und bringt sogar Milliardäre aus der Fassung. Wer ist die heimliche Pionierin des spirituellen Revivals?