Music Kolumne | verfasst 30.01.2013
Aigners Inventur
Januar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: A$AP Rocky, Chief Keef, Four Tet und Mushy.
Text Florian Aigner

asap rocky long live asapFind it at hhv.de: CD | 2LP Da ist es also, das Album, für welches A$AP Rocky diesen damals absurd hohen Vorschuss bekam. 4000 Fifa-Werbespots und Raf Simmons’ Sneaker später muss man dem risikofreudigen Major attestieren den Neymar der Generation Tumblr weitsichtig erkannt zu haben. Für uns Konsumenten lässt sich freudig feststellen, dass nichtmal Skrillex es schafft, »Long Live A$AP« nachhaltig zu verhunzen. Klar, dessen tumber Trapstep-Late-Pass ist eindeutig als Fremdkörper auszumachenn, das adelt aber eher den Rest des feilgebotenen Materials und selbst wenn A$AP Rocky dieses »Clothes Get Weirder«-Ding in unfreiwillige Komik verwandelt (»Fashion KIlla«), tut er dies über exzellente Beats. Mit_»LVL«, »Ghetto Symphony« und dem Titeltrack sind außerdem noch mindestens drei Tracks vorhanden, die es in terms of Kinnladen-Dropping mit den ganz großen Momenten des jetzt schon quasi-legendären ersten Mixtapes aufnehmen können. Aber die wichtigste Frage bleibt dann doch, wann wir Rocky hierin sehen.
 

Yung simmie basement cover Noch sehr weit weg von 2.000 US-$ Herrenröckchen ist Yung Simmie, jenes Raider Klan Mitglied also, dessen Social Media Idiotie man am besten mit seinem Alter entschuldigt und sich stattdessen auf seine wunderbar nonchalante Musik konzentriert. »Basement Music»heißt sein zweites Mixtape, ein Name der durchaus Programm ist und welches darüberhinaus beweist, dass es uns pseudoakademischen Teutonenheuchlern so viel leichter fällt Grundschulpoesie zu feiern, solange wir diese nicht in unserer Muttersprache vorgesetzt bekommen. Hier ist das extrem charmant, vor allem weil Simmies Delivery die Ungefiltertheit seiner Worte so perfekt unterstützt und der Nachwuchs-Raider, ähnlich wie Rocky, ein bemerkenswert gutes Ohr für Beats hat. In der iPhone-Schleife, bis mindestens April.
 

The Game - Jesus Piece LPFind it at hhv.de: CD Traditionell ebenfalls ein sehr zuverlässiger Instrumental-Selektor ist The Game, der wie jedes Jahr ein Album macht, auf dem er entweder damit beschäftigt ist, völlig ungeniert den Stil seiner Gäste eins zu eins zu kopieren oder über Biggie, Tupac, Khakis und Gott zu dozieren. Auch wenn man aus einem Lexikon mit 200 Wörtern ad hoc jeden beliebigen Vers Jayceons nachbauen könnte: auch »Jesus Piece» macht Spaß, sei es wenn er mit Meek Mill den MMG-Trademark-Sound perfekt emuliert, mit Yeezy einen Ausflug in »Late Registration«-Tage unternimmt oder mit Jamie Foxx die Thugs wieder zur Messe bittet. In all seinem Kalkül eine ehrliche Haut, der Jayceon.
 

Big Boi - Vicious Lies & Dangerous Rumors LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Sich verkalkuliert hat Big Boi, der mit seinem Versuch ein Little Dragon-Album mit Rapversen zu machen, doch schon etwas auf die Fresse gefallen ist. »Vicious Lies & Dangerous Rumors« ist ja nicht schlecht, vor allem im Kern: Big Bois Autorität am Mikro ist ungebrochen, eine Vielzahl der wesentlich weniger Bootie-lastigen Beats ist für sich genommen auch nicht problematisch, nur diese sehr konstruiert wirkende Überführung in Indie-Pop-Strukturen, die sich vor allem in zahllosen komplett verkackten Hooks und Bridges äußert, steht dem Mann, dessen Wohnzimmer aussieht wie eine High End Version des Bada Bing, leider gar nicht.
 

Chief Keef - Finally RichFind it at hhv.de: CD Kommen wir zum größten Rap-Phänomen des vergangenen Jahres. Chief Keef (und mit ihm vor allem auch sein Haus-und-Hof-Produzent Young Chop) haben kontemporären Rap entscheidend geprägt und bevor es zu spät ist, legt Sosa nun also das Album nach. »Finally Rich« ist im Grunde genommen 15 Mal ein und der selbe Song, manchmal autogetunet, manchmal angetrunken aufgenommen, manchmal diszipliniert eingerappt, manchmal mit Burgerresten zwischen den Zähnen. Das eigentlich Absurde daran ist: irgendwie läuft das trotzdem durch und am Ende fühlt man sich ein bißchen so wie damals, als man als Kind das erste Mal heimlich zwei Liter Cola getrunken und eine Tüte Apfelringe dazu gegessen hat.
 

Mike Will Est 2.5 Um Mike Will Made It mache ich mir nach seinen Großtaten 2012 etwas Sorgen. Klar, mittlerweile kann es sich Mike leisten Beiträge von Kelly Rowland, Will I Am und Rihanna auf Gratis-Mixtapes zu verschleudern, gleichzeitig meine ich eine erste Zeichen zu erkennen, dass die Geldzählmaschine mittlerweile so gut geölt ist, dass diese Momente, in denen mich Mike Will letztes Jahr tatsächlich kurz an das R&B-Genie The-Dream erinnerte, sehr sehr viel seltener werden. Und »Est. In 1989 Pt 2.5» ist der erste Beweis dafür.
 

haftbefehl blockplatinFind it at hhv.de: CD Dass ich es immer noch befremdlich finde, mit welcher Häme Haftbefehl hierzulande überzogen wird, habe ich glaube ich schon einmal erwähnt, deswegen spare ich mir jetzt etwaige Verweise auf Kulturfaschismus und kommentiere lieber Haftis zweites Album binnen eines Jahres. Auf »Blockplatin» gehen dem Be-Ah-Be-Ah aber leider die Themen aus und auch flowtechnisch gelingen nicht alle Experimente. Wie das so ist bei Doppelalben eine halbgare Angelegenheit, aber auf 12 Tracks reduziert, dann schon anständiges Breitwand-Entertainment. Dass er je wieder so ungefiltert und desillusiniert klingen wird, wie auf »Azzlack Stereotyp« können wir ohnehin vergessen, aber das gelang beispielsweise Azad nach »Napalm« auch nie wieder.
 

fashawn styrfoamFind it at hhv.de: CD In konventionellerem Sinne talentiert ist Fashawn, der vor zwei Jahren mit »Boy Meets World« nicht nur Gralshüter für sich gewinnen konnte. »Champagne & Styrofoam Cups» ist nun wieder ein gutes Beispiel dafür, dass es gar nicht so schwierig ist traditionelle Tugenden nicht vollständig zu vergessen und dennoch nicht automatisch so redundant zu klingen wie äh ja, ihr wisst wer.
 

Herbaliser - There were SevenFind it at hhv.de: CD | 2LP Selbiges lässt sich leider nicht für The Herbaliser sagen, die es nun auch schon seit über 10 Jahren nicht schaffen ihren frühen Veröffentlichungen auf Ninja Tune irgendetwas relevantes hinzuzufügen. Natürlich ist »There Were Seven« gut gemeint und sauber produziert, aber dieser live klingende Cineasten-Funk gepaart mit Quoten-Raps langweilte leider schon als Alexander Zickler noch als Talent galt.
 

four tet 0181 Verzeihbarer sind mangelnde Halbwertszeiten bei »0181», einem 35-minütigen Freebie, das Four Tet als Skizzensammlung unveröffentlichter Tracks aus den Jahren 1997-2002 via Soundcloud zum Download parat stellte. Nun ist der Four Tet dieser Ära nicht unbedingt mit dem aktuellen zu Vergleichen, das außerordentliche Gespür für fragile Melodien und subtile Details ausgenommen. So verdeutlicht »0181» vor allem eins: dass es eine weise Entscheidung war die Downbeat-Tropen hinter sich zu lassen und sich auch als Produzent der britischen Basshistorie zu öffnen. Auf den ein oder anderen Laptoptronica-Closer müssen wir ja heute trotzdem nicht verzichten.
 

Nosaj Thing - HomeFind it at hhv.de: CD | 2LP Sehr zurückgenommen, fast verschlafen, wirkt Nosaj Things zweites Album, was vielleicht auch als Reaktion darauf interpretiert werden darf, dass der Produzent aus L.A. für seine chirurgisch präzisen Glitch-Not-Glitch-Produktionen nie wirklich die Anerkennung bekam, die beispielsweise Hud Mo oder Rustie erfuhren. Dass »Home« nun klingt wie das Sequel zu Shlohmos Debütalbum passt dann auch ins Bild. Oder nicht.
 

falty dl hardcourageFind it at hhv.de: CD | 2LP Zwiegestalten bin ich bezüglich Falty DLs Entwicklung. Dessen unheimliche Sprunghaftigkeit machte seine vorhergehenden Alben an manchen Tagen zu Geduldsspielen, an anderen erkannte man hinter dem unquantisierten Geklöppel genug Methode um den New Yorker als einen spannendsten Produzenten in diesem unendlichen Postmodern-Bass-Pool zu adeln. Das auf Planet µ noch demonstrativ ausgelebte ADHS scheint nun auf Ninja Tune der Vergangenheit anzugehören, »Hardcourage» wirkt oft fast schon linear und strukturiert. Die Synths treten mehr in den Vordergrund, orientieren sich an Floating Points, erreichen aber dessen überragende Klasse nicht, wobei gerade »Straight & Arrow« dennoch ein klares Highlight ist. Ein gutes Album, ohne Zweifel, aber für Freunde des gepflegten We-Te-Eff-Moments vielleicht zu einfach.
 

basic soul unit motionalFind it at hhv.de: 2LP Rhythmisch variabler ist Basic Soul Unit geworden, der die 2 und die 4 spätestens seit seiner Nonplus-Maxi mittlerweile gerne mal untypisch belegt und nicht mehr ganz so fetischistisch Chicago und Detroit Tribut zahlt. Die klassischen Roland-Nummern sind auf »Emotional Response» zwar immer noch das Korsett, gerade in der Synth-Programmierung lässt sich BSU mittlerweile aber auch gerne mal zu fast schon an The Knife erinnernde Spielereien ein und klingt generell eher nach Joy Orbison als nach Armando.
 

L.I.E.S. American Noise Wie L.I.E.S. als Gesamtkunstwerk klingt, ist immer noch schwer zu beschreiben, deswegen lautet das einzig adäquate Adjektiv für diese Antwort auch »geil«. Was Ron Morelli aus diesem kleinen Liebhaberlabel binnen zwölf Monaten gemacht hat, ist schlichtweg sensationell. Wer diese Entwicklung verpasst hat, kann sich jetzt mit CD1 der Compilation »American Noise» (das trifft es zwar auch, greift aber zu kurz) auf den aktuellen Stand bringen, die Streber werden dann mit CD2 bedient, auf der exklusives, neues Material vertreten ist. Bevor ich jetzt wieder mein ausgeprägtes Fantum in vier unelegant langen Sätzen versuche zu beschreiben, vielleicht stattdessen abschließend noch die wichtigste Frage: wann macht dieser Svengalisghost eigentlich ein Album?
 

vatican shadow it standsFind it at hhv.de: 3LP Unbequem ist auch »It Stands To Conceal», ein grotesk teurer Vinyl-Triple-Pack von Vatican Shadow, auf dem krudeste »Behold A Pale Horse«-Verschwörungen auf industrielle Technocollagen klatschen, die manchmal in ihrer tribalesken Art fast schon an Shackleton erinnern. Spannend, aber irgendwie auch sehr schwer im Magen liegend, nicht nur weil davon auch noch exakt 911 Kopien gepresst wurden.
 

madteo noi Überhaupt ist dieser verkopfte Techno momentan schwer en vogue. Da tut es gut, wenn Madteo seine ebenfalls sehr sperrigen Produktionen mit Drake-Samples bricht und uns mit dem zweiten Track ja fast schon ein DJ Tool gönnt, zwischen all diesen überarbeiteten Warp-ismen. Der Gamechanger, den anscheinend viele Kollegen in »Noi No» gesehen haben, ist er für mich aber eindeutig nicht.
 

james ferraro sushiFind it at hhv.de: LP Ganz schön zu beobachten ist hingegen, dass James Ferraro die konzeptgeile Selbstüberhöhung seines referenziellen Anti-Pops mal hintangestellt und mit »Sushi» ein erstaunlich zugängliches, elektronisches Album produziert hat, dem vermutlich auch weniger feuilletonistisch-geprägte Beat Kids etwas abgewinnen könnten. Die Skype-Samples aus dem Vorjahr vermisse ich insgeheim trotzdem ein wenig.
 

Toro y Moi - Anything in Return LPFind it at hhv.de: 2LP Toro Y Moi ist ein umkomplizierterer Typ, der leider mittlerweile belanglose Musik macht. »Anything In Return» bestätigt den steten Abwärtstrend und es fast schon schmerzhaft offensichtlich, dass Toro y Moi nie solche Songs wie Phoenix schreiben wird und auch Designstudentinnen nicht mehr so um den Finger wickelt wie Beach House. Schade eigentlich, als einer der besseren Dilla-Epigone hatte all das mal vielvesprechend begonnen. Aber immerhin scheint diese House-Geschichte, die er da am Laufen hat, ganz vielversprechend zu sein…
 

vinyl williams cover Alles was bei Toro Y Moi an psychedelischem Irrlichtern nur bekömmlich angedeutet wird, ist auf »Lemniscate» schön unsauber durchdekliniert. Vinyl Williams croont sich mit reichlich Reverb und Echo durch allerlei postrockiges, zitiert und haucht, leiert und kloppt. Und machmal, nur manchmal, klingt das wie Radiohead.
 

mushy breathlessFind it at hhv.de: LP Mushy ist auch eine dieser in ihrer Unterkühltheit so anziehenden Frontfrauen, die gewissenhaft die durch Veronica Vasickas Minimal Wave-Label wieder breiter zugängliche Cold Wave-Ästhetik in das neue Jahrtausend retten und dabei nichts aber auch gar nichts falsch machen. Manche mögen »Breathless» prätentiös finden, ich kann mich kaum entscheiden, ob ich denn nun lieber mit Mushy oder doch Camella von Tropic of Cancer Seealgen und Tofusalat essen wollen würde.
 

crystal castles 3Find it at hhv.de: LP Immer weiter in die Bedeutungslosigkeit bleepen sich derweil Crystal Castles, deren 8Bit-Pop vor einer halben Dekade irgendwie frisch war, sich auf »III» aber selbst erschöpft und in der grausamen Guetta-meets-Rammstein-Sauerei »Sad Eyes« einen traurigen Tiefpunkt findet. Schade.
 

Yo La Tengo - FadeFind it at hhv.de: LP+CD Wie man das besser macht, wissen Yo La Tengo, die seit drei Jahrzehnten regelmäßig Platten veröffentlichen, die einen weder vor den Kopf stoßen, noch sich zu größeren Redundanzen hinreißen lassen. Wäre ich Gitarren-Fan, »Fade» wäre ein Großereignis und das Dreigespann vermutlich eine meiner Lieblingsbands.
 

i am kloot inFind it at hhv.de: LP Vielleicht kommt das ja langsam, ich bin mir relativ sicher, dass ich beispielsweise auch dem neuen I Am Kloot- Album vor fünf Jahren Geringschätzung entgegengebracht hätte, aber irgendwie finde ich diesen Tweed-Sakko-Habitus auf »Let It All In» ein bißchen geil. Gibt einem bestimmt ein erhabenes Gefühl dazu sonntags auf einer Dachterrasse zu frühstücken.
 

tocotronic leben wollenFind it at hhv.de: 2LP Und überhaupt: ich bin jetzt 30 und damit by default Tocotronic-Fan. Vorbei die Zeiten in denen ich mich aus Prinzip deren Jugendbewegung nicht anschließen wollte. Dass Dirk Von Lowtzow, wie Kollege Okraj bemerkt hat, mittlerweile im Comme des Garçons-Cardigan leben will und die adretten Herren nicht mehr Astra-saufende Philosophiestudenten, sondern Professoren und Diplomaten als primäre Zielgruppe haben, macht sie eigentlich noch einfacher zu adoptieren. Und ganz ehrlich: Wie konnte mein dummes, jugendliches Hirn die Großartigkeit solcher Zeilen wie »Hey hey, ich bin jetzt alt / Hey, hey, bald bin ich kalt / Im Keller wartet schon / Der Lohn« verkennen? Eben. Und wer weiß, vielleicht habe ich in zehn Jahren tatsächlich geträumt, ich wär’ Pizza essen mit Jochen Distelmeyer. Wobei, dann kann ICH die Welt nicht mehr verstehen.
 

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Polo & Pan sind bereit abzuheben. Nachdem sie es mit ihrem kunterbunten Stilmix bis ins Hotelzimmer von Elon Musk schafften, blicken sie nun höheren Sphären entgegen. Die irdischen Fans beglückt das Duo derweil mit dem Album »Cyclorama«.
Music Liste
Durand Jones & The Indications
10 All Time Favs
Durand Jones & The Indications verbinden seit Ihrem Debüt vor fünf Jahren Vergangenheit und Zukunft des Genres. Jetzt erscheint ihr drittes Album »Private Space«. Zeit, um die Band nach den 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt haben.
Music Porträt
Conrad Schnitzler
Mitten im Durcheinander
Immer noch wird der 2011 verstorbene Conrad Schnitzler vor allem für seine Verbindung zu Kraftwerk oder Tangerine Dream wahrgenommen. Dabei steht sein beeindruckendes Werk genauso für sich allein, wie er Verbindungen herzustellen wusste.
Music Kolumne
Records Revisited
Main Source – Breaking Atoms (1991)
In mancher Hinsicht scheint »Breaking Atoms«, das Debüt von Main Source, ein Klassiker aus der zweiten Reihe geblieben zu sein. Doch die Produktion von Large Professor definierte einen Signature Sound für das Goldene Zeitalter des Hip-Hop.
Music Kolumne
Records Revisited
LFO – Frequencies (1991)
Die niederfrequenten Schwingungserzeuger LFO aus Leeds schufen mit »Frequencies« eines der ersten Techno-Alben. Ihre hohen Bleeps und tiefen Clonks haben Technogeschichte geschrieben. Bis heute kann, äh, muss man dazu tanzen.
Music Kolumne
Records Revisited
Funkadelic – Maggot Brain (1971)
Mit »Maggot Brain« begeben sich Funkadelic auf die dunkle Seite des Funk. Das triumphierende Lustprinzip wird mit dystopischer Eschatologie durchsetzt und stellt der Feier des Lebens eine beklemmende Endzeitstimmung zur Seite.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Juli & August 2021
Hier wird nicht lange gefackelt und sogar auf halbgare UEFA-Gags wird verzichtet. Stattdessen wird im Sinne der Schallplatte gehandelt und an die 20 Vinyl-Scheiben werden zum Drehen gebracht.
Music Liste
Halbjahresrückblick 2021
50 best Vinyl Records so far
Das vergangene halbe Jahr hat gefühlt ganze fünf gedauert. Ein nie endender Winter, quälende Isolation. Und die Musik? Die lief weiter, auf unseren Plattenspielern. Diese 50 Schallplatten blieben dabei besonders im Gedächtnis.
Music Porträt
Hōzan Yamamoto
Meditation aus Improvisation
Über fünf Dekaden hinweg pushte er japanischen Jazz in spirituelle Sphären, ohne Kitsch oder Esoterik. Ansehen erntete er dafür vor allem in seiner Heimat. Bis heute gilt Hōzan Yamamotos Schaffen international als Geheimtipp.
Music Porträt
Hoshina Anniversary
Die Fusion von Techno und Jazz
Hoshina Anniversary macht Techno. Er selbst würde sich aber eher in der Nachfolge zu Jazz und traditioneller japanischer Musik verorten. Und damit ist der Tokioter nicht allein.
Music Essay
Jazz Kissa
Wo in Japan die Musik spielt
Sie bieten stilvollen Rückzug aus einer Welt, in der alle permanent hören. Und zelebrieren das Hören von Musik: Jazz Kissas sind Japans inoffizielles Kulturerbe. Der Journalist Katsumasa Kusunose dokumentiert sie nun.
Music Porträt
Hiroshi Suzuki
Der Unbekannte mit der Posaune
1976 hat der japanische Posaunist Hiroshi Suzuki ein Album aufgenommen. »Cat«, das sich weniger durch Perfektion als durch einen feinen Groove auszeichnet, ging dereinst ein wenig unter. Nun kannst du es wiederentdecken.
Music Essay
Small In Japan
Die Vinyl-Nation, die keine ist
Aufwändige Aufmachungen, audiophile Listening Bars und die meisten Plattenläden der Welt: Japan, ein Vinyl-Paradies? Jein. Das Medium spielt dort gar keine große Rolle. Unsere Kulturgeschichte der japanischen Musikindustrie.
Music Liste
Evidence
10 All Time Favs
Evidence ist Producer, Cratedigger und Rapper, und zwar einer, der in 15 Karrierejahren die Lust am Entdecken nie verloren hat. Jetzt erscheint sein Album »Unlearning Vol.1«. Wir fragten nach 10 Schallplatten, die ihn geformt haben.
Music Liste
Record Store Day 2021 – 2nd Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 17.7.2021 findet nun der zweite Record Store Days in diesem Jahr statt. Auch dafür sind wieder mehrere Dutzend exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus abermals zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Kolumne
Records Revisited
The Smiths – The Queen Is Dead (1986)
Das 1986 veröffentlichte »The Queen Is Dead« ist der Höhepunkt der nur fünf Jahre und vier Studioalben währenden Karriere der britischen Band The Smiths. Es klingt auch nach so langer Zeit noch erfrischend eigenwillig.
Music Kolumne
Records Revisited
Porter Ricks – Biokinetics (1996)
Als Porter Ricks im Jahr 1996 das Album »Biokinetics« veröffentlichten, handelte es sich um mehr als nur eine um Zusatzstücke erweiterte Sammlung ihrer ersten 12inches. Sondern um den utopistischen Versuch, Dub Techno weiterzudenken.
Music Porträt
BBE Records
Influencer der Influencer
Peter Adarkwah ist der Grund, warum manches Life durch J Dilla gechanged wurde, das Roy Ayers einen zweiten Frühling erlebt hat und das japanische Jazz-Alben von Pitchfork rezensiert werden. In anderen Worten: BBE Music wird 25 Jahre alt.
Music Liste
Record Store Day 2021 – 1st Drop
12 Releases nach denen du Ausschau halten solltest
Am 12.6.2021 findet nun der erste von zwei Record Store Days in diesem Jahr statt. Allein dafür sind wieder mehrere hundert exklusive Releases angekündigt. Wir haben daraus zwölf Schallplatten gepickt, die wir euch ans Herz legen wollen.
Music Porträt
Portico Quartet
Guest Mix
»Terrain« heißt das neue Album der britischen Band Portico Quartet, dass in diesen Tagen auf Gondwana Records veröffentlicht wurde. Für uns hat Jack Wyllie von Portico Quartet in einem exklusiven DJ-Mix 60 Minuten Musik zusammengestellt.
Music Porträt
SSIEGE
Suche nach dem Endlosloop
Dicht gedrängt wandeln die Produktionen von SSIEGE an den Übergängen der Jahreszeiten und verschwimmen in ultragesättigten Bildern. Mit ihnen erzählt der Italiener ohne großes Brimborium von Träumen, die sich immer weiter wiederholen.
Music Kolumne
Records Revisited
Marvin Gaye – What's Going On (1971)
Muss man dies Album überhaupt in Erinnerung rufen? Eigentlich nicht. Aber man kann es immer wieder hören. Und es ist bis heute aktuell geblieben, im Guten wie im Schlechten. Marvin Gayes »What’s Going On« wird 50 Jahre alt.
Music Porträt
Seefeel
Musik im luftleeren Raum
Seefeel sind eine Zusammenkunft der Unwahrscheinlichkeiten. Seit fast 30 Jahren spielen sie zwischen den Stilen und befreit von kontemporären Referenzen. Ihr Sound ist bis heute unbegreiflich.
Music Porträt
Arsivplak
Vergangenheit, neu aufgelegt
Volga Çobans Label Arsivplak und das Edit-Projekt Arşivplak sind zwei Seiten derselben Medaille: Einerseits ist er Archivar von türkischem Funk, Disco, Pop, Rock und Jazz, andererseits wirft er ein neues Licht auf alte Klänge.
Music Kolumne
Records Revisited
Grace Jones – Nightclubbing, 1981
Nachtleben für Androiden: Grace Jones sorgte auf »Nightclubbing« mit einer der besten Rhythmusgruppen der Welt dafür, dass Reggae und New Wave im Pop der Achtziger neues Eigenleben entfalteten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2021
Die eine Konstante in der Ära von Impfneid, Merzismus und Notbremsenbeef: Aigners Inventur fühlt sich vier Minuten vor Beginn der Ausgangssperre verwegen, hält sich für den Nabel der Deutschrapwelt und kopiert sich nur selbst.
Music Liste
Crumb
10 All Time Favs
Seit ihrem Debüt 2019 gelten Crumb als eines der heißesten Feuer in der Musiklandschaft. Nun ist ihr neues Album »Ice Melt« erschienen. Die Gelegenheit sie nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Scotch Rolex – Tewari
Ist es Hip-Hop? Ist es Metal? Ist es Dancehall? Ist es Musik, die du nicht raffen wirst? Ist es unfair, dass die Clubs geschlossen sind? Unsere Vinyl-Sprechstundler gehen gleichermaßen clubhorny wie verstört aus DJ Scott Rolex’ »Tewari«.