Music Kolumne | verfasst 27.02.2013
Aigners Inventur
Februar 2013
Auch diesen Monat setzt sich unser Kolumnist vom Dienst wieder kritisch mit der Release-Flut auseinander, selektiert, lobt und tadelt. Any given month. Dieses Mal u.a. unter der Lupe: Trus’me, Max D, Pusha T, Darkstar und JBG2.
Text Florian Aigner

jbg2 properFind it at hhv.de: CD Erfolgreichstes Deutschrap-Album nach der ersten Verkaufswoche – ganz klar, Kollegah und Farid Bang können nicht länger wie Schmuddelkinder behandelt werden. Auch wenn man jedem Spiegel- oder Focus-Artikel deutlich anmerkt, dass man sich wohler fühlen würde, für diesen Anlass mal wieder diese lustigen Typen von Fettes Brot oder die hemdsärmeligen Mittelständler von Fanta 4 vor dem Mikrofon zu haben. Auf das Marketing-Genie von Selfmade Records, genau wissend, wie man aus YouTube-Klickern tatsächliche Fans macht, muss an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden, dieser Aspekt scheint ohnehin derjenige zu sein, auf den sich die fachfremde Presse momentan konzentriert, um sich ja nicht mit der Musik auf »Jung, Brutal, Gutaussehend 2« auseinander setzten zu müssen. Aber genau die ist, in all ihrem überkommenen Mitnullerjahre-Bombast und mit all ihren fast schon satirisch lauten und steril gemasterten Beats, eine Steilvorlage für die absurdesten Protzereien, die in diesem Land bisher auf einen Tonträger gebannt wurden. JBG2 heißt Koitus mit deinen Familienmitgliedern, Penis-Metaphern zwischen Wolkenkratzer, Gulaschkanone und Feuerlöscher und mehr Kämpfe als die Schlacht in der Normandie. Da mag man sich nun als Moralapostel besorgt zeigen, aber Kollegah erklärt sich hierzu wohl selbst am besten: das ist Action-Kino in der Tradition der übergeschnappten Achtziger, derart grell überzeichnet, dabei aber mit so viel Liebe zum Detail (Metaphorik, Wortspiele, Flows – das ganze Hip Hop-Ding halt), dass man auch die hundertste Bekundung der Jungs, sie würden auf deine vier Elemente scheißen, nicht für bare Münze nehmen kann. Dass Farid neben Kollegah immer noch häufig wirkt wie Jürgen Kohler neben Maradona wird nicht zum Problem, weil die beiden mittlerweile eine Buddy-Movie-Chemie gefunden haben wie Glover & Gibson. Wer das jetzt auf Verwerflichkeiten sezieren möchte, hat vermutlich in den Neunzigern auch wütende Leserbriefe an Verhoeven geschrieben, weil in »Starship Troopers« zuviel gemetzelt wurde. Es kommt eigentlich mindestens acht Jahre zu spät, aber Deutschland hat endlich seine »Diplomatic Immunity«.
 

pusha t wrath of caine Ebenfalls zertifizierten Brontosaurusshit gibt es auf »Wrath Of Caine« zu hören, obwohl es ja Leute geben soll, die Pusha T vorwerfen mehr Zeit für die richtige Ausleuchtung seiner Givenchy-Einkaufstüten auf Instagram zu verwenden, als für das Durchdenken seiner 16er. Dies bestätigt sein x-tes Mixtape wieder nicht, im Gegenteil, Wrath Of Caine ist bisher vermutlich das qualitativ am nächsten am Clipse-Oeuvre anzusiedelnde Werk des nicht vier Mal pro Tag in die Kirche rennenden Thornton Bruders. Alles dabei, von Patois-Trap, über Piano-Loops von Pharrell bis zu Jake Ones Trademark Boombap not Bombap. Ich bleibe Stan, äh, Fan.
 

trinidad james dont be safeFind it at hhv.de: CD Wie es Trinidad James geschafft hat, dass sich selbst Lebron zu All Gold Everything anschwitzt und bleiche Mittelständler in ihrer Mittagspause in Molly-Eskapismen flüchten, ist nicht wirklich zu erklären, Fakt ist aber, dass »Don’t Be S.A.F.E.« den Schiefzahn dann schon stellenweise als das entblößt, was er ist: ein YouTube-Phänomen, mit einem Skillset, das eine langjährige Karriere eher zu einer Überraschung machen würde. Sei es drum, so universal wie immer noch gewoot wird, dürfte er momentan den Spaß seines Lebens haben.
 

underachievers indigoism Anders gelagert ist der Fall bei den Underachievers, Flying Lotus’ Entdeckung und sowas wie der A$AP Mob mit Diplom oder die thesaurifizierte Version der Eastflatbush Zombies. Man möge mich nicht falsch verstehen, Indigoism ist ein sehr solides Mixtape, das sich soundästhetisch effizient tumblerisiert, aber irgendwie fehlt hier dann einfach diese Naivität und Ignoranz, die all diese komischen, narzisstischen Teenager, die damit seit 18 Monaten das Spiel dominieren eben interessanter macht als eine neue Ras Kass Single. Und um dann wirklich für die ganz hohen Augenbrauen ein Thema zu sein, ist das Duo schlichtweg nicht Kendrick genug.
 

le1f fly zone Den subkulturellen Gender-Kontext ausgeklammert, ist auch Le1fs Fly Zone unterwältigend. Klar, das ist dogmenfreier, postmoderner Rap, aber in seiner verkrampften Coolness dann eben mehr Spank Rock und Mykki Blanco als Danny Brown und Ethelwulf. Wer unbedingt 15.000 Zeilen über die Aufweichung des alten Hypermachismo-Dogmas des spießigen Onkels Hip Hop füllen muss, wird hier von Le1f selbstverständlich gut bedient, aber es gibt wirklich musikalisch sensationelleres zu entdecken in der ADHS-Rap-Nische.
 

araabmuzik professional Auch schwierig ist Araabmuzik, vor allem seit er sich mit den typischen Fratboy-Bollernasen Bühnen teilt und nicht mehr für Cam, Jim und Juelz Beats für eine Tüte 9er Chicken McNuggets und ein Ol’ English produziert. Sein MPC-Fingerbanging schaut man sich ja nach wie vor gerne an und auch bei seinen Arbeiten für Rapper stimmt das Ausschussverhältnis immer noch annähernd. Wenn er aber eigenständige Tracks anfertigt, ist das so grell, so plakativ und überproduziert, dass zumindest ich hinterher sofort das Bedürfnis habe, mir doch mal so eine Nasen/Ohren-Spülung aus der Apotheke zu holen. Und weil For Professional Use Only auch noch so verdammt Drop-geil ist, nehme ich vielleicht direkt noch eine Packung Ibuprofen mit.
 

Oh No - Disrupted Ads LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Extrem konstant bleibt dafür Oh No, der auf »Disrupted Ads« aber auch erneut Mittelklasse-Personal auf seine zeitlosen Beats rappen lässt. Glücklicherweise passiert das aber nur ab und an, als reines Beattape wäre »Disrupted Ads« dennoch besser gewesen.
 

osunlade no pastFind it at hhv.de: 2LP | 2LP Das wäre es eigentlich gewesen mit Hip Hop im engeren Sinne, da aber Osunlade, der olle Esoteriker, mit seinem idiosynkratischen House meist mehr Seele und B-Boyismen vereint als eine durchschnittliche Rawkus-Maxi vor 15 Jahren, verläuft der Übergang zu anderen Genres dieses Mal durchaus fließend. Das ist auf Albumlänge nicht immer zwingend, manchmal plättschriger als ein Brasilelectro-Anfall von Gilles Peterson annodazumal, aber Osunlade hat auch hier wieder eine knappe Handvoll an magischen Momenten. Wem Theo und Kenny mittlerweile zu weit draußen sind, greift zu »A Man With No Past«.
 

trusme treat me rightFind it at hhv.de: CD | 2LP Auf Trus’me kann man an dieser Stelle als Ersatz ungewöhnlicherweise nicht verweisen, hat dieser doch mit »Treat Me Right« seinen organischen, Sample-lastigen Detroit-House-Ansatz größtenteils zugunsten tougher Techno-Stücke aufgegeben. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber angesichts der in Auftrag gegebenen Remix-Arbeiten zu seinem vorherigen Album auch nicht wirklich so überraschend. Komisch hingegen wirkt hier eher, wenn er seine alte Hörerschaft zunächst mit der A-Seite ködert und dann zwischendurch den harten Vibe mit «Moonlight Kiss« wieder bricht. Sei es drum, mit Ausnahme der missglückten Sequenzierung ein spannendes Album, das es auch schafft in seinen rauesten Momenten nie kalt zu wirken. Und wenn sich Herr Wolstencroft kindlich auf Facebook freut, dass Ben Klock «Someday« in seinem Boiler Room Set gespielt hat, ist endgültig klar, dass das Herz hier am rechten Fleck sitzt.
 

benjamin damageFind it at hhv.de: CD | 2LP So richtig überragend fand ich bisher wenig aus dem Hause 50 Weapons, »Heliosphere« gehört aber definitiv zu den bisherigen Höhepunkten. Benjamin Damage verbindet hier wüste Highspeed-Techno-Bollereien mit atmosphärischen Brit-Bass-Sperenzien, gerade Bassdrums mit Drexciya-Anklängen, Ambient-Zitaten und funktionalem Techhouse. Das klingt auf dem Papier nicht sonderlich spektakulär, weil schon hundertfach dagewesen, als Album hingegen ist das erstaunlich kurzweilig.
 

moon b untitledFind it at hhv.de: LP Kommen wir zu den für mich persönlich größten drei Spektakeln des Monats im elektronischen Bereich. Zunächst hätten wir da Moon B, dessen »Unitled« ich zunächst für eine weitere von Andrew Morgan gefundene Obskurität aus den Mitachtzigern hielt und nach dem ersten Hören in ihrem OMG-Faktor irgendwo knapp hinter dem ersten Virgo Four Album einsortiert hatte, also ziemlich weit oben. Nun wissend, dass Moon B ein neuer Produzent ist, der klassischen Chicago House und dubbigen Boogie “nur” emuliert, ist mein Hysterielevel zwar minimal gesunken, ich habe aber trotzdem vermutlich kein Album dieses Jahr so oft gehört wie dieses zunächst als Tape erschienene, kleine Meisterwerk.
 

Maxmillion Dunbar - House Of WooFind it at hhv.de: 2LP Nichtmal mein Busenfreund Maxmillion Dunbar wird daran vermutlich etwas ändern, obwohl »House Of Woo« natürlich wieder eine Sensation ist. Krude New Age Yoga Styles treffen auf knochentrockene House-Zitate und ich sehe den sympathischen Bären jede der zahlreichen Wendungen, die die Tracks nehmen, mit einem zufriedenen Music for the head, sooooon! kommentieren. Manchmal wünscht man sich als eingefleischter Fan zwar noch häufiger, dass er die Zügel etwas loslässt und richtig rampensaut, aber dafür dürfte ja dann das langerwartete Beautful Swimmers Album sorgen. Derweil: »House Of Woo« kaufen – ja, auch wenn der Spaß 28 Flocken kostet.
 

streetwalker fusionFind it at hhv.de: LP Ebenfalls ein hartnäckiger Album des Jahres Kandidat ist bisher »Future Fusion«, ein völlig irrwitziger Analog-Trip der Herren Wanzer und Katz, die zuvor unter anderem auf L.I.E.S und Hippos In Tanks musiziert haben in diese rauen, gleichermaßen von Industrial, EBM, Chicago House, Techno und No Wave beeinflussten Kaskaden immer wieder komplett abgefuckte Vocal-Spuren schneiden. Ein Trip, aber was für einer!
 

kvb immaterialFind it at hhv.de: LP Auf dem selben Label, dem Minimal Wave Ableger Cititrax erschien dieser Tage außerdem »Immaterial Visions«, ein deutlich gitarrenlastigeres Wave-Update von The KVB. Das klingt oft wie eine noch nihilistischere Version von Joy Division, manchmal wie My Bloody Valentine auf Cold Turkey, ganz kurz auch wie Ministry und Cabaret Voltaire, aber irgendwie immer geil. Derivativ, aber geil, that is. Jetzt würde ich noch gerne rausfinden, was das alles mit den Kölner Verkehrsbetrieben zu tun hat.
 

crystal ark albumFind it at hhv.de: 2LP Relativ enttäuschend, weil für Gavin Rossoms Verhältnisse sehr zahm, ist Crystal Arks gleichnamiges Debüt für DFA. Natürlich zieht Rossom hier wieder die richtigen Fäden, eine Acid-Referenz hier, leichtfüßiger Piano-House da, aber insgesamt ist das eher eine Platte, die vor 6-7 Jahren über den selben Vertriebsweg wesentlich mehr Aufmerksamkeit bekommen hätte.
 

atoms for peaceFind it at hhv.de: CD | 2LP So, ich sage das jetzt: Thom Yorke geht mir auf die Eier. Nicht nur, dass mich sein patentiertes Gejaule nun bereits seit «The Eraser« nervt, es ruiniert auf »Amok« eigentlich fast all das, was diese Platte sein wollte. Atoms For Peace ist ja nun das Allstar-Projekt Yorkes mit Chillischote Flea und den anderen zwei Typen, deren Namen alle immer vergessen. Eigentlich wollte der Thom ein Dance-Album machen und gar nicht singen, aber er musste ja, weil das sonst keine Sau interessiert hätte. Sagt er selbst. Und genau das merkt man dem Album an. Ja, auch viele der oft ziellos mäandernden Stücke wären für sich genommen nicht brillant, das hat man alles auf Warp schon zigfach besser gehört, aber anders als auf «Kid A« und stellenweise auch noch auf The Eraser wirken Yorkes Vocals tatsächlich wie ein Fremdkörper. Und genau deswegen ist Atoms For Peace unterm Strich ein Clusterfuck prätentiösen Late Adoptertums. Sorry, aber können wir nicht einfach wieder ein solides Radiohead-Album kriegen? Wir wissen doch alle, dass du pflichtbewusst zweimal pro Woche XLR8R liest, Thom, aber ein Stück mehr Humor in der Midlife Crisis täte dir gut. Befrage diesbezüglich doch mal James Murphy, der hatte da dieses eine Stück in dem es um Kanten und verlieren ging.
 

Darkstar - News From Nowhere LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Oder weißt du was? Lass dir Zeit mit dem nächsten Radiohead-Album, weil Darkstar gerade erst eins gemacht haben, das uns alle zufriedenstellt. »News From Nowhere« zitiert ähnlich wie der Vorgänger extrem gekonnt die frühen Achtziger, traut sich aber in Sachen Arrangements mehr und am Ende ist das tatsächlich irgendwie der bessere »In Rainbows« Nachfolger. Hätte man vor fünf Jahren auch nicht unbedingt erwartet.
 

foals fireFind it at hhv.de: 2LP Nicht wirklich kriegen tun mich hingegen Foals, deren Debüt ich noch wirklich mochte, deren Professionalisierung mich aber seither kalt gelassen hat. »Holy Fire« tendiert dann manchmal gar zu unerotischem Muckertum, was bei kühlen Geezern immer der falsche Weg ist.
 

Jamie Lidell - Jamie Lidell LPFind it at hhv.de: CD | 2LP Auch langsam in die Belanglosigkeit croont sich Jamie Lidell, der sich auf dem selbstbetitelten neuen Album glücklicherweise noch weiter vom kurzzeitigen Blue Eyed Soul der Multiply-Ära distanziert, der in der Folgezeit durch die ganzen Adeles und Winehouses für einen Querkopf wie Lidell natürlich sofort wieder untragbar wurde. Nun also wieder die Achtziger, gerne funky, gerne extrakäsig. Das Problem ist hierbei aber, dass Lidell, dieser notorische Auskenner, zwar alles tut, um nicht mit Gimmicks wie Chromeo in einen Topf geschmissen zu werden, genau dies aber doch unweigerlich passiert, vor allem weil Lidells Gesang häufig gefährlich nahe bei Jamiroquai liegt und er sich gerade auch bei den abenteuerlicheren Stücken selbst einen Tacken zu geil findet.
 

inc. no worldFind it at hhv.de: 2LP Dann doch lieber dieser kalkulierte Williamsburg-R&B von inc., deren Yacht Pop Großtat Millionaires jetzt endlich einen Nachfolger im Albumformat findet. Klar, das ist artifiziell, das ist Stereogum statt Soul Train, aber ganz ehrlich, diese geilen Slacker in ihren Patrick Ervell Jäckchen sind gute Musiker (unter anderem für Pharrell, Cee-Lo und Raphael Saadiq), die ein bewundernswertes Gespür haben für das Zusammenspiel zwischen Emphase und subtiler Zurückhaltung. So ist »No World« zu keinem Zeitpunkt so sediert wie Holy Other oder The XX, aber auch nie so exaltiert wie “richtiger R&B”. Und genau in diesem Zwischenraum ist erstaunlicherweise immer noch so viel Platz, dass man sich über jeden neuen Gast freut.
 

robbie m let's grooveFind it at hhv.de: LP Was inc. tun ist dann auch auf vielen Ebenen exakt das Gegenteil von Robbie M. Mister M. ist alte Schule durch und durch, ein Kuriosum, das Andrew Morgan für PPU aus der Versenkung geholt hat und der nach großen Erfolgen mit Midnight Star nun auf »Let’s Groove« genau da weiter machen darf, wo er Mitte der Achtziger aufgehört hat. Das hier ist nicht postmodern, hier leidet und liebt Mann noch ohne falsche Zurückhaltung, die Retro-Beats sind nicht durch das Ableton-Prisma gebrochen, das ist der echte, echte Scheiß. Dass ein solches Album 2013 erscheinen kann, ist so grandios naiv, so unfassbar ballsy und so verdammt notwendig, dass ich mich nur zum wiederholten Mal vor den Herren M. und M. verneigen kann. Oh, ein Song heißt übrigens »Stretch Limos«. Ja, in der Tat.
 

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»Terrain« heißt das neue Album der britischen Band Portico Quartet, dass in diesen Tagen auf Gondwana Records veröffentlicht wurde. Für uns hat Jack Wyllie von Portico Quartet in einem exklusiven DJ-Mix 60 Minuten Musik zusammengestellt.
Music Porträt
SSIEGE
Suche nach dem Endlosloop
Dicht gedrängt wandeln die Produktionen von SSIEGE an den Übergängen der Jahreszeiten und verschwimmen in ultragesättigten Bildern. Mit ihnen erzählt der Italiener ohne großes Brimborium von Träumen, die sich immer weiter wiederholen.
Music Kolumne
Records Revisited
Marvin Gaye – What's Going On (1971)
Muss man dies Album überhaupt in Erinnerung rufen? Eigentlich nicht. Aber man kann es immer wieder hören. Und es ist bis heute aktuell geblieben, im Guten wie im Schlechten. Marvin Gayes »What’s Going On« wird 50 Jahre alt.
Music Porträt
Seefeel
Musik im luftleeren Raum
Seefeel sind eine Zusammenkunft der Unwahrscheinlichkeiten. Seit fast 30 Jahren spielen sie zwischen den Stilen und befreit von kontemporären Referenzen. Ihr Sound ist bis heute unbegreiflich.
Music Porträt
Arsivplak
Vergangenheit, neu aufgelegt
Volga Çobans Label Arsivplak und das Edit-Projekt Arşivplak sind zwei Seiten derselben Medaille: Einerseits ist er Archivar von türkischem Funk, Disco, Pop, Rock und Jazz, andererseits wirft er ein neues Licht auf alte Klänge.
Music Kolumne
Records Revisited
Grace Jones – Nightclubbing, 1981
Nachtleben für Androiden: Grace Jones sorgte auf »Nightclubbing« mit einer der besten Rhythmusgruppen der Welt dafür, dass Reggae und New Wave im Pop der Achtziger neues Eigenleben entfalteten.
Music Kolumne
Aigners Inventur
Mai & Juni 2021
Die eine Konstante in der Ära von Impfneid, Merzismus und Notbremsenbeef: Aigners Inventur fühlt sich vier Minuten vor Beginn der Ausgangssperre verwegen, hält sich für den Nabel der Deutschrapwelt und kopiert sich nur selbst.
Music Liste
Crumb
10 All Time Favs
Seit ihrem Debüt 2019 gelten Crumb als eines der heißesten Feuer in der Musiklandschaft. Nun ist ihr neues Album »Ice Melt« erschienen. Die Gelegenheit sie nach 10 Schallplatten zu fragen, die sie geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Vinyl-Sprechstunde
Scotch Rolex – Tewari
Ist es Hip-Hop? Ist es Metal? Ist es Dancehall? Ist es Musik, die du nicht raffen wirst? Ist es unfair, dass die Clubs geschlossen sind? Unsere Vinyl-Sprechstundler gehen gleichermaßen clubhorny wie verstört aus DJ Scott Rolex’ »Tewari«.
Music Interview
Adrian Younge
Sonische Geschichtsstunde
Mit »The American Negro« beginnt ein neues Kapitel in der Arbeit von Adrian Younge. Sie ist frontaler, politisch aufgeladener und selbstsicherer. Er will lehren. Wir hatten die Gelegenheit zu einem ausführlichem Interview.
Music Liste
Leon Vynehall
10 All Time Favs
Mit seinem neuen Album »Rare, Forever« setzt der britische Produzent Leon Vynehall den Weg fort, den er mit »Nothing Is Still« begonnen hat. Uns verrät er heute 10 Schallplatten, die ihn geformt, gebessert und gebildet haben.
Music Kolumne
Records Revisited
Gil Scott-Heron – Pieces Of A Man (1971)
Man nannte ihn den »Godfather of Hip Hop«, weil er über Drogen, Rassismus und die Divided States of America textete. Mittlerweile ist das erfolgreichstes Album von Gil Scott-Heron 50 Jahre alt – und aktueller denn je.
Music Kolumne
Records Revisited
Deftones – White Pony (2000)
Die im Juni 2000 veröffentlichte LP »White Pony« wurde deshalb zu einem dermaßen bahnbrechenden Album, weil sich die Deftones darauf erstmals als die Zitationsmaschine in Szene setzen, die sie eigentlich immer schon gewesen waren.
Music Liste
Jenn Wasner (Flock Of Dimes)
10 All Time Favs
Mit ihrem Soloprojekt Flock of Dimes hat Jenn Wasner gerade ihr persönlichstes und zugleich substanziell weitreichendstes Album vorgelegt. Wir baten die Musikerin uns 10 Schallplatten zu nennen, die sie geformt, gebessert, gebildet haben.
Music Porträt
Gondwana Records
Seele und Charakter
Als DJ und Musiker wurde Matthew Halsall zum Labelbetreiber. Ausgehend von einem lokalen Fokus auf die Jazzszene Manchesters hat der Trompeter seinem Label Gondwana mittlerweile eine recht internationale Ausrichtung gegeben.
Music Kolumne
Records Revisited
Busta Rhymes – The Coming (1996)
Als vor 25 Jahren »The Coming« erschien, war Busta Rhymes kein Unbekannter mehr. Sein Solodebüt mit dem Hit »Woo Hah!! Got You All In Check« machte ihn zu einem der größten Rapstars seiner Zeit. Wie klingt das Album heute?
Music Kolumne
Records Revisited
Yellow Magic Orchestra – BGM (1981)
Winke für die Zukunft: Die japanischen Synthesizerzauberer des Yellow Magic Orchestra entwarfen auf ihrem vierten Album »BGM« eine Background Music für nachfolgende Generationen.
Music Kolumne
Records Revisited
Coil – Love's Secret Domain (1991)
Techno ist es nicht – doch hinterließ »Love’s Secret Domain« tiefe Furchen in der Clubmusik der 1990er Jahre und markierte für Coil jenen Wendepunkt, ab dem ihr Wirken eine neue Richtung einschlug. Das Projekt hätte es fast zerrissen.
Music Porträt
Die P
Die Messlatte höher legen
Sie ist das erste Signing des All Female*-Labels 365xx Records und veröffentlicht dieser Tage ihr Debüt »3,14«. Für Die P ist die Golden Era schlicht nachhaltig, Competition ist für sie Ansporn, besser zu werden. Ihr Ziel: Zeitlosigkeit.
Music Porträt
Important Records
Deep Listening Forever!
Ob Pauline Oliveros, Éliane Radigue, Alina Kalancea oder Caterina Barbieri: Seit 20 Jahren ist Important Records wie ein gut bestückter Plattenladen für aufregende Sounds – die beste Anlaufstelle für Musik, die intensiv gehört werden muss.
Music Kolumne
Aigners Inventur
März & April 2021
Die ganze Welt verarbeitet im März 2021 immer noch den März 2020, nur unser Kolumnist ist weiterhin auf der Suche nach Wrong-Speeder-Optionen. Aigners Inventur: Dub aus dem Abyss und durch die FFP2-Maske gerauchte Kippen.
Art Porträt
Vincent de Boer
Wie Jazz mit Pinseln
Der niederländische Künstler Vincent de Boer ist zu einem festen Bandmitglied der britischen Jazzer von Ill Considered avanciert. Er zeichnet Plattencover auf Basis der gehörten Grooves. Für »The Stroke« wurde der Prozess nun umgedreht.
Music Kolumne
Records Revisited
Dinosaur Jr – Green Mind (1991)
Viele Rockbands nehmen zu Beginn der 1990er Jahre ihre bis dahin besten Alben auf. Auch Dinosaur Jr. Während die Band selbst bei den Aufnahmen bereits auseinanderbricht, strotzt ihr viertes Album »Green Mind« vor Kreativität.
Music Porträt
Phew
Ein Leben gegen den Strich
Punk mit Aunt Sally, Synth Pop mit Sakamoto und experimentelle Musik solo und mit anderen: Die japanische Musikerin Phew sucht seit über vier Jahrzehnten die Fehler in der Musik, weil sich darin nur deren Möglichkeiten offenbaren.
Music Porträt
Far Out Recordings
Im Epizentrum der Brazil-Welle
Joe Davis ist der Lokführer, auf dessen Zug Mitte der Neunziger eine ganze Generation Brazil-affiner Producer aufsprang. Mit seinem Label Far Out Recordings wurde er zum weltweiten Statthalter brasilianischer Musikkultur.
Music Kolumne
Records Revisited
Carole King – Tapestry (1971)
Carole King wollte nie Popstar werden, sondern nur Songs schreiben. Weil sie das aber konnte wie niemand sonst, wurde sie es dennoch – mit »Tapestry«, ihrem Debütalbum aus dem Februar 1971.