Music Liste | verfasst 10.04.2015
Eskmo
10 All Time Favs
Wir fragen Musiker nach 10 Schallplatten, durch die sie geformt, gebessert und gebildet wurden und bitten sie diese Auswahl zu kommentieren. Diesmal nimmt sich der Produzent Eskmo der Aufgabe an.
Text Henning Koch , Fotos Trevor Traynor / © Apollo Records
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Eskmo ist mittlerweile alles andere als ein Newcomer in der elektronischen Szene. Seit seinem Debüt »Machines On Task« aus dem Jahre 1999 hat Brendan Angelides seine organischen und leichtfüßigen Werke auf unzähligen EPs mit einem enormen Variationsreichtum stetig weiterentwickeln können. Der kalifornische Produzent nimmt das Steuer dabei gerne selbst in die Hand und hat zahlreiche seiner Platten in Eigenregie unter den Labelnamen Eskmo Recordings und Ancestor veröffentlicht. Seit einigen Jahren ist er allerdings auch auf bekannten Labelgrößen wie Warp, Planet Mu oder eben Apollo Records kein Unbekannter mehr. Sein auf Ninja Tune erschienenes Album »Eskmo« steigerte seine Popularität sogar noch. Inzwischen ist Eskmo auch bei ein einer breiteren Masse von Musikliebhabern bekannt, die ihn für seine warmen und melodischen Klangflüsse schätzen.

Soeben hat Eskmo seinen Langspieler »SOL« bei Apollo Records veröffentlicht. Auch darauf lässt er sich nicht auf einen bestimmten Sound oder eine einzelne Stilrichtung festnageln, sondern flaniert weiterhin durch ein Labyrinth aus Instrumental-Samples, elektronischen Kompositionen und Gesangselementen. Diese Experimentierfreude spiegelt sich ebenfalls in seiner Auswahl der »10 Favourites« wider. Denn wo sonst kann man den seichten Synth-Pop eines Peter Gabriel neben der rauen Stimme von Tom Waits und dem Ambient-Techno von Aphex Twins »Selected Ambient Works 85-92« vorfinden?

Plain White Record Sleeve 1 – »The Festival Of Death« by The Residents, from the album »Eskimo«, Ralph Records 1978
A massively impactful album for me. The first of it’s kind and by the time this track appears on the album its a warm, melodic and gentle way to the end this bizarre album. It’s where I took my name.

Tom Waits - Mule Variations 2 – »Hold On« by Tom Waits, from the album »Mule Variations«, Anti 1999
Find it at hhv.de: Double-LP
A truly great artist. A beautiful recording that touches on this aging poet’s love life. His sense of longing and transcendental approach to expressing the mundane always grabs me.

3 – »Tha« by Aphex Twin, from the album »Selected Ambient Works 85-92«, Apollo 1992

Find it at hhv.de: Double-LP
A classic track I can continually come back to time and time again. Immediately puts me into a trance. Combined soft pads, foley recording and a pulse that just still sparks something in me. Innocent simple music at its finest.

Plain White Record Sleeve 4 – »My name is Mud« by Primus, from the album “Pork Soda”, Interscope 1993
I had never heard anything like this. I was introduced to them in 1994 and it completely changed the way i looked at the bass and what could be done with music.

Plain White Record Sleeve 5 – »Once In A Lifetime« by Talking Heads, from the album “Stop Making Sense”, Sire, 1984
I remember dancing to this as a little kid. Its tense and quirky playful vibe totally caught me.

Plain White Record Sleeve 6 – »Weather Experience« by Prodigy, from the album »Experience«, XL, 1992
This was the age of Prodigy that completely rocked me. »Weather Experience« was something I heard in 1994 and up until that point had no idea stuff like this even existed. Telling a story through sound in a way that truly captivated me. This album made a big impact.

Plain White Record Sleeve 7 – »The Rhythm of the Heat« by Peter Gabriel, from the album »Security«, Geffen 1982
Gabriel is one of the greats as well in my opinion. He covers, without fear of judgment, some of the most open and honest topics i’ve heard from any ›pop‹ star. His old stuff was actually super left field and amazing.

8 – »Slowly« by Amon Tobin, from the album »Supermodified« , Ninja Tune 2000

Find it at hhv.de: Double-LP | CD
Hugely influenced me back in the day. Such an intriguing blend of acoustic / electronic and peaceful / energized. Such a big mature sound at the time. Opened doors that no one else was doing.

Plain White Record Sleeve 9 – »Prepared Piano« by Jon Cage 1968
My elementary school teacher played us this and I remember being so transfixed by it. Looking back I can see how this shaped my interest in music.

Plain White Record Sleeve 10 – »God Moving over the Face of the Waters«, from “Everything is Wrong”, Elektra 1995
Looking back most of this album is not something I could listen to. BUT this one track moved me drastically at the time. I loved it.

Die Musik von Eskmo findest Du bei hhv.de. Am 05.03. ist Eskmos neustes Album »SOL« auf Apollo Records erschienen. Du findest es bei hhv.de als CD und Doppel-LP
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